Lasagne “Hawaii” – das Rezept

Wenn an häufiger kocht, sammelt sich ja doch so einiges an das man nicht ganz aufgebraucht hat. So auch bei mir, denn bei der Durchsicht meiner Schränke entdeckte ich neben einer angebrochenen Packung Lasagneplatten auch diverse Konserven wie zum Beispiel Tomaten, Ananas und Erbsen. Außerdem hatte ich noch eine Möhre im Kühlschrank, die ich dringend verbrauchen musste. Also entschied ich mich heute dazu, aus diesen Zutaten ein Gericht zu fertigen und auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich auf eine Lasagne “Hawaii” die mir recht lecker erschien. Zwar ist mir ganz am Ende noch ein kleines Malheur unterlaufen, aber ich werde im Rezept darauf hinweisen, daher sollte es eventuellen Nachkochern nicht passieren. 😉

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

10-11 Lasagneplatten
01 - Zutat Lasagneplatten / Ingredient sheets of lasagne

3 Scheiben gekochter Schinken
02 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

1 kleine Dose Ananas (240g) – ich hatte nur noch eine Dose mit ganzen Scheiben im Haus, wer sie jedoch einkauft sollte am besten gleich zu Ananasstücken greifen. Das spart einen Arbeitsschritt.
03 - Zutat Ananas / Ingredient ananas

1 kleine Dose Erbsen (200g)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

350g Rinderhack
05 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

200g Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient single cream

1 größere Möhre
08 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

2 EL Tomatenmark
09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

80-100g Gouda
10 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

sowie etwas Olivenöl zum braten,
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
und Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die verschiedenen Zutaten zuzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfeln sie fein,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Möhre und schneiden sie ebenfalls in kleine Würfel,
12 - Karotte schälen & schneiden / Peel & cut carrot

gießen die Ananas ab
13 - Ananas abschütten / Pour ananas

und zerkleinern sie falls notwendig (wer wie gesagt Ananasstücke kauft, kann sich diesen Schritt natürlich sparen)
14 - Ananas schneiden / Dice ananas

gießen die Erbsen ab
15 - Erbsen abschütten / Pour peas

und schneiden schließlich den Schinken in kleine Stücke.
16 - Schinken schneiden / Cut ham

Dann dünsten wir die Zwiebeln in einer kleinen Pfanne glasig an
17 - Zwiebel andünsten / Sweat onions

und geben das Rindergehackte mit hinzu, um es krümelig anzubraten und dabei gleich mit Salz und Pfeffer zu würzen.
18 - Gehacktes anbraten & würzen / Fry ground meat & taste

Sobald es gut durchgebraten ist, stellen wir es erst einmal bei Seite für spätere Verwendung.
19 - Gehacktes durchgebraten / Fried ground meat

Die Tomaten geben wir nun in einen größeren Topf
20 - Tomaten in Topf geben / Pur tomatoes

und erhitzen sie, wobei wir sie mit dem Schneebesen etwas zerkleinern.
21 - erhitzen und zerkleinern / heat up and mix

Anschließend geben wir die Karottenwürfel,
22 - Möhren dazu / Add carrots

die Ananaswürfel,
23 - Ananas rein / Add ananas

den Schinken,
24 - Schinken addieren / Add ham

und die Erbsen hinzu,
25 - Erbsen hinzufügen / Add peas

lassen alles kurz aufkochen und rühren dabei den ersten Löffel Tomatenmark unter.
26 - Tomatenmark unterrühren / Mix tomato puree

Dann geben wir das angebratene Rinderhack und die Zwiebeln mit in den Topf
27 - Hackfleisch in Topf geben / Add ground meat

und gießen alles mit der Sahne auf.
28 - Sahne aufgießen / Add cream

Während alles nun für fünf bis sieben Minuten vor sich hin köchelt, rühren wir auch den zweiten Esslöffel Tomatenmark ein
29 - Löffel Tomatenmark unterheben / Add and mix tomato puree

und würzen auch gleich alles kräftig mit Salz und Pfeffer sowie einem Schuss Ananassaft
30 - Würzen / Taste

bis alles den gewünschten, kräftigen Geschmack erreicht hat, was wir einfach durch probieren testen können. Dabei sollte wir auch auf den Kochgrad der Möhren achten, sie sollten einigermaßen gut durchgekocht sein.
31 - Probieren / Try

Nun können wir den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine Auflaufform ausfetten, deren Boden wir anschließend für besseren Halt mit etwas Sauce aus dem Topf bedecken. Dabei sollten wir aber darauf achten, möglichst kein Fleisch oder Gemüse mit zu schöpfen.
32 - Boden mit Sauce bedecken / Add some sauce

Es folgen eine Schicht Lasagne-Platten,
33 - Mit Lasagne belegen / Cover with sheets of lasagne

die wir mit einer guten, aber nicht zu dicken Schicht der Mischung aus Fleisch, Gemüse und Sauce bedecken,
34 - Mit Mischung belegen / Add sauce

Es folgen eine weitere Schicht Lasagneplatten (ich fing jetzt an etwas zu stückeln),
35 - Lasagneplatten darüber / Add lasagne sheets

eine weitere Schicht Füllmasse
36 - Weitere Schicht Mischung / more sauce

gefolgt von einer Lage Lasagneplatten
37 - Lasagneplatten hinzufügen / add lasagne sheets

und schließlich dem Rest der Fleisch-Gemüse-Mischung.
38 - Rest Mischung einfüllen / Add remaining sauce

Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen, aber hier sprach das Rezept davon mit einer Lage Lasagneplatten abzuschließen und ich war natürlich so folgsam mich daran zu halten.
39 - Noch mal Lasagneplatten / Again sheets of lasagne

Dabei hatte ich jedoch übersehen dass der Autor davon sprach, zu dem nun aufzustreuenden Gouda auch noch Butterflöckchen hinzuzufügen gewesen wären, was ich jedoch nicht befolgte. Ich würde aber vorschlagen, die letzte Schicht Lasagneplatten einfach wegzulassen. Zu dem wozu die hier gezeigte Vorgehensweise führt kommen wir gleich.
40 - Mit Gouda bestreuen / Add gouda

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform dann hinein und lassen sie für ca. 40 Minuten überbacken.
41 - Überbacken / au gratin

Dann können wir sie entnehmen
42 - Lasagne Hawaii - Fertiges Gericht

und das Gericht servieren.
43 - Lasagne Hawaii - Serviert

Leider war durch die abschließende Schicht von Lasagneplatten der Käse ziemlich knusprig und fest geworden und dabei auch gleich mit der obersten Schicht Lasagneplatten verschmolzen, die daraus resultierend natürlich nicht wirklich durchgekocht waren. Darunter fand sich aber dann eine wirklich sehr gelungene Lasagnezubereitung aus Tomaten-Sahne-Sauce mit Erbsen, Schinken, Ananas und Hackfleisch, die wie ich fand geschmacklich sehr harmonierte. Vor allem die Mischung aus fruchtigen Tomaten mit dem leicht süßen Ananasstücken und dem Fleisch fand ich wirklich sehr lecker. Ich konnte also dennoch durchaus zufrieden sein.

44 - Lasagne Hawaii - CloseUp

Meiner Kalkulation nach komme ich bei den Nährwerten auf ca. 2600kcal für die gesamte Auflaufform (inkl. Käse), verteilt auf 4 Portionen wären dass dann 650kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein wirklich sehr akzeptabler Wert wie ich finde, ich hatte da irgendwie mit weitaus mehr gerechnet. Somit kann ich auch das heutige Kochexperiment – trotz des kleinen Fauxpas mit dem Käse – durchaus als erfolg verbuchen. Das nächste Mal werde ich den Käse dann einfach auf die letzte Schicht der Fleisch-Gemüse-Masse auftragen wie ich es auch bei den vorher gefertigten Lasagne gemacht habe und dann sollte so etwas wie heute nicht mehr passieren. Zwar würden wohl auch, wie im ursprünglichen Rezept beschrieben, einige Butterflocken auf dem Käse den Effekt haben, dass dieser nicht zu knusprig wird, aber das lehne ich aus kalorientechnischen Gründen ab.

Also: Guten Appetit

Nachtrag 20.02.2012: Habe mir heute eine Portion der Reste des Hawaii-Lasagne in der Mikrowelle warm gemacht – und jetzt war der Käse schön weich und absolut essbar wie ich fand. Nachdem er abgedeckt einen Tag im Kühlschrank gelagert hatte, war er wohl etwas durchgeweicht und hatte dadurch genau die richtige Konsistenz erhalten. Somit kann ich also nicht nur bestätigen dass sich das Gericht wunderbar zum aufwärmen eignet, sondern auch die Behauptungen bezüglich des Käses zumindest teilweise relativieren. 😉

Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen [18.01.2012]

Normalerweise esse ich ja Mittwochs gewohnheitsgemäß Fisch oder Meeresfrüchte, doch nachdem heute zum wiederholten Male – nur Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke und Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis in der regulären Küche in der Sektion Vitality auf dem Plan standen – beides hatte ich ja in letzter Zeit schon häufiger auf dem Tablett gehabt – entschied ich mich heute mal dazu von dieser Gewohnheit abzuweichen. Das Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Currysauce klang dazu schon mal recht gut, aber da ich ja erst gestern asiatisch gespeist hatte sah ich auch noch mal auf das Angebot der regulären Küche, wo ich schließlich neben einer Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahm mit Spätzle in der Abteilung Globetrotter und einer Portion Bifteki mit Tzatziki und Tomatenreis als außerplanmäßiges Zusatzangebot schließlich auch einen Bunten Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern bei “Tradition der Region” Angeboten fand. Das erschien mir genau das richtige für heute zu sein und erschien mir als rein vegetarisches Gericht auch nicht allzu kalorienlastig, so dass ich mich schließlich noch dazu durchrang mir noch einen kleinen Becher Panacotta mit Johannisbeeren von der Desserttheke auf das Tablett zu bugsieren.

Bunter Gemüseeintopf mit vegetarischen Maultaschen / Vegetable stew with vegetarian pasta squares

Auf einer bunten Mischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl und grünen Bohnen in einem milden Kräutersud fanden sich drei vollständige und eine leicht zerfallene Maultasche in angenehmer Größe, die mit einem nicht näher definierbaren, aber eindeutig fleischlosen Gemüsemix gefüllt waren. Garniert hatte ich mir das ganze noch mit einer großzügigen Portion frischen Schnittlauchs, die für den optionalen Gebrauch bereit stand. An dem in kleine, mehr als nur mundgerecht geschnittenen Gemüse und dem wie angekündigt mit reichlich Kräutern versehenen Sud – ich meinte zumindest Basilikum und Oregano heraus schmecken zu können – gab es absolut nichts auszusetzen. Die Füllung der Maultaschen aber fand ich nicht ganz so gelungen.

Maultasche / Paste square - CloseUp

Nicht dass sie schlecht schmeckte oder gar unangenehm, aber irgendwie traf sie nicht ganz meinen Geschmack. Kann zwar nicht genau definieren warum, aber hier kann ich leider nicht volle Punktzahl geben. Das Dessert aus recht stichfesten Panacotta und einer Fruchtmischung mit vielen ganzen Johannisbeeren gab aber wieder keinen Anlass zur Kritik und bildete somit einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und obwohl heute gleich so viele interessante Angebote auf der regulären Speisekarte standen, so schienen meine Beobachtungen heute doch zu zeigen dass Asiatischen Gerichte mit knappen Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte schließlich die Putenoberkeule, gefolgt von den Bifteki mit Tomatenreis auf Platz drei. Platz vier teilten sich schließlich der Barsch und die Maultaschen die ich gleich häufig beobachtete. Ungewöhnlich, aber hin und wieder haben die Vorlieben meiner “Mitesser” eben immer noch kleine Überraschungen für mich bereit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Bunter Gemüsetopf: ++
Maultaschen: +
Panacotta mit Johannisbeeren: ++

Kartoffel-Paprika-Pfanne mit Schnittlauch und Schmelzkäse – das Rezept

Mein heutiges Gericht war eher aus der Not heraus geboren dass ich noch viel Kartoffel und Paprika übrig hatte und diese ungern wegwerfen sondern viel lieber in einem Gericht verarbeiten wollte. Also entschied ich mich dazu, heute mal eine Kartoffel-Paprika-Pfanne zuzubereiten und ergänzte diese mit einigen anderen Gemüsesorten sowie Schmelzkäse, Schnitzelfleisch und Schnittlauch. Das Ergebnis war ein leckeres und nicht allzu kompliziert zuzubereitendes Mittagsgericht dass ich hier nun kurz vorstellen möchte.

Für 2-3 Portionen benötigen wir:

600-650g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Ingredient potateoes / Zutat Kartoffeln

2 mittlere Paprika (rot & grün)
02 - Ingredient papriks / Zutat Paprika

400-450g Schnitzelfleisch
03 - Ingredient pork meat / Zutat Schnitzelfleisch

1 Bund Frühlingszwiebeln
04 - Ingredient spring onions / Zutat Frühlingszwiebeln

170g Erbsen
05 - Ingredient peas / Zutat Erbsen

1 Bund Schnittlauch
06 - Ingredient chives / Zutat Schnittlauch

200-230ml Gemüsebrühe
07 - Ingredient vegetable stock / Zutat Gemüsebrühe

170g Schmelzkäse – ich wählte eine leichtere, fettreduzierte Zubereitung
08 - Ingredient soft cheese / Zutat Schmelzkäse

3/4 EL Speisestärke
09 - Ingredient starch / Zutat Speisestärke

2-3 EL Butterschmalz
10 - Ingredient butter oil / Zutat Butterschmalz

sowie ggf. etwas Salz & Pfeffer zum abschmecken

Fangen wir damit an die Kartoffeln als Pellkartoffeln zu kochen.
11 - Boil potatoes / Kartoffeln kochen

Während diese Kochen können wir uns dem Gemüse zuwenden und es vorbereiten. Wir waschen also die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
12 - Cut spring onions / Frühlingszwiebel in Ringe schneiden

entkernen die Paprika und zerteilen sie in Streifen
13 - dissipate paprika / Paprika in Streifen schneiden

und waschen schließlich das Fleisch, tupfen es trocken und schneiden es dann ebenfalls in Streifen. Zu lange Streifen halbieren wir dabei noch einmal.
14 - Cut pork meat in slices / Schnitzelfleisch in Streifen schneiden

Sobald die Kartoffeln gut durchgekocht sind, gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen so dass wir sie anfassen können,
15 - drain potatoes & let them cool down / Kartoffeln abschütten und abkühlen-lassen

schälen sie dann
16 - Peel potatoes / Kartoffeln schälen

und schneiden sie dann in dickere Scheiben wobei wir größere Scheiben ebenfalls noch einmal halbieren.
17 - Trench potatoes /  Kartoffeln zerteilen

In einer größeren Pfanne zerlassen wir anschließend etwa die Hälfte des Butterschmalz
18 - Melt butter oil / Butterschmalz zerlassen

und braten die Kartoffeln – gerne Portionsweise – rundherum an.
19 - Fry potatoes / Kartoffeln anbraten

Dann stellen wir diese bei Seite und braten das Fleisch kräftig an,
20 - Sear meat slice / Fleischstreifen anbraten

entnehmen es und braten dann die Paprikastreifen an bis sie Farbe annehmen.
21 - Sauté paprika / Paprika anbraten

Und auch die Frühlingszwiebeln braten wir zuletzt noch einzeln an und stellen sie ebenfalls zur Seite.
22 - braise spring onions lightly / Frühlingszwiebeln andünsten

Sind alle Komponenten angebraten, gießen wir die Gemüsebrühe in die wieder leere Pfanne,
23 - pour vegetable stock / Gemüsebrühe eingießen

geben den Schmelzkäse hinein
24 - Add soft cheese / Schmelzkäse addieren

und lassen ihn schmelzen, verrühren ihn und lassen die Mischung kurz aufkochen.
25 - mix & boil up / verrühren und aufkochen lassen

Jetzt können wir die Erbsen hinzu geben
26 - Add peas / Erbsen hinein

und alles mit der Speisestärke binden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, wir sollten diese fein zerstreuen und gleich verrühren damit die Stärke nicht klumpt.
27 - Ligation with starch / Mit Speisestärke binden

Als nächstes können wir die angebratenen Kartoffeln,
28 - Put potatoes bach / Kartoffeln zurück legen

die Paprikastreifen,
29 - Add paprika / Paprika hinzufügen

die Frühlingszwiebeln
30 - Add spring onions / Frühlingszwiebeln rein

sowie die Fleischstreifen zurück in die Pfanne,
31 - Add meat / Fleisch addieren

verrühren alles gut miteinander und lassen es für weitere fünf bis sieben Minuten köcheln.
32 - mix and simmer / verrühren und köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen, trocken schütteln, mit dem Messer zerschneiden
33 - Cut chives / Schnittlauch schneiden

und dann zum restlichen Pfanneninhalt hinzufügen und verrühren. Ein wenig davon behalten wir dabei jedoch zum garnieren zurück.
34 - Add chives / Schnittlauch hinzufügen

Nun ist es an der Zeit unsere Kreation zu probieren.
35 - Try / Probieren

Zwar würzt der Schmelzkäse recht gut, aber ich fand dennoch das etwas Pfeffer und vor allem etwas Salz hier nicht schaden konnte.
36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / tasting with salt & pepper

Damit ist unser Gericht auch schon fertig und wir können es mit dem verblieben Schnittlauch garniert servieren.
37 - Kartoffel-Paprika-Pfanne / Potato paprika stew - Serviert

Dafür dass dieses Gericht nur als Resteverwertung gedacht war erwies es sich als wirklich sehr leckere Zubereitung. Durch das vorherige anbraten der Gemüsekomponenten, vor allem der Kartoffeln und des Paprikas, hatten sich schmackhafte Röstaromen entwickelt die dem Ganzen eine zusätzliche Geschmackskomponente gab. Aber Hauptgeschmacksträger war natürlich der Schmelzkäse, bei dem ich eine leichteren Zubereitung gewählt hatte was den Geschmack aber meiner Meinung nach nicht negativ beeinflusste.

38 - Kartoffel-Paprika-Pfanne / Potato paprika stew - CloseUp

Insgesamt komme ich für diese Zubereitung auf 2300kcal, das entspricht 767kcal pro Portion. Das ist zwar nicht wenig, aber für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Die Kombination aus Kartoffeln und Paprika kann man ja als klassisch bezeichnen, ein einfaches und nicht allzu aufwendig zuzubereitende Mahlzeit. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.

Guten Appetit

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [13.01.2012]

