Posts Tagged ‘photo’

gummy bear deployment

Dienstag, April 6th, 2010


deployment of the gummy bears

Gummy bears in all available colors – ordered by shade.

Müllersches Volksbad

Freitag, April 2nd, 2010


Müllersches Volksbad

Das Müllersche Volksbad – das bekannte Jugendstil-Hallenbad in München nahe der Museumsinsel. Aufgenommen von der Ludwigsbrücke.

Am Deutschen Museum

Freitag, April 2nd, 2010


Am deutschen Museum

Aufgenommen von der Ludwigsbrücke an der Museumsinsel, München

Frohes neues Jahr

Freitag, Januar 1st, 2010

Ich wünsche allen Bloglesern alles Gute und ein frohes neues Jahr 2010.

Baden-Baden – ein Kurztrip

Samstag, Oktober 17th, 2009

Als am Dienstag Nachmittag unsere Schulung in Karlsruhe – ich berichtete – zuende war, hatten mein chinesischstämmiger Kollege und ich noch etwas Zeit bis wir uns auf den Weg in Richtung München machen mussten. Also machten wir uns auf seinen Vorschlag hin auf den Weg ins nur ca. 30 Kilometer von Karlsruhe entfernte Baden-Baden, das weder er noch ich je zuvor besucht hatten. Eine gute Gelegenheit für mich für einen kleinen Photowalk durch diese Stadt.
Die am Rande des Schwarzwaldes gelegene Kurstadt Baden-Baden – berühmt vor allem wegen seiner mineralhaltigen Thermalquellen – hat seinen Doppelnamen offiziell wie ich erfuhr erst seit 1931. Bis dahin nannte man es Baden in Baden, um es von den anderen Badens (Baden bei Wien und Baden in der Schweiz) abzuheben – allerdings nannte man es bereits inoffiziell im 19. Jahrhundert Baden-Baden. Der Westen der Stadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene, der östliche Teil in den wir uns begaben schmiegt sich teilweise an die Ausläufer des Schwarzwaldes.
Nachdem wir – wir waren ja spontan hierher aufgebrochen – uns den Schildern folgend in den Altstadtteil von Baden-Baden begeben hatten, standen wir erst einmal vor dem Problem wo wir parken sollten. Nach einigem Suchen fanden wir aber schließlich eine Tiefgarage bei den Thermalquellen, in die wir unser Auto stellten. Von hier machten wir uns auf den Weg um das Badische Baden-Baden ein wenig zu erforschen. Nachdem wir durch die Katakomben dieser Tiefgarage einen der Ausgänge erreicht hatten, fanden wir dort erst einmal ein Museum mit den Ruinen der römischen Siedlung Aquae – dem Vorläufer von Baden in Baden. Doch leider hatte dies bereits geschlossen (Öffnungszeiten nur bis 16.00 Uhr), daher stiegen wir eine Treppe hinauf und kamen nahe eines Klosters an die Oberfläche. Gerade aus weiter gab es direkt einen in einer Felsnische eingelassenen Brunnen, an dem sich gerade ein paar Kurgäste etwas Heilwasser schöpften, aber hier ging es nicht weiter, also wandten wir uns in die andere Richtung und erreichten einen kleinen Park.

Heilwasser-Brunnen Römerstatue
Links: Heilbrunnen – Rechts: Römerstatue im Klosterpark

Paracelsusweg am Kloster Baden-Baden
Paracelsusweg am Kloster Baden-Baden

Zuerst gingen wir ein Stück in Richtung der kleinen Kapelle, die auf dem obigen Bild zu sehen ist und erreichten nach kurzem Weg einen kleinen Platz mit Brunnen vor der sogenannten Caracalla-Therme. Zuerst wollten wir die kleine Straße – genannt Seufzerallee – weiter gehen, doch bald merkten wir dass dies uns eher von der Altstadt weg führte und wir wandten und in die andere Richtung.

