Kartoffel-Paprika-Pfanne mit Schnittlauch und Schmelzkäse – das Rezept

Mein heutiges Gericht war eher aus der Not heraus geboren dass ich noch viel Kartoffel und Paprika übrig hatte und diese ungern wegwerfen sondern viel lieber in einem Gericht verarbeiten wollte. Also entschied ich mich dazu, heute mal eine Kartoffel-Paprika-Pfanne zuzubereiten und ergänzte diese mit einigen anderen Gemüsesorten sowie Schmelzkäse, Schnitzelfleisch und Schnittlauch. Das Ergebnis war ein leckeres und nicht allzu kompliziert zuzubereitendes Mittagsgericht dass ich hier nun kurz vorstellen möchte.

Für 2-3 Portionen benötigen wir:

600-650g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Ingredient potateoes / Zutat Kartoffeln

2 mittlere Paprika (rot & grün)
02 - Ingredient papriks / Zutat Paprika

400-450g Schnitzelfleisch
03 - Ingredient pork meat / Zutat Schnitzelfleisch

1 Bund Frühlingszwiebeln
04 - Ingredient spring onions / Zutat Frühlingszwiebeln

170g Erbsen
05 - Ingredient peas / Zutat Erbsen

1 Bund Schnittlauch
06 - Ingredient chives / Zutat Schnittlauch

200-230ml Gemüsebrühe
07 - Ingredient vegetable stock / Zutat Gemüsebrühe

170g Schmelzkäse – ich wählte eine leichtere, fettreduzierte Zubereitung
08 - Ingredient soft cheese / Zutat Schmelzkäse

3/4 EL Speisestärke
09 - Ingredient starch / Zutat Speisestärke

2-3 EL Butterschmalz
10 - Ingredient butter oil / Zutat Butterschmalz

sowie ggf. etwas Salz & Pfeffer zum abschmecken

Fangen wir damit an die Kartoffeln als Pellkartoffeln zu kochen.
11 - Boil potatoes / Kartoffeln kochen

Während diese Kochen können wir uns dem Gemüse zuwenden und es vorbereiten. Wir waschen also die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
12 - Cut spring onions / Frühlingszwiebel in Ringe schneiden

entkernen die Paprika und zerteilen sie in Streifen
13 - dissipate paprika / Paprika in Streifen schneiden

und waschen schließlich das Fleisch, tupfen es trocken und schneiden es dann ebenfalls in Streifen. Zu lange Streifen halbieren wir dabei noch einmal.
14 - Cut pork meat in slices / Schnitzelfleisch in Streifen schneiden

Sobald die Kartoffeln gut durchgekocht sind, gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen so dass wir sie anfassen können,
15 - drain potatoes & let them cool down / Kartoffeln abschütten und abkühlen-lassen

schälen sie dann
16 - Peel potatoes / Kartoffeln schälen

und schneiden sie dann in dickere Scheiben wobei wir größere Scheiben ebenfalls noch einmal halbieren.
17 - Trench potatoes /  Kartoffeln zerteilen

In einer größeren Pfanne zerlassen wir anschließend etwa die Hälfte des Butterschmalz
18 - Melt butter oil / Butterschmalz zerlassen

und braten die Kartoffeln – gerne Portionsweise – rundherum an.
19 - Fry potatoes / Kartoffeln anbraten

Dann stellen wir diese bei Seite und braten das Fleisch kräftig an,
20 - Sear meat slice / Fleischstreifen anbraten

entnehmen es und braten dann die Paprikastreifen an bis sie Farbe annehmen.
21 - Sauté paprika / Paprika anbraten

Und auch die Frühlingszwiebeln braten wir zuletzt noch einzeln an und stellen sie ebenfalls zur Seite.
22 - braise spring onions lightly / Frühlingszwiebeln andünsten

Sind alle Komponenten angebraten, gießen wir die Gemüsebrühe in die wieder leere Pfanne,
23 - pour vegetable stock / Gemüsebrühe eingießen

geben den Schmelzkäse hinein
24 - Add soft cheese / Schmelzkäse addieren

und lassen ihn schmelzen, verrühren ihn und lassen die Mischung kurz aufkochen.
25 - mix & boil up / verrühren und aufkochen lassen

Jetzt können wir die Erbsen hinzu geben
26 - Add peas / Erbsen hinein

und alles mit der Speisestärke binden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, wir sollten diese fein zerstreuen und gleich verrühren damit die Stärke nicht klumpt.
27 - Ligation with starch / Mit Speisestärke binden

Als nächstes können wir die angebratenen Kartoffeln,
28 - Put potatoes bach / Kartoffeln zurück legen

die Paprikastreifen,
29 - Add paprika / Paprika hinzufügen

die Frühlingszwiebeln
30 - Add spring onions / Frühlingszwiebeln rein

sowie die Fleischstreifen zurück in die Pfanne,
31 - Add meat / Fleisch addieren

verrühren alles gut miteinander und lassen es für weitere fünf bis sieben Minuten köcheln.
32 - mix and simmer / verrühren und köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen, trocken schütteln, mit dem Messer zerschneiden
33 - Cut chives / Schnittlauch schneiden

und dann zum restlichen Pfanneninhalt hinzufügen und verrühren. Ein wenig davon behalten wir dabei jedoch zum garnieren zurück.
34 - Add chives / Schnittlauch hinzufügen

