Posts Tagged ‘pfirsich’

Hähnchenbrust Riz Casimir [09.03.2018]

Freitag, März 9th, 2018

Zum Abschluss der Schweizer Woche in unserem Betriebsrestaurant hatte man mit Hähnchenbrust „Riz Casimir“ mit Langkornreis und Mandeln ein Gericht auf die Speisekarte aufgenommen, dass mit seiner Kombination aus exotischen Früchten und geschnetzeltem Fleisch eigentlich gar nicht vermuten lässt, dass es sich hier etwas handelt dass in der Eidgenossenschaft erfunden wurde. Doch es tauchte der Legende nach das erste Mal im Jahr 1952 auf der Menukarte eines schweizer Mövenpick-Restaurant auf. Vermutlich liegt ihm allerdings ein indisches Rezept zu Grunde, der Name erinnert ja auch stark an Reis Kashmir. Aber auch das Gebratene Thunfischsteak mit Blattspinat und Meerrettichsauce, dazu Bandnudeln bei Globetrotter besaß einen gewissen Reiz – auch wenn ich ja bekanntlicherweise kein großer Freund von Meerrettich bin. Am Milchreis mit heißen Kirschen und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich jedoch kein näheres Interesse. Letztlich blieb ich also beim Riz Casimir, dazu gab es noch ein Schälchen Bulgursalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Riz Casimir

Im Gegensatz zum originalen Rezept für Riz Casimir war bei diesem Gericht das Fleisch nicht geschnetzelt worden, viel mehr hatte man eine ganze Hähnchenbrust-Hälfte gebraten und sie in die Mitte eines Kranzes aus Langkornreis platziert, um sie anschließend mit der Currysauce mit Stücken von Pfirsich und Banane, zwei Peperonici sowie einigen Mandeln zu garnieren. Im Gegensatz zur Poulardenbrust von gestern war das Geflügelfleisch aber dieses Mal angenehm saftig geblieben und außerdem auch schön mager und zart. Dazu passte gut die leicht pikante und fruchtige Currysauce mit ihren zahlreichen Fruchtstückchen. Die beiden Peperonici, eingelegte milde Peperoni, fügten dem Gericht eine leichte pikante Note hinzu, die schließlich durch den leicht nussigen Mandelgeschmack sehr gelungen abgerundet wurde. Nicht unbedingt ein Gericht, das ich der schweizer Küche zugeordnet hätte, aber sehr lecker. Ein schöner Abschluss der Schweizer Woche. Dazu passte erstaunlich gut der leicht tomatig-fruchtige, mit kleinen Gemüsestückchen von Zucchini und Paprika vermischte Bulgursalat, der mit einer zusätzlichen Zitronen- oder Limonennote angenehm aufwarten konnte.
Bei den anderen Gästen war der Zuspruch zum Thunfischsteak mit kleinem Vorsprung am höchsten, daher gebührt ihm wohl der erste Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber der Riz Casimir folgte knapp dahinter auf Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Frucht-Currysauce: ++
Langkornreis: ++
Bulgurslat: ++

Gratiniertes Schweinerückensteak Melba mit Bandnudeln – das Rezept

Sonntag, September 10th, 2017

Das Gericht das ich heute vorstelle möchte zählt eindeutig in die Kategorie der einfachen Küche, aber auch mit simplem Mitteln lässt sich ja bekanntlich durchaus schmackhaftes Essen zaubern. Ich hatte mich also heute für mit Käse gratinierte Schweinerückensteaks „Melba“ entschieden, die ich mit Bandnudeln und einer fruchtigen Tomaten-Sahnesauce servieren wollte. Das zugehörige Rezept möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Art und Weise vorstellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

450g Bandnudeln
01 - Zutat Bandnudeln / Ingredient noodles

2 Schweinerückensteaks (á ca 150-180g)
02 - Zutat Schweinerückensteaks / Ingredient pork loin steaks

250g Sahne
03 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2 Esslöffel Tomatenmark
04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