Caracalla-Therme
Platz vor der Caracalla-Therme
Seufzerallee
Seufzerallee und Blick in Richtung Altstadt

Vorbei an einem kleinen Restaurant mit Namen „Prager Stuben“ erreichten wir so die Ausläufer der Altstadt, wandten uns nach einigen Metern nach Rechts und standen vor dem Friedrichsbad, einem Thermalbad im Stil der Neurenaissance, das hier in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet worden ist.

Friedrichsbad - Baden-Baden
Friedrichsbad

Nun wandten wir uns nach Links und stiegen über die Steinstraße hinauf in Richtung der Stiftskirche. Durch schmale Fußgängergässchen konnten wir von dort aus hinunter in die untere Altstadt blicken – doch das hoben wir uns für später auf.

Steinstraße am Friedrichsbad
Steinstraße am Friedrichsbad

Altstadt Baden-Baden
Blick in die untere Altstadt von Baden-Baden

Durch immer enger werdende Gassen erreichten wir schließlich die Stiftskirche (von der ich leider kein Foto habe) und wollten an ihr vorbei weiter gehen, als wir links neben ihr einige seltsame Gestelle erblickten. Die wollten wir uns näher ansehen. Bald wurde uns klar: Das konnte nur Kunst sein. 😉 Bei nährer Untersuchung erwies sich unsere Vermutung schließlich als Richtig. Bei dem Kunstwerk oberhalb des Friedrichsbades gleich hinter der Stiftskirche handelte es sich um die Installation „Vasen auf Stelzen“ des Künstlers Franz Stähler.

An der Stiftskirche
An der Stiftskirche

Vasen auf Stelzen
Vasen auf Stelzen Vasen auf Stelzen
Vasen auf Stelzen von Franz Stähler

Nach kurzer Betrachtung der Installation gingen wir die Schloßstraße weiter und mussten nun entscheiden ob wir weiter bis hoch zum Schloß oder doch lieber wieder runter in die Altstadt gingen. Spontan entschieden wir uns für die Altstadt und gingen links über die Hirschstraße wieder nach unten.

Altstadt Baden-Baden
Schloßstraße Baden-Baden

Clouds over Baden-Baden
Clouds over Baden-Baden

Hirschstraße
Hirschstraße

Vorbei am Hotel zum Hirsch (von dem diese Hirschstraße wohl ihren Namen hat) erreichten wir durch die Altstadt hindurch schließlich die Kaiserallee, an der sich ein kleiner, eingefasster Fluß – wohl die Oos – fast schnurgerade entlang zog.

Fluß an der Kaiserallee
Fluß an der Kaiserallee

Über eine Fußgängerbrücke überquerten wir das Gewässer, wandten uns nach links und standen wenig später vor der Trinkhalle, eine im antik anmutenden Stil erbaute offene Wandelhalle, deren Front von sechzehn korinthischen Säulen gestützt wird.

Trinkhalle Baden-Baden
Trinkhalle Baden-Baden
Trinkhalle Baden-Baden

Ihr gegenüber liegt das Hotel Europäischer Hof. Spätestens ab hier musste ich irgendwie an Karlsbad in Tschechien (hier mein entsprechender Blogeintrag dazu) denken – vor allem baulich gibt es doch einige parallelen. Das einzige was in Baden-Baden fehlt sind wohl die ganzen Russen… 😉 Aber vielleicht liegt es auch nur daran, das damals alle Kurstädte im ähnlichen Stil erbaut worden sind.

Europäischer Hof
Europäischer Hof

Taxis in Baden-Baden sind übrigens nicht beige wie in anderen deutschen Städten, sondern silbern – das stellten wir fest als wir nahe der Trinkhalle an einem Taxistand vorbei kamen. Aber ob man sie über diesen Taxiruf noch rufen konnte war uns dabei etwas unklar.

Taxiruf

Vorbei am Kurhaus und dem Kasino, die beide hinter einer hohen Hecke in einem kleinen Park lagen kamen wir an einem kleinen, baulich sehr schönen Platz an der Sophienstraße vorbei und erreichten schließlich das Theaterhaus und betraten durch die sogenannte Lichtentaler Allee einen wirklich sehr malerisch gelegenen Park am Kurhaus, den wir einige Zeit durchwanderten.

Sophienstraße
Platz an der Sophienstraße
Theaterhaus Baden-Baden
Theaterhaus Baden-Baden

Lichtentaler Allee - Gedenkstein
Lichtentaler Allee – Gedenkstein

Lichtentaler Allee
Park – Lichtentaler Allee

Am Kurhaus Am Kurhaus
Park am Kurhaus

Am Augustaplatz mit seiner Fontaine und der evangelischen Stadtkirche verließen wir den Park schließlich wieder und sahen uns hier ein wenig um.

Augustaplatz
Augustaplatz

Stadtkirche am Augustaplatz
Stadtkirche Baden-Baden

Maxim
Maxim am Augustaplatz

Langsam wurde es auch Zeit dass wir uns auf den Rückweg machten. Wir wandten uns nach links und begaben uns auf den Weg zurück. Bald mussten wir feststellen dass wir beide nicht mehr genau wussten wie es zurück zur Parkgarage ging – doch zum Glück hatte ich mein iPhone, dem eingebauten GPS und Google-Maps sowie etwas Orientierungssinn fanden wir schließlich unseren Weg durch die malerische Altstadt von Baden-Baden. Jeder sollte so ein PS

Innenstadtallee
Gasse

Allee - Sophienstraße Baden-Baden
Allee an der Sophienstraße

Als wir schließlich unser Parkticket bezahlen wollten, mussten wir etwas schlucken: Fünf Euro für nicht einmal 2 Stunden fanden wir doch etwas heftig. Da waren ja selbst die Parkhäuser in der Münchner Innenstadt günstiger. Aber alles jammern half nichts und zähneknirschend bezahlten wir unseren Parkschein am Automaten, bevor wir uns schließlich auf den Weg in Richtung München machten.
Baden-Baden ist auf jeden Fall einen Besuch wert – sehr hübsches Städtchen. Mir und auch meinem Kollegen hats sehr gut gefallen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir uns mit Sicherheit noch mehr angesehen – vor allem Schloß und Burgruine hätten mich persönlich noch gereizt. Aber das nächste Mal sollten wir uns etwas vorbereiten – so planloses Sightseeing ist doch etwas kontraproduktiv – auch wenn es dieses Mal eigentlich noch ganz gut ablief.

Windows 7 Wohnwagen

Mittwoch, Oktober 7th, 2009


Windows 7 Wohnwagen

Gesehen an der Ecke Humboldstraße und Karl-Hammerschmidt-Straße in Dornach bei München. Es handelt sich dabei wohl um die Windows 7 Handels Training Tour – ich vermute eine Aktion um das neue Windows den Unternehmen schmackhaft zu machen. Nach dem was man so hört hat es wohl durchaus größere Chancen dazu als sein Vorgänger Vista. Wir werden sehen – preislich ist es ja dieses Mal nicht so überzogen wie Vista – die „kastrierten“ Versionen (alles wo kein Ultimate drauf steht) liegen aktuell bei etwa 120, die Ultimate bei 153 Euronen. Aber wie immer gilt natürlich: Microsoft Software am besten nicht vor dem ersten Servicepack kaufen.
Ich brauchs auf jeden Fall erst mal nicht – ich bin mit meinem Snow Leopard sehr zufrieden – wenn man mal von dem fehlenden Treiber für meine UMTS/HSDPA ExpressCard V absieht. Aber da hat wohl eher T-Mobile gepennt. Bis OS X 10.5 funktionierte alles, aber ab 10.6 führt das einstecken der Karte zu einem Systemabsturz. 🙁

KZ Gedenkstätte Dachau [30.09.2009]

