Schweinerahmgeschnetzeltes mit Champignons [21.12.2013]

Schweinerahmgeschnetzeltes mit Champignons / Pork strips in cream & mushroom sauce

Heute entschieden wir uns für etwas Schweinerahmgeschnetzeltes mit Champignons, dazu ein paar in der Pfanne angebratene Mini-Gnocchis aus dem Kühlregal. Dabei war das Schweinegeschnetzelte samt Sauce bereits fertig gekauft worden, allerdings noch mit ein paar zusätzlichen frischen Champignons verfeinert worden. Nichts besonders, aber dennoch sehr lecker.

Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen & Herzoginkartoffeln [19.12.2013]

Als ich heute unser Betriebsrestaurant betrat, gal mein erster Gedanke den Spaghetti mit Balsamicolinsen im Bereich Vitality, die ich schon häufiger mit großem Genuss verzehrt hatte – auch wenn heute die sonst übliche Garnitur mit Ruccola fehlte. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter klangen zwar ebenfalls ganz gut, aber so recht konnte ich mich nicht dafür begeistern. Und auch das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder das Ko La Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süss-saurer Sauce klangen zwar nicht übel, waren aber auf der anderen Seite nicht gerade dazu angetan, Begeisterungsstürme bei mir auszulösen. Etwas anders lag es aber mit dem heutigen Gericht, das bei Tradition der Region auf dem Speiseplan stand, einem Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen und Herzoginkartoffeln. Kein leichter Genuss, aber ich liebe nun einmal Wild in jeglicher Form und da so etwas nur sehr selten bei uns angeboten wird, konnte ich nicht anders als bei diesem Gericht zuzuschlagen. Leider war, wie üblich, kein Gemüse dabei, weswegen ich mir noch ein Schüsselchen Erbsen, Möhren und Schwarzwurzeln von der Gemüsetheke dazu nahm und das Ganze schließlich durch einen kleinen Becher Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot abrundete.

Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen und Herzoginkartoffeln

Das Hirschfleisch war zwar recht grob geschnitten, aber da ich natürlich ein Messer mitgenommen hatte, war dem schnell Abhilfe zu schaffen. 😉 Gemeinsam mit in Scheiben geschnittenen Champignons und einigen ganzen Maronen (Esskastanien) ergab sich in einer dunklen, würzigen, leicht herben und angenehm dickflüssigen Sauce ein für Betriebsrestaurant-Verhältnisse meiner Meinung nach überaus gelungener Hirschgulasch. Und auch die außen knusprigen und innen weichen Herzogin-Kartoffeln erwiesen sich als sehr schmackhafte Sättigungsbeilage. Das einzige, was ich vermisste und was meiner Meinung nach zu fast jedem Wildgericht dazu gehört, war etwas Preiselbeergelee – aber notfalls geht es natürlich auch ohne. Und auch das Gemüse aus Erbsen, runden Pariser Möhren und einigen Schwarzwurzeln ließ heute nichts zu wünschen übrig. Nachdem sich schließlich auch der Grießbrei mit seiner Garnitur aus roter Grütze mir Kirschen keinerlei Grund zur Kritik aufkommen ließ, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als das heutige Mittagsmahl als durchgehend gelungen zu bezeichnen.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, lag der Hirschgulasch heute auf dem ersten Platz. Allerdings waren ihm die Allgäuer Käsespätzle, die Platz zwei für sich ergattern konnten, deutlich enger auf den Fersen, als ich initial vermutet hatte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte, wie gewohnt, das vegetarische Gericht in Form der Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Herzoginkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Dr. Oetker Pizzaburger Speciale – der Kurztest

Heute entschied ich mich dazu, mal dem aktuell viel beworbenen Pizzaburger der Firma Dr. Oetker einem kleinen Test zu unterziehen. Aus den drei Ausfertigungen Salami, Speciale und Diavolo entschied ich mich dabei für Speciale mit Salami, Schinken und Pilzen. Die Packung mit 2 Burgern erwarb ich zum Preis von 2,99 Euro in einem lokalen Edeka-Markt.

01 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Verpackung vorne / Wrapping front
Packung vorne

02 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Packung hinten / Wrapping back
Packung hinten

Die Burger bestehen dabei laut Herstellerangaben aus Weizenmehl, 19% passierten Tomaten, 15% Käse (Edamer & Cheddar), 6,1% Salami, 5% gekochter Hinterschinken, 4% Champignons, Backhefe, Zucker, jodiertem Speisesalz, Olivenöl, Kräutern, Palmfett, Stärke, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, aufgeschlossenes Pflanzeneiweiß, Maltodextrin, Dextrose und Aromastoffen.
In der Papp-Verpackung finden sich zwei Folienschläuche, in denen jeweils einer der Pizzaburger verpackt ist, sollte man also nur einen der Burger zubereiten wollen, kann man den zweiten Problemlos weiterhin hygienisch im Tiefkühlfach aufbewahren.

03 - Dr. Oetker Pizzabburger Speciale - Burger in Folie / Burger in foil

Zu jedem der Burger gehören natürlich zwei Brötchen-Hälften, beide belegte mit Tomatensauce, den beiden Käsesorten und Kräutern, auf der einen außerdem noch die weiteren Zutaten, in meinem Fall je vier Salamischeiben, gekochter Schinken und einige Champignonscheiben.

04 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Burger ausgepackt / Burger unwrapped

Die Zubereitung ist, wie bei solchen TK-Fertiggerichten natürlich recht einfach: Nachdem der Backofen auf 220 Grad vorgeheizt, legen wir die vier Brötchenhälften auf einen Rost und schieben sie auf der mittleren Schiene in den Ofen.

