Poulardenbrust mit Pfifferlingrahmsauce & Maccaire-Kartoffeln [08.03.2018]

Als ich heute die Speisekarte unseres betriebsrestaurants prüfte, war ich sofort stark hin und her gerissen zwischen der Gebratenen Poulardenbrust mit Pfifferlingrahmsauce, grünen Bohnen und Maccaire-Kartoffeln bei Globetrotter und dem Rindsbraten nach Tessiner Art in Merlot geschmort, dazu Bandnudeln und Karottenim Ramen der aktuellen Schweizer Woche. am Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Ananas und Banane bzw. Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich kein Interesse. Doch als ich heute, aufgrund anderer Termine erst später als sonst, um etwa 13:00 Uhr, in den Speiseraum kam, hatte sich das Problem bereits erledigt: Der Rindsbraten war bereits aus. Allerdings waren auch die Bohnen gerade nicht verfügbar, darauf hätte man mindestens fünf Minuten warten müssen. Aber es waren noch Möhren vom Rindsbraten übrig, weswegen ich mir das Geflügelgericht einfach ersatzweise mit Möhren kombinieren ließ.

Chicken breast with chanterelle cream sauce & maccaire potatoes / Poulardenbrust mit Pfifferlingrahmsauce und Maccaire-Kartoffeln

Bei den Maccaire-Kartoffeln handelte es sich eine Art Kroketten in Talerform mit einer dünnen knusprigen Hülle und einem weichen, mit Kräutern versetzten Art Kartoffelbrei im Inneren. Eindeutig industriell gefertigte Fertigware, aber dennoch eine leckere Sättigungsbeilage. Und auch an den Pariser Möhren, die leicht süßlich – wahrscheinlich mit Honig – angemacht waren gab es nichts auszusetzen. Bei der Poulardenbrust fiel als erstes auf, dass ein Knochen daraus hervor reckte und ich befürchtete schon, dass sich noch mehr Knochen im Inneren finden würden – doch ich hatte mich getäuscht, der kleine Knochen war ein Einzelstück und der Rest des Poulardenbrust-Stücks bestand aus verwertbaren Fleisch.

Bone from chicken breast / Knochen aus Poulardenbrust

Leider war das zarte Fleisch unter der dünnen, knusprig gebackenen Haut leicht trocken, aber glücklicherweise gab es zum Fleisch reichlich von der cremigen Pfifferlingrahmsauce um dem etwas entgegen zu wirken. Und sogar echte Pfifferlinge fanden sich in der angenehm würzigen Sauce. Letztlich war es zwar schade, dass ich nicht in den Genuss des Rinderbratens gekommen war, aber die Poulardenbrust hatte sich als gute Alternative erwiesen.
Es waren aufgrund meines späten Eintreffens nur noch wenige Gäste im Betriebsrestaurant und die meisten hatten kurioserweise Rührei auf ihren Tabletts – ich glaube die Poulardenbrust war kurz nach mir wohl auch ausgegangen. Daher verzichte ich heute mal darauf eine Beliebtheitsskala aufzustellen – sie würde aufgrund zu weniger Messwerte einfach kein objektives Bild abgeben.

Mein Abschlußurteil:
Poulardenbrust: ++
Pfifferlingrahmsauce: ++
Möhren: ++
Maccaire-Kartoffeln: ++