Samstag, Oktober 3rd, 2009

Vor einigen Tagen beschlossen ich und ein Kollege, nach getaner Arbeit noch einmal einen kleinen Abstecher zu machen und die kleine Stadt Dachau nahe Münchens zu besuchen. Dabei ging es uns jedoch weniger um die Stadt selbst als um die dortige Gedenkstätte des ersten Konzentrationslagers, dass die Nazis auf deutschen Boden errichtet hatten. Für mich selbst war dies nach bei Weimar gelegenen KZ Buchenwald der zweite Besuch einer solchen Gedenkstätte gewesen.
Von der A8 aus erreichten wir den Ort, in dem die Anfahrt sehr gut ausgeschildert war. Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, machten wir uns auf den Fußweg zum Lager, das heute zwischen einem Industriegebiet und normalen Wohnhäusern quasi im Ort liegt. Am Eingangsbereich fanden wir ein niedriges, von unregelmäßig aufgestellten Holzbalken umfasstes Gebäude, das offensichtlich als Informationsstand für Besucher diente.

Infogebäude
Infogebäude im Eingangsbereich zum KZ Dachau

Leider war es bereits geschlossen – ein Schild verwies auf Offnungszeiten bis leider nur 17.00 Uhr.
Ein Stück ging es über einen Kiesweg durch einen kleinen Park weiter – vorbei an einem der Wachtürme der sich rechts zwischen den Bäumen erkennen ließ hin zum Torgebäude.

Wachturm Eingangsgebäude
Links: Wachturm – Rechts: Torgebäude des ehemaligen KZ Dachau

Direkt am Torebäude fanden sich auch die Reste von Eisenbahnschienen und einer Betonrampe – wohl kamen hier früher die Häftlinge an, bevor man sie im KZ internierte.

Rampe
Überreste des Ankunftbahnsteiges und der Schienen

Durch den Torweg kamen wir schließlich an das große Gittertor, in dem der heutzutage zynisch klingende Spruch „Arbeit macht frei“ eingearbeitet war.

Arbeit macht frei Tor
„Arbeit macht frei“ – das Tor zum KZ Dachau

Trotz später Stunde war das Tor unverschlossen und durch es hindurch betraten wir schließlich das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Vor uns lag der große Appellplatz, auf dem früher die Häftlinge zu tausenden allmorgendlich antreten mussten.

Appellplatz Tafel - Appellplatz
Gedenktafel

Rechts lagen die u-förmig angelegten ehemaligen Verwaltungsgebäude, in denen sich heute offensichtlich ein Museum befindet, links sahen wir den ehemaligen Barrackenbereich, wo allerdings nur noch die vordersten beiden Gebäude standen. Dahinter erstreckte sich eine große Freifläche mit den Grundmauern der übrigen Barracken – in der Mitte eine Allee.

Verwaltungsgebäude Barracken
Links: ehem. Verwaltungsgebäude (heute Museum) – Rechts: Baracken

Gebäude
Dachau – Kommandantur

Dachau at Dusk Dachau at Dusk II
Dachau at dusk

Im Hof, welche die Gebäude zur rechten Seite umfassten, befand sich offensichtlich eine Art Gedenkstätte. Als erstes fiel uns eine große Metalltafel auf, die neben dem rechten Gebäudeteil an einer niedrigen Mauer angebracht war und eine Inschrift in vier Sprachen enthielt. Dort hieß es: „Möge das Vorbild derer, die hier 1933 bis 1945 wegen Ihres Kampfes gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen die Lebenden vereinen zum Verteidigen des Friedens und der Freiheit und in Ehrfurcht vor der Würde des Menschen“. Viel Pathos muss ich sagen, zumal ja nicht nur ausschließlich Widerstandskämpfer in solche Lager kamen, sondern auch Menschen die einfach nur anders waren und den damaligen Machthabern einfach nicht in ihr Weltbild passten„.

Gedenktafel

Nun wandten wir uns der Gedenkstätte im Innenhof zu. Eine Rampe führte in der Mitte des Hofes ein Stück nach unten auf eine Mauer zu. Darüber eine große, abstrakte Skulptur, welche wohl abgemagerte Häftlinge darstellte. Auf der Mauer prangten in metallenen Lettern die Jahreszahlen 1933 bis 1945, darunter ein Kranz. Am Beginn Rampe war eine Tafel mit einer lateinischen Inschrift in den Boden eingelassen – leider war das schützende Plexiglas darüber so verkratzt, dass man den Text kaum entziffern konnte.