2 halbe Pfirsiche (aus der Dose)
05 - Zutat Pfirsiche / Ingredient peaches

100g geriebenen Käse
06 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

evtl. etwas Gartenkresse zum garnieren
07 - Zutat Kresse / Ingredient cress

sowie etwas Salz, Pfeffer & Chiliflocken zum würzen

Beginnen wir damit, die Pfirsiche in einem Sieb abtropfen zu lassen und den Saft dabei aufzufangen.
08 - Pfirsiche abtropfen lassen / Drain peaches

Außerdem setzen wir einen Topf mit Wasser auf und bringen das Wasser darin zum kochen.
09 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Heat up water for noodles

Anschließend messen wir ca. 150ml vom aufgefangenen Pfirsichsaft ab,
10 - Pfirsichsaft abmessen / Measure peach juice

geben die Sahne in ein weiteres Behältnis,
11 - Sahne in Behältnis gießen / Put cream in a pot

addieren den Esslöffel Tomatenmark,
12 - Tomatenmark zur Sahne geben / Add tomato puree

gießen den abgemessenen Pfirsichsaft hinzu
13 - Pfirsichsaft dazu gießen / Add peach juice

und verrühren alles gründlich miteinander
14 - Gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es mit Salz, Pfeffer und ein paar Chiliflocken abschmecken.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen
16 - Wasser salzen / Salt water

und die Nudeln darin darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
17 - Nudeln kochen / Cook noodles

Anschließend waschen wir die Schweinerückensteaks, tupfen sie trocken
18 - Schweinerückensteaks waschen / Wash pork loin steaks

und würzen sie von beiden Seiten ebenfalls mit etwas Salz, Pfeffer und Chili.
19 - Steaks mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken würzen / Season steaks with salt, pepper & chili flakes

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir dann etwas Butterschmalz auf leicht erhöhter Stufe
21 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

geben die Schweinerückensteaks hinein
22 - Schweinesteaks in Pfanne geben / Put pork steaks in pan

und braten sie scharf für zwei bis drei Minuten von jeder Seite an. Anschließend legen wir sie bei Seite.
23 - Schweinesteaks beidseitig anbraten / Fry steaks on both sides

Sobald die Nudeln fertig sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
20 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

Außerdem schneiden wir zwei der Pfirsichhälften fächerförmig ein.
24 - Pfirsichhälften fächerförmig einschneiden / Cut in peaches fan-shaped

Nachdem wir dann begonnen haben, den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir eine Auflaufform aus,
25 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

geben die abgetropften Nudeln hinein, verteilen sie gleichmässig,
26 - Nudeln in Auflaufform geben / Put noodles in casserole

legen die angebratenen Schweinerückensteaks oben auf,
27 - Steaks oben auf legen / Put steaks on noodles

breiten auf jedem der Steaks einen halben Pfirsich aus,
28 - Pfirsichhälften auf Steaks legen / Put peaches on steaks

übergießen alles mit der Mischung aus Sahne, Tomatenmark und Pfirsichsaft
29 - Mit Sauce übergießen / Drain sauce

und bestreuen das ganze abschließend mit dem geriebenen Käse.
30 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Sobald der Ofen dann vorgeheizt ist, schieben wir die so gefüllte Auflaufform hinein und backen alles für etwa 15 Minuten, bis der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.
31 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend brauchen wir die Form nur noch wieder zu entnehmen
32 - Gratinated peach pork loin steak - Finished baking / Überbackenes Schweinerückensteak Melba - Fertig-gebacken

und können das das Gericht unmittelbar, garniert mit etwas frischer Kresse, servieren und genießen.
33 - Gratinated peach pork loin steak - Served / Überbackenes Schweinerückensteak Melba - Serviert

Ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Gericht wie ich fand. Die Süße von Pfirsichsaft harmonierte in der Sauce wunderbar mit dem fruchtigen Tomatenmark und der leichten Schärfe der Chiliflocken. Dazu die leckeren, leicht durchwachsenen, aber saftigen Schweinerückensteaks mit ihren Pfirsich-Garnitur und den Bandnudeln als Sättigungsbeilage machten das Ganze zu einem abgerundeten Mittagsmahl, das durch den Käse und die frische Kresse sehr schmackhaft abgerundet wurde. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden – Gerichte müssen ja nicht immer kompliziert sein.