Nun ist es an der Zeit unsere Kreation zu probieren.
35 - Try / Probieren

Zwar würzt der Schmelzkäse recht gut, aber ich fand dennoch das etwas Pfeffer und vor allem etwas Salz hier nicht schaden konnte.
36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / tasting with salt & pepper

Damit ist unser Gericht auch schon fertig und wir können es mit dem verblieben Schnittlauch garniert servieren.
37 - Kartoffel-Paprika-Pfanne / Potato paprika stew - Serviert

Dafür dass dieses Gericht nur als Resteverwertung gedacht war erwies es sich als wirklich sehr leckere Zubereitung. Durch das vorherige anbraten der Gemüsekomponenten, vor allem der Kartoffeln und des Paprikas, hatten sich schmackhafte Röstaromen entwickelt die dem Ganzen eine zusätzliche Geschmackskomponente gab. Aber Hauptgeschmacksträger war natürlich der Schmelzkäse, bei dem ich eine leichteren Zubereitung gewählt hatte was den Geschmack aber meiner Meinung nach nicht negativ beeinflusste.

38 - Kartoffel-Paprika-Pfanne / Potato paprika stew - CloseUp

Insgesamt komme ich für diese Zubereitung auf 2300kcal, das entspricht 767kcal pro Portion. Das ist zwar nicht wenig, aber für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Die Kombination aus Kartoffeln und Paprika kann man ja als klassisch bezeichnen, ein einfaches und nicht allzu aufwendig zuzubereitende Mahlzeit. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.

Guten Appetit

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [13.01.2012]

Wie so oft Freitags fiel mir die Wahl heute recht leicht. An der Asia-Thai-Theke kamen zwar nicht die Gebackene Ananas und Banane in Frage, aber das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamen Curry klang schon mal ganz gut. Der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce schloss ich aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise und den Gebackenen Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter wegen des Kartoffelsalats auf. Einzig das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality sprach mich noch an. Und die Pute machte nach kurzem Abwägen dann auch das Rennen. Und obwohl mit der Sellerie und den Möhren schon etwas Gemüse bei der Speise dabei war, nahm ich mir noch ein Schälchen mit Erbsen von der Gemüsetheke und ergänzte das Ganze außerdem noch mit einem Becherchen Preiselbeeren auf Panacotta von der Dessert-Theke.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Das Stück gegrilltes, gut gewürztes Putenfleisch hätte zwar etwas größer sein können, aber dafür war es angenehm zart und mit so gut wie keinen sehnigen oder fettigen Stücken. Gemeinsam mit der pfeffrig-süßen, gut gewürzten dunklen Sauce, die man dieses Mal wieder mit gemahlenem Pfeffer anstatt mit ganzen Pfefferkörner zubereitet sowie dem grob gestampften Kartoffeln die mit reichlich Möhrenstreifen und Knollenselleriestücken gespickt hatte ein sehr leckeres und mit 439kcal auch sehr leichtes Mittagsgericht, dass ich mir kombiniert mit den grünen Erbsen schmecken ließ und schließlich mit dem Becher aus 2/3teln festem Panacotta und 1/3tel süßer Preiselbeerzubereitung sowie einer Cocktailkirsche als Garnitur abschloss. Gute Wahl kann ich da nur sagen.
Bei den anderen Kantinengästen würde ich heute mit nur knappen Vorsprung dem panierten Seelachs den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, den zweiten Platz teilten sich heute Asia-Gerichte und Putensteak, die aber sehr eng hinter dem Seelachs mit Kartoffelsalat kamen. Der Apfelstrudelfolgte schließlich auf Platz drei. Ich war ja knapp davor gewesen sowohl Fisch als auch Pute und Asia-Gerichten den ersten Platz teilen zu lassen, aber nach genauerem Hinsehen legte ich die Bewertung schließlich dann doch so fest. So ein enges Rennen von gleich drei Gerichten ist aber auch wirklich selten.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Karotten und Sellerie: ++
Erbsen: ++
Panacotta mit Preiselbeere: ++

Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” [13.12.2011]

Eigentliche war es heute mein Plan gewesen beim San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce zuzuschlagen, einem Gericht dass heute naben Asiatischem Gemüse gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Doch leider hatten die Gäste die vor mir hier zugeschlagen hatten den Wok nicht nur fast geleert, sondern auch den größten Teils der Fleischkomponenten rausgelesen und fast nur noch Gemüse übrig gelassen. Hätte ich gewartet, hätte der Koch mit Sicherheit hier nachgefüllt – doch meine Kollegen warteten bereits und so wandte ich mich einer Alternative der regulären Küche zu. Hier standen neben Gefüllter Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality auch Schinkennudeln mit Tomatensauce bei Tradition der Region und schließlich Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” im Reisrand zur Auswahl. Aubergine gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsgemüsesorten zählt und die Spiralnudeln in Tomatensauce mit Kochschinken mich visuell nicht ansprachen entschied ich mich schließlich für das Rindergeschnetzelte und ergänzte dies noch mit einem Schälchen Erbsen und einem Becherchen Preiselbeerpudding von der Dessert-Theke.

