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Kurztest Wagner Big Pizza Supreme

Saturday, April 24th, 2010

Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass die Fotos noch vom letzten Wochenende stammen und ich dieses Wochenende, zumindest bisher, auf Pizza verzichtet habe. Im Rahmen meiner Pizza-Testreihe kam ich nun dazu, auch mal die “Big Pizza” der Firma Wagner zu testen, eine Pizza die nicht wie die bisher getesteten um eine europäisch-italienische Zubereitung mit flachem Teigboden, sondern um die amerikanische Variante mit lockerem, dicken Boden versehen war. Um zumindest eine ungefähre Vergleichbarkeit mit den vorherigen Pizzen zu haben, wählte ich die Zubereitungsart Supreme, die mit Salami, Schinken, Paprika und Pilzen am ehesten der Zubereitungsart Speciale entspricht, so wie ich sie bisher hier getestet hatte. Mit 410g Füllgewicht war es auch gleichzeitig die voluminöseste Pizzavariante unter den bisher getesteten.
Doch genug der Vorrede, werfen wir einen Blick auf die Verpackung.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Die Pizza selbst im Inneren des Pappkartons ist natürlich wie immer noch zusätzlich in Folie eingepackt. Wie auch beim Produkt Die Backfrische” der Firma Wagner handelte es sich um eine eher weite und daher auch leicht zu lösende Folie, welche die Pizza nicht eng umschloß.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Bei der Pizza selbst, deren Durchmesser 24cm betrug, sind im Gegensatz zu den bisherig getesteten Pizzen die Belagkomponenten unterhalb des Käses angeordnet, was ich persönlich sehr vorteilhaft finde, da die Salamischeiben in diesem Fall weniger dazu neigen, beim schneiden über den Käse zu rutschen und sich der Schneideaktion zu widersetzen. Der Boden selbst ist wie Eingangs erwähnt natürlich auch erheblich dicker.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza ausgepackt

Für die eigentlich Zubereitung musste nun der Ofen, ich verwende einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze, auf 200 Grad vorgeheizt werden und die Pizza anschließend für ca. 20-24 Minuten gebacken werden. Ich verließ mich da aber nicht nur auf die Uhr, sondern auch auf meinen geübten Fertigpizzabäcker-Blick. 😉

05 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Der Geruch als ich den Ofen schließlich öffnete und die Pizza entnahm, kam mir ein wirklich angenehmer Geruch entgegen. Was mir aber sofort auffiel, war dass sich genau in der Mitte des Pizzakörpers einiges an Flüssigkeit angesammelt hatte. Außerdem schien sich der Käse, der ja zu Beginn gleichmässig auf der ganzen Pizza befand nun etwas in der Mitte zu konzentrieren – was sich aber als eine einfache Täuschung erwies, da sich der Käse in den Außenbereichen einfach nur dunkler gefärbt zu haben schien.

06 - Wagner Big Pizza Supreme fertig
Pizza – fertig gebacken

Geschmacklich erwies sich die Pizza als wirklich vorzüglich. Der Teig war angenehm knusprig, aber nicht zu hart und der Belag aus Salami, Schinken, Pilzen Paprika, Tomatensauce und natürlich Käse erwies sich als Lecker und sehr reichlich vorhanden.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 410g
(Pizza)
Brennwert: 996 kj
237 kcal
4084 kj
972 kcal
Eiweiß: 9,7g 39,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
9,6g
3,4g
39,4g
13,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,9g
2,6g
114,4g
10,7g
Ballaststoffe: 2,0g 8,2g
Natrium: 0,57g 2,34g
BE: 2,3 9,5

Das entspricht 26 WW ProPoints und belegt in der Reihe der bisher getesteten Pizzen eindeutig Platz eins. Aber bei der wirklich leckeren Zusammenstellung kann man das wirklich einen Moment vergessen. Die Pizza war wirklich vorzüglich und ich kann sie ohne vorbehalte weiter empfehlen.

07 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Dr. Oetker “Die Ofenfrische” Pizza Speciale

Sunday, April 18th, 2010

Im Rahmen meiner Testreihe von Fertigpizzen kam ich nun gestern Abend dazu, eine Pizza der Bielefelder Firma Dr. Oetker von der Sorte Die Ofenfrische einem genaueren Test zu unterziehen. Um einen besseren Vergleich zum vorherigen Test zu ermöglichen, wählte ich auch dieses Mal die Zusammenstellung Speciale. Der Preis lag im tegut bei 2,49 Euronen, ich habe sie aber auch schon günstiger zu Preisen bis hinunter zu 1,99 Euronen gesehen.

01 - Packung vorne
Verpackung Vorderseite

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Wie üblich befand sich im Inneren der Verpackung die in dünne Folie eingeschweißte, tiefgefrorene Pizza.

03 - Pizza verpackt
Pizza eingeschweißt

Der Durchmesser der Pizza lag mit ca. 24 cm einen Zentimeter unter dem Durchmesser der letztes Wochenende getesteten Wagner-Pizza, dafür war der Rand deutlich dicker. Mit 405g Nettogewicht war sie des weiteren auch etwas massiger. Unter der Pizza fand sich zwischen einer Pappscheibe und dem eigentlichen Pizzakörper eine dünne Folie Backpapier. Sehr praktisch wenn man über kein eigenes Backpapier verfügt – hier hat Dr. Oetker eindeutig mitgedacht.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt

05 - Pizza mit Pappe und Backpapier
Pizza mit Backpapier und Pappe

Der Belag aus Salami, Schinken und Pilzen sowie natürlich der üblichen Tomatensauce und Käse, sah wie ich fand ganz passabel aus. Die acht Salamischeiben waren sehr gleichmässig verteilt, ebenso die kleinen Schinkenschnipsel, die aber wie ich fand etwas zu spärlich vertreten waren. Die Pilze wiederum, welche recht sich konzentriert in einem mittigen Streifen auf der Pizza befanden, waren mehr als genug vorhanden. In der Summe fand ich, dass diese Pizza sehr maschinell gefertigt aussah, was aber nichts über den Geschmack aussagen muss.
Für die Zubereitung musste der Ofen auf 250 Grad vorgeheizt werden. Die Pappe wurde entfernt und das Backpapier kurz vom Unterboden gelöst. Nachdem mein Elektroofen schließlich die gewünschte Temperatur erreicht hatte, schob ich die Pizza auf dem Backblech und mit dem Backpapier darunter in den Ofen, wo sie 13 bis 15 Minuten verbleiben sollte.

06 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Nach der angegebenen Zubereitungszeit holte ich schließlich die Pizza wieder aus dem Ofen und bereitete sie zum Verzehr vor. Sah wie ich fand wirklich nicht schlecht aus.

07 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Ein angenehmer, wenn auch nicht so extrem intensiver Geruch verströmte, als ich die Klappe des Ofens öffnete um die Pizza auf den Teller umzufrachten. Der Außenrand der Pizza war zwar zwar gut durchgebacken, wie ich aber bereits beim ersten anschneiden feststellen durfte, erwies sich die Mitte der Pizza doch noch als etwas weich und schlabberig. Vielleicht hätte ich die Pizza doch noch etwas länger im Ofen lassen sollen. Dann wäre aber zu befürchten gewesen, dass der Rand zu hart wird. Wie ich ebenfalls feststellen musste ließen sich die Salamischeiben trotz der Verwendung eines wirklich scharfen Messers schlecht schneiden, ohne dass man die Scheiben zerriss oder über den restlichen Belag schob. Wie bei den vielen Fertigpizzen lagen die Komponenten wie Salami, Schinken und Pilze auch oben auf dem Käse und dem Tomatenmark. Besser wäre es gewesen, wenn man zumindest Teile davon unter den Käse getan hätte. Positiv war aber vor allem der etwas dickere Rand, der sich trotz der wohl doch etwas zu kurzen Backzeit als knusprig und schmackhaft erwies. Der geschmackliche Eindruck war in der Summe aber durchaus positiv.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Pizzazubereitung:

Nährwerte:
  100g 405g
(Pizza)
Brennwert: 871 kj
207 kcal
3527 kj
839 kcal
Eiweiß: 9,0g 36,4g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,3g
3,9g
29,4g
15,7g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,3g
2,2g
106,5g
9,0g
Ballaststoffe: 2,0g 8,3g
Natrium: 0,70g 2,85g

Die Pizza erwies sich als hochwertige und schmackhafte wie ich fand, die aber noch etwas Verbesserungspotential in Hinsicht auf den Belag vertragen könnte. Dass der Boden in der Mitte noch etwas zu weich war, kann ich nur teilweise auf den Hersteller schieben – obwohl ich mich ja genau an die Zubereitungsanweisung gehalten habe. Ich mag es ja sehr wenn ich die Pizza in Achtel oder Sechzehntel zerschneiden und mit der Hand essen kann, was hier natürlich hier nicht ohne weiteres möglich war. Aber ich bin mehr als satt geworden und geschmeckt hat es ebenfalls – und das ist ja das wichtigste bei solchen Pizzen.