05 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Im Ofen backen / Bake in oven

In elf bis dreizehn Minuten sind die Pizzabrötchen dann auch schon fertig überbacken, so dass wir sie aus dem Ofen nehmen können.

06 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Fertig gebacken

Nachdem wir die Burger zusammengeklappt haben

07 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Zusammengeklappt

sollte man sie Zubereitungsbeschreibung noch drei Minuten unter Backpapier lagern, vermutlich damit sie soweit abkühlen damit man sie in die Hand nehmen kann,

08 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Unter Backpapier lagern

bevor man sie schließlich servieren und genießen kann.

09 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Serviert

Ich hatte ja im Vorfeld befürchtet, dass die Menge an Burger-Brötchen etwas zu dominant im Vergleich zu den anderen Zutaten wirken würde, aber dies erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr fand ich die Menge an Käse, Tomatensauce, Schinken, Salami und Pilze gut ausgewogen zu der Menge des lockeren Brötchenteiges. Und auch geschmacklich gab es an der Zusammenstellung nichts auszusetzen, hier ergab sich genau das was man von einem Pizzabelag einer TK-Pizza vom Typ Speciale erwarten würde. Den Weißbrot-Brötchen merkte man aber natürlich an, dass es sich hier um aufgebackene Ware handelte, aber damit muß man bei TK-Ware nun mal rechnen. Insgesamt ein schnell zubereitetes, durchaus schmackhaftes Fingerfood, an dem es wenig zu meckern gibt

10 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Querschnitt

Werfen wir, wie üblich, noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Fertiggerichts:

Nährwerte:
  100g 190g
(1 Burger)
Brennwert: 1121 kj
268 kcal
2131 kj
509 kcal
Eiweiß: 10,4g 19,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
13,1g
4,4g
24,8g
8,3g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,0g
2,0g
49,4g
3,9g
Ballaststoffe: 1,9g 3,6g
Natrium: 0,45g 0,85g

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber die Werte bewegen sich innerhalb der Grenzen, die ich bei einem solchen Gericht erwarten würde. Für den kleinen bis mittleren Hunger ist ein Burger auch vollkommen ausreichend, als Hauptgericht mit beiden Burgern natürlich mit 1018kcal ziemlich heftig – da hat eine Currywurst mit Pommes ja weniger. 😉 Dennoch kann ich für diese Pizza in Burger-Form eine Empfehlung aussprechen – mit zumindest hat es für ein TK-Fertiggericht ganz gut geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG

Wagner Piccolini Speciale [22.11.2013]

Wagner Piccolini Speciale

Heute entschied ich mich für ein paar Piccolini Speciale der Firma Wagner – kleine Mini-Pizzen belegt mit Käse, Salami, Schinken und Pilzen. Das Produkt Piccolini hatte ich ja in diesem Bericht schon einmal in der Geschmacksrichtung Salami etwas umfangreicher getestet, daher spare ich es mir das Ganze noch einmal zu wiederholen. Ich hatte ja etwas gezweifelt dass bei der Größe der Pilzgeschmack richtig zur Geltung kommen würde, aber ich hatte mich getäuscht, denn die knusprigen Mini-Pizzen mit fruchtiger Tomatensauce besaßen eine deutliche Pilznote. Auch in dieser Variante sehr empfehlenswert.

Gaeng Massaman Nua [25.10.2013]

Aus dem Angebot der regulären Küche hätte mich heute nur der Feine Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis aus dem Bereich Vitality ein wenig gereizt, denn der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region kam wegen seines Charakters als Süßspeise für mich als Hauptgericht nicht in Frage und der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter sah mir etwas zu sehr nach Kantine aus. Aber es gab ja auch noch die Asia-Theke, wo neben den Gebackenen Ananas und Banane heute auch Gebackener Fisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce und schließlich Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry auf der Speisekarte stand. Und da ich schon lange kein Rindfleisch mehr an der Asia-Theke gegessen hatte, entschied ich mich trotz des gestrigen Rinderbratens schließlich für dieses Gericht. Zumal der Putenbraten auch etwas trocken aussah. Dazu gesellte sich wie üblich noch ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Gaeng Massaman Nua

Wie bereits am Dienstag erwähnt, bereitet aktuell die weibliche Köchin an unserer Asia-Wok-Theke Dienst und diese bereitet die Gerichte etwas anders als ihr männlicher Kollege zu. So findet sich in der regel deutlich weniger Sauce in den Gerichten, was wie sich heute zeigte aber nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Viel mehr fand ich, dass so das ganze Gemüse, welches heute u.a. aus grünen Bohnen, Broccoli, Zucchini, Möhren, Stangensellerie, Shitake-Pilzen, Mangold, milden hellen Zwiebeln und Kohl bestand (Kartoffeln hatte wie in der Beschreibung angekündigt hatte ich keine gefunden), weitaus besser zur Geltung kommt und nicht zu großen Teilen von einer dominanten Sauce überdeckt wird. In dieser Variante hielt sich die leicht scharfe Sauce geschmacklich eher im Hintergrund, war aber genug präsent um den Gesamtgeschmack mit zu bestimmen. So ergab sich, gemeinsam mit den angenehm zarten und mageren Streifen gebratenen Rindfleischs ein etwas vom sonstigen Asia-Gericht abweichendes, aber dennoch sehr gelungenes Mittagsgericht. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir natürlich auch heute mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, gab es da wirklich nichts zu meckern.
Bei der großen Allgemeinheit der Gäste lag heute aber ohne jeden Zweifel das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und belegte somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte dann der Putenbraten, der mit sehr knappen Vorsprung die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwies. Platz vier belegte schließlich die Süßspeise in Form des Apfelstrudels mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Nue: ++
Reis: ++