Köttbullar – Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce – das Rezept

Nachdem ich in letzter Zeit bereits zwei Mal Fertiggerichte mit dem schwedischen Nationalgericht Köttbullar verzehrt hatte, war es heute nun endlich mal an der Zeit, mich selbst an diesem Gericht zu versuchen. Wie ich bei meiner anschließenden Recherche feststellte, gibt es auch hier unzählige Varianten und viele davon werden natürlich als “Original Schwedisch” bezeichnet. Ich habe daher einfach mal verschiedene Aspekte kombiniert und so mein eigenes Rezept kreiert, das ich hier nun mit diesem Beitrag vorstellen möchte. Zum Köttbullar gibt es wie in Schweden üblich Preiselbeergelee, einzig bei der Sättigungsbeilage habe ich mich anstatt für das traditionelle Kartoffelpüree für Backofen-Kroketten entschieden, die ebenfalls wunderbar dazu passen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Fleischbällchen

1 mittlere Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

125ml Milch
02 - Zutat Milch / Ingredient milk

4 EL Semmelbrösel
03 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

1 EL Kartoffelmehl
04 - Zutat Kartoffelmehl / Ingredient potato flour

500g Hackfleisch halb & halb (Alterntiv: Rinderhack oder noch besser Elch-Hackfleisch)
05 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

1 kleines Hühnerei
06 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

3-4 Stiele Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie Butter oder Butterschmalz zum braten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Für die Sauce

350g frische Champignons
07 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

200ml Sahne
09 - Zutat Sahne / Ingredient cream

200ml Milch
10 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 EL Weizenmehl
11 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie ebenfalls Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und evtl. etwas Saucenbinder

Außerdem benötigen wir:
einige Preisebeeren im Glas
12 - Zutat Preiselbeeren / Ingredient cowberries

eine Sättigungsbeilage nach Wahl, z.B. Kartoffelpüree, Kroketten oder Salzkartoffeln

Beginnen wir nun mit der Zubereitung. Dazu geben wir die 125ml Milch in eine kleine Schüssel
13 - Milch in Schüssel geben / Pour milk in bowl

fügen die vier Esslöffel Semmelbrösel
14 - Semmelbrösel addieren / Add breadcrumbs

sowie den Esslöffel Kartoffelmehl hinzu
15 - Kartoffelmehl hinzufügen / Add potato flour

und verrühren alles gut miteinander, um es dann für mindestens 10 Minuten quellen zu lassen.
16 - Gut verrühren / Mix well

In der Zwischenzeit schälen wir die Zwiebel, würfeln sie möglichst fein
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und erhitzen dann etwas Butterschmalz in einer Pfanne
18 - Butterschmalz zerlassen / Melt butter oil

und dünsten die gewürfelte Zwiebel darin glasig an
19 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

um sie anschließend bei Seite zu stellen und etwas abkühlen zu lassen.
20 - Abkühlen lassen / Cool down

Dann waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken
21 - Petersilie waschen / Wash parsley

und zupfen die Blätter von den Stielen, um sie möglichst fein zu zerkleinern.
22 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Außerdem reinigen wir unsere Champignons,
23 - Champignons waschen / Clean mushrooms

kürzen die Stielenden, vierteln oder achteln sie – je nach Größe –
24 - Pilze zerkleinern / Quarter mushrooms

und braten sie schließlich für für einige Minuten in einer Pfanne an. Dann stellen wir auch sie bei Seite.
25 - Pilze anbraten / Braise mushrooms

Nun ist es an der Zeit, die Fleischbällchen anzufertigen. Dazu geben wir das Hackfleisch in eine Schüssel und geben die inzwischen dickflüssig gewordene Mischung aus Milch, Kartoffelmehl und Semmelbröseln hinzu.
26 - Hackfleisch und Milch-Mix in Schüssel geben / Put ground meat and milk-mix in bowl

Außerdem schlagen wir das Hühnerei auf und geben seinen Inhalt hinzu,
27 - Ei hinzufügen / Add egg

addieren die angedünsteten Zwiebeln,
28 - Zwiebel addieren / Add onions

streuen die gehackte Petersilie ein
29 - Petersilie beifügen / Add parsley

und vermengen alles dann gründlich miteinander
30 - Gut vermengen / Mix well

wobei wir es mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
31 - Hackfleisch würzen / Season ground meat