08 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Wagner “Die Backfrische” Pizza Speciale

Sunday, April 11th, 2010

Heute war mir nicht nach kochen, viel mehr wollte ich mal die aktuell vielbeworbene neue Pizza der Firma Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, genannt “Die Backfrische“, in der Geschmacksrichtung Speciale mit Schinken, Salami, Pilzen und Frühlingskräuter-Pesto einem genaueren Test unterziehen. Gekauft wurde die Packung gestern im lokalen Rewe-Markt, der Preis lag bei 2,69 Euronen, was für eine Fertigpizza natürlich schon ziemlich happig ist, aber offensichtlich handelt es sich hierbei ja um eine etwas höherwertige Tiefkühl- bzw. Fertigpizza, da muss man natürlich mit einem höheren Preis rechnen. Immerhin aber noch billiger als hätte ich sie mir bei einem Pizzalieferservice bestellt. 😉

01 - Packung vorne
Verpackung vorne

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Im Inneren der Verpackung findet sich wie nicht anders erwartet die in Folie eingeschweißte, vorgebackene Pizza. Auf der Folie selbst ist im Gegensatz zu vielen anderen Fertigpizzen noch einmal ein zusätzlicher Zubereitungshinweis aufgeklebt. Das ist zwar doppelt gemoppelt, da sich in etwa die gleichen Hinweise auch auf der Rückseite der Verpackung befinden, aber schaden kann es ja auch nicht. Häufig hat man die Pizzaverpackung bereits ins Altpapier geworfen, ohne zu schauen wie man den Ofen vorheizen muss – von daher eine gute Idee der Firma Wagner.

03 - Pizza verpackt
Pizza in Folie

Nachdem wir die Pizza von der Folie befreit haben, erkennen wir schnell anhand der verwendeten Zutaten, dass es sich eindeutig um etwas höherwertige Ware zu handeln scheint. Ich persönlich fand zumindest, dass sowohl der Schinken als auch die Salamischeiben und die Pilze sehr viel besser aussahen als bei einfachen Fertigpizzen. Die Pestoflecken waren des weiteren angenehm gleichmässig verteilt. Einzig die massierung der Pilze an einer Stelle nahe der Mitte erschien mir etwas unschön – auch hier wäre eine gleichmässigere Verteilung schöner gewesen.
Der Durchmesser der Pizza betrug im übrigen ziemlich genau 25cm, was bei Pizzen dieser Art wohl der Normaldurchmesser ist.

04 - Pizza ausgepackt
Die Backfrische” – ausgepackt

Der Ofen – ich verwendete einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze – wird nun auf 220 Grad vorgeheizt und anschließend die Pizza auf einem Backblech auf die mittlere Schiene hinein geschoben.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Zubereitungsanleitung sprach von 9-11 Minuten, ich fand jedoch dass sie nach ca. 10 Minuten noch nicht ganz so gut aussah, daher ließ ich sie insgesamt ca. 15 Minuten im Ofen. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

06 - Pizza fertig

Das wichtigste für mich war natürlich zu testen, ob die sogenannte “Knusper-Gelinggarantie” von Wagner wieder nur ein leeres Werbeversprechen war oder ob es wirklich gelungen sein sollte, eine Fertigpizza knusperfrisch zuzubereiten. Und ich wurde nicht enttäuscht – der Boden war wirklich durchgehend knusprig und knackig, ohne dabei hart oder durchgeweicht zu sein. Und auch der geschmackliche Gesamteindruck enttäuschte nicht, die Zutaten waren eindeutig sehr hochwertig und vor allem das Pesto aus Frühlingskräutern gab der Pizza zusätzlich eine angenehme Note.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 360g
(Pizza)
Brennwert: 838 kj
200 kcal
3017 kj
720 kcal
Eiweiß: 9,3g 33,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,2g
3.3g
29,5g
11,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22,3g
1,2g
80,3g
4,3g
Ballaststoffe: 2,1g 7,6g
Natrium: 0,69g 2,47g
BE: 1,9 6,7

Nicht gerade kalorienarm, aber bei Fertigpizzen hatte ich auch nichts anderes erwartet. In der Summe eine durchaus empfehlenswerte und schmackhafte, wenn auch nicht gerade günstige Tiefkühlpizza der Firma Wagner. Sowohl von der Knusprigkeit des Bodens als auch von den verwendeten Zutaten her eindeutig eine Pizza der Oberklasse.

