Geschnetzeltes vom Wild mit Pilzen & Kroketten [12.11.2015]

Heute überlegte ich zwar etwas länger ob ich nicht einmal bei den Gerichten der Wild-Woche aussetzen und bei den den Angeboten der regulären Küche zugreifen sollte. Vor allem der Schaschlikspieß von der Pute mit BBQ-Sauce und Pommes Frites bei Tradition der Region oder dem Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter erweckten mein Interesse, während mich die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Parmesan bei Vitality und die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce oder Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse nicht sonderlich reizten. Denn das Geschnetzelte vom Wild mit Pilzen und Kroketten erschien mir ein wenig, als hätte man hier einfach die Reste der Gerichte der drei vorherigen Tage in einem neuen Gericht verarbeitet hatte. Dennoch schloss ich mich dann doch der Mehrheit meiner Kollegen an und griff auch am heutigen Donnerstag – zum vierten Mal in dieser Woche – zum Wildgericht. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke.

Venison chop with mushrooms & croquettes / Geschnetzeltes vom Wild mit Pilzen & Kroketten

Tatsächlich schien man hier Stücke von Wildschwein, Hirsch und Fasan in einer dunklen, angenehm würzigen und dickflüssigen Sauce zu einem einfachen, aber überaus leckeren Gericht kombiniert. Die Pilze waren dabei sowohl in der hellen Sauce, mit der man das Gericht garniert hatte als auch in der dunklen Sauce selbst. Dass es sich hier eventuell um Reste von den Vortagen gehandelt haben könnte, merkte man dem Gericht meiner Meinung nach nicht an. Bei den Kroketten musste ich jedoch feststellen, dass sie heute sehr brüchig waren und beim Anstechen mit der Gabel schon stark zerbröselten, was den Genuss etwas erschwerte. Geschmacklich waren sie zwar in Ordnung, aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben. Am Salat aus Möhren- und Kohlrabistreifen, Kidneybohnen und gelben Stangenbohnen mit ihrem Joghurt-Kräuter-Dressing gab es aber wiederum nichts auszusetzen und erwies sich als wunderbare Ergänzung zum Wildgericht.
Da ich heute deutlich später als sonst zum Mittagessen gekommnen bin, war der große Ansturm in unserem Betriebsrestaurant bereits vorbei, was das Erstellen einer repräsentativen Allgemeinen Beliebtheitsskala etwas schwerer als sonst. Dennoch bin ich der Meinung, dass sich auch heute wieder das Wildgericht durchsetzen konnte und mit knappen Vorsprung Platz eins für sich erobern konnte. Aber der zweitplatzierte Schaschlikspieß mit Pommes Frites war ihm sehr eng auf den Fersen und auch das Kotelette mit Kartoffel-Gurkensalat auf Platz drei war gern genommen worden. Und auch die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz sowie die Spaghetti Pesto Genovese auf Platz fünf hatten ihre Freunde gefunden.

Mein Abschlußurteil:
Wild-Geschnetzeltes: ++
Kroketten: +
Salat-Mix mit Joghurtdressing: ++

Dr. Oetker Pizza Tradizionale Speciale – Reloaded

Dr. Oetker Pizza Tradizionale Speciale

Da aktuell andere Dinge meiner Aufmerksamkeit benötigen, fiel das Kochen dieses Wochenende mal aus. Gestern fütterte ich mich selbst mit Kleinigkeiten durch, heute war es schließlich mal eine Pizza Tradizionale Speciale der Firma Dr. Oetker, die ich mir schnell in den Ofen schob. Diese Zubereitung hatte ich ja in diesem Bericht bereits einer genaueren Betrachtung unterzogen, daher spare ich mir die Einzelheiten hier mal. Das einzige was mir auffiel war die Tatsache, dass die Pizzen inzwischen nicht mehr so natürlich unrund wirken wir im damaligen Bericht, sondern viel gleichmäßiger geformt sind. Der Belag aus Salami, Schinken, Pilzen und Pepperoniwurst ist aber – zumindest subjektiv – gleich geblieben. Für die Liebhaber superdünner Böden ist die Pizza zwar nichts – solchen Leuten sei mehr die Sorte Ristorante Pizza der gleichen Herstellers oder ein Produkt aus der “Die Backfrische“-Reihe der Firma Wagner ans Herz gelegt – aber ich finde das Verhältnis von dicke des Teigbodens zu Belag auch hier noch gut ausgewogen. Zum schnellen stillen des Hungers eine gute Alternative zum selbst kochen – auch wenn zweiteres natürlich mehr Spaß macht. 😉

Schweinesteak mit Jägersauce und Spätzle [30.07.2015]

Da mich weder die Penne Rigate “Pesto Genovese” mit Tomatensugo und Parmesan bei Vitality noch der Würstelgulasch mit Paprika und Zwiebeln, dazu Kartoffeln bei Tradition der Region sonderlich reizte und auch das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer mit Ananas nach Peking Art und das Mua Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili-Zitronengrassoße mich besonders ansprachen, fiel meine Entscheidung heute recht schnell auf das Schweinesteak mit Jägersauce und Spätzle aus der Sektion Globetrotter. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Speckbohnen aus dem heutigen Gemüseangebot und ein Becherchen Blue Curacao Creme von der Dessert-Theke. Die ungewöhnliche, grünlich-blaue Farbe dieses Nachtisch kommt auf dem Photo leider bei dem ebenfalls grünlichen Tablett leider kaum zur Geltung, daher erwähne ich es extra.

Pork steak in mushroom sauce with spaetzle / Schweinesteak in Jägersauce mit Spätzle

Das gebratene Steak war zwar schön mager und gut gewürzt, aber durch das Braten ganz leicht trocken geworden. Zum Glück hatte man eine großzügige Portion mild würziger Pilzrahmsauce hinzugefügt, die dieses bei scharf gebratenem Schweine häufig übliche Manko mehr als ausreichend kompensierte. Einzig etwas mehr Pilze hätten dieser Sauce noch ganz gut getan – es reichte aber gerade noch damit ich von einem Punktabzug absehen kann. Die Spätzle oder besser Knöpfle gaben schließlich auch keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Aber bei den mit kleinen Speckwürfelchen und Zwiebelstückchen versehenen grünen Bohnen muss ich einen kleinen Abzug vornehmen, da sie leider nicht nur bereits etwas abgekühlt, sondern auch etwas zu lange gekocht schienen. Beim Dessert schließlich konnte ich das Aroma zwar nicht so recht identifizieren, unter Curacao versteht man ja normalerweise einen aus Bitterorangen destillierten Likör in blauer Farbe, aber diesen Geschmack konnte ich hier nicht identifizieren. Das Ganze schmeckte fast nur nach Sahne mit einem ganz leichten, nicht näher identifizierbaren Fruchthauch. Daher kann ich auch hier keine volle Punktzahl geben, denn ich hatte mit irgendwie mehr erwartet.
Unerwarteterweise schienen es heute Ausnahmsweise mal die Asia-Gerichte zu sein, die den ersten Platz für sich erobern konnten, auch wenn der Vorsprung zum zweitplatzierten Schweinesteak mit Jägersauce nur sehr gering war. Auf dem dritten Platz folgten schließlich, auch unerwartet die vegetarischen Penne Rigata mit Pesto Genovese und erst knapp dahinter auf Platz vier kam schließlich der Wurstgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Jägersauce: ++
Spätzle: ++
Speckbohnen: +
Blue Curacao Creme: +

Wagner Piccolinis Speciale [10.01.2015]

Wagner Piccolinis Speciale

Nachdem ich mich heute Mittag mit den aufgewärmten Resten meines Spaghettiauflauf mit Speck & Mozzarella versorgt hatte, entschloss ich mich heute Abend dazu mir ein paar Piccolini Speciale der Firma Wagner aus dem Nestle-Konzernverbund in den Ofen zu schieben, die ich noch in meinem Gefrierfach vorrätig hatte – ein Produkt habe ich übrigens in diesem Beitrag bereits einmal etwas ausführlicher getestet. Im Grund genommen handelt es sich um kleine Mini-Quiches aus dünnen, flachen knusprigen Teigschälchen gefüllt mit Tomatensauce und belegt mit Käse, Salami und Champignons. Die Zubereitung dieses 2,49 Euro teuren Tiefkühlgerichts ist wie üblich denkbar einfach: Nachdem man den Ofen auf 200 Grad vorgeheizt hat, schiebt man die 9 in der Packung enthaltenen Piccolinis, die man vorher natürlich von der umgebenden Folie befreit hat, auf einem Rost auf der mittleren Schiene hinein und backt sie für 9-11 Minuten. Und schon kann man sie genießen. Nicht gerade ein leichter Genuss, aber immer wieder lecker.

Wagner Piccolinis Speciale

Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale [08.01.2015]

Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale

Heute reichte die Zeit mal wieder nur für eine TK-Pizza und ich griff zu einer Ristorante Pizza Speciale aus dem Hause Dr. Oetker, einem Produkt welches ich in diesem Beitrag bereits einmal genauer auf den Zahn gefühlt hatte. Und auch wenn man sich bei diesem Produkt mit seinen quadratisch geschnittenem Schinken und den sehr exakt platzierten Scheiben von scharfer und normaler Salami sowie den Pilzen wenig Mühe gegeben hat, seine industrielle Herkunft zu verschleiern, zählt die Ristorante-Reihe mit seinem ultradünnem, knusprigen Boden und dem quasi nicht vorhandenen Rand immer noch zu einer meiner Lieblings-Fertigpizzasorten. Sehr gelungen finde ich auch immer wieder die Kräuter-Mischung mit viel Oregano auf dieser Pizza. Mit ca. 23cm Durchmessern, einem Gewicht von 330g und einem Preis von 2,79 Euro ein absolut akzeptables TK-Gericht, bei dem nur die 840kcal etwas negativ ins Auge fallen. Ich würde aber jederzeit wieder zu diesem Produkt greifen.

Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale