Jägerschnitzel & Karottengemüse

Auch der heutige Mittwoch stand wie schon die Wochen zuvor bei uns in der Kantine im Zeichen des Schnitzels. Als Alternative zu dem “Jägerschnitzel mit Karottengemüse und Pommes Frites” bot man außerdem eine “Thailändische Kokos-Hühnersuppe mit Salat” an. Im Nachhinein gesehen wäre diese bei dem heutigen warmen Wetter mit Sicherheit die bessere Alternative gewesen, aber ich entschied mich dann dennoch für das Schnitzel.

Jägerschnitzel & Karottengemüse

Das Schnitzel war natürlich wieder von der üblichen Machart, also meiner persönlichen Einschätzung nach vorpaniert gekauft, aber das tat dem Geschmack nicht unbedingt einen Abbruch. Dazu gab es eine Rahm-Sauce, die heute mit Zwiebelstreifen und drei Sorten von Pilzen versehen war, von denen ich nur die Champignons und die Pfifferlinge eindeutig identifizieren konnte. (Nachtrag: Es handelte sich gem. Angaben auf dem Menuplan um “Wildpilz-Rahmsauce”) Bei den Pommes Frites fehlte etwas Salz, aber ansonsten waren die außen schön knusprig und noch recht heiß – so wie ich es mag. Die in Scheiben geschnittenen Karotten schließlich hatte man wohl in Kräuter eingelegt und gut durchgekocht. Keine übliche Beilage zu einem Jägerschnitzel, aber passte dennoch gut. Auch wenn ich nicht alles schaffte, die Portion war dann doch etwas zu groß für die Hitze heute, war ich alles in allem mal wieder sehr zufrieden mit dem, was unser Koch heute gezaubert hatte.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Jägersauce: ++
Karotten: ++
Pommes Frites: ++

Geflügelgulasch mit Waldpilzen [25.05.2009]

Heute entschied ich mich für einen “Würzigen Geflügelgulasch mit Waldpilzen an grünem Spargel mit Kartoffelklößen” – die Alternative, bestehend aus “Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce und Salat“, erschien mir nicht ganz so verlockend.

Geflügelgulasch mit Waldpilzen

Und ich wurde nicht enttäuscht, denn was man mir da um kurz vor 12.30 Uhr servierte war wirklich mal wieder sehr schmackhaft. Der Gulasch selbst, bestehend aus zarten Geflügelfleisch, Pfifferlingen und einem nicht genauer identifiziertem Pilz war zwar etwas dünnflüssig, aber ich konnte ja glücklicherweise die sehr bissfesten Kartoffelklöße dazu verwenden, die Sauce etwas aufzuklauben – auch wenn ich normalerweise weichere Klöße bevorzuge. Zur der Gesamtkomposition passte der grüne Spargel, der wohl gekocht war und in eigenem Sud serviert wurde, wieder einiger Bedenken meinerseits sehr gut. Und vor allem war alles mal wieder schön heiß.
Alles in allem mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht, bei dem ich mir wohl auch wegen der Kalorien nicht allzu viel sorgen machen muss.

Mein Abschlußurteil:
Geflügelgulasch mit Waldpilzen: ++
Grüner Spargel: ++
Kartoffelklöße: +

Hühnerfleisch mit grünen Bohnen [04.02.2008]

Zu Beginn unserer heutigen Mittagspause stand eine kleine Odysee. Unsere erste Idee, das Wirtshaus Zeuner, bot heute Spiegelei, Spinat und Kartoffeln – was nicht auf besondere Zustimmung bei uns traf. Die nächste, naheliegende Idee war das Restaurant Zum Loewen – doch dies war während der Karnevalszeit leider geschlossen. So mussten wir uns schließlich nach einer dritten Alternative umsehen und landeten so im Asia-Food in der Wagnergasse, gelegen an der Ecke zur Quergasse. Ein kurzes Studium der Speisekarte verleitete mich schließlich dazu, mir heute einmal die Nummer 35 zu bestellen, Gebratenes Hühnerfleisch mit grünen Bohnen, Kokosmilch und Gemüse – scharf. Glücklicherweise war auch gerade einer der Tische frei, so daß wir diesen gleich in Beschlag nehmen konnten.
Etwa acht Minuten später wurden dann nach und nach unsere Speisen serviert.

Entgegen meiner Erwartung war das Gericht heute wirklich mal gut scharf – etwas was man hier in Deutschland beim Asiaten wirklich selten erlebt. Und die Größe der Portion war für den Preis von 4,50 €uronen wirklich nicht zu verachten. Einzig der Einsatz von grünen Bohnen, die auf der Karte neben dem Gemüse seperat erwähnt waren, schien irgendwie nicht so ganz zu der Gesamtkomposition zu passen. Nicht daß grüne Bohnen in der Asiatischen Küche unbekannt wären – aber visuell war der Anblick irgendwie ungewöhnlich – nur so am Rande erwähnt. Geschmacklich war es aber mehr als in Ordnung. Mein Gesamturteil: Sehr lecker – gerne wieder.