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Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse [27.03.2012]

Tuesday, March 27th, 2012

Auch wenn der Champignongulasch auf Spaghetti aus der Sektion Vitality mit Sicherheit die kalorientechnisch klügste Entscheidung gewesen, doch dieser sprach mit trotz reichlich aufgestreutem Parmesan visuell absolut nicht an. Das Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce dazu Bratkartoffeln bei Tradition der Region war wiederum eindeutig das Verlockendste, erschien mir aber zu kalorienreich. Also wählte ich mal wieder den goldenen Mittelweg und entschied mich für die Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis aus der Sektion Globetrotter. Zwar klangen auch die heutigen Thai-Asia-Angebote in Form von Gaeng Kiew Wan Pak – gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und vor allem dem Gaeng Pad Nue – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen, und Kokosmilch in scharfem roten Curry recht lecker und nicht allzu schwer, aber die Hähnchenbrust erschien mir dann doch noch einen Deut reizvoller. Dazu gesellte sich dann noch Becherchen Pfirsich Melba von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse / Chicken breast on ratatouille

Das gebratene Stück Hähnchenbrust, das oben auf lag, war wirklich angenehm groß geraten und erwies sich als zart und saftig so wie es sein sollte. Dazu gab es eine Mischung aus gewürfelten Zucchinis, Auberginen und Tomaten sowie ein paar Zwiebeln in einer fruchtigen Tomatensauce, die man durchaus als Ratatouille bezeichnen konnte. Gemeinsam mit dem Reis ein sehr gelungenes Gericht, das mit Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage alles besaß was zu einem guten Mittagsmahl gehört. Das Dessert entpuppte sich als mit Vanillemousse mit einer Scheibe Pfirsich, einer dünnen Erdbeersauce und einigen Schokoröllchen auch als leckere Wahl, selbst wenn ich von einem “echten” Pfirsich Melba natürlich Vanilleeis und Sahne erwartet hätte. Aber es war immerhin nah dran… 😉
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte heute natürlich wie erwartet beim Schweinesteak “Tirol” zugeschlagen, das somit auf Platz eins der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Die Hähnchenbrust folgte mit nur geringem Abstand aber schon die Hähnchenbrust mit Ratatouille und die Asia-Gerichte auf Platz drei. Somit erreichte der Champignongulasch wie für vegetarische Gerichte üblich Platz vier. Eine übliche Platzierung bei einem solchen Angebot, da gibt es wohl kaum noch etwas hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: ++
Reis: ++
Pfirsich Melba: ++

Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse [24.05.2011]

Tuesday, May 24th, 2011

Zwar bot die Asia-Thai-Ecke mit Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen oder Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse, Kaffir Limetten in rotem Panang Curry (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) einige durchaus interessante Angebote, aber ich entdeckte noch etwas besseres und vor allem noch für mich unbekanntes, das zudem noch kalorienarm erschien. Und das war nicht etwa das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln das ich von hier, hier und hier schon kannte oder die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln bei Globetrotter welche hier bereits mein Tablett geziert hatten, sondern die Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouillegemüse in der Abteilung Vitality waren es die mich alles andere vergessen ließ. Auch wenn hier kein Fleisch dabei war, erschien mir dieses Gericht heute genau das richtige für mich zu sein. Dazu nahm ich mir noch einen als Pfirsich Melba titulierten Nachtisch von der Desserttheke.

Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse

Ich bin mir zwar ziemlich sicher dass es sich bei den Polentaschnitten nicht um komplett selbst gemachte, sondern viel mehr industriell hergestellte handelte, aber das änderte nichts an der Tatsache dass sie sich als sehr schmackhaft herausstellten. Zwischen den paniert gebratenen Polentaschnitten fand sich eine gewürzte Spinat-Rahm-Mixtur die wie ich fand sehr gut zur Gesamtkomposition passte. Dazu gab es einen riesigen Berg an pikant gewürztem Gemüse, das soweit ich es erkennen konnte aus geviertelten und geachtelten Tomaten, geraspelten Möhren und gewürfelten Zucchini bestand. Sehr lecker – so ein Gericht kann man durchaus auch ohne Sättigungsbeilage in Form von Nudeln, Kartoffeln oder ähnlichem Verspeisen. Nur eine Polentaschnitte mehr hätte hier mit Sicherheit nicht geschadet. Aber mit 490kcal pro Portion war es wirklich angenehm Kalorienarm – da konnte ich mir den Nachtisch aus Beerenragout auf Pfirsichstückchen in Saft noch ohne große Bedenken noch leisten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute meiner Meinung nach aber das Holzfällersteak auf dem ersten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und dann dem Cevapcici auf Platz drei. Zuletzt und somit auf Platz vier folgte schließlich die Polentaschnitte. Dass hatte ich aber auch kaum anders erwartet – und ich schwimme ja auch selten mit dem Strom und probiere lieber mal was neues aus. Und heute bin ich damit wirklich gut gefahren – Polenta erscheint mir durchaus eine Zutat zu sein die ich auch mal in einem meiner Kochexperimente verwenden sollte. Mal schauen was ich hierzu an Rezepten entdecken kann.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Pfirsich Melba Dessert: ++