Schweinesteak mit Jägersauce und Spätzle [30.07.2015]

Da mich weder die Penne Rigate “Pesto Genovese” mit Tomatensugo und Parmesan bei Vitality noch der Würstelgulasch mit Paprika und Zwiebeln, dazu Kartoffeln bei Tradition der Region sonderlich reizte und auch das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer mit Ananas nach Peking Art und das Mua Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili-Zitronengrassoße mich besonders ansprachen, fiel meine Entscheidung heute recht schnell auf das Schweinesteak mit Jägersauce und Spätzle aus der Sektion Globetrotter. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Speckbohnen aus dem heutigen Gemüseangebot und ein Becherchen Blue Curacao Creme von der Dessert-Theke. Die ungewöhnliche, grünlich-blaue Farbe dieses Nachtisch kommt auf dem Photo leider bei dem ebenfalls grünlichen Tablett leider kaum zur Geltung, daher erwähne ich es extra.

Pork steak in mushroom sauce with spaetzle / Schweinesteak in Jägersauce mit Spätzle

Das gebratene Steak war zwar schön mager und gut gewürzt, aber durch das Braten ganz leicht trocken geworden. Zum Glück hatte man eine großzügige Portion mild würziger Pilzrahmsauce hinzugefügt, die dieses bei scharf gebratenem Schweine häufig übliche Manko mehr als ausreichend kompensierte. Einzig etwas mehr Pilze hätten dieser Sauce noch ganz gut getan – es reichte aber gerade noch damit ich von einem Punktabzug absehen kann. Die Spätzle oder besser Knöpfle gaben schließlich auch keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Aber bei den mit kleinen Speckwürfelchen und Zwiebelstückchen versehenen grünen Bohnen muss ich einen kleinen Abzug vornehmen, da sie leider nicht nur bereits etwas abgekühlt, sondern auch etwas zu lange gekocht schienen. Beim Dessert schließlich konnte ich das Aroma zwar nicht so recht identifizieren, unter Curacao versteht man ja normalerweise einen aus Bitterorangen destillierten Likör in blauer Farbe, aber diesen Geschmack konnte ich hier nicht identifizieren. Das Ganze schmeckte fast nur nach Sahne mit einem ganz leichten, nicht näher identifizierbaren Fruchthauch. Daher kann ich auch hier keine volle Punktzahl geben, denn ich hatte mit irgendwie mehr erwartet.
Unerwarteterweise schienen es heute Ausnahmsweise mal die Asia-Gerichte zu sein, die den ersten Platz für sich erobern konnten, auch wenn der Vorsprung zum zweitplatzierten Schweinesteak mit Jägersauce nur sehr gering war. Auf dem dritten Platz folgten schließlich, auch unerwartet die vegetarischen Penne Rigata mit Pesto Genovese und erst knapp dahinter auf Platz vier kam schließlich der Wurstgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Jägersauce: ++
Spätzle: ++
Speckbohnen: +
Blue Curacao Creme: +

Wagner Piccolinis Speciale [10.01.2015]

Wagner Piccolinis Speciale

Nachdem ich mich heute Mittag mit den aufgewärmten Resten meines Spaghettiauflauf mit Speck & Mozzarella versorgt hatte, entschloss ich mich heute Abend dazu mir ein paar Piccolini Speciale der Firma Wagner aus dem Nestle-Konzernverbund in den Ofen zu schieben, die ich noch in meinem Gefrierfach vorrätig hatte – ein Produkt habe ich übrigens in diesem Beitrag bereits einmal etwas ausführlicher getestet. Im Grund genommen handelt es sich um kleine Mini-Quiches aus dünnen, flachen knusprigen Teigschälchen gefüllt mit Tomatensauce und belegt mit Käse, Salami und Champignons. Die Zubereitung dieses 2,49 Euro teuren Tiefkühlgerichts ist wie üblich denkbar einfach: Nachdem man den Ofen auf 200 Grad vorgeheizt hat, schiebt man die 9 in der Packung enthaltenen Piccolinis, die man vorher natürlich von der umgebenden Folie befreit hat, auf einem Rost auf der mittleren Schiene hinein und backt sie für 9-11 Minuten. Und schon kann man sie genießen. Nicht gerade ein leichter Genuss, aber immer wieder lecker.