Rindergeschnetzeltes Stroganoff

Das erste was ich hier tat war aus dem Geschnetzelten, dem Reis und den Erbsen eine Mischung herzustellen. So entstand aus den zahlreichen fettfreien, zarten Rindfleisch-Streifen, der würzigen Sauce mit einigen Gewürzgurken-Scheiben, einer großen Portion weißen Reises und den Erbsen als freiwillige Gemüsebeilage eine sehr leckere Kombination die eigentlich alle Anforderungen an ein abwechslungsreich zusammengesetztes Mittagsgericht erfüllte – hier gab es ebenso wenig einen Grund zur Kritik wie an dem sahnigen Preiselbeerpudding, der mit einer Scheibe Kiwi und einigen Pistazien garniert war. Ich konnte also mal wieder sehr zufrieden sein.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landeten heute aber doch die Schinkennudeln auf dem ersten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei. Um Platz drei leisteten sich das Rindergeschnetzelte und die Aubergine heute ein enges Rennen um den dritten Platz, welches das Rindergeschnetzelte nur knapp für sich gewinnen konnte. Obwohl somit die gefüllte Aubergine mal wieder nur auf Platz vier landete, war die Platzierung für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich gut.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Reis: ++
Erbsen: ++
Preiselbeerpudding: ++

Gebratener Zander in Mandelbutter [09.09.2011]

Die Süßspeisen wie die Gebackene Ananas und Banane bei Asia-Thai-Theke sowie die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce bei Tradition der Region ließ ich heute wie üblich außen vor. Interessant jedoch erschienen sowohl das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce von der Asia-Thai-Theke als auch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln aus dem Bereich Vitality und schließlich der Gebratene Zander in Manelbutter mit Petersilienkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter. Da ich die Hähnchenbrust aber schon mit hier, hier, hier, hier und hier bereits fünf Mal gewählt hatte, den Zander aber meines Wissens noch nie probiert hatte, fiel meine Wahl schließlich auf das Fischgericht. Dazu nahm ich mir noch ein paar Erbsen aus dem Gemüseangebot sowie einen Becher Pfirsichjoghurt von der Gemüsetheke.

Gebratener Zander in Mandelbutter

Ich hatte mir die Mandelbutter ja als reine Fettbeigabe vorgestellt, doch wie ich heute feststellen durfte steckt da viel mehr darin. Zu den beiden paniert gebratenen Stücken, zarten und grätenfreien Zander gab es reichlich mit feinem Mandelaroma versehene Mandelbutter die mit zahlreichen Mandelstücken versehen war. Und diese Mandelstückchen erwiesen sich als wahrer Leckerbissen, denn sie waren sehr pikant gewürzt und gaben dem Gericht das gewisse etwas. Gemeinsam mit den Erbsen und den Petersilienkartoffeln, an denen es ebenfalls absolut nichts auszusetzen gab, ein sehr sättigendes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht. Auf den kleinen Becher Joghurt, der sich als recht dünnflüssig und für meinen Geschmack einen Deut zu süß herausstellte hätte ich da eigentlich verzichten können, aber wo ich ihn mir schon aufgeladen hatte verschwand er schließlich auch noch in meinem Magen.
Auf der Beliebtheitsskala des restlichen Kantinenpublikums lag heute meiner Meinung nach das Zanderfilet mit knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust auf Platz eins. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich die Pfannkuchen auf dem vierten Platz. Hätte ich geahnt dass die Mandelbutter doch so Pikant ist, hätte ich hier wohl schon öfter zugeschlagen – aber ich bin sicher dass es dieses Gericht hier nicht das letzte Mal gegeben hat.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Mandelbutter mit Mandeln: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Erbsen: ++
Pfirsichjoghurt: +

Gebratenes Hähnchen mit Sommergemüse & Rosmarinkartoffeln [21.08.2011]

Gebratenes Hähnchen mit Sommergemüse & Rosmarinkartoffeln / Fried chicken with summer vegetables & rosemary potatoes

Heute gab es ein paar gewürzt gebratene Hähnchenstücke zusammen mit ein paar ebenfalls gebratenen Rosmarinkartoffeln und etwas Sommergemüse aus Erbsen, Möhren, Bohnen und Blumenkohl, welches wir noch mit etwas Petersilie ergänzt haben. Zugegebenermaßen handelt es sich hier durchgehend um fertig gekaufte Bestandteile, an musste sie nur noch erhitzen, braten oder in der Mikrowelle erwärmen, aber das tat dem leckeren Geschmack keinerlei Abbruch. Wenn man Sonntag nicht stundenlang in der Küche stehen will ist so eine Zusammenstellung meiner Meinung nach eine absolut akzeptable Alternative. 🙂