34 - Gratinated peach pork loin steak - Side view / Überbackenes Schweinerückensteak Melba - Seitenansicht

Guten Appetit

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [18.06.2014]

Mittwoch, Juni 18th, 2014

Auch diesen Mittwoch sollte mal wieder Fisch auf dem Speiseplan stehen und mit dem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis fand sich im Bereich der Vitality-Gerichte auch gleich ein passender Klassiker unseres Betriebsrestaurants auf der heutigen Speisekarte. Weder das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und das Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke, noch das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Globetrotter oder der Bunte Salatteller mit Hühnerbruststreifen und Joghurtkräuterdressing im Abschnitt Tradition der Region zu einer anderen Entscheidung bewegen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanille-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger stock

Das Verhältnis von Reis zu Fischfilet und Sauce war nicht ganz so günstig gewählt, denn man war beim Reis etwas zu großzügig gewesen. Aber das war glücklicherweise der einzige Kritikpunkt, den ich bei diesem Gericht anbringen muss. Der gedünstete Seelachs war angenehm zart, saftig und frei von Gräten und die Sauce aus Pfirsich mit vielen Fruchtstücken und leichter Ingwer-Note passte geschmacklich sehr gut dazu. Und auch am locker-schaumigen Mousse mit Vanillearoma gab es nichts auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der anderen Gäste lag heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes mit großem Vorsprung auf Platz eins der Beliebtheitsskala des Tages. Auf dem zweiten Platz folgte danach der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud, den ich meinte noch etwas häufiger auf den anderen Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der Abstand zum Salatteller mit Hühnerbruststreifen auf Platz vier war hier aber nur noch minimal.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Vanille-Mousse: ++

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud [30.04.2014]

Mittwoch, April 30th, 2014

Zwar hatte auch die Asia-Thai-Theke heute unter anderem mit Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce ein wirklich sehr verlockendes Angebot auf ihrer Speisekarte und auch das Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Tradition der Region war auf jeden Fall zu erwähnen, aber für mich ist Mittwoch ja mein traditioneller Fisch- und Meeresfrüchte-Tag, daher griff ich schließlich auf den Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Jasmin-Duftreis zurück, der bei Vitality auf dem Menuplan zu finden war. Die Hähnchebrust, mit Tomate und Mozzarella gratiniert, dazu Gabelspaghetti bei Globetrotter sprach mich nicht sonderlich an. Und bei gerade mal 502kcal für das Hauptgericht schien mir auch der kleine Becher Aprikosen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot noch vertretbar.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger sauce

Das nicht sonderlich große, aber ausreichend große Stück gedünstete Seelachsfilet erwies sich wie erwartet als angenehm zart, saftig und frei von jeglichen Gräten. Dazu passte gut die fruchtige Sauce mit deutlichem Pfirsich- und leichten Ingwer-Aroma, der man auch noch ein Stückchen gefächerten Pfirsichs hinzugefügt hatte. Und auch der klebrige Reis mit seinem leichten Hauch von Jasmin passte sehr gut in diese Gesamtkombination. Einfach, aber sehr gelungen. Der Becher Aprikosen-Mousse war zwar heute etwas saftiger als ich es sonst von einem Mousse gewohnt bin, aber geschmacklich gab es glücklicherweise auch hier nichts auszusetzen.
Dass es heute das Cordon Bleu mit Pommes Frites war, dass mit klaren Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti und Platz drei belegten die Asia-Gerichte. Der Seelachs schließlich erreichte einen guten vierten Platz, lag aber nur sehr knapp hinter den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Aprikosen-Mousse: ++

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [12.02.2014]

Mittwoch, Februar 12th, 2014

Während die Asia-Theke heute neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse lockte, fanden sich heute zwar nach den letzten beiden Mittwochs mal keine zusätzliche Pizza,, aber mit einem Seelachfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit einer Kugel von Jasmin-Duftreis in der Sektion Vitality, einem „Schwaben Teller“ – Schweinefiletmedaillon mit Champignonrahmsauce, Käsespätze und Röstzwiebeln bei Tradition der Region und schließlich Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter doch drei sehr interessante Gerichte auf der Speisekarte. Einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich wieder zum dritten Mal in Folge meiner Fisch-Tradition abtrünnig werden sollte, aber dann entschied ich mich doch für den Seelachs, der mit 502kcal auch einigermaßen leicht erschien und mir den kleinen Becher Milchreis mit roter Grütze noch tragbar.

Seelachsfilet im Pfirsich-Inwer-Sud & Reis / Coalfish filet in peach ginger stock & rice

Eine sehr gute Wahl wie ich bereits nach dem ersten Bissen feststellen durfte. Das gedünstete Fischfilet erwies sich als überaus zart und zerfiel bei Verzehr fast im Mund. Dabei war es natürlich vollkommen frei von Gräten. Dazu passte wunderbar die angenehm fruchtige Sauce aus Pfirsich mit leichter Ingwer-Note und auch der leicht klebrige Reis gab keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen – auch wenn von Jasmin-Duft daran nichts bemerkte. Aber darüber sehe ich mal hinweg. Der cremige Milchreis mit seiner Garnitur aus mit vielen Fruchtstücken versehener roter Grütze, Sahne, Orangenstückchen und Weintraube schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich heute die Spaghetti Bolognese mit Parmesan mit kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung durchsetzen, auch wenn der zweitplatzierte „Schwaben-Teller“ – der übrigens ganz entgegen seines Namens das teuerste Gericht auf der heutigen Karte war – folgte aber nur kurz dahinter. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und der Seelachs im Pfirsch-Ingwer-Sud folgte auf einem guten, aber vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Hähnchen-Pfirsich-Curry – das Rezept

Sonntag, Juli 7th, 2013

Heute war mir mal nach etwas Fruchtigen, daher entschloss ich mich dazu mal ein Hähnchen-Pfirsich-Curry zuzubereiten. Da ich gestern leider erst recht spät einkaufen gegangen war, hatte ich an der Fleischtheke leider nur kleine Hähnchenbrüste gefunden, so dass ich etwas Stückeln lassen musste um auf die gewünschte Menge zu kommen, aber da sie ja eh zerschnitten wurden, konnte ich damit leben. Das Ergebnis des heutigen Kochexperiments war schließlich eine exotisch angehauchtes, fruchtig pikante, leicht herzustellende Curryzubereitung, deren Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauch man also für 3-4 Portionen?

1 Bund Frühlingszwiebeln
01 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

500g Hähnchenbrust
02 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1-2 Zehen Knoblauch (Nach eigenem Geschmack)
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose Pfirsiche (420g – 240g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Pfirsiche / Ingredient peaches

250ml Kokosmilch
05 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

150ml Sahne
06 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 gehäufter Esslöffel Currypulver
07 - Zutat Curry / Ingredient curry

1 TL Hühnerbrühe
08 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

2 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Salz und Pfeffer zum würzen

sowie Reis als Sättigungsbeilage (ich hatte leider nur noch Reis im Kochbeutel im Haus)
09 - Zutat Reis / Ingredient rice

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu waschen wir erst einmal die Frühlingszwiebeln, trocknen sie
10 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden sie dann in Ringe.
11 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut spring onions in rings

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken
12 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie in mundgerechte Würfel
13 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

die wir von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
14 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann die Pfirsiche in einem Sieb haben abtropfen lassen, wobei wir den Saft auffangen,
15 - Pfirsiche abtropfen lassen / Drain peaches

schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe(n)
16 - Knoblauch zerkleinern / Grind garlic

und zerkleinern schließlich die abgetropften Pfirsiche noch etwas.
17 - Pfirsiche zerschneiden / Cut peaches

In einer Pfanne erhitzen wir dann zwei Esslöffel Olivenöl
18 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und braten unsere gewürzten Hähnchenbrust-Würfel darin rundherum an.
19 - Hähnchenwürfel anbraten / Roast chicken

Sind sie gut durchgebraten, geben wir auch das Knoblauch
20 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

und wenig später auch die Frühlingszwiebeln hinzu und braten sie einige Minuten mit an.
21 - Frühlingszwiebeln hinzufügen / Add spring onions

Parallel setzen wir auch einen Topf mit Wasser für den Reis auf.
22 - Wasser aufsetzen / Bring water to boil

