Schwabenteller – Minutensteak mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln [26.07.2018]

Zumindest war mir heute von Anfang an klar, dass ich nicht bei den Spaghetti all arrabiata mit Kirschtomaten und Grana Padano aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen würde, denn nach dem selbst zubereiteten Spaghetti-Gericht gestern wollte ich schon wieder Spaghetti. Ich liebäugelte kurz mit dem Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamannsauce, der neben Gebackene Banane und Ananas mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde – zumal aktuell der Asia-Köchin wieder im Dienst ist, die im Gegensatz zu ihrem männlichen Kollegen das Gemüse nicht ganz so sehr in Sauce ertränkt. Aber auch die Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality klang sehr gut, sah aber nicht ganz so gut aus. Zum einen erschien mir das Rührei aus Trockenei angerührt, zu anderen reichte man dazu eine Art Rahm-Blattspinat, der nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach. Entweder Blattspinat oder Spinat mit “Blubb”, sprich Rahmspinat, dann aber bitte fein gehackt. Ich weiß nicht warum ich da unterscheide, aber das sind eben persönliche Vorlieben. Letztlich landete aber dann doch der Klassiker in Form des Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce, Käsespätzle und Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region auf meinem Tablett, denn er sah mit den knusprig anmutenden Röstzwiebeln einfach zu verlockend aus. Passenden Salat oder Gemüse dazu fand ich leider nicht.

Swabian dish - Pork minute steak with mushroom sauce, cheese spaetzle & fried onions / Schwabenteller -  Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln

Ganz so knusprig wie sie aussahen waren die Röstzwiebeln dann zwar nicht, aber sie boten dennoch eine überaus schmackhafte Ergänzung zu der großzügigen Portion Käsespätzle, dem fast fingerdicken, aber leider heute etwas trocken ge(b)ratenen Minutensteak und der cremigen Sauce mit ihren Dosenchampignons, von der allerdings gerne noch etwas mehr hätte auf dem Teller sein können. Ich hätte vielleicht noch einen etwas kräftigeren Käse für die Spätzle verwendet, aber insgesamt war ich mit meine Wahl durchaus zufrieden – sieht man einmal von den Kalorien ab die das Gericht wahrscheinlich gehabt hatte. Nur das Steak zieht die Gesamtwertung leider etwas nach unten, aber das passiert eben manchmal.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Schwabenteller heute verstärkter Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Spaghetti al arrabiata, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und mit sehr geringem Abstand das für ein vegetatrisches Gericht ebenfalls ungewöhnlich häufig gewählte Rührei.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak: +
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++

Gebratenes Schweineschnitzel in Jägersauce mit Country Potatoes [02.05.2018]

Beim ersten Blick in die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants erschienen mir Spaghetti in würziger Tomatensauce, Seelachswürfel und Spargel aus dem Abschnitt Vitality schon einmal sehr verlockend, aber auch das Hähnchengeschnetzeltes “Riz Casimir” mit Langkornreis bei Globetrotter, mit dem ich hier ja schon einmal gute Erfahrungen gemacht hatte, war eine gute Alternative. Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce wie es an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, erschien mir weniger interessant. Also ich jedoch sah, dass man die ursprünglich als Gebratenes Schweineschnitzel in Jägersauce und Pommes Frites bei Tradition der Region nun mit Country Potatoes anbot und das Schnitzel auch noch unpaniert gebraten war, entschied ich mich letztlich doch für diese Alternative. Meine anschließende Suche nach einem passenden Salat oder einer Gemüsebeilage blieb jedoch erfolglos, so dass es letztlich bei diesem Hauptgericht blieb.

Pork escalope in mushroom sauce with potato wedges / Schweineschnitzel in Jägersauce & Country Potatoes

Die Jägersauce, eine Sahnesauce mit Stücken von Champignons, war zwar angenehm dickflüssig und mild würzig, hätte aber mit etwas mehr Pilzen aufwarten können. An dem puren, offensichtlich mit Pfeffer und Salz gewürzten Schweineschnitzel gab es aber nichts auszusetzen, denn es war angenehm mager, zart und nicht zu trocken. Dazu die Kartoffelspalten, auch Country Potatoes genannt, mit ihrer dünnen knusprigen Hülle und dem weichen Inneren als passende Sättigungsbeilage machten das Gericht fast perfekt. Fehlte eigentlich nur noch Gemüse oder ein Salat um das Gericht abzurunden, die paar Pilze in der Sauce zählen da nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch hier das Jägerschnitzel am häufigsten zu sehen war, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf Platz zwei sah ich aber schon die Spaghetti mit Seelachswürfeln und Spargel, die in der ausgegebenen Version sogar noch etwas besser aussahen als das Fotos auf dem Display, weswegen ich im Nachhinein etwas bereute nicht hier zugegriffen zu haben. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte, die aber nur einen sehr knappen Vorsprung vor dem Riz Casimir hatten, der somit einen guten vierten Platz für sich einnehmen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce: ++
Country Potatoes: ++

Gebratene Hähnchenbrust “Zurcher Art” mit hausgemachten Kartoffelrösti [25.04.2017]

Heute fand sich endlich mal wieder etwas auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das sich lohnte ausprobiert zu werden und das es meines Wissens so noch nicht gegeben hatte: die Gebratene Hähnchenbrust “Zurcher Art” mit hausgemachten Kartoffelröstis, die bei Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden waren. Im Grunde genommen war es nur eine Hähnchenbrust in Pilz-Sahnesauce, aber sie war auf jeden Fall interessanter als das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Vitality, der Maxikanische Tortillawrap mit Rinderhackfleisch, Kidneybohnen und Mais, dazu kleiner Salat und Sour Cream bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce. Zur Hähnchenbrust nahm ich mit noch etwas Mischgemüse aus dem heutigen Angebot er Gemüsetheke.

Fried chicken breast "zurich style" with home made roesti / Gebratene Hähnchenbrust "Zurcher Art" mit hausgemachten  Kartoffelrösti

Das Hauptgericht war auf jeden Fall schon einmal sehr gut gelungen. Die Hähnchenbrust war zart und noch einigermaßen saftig, die Pilzsauce mit zahlreichen in Scheiben geschnittenen Dosenchampignons war dickflüssig und mild-würzig und die Kartoffelröstis schienen tatsächlich hausgemacht zu sein und waren außen einigermaßen knusprig und innen noch schön weich, wobei sie mit ein wenig Zwiebeln versetzt und gut gewürzt waren. Ich persönlich hätte sie wahrscheinlich noch länger gebraten, aber das ist natürlich Geschmackssache. Enttäuschend war aber das Mischgemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl, das bereits stark abgekühlt und nicht mehr ganz frisch war. Kein wirklicher Genuss, da muss ich einen deutlichen Punktabzug geben. Dennoch war ich insgesamt mit meiner Wahl überaus zufrieden und würde jederzeit wieder zu diesem Gericht greifen, sollte man es noch einmal anbieten.
Und die Hähnchebrust mit Pilzrahmsauce erfreute sich auch bei den anderen Gästen überaus großer Beliebtheit und konnte sich den ersten Platz auf er Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, auch wenn ihr der Tortillawrap auf Platz zwei ihm eng auf den Fersen lag. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchebrust: ++
Pilzrahmsauce: ++
Kartoffelröstis: ++
Mischgemüse: +/-

Weihnachtsbuffet [25.12.2016]

Am heutigen ersten Weihnachtsfeiertag waren wir zu einer Familienfeier eingeladen, bei dem man uns mit einem Buffet in der Gasttstätte Am Gänsemarkt in Alheim-Heinebach verköstigen wollte.
Während das eigentliche Buffet aufgebaut wurde, wurde den Gästen als Entrée eine Rinderkraftbrühe mit Eierstich serviert.

Beef bouillion with royale / Rinderkraftbrühe mit Eierstich

Reichlich Gemüse und Eierstich-Würfel sowie ein klein wenig Rindfleisch in einer mit viel Pfeffer pikant gewürzten Rinderbrühe boten einen schmackhaften Einstieg ins heutige Schlemmen.
Als wir mit der Rinderkraftbrühe fertig waren, war auch das komplette Buffet aufgefahren und vorbereitet.

Buffet @ Am Gänsemarkt - Alheim-Heinebach

Ich begann mit dem Lachs auf Spinat, den ich mit mit einigen Herzoginkartoffeln ergänzte.

Salmon on leaf spinach / Lachs auf Blattspinat

Das Fischfilet war angenehm saftig und zart und passte gut zur klassischen Gemüsebeilage in Form von würzigen, mit Zwiebeln versetzten Blattspinat.
Als nächstes war ein Schnitzel vom deutschen Hausschwein an der Reihe, zu dem ich mir einige angebratene Spätzle sowie etwas Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargel nahm. Außerdem garnierte ich mir sowohl das Schnitzel als auch die Spätzle mit der optional bereit stehenden Pilzsauce.

Pork escalope with Spätzle, vegetables & mushroom sauce / Schweineschnitzel mit Spätzle, Gemüse & Pilzsauce

Und es war gut, dass ich noch etwas Sauce hinzu genommen hatte, denn sowohl das Schnitzel als auch die Spätzle waren meiner Meinung nach ein klein wenig trocken geraten. Die Sauce selbst, in der neben Dosenchampignons auch ein klein wenig Speck zu finden war, war allerdings für meinen Geschmack recht dünn geraten. War ok, aber hätte noch ein klein wenig besser sein können.
Eigentlich war ich nun schon fast satt, dennoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen auch noch ein klein wenig von den Rinderrouladen zu probieren, zu denen ich mir natürlich einen Kartoