Gyros-Tzatziki-Muffins – das Rezept
16.02.2013 18:02 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Wer isst nicht gerne eine schöne Portion lecker gewürztes Gyros mit einer großzügigen Portion Tzatziki? Ich persönlich liebe dieses ursprünglich aus Griechenland stammende Gericht, aber auf die Idee beide Zutaten in Muffins zu verarbeiten war ich bis heute nicht gekommen. Bis ich bei der Suche nach etwas interessantes zum kochen für den heutigen Samstag auf ein passendes Rezept stieß und sofort von der Idee begeistert war. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Eine wirklich sehr schmackhafte Fingerfood-Idee, deren Rezept ich in diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 12 Muffins (ein Muffinblech) ?
200g Tzatziki (Griechischer Kräuterquark)

sowie etwas am besten frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
und etwas zusätzliches Öl zum braten und ausfetten der Muffinform
Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in dünne Spalten zu schneiden.

Dann erhitzen wir in einer kleineren Pfanne einen Esslöffel Olivenöl

und dünsten zuerst auf mittlerer Stufe die Zwiebel kurz darin an

um wenig später auf das Gyrosfleisch hinzuzufügen

und scharf anzubraten bis es gut durch ist. Anschließend stellen wir es bei Seite und lassen es etwas abkühlen.

In eine größere Schüssel geben wir nun Mehl, die beiden Teelöffel Backpulver, den halben Teelöffel Natron und das Salz,

würzen alles kräftig mit frisch gemahlenen Pfeffer

und vermischen es dann gut miteinander.

Das Tzatziki geben wir in eine zweite, kleinere Schüssel, geben die Buttermilch hinzu,

und verrühren dann alles kräftig, bis es leicht schaumig wird.

Das Ganze geben wir dann zu den anderen Zutaten in die große Schüssel.

Inzwischen dürften auch das Gyrosfleisch und die Zwiebel soweit abgekühlt sein, dass wir sie aus der Pfanne entnehmen und in kleine Stücke schneiden können. Sollte noch etwas Bratenflüssigkeit in der Pfanne sein, können wir diese direkt in die Schüssel gießen.

Das klein geschnittene Fleisch und die Zwiebel geben wir dann ebenfalls in die große Schüssel

und verkneten schließlich alles so lange miteinander, bis ein gleichmässiger Teig entsteht.

Nun ist es an der Zeit den Backofen auf 190 Grad vorzuheizen und eine Muffinform zu ölen oder auszufetten

in die wir dann den Teig gleichmässig verteilen. Er reicht fast perfekt für 12 Muffins wie ich feststellen durfte.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, können wir die Muffinform auf der mittleren Schiene hinein schieben und die Muffins für 20 bis 25 Minuten backen lassen.

Nachdem wir das Blech dann entnommen haben,

können wir die Muffins aus den Vertiefungen lösen, was erfreulich leicht und problemlos zu bewerkstelligen ist, und sofort genießen.

Nicht nur dass der Teig dank der Kombination aus Backpulver und Natron wunderbar fluffig und locker geworden war, auch was den Geschmack anging war ich überaus positiv überrascht. Der Geschmack des lockeren Teiges, der einen Teil der Gewürze des Gyrosfleisches und der Kräuterquarks aufgenommen hatte harmonierte meiner Meinung nach wunderbar mit den zarten und Saftigen Fleischstückchen, die sich glücklicherweise relativ gleichmässig auf die einzelnen Muffins verteilt hatten. Abgerundet wurde das Ganze durch die kleinen Gurkenstückchen, die sich ebenfalls hier und dort fanden – hier hätte es sogar gerne einige mehr sein können.
Eine nette Ergänzung wären vielleicht noch 100g oder mehr Schafskäse gewesen, den man auch noch hätte in den Teig hin bröseln können. Leider bin ich leider erst hinterher auf die Idee gekommen, aber für das nächste Mal werde ich mir das im Hinterkopf behalten.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Koch- bzw. Backexperiments. Meiner Berechnung nach erreicht die gesamte Teigmasse einen Wert ca. 2200kcal, aufgeteilt auf 12 Muffins haben wir also einen Wert von 183kcal pro Muffin. Klingt zwar nicht viel, isst man aber mal wie ich eben 4 Muffins, liegt man gleich bei 732kcal – also keine leichte Kost. Da es aber auch heute nicht meine Intention war leicht zu kochen, kann ich damit leben. Als Fingerfood z.B. auf einer Party ist der Gyros-Tzatziki-Muffin auf jeden Fall eine überaus leckere und mit Sicherheit auch gern genommene Alternative zum sonst üblichen Pizza-Muffin. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Dinkelpizza mit Zanderfilet & Tomatenstreifen – das Rezept
24.11.2012 20:37 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Heute war mir irgendwie nach etwas mit Fisch und glücklicherweise hatte ich noch ein Rezept für eine Dinkelpizza mit Zanderfilet und Tomaten in petto, das ich sowieso ausprobieren wollte – also war die Wahl für mein heutiges Kochexperiment schnell getroffen. Beim Einkauf im Supermarkt sah ich sogar, dass es aktuell frisches Zanderfilet an der Fischtheke gab – das erschien mir eine gute Alternative zu TK-Fisch. Jedoch war ich etwas geschockt als ich den Preis sah: fast 16 Euro wollte man für 400 Gramm haben, womit das Ganze nicht gerade ein günstiges Vergnügen werden sollte – aber das war es mir wert und ich finde es hat sich auch wirklich gelohnt. Dabei kommt dieser Süßwasserfisch aus der Familie der Barsche ja, zumindest theoretisch, in allen Gewässern von Rhein bis zum Ural sowie auch in der Ostsee vor. Woher meiner jetzt genau kam weiß ich nicht, bei dem Preis muss er aber wohl eine weitere Reise hinter sich gehabt haben. ![]()
Das Ergebnis war meiner Meinung nach eine wirklich gelungene und mal außergewöhnliche Pizzazubereitung, die mir sehr gut gemundet hat, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Form einmal vorzustellen.
Was brauchen wir also für 4 Pizzen?
Für den Teig
Für den Belag
70g getrockenete Tomaten in Öl

1 Dose (400g) gestückelte Tomaten (wahlweise mit Basilikum)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun mit der Zubereitung des Dinkelteigs. Dazu geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

fügen den halben Teelöffel Salz hinzu

und vermengen alles gut miteinander, wobei wir am Ende in der Mitte eine kleine Mulde bilden.

In diese Mulde bröseln wir dann unsere Hefe,

gießen das lauwarme Wasser hinzu

und vermengen alles mit dem Knethaken unseres Handmixers

bis wir schließlich einen gleichmässigen Teig haben.

Diesen lassen wir dann, mit einem Küchentuch abgedeckt, für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Ich hatte den Backofen kurz auf 75 Grad aufgeheizt und dann abgeschaltet, um den Teig bei leicht geöffneter Klappe darin lagern zu können.

Während der Teig arbeitet, lassen wir die Tomaten abtropfen

und waschen dann unser Rosmarin, schütteln es trocken

und zupfen dann die Blättchen vom Zweig ab

die wir dann sehr fein zerkleinern.

Inzwischen müssten auch unsere getrockneten Tomaten in Öl soweit abgetropft sein, dass wir sie in Streifen schneiden können.

Anschließend überprüfen wir das Zanderfilet auf eventuelle Gräten und entfernen diese mit der Grätenpinzette – ich fand aber gerade dabei mal drei Stück, der Zander scheint ein recht grätenarmer Fisch zu sein.

Dann waschen wir das Fischfilet, tupfen es trocken

und schneiden es schließlich in schmale Streifen.

Außerdem schneiden wir schließlich noch den Mozzarella in Scheiben.

In der Zwischenzeit müsste auch unser Dinkelteig dank der Hefe gut aufgegangen sein, so dass wir ihn aus dem Ofen entnehmen und diesen dann auf 225 Grad vorheizen können,

um den Teig dann in vier gleich große Portionen aufzuteilen

und erst einmal zwei davon auf einer bemehlten Fläche ausrollen können, während die anderen beiden, abgedeckt durch das Küchentuch, in der Schüssel warten.

Die beiden flach ausgerollten Teigstücke geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech,

wo wir sie mit den gestückelten Tomaten bestreichen

und kräftig mit Salz, Pfeffer und der Hälfte unsere zerkleinerten Rosmarins würzen.

Dann belegen wir sie noch mit der Hälfte der Mozzarella-Scheiben

und backen sie für 15 Minuten auf der untersten Schiene unseres auf 225 Grad vorgeheizten Ofens.

In dieser Zeit können wir die beiden anderen Teigstücke schon einmal auf die gleiche Weise vorbereiten und auf einem zweiten Stück Backpapier bereitstellen.
Ist unsere Pizza nach einer Viertelstunde vorgebacken und er Käse geschmolzen

belegen wir sie schließlich mit der Hälfte der Zanderfilet-Streifen und den getrockneten Tomaten

und schieben sie noch einmal für weitere sieben bis acht Minuten auf der untersten Schiene in den Ofen.

Dann ziehen wir sie samt Backpapier vom Blech und schieben die zwei anderen vorbereiteten Pizzastücke in den Ofen. Die fertigen Pizzen schmecken wir noch einmal mir Salz und Pfeffer ab

und können sie anschließend servieren und genießen. Dabei sollten wir aber natürlich nicht vergessen, die beiden anderen Pizzen ebenfalls auf diese Weise noch zu komplettieren.

Ich hatte ja zuerst gezweifelt dass die paar Minuten ausreichen den Fisch durchzubacken, doch entgegen meiner Befürchtung war das Zanderfilet komplett gar geworden und dabei noch angenehm saftig und zart geblieben. Zusammen mit der gut gewürzten Pizzaiola aus gestückelten Tomaten und den Streifen aus den getrockneten Tomaten ergab sich auf den einigermaßen dünn geratenen, knusprigen Dinkelteig ein wirklich gelungener und außergewöhnlich leckerer Belag, der sich von den sonst üblichen Pizzen die man so ist wirklich geschmacklich positiv hervorhob. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder sehr zufrieden.
Werfen wir abschließend, wie üblich, einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts. Ich komme in meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2500kcal für alle vier Pizzen zusammen, das sind also 625kcal pro Pizza. Ich hatte natürlich mit weniger gerechnet, aber bei Pizzazubereitungen ist es erfahrungsgemäß vor allem das Mehl, das die Werte nach oben treibt. Bei einer alternativen Berechnung mit Weizenmehl(Typ 405 & Vollkorn) kam ich aber auch auf gerade mal 60kcal insgesamt weniger, also 16kcal pro Portion. Und dafür auf den kräftigen Dinkelteig verzichten? Nein danke! Das Zanderfilet selbst ist angenehm mager, einziges Einsparungspotential sehe ich da noch beim Mozzarella – ersetzt man die Standard-Zubereitung durch eine leichte Variante mit 10% Fett kann man noch einmal insgesamt 250kcal, also 62,5kcal pro Portion sparen und käme auf 562,5kcal pro Pizza – geschmacklich dürfte das keinen allzu großen Unterschied machen. Dennoch kann ich das Rezept für jeden Freund von etwas außergewöhnlichen Pizzabelägen vorbehaltlos weiter empfehlen – es lohnt sich was den leckeren Geschmack angeht aus jeden Fall – und das bei angenehm wenig Aufwand.
Guten Appetit