Dann geben wir auch die Pfirsiche in die Pfanne,
23 - Pfirsiche addieren / Add peaches

bestreuen alles mit dem Currypulver
24 - Mit Currypulver bestreuen / Dredge with curry

und braten alles für einige Minuten weiter an
25 - Anbraten / Roast gently

bevor wir es dann mit der Kokosmilch
26 - Kokosmilch angießen / Pour coconut milk

und der Sahne aufgießen.
27 - Sahne hinzufügen / Add cream

Während wir dann alles kurz aufkochen lassen, rühren wir noch den Teelöffel mit der Hühnerbrühe ein.
28 - Aufkochen & Hühnerbrühe einrühren / Boil up & stir in chicken stock

Kocht schließlich das Wasser im Topf, geben wir etwas Salz hinzu
29 - Wasser salzen / Salt water

und kochen unseren Reis darin.
30 - Reis kochen / Cook rice

Nachdem wir die Platte für die Pfanne wieder auf die mittlere Stufe zurückgestellt haben, würzen wir den Inhalt mit Salz und Pfeffer
31 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

und geben einige Spritzer vom Pfirsichsaft hinzu
32 - Pfirsichsaft hinzufügen / Add peach juice

bis alles den gewünschten Geschmack erreicht hat – was wir ja einfach durch probieren herausfinden können. 😉
33 - Probieren / Try

Ist der Reis dann fertig gekocht, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
34 - Hähnchen-Pfirsich-Curry / Chicken peach curry - Serviert

Ganz wie gewünscht hatte die Curryzubereitung sowohl eine eine pikante als auch, durch Kokosmilch und Pfirsiche, eine deutlich fruchtige Note bekommen. Gemeinsam mit den saftigen Hähnchenbrustwürfeln und den Frühlingszwiebeln in der leicht dicklichen, gut gewürzten Sauce ein angenehm sommerliches und leicht exotisches Gericht – genau das richtige für das aktuelle warme Wetter.

35 - Hähnchen-Pfirsich-Curry / Chicken peach curry - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Ohne den Reis komme ich auf 1700kcal für die Curryzubereitung, das entspricht genau 425kcal pro Portion. Rechnen wir dann noch 70g Reis pro Person / Portion als Beilage hinzu, das entspricht insgesamt 480kcal, kommen also noch einmal 120kcal pro Portion dazu, womit wir bei einer Summe von 545kcal wären. Für ein Hauptgericht ein überaus akzeptabler Wert wie ich finde. Eventuell könnte man natürlich auch hier die schon fettreduzierte Sahne durch Milch ersetzen – aber ich habe da immer bedenken was die Cremigkeit der Sauce angeht. In der Summe kann ich das Rezept aber auf jeden Fall wieder wärmstens weiter empfehlen – mir jedenfalls hat es wunderbar geschmeckt. 😉

Guten Appetit

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [08.02.2012]

Mittwoch, Februar 8th, 2012

Wie Mittwochs üblich wollte ich auch heute wieder mein Hauptaugenmerk den Meeresfrüchte- und Fischgerichten zuwenden. Dazu standen heute auch gleich wieder mehrere Gerichte zur Auswahl. Zum einen war da an der Asia-Thai-Theke das Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce, welches dort neben dem vegetarischen Khao Pad Prak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Sojasauce angeboten wurde. Aber auch im Angebot der westlich orientierten Küche fand sich neben einem Griechischem Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki (wobei man das Fladenbrot auch optional gegen Tomatenreis austauschen konnte) bei Globetrotter und Abgebräunten Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region fand sich hier – wie üblich bei Vitality – auch ein verlockendes Fischgericht in Form von Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis. Das erschien mir heute am verlockensten und bei 545kcal pro Portion konnte ich mir auch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse von der Dessert-Theke noch leisten.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger stock

Zwar erwies sich die Portion nicht als sonderlich groß, aber es sollte ausreichen um einigermaßen satt zu werden. Neben der Kugel aus weichem, leicht aromatisierten Reises fanden sich auf dem Teller auch ein dickes, zartes Stück grätenfreies Seelachsfilets, dessen große Seiten mit einer würzigen Paste bestrichen worden war bevor man es gedünstet hatte, was dem Fisch zusätzlich eine angenehme geschmackliche Note gab. Aber der auch der Sud mit kräftigem Pfirsich- und leichtem Ingwer-Geschmack passte wunderbar mit den anderen Komponenten zusammen. Außerdem hatte man den Fisch mit einigen dicken Scheiben Pfirsich und etwas angebratenen Lauchringen garniert. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch an dem weichen, süß-säuerliche Mousse mit Blutorangenaroma gab es nichts auszusetzen und gab dem Gericht einen wirklich sehr leckeren Abschluss.
Beim Rest des Kantinenpublikums leisteten sich heuet aber das Gyros und der Leberkäse ein Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Gyros machte aber schließlich das Rennen und mit einem guten zweiten Platz verdrängte der Leberkäse die sonst häufig zweitplatzierten Asia-Gerichte auf den dritten Platz. Einen guten, aber dennoch nur vierten Platz belegte schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud. Aber damit konnte ich leben – ich habe mich ja noch nie drum gekümmert ob das Gericht das ich wähle besonders gut bei den anderen Gästen abschneidet. Na ja, fast nie… 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftrei: ++
Blutorangen-Mousse: ++

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud [20.07.2011]

Mittwoch, Juli 20th, 2011

Wie üblich sollte auch dieser Mittwoch natürlich wieder mein Fischtag werden. Dadurch fielen das traditionell-regionale Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Kartoffel Wedges sowie die Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenen Parmesan bei Globetrotter natürlich aus. Ebenso das Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer leichten Soja-Sauce von der Asia-Thai-Theke. Blieben also noch der Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis sowie die asiatischen Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce. Da ich auf das entfernen der daran belassenen Schwänze bei den Garnelen keine große Lust hatte, griff ich dann heute mal wieder zum Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud, den ich nach hier, hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form nun zum sechsten Mal zu meinem Mittagsgericht wählte. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Joghurt mit Obstsalat von der Desserttheke.

Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud / Pollock in peach ginger stock

Lecker wie immer kann ich hier nur sagen. Das angenehm große Stück gedünsteten Seelachsfilets erwies sich wie üblich als grätenfrei und zart. Interessant in diesem Zusammenhang wäre übrigens noch zu erähnen, dass es sich bei dem Fisch der im allgemeinen als Seelachs verkauft wird gar nicht wirklich um Lachs sondern um einen Fisch der Sorte Köhler handelt, der zu der Familie der Dorsche gezählt wird während die Lachse ja (bekanntermaßen) zu den Forellenartigen zählen. Aus Merketinggründen wird er aber von der Fischindustrie unter dem Begriff Seelachs vermarktet. Ob er aber nun zu den Dorschen oder zu den Forellen gehört: Mir schmeckt er auch so. Das Fischfilet war mit einem Stück Pfirsich garniert und mit einer Sauce aus Pfirsich und Ingwer garniert, wobei ich heute feststellen musste das das Aroma heute – zumindest subjektiv- eindeutig viel fruchtiger war als früher und die leichte Zugabe von Ingwer eher in den Hintergrund trat. Passte aber geschmacklich sehr gut zu dem Fisch. Mit der Sättigungsbeilage des lockeren Reis mit leichtem Jasminaroma mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht – und bei 545 kcal auch angenehm leicht. Und auch am Joghurt, in dem ich Trauben, Melonenstücke sowie Birnen- und Apfelwürfel entdeckte gab es wenig auszusetzen – einzig die Süßung hätte meiner Meinung nach etwas weniger kräftig ausfallen können.
Wenn ich mich in der Kantine umsah, konnte ich schnell erkennen dass heute das Schweinesteak Tessin, das mit einer Scheibe gekochten Schinken sowie einer Tomatenscheibe garniert und dann mit Käse überbacken worden war, heute ohne Frage den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala der anderen Kantinengäste belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber sehr eng gefolgt vom Köhler, äh, Seelachs der noch deutlich vor der Gemüsebolognese den dritten Platz belegte. Diese Gemüsebolognese muss ich unbedingt auch irgendwann noch mal probieren – klingt schon ganz interessant. Nur dann sollte man sie eben mal nicht an meinem Fischmittwoch kochen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++