Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [08.02.2012]
8.02.2012 20:16 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Wie Mittwochs üblich wollte ich auch heute wieder mein Hauptaugenmerk den Meeresfrüchte- und Fischgerichten zuwenden. Dazu standen heute auch gleich wieder mehrere Gerichte zur Auswahl. Zum einen war da an der Asia-Thai-Theke das Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce, welches dort neben dem vegetarischen Khao Pad Prak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Sojasauce angeboten wurde. Aber auch im Angebot der westlich orientierten Küche fand sich neben einem Griechischem Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki (wobei man das Fladenbrot auch optional gegen Tomatenreis austauschen konnte) bei Globetrotter und Abgebräunten Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region fand sich hier – wie üblich bei Vitality – auch ein verlockendes Fischgericht in Form von Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis. Das erschien mir heute am verlockensten und bei 545kcal pro Portion konnte ich mir auch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse von der Dessert-Theke noch leisten.
Zwar erwies sich die Portion nicht als sonderlich groß, aber es sollte ausreichen um einigermaßen satt zu werden. Neben der Kugel aus weichem, leicht aromatisierten Reises fanden sich auf dem Teller auch ein dickes, zartes Stück grätenfreies Seelachsfilets, dessen große Seiten mit einer würzigen Paste bestrichen worden war bevor man es gedünstet hatte, was dem Fisch zusätzlich eine angenehme geschmackliche Note gab. Aber der auch der Sud mit kräftigem Pfirsich- und leichtem Ingwer-Geschmack passte wunderbar mit den anderen Komponenten zusammen. Außerdem hatte man den Fisch mit einigen dicken Scheiben Pfirsich und etwas angebratenen Lauchringen garniert. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch an dem weichen, süß-säuerliche Mousse mit Blutorangenaroma gab es nichts auszusetzen und gab dem Gericht einen wirklich sehr leckeren Abschluss.
Beim Rest des Kantinenpublikums leisteten sich heuet aber das Gyros und der Leberkäse ein Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Gyros machte aber schließlich das Rennen und mit einem guten zweiten Platz verdrängte der Leberkäse die sonst häufig zweitplatzierten Asia-Gerichte auf den dritten Platz. Einen guten, aber dennoch nur vierten Platz belegte schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud. Aber damit konnte ich leben – ich habe mich ja noch nie drum gekümmert ob das Gericht das ich wähle besonders gut bei den anderen Gästen abschneidet. Na ja, fast nie…
Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftrei: ++
Blutorangen-Mousse: ++
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Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud [20.07.2011]
20.07.2011 20:28 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Wie üblich sollte auch dieser Mittwoch natürlich wieder mein Fischtag werden. Dadurch fielen das traditionell-regionale Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Kartoffel Wedges sowie die Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenen Parmesan bei Globetrotter natürlich aus. Ebenso das Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer leichten Soja-Sauce von der Asia-Thai-Theke. Blieben also noch der Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis sowie die asiatischen Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce. Da ich auf das entfernen der daran belassenen Schwänze bei den Garnelen keine große Lust hatte, griff ich dann heute mal wieder zum Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud, den ich nach hier, hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form nun zum sechsten Mal zu meinem Mittagsgericht wählte. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Joghurt mit Obstsalat von der Desserttheke.
Lecker wie immer kann ich hier nur sagen. Das angenehm große Stück gedünsteten Seelachsfilets erwies sich wie üblich als grätenfrei und zart. Interessant in diesem Zusammenhang wäre übrigens noch zu erähnen, dass es sich bei dem Fisch der im allgemeinen als Seelachs verkauft wird gar nicht wirklich um Lachs sondern um einen Fisch der Sorte Köhler handelt, der zu der Familie der Dorsche gezählt wird während die Lachse ja (bekanntermaßen) zu den Forellenartigen zählen. Aus Merketinggründen wird er aber von der Fischindustrie unter dem Begriff Seelachs vermarktet. Ob er aber nun zu den Dorschen oder zu den Forellen gehört: Mir schmeckt er auch so. Das Fischfilet war mit einem Stück Pfirsich garniert und mit einer Sauce aus Pfirsich und Ingwer garniert, wobei ich heute feststellen musste das das Aroma heute – zumindest subjektiv- eindeutig viel fruchtiger war als früher und die leichte Zugabe von Ingwer eher in den Hintergrund trat. Passte aber geschmacklich sehr gut zu dem Fisch. Mit der Sättigungsbeilage des lockeren Reis mit leichtem Jasminaroma mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht – und bei 545 kcal auch angenehm leicht. Und auch am Joghurt, in dem ich Trauben, Melonenstücke sowie Birnen- und Apfelwürfel entdeckte gab es wenig auszusetzen – einzig die Süßung hätte meiner Meinung nach etwas weniger kräftig ausfallen können.