Aus der so angefertigten Masse formen wir dann mit angefeuchteten Händen Fleischbällchen mit 2 bis 3cm Durchmesser.
32 - Fleischbällchen formen / Make meatballs

In einer Pfanne – ich nahm eine mit höherem Rand, damit das Fett nicht zu sehr spritzte – zerlassen wir wiederum etwas Butterschmalz
33 - Butterschmalz zerlassen / Melt butter oil

und geben die Fleischbällchen hinein
34 - Hackbällchen hinzufügen / Add meatballs

um sie auf leicht erhöhter Stufe rundherum anzubraten.
35 - Rundherum anbraten / Fry

Die Zeit während die Fleischbällchens braten können wir den Ofen vorheizen und die Kroketten in den Ofen schieben.
42 - Kroketten in den Ofen schieben / Put croquetts in oven

Sind sie gut durchgebraten, entnehmen wir die Fleischbällchen und stellen sie bei Seite, wobei wir sie mit Alufolie abdecken und warm halten.
36 - Fleischbällchen bei Seite stellen & warm halten / Remove meatballs & keep warm

Den verbliebenen Bratsatz bestäuben wir mit einem Esslöffel Weizenmehl
37 - Bratsatz mit Mehl bestäuben / Dredge pan drippings with flour

und löschen dann alles mit der Milch
38 - Mit Milch ablöschen / Deglaze with milk

und der Sahne ab. Mit dem Kochlöffel versuchen wir nun den Bratsatz etwas vom Boden zu lösen.
39 - Sahne hinzufügen / Add cream

Anschließend geben wir die angebratenen Champignons hinzu
40 - Pilze addieren / Add mushrooms

und schmecken die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
41 - Sauce würzen / Season sauce

Dann können wir auch die Fleischbällchen zur Sauce in die Pfanne geben und wieder richtig heiß werden lassen.
43 - Hackbällchen hinzufügen / Add meatballs

Nach einigen Minuten probieren wir unsere Kreation
44 - Sauce probieren / Try

und schmecken es gegebenenfalls noch einmal mit den Gewürzen ab.
45 - Mit Gewürzen abschmecken / Season

Abschließend lassen wir die Sauce auf leicht verminderter Stufe auf die gewünschte Konsistenz reduzieren.
46 - Sauce reduzieren lassen / Reduce sauce

Sobald die Kroketten fertig gebacken sind, können wir das Gericht gemeinsam mit den Preiselbeeren servieren und genießen.
47 - Köttbullar - Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce - serviert / Swedish meatballs in mushroom cream sauce - Served

Wohl durch die Mischung aus Milch, Kartoffelmehl und Semmelbrösel waren die Fleischbällchen angenehm locker und “fluffig” geworden, so wie es sein sollte. Dazu passte wunderbar die angenehm cremig-würzige Sauce mit ihren zahlreichen Champignons, die durch das vorherige anbraten angenehm bissfest geblieben waren. Gemeinsam mit den außen knusprigen und innen weichen Kroketten und den Preiselbeer-Kompott ergab sich so ein überaus gelungenes Gericht, das ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

48 - Köttbullar - Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce - Seitenansicht / Swedish meatballs in mushroom cream sauce - Side view

49 - Köttbullar - Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce - Querschnitt / Swedish meatballs in mushroom cream sauce - Lateral cut

Ich hätte das Gericht ja gerne mal mit Original Elch-Hackfleisch ausprobiert, aber leider ist so etwas selbst in einer Großstadt wie München so gut wie gar nicht zu bekommen. Aber auch mit dem Faschierten aus halb Schwein und halb Rind konnte ich letztlich sehr zufrieden sein. Dabei hatte ich die Sauce noch mit etwa einem Esslöffel Saucenbinder etwas dickflüssiger gemacht, da ich die Sauce so dünnflüssig mag – aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich hoffe aber, mit diesem Rezept dennoch möglichst nah an das schwedische Original heran gekommen zu sein – mit jedenfalls hat es sehr gut geschmeckt.