07 - Pizza-angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Jägerschnitzel & Knöpfle [29.03.2010]

Monday, March 29th, 2010

Obwohl das heutige Angebot im Asia Bereich mit “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Kokosmilchsauce” durchaus interessant klang, war mir heute doch eher nach etwas regulärem. Zur Auswahl standen hier heute im Vitality-Bereich “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette“, bei den traditionell-regionalen Speisen “Jägerschnitzel vom Schwein mit Pilzsauce und Knöpfle” und als Globetrotter-Menu schließlich “Coq au Vin – geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagiatelle“. Den Coq au Vin hatte ich ja hier und hier schon mal probiert hatte und für gut befunden – und Schnitzel erschien mir heute mal genau das richtige. Und dazu passte meiner Meinung nach das Rahmgemüse aus Erbsen, Pariser Karotten und Schwarzwurzeln auch sehr gut, welches ich mir noch an der Gemüsetheke holte.

Jägerschnitzel & Knöpfle

Auch wenn das unpanierte Schnitzel in seiner dünnen, fettarmen und zarten Form lecker wie immer war, hatte es sich leider bereits etwas abgekühlt als ich es verzehrte. Minderte den Genuss aber nur ein wenig. Gemeinsam mit der Sauce, in der ich neben Champignons auch einige Pfifferlinge entdeckte, sowie den Knöpfle als Sättigungsbeilage zwar nichts besonderes, aber dennoch lecker. Das Gemüse passte dann auch wirklich perfekt dazu und – siehe da – es war sogar noch richtig heiß. In der Summe nichts außergewöhnliches, aber dafür bodenständiges und schmackhaftes Mittagsmenu.
Die höchste Gunst unter den Speisen teilten sich wohl heute der Coq au Vin und das Jägerschnitzel, unter denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Gefolgt wurden sie von den Asia-Speisen und schließlich dem Zucchini-Kartoffel-Auflauf. Aber auch Salatschüssel konnte ich verstärkt entdecken – aber das ist klar, da ja Frühling wird und einige Leute verstärkt gegen den Winterspeck kämpfen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Jägerschnitzel: + (Weil doch bereits etwas abgekühlt)
Pilzsauce: ++
Spätzle: ++
Rahmgemüse: ++

Hackfleischbällchen im Reisrand [01.03.2010]

Monday, March 1st, 2010

Zum Beginn des neuen Monats und gleichzeitig dem Beginn der neuen Woche stand ich heute Mittag einem eher durchwachsenen Angebot im Betriebsrestaurant gegenüber. Bei den Vitality-Gerichten gab es “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl“, was durchaus interessant klang, aber ich hatte heute keine große Lust auf Experimente und Austernpilze hatte ich nie zuvor probiert – also fiel dies für mich aus. Die “Schinkennudeln mit Tomatensoße” bei den traditionell-regionalen Gerichten klangen mir wiederum einfach zu gewöhnlich und nach Wald- und Wiesenkantine. Interessant wären eventuell noch die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder das “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnußsauce” von der Asia-Theke gewesen – aber mir war heute nicht nach Asiatischem. Also wählte ich das heutige Globetrotter-Angebot: “Fleischbällchen ‘Zigeuner Art’ im Reisrand” und ergänzte es mit einem Bananenquark.

Hackfleischbällchen im Reisrand

Ob man nun alles, auf das man eine Sauce mit Paprika tut als “Zigeuner Art” bezeichnen kann sei mal so dahin gestellt, aber ich muss sagen dass ich ganz zufrieden mit meiner Wahl war. Auf einem Bett aus Mischreis aus weißen und einigen dunklen Wildreiskörnern fanden sich reichlich Hackfleischbällchen – in Schweden würde man sie wohl als Köttbullar bezeichnen – die man mit einer nicht gerade scharfen, nur leicht würzigen Sauce aus roten und grünen Paprikastreifen und Champignons garniert hatte. Die Bällchen selbst hätten zwar etwas heißer sein können, aber in der Summe ein schmackhaftes und solides Mittagsgericht, das ich dann mit dem einwandfreien Bananquark aus dem Mini-Gläschen abschloss.
In der Beliebtheit unter den Gästen schienen mir heute die Gnocchi ganz leicht vor den Hackfleischbällchen und den Asia-Gerichten zu liegen. Hätte ich bei einem vegetarischen Gericht nicht erwartet, aber die Gedecke zu der Zeit als ich die Kantine durchquerte sprachen für sich. Wäre vielleicht doch keine so schlechte Wahl gewesen – aber auch die Hackfleischbällchen hatten ihren Zweck letztlich ja ganz gut erfüllt.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleischbällchen: ++
“Zigeuner”-Sauce: +
Mischreis: ++
Bananenquark: ++