Tafel
Gedenktafel am Rampenbeginn

Dachau
Gedenkstätte

Skulptur Kranz
Links: Skulptur – Rechts: Kranz

Rechts neben dem Kranz sahen wir außerdem ein kleines, bereits etwas vergilbtes Foto eines amerikanischen Soldaten, eine amerikanische Flagge und eine Rose. Dort hieß es „Co. D, 157th Inf. 45th Div. Dachau – April 29th, 1945 und weiter unten T/SGT Ralph W. Fink, Hershey, PA, USA“. Ich kann hier nur vermutungen anstellen, dass es sich hier um das Gedenken an einen amerikanischen Soldaten handelt, der während der Befreiung Dachaus gefallen ist.

45th Infantery Division
Foto, Flagge und Rose

Blickte man nun zurück, sah man links an der Mauer eine Sammlung von Symbolen in unterschiedlichen Farben angebracht. Ich fragte mich zuerst, worum es sich hier handelt, fand dann jedoch schnell heraus dass dies die Symbole waren, mit denen die Nazis damals die Häftlinge klassifiziert hatten.

Symbole
Mauer mit Symbolen


Kennzeichen für KZ-Häftlinge (Quelle: Wikipedia)

Als nächstes wandten wir uns nach Links, wo sich eine weitere Gedenktafel und eine kleine Metallbox befanden. „Nie wieder“ hieß es dort in fünf Sprache. Die Metallbox schließlich entpuppte sich als Urne – sie enthielt die Asche des unbekannten KZ-Häftlings.

Nie wieder Never again
Nie wieder / Never again

Asche des unbekannten KZ Häftlings
Die Asche des unbekannten KZ-Häftlings

Tafel
Weitere mehrsprachige Gedenktafel

Gedenkbereich
Gedenkstätte von der Seite gesehen

Wir wandten uns weiter in Richtung der dem Torgebäude gegenüber liegende Begrenzung, an der in kleiner Wachturm in die Höhe ragte. Dahinter verlief offensichtlich eine Landstraße, auf der ständig Autos vorbei brausten – fand ich um ehrlich zu sein für eine Gedenkstätte etwas daneben. Hier hatten die Stadtplaner von Dachau (oder wer immer das verzapft hatte) wohl versagt. Blickte man zurück konnte man die untergehende Sonne hinter dem Torgebäude sehen.

Wachturm
Wachturm

Dusk at Dachau
Dusk over Dachau

Stacheldraht
Stacheldraht und Graben

Wir bewegten uns nun rechts an der vorderen Reihe stehen gebliebener Barracken vorbei in den hinteren Bereich des Lagers, wandten uns nach links und begaben uns schließlich zur Allee in der Mitte des Lagers. Durch die Fenster der (leider bereits verschlossenen) Barracken konnten wir die Holzkonstruktionen der Etagenbetten sehen, in denen damals die Häftlinge wohl nächtigen mussten.

Dachau
Zaun und Wachturm

Barracke
Barracken

Gebäude
Blick zurück auf die Gedenkstätt und die Verwaltungsgebäude

Zwischen den Bäumen der Allee hindurch – vorbei an der Grundmauern der übrigen Barracken, auf denen Steintafeln mit Nummern angebracht waren – machten wir uns auf den weg in den hinteren Bereich des Lagers, in dem wir weitere Gebäude erkennen konnten.

Barackengrundmauern 1
Grundmauern der Barracken

Informationstafel
Informationstafel

Wachturm
Wachturm

Wir bewegten uns nun auf ein turmartiges Gebilde aus roh behauenen Steinen zu. Schnell fanden wir heraus, dass es sich hier um die Todesangst Christi Kapelle handelte, eine wohl 1960 errichtete, katholische Andachtsstätte. Im Inneren des mit einem Metallgitter verschlossenen Turmes fanden sich ein riesiges, frei aufgehängtes Kreus und ein kleiner Betonaltar, auf dem einige Kerzen brannten. Über dem Eingang hing eine riesige Metallskulptur, die wohl die Dornenkrone von Jesus Christus darstellen sollte. Links von dem Turm sahen wir außerdem ein einfaches Gerüst, in dem eine Glocke aufgehangen war.