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Putensteak in Honig-Pfeffersauce [21.09.2012]
21.09.2012 18:27 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Einen Moment überlegte ich heute zwar, bei den Lachswürfeln in Dill-Sahnesauce und Pasta zuzuschlagen, die an der großen Theke als Angebot aus der Sektion Globetrotter angeboten wurden – der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce eignete sich wegen seines Charakters als Süßspeise für mich weniger – dann aber entdeckte ich dass man bei Vitality heute mal wieder ein Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren anbot, ein Gericht dass ich vor allem wegen seiner leckeren Sauce und seiner gelungenen Sättigungsbeilage schätzen gelernt habe. Da konnten mich auch die Gebackenen Ananas und Banane oder das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry an der Asia-Theke nicht mehr von meiner Entscheidung für dieses Gericht abbringen. Dazu gesellte sich noch etwas zusätzliches Gemüse in Form von Erbsen, Möhren und Spargel sowie ein kleiner Nachtisch in Form eines Bananenquarks auf mein Tablett – bei 439kcal für das Hauptgericht konnte ich das meiner Meinung nach verantworten.
Auf den ersten Blick erschien das Stück Putensteak zwar flächenmässig etwas klein geraten, was es aber in Länge und Breite nicht hatte, machte es in seiner Höhe wett. Das angenehm zarte und saftige Stück Fleisch harmonierte wie üblich geschmacklich wunderbar mit der scharf-süßen, hellen Sauce mit kräftigem Pfeffer- und leichtem Honig-Aroma. Und auch die grob zerkleinerten Kartoffeln, das Kartoffelgestampfte, das mit kleinen Stückchen von Möhren und Knollensellerie versetzt war, erfüllte mal wieder vollends meine Erwartung. Kombiniert mit den nur schwach gewürzten, aber ebenfalls gut mundenden Zusatzgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen kleinen Stücken von weißen Spargel ergab alles ein schmackhaftes und wie ich denke auch nicht allzu kalorienreiches Mittagsmahl welches ich mit dem festen und fruchtigen Bananenquark wohlschmeckend abschloss.
Zwar war das Putensteak in seiner Honig-Pfeffersauce auch bei den anderen Gästen sehr beliebt, wurde in seiner Beliebtheit aber um eine Nasenlänge noch von der Paste mit Lachs-Dill-Sahnesauce geschlagen und somit auf Platz zwei auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängt. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel, den ich aber auch in halber Portion heute häufiger als zusätzlichen Nachtisch sah. Optional kann man jedes Gericht ja als halbe Portion ordern und muss dann auch nur den halben Preis bezahlen. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren, so kann ich zumindest auch mal die freitägliche Süßspeise präsentieren ohne auf mein kräftiges Hauptgericht verzichten zu müssen.
Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Erbsen, Möhren & Spargel: ++
Bananenquark: ++
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Kürbis-Cannelloni – das Rezept
8.09.2012 21:41 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Die Kürbis-Saison hat mal wieder begonnen und in den Supermärkten und auf den Märkten werden überall wird diese Gemüsesorte wieder verstärkt angeboten. Aber nicht nur für Halloween eignen sich diese Dinger, man kann auch eine Menge leckerer Gerichte damit kochen – und das möchte ich hier und heute mit einem Rezept für Kürbis-Cannelloni mit Kürbiskernen und Sellerie mal wieder unter Beweis stellen. Die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger wie ich feststellen musste, aber die investierte Zeit lohnt sich auf jeden Fall, dass kann ich nach eigener Erfahrung garantieren, denn das Gericht ist nicht nur unwahrscheinlich lecker, sondern was die Nährwerte angeht auch ein angenehm leichtes Gericht. Das es rein vegetarisch ist, fällt dabei kaum auf. Ich habe zwar noch kurz überlegt, Fleisch hinzuzufügen, das scheiterte aber daran dass mir auch Anhieb nichts einfiel was dazu passen könnte. Letztlich war das auch ganz gut so, denn das Gericht ist so wie es ist schon lecker und sättigend genug. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Rezept:
Was brauchen wir also für 4 Portionen?
1 nicht allzu großer Hokkaido-Kürbis (ca. 900g)

1 Stück Knollensellerie (ca. 200g)

2-3 Zehen Knoblauch (je nach eigener Vorliebe)

100ml Sojacreme (Optional – siehe dazu weiter unten im Text beim abgießen der Kürbismasse)

60g Hartkäse nach Wahl (z.B. Parmesan oder Greyerzer)

sowie zum weiteren Würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Beginnen wir nun damit, die Zwiebeln zu schälen

und fein zu würfeln. Ich verwendete dazu meine kleine handbetriebene Küchenmaschine, man kann das aber natürlich auch mit dem Messer bewerkstelligen.

Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehen und hacken sie fein

und schälen die Knollensellerie

um sie in etwa 5mm große Würfel zu schneiden.

Jetzt kommen wir zum Kürbis, den wir erst einmal gründlich waschen – man weiß ja nie wer ihn im Supermarkt alles angefasst hat –

und schneiden ihn dann in Würfel von etwa 1cm Kantenlänge. Das ist wohl der aufwändigste aller Arbeitsschritte.

Dann hacken wir die Kürbiskerne grob,

rösten sie in einer kleinen Pfanne ohne Fett bis sie leicht braun und knusprig geworden sind

und breiten sie dann etwas aus um sie etwas abkühlen zu lassen.

In einem größeren Topf erhitzen wir nun den Esslöffel Olivenöl

und dünsten dann damit Zwiebeln und Knoblauch glasig an.

Anschließend geben wir den gewürfelten Kürbis

sowie den Knollensellerie in den Topf

und alles für weitere 2 bis 3 Minuten mit an

bevor wir alles mit der Gemüsebrühe aufgießen

um es anschließend für etwa zehn Minuten auf niedriger Stufe und bei gelegentlichem umrühren weiter zu dünsten.

Nach den zehn Minuten geben wir schließlich die gehackten und gerösteten Kürbiskerne hinzu

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer sowie der Messerspitze Koriander.

Einige Minuten später geben wir die Kürbismasse auf ein Sieb

und lassen die Flüssigkeit abtropfen und die Masse etwas abkühlen. Im ursprünglichen Rezept war hier davon die Rede dass man 200ml davon abmessen soll, doch ich bekam nur ca. 100ml heraus. An dieser Stelle entschloss ich mich dazu, die fehlenden hundert Milliliter mit Sojacreme zu ergänzen.

Während die Kürbis-Masse abkühlt, können wir die Zeit nutzen und den Käse reiben.

Ist die Kürbis-Füllmasse einigermaßen abgetropft, geben wir die Milch

sowie sie Sojacreme zu der abgetropften Flüssigekeit

und schlagen dann die beiden Eier mit in die Milch-Kürbis-Masse

bevor wir alles gut mit einem Schneebesen vermischen

und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.
Nachdem ich mich ja die letzten Male (z.B. hier oder hier) mit einem Espressolöffel beim Füllen der Cannelloni abgemüht hatte, griff ich dieses Mal zum Spritzbeutel, in den ich die Kürbis-Masse füllte

und befüllte damit die Cannelloni, bevor ich sie in eine große Auflaufform legte.

Nachdem die ganze Auflaufform dann mit Cannelloni gefüllt ist

übergießen wir sie mit der gewürzten Milch-Mischung

und bestreuen alles mit dem geriebenen Käse.

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen es für 35 bis 40 Minuten backen.

Beginnt die Oberfläche leicht braun zu werden, ist es dann an der Zeit die Form aus dem Backofen zu entnehmen

und das Gericht sogleich zu servieren.

Die gedünstete Masse aus Kürbis uns Sellerie mit ihren gerösteten Kürbiskernen war alleine schon ein wahrer Genuss, aber gefüllt in die Cannelloni und überbacken mit mit Milch-Ei-Masse und dem Käse war das Ganze geschmacklich wirklich unübertrefflich. Vor allem die gerösteten Kürbiskerne gaben der sowieso schon sehr leckeren Kürbismasse ein unvergleichliches und leckeres Aroma. Da zu Beginn ja einige den Nudelröllchen noch aus der Masse herausschauten, hatte ich etwas befürchtet dass die etwas braun werden, doch glücklicherweise war die Mischung aus Milch und Ei etwas aufgegangen, so dass alles am Ende gut durchgebacken und weich war.
Wie immer werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegen die Werte für das ganze Gericht bei 1800kcal, das bedeutet auf vier Portionen aufgeteilt liegen die Nährwerte für eine Portion bei gerade mal 450kcal. Für ein so gehaltvolles Gericht ein wirklich traumhafter Wert wie ich finde. Kürbis ist schon eine feine Sache und seine Saison geht noch bis Oktober – ich werde mich auf jeden Fall nach weiteren Gerichten damit umsehen.
Guten Appetit

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Putensteak in Honig-Pfeffersauce [03.08.2012]
3.08.2012 22:44 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Eigentlich wären heute ja mal die Asia-Gerichte dran gewesen und das heutige Angebot in Form von Frühlingsrollen und Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce klangen auch gar nicht mal so schlecht, aber auch das Panierte Seelachsfilet mit Remoulade, Zitrone und Kartoffelsalat bei Globetrotter und vor allem der Klassiker Steak von der Pute dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren klangen sehr lecker. Einzig der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce in der Sektion Tradition der Region kam für mich nicht in Frage, da ich ja bekanntlichermaßen kein Freund von Süßspeisen zum Mittagessen bin. Und so entschied ich mich schließlich für das Putensteak mit Honig-Pfeffersauce, das ich bereits hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier zu schätzen gelernt hatte. Und obwohl die Sauce dieses Mal im Vergleich zu den vorherigen Malen recht dunkel aussah, waren es doch die gerade mal 439kcal pro Portion die mich letztlich überzeugten. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Erbsen und Schwarzwurzeln auf dem Gemüseangebot und ein Becherchen Obstsalat von der Dessert-Theke.
Zum Glück hatte sich am Geschmack der Sauce trotz des etwas anderen Aussehens wenig geändert, so kombinierte sehr lecker die Schärfe von schwarzem Pfeffer mit der Süße von Honig und gab dem angenehm großen, zarten und saftigen Stück gebratenen Putensteaks den gewissen pepp. Aber auch an dem etwas grober zerkleinerten Kartoffelbrei, der mit einigen Stücken von Möhren und Knollensellerie durchsetzt war konnte ich heute keinerlei Kritik üben. Die Erbsen sahen zwar nicht mehr ganz zu frisch aus und wirkten teilweise etwas zusammengefallen, aber geschmacklich erfüllten sie ebenso wie die Schwarzwurzeln absolut ihren Zweck. Einzig am Obstsalat hätte ich auszusetzen, dass ich ihn für etwas zu sehr Apfellastig hielt und gerne eine besser verteilte Mischung mit den Weintrauben, der Melone, der Ananas, der Mango und der Orange gehabt hätte – aber das sonst alles frisch und schmackhaft war möchte ich auch hier keine Punkte abziehen.
Die anderen Kantinengäste hatten heute soweit ich erkennen konnte am häufigsten bei dem Seelachsfilet mit Kartoffelsalat zugeschlagen, womit ich diesem Gericht heute Platz eins auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Knapp dahinter folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei und auch das Putensteak konnte einen guten dritten Platz vorweisen. Auf Platz vier folte schließlich der Gefüllte Germknödel. Somit ergab sich heute wieder eine Platzierung die genau der üblichen Verteilung entsprach – daher brauche ich dem wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren und Sellerie: ++
Erbsen & Schwarzwurzeln: ++
Obstsalat: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, erbsen, essen, food, honig, honig-pfeffersauce, kantine, kartoffelgestampftes, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, obstsalat, peas, pfeffer, pute, schwarzwurzeln, steak, turkey


































