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Impressionen auf Frankfurt am Main

Saturday, November 6th, 2010

Eigentlich schon letztes Wochenende habe ich mir mal die Zeit genommen, mir die Innenstadt von Frankfurt ein wenig näher anzusehen und dort einen kleinen Fotowalk zu machen. Jetzt lebe ich schon seit 2009 hier in der Nähe dieser Stadt und war bisher noch nie dort gewesen. Für mich liegt Darmstadt-Weiterstadt eben verkehrstechnisch günstiger – aber das nur am Rande erwähnt.
Nachdem ich am Hauptbahnhof angekommen war – ich war natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt gefahren – wandte ich mich die Kaiserstraße entlang und erreicht schon bald die Taunusanlage, einen kleinen Park zwischen Alter und Neuer Oper, an dem die ersten Hochhäuser von Frankfurt liegen.

Commerzbank-Hochhaus Hochhaus
Hochhäuser an der Taunusanlage – Links: Commerzbank – Rechts: Eurotower

Neue Oper Frankfurt Eurodenkmal
Links: Neue Oper Frankfurt – Rechts: Euro-Denkmal
Euro-Denkmal - Oper

Ich folgte der Kaiserstraße weiter bis zur Hauptwache, jenem kleinen 1729/30 erbaute Wachgebäude, das dem ganzen Platz um ihn herum seinen Namen gibt. Neben der großen Galeria Kaufhof Niederlassung und vielen weiteren Geschäften findet sich hier auch die Katharinenkirche, eine von Frankfurts großen Gotteshäusern.

Hauptwache Frankfurt
Hauptwache Frankfurt

Paulskirche
Paulskirche Frankfurt

Ich wußte hier nicht so recht wie ich am besten weiter gehen könnte und folgte einer der vom Platz abgehenden Straßen und erreichte wenig später den Eschenheimer Turm, an dem ich mich endlich entschloss mein iPhone heraus zu holen und mich via GPS zu orientieren.

Eschenheimer Turm
Eschenheimer Turm

Was ich mir natürlich unbedingt noch ansehen wollte war die Frankfurter Börse, einen der wohl bedeutendsten Handelsplätze für Wertpapiere in Deutschland, die ich wenig später erreichte.

Börse Frankfurt
Frankfurter Neue Wertpapierbörse

Und wenn man sich die Börse anschaut, stößt man dort natürlich auch unwillkürlich auf die beiden Statuen des Bullen und Bären, welche die Symbole von steigenden und fallenden Aktienkursen darstellen. Es erwies sich leider als fast unmöglich, die Figuren mal freistehend ablichten zu können, aber ein paar gute Schnappschüsse gelangen mir dennoch.

Bär & Bulle - Börse Frankfurt
Börsen-Bär - Frankfurter Börse Börsen-Bulle - Frankfurter Börse
Bulle & Bär an der Frankfurter Wertpapierbörse

Als nächstes machte ich mich auf den Weg in die Große Bockenheimer Straße, einer der bedeutenderen Einkaufsstraßen in der Innenstadt von Frankfurt, die mit von Bäumen gesäumt einen wirklich hübschen Eindruck machte.

Große Bockenheimer Straße
Große Bochenheimer Straße

Und wo ich schon mal da war, versäumte ich es natürlich auch nicht dem dort befindlichen Frankfurter Apple Store einen Besuch abzustatten und einige Dingen wie z.B. das neue MacBook Air einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Wie auch die anderen Apple Stores die ich bisher besucht hatte war natürlich auch dieses Geschäft gut besucht – aber zum Glück waren genug Ausstellungsgeräte da um es nicht zu unnötigen Wartezeiten kommen zu lassen.

Apple Store Frankfurt
Apple Store Frankfurt

Weiter ging es zum Opernplatz nördlich der Taunusanlage, wo die architektonisch sehr reizvolle Alte Oper lockte.

Alte Oper Frankfurt
Alte Oper Frankfurt

UBC-Hochhaus & Brunnen - Alte Oper Frankfurt
UBS-Hochhaus und Brunnen am Opernplatz

Häuserfront
Häuserfront am Opernplatz

Schließlich ging es ein Stück den Weg den ich gekommen war zurück, um den Goetheplatz mit seinem Goethe-Denkmal noch einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

Goethe-Statue

Goethe-Statue
Goethe-Denkmal

Weiter südlich findet sich schließlich ein weiteres, Denkmal das dem Erfinder des Buchdrucks, Gutenberg, gewidmet ist und das alte Gebäude der Deutschen Bank Frankfurt.

Deutsche Bank Frankfurt Denkmal
Links: Deutsch Bank – Rechts: Gutenberg-Denkmal

Ich folgte nun der Großen Gallusstraße, die mich in Richtung auf das imposante Hochhaus der Deutschen Bahn führte.

DB-Hochhaus
DB-Hochhaus Frankfurt

Langsam wurde es spät und ich machte mich auf den Rückweg, natürlich nicht um noch abschließend eine Aufnahme der wirklich schönen Bahnhofsfront des Frankfurter Hauptbahnhofes zu machen. Ich bin in den letzten Jahren schon so oft hier umgestiegen, habe aber bisher noch nie das Bahnhofsgebäude verlassen. Hoffentlich kommt man hier in Frankfurt nicht auch auf die Idee, den Kopfbahnhof von Frankfurt zu einen unterirdischen Durchgangsbahnhof zu machen wie es aktuell in Stuttgart geschieht. ­čśë

Hauptbahnhof Frankfurt

Damit war mein erster Rundgang durch Frankfurt seit vielen Jahren beendet – ich hoffe meinen Lesern einige hübsche Eindrücke gegeben zu haben.

Baden-Baden – ein Kurztrip

Saturday, October 17th, 2009

Als am Dienstag Nachmittag unsere Schulung in Karlsruhe – ich berichtete – zuende war, hatten mein chinesischstämmiger Kollege und ich noch etwas Zeit bis wir uns auf den Weg in Richtung München machen mussten. Also machten wir uns auf seinen Vorschlag hin auf den Weg ins nur ca. 30 Kilometer von Karlsruhe entfernte Baden-Baden, das weder er noch ich je zuvor besucht hatten. Eine gute Gelegenheit für mich für einen kleinen Photowalk durch diese Stadt.
Die am Rande des Schwarzwaldes gelegene Kurstadt Baden-Baden – berühmt vor allem wegen seiner mineralhaltigen Thermalquellen – hat seinen Doppelnamen offiziell wie ich erfuhr erst seit 1931. Bis dahin nannte man es Baden in Baden, um es von den anderen Badens (Baden bei Wien und Baden in der Schweiz) abzuheben – allerdings nannte man es bereits inoffiziell im 19. Jahrhundert Baden-Baden. Der Westen der Stadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene, der östliche Teil in den wir uns begaben schmiegt sich teilweise an die Ausläufer des Schwarzwaldes.
Nachdem wir – wir waren ja spontan hierher aufgebrochen – uns den Schildern folgend in den Altstadtteil von Baden-Baden begeben hatten, standen wir erst einmal vor dem Problem wo wir parken sollten. Nach einigem Suchen fanden wir aber schließlich eine Tiefgarage bei den Thermalquellen, in die wir unser Auto stellten. Von hier machten wir uns auf den Weg um das Badische Baden-Baden ein wenig zu erforschen. Nachdem wir durch die Katakomben dieser Tiefgarage einen der Ausgänge erreicht hatten, fanden wir dort erst einmal ein Museum mit den Ruinen der römischen Siedlung Aquae – dem Vorläufer von Baden in Baden. Doch leider hatte dies bereits geschlossen (Öffnungszeiten nur bis 16.00 Uhr), daher stiegen wir eine Treppe hinauf und kamen nahe eines Klosters an die Oberfläche. Gerade aus weiter gab es direkt einen in einer Felsnische eingelassenen Brunnen, an dem sich gerade ein paar Kurgäste etwas Heilwasser schöpften, aber hier ging es nicht weiter, also wandten wir uns in die andere Richtung und erreichten einen kleinen Park.

Heilwasser-Brunnen Römerstatue
Links: Heilbrunnen – Rechts: Römerstatue im Klosterpark

Paracelsusweg am Kloster Baden-Baden
Paracelsusweg am Kloster Baden-Baden

Zuerst gingen wir ein Stück in Richtung der kleinen Kapelle, die auf dem obigen Bild zu sehen ist und erreichten nach kurzem Weg einen kleinen Platz mit Brunnen vor der sogenannten Caracalla-Therme. Zuerst wollten wir die kleine Straße – genannt Seufzerallee – weiter gehen, doch bald merkten wir dass dies uns eher von der Altstadt weg führte und wir wandten und in die andere Richtung.

Caracalla-Therme
Platz vor der Caracalla-Therme
Seufzerallee
Seufzerallee und Blick in Richtung Altstadt

Vorbei an einem kleinen Restaurant mit Namen “Prager Stuben” erreichten wir so die Ausläufer der Altstadt, wandten uns nach einigen Metern nach Rechts und standen vor dem Friedrichsbad, einem Thermalbad im Stil der Neurenaissance, das hier in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet worden ist.

Friedrichsbad - Baden-Baden
Friedrichsbad

Nun wandten wir uns nach Links und stiegen über die Steinstraße hinauf in Richtung der Stiftskirche. Durch schmale Fußgängergässchen konnten wir von dort aus hinunter in die untere Altstadt blicken – doch das hoben wir uns für später auf.

Steinstraße am Friedrichsbad
Steinstraße am Friedrichsbad

Altstadt Baden-Baden
Blick in die untere Altstadt von Baden-Baden

Durch immer enger werdende Gassen erreichten wir schließlich die Stiftskirche (von der ich leider kein Foto habe) und wollten an ihr vorbei weiter gehen, als wir links neben ihr einige seltsame Gestelle erblickten. Die wollten wir uns näher ansehen. Bald wurde uns klar: Das konnte nur Kunst sein. ­čśë Bei nährer Untersuchung erwies sich unsere Vermutung schließlich als Richtig. Bei dem Kunstwerk oberhalb des Friedrichsbades gleich hinter der Stiftskirche handelte es sich um die Installation “Vasen auf Stelzen” des Künstlers Franz Stähler.

An der Stiftskirche
An der Stiftskirche

Vasen auf Stelzen
Vasen auf Stelzen Vasen auf Stelzen
Vasen auf Stelzen von Franz Stähler

Nach kurzer Betrachtung der Installation gingen wir die Schloßstraße weiter und mussten nun entscheiden ob wir weiter bis hoch zum Schloß oder doch lieber wieder runter in die Altstadt gingen. Spontan entschieden wir uns für die Altstadt und gingen links über die Hirschstraße wieder nach unten.

Altstadt Baden-Baden
Schloßstraße Baden-Baden

Clouds over Baden-Baden
Clouds over Baden-Baden

Hirschstraße
Hirschstraße

Vorbei am Hotel zum Hirsch (von dem diese Hirschstraße wohl ihren Namen hat) erreichten wir durch die Altstadt hindurch schließlich die Kaiserallee, an der sich ein kleiner, eingefasster Fluß – wohl die Oos – fast schnurgerade entlang zog.

Fluß an der Kaiserallee
Fluß an der Kaiserallee

Über eine Fußgängerbrücke überquerten wir das Gewässer, wandten uns nach links und standen wenig später vor der Trinkhalle, eine im antik anmutenden Stil erbaute offene Wandelhalle, deren Front von sechzehn korinthischen Säulen gestützt wird.

Trinkhalle Baden-Baden
Trinkhalle Baden-Baden
Trinkhalle Baden-Baden

Ihr gegenüber liegt das Hotel Europäischer Hof. Spätestens ab hier musste ich irgendwie an Karlsbad in Tschechien (hier mein entsprechender Blogeintrag dazu) denken – vor allem baulich gibt es doch einige parallelen. Das einzige was in Baden-Baden fehlt sind wohl die ganzen Russen… ­čśë Aber vielleicht liegt es auch nur daran, das damals alle Kurstädte im ähnlichen Stil erbaut worden sind.

Europäischer Hof
Europäischer Hof

Taxis in Baden-Baden sind übrigens nicht beige wie in anderen deutschen Städten, sondern silbern – das stellten wir fest als wir nahe der Trinkhalle an einem Taxistand vorbei kamen. Aber ob man sie über diesen Taxiruf noch rufen konnte war uns dabei etwas unklar.

Taxiruf

Vorbei am Kurhaus und dem Kasino, die beide hinter einer hohen Hecke in einem kleinen Park lagen kamen wir an einem kleinen, baulich sehr schönen Platz an der Sophienstraße vorbei und erreichten schließlich das Theaterhaus und betraten durch die sogenannte Lichtentaler Allee einen wirklich sehr malerisch gelegenen Park am Kurhaus, den wir einige Zeit durchwanderten.

Sophienstraße
Platz an der Sophienstraße
Theaterhaus Baden-Baden
Theaterhaus Baden-Baden

Lichtentaler Allee - Gedenkstein
Lichtentaler Allee – Gedenkstein

Lichtentaler Allee
Park – Lichtentaler Allee

Am Kurhaus Am Kurhaus
Park am Kurhaus

Am Augustaplatz mit seiner Fontaine und der evangelischen Stadtkirche verließen wir den Park schließlich wieder und sahen uns hier ein wenig um.

Augustaplatz
Augustaplatz

Stadtkirche am Augustaplatz
Stadtkirche Baden-Baden

Maxim
Maxim am Augustaplatz

Langsam wurde es auch Zeit dass wir uns auf den Rückweg machten. Wir wandten uns nach links und begaben uns auf den Weg zurück. Bald mussten wir feststellen dass wir beide nicht mehr genau wussten wie es zurück zur Parkgarage ging – doch zum Glück hatte ich mein iPhone, dem eingebauten GPS und Google-Maps sowie etwas Orientierungssinn fanden wir schließlich unseren Weg durch die malerische Altstadt von Baden-Baden. Jeder sollte so ein PS

Innenstadtallee
Gasse

Allee - Sophienstraße Baden-Baden
Allee an der Sophienstraße

Als wir schließlich unser Parkticket bezahlen wollten, mussten wir etwas schlucken: Fünf Euro für nicht einmal 2 Stunden fanden wir doch etwas heftig. Da waren ja selbst die Parkhäuser in der Münchner Innenstadt günstiger. Aber alles jammern half nichts und zähneknirschend bezahlten wir unseren Parkschein am Automaten, bevor wir uns schließlich auf den Weg in Richtung München machten.
Baden-Baden ist auf jeden Fall einen Besuch wert – sehr hübsches Städtchen. Mir und auch meinem Kollegen hats sehr gut gefallen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir uns mit Sicherheit noch mehr angesehen – vor allem Schloß und Burgruine hätten mich persönlich noch gereizt. Aber das nächste Mal sollten wir uns etwas vorbereiten – so planloses Sightseeing ist doch etwas kontraproduktiv – auch wenn es dieses Mal eigentlich noch ganz gut ablief.

glotz

Friday, February 6th, 2009


glotz (*Klixx*)

Aufgenommen im Boogaloo in Köln – irgendwann Ende Januar 2009.

Karnevalsbus

Monday, January 26th, 2009

Aufgenommen gestern Abend am Kölner Neumarkt.

Hütt

Saturday, January 17th, 2009


Hütt (*Klixx*)

Hütt Luxus Pils – schmeckt ganz gut, aber meiner Meinung nach auch nichts besonderes…