Todesangst Christi Kapelle
Todesangst Christi Kapelle

Glockengerüst
Glockengerüst

Dornenkrone
Dornenkrone

Schilder
Schilder

Kapelle
Kapelleninneres

Auf der Rückseite dieser turmartigen Kapelle entdeckten wir außerdem noch eine weitere Tafel in Form eines metallenen Christi, um den in vier Sprachen ein Bibelspruch angebracht war. Zu seinen Füßen lag ein kleiner Kranz, den wohl polnische Besucher hier abgelegt hatten.

Gedenken

Skulptur Polnischer Kranz

Hinter dem Turm schließlich erreichten wir einen weiteren Turm, hinter dem einige Gebäude lagen. Als wir näher kamen entdeckten wir, dass es sich hier offensichtlich um ein Nonnenkloster der Karmeliten handelte – das Karmel Heilig Blut Kloster. Wir entschieden uns dazu, es nicht zu betreten.

Kloster
Eingang zum Karmelitenkloster

Karmeliterinnenkloster Karmel Heilig Blut Dachau
Schilder

Viel mehr wandten wir uns weiter nach rechts, wo wir ein weiteren Gebäude sahen. Hierbei handelte es sich offensichtlich um eine jüdische Gedenkstätte wir spätestens dann feststellten, als wir die hebräische Inschrift und die Davidssterne am Gittertor entdeckten. Eine Tafel klärte die Besucher auf, dass wir uns an einem Mahnmal für die in Dachau getöteten Juden befanden.

Juedisches Mahnmal
Jüdisches Mahnmal

Inschrift Gittertor
Links: Inschrift – Rechts: Gittertor mit Davidssternen

Gedenktafel Innere des jüdischen Mahnmals
Links: Informationstafel – Rechts: Blick ins innere des Mahnmals

Zuletzt wandten wir uns nach links, wo sich ein weiterer, fast bunkerartiger Bau befand. Wie wir schnell herausfanden war dies eine evangelische Andachtsstätte, die auch bei näherer Betrachtung den Bunkereindruck nicht abstreifen konnte. Durch einen niedrigen Betongang erreichte man einen kleinen Innenhof mit einer Metalltafel, der eigentlichen Kapelle und einem kleinen Infobereich. Natürlich alles verschlossen.

Ev. Kapelle
Evangelische Kapelle

Eingang Metalltafel
Links: Eingangsbereich – Rechts: Metalltafel

Kapelle Infobereich
Links: Andachtsbereich – Rechts: Infobüro

Langsam wurde es nun auch dunkel, daher entschieden wir uns dazu, den Besuch an dieser Stelle zu beenden.

Allee
Allee in Dachau

Dadurch konnten wir zwar leider nicht mehr die Orthodoxe Kapelle und die Baracke X sowie das Krematorium besuchen. Mal schauen ob ich noch einmal Gelegenheit finde, hierher zurückzukehren – denn auch die Ausstellung würde mich durchaus interessieren. Doch auch dieser Kurzbesuch hatte uns einen interessanten Einblick gegeben – wer sich für Geschichte interessiert, sollte einen Besuch in Dachau nicht versäumen.

Toto & Harry live ?

Dienstag, September 29th, 2009

Live
Gesehen in Karlsruhe. Ich weiß ja nicht – aber Toto & Harry Live auf der Bühne finde ich dann doch etwas daneben. Das erscheint mir doch eher wie reine Geldmacherei. Na ja, wems gefällt. Dabei hat mir die Serie (ich glaube damals auf Sat1) eigentlich ganz gut gefallen – sozusagen die Mutter aller Polizeidokusoaps hier in Deutschland. Aber auf der Bühne kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen…