Posts Tagged ‘Piccata Milanese’

Seelachsfilet “Piccata Milanese” mit Tomatensugo & Spaghetti [27.11.2015]

Friday, November 27th, 2015

Heute fanden sich, was für einen Freitag wirklich ungewöhnlich ist, gleich drei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckte. Zum einen war da das Chicken Tikka Masala mit Basmatireis – wohl Reste vom Mittwoch – als preisreduziertes Zusatzangebot, dann das für Freitag übliche Fischgericht bei Globetrotter, heute ein Seelachsflet “Piccata Milanese” mit Tomatensugo und Spaghetti und schließlich das Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Broccoliröschen bei Vitality. Der Milchreis mit roter Grütze und die Asia-Gerichte wie Gebackenen Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindlfeisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kam nicht in die nähere Auswahl. Zuerst tendierte ich zwar zum Chicken Tikka Masala, dann aber rief ich mir in Erinnerung dass es sich wahrscheinlich um ein aufgewärmtes Gericht handelte, daher entschied ich mich schließlich doch für das Fischgericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coalfish filet "piccata milanese" with tomato sauce & spaghetti / Seelachsfilet "Piccata Milanese" mit Tomatensugo & Spaghetti

Und ich konnte mit meiner Entscheidung sehr zufrieden sein, denn das in Ei-Semmelbrösel-Kruste gebratene Seelachsfilet war nicht nur angenehm groß, sondern auch schön zart und saftig. Dazu die mehr als ausreichende Menge der zwar dünnen, aber mit zahlreichen Tomatenstücken und Kräutern versetzte und angenehm fruchtige Tomatensauce und die al dente gekochten Spaghetti und fertig war ein überaus schmackhaftes Mittagsgericht. Und auch an dem Dessert aus aromareichen Vanillepudding und roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Himbeere gab es nicht auszusetzen.
Entgegen meiner Einschätzung war es heute das Sonderangebot in Form des Chicken Tikka Masala mit Basmatireis, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unseres Betriebsrestaurants sichern konnte. Mein eigentlicher Favorit, das Seelachsfilet, landete leider nur auf einem guten zweiten Platz. Ihm folgte das gegrillte Putenfilet auf Platz drei, danach kamen die Asia-Gerichte auf dem vierten und der Milchreis mit sehr knappen Abstand auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Tomatensugo: ++
Spaghetti: ++
Vanillequark mit roter Grütze: ++

Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensauce & Nuden [23.07.2015]

Thursday, July 23rd, 2015

Zuerst liebäugelte ich heute zwar mit dem vegetarischen Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, der im Bereich Vitality auf der Speisekarte zu finden war, also ich jedoch das etwas zerkocht wirkende Gemüse sah, entschied ich mich dazu mich auch bei den anderen Gerichten umzuschauen. Dort fanden sich neben einem zusätzlich auf die Karte gesetzten Schweineschnitzel mit Pilz-Rahmsauce und Kroketten – wohl Reste des Schnitzels vom Dienstag – ein Hausgemachtes Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Gurkensalat im Bereich Tradition der Region sowie ein Putensteak “Picatta Milanese” in Parmesan-Eihülle, dazu Penne Rigata in Tomatensauce und an der Asia-Thai-Theke Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce sowie Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce. Zwar hatte man bei dem Putensteak die Penne durch Spaghetti ersetzt, aber dennoch erschien mir dieses Angebot das verlockendste von allen und ich griff ihm zu. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein nicht näher definierter Nachtisch aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Turkey steak "picatta milanese" with noodles in tomato sauce / Putensteak "Picatta Milanese" mit Nudeln in Tomatensauce

Zwar wirkte das angenehm saftige, magere und zarte Putensteak durch die etwas überlappende Hülle deutlich größer als es wirklich war, aber die Menge an Fleisch war durch die Dicke der Fleischscheibe doch mehr als ausreichend. Die Parmesan-Eihülle war zwar ganz leicht übersalzen, aber darüber konnte ich großzügig hinweg sehen. Dazu passten sehr gut die fruchtige, mit Kräutern gewürzte Sauce aus Tomaten und Paprikastückchen und die kleine, aber ausreichende Portion Spaghetti. Ich bereite nur etwas, keinen Esslöffel mitgenommen zu haben, denn die Nudeln ließen sich mit Messer und Gabel allein schlecht verzehren. Und dass man sie offensichtlich mit etwas Olivenöl überzogen hatte, erschwerte die Sache noch zusätzlich. Insgesamt aber ein mehr als akzeptables Hauptgericht. Die Gemüsemischung aus orangen und gelben Möhren, Spargel und Schoten dazu war zwar nicht mehr ganz heiß, dafür besaß das Gemüse noch angenehm biss und war mit einer ganz leichten Knoblauchnote auch sehr gut gewürzt, so dass ich auch hier von einem Punktabzug absehen konnte. Beim Mit Keks, Schokosauce und einigen frischen Johannisbeeren garnierten Dessert schließlich handelte es sich um eine Art lockere und sahnige Vanillecreme, die auch einigen Kirschen in einer Sauce mit Amarettoaroma eingelegt waren. Auch hier gab es nichts zu meckern. Insgesamt konnte ich also mal wieder durchaus zufrieden mit meiner Wahl sein.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Piccatta Milanese heute scheinbar am höchsten in der Gunst und konnte sich auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages den ersten Platz sichern. Aber das Schweineschnitzel in Pilz-Rahmsauce war ihm eng auf den Fersen und belegte Platz zwei, gefolgte vom Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat auf dem dritten Platz, den Asia-Gerichten auf Platz vier und knapp dahinter dem Griechischen Gemüsetopf auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Piccatta Milanese: ++
Tomatensauce: ++
Nudeln: ++
Gemüsemix: ++
Vanillecreme auf Amarettokirschen: ++

Seelachsfilet “Picatta Milanese” [24.10.2014]

Friday, October 24th, 2014

Heute war wieder so ein Freitag, an dem mit meine Wahl für das richtige Mittagsgericht wieder mal sehr leicht fiel, denn mit einem Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Bandnudeln und Tomatensauce stand im Bereich Globetrotter ein Angebot auf der Speisekarte, dass ich unmöglich ablehnen konnte. Einzig die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paparika, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality erweckte noch leichtes Interesse bei mir, während der Milchreis mit Zimt, Zucker und Waldbeeren bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer nicht in die nähere Auswahl. Zum Fischgericht gesellte sich noch ein Becherchen Aprikosenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Seelachsfilet "Picatta Milanese"

Unter dem Begriff “Piccata” – ich habe im Titel wie üblich nur die Original-Bezeichnung von der Speisekarte verwendet – versteht man in der italienischen Küche eine kleine Scheibe Fleischs, Fischs oder auch Gemüses von 30 bis 40g, die vor dem Braten paniert wird, der Begriff “Piccata alla Milanese” bezeichnet im speziellen ein Kalbsschnitzel, das mit Ei, Mehl, Weißbrotkrumen und geriebenen Hartkäse wie Parmesan oder Grand Padano paniert und gebraten worden war. Diese Zubereitungsform hatte man bei diesem Gericht nun auf ein überaus großzügig dimensioniertes Stück zarten und grätenfreien Seelachsfilets angewendet, was sich als sehr lecker herausstellte. Gemeinsam mit der fruchtigen, mit zahlreichen Kräutern sehr lecker gewürzten Sauce aus gewürfelten Tomaten und den Tagliatelle ergab sich ein überaus leckeres Gericht, an dem ich absolut nichts auszusetzen hatte. Gemeinsam mit dem fruchtigen Aprikosen-Joghurt ein sehr gelungener Abschluss der aktuellen Arbeitswoche.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass das panierte Seelachsfilet auch hier das auch beim Rennen auf dem ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne lag. Auf dem zweiten Platz folgte die mit Mangold und Paprika gefüllte Hähnchenbrust, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf vierten Platz folgte schließlich der Milchreis mit Zimt und Zucker. Das war bei einer solchen Speisekarte aber auch nicht anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet “Picatta Milanese”: ++
Tomatensauce: ++
Tagliatelle: ++
Aprikosenjoghurt: ++

Putensteak “Picatta” [14.05.2014]

Wednesday, May 14th, 2014

Obwohl mit einem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Reis in der Sektion Vitality auch am heutigen Mittwoch wieder ein akzeptables Fischgericht auf dem Speiseplan stand, war mir heute mal nicht so nach Fisch. Zuerst überlegte ich, beim Gang Gai Mai Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosnusssauce zuzugreifen, welches neben Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Aber auch das Putensteak “Picatta” mit Tomatensauce und Tagliatelle bei Globetrotter klang interessant, während ich die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region nicht so interessant fand. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Putensteak, das ich mir mit etwas gemischten Gemüse und einem kleinen Becher Straciatella-Mousse ergänzte.

Putensteak "Picatta" mit Tagliatelle / Turkey Steak with tagliatelle

Bei dem Steak “Picatta” handelte es sich um ein flaches, mit einer Panade aus Mehl und Ei ummanteltes Stück Putenfleisch – eine Zubereitung aus der italienischen Küche, die meines Wissens eigentlich als “Piccata” bezeichnet wird. Das Fleisch war zwar leicht trocken, aber soweit in Ordnung und sehr großzügig bemessen, allerdings war vor allem die Panade meiner Meinung nach etwas versalzen, was mich dazu bewog hier ein wenig in der Abschlusswertung abzuziehen. An der mild gewürzten, fruchtigen Tomatensauce gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie an den riesigen Portion an Bandnudeln, den Tagliatelle. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Broccoli, Blumenkohl, Schwarzwurzeln und Spargel erwies sich leider als bereits etwas abgekühlt, weswegen ich auch hier keine volle Punktzahl geben kann. Nachdem ich mit dem Hauptgericht fertig war, war ich schon ziemlich satt, daher erwies es sich als Vorteilhaft, dass ich heute nur zu einer sehr kleinen Portion des luftig-lockeren Straciatella-Mousses gewählt hatte. Insgesamt war das Menu also nicht perfekt, aber soweit in Ordnung.
Das Hoki-Filet wurde heute zwar recht häufig gewählt, aber für mehr als Platz vier reichte es heute dennoch nicht. Etwas häufiger sah ich die Asia-Gerichte auf den Tabletts der anderen Gäste, weswegen ihnen der dritte Platz gebührte. Platz zwei belegten die Käsespätzle und das Putensteak “Picatta” belegte schließlich Platz eins.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: +
Tomatensauce: ++
Tagliatelle: ++
Gemüsemischung: +
Straciatella-Mousse: ++

Piccata Milanese [23.02.2010]

Tuesday, February 23rd, 2010

Das “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce“, welches an der Asia-Theke angeboten wurde, kam für mich heute nicht in Frage, das ebenfalls dort erhältliche “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce“, klang zwar schon besser, sprach mich aber mit seinen teilweise ziemlich grob geschnittenen Gemüsestücken visuell nicht so sehr an. Viel mehr reizte mich da schon das “Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis“, welches ich bereits hier schon mal probiert und für gut befunden hatte, da konnte der “Gefüllte Schweinebauch mit Kartoffelgurkensalat” nicht so sehr mithalten, auch wenn er prinzipiell ganz gut aussah. Nach einigem überlegen entschied ich mich dann aber doch für das “Piccata Milanese von Schwein oder Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” in der Putenvariante, welches ich mit einem Becherchen Grießpudding mit Aprikose ergänzte.

Piccata Milanese

Warum Gabelspaghetti so heißen erschloß sich mir erst einmal nicht, denn wenn sie eines nicht tun, dann ist es sich leicht mit einer Gabel aufnehmen zu lassen. Als Sättigungsbeilage in Kombination mit der mit Tomatenstücken und Kräutern versehenen Sauce eigneten sie sich dennoch ganz gut. Hauptbestandteil des heutigen Mittagsmahls war jedoch natürlich das Piccata Milanese, ein Putenschnitzel in einer Panade aus Käse, Ei und Mehl sowie wohl fein geriebenen Semmelbröseln. Traditionell besteht so ein Piccata ja aus Kalbsfleisch, aber über diese kleine Abweichung sehe ich in einer Kantine natürlich hinweg. Das Fleisch war zart, schmackhaft und vor allem nicht zu klein geraten – ein wirklich sehr leckeres Mittagsmahl, auch wenn die Präsentation heute durchaus zu wünschen übrig ließ und viel mehr nach Kantine aussah als dies in der Regel der Fall ist. Der Grießpudding schließlich, den ich vor dem Verzehr natürlich mit den Aprikosenstücken vermengte, schloß dieses Menu schließlich gut ab.
In der Beliebtheit war das Piccata Milanese heute ganz vorn mit dabei, gefolgt von dem Schweinebauch und den Asia-Gerichten. Aber auch das Kichererbsencurry fand seine Liebhaber, wenn auch als vegetarisches Gericht natürlich nicht in so großen Mengen wie die anderen Gerichte. Ich auf jeden Fall war sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Piccata Milanese (Pute): ++
Gabelspaghetti mit Tomatensauce: ++
Grießpudding mit Aprikosenstückchen: ++