Guten Appetit

Thunfisch-Blätterteig-Häppchen – das Rezept

Heute hatte ich mal wieder Lust, ein neues Fingerfood-Rezept auszuprobieren. Und nach kurzer Recherche fiel meine Wahl schließlich auf Thunfisch-Blätterteig-Häppchen. Dass ich damit zwei mal hintereinander ein Gericht mit Fisch auf dem wochenendlichen Speiseplan stand, störte mich dabei herzlich wenig – ich bin nun mal ein großer Fan von Fisch und Meeresfrüchten. Und Thunfisch ist mit gerade mal fünf Prozent Fett auch eine angenehm leichte Sorte und eignet sich wie sich heraus stellte auch wunderbar für Zubereitungen dieser Art. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden und möchte es daher nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für ein Blech (ca. 40 Stück) ?

210g Thunfisch naturell
01 - Zutat Thunfisch natural / Ingredient tuna

1 mittlgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch (je nach eigenem Geschmack)
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

100g geriebener Emmentaler
04 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

1 TL Senf (scharf)
05 - Zutat Senf / Ingredient parsley

einige Stiele Petersilie (glatt)
06 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 EL Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Päckchen Blätterteig (275g)
07 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

1 EL Kondensmilch
08 - Zutat Kondensmilch / Ingredient condensed milk

etwas Mohn und/oder Sesam
09 - Zutat Sesam & Mohn / Ingredients sesame & poppy

Wie üblich beginnen wir damit, die verschiedenen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir erst einmal die Zwiebel und würfeln sie klein – wahlweise mit einem Messer oder mit einer Küchenmaschine.
10 - Zwiebeln zerkleinern / Dice onion

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehe(n) und hacken sie ebenfalls sehr fein.
11 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Anschließend waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken
12 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
13 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und schneiden sie dann klein.
14 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir nun einen Esslöffel Olivenöl
15 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten die Zwiebel
16 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

und das Knoblauch darin für einige Minuten an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
17 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

Nun lassen wir den Thunfisch abtropfen
18 - Thunfisch abtropfen lassen / Drain tuna

und geben ihn dann in eine Schüssel,
19 - Thunfisch in Schüssel geben / Put tuna in bowl

um dann den geriebenen Emmentaler Käse,
20 - Käse hinzufügen / Add cheese

die angedünstete Zwiebel und den Knoblauch,
21 - Zwiebeln addieren / Add onion

die zerkleinerte Petersilie
22 - Petersilie hinzu geben / Add parsley

sowie den Teelöffel Senf hinzuzugeben
23 - Mit Senf würzen / Add mustard

und schließlich alles gut miteinander zu verrühren
24 - Gut verrühren / Mix well

und dabei mit Salz und Pfeffer abzuschmecken.
25 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Sobald das erledigt ist, holen wir den Blätterteig aus dem Kühlschrank, rollen ihn auf und zerteilen ihn dann längs in zwei gleich breite Streifen.
26 - Längs halbieren / Cut in halfs

In die Mitte beider Streifen geben wir dann jeweils die Hälfte unserer Thunfisch-Käse-Mischung
27 - Masse auftragen / Cover

und rollen sie dann auf, wobei wir sie mit der Naht nach unten auf das Backpapier legen.
28 - Aufrollen / Roll up

Die beiden so entstandenen Rollen bestreichen wir dann mit Kondensmilch
29 - Mit Kondensmilch bestreichen / Spread with condensed milk

und bestreuen sie abschließend mit Sesam und/oder Mohn.
30 - Garnieren / Garnish

Anschließend stecken wir sie für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach unseres Kühlschranks – dadurch werden sie fest und lassen sich besser schneiden.

Bevor wir sie dann wieder heraus holen, beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen. Dann entnehmen wir die beiden Rollen – ich hatte sie samt Backpapier hineingelegt – und schneiden sie in gleichmäßig große Stücke.
31 - Zerschneiden / Cut

Diese geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
32 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

und schieben dies auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten in den inzwischen vorgeheizten Backofen.
33 - Backen / Bake

Dann brauchen wir das Backblech nur noch zu entnehmen
34 - Fertig gebacken / Finished baking

und können die Thunfisch-Häppchen sofort servieren und genießen.
35 - Thunfisch-Blätterteig-Häppchen - serviert / Tuna puff pastry snack - Served

Eine wirklich sehr leckere Art Thunfisch zu verarbeiten kann ich da nur sagen. In Kombination mit dem würzigen Senf, dem Käse und der Petersilie ergab er eine überaus gelungene Füllung für den knusprig gebackenen Blätterteig. Ich hatte ja befürchtet, dass der Käse beim Schmelzen rechts und links aus den Röllchen heraus laufen würde, doch das hat sich wie man sieht als unbegründet erwiesen. Und auch abgekühlt erwies sich dieser Snack noch als überaus schmackhaft, eignet sich also auch sehr gut für das Buffet auf Veranstaltungen aller Art.

36 - Thunfisch-Blätterteig-Häppchen - Seitenansicht / Tuna puff pastry snack - Side view

37 - Thunfisch-Blätterteig-Häppchen - Seitenansicht 2 / Tuna puff pastry snack - Side view 2

Werfen wir zum Abschluss, wie gewohnt, einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Meiner Berechnung nach liegt der Gesamtwert hier bei 1700kcal, aufgeteilt auf 40 Stücke ergibt sich somit ein Wert von gerade mal 42,5 kcal pro Stück. Klingt im ersten Moment wenig, aber man muss natürlich im Hinterkopf behalten, dass man ja nicht nur ein einzelnes Stück isst. Dennoch eine der leichteren Snack-Varianten die ich in letzter Zeit hier ausprobiert habe. Wer dennoch ein bisschen mehr reduzieren möchte, kann gerne zu einer leichteren Variante Käse greifen. Das halte ich aber in diesem Fall nicht für unbedingt notwendig.

Guten Appetit

Lachs auf Gemüse-CousCous – das Rezept

Inspiriert von dem überaus leckeren Couscous-Gericht am Montag bei uns im Betriebsrestaurant entschloss ich mich heute dazu, Lachs auf Gemüse-Couscous im Pergament zuzubereiten. Das letzte Rezept das Couscous verwendet, habee ich hier vor über vier Jahren vorgestellt – noch in der Anfangszeit meiner gerade erwachten Zuneigung fürs kochen. Also wurde es langsam wirklich höchste Zeit, dieser auf Nordafrika stammenden Sättigungsbeilage aus Hartweizengrieß mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250g Möhren
01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 Bund Frühlingszwiebeln
02 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

150g CousCous
03 - Zutat Couscous / Ingredient couscous

2 x ca. 200 – 250g Lachsfilet (je nach Appetit)
04 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

1 Bio-Zitrone
05 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

einige Stiele Petersilie
06 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

ca. 220ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/2 Teelöffel Zimt
08 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 gehäuften Teelöffel Hot Madras Curry
09 - Zutat Hot Madras Curry / Ingredient hot madras curry

1 Esslöffel Olivenöl
14 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Karotten zu schälen
10 - Möhren schälen / Peel carrots

und sie in dünne Scheiben zu schneiden. Größere Stücke halbieren wir noch einmal.
11 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

Anschließend waschen wir unsere Frühlingszwiebeln, trocknen sie mit einem Küchentuch
12 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden sie dann in Ringe.
13 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut in rings

Außerdem waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
14 - Petersilie waschen / Wasch parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
15 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
16 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Couscous selbst wird zwar nicht gekocht, sondern normalerweise im Dampf langsam gegart, aber wir müssen das Gemüse ja erst einmal etwas anbraten. Daher nehmen wir eine beschichtete Pfanne und erhitzen den Esslöffel Olivenöl darin.
17 - Öl erhitzen / Heat up oil

Ist das Öl dann heiß genug geben wir zuerst die Möhrenscheiben hinein und braten sie darin vorsichtig an.
18 - Möhren anbraten / Fry carrots

Nach zwei bis drei Minuten geben wir dann auch die Frühlingszwiebeln hinzu
19 - Frühlingszwiebeln addieren / Add spring onions

und braten sie für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichen rühren mit an, wobei wir alles ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.
20 - anbraten & würzen / Fry & season

In der Zwischenzeit geben wir den Zimt und das Hot Curry zum trockenen Couscous
21 - Zimt & Curry zum Couscous geben / Add cinnamon & curry to couscous

und vermengen alles gut miteinander
22 - Gut vermengen / Mix well

bevor wir es dann zum Gemüse in die Pfanne geben
23 - Coucous hinzufügen / Add couscous

und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
24 - Gemüsebrühe dazu gießen / Pour vegetable stock

Anschließend lassen wir alles bei niedriger Stufe für etwa sieben bis acht Minuten quellen. Sollte der Couscous zu trocken erscheinen, können wir gerne noch einen Schluck Gemüsebrühe oder Wasser hinzu geben.
25 - Geschlossen quellen lassen / Let soak closed

In der Zwischenzeit waschen wir unsere Bio-Zitrone, trocknen sie
27 - Zitrone waschen / Wash lemon

und reiben dann z.B. mit einem Zestenreißer etwa einen gehäuften Teelöffel der Schale ab.
27 - Zitronenschale abreiben / Grate lemon peel

Ist der Couscous dann gut aufgequollen, schmecken wir ihn noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab und nehmen ihn dann von der Kochplatte.
28 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Dann waschen wir unser Lachsfilet – ich hatte zu norwegischen Lachs ohne Haut gegriffen, musste aber leider an der Theke jeweils zwei Stücke pro Portion nehmen, da sie nur recht flache Lachsfilets vorrätig hatten –
29 - Lachs waschen / Wash salmon

tupfen es trocken und würzen es von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.
30 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Anschließend bestreuen wir die Oberseite mit dem Abrieb der Zitronenschale
31 - Mit Zitronenschale bestreuen / Dredge with lemon peel

und garnieren alles mit der gehackten Petersilie.
32 - Mit Petersilie garnieren / Garn with parsley

Außerdem schneiden wir noch die Zitrone in schmale Scheiben.
33 - Zitrone in Scheiben schneiden / Cut lemon in slices

Während der Backofen von uns zum Vorheizen auf 200 Grad gestellt worden ist, schneiden wir zwei etwa 40cm lange Stücke von unserer Backpapier-Rolle ab, breiten sie aus und befüllen sie dann mittig mit jeweils der Hälfte der Couscous-Gemüsemischung.
34 - Couscous auf Backpapier verteilen / Put couscous on baking paper

Auf den Couscous geben wir dann die gewürzten und garnierten Lachsfilet-Stücke
35 - Lachs auflegen / Add salmon

und belegen diese abschließend mit den Zitronen-Scheiben.
36 - Mit Zitronenscheiben belegen / Cover with lemon slices

Nun klappen wir das Backpapier zusammen und verdrehen die Enden ähnlich wie bei einem Bonbon-Papier. Wer mag kann hier natürlich auch mit Küchengarn arbeiten.
37 - aufrollen / roll up

Die so entstandenen Päckchen geben wir dann auf der zweiten Schiene von unten in unseren vorgeheizten Backofen und backen sie dort für 15 bis 20 Minuten.
38 - Backen / Bake

Die fertigen Päckchen werden dann geschlossen auf die Teller gegeben und erst nach dem servieren ausgepackt – dadurch entfaltet sich das angenehme Aroma direkt am Tisch.
39 - Lachs auf Gemüse-Couscous - serviert / Salmon on vegetable couscous - served

Auch wenn ich ja schon häufiger in letzter Zeit mit frischem Lachs gekocht hatte, war dieser wohl die zarteste und saftigste Variante die mir bisher untergekommen ist. Durch die sanfte Zubereitung im Mantel des Backpapiers war es letztlich so gelungen, dass das Fleisch förmlich auf der Zunge zerging. Gemeinsam mit dem würzigen, mit Gemüse versetzten Couscous ein wahrer Genuss. Da hatten sie die ca. neun Euro, die ich für das Lachsfilet pro Portion investiert hatte auf jeden Fall ausgezahlt.