Wagner Piccolinis Speciale

Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale [08.01.2015]

Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale

Heute reichte die Zeit mal wieder nur für eine TK-Pizza und ich griff zu einer Ristorante Pizza Speciale aus dem Hause Dr. Oetker, einem Produkt welches ich in diesem Beitrag bereits einmal genauer auf den Zahn gefühlt hatte. Und auch wenn man sich bei diesem Produkt mit seinen quadratisch geschnittenem Schinken und den sehr exakt platzierten Scheiben von scharfer und normaler Salami sowie den Pilzen wenig Mühe gegeben hat, seine industrielle Herkunft zu verschleiern, zählt die Ristorante-Reihe mit seinem ultradünnem, knusprigen Boden und dem quasi nicht vorhandenen Rand immer noch zu einer meiner Lieblings-Fertigpizzasorten. Sehr gelungen finde ich auch immer wieder die Kräuter-Mischung mit viel Oregano auf dieser Pizza. Mit ca. 23cm Durchmessern, einem Gewicht von 330g und einem Preis von 2,79 Euro ein absolut akzeptables TK-Gericht, bei dem nur die 840kcal etwas negativ ins Auge fallen. Ich würde aber jederzeit wieder zu diesem Produkt greifen.

Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale

Pilzgeschnetzeltes auf Rösti [22.12.2014]

Mushroom chop on roesti / Pilzgeschnetzeltes auf Rösti

Heute: Geschnetzeltes vom Schwein mit vielen Pilzen und Speck auf einem (leider beim Braten etwas zerfallenen) Riesen-Rösti.

Schwabenteller [23.10.2014]

Da das leichte Gericht bei Vitality, eine Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Eblyrisotto in meinen Augen nicht ganz so gut aussah, wandte ich meine Aufmerksamkeit entgegen meiner ursprünglichen Planung auch den anderen Angeboten zu. Die Gerichte an der Asia-Thai-Theke, wo Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Paf Takai – Schweinefleisch mit Bambussprossen, Frühlingzwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce angeboten wurden, sahen schon mal nicht schlecht aus. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter erschien recht reizvoll, wurde aber noch vom “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks vom Grill mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region getoppt. Also griff ich zum Schwabenteller und ergänzte diesen mit einem Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. An der Gemüsetheke war heute leider nichts passendes zu finden.

Swabian dish / Schwabenteller

Die Spätzle, die mit ihrem würzigen geschmolzenen Käse waren schon mal sehr gut gelungen und auch an der großzügigen Portion Portion gerösteter Zwiebeln gab es nichts auszusetzen. Die beiden Minutensteaks entsprachen aber leider nicht so ganz meinen Erwartungen, denn das Fleisch waren nicht nur etwas trocken geraten – womit ich hätte leben können – eine Ecke war sogar regelrecht eingetrocknet – auf dem Bild oben linka am vorderen Stück zu sehen. Das war aber auch Pech, weil ich genau die beiden letzten Stücke aus der Warmhalteschale bekam bevor frischer Nachschub eintraf. Wie dem auch sei: ich kann hier natürlich keine volle Punktzahl geben – auch wenn der Rest des Fleischs soweit in Ordnung war. Die milde, helle Sauce mit ihren Champignon-Stücken war aber wieder in Ordnung, auch wenn ein paar mehr Pilze hier mit Sicherheit nicht schlecht getan hätten. Und auch am locker-schaumigen Mousse mit Mango-Geschmack gab es nichts zu meckern. Insgesamt also ein gutes, wenn auch nicht perfektes Gericht.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich der Schwabenteller und das Rindersteak “Mexiko” ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste wirklich mehrfach hin sehen, bevor ich zu dem Entschluss kam dass der Schwabenteller mit einem minimalen Vorsprung gewonnen hatte. Nach dem Rinderhacksteak auf dem zweiten Platz folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz drei und die vegetarische, mediterrane Gemüsepfanne schließlich auf Platz vier. Im großen und ganzen auch heute also keine wirklichen Überraschungen bei der heutigen Platzierung.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks: +
Käsespätzle: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Mango-Mousse: ++