Wenn ich mich in der Kantine umsah, konnte ich schnell erkennen dass heute das Schweinesteak Tessin, das mit einer Scheibe gekochten Schinken sowie einer Tomatenscheibe garniert und dann mit Käse überbacken worden war, heute ohne Frage den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala der anderen Kantinengäste belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber sehr eng gefolgt vom Köhler, äh, Seelachs der noch deutlich vor der Gemüsebolognese den dritten Platz belegte. Diese Gemüsebolognese muss ich unbedingt auch irgendwann noch mal probieren – klingt schon ganz interessant. Nur dann sollte man sie eben mal nicht an meinem Fischmittwoch kochen…
Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, essen, fisch, food, ingwer, joghurt, kantine, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, obstsalat, pfirsich, pfirsich-ingwer-sud, reis, seelachs
Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse [24.05.2011]
24.05.2011 21:05 kulinarisches, lunchtime3 Kommentare
Zwar bot die Asia-Thai-Ecke mit Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen oder Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse, Kaffir Limetten in rotem Panang Curry (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) einige durchaus interessante Angebote, aber ich entdeckte noch etwas besseres und vor allem noch für mich unbekanntes, das zudem noch kalorienarm erschien. Und das war nicht etwa das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln das ich von hier, hier und hier schon kannte oder die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln bei Globetrotter welche hier bereits mein Tablett geziert hatten, sondern die Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouillegemüse in der Abteilung Vitality waren es die mich alles andere vergessen ließ. Auch wenn hier kein Fleisch dabei war, erschien mir dieses Gericht heute genau das richtige für mich zu sein. Dazu nahm ich mir noch einen als Pfirsich Melba titulierten Nachtisch von der Desserttheke.
Ich bin mir zwar ziemlich sicher dass es sich bei den Polentaschnitten nicht um komplett selbst gemachte, sondern viel mehr industriell hergestellte handelte, aber das änderte nichts an der Tatsache dass sie sich als sehr schmackhaft herausstellten. Zwischen den paniert gebratenen Polentaschnitten fand sich eine gewürzte Spinat-Rahm-Mixtur die wie ich fand sehr gut zur Gesamtkomposition passte. Dazu gab es einen riesigen Berg an pikant gewürztem Gemüse, das soweit ich es erkennen konnte aus geviertelten und geachtelten Tomaten, geraspelten Möhren und gewürfelten Zucchini bestand. Sehr lecker – so ein Gericht kann man durchaus auch ohne Sättigungsbeilage in Form von Nudeln, Kartoffeln oder ähnlichem Verspeisen. Nur eine Polentaschnitte mehr hätte hier mit Sicherheit nicht geschadet. Aber mit 490kcal pro Portion war es wirklich angenehm Kalorienarm – da konnte ich mir den Nachtisch aus Beerenragout auf Pfirsichstückchen in Saft noch ohne große Bedenken noch leisten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute meiner Meinung nach aber das Holzfällersteak auf dem ersten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und dann dem Cevapcici auf Platz drei. Zuletzt und somit auf Platz vier folgte schließlich die Polentaschnitte. Dass hatte ich aber auch kaum anders erwartet – und ich schwimme ja auch selten mit dem Strom und probiere lieber mal was neues aus. Und heute bin ich damit wirklich gut gefahren – Polenta erscheint mir durchaus eine Zutat zu sein die ich auch mal in einem meiner Kochexperimente verwenden sollte. Mal schauen was ich hierzu an Rezepten entdecken kann.
Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Pfirsich Melba Dessert: ++
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Joghurt mit der Ecke, Pfirsich, Clementine & Banane
22.03.2011 08:21 breakfast, kulinarischesUnkommentiert
Auch heute setzte sich das angenehm frühlinghafte Wetter fort. Zwar sollten laut Vorhersage die Temperaturen kaum in den zweistelligen Bereich kommen, aber die Sonne wärmte dennoch angenehm als ich mich heute Morgen auf meinem Weg zum Arbeitsplatz begab. Bis einschließlich Freitag sollen der Werte dann langsam bis knapp unter 20 Grad klettern, zum Samstag soll es dann aber – passend zum Wochenende – wieder regnen. Keine allzu schönen Aussichten, aber damit werden wir jetzt wohl leben müssen.
Für den Morgensnack entschied ich mich dann heute für eine Kombination aus etwas Obst bestehend aus einem Pfirsich, einer Clementine und einer Banane sowie einem 150g Becher Müller Joghurt mit der Ecke Knusper Original, bestehend aus 130g aromatisierten Joghurt und 20g Müsli-Knuspermischung. Mit 132kcal pro 100g bzw. 198kcal pro Becher erwies sich dieser Müsli-Joghurt zwar etwas nährwertreicher als ich gedacht hatte, aber dafür war er mit seinem Naturjoghurt zumindest nicht so süß wie andere Müslijoghurts. Alleine der Begriff “aromatisiert” vor dem Joghurt hat mich etwas stutzig gemacht. Leider konnte ich dabei weder auf der Verpackung noch auf der Webseite der Herstellers hinweise finden was sich hinter diesem Begriff genau verbirgt. Ich vermute aber mal dass man den Joghurt mit irgend welchen Geschmacksverstärkern versetzt hat, was den Genuss natürlich etwas trüben würde. Aber solange ich hier keine Gewissheit habe, werde ich mir meinen morgendlichen Joghurtgenuss davon nicht verderben lassen.
Guten Appetit

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Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [16.03.2011]
16.03.2011 19:24 kulinarisches, lunchtime4 Kommentare
Natürlich wollte ich auch am heutigen Mittwoch mit der Tradition fortfahren meinen wöchentlichen Meeresfrüchte-Tag einzulegen. Und es boten sich auch gleich zwei Möglichkeiten für mich. Zum einen standen neben an der Asia-Theke heute neben Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Soja-Sauce auch Gung Pad Prik -Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce auf der Speisekarte, zum anderen fand sich in der regulären Küche bei Vitality wieder einmal der von hier, hier und hier und hier bereits bekannte Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis. Außerdem wurden noch bei Tradition der Region eine Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree sowie bei Globetrotter Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenen Parmesan sowie als Sonderangebot ein Putenfilet in Zwiebel-Sahne-Sauce mit Nudeln angeboten. Einen kleinen Moment haderte ich mit mir und überlegte ob ich nicht doch bei der Gemüsebolognese zuschlagen sollte, da diese wirklich sehr lecker aussah – dann aber legte ich mich doch auf das Seelachsfilet fest, das ich noch durch ein Blutorangen-Mousse von der Dessert-Theke ergänzte.
Das Fischfilet sah zwar nach erstem Augenschein etwas trocken aus, erwies sich aber nach den ersten Bissen doch als angenehm saftig und schmackhaft. Einziger Wermutstropfen waren ein paar winzige Gräten am unteren, dickeren Ende, über die ich aber aufgrund ihrer geringen Zahl hinweg sehen kann. Dazu gab es einen wirklich sehr leckeren Sud, bei dem der Ingwergeschmack etwas über den des Pfirsich dominierte, was aber durch die Pfirsichhälfte auf dem Fischfilet ausgeglichen wurde. Und auch an dem lockeren Reis, den man heute mit einer Prise aus Kräutern und getrockneter Chili bzw. Paprika garniert hatte – ich konnte hier nicht genau rausschmecken um was es sich handelte – gab es nichts auszusetzen. Der kleine Becher luftigen Mousses mit dem eher ungewöhnlichen Geschmack nach Blutorange, den man ansprechend mit einer Mandarinenspalte und einem Minzblatt garniert hatte, bot schließlich einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahles.
Als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Kantinengäste schweifen ließ, erschien es im ersten Moment fast so als würde die Gemüsebolognese heute noch vor der Bratwurstschnecke den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen. Dieser Eindruck relativierte sich aber nach einigen Metern und ich würde insgesamt der Bratwurstschnecke dann doch mit knappen Vorsprung die Topposition zubilligen, aber sehr eng gefolgt von dem vegetarischen Nudelgericht. Auf Platz drei folgten die Asia-Gericht, danach kam das Seelachsfilet und schließlich das Putenfilet in Zwiebelsauce. Ich war um ganz ehrlich zu sein etwas verwundert dass die Gemüsebolognese so hoch in der Gunst des Kantinenpublikums lag, aber ich vermute einmal dass sich hier viele auch von dem guten Visuellen Eindruck haben beeinflussen lassen. Sollte es dieses Gericht noch einmal geben – und ich bin recht sicher dass dem so ist – werde ich wohl auch mal zuschlagen müssen.
Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet im Pfirsich-Ingewer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Blutorangen-Mousse: ++
Tags: betriebsrestaurant, blutorangen-mousse, coalfish, coley, dessert, essen, fisch, fish, food, ingwer, jasmin-duftreis, kantine, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pfirsich, pfirsich-ingwer-sud, reis, seelachfilet, seelachs