41 - Lachs auf Gemüse-Couscous - Seitenansicht 2 / Salmon on vegetable couscous - side view 2

40 - Lachs auf Gemüse-Couscous - Seitenansicht / Salmon on vegetable couscous - side view

Werfen wir wie üblich abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Berechnung nach liegt der Gesamtwert für dieses Gericht bei ca. 1300kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf 650kcal. Das meiste dieses Wertes nehmen dabei der Lachs mit 325kcal, gefolgt vom Couscous mit 245kcal – jeweils pro Portion – ein. Dabei sei aber angemerkt, dass es sich hier um wirklich sehr große Portionen handelt, die einen erwachsenen Mann mehr als nur satt machen. Wenn man etwas weniger Lachs (200g) und vielleicht nur 60g Couscous pro Person nimmt, kommt man schon schnell in deutlich niedrigere Bereiche.
Die Gemüse-Zutaten kann man hier übrigens wunderbar variieren. Nimmt man etwas weniger Möhren und vielleicht nur einen dreiviertel Bund Frühlingszwiebeln, könnte man alles z.B. noch mit Erbsen ergänzen. Aber auch ein paar Zucchini-Würfel oder – wenn man das mag – Aubergine könnte ich mir noch im Couscous gut vorstellen. Der Variation dieses einfach und schnell zuzubereitenden Gerichtes sind also kaum Grenzen gesetzt. Also in diesem Sinne:

Guten Appetit

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot [27.06.2013]

Einen Moment überlegte ich heute zwar an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo mich neben dem Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce sowohl das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce als auch das Gebackene Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce reizten, dann aber entschied ich mich doch für den bewährten vegetarischen Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse, Oliven und Fladenbrot der heute bei Vitality auf der Speisekarte stand. Die Gefüllte Paprika mit Tomaten-Basilikumsauce und Reis bei Tradition der Region und die Spaghetti all Arrabbiata bei Globetrotter reizten mich weniger. Dazu gesellte sich dann entgegen jeder Vernunft noch ein Zitronen-Limonen-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett – was aber bei 461kcal pro Portion beim Gemüsetopf auch meiner Meinung nach gerade noch vertretbar war.

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot / Greek vegetable stew with pita

Das nicht gerade frische Stück Fladenbrot mit seinem leicht süßlichen Geschmack erinnerte zwar etwas an Einback, aber zum aufsaugen der Flüssigkeit des Eintopfes reichte es letztlich. Zumal am eigentlichen Eintopf absolut nichts auszusetzen war. Eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten wie Möhren, Erbsen, Broccoli, Blumenkohl, Auberginen, Zucchini und schwarzen Oliven in ausreichend, aber nicht zu viel mit zahlreichen Kräutern versehener Brühe und der Garnitur aus gewürfeltem, milden Schafskäse und Petersilie ergab ein überaus leckeres Gericht, in dem ich das Fleisch absolut nicht vermisste. Ob die Würze nun wirklich griechisch war oder sich der Begriff nur durch die Beigabe von Oliven und Schafskäse definierte, konnte ich allerdings nicht sagen. Und auch der kleine Becher luftig-lockeren, süßlich-sauren Zitronen-Limonen-Mousses gab mir keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Ein leichtes und für ein vegetarisches Gericht auch angenehm lang sättigender Eintopf, der alle meine Anforderungen an ein leckeres Mittagessen erfüllt.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute, zugegebenermaßen von meiner Seite etwas unerwartet, die Spaghetti all arrabbiata am höchsten in der Gunst. Unerwartet, weil es sich meines Wissens hier ja um ein vegetarisches Gericht handelte. Die mit Hackfleisch gefüllten Paprikaschoten, die ich eher auf dem ersten Platz gesehen hatte, folgten auf Platz zwei. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und der von mir gewählte griechische Gemüsetopf folgten auf einem zwar sehr guten, aber dennoch vierten Platz. Ich muss zugeben, dass ich die Nudeln all arrabbiata hier noch nie probiert habe – vielleicht sind sie ja tatsächlich so gut dass sie diesen ungewöhnlich hohen Grad an Beliebtheit trotz des Fehlen des Fleisches rechtfertigen. Also, Notiz an mich selbst: Beim nächsten mal wenn es irgend etwas all arrabbiata gibt, unbedingt probieren! 😉

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Bifteki mit Tomatenreis – das Rezept

Auf Anregung aus einem Kommentar möchte ich mit dem heutigen Tage beginnen, hin und wieder eines der Kantinengerichte mal selbst und hoffentlich auch besser nach zu kochen. Den Anfang machen die Bifteki mit Tomatenreis, die ich am Montag in unserem Betriebsrestaurant gewählt hatte. Zwar hatte ich bei der Zubereitung ein Ei zu viel verwendet, weswegen die Hackfleischmasse etwas feuchter war als beabsichtigt, aber das habe ich in diesem Rezept natürlich korrigiert. Somit sollte dem ungetrübten Genuss der griechischen, mit Feta gefüllten Version des Hacksteaks also nichts im Wege stehen.

Was brauch man also für 4 Portionen?

Für die Bifteki

1 mittelgroße Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient oniona

1 altbackenes Brötchen
02 - Zutat altbackenes Brötchen / Ingredient stale bun

450g Rinderhackfleisch
03 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

1 Hühnerei
04 - Zutat Ei / Ingredient egg

1 Bund Petersilie
05 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Hand voll frisches Oregano
06 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

1 TL Kreuzkümmel
07 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1 TL Piment
08 - Zutat Piment / Ingredient pimento

1 EL Gyrosgewürz
09 - Zutat Gyrosgewürz / Ingredient gyros spice

ca. 150g Schafskäse
10 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum andünsten und braten

Für den Tomatenreis

200g Langkornreis
11 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

2 kleine Strauchtomaten
12 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

400g Tomatenstücke (Dose oder Tetra-Pack)
13 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

400ml Fleischbrühe
(Anmerkung: Dadurch wird der Reis etwas kräftiger im Geschmack, wer es mild mag, sollte besser zu Gemüsebrühe greifen)
14 - Zutat Fleischbrühe / Ingedient meat broth

1 EL Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Dazu passt natürlich Tzatziki, den ich allerdings als Fertig-Produkt gekauft habe und der nicht Bestandteil dieses Rezeptes ist. Wer mag, kann es aber auch gerne selbst machen.

Beginnen wir also damit, das altbackene Brötchen in etwas Wasser einzuweichen.
15 - Brötchen einweichen / Soak bun

Dann würfeln wir die Zwiebel fein – wahlweise mit dem Messer oder der manuellen Küchenmaschine –
16 - Zwiebel hacken / Dice onion

und erhitzen anschließend etwas Olivenöl in einer Pfanne
17 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

um die Zwiebeln darin einige Minuten anzudünsten. Anschließend nehmen wir sie von der Platte und lassen sie etwas abkühlen.
18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Während die Zwiebel abkühlen, waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken
19 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese dann sehr fein. Ich nehme zum Zerkleinern von Kräutern lieber eine Plastik-Unterlage, da sich der Pflanzensaft immer nur schwer von Holz entfernen lässt.
21 - Petersilie hacken / Hash parsley

Mit dem Oregano verfahren wir genau so: Wir waschen es, schütteln es trocken
22 - Oregano waschen / Wash oregano

zupfen die Blättchen von den Stielen
23 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese dann gründliche.
24 - Oregano zerkleinern / Mince oregano

Nun geben wir das Hackfleisch in eine Schüssel und fügen das Brötchen, das wir zuvor gründlich ausgedrückt haben, in kleinen Stücken hinzu.
25 - Hackfleisch& Brötchen in Schüssel geben / Add ground meat & bun to bowl

Außerdem addieren wir die inzwischen abgekühlten Zwiebeln
26 - Zwiebeln addieren / Add onions

und vermengen dann alles gut miteinander.
27 - Vermengen / Mix

Jetzt geben wir das Ei
28 - Ei hinzufügen / Add egg

sowie Oregano und etwa die Hälfte der Petersilie mit hinein,
29 - Oregano & Petersilie hinzufügen / Add oregano & parsley

vermischen alles
30 - Mische / Mix

und schmecken es dann mit Kreuzkümmel, Piment und Gyrosgewürz
31 - Gewürze hinzufügen / Add herbs

sowie Salz und Pfeffer ab
32 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

um dann alles erneut gut miteinander zu vermengen.
33 -  Gut vermengen / Mix well

