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Cordon Bleu mit Pommes Frites [29.06.2017]

Thursday, June 29th, 2017

Es war wohl dalte Gewohnheit, die mich am heutigen Donnerstag wieder zum gewohnten Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants greifen ließ. Hätte ich etwas besser hingesehen, hätte ich wohl auch die Gnocchi in Speckrahmsoße mit Kirschtomaten und Ruccolasalat bei Globetrotter entdeckt, das eine interessante und meines Wissens sogar neuartige Alternative geboten hätte. Denn dieses Gericht war bisher nicht angeboten worden. Die Spaghetti al Pesto Genovese bei Vitality sowie die Gebackene Ananas und Banane und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke schloss ich aber von Anfang an aus. So aber blieb es beim Cordon bleu, das ich mit mit einer Schale Erbsen und Möhrengemüse von der Gemüsetheke ergänzte. Außerdem kam eine Zitronenecke auf das Cordon bleu und Ketchup auf die Pommes.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das Cordon bleu war leider etwas “krebelig” geraten, also relativ klein, an den Kanten recht fest gebacken und von der Qualität her eher mittelmäßig, wobei es mit einem nichtssagenden Käse und einer popeligen Scheibe Kochschinken oder Formschinken gefüllt war. War ok, mehr aber auch nicht. Und auch die Pommes waren heute nicht ganz so gut gelungen, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und dadurch nicht mehr ganz so knusprig wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Die Erbsen wiederum waren in Ordnung, knackig und mit einer leichten Knoblauchnote, die gelben und orangen Möhren jedoch, die aus einer anderen Schale stammten, erwiesen sich als etwas abgestanden und labbrig. Insgesamt also ein durchwachsenes Mittagsmahl. Ich habe eindeutig schon besser gegessen.
Die anderen Gäste schienen heute besser als ich aufgepasst zu haben, denn es waren tatsächlich die Gnocchi in Speckrahmsoße die ich am häufigsten auf den Tabletts sah, womit diesem Gericht der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Aber das Cordon bleu folgte bereits kurz dahinter auf einem guten zweiten Platz. Um den dritten Platz lieferten sich Spaghetti mit Pesto und die Asia-Gerichte wiederum ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, ich meinte aber dass sich die Spaghetti sich knapp durchsetzen konnten undund die Asia-Thai-Angebote somit auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: +
Erbsen: ++
Möhren: +

Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & Gemüse [28.06.2017]

Wednesday, June 28th, 2017

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich geplant gehabt, beim Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten aus dem ABschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, denn die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schloss ich von Anfang an aus. Und auch gegen die Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und Gemüse aus dem Abschnitt Vitality hatte ich eigentlich vorbehalte, denn die bisherigen Erfahrungen damit waren eher durchwachsen. Doch als ich die heutige Zubereitung sah, entschloss ich mich dazu dem spanischen Nationalgericht eine Chance zu geben. Es versprach mit gerade mal 443kcal einen deutlich leichteren Genuss, außerdem sah das Putenschnitzel auch recht trocken aus. So landete letztlich also die Paella auf meinem Tablett.

Paella - Spanish rice dish with seeafood , chicken & vegetables / Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & Gemüse

Der wahrscheinlich mit Kurkuma und nicht mit Safran gelblich gefärbte Reis war reichhaltig durchsetzt mit zahlreichen, meist recht Kleinteiligen Meeresfrüchten, darunter Krabben, Miesmuscheln und Tintenfisch-Teile. Ich meinte auch einige kleine Fischteile darunter entdeckt zu haben. Dazu kamen eine übersichtliche Anzahl größerer Hühnerfleisch-Würfel und eine sehr bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten, darunter Bohnen, Möhren, Erbsen und Romanesco. Soweit, so gut. Was die Würze anging hätte ich mir die Zubereitung vielleicht noch etwas kräftiger im Geschmack gewünscht und die Zubereitung war durch die Verwendung eines feinkörnigen Langkornreises insgesamt ganz leicht trocken. Auch wenn so etwas zu einer Paella normalerweise nicht dazu gehört, wünschte ich mir zeitweise doch eine Sauce oder einen Dip. Es war nicht sonderlich schlimm, denn insgesamt war das Gericht durchaus schmackhaft für einen Kantinen-Paella, aber ich habe auch schon bessere Paellas gegessen. Aber letztlich war ich zufrieden.
Auf der Allgemeinen Bleibtheitsskala war es natürlich das Putenschnitzel mit Paprikasauce und Kroketten, dass sich den ersten Platz sichern konnte, die Paella folgte aber auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter die Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Paella: +

Gebackenes Seelachs mit Remoulade, Zitronenecke & Kartoffelsalat [26.05.2017]

Friday, May 26th, 2017

Nachdem die Hähnchnebrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality nicht sehr verlockend aussah und ich weder auf die Asia-Gerichte wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce sowie die Süßspeise bei Tradition der Region, ein Germknödel mit Vanillesauce und Zimt-Zucker Lust verspürte, griff ich schließlich zum Freitags-Klassiker unseres Betriebsrestaurant, dem Gebackenen Seelachs mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat. Dazu gesellte sich noch eine Schüssel Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked coalfish with remoulade, lemon & potato salad / Gebackenes Seelachs mit Remoulade, Zitronenecke & Kartoffelsalat

Das rechteckige Stück paniert gebackenen Seelachsfilets, das ich mir natürlich mit dem Saft der Zitronenecke garnierte, war wie üblich von guter, wenn auch nicht überragender Qualität, aber die Panade war angenehm dünn und knusprig sowie die Ausbeute an zarten und saftigen Fisch-Filet angenehm groß. Und auch an der würzigen Remoulade gab es nichts auszusetzen. Nur der Kartoffelsalat war etwas langweilig, wenn auch in Ordnung. Aber volle Punktzahl will ich hier nicht geben. Die knackigen und noch einigermaßen heißen Erbsen erwiesen sich schließlich als durchaus passende Gemüsebeilage. Ich war zufrieden.
Aufgrund des heutigen Angebots war es nicht verwunderlich, dass der Seelachs mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte die gefüllte Hähnchenbrust, gefolgt vom Germknödel auf Platz drei und den Asia-Gerichten knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: +
Erbsen: ++

Pulled Pork in Broiche Semmel mit Twister Fries [23.05.2017]

Tuesday, May 23rd, 2017

Das Rindergeschnetzelte mit Spätzle das heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, erinnerte mich wieder zu sehr an mein selbst zubereitetes Rinder-Ragout vom Wochenende, von dem ich erst gestern die letzten Reste verzehrt hatte. Und die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sah heute dank einer zusätzlichen Sauce nicht allzu trocken aus, aber sprach nicht aus sonderlich an. Blieben also noch die Asia-Gerichte, also Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce oder eben das Globetrotter-Gericht in Form von Pulled Pork in Broiche Semmel mit hausgemachten Rotkraut-Salat und Twister Fries. Da musste ich nicht lange überlegen und griff zum Pulled Pork, das ich mir noch – wie gestern – mit einigen Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke ergänzte. Außerdem musste ich mir die Twister Fries natürlich noch mit etwas Ketchup garnieren.

Pulled Pork & Twister Fries

Mit den leicht pikant gewürzten Twister Fries aus gedrehten, frittierten dünnen Kartoffelstäbchen war man wirklich großzügig umgegangen, denn die Portion war wirklich riesig. Vor allem in Anbetracht der Tatsache dass mit der Semmel noch eine zweite Kohlehydrate-Quelle zu diesem Gericht gehörte. Aber sie erwiesen sich als überaus lecker, schön knusprig und noch ausreichend heiß. Allerdings haftete aufgrund ihrer Form der Ketchup nicht so gut an ihnen wie es zum Beispiel bei normalen Pommes Frites der Fall ist, damit konnte ich aber leben. Die Broiche-Semmel aus sehr leichten, fluffigen Weißbrot war wie erwartet natürlich nicht frisch und auch nicht aufgetoastet. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, wäre der hausgemachte, übrigens sehr leckere Rotkrautsalat, der sich gemeinsam mit einer ausreichend großen Portion Pulled Pork, Tomate und Gurke zwischen ihren Hälften befand nicht so feucht gewesen. So jedoch weichte die untere Hälfte der Semmel schnell durch und das führte dazu, dass man beim Verzehr sehr aufpassen musste, dass nichts heruntertropfte oder die Semmel in der Hand zerfiel. Das Pulled Pork selber war schließlich geschmacklich in Ordnung, auch wenn ich mir noch einen deutlichen kräftigeren BBQ-Geschmack gewünscht hätte, wie man ihn sonst von diesem Schmorfleisch her kennt. Die Erbsen und Möhren wären schließlich nicht mehr unbedingt notwendig gewesen um satt zu werden, schadeten aber auch nicht sonderlich – zumal sie auch heute noch einigermaßen knackig, heiß und frisch erschienen. Insgesamt also mit Sicherheit kein leichter Genuss, aber ich bereute meine Entscheidung für das Pulled Pork nicht.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Pulled Pork heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gericht, die aber nur knapp vor dem Rindergeschnetzelten auf Platz drei lagen. Die Schupfnudelpfanne folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: +
Broiche-Semmel: +
Hausgemachter Rotkrautsalat: ++
Twister Fries: ++
Erbsen & Möhren: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce & Spiegelei [22.05.2017]

Monday, May 22nd, 2017

Als ich am heutigen Montag einen Blick auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants warf, wußte ich sofort dass zumindest die Safrannudeln mit Meerrettichspinat aus dem Abschnitt Vitality nichts für mich waren. Und auch die der Paprikagulasch vom Rind mit Butternudeln bei Globetrotter erschien mir noch dem gulaschähnlichen Rinder-Ragout, welches ich am Wochenende gekocht hatte, nicht so das Richtige. Und da ich auf Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce auch nicht so das richtige für mich zu seien schienen, griff ich schließlich zum altbewährten Abgebräunten Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce und Spiegelei aus dem Abschnitt Tradition der Region. Dazu gesellten sich noch ein paar Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Browned meatloaf with roast potatoes, gravy & fried egg / Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce & Spiegelei

Das etwa fingerdicke, angebratene Scheibe Leberkäses war schon einmal sehr gelungen und harmonierte wunderbar mit dem Spiegelei, dessen Eigelb nach dem Anschneiden zerfloss und das Fleisch zusätzlich garnierte. Die zusätzliche würzige, dunkle und dickflüssige Bratensauce wäre zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, aber Schaden tat sie auch nicht und sorgte vor allem dafür, dass die Sättigungsbeilage in Form den angerösteten kleinen Salzkartoffeln nicht zu trocken wirkte. Und auch die kleine Portion von mal Ausnahmsweise angenehm frischen und auch noch heißen Erbsen und Möhren rundeten das Mittagsmahl schließlich überaus passend ab.
Da ist es natürlich kein Wunder, dass sich der Leberkäse auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit erfreute und unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Paprikagulasch, die Asia-Gerichte erreichten heute den Platz drei und die Safrannudeln mit Meerrettichspinat folgte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Röstkartoffeln: ++
Bratensauce: ++
Erbsen & Möhren: ++