Wie so oft Freitags fiel mir die Wahl heute recht leicht. An der Asia-Thai-Theke kamen zwar nicht die Gebackene Ananas und Banane in Frage, aber das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamen Curry klang schon mal ganz gut. Der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce schloss ich aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise und den Gebackenen Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter wegen des Kartoffelsalats auf. Einzig das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality sprach mich noch an. Und die Pute machte nach kurzem Abwägen dann auch das Rennen. Und obwohl mit der Sellerie und den Möhren schon etwas Gemüse bei der Speise dabei war, nahm ich mir noch ein Schälchen mit Erbsen von der Gemüsetheke und ergänzte das Ganze außerdem noch mit einem Becherchen Preiselbeeren auf Panacotta von der Dessert-Theke.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Das Stück gegrilltes, gut gewürztes Putenfleisch hätte zwar etwas größer sein können, aber dafür war es angenehm zart und mit so gut wie keinen sehnigen oder fettigen Stücken. Gemeinsam mit der pfeffrig-süßen, gut gewürzten dunklen Sauce, die man dieses Mal wieder mit gemahlenem Pfeffer anstatt mit ganzen Pfefferkörner zubereitet sowie dem grob gestampften Kartoffeln die mit reichlich Möhrenstreifen und Knollenselleriestücken gespickt hatte ein sehr leckeres und mit 439kcal auch sehr leichtes Mittagsgericht, dass ich mir kombiniert mit den grünen Erbsen schmecken ließ und schließlich mit dem Becher aus 2/3teln festem Panacotta und 1/3tel süßer Preiselbeerzubereitung sowie einer Cocktailkirsche als Garnitur abschloss. Gute Wahl kann ich da nur sagen.
Bei den anderen Kantinengästen würde ich heute mit nur knappen Vorsprung dem panierten Seelachs den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, den zweiten Platz teilten sich heute Asia-Gerichte und Putensteak, die aber sehr eng hinter dem Seelachs mit Kartoffelsalat kamen. Der Apfelstrudelfolgte schließlich auf Platz drei. Ich war ja knapp davor gewesen sowohl Fisch als auch Pute und Asia-Gerichten den ersten Platz teilen zu lassen, aber nach genauerem Hinsehen legte ich die Bewertung schließlich dann doch so fest. So ein enges Rennen von gleich drei Gerichten ist aber auch wirklich selten.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Karotten und Sellerie: ++
Erbsen: ++
Panacotta mit Preiselbeere: ++

Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” [13.12.2011]

Eigentliche war es heute mein Plan gewesen beim San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce zuzuschlagen, einem Gericht dass heute naben Asiatischem Gemüse gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Doch leider hatten die Gäste die vor mir hier zugeschlagen hatten den Wok nicht nur fast geleert, sondern auch den größten Teils der Fleischkomponenten rausgelesen und fast nur noch Gemüse übrig gelassen. Hätte ich gewartet, hätte der Koch mit Sicherheit hier nachgefüllt – doch meine Kollegen warteten bereits und so wandte ich mich einer Alternative der regulären Küche zu. Hier standen neben Gefüllter Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality auch Schinkennudeln mit Tomatensauce bei Tradition der Region und schließlich Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” im Reisrand zur Auswahl. Aubergine gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsgemüsesorten zählt und die Spiralnudeln in Tomatensauce mit Kochschinken mich visuell nicht ansprachen entschied ich mich schließlich für das Rindergeschnetzelte und ergänzte dies noch mit einem Schälchen Erbsen und einem Becherchen Preiselbeerpudding von der Dessert-Theke.

Rindergeschnetzeltes Stroganoff

Das erste was ich hier tat war aus dem Geschnetzelten, dem Reis und den Erbsen eine Mischung herzustellen. So entstand aus den zahlreichen fettfreien, zarten Rindfleisch-Streifen, der würzigen Sauce mit einigen Gewürzgurken-Scheiben, einer großen Portion weißen Reises und den Erbsen als freiwillige Gemüsebeilage eine sehr leckere Kombination die eigentlich alle Anforderungen an ein abwechslungsreich zusammengesetztes Mittagsgericht erfüllte – hier gab es ebenso wenig einen Grund zur Kritik wie an dem sahnigen Preiselbeerpudding, der mit einer Scheibe Kiwi und einigen Pistazien garniert war. Ich konnte also mal wieder sehr zufrieden sein.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landeten heute aber doch die Schinkennudeln auf dem ersten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei. Um Platz drei leisteten sich das Rindergeschnetzelte und die Aubergine heute ein enges Rennen um den dritten Platz, welches das Rindergeschnetzelte nur knapp für sich gewinnen konnte. Obwohl somit die gefüllte Aubergine mal wieder nur auf Platz vier landete, war die Platzierung für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich gut.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Reis: ++
Erbsen: ++
Preiselbeerpudding: ++