Auf einem Stück Alufolie formen wir aus einem Viertel bzw einem Achtel dem Hackfleisch-Teig (je nachdem ob man lieber ein großes oder zwei kleine Bifteki pro Portion möchte) nun ein flaches Rechteck
34 - Auf Alufolie auslegen / Put on tin foil

bestreuen die eine Hälfte mit zerbröseltem Feta-Käse,
35 - Mit Schafskäse bestreuen / Dredge with feta

klappen mit Hilfe der Alufolie die leer gelassene Hälfte über den Schafskäse
36 - Umklappen / Turn down

und drücken dann die Ränder noch etwas fest. Das fertige Stück legen wir z.B. auf einen Teller bei Seite und fertigen das nächste bis der Hackfleisch-Teig alle ist.
37 - Seiten andrücken / Close properly

Die fertigen Bifteki-Rohlinge habe ich dann erst einmal mit der Alufolie abgedeckt im Kühlschrank zwischengelagert und habe mich dem Tomatenreis zugewandt.

Bei den zuvor natürlich gewaschenen Tomaten entfernen wir nun mit einem spitzen Messer den Stielansatz,
38 - Stielansatz entfernen / Remove shaft

vierteln
39 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

und entkernen sie
40 - Tomaten entkernen / Core tomatoes

und schneiden sie dann in kleine Stücke.
41 - Tomaten in kleine Stücke schneiden / Cut tomatoes in small pieces

In einem Topf erhitzen wir nun einen Esslöffel Olivenöl
42 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten darin den Reis für zwei bis drei Minuten glasig an.
43 - Reis glasig andünsten / Braise rice lightly

Dann geben wir die Tomaten hinzu und braten sie kurz mit an.
44 - Tomaten addieren / Add tomatoes

Nun folgen die Tomatenstücke aus der Dose oder dem Tetrapack
45 - Tomatenstücke hinzufügen / Add tomato pieces

die wir sogleich mit der Fleischbrühe aufgießen
46 - Fleischbrühe hinzu gießen / Drain meat broth

und sie dann kurz aufkochen lassen, wobei wir alles mit ein wenig Pfeffer und Salz abschmecken.
47 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Anschließend lassen wir alles für ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir hin und wieder das umrühren nicht vergessen sollten. Und keine Angst, auch wenn es am Anfang eher nach Tomaten-Reis-Suppe aussieht, erweist sich der Reis als unglaublich saugfähig und nimmt so gut wie die gesamte Flüssigkeit in sich auf.
48 - Auf niederiger Stufe köcheln lassen / Simmer on low level

Wenig später erhitzen wir in einer Pfanne wieder etwas Olivenöl
49 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben dann unsere Bifteki-Rohlinge hinein
50 - Bifteki einlegen / Add bifteki

um sie 4-5 Minuten von beiden Seiten gut anzubraten.
51 - Beidseitig anbraten / Fry both sides

Kurz vor Garende rühren wir schließlich noch die verbleibende Petersilie unter den Tomatenreis.
53 - Petersilie einrühren / Add parsley

Sobald die Bifteki gut durchgebraten sind, können wir das Gericht dann auch schon servieren und genießen.
54 - Bifteki mit Tomatenreis - Serviert / Bifteki with tomato rice - Served

Die Bifteki mit ihrer angenehm pikanten Kombination aus Gewürzen und der Füllung aus geschmolzenen Schafskäse erwiesen sich schon einmal als überaus gelungen. Garniert mit etwas Tzatziki und etwas von dem mit zahlreichen Tomatenstückchen versehenen Reis als Sättigungsbeilage ein wirklicher Genuss. Dabei ist der Geschmack des Tomatenreis durch die Fleischbrühe etwas kräftiger, aber mir hat es auch so geschmeckt. Zwar waren die Bifteki durch das eine Ei, das ich zuviel verwendet hatte, nicht ganz so fest geworden wie ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber das habe ich ja wie bereits erwähnt in diesem Rezept berichtigt. Und auch frische Zwiebelringe wie bei der Variante im Betriebsrestaurant konnte ich dank der beigemengten Zwiebeln auch vollends verzichten.

55 -Bifteki mit Tomatenreis - Seitenansicht / Bifteki with tomato rice - Side view

Insgesamt ein nicht allzu aufwändiges und überaus empfehlenswertes Rezept und ein guter Auftakt zur neuen Serie der nachgekochten Kantinengerichte. Mal schauen an was ich mich als nächstes ran wage. 😉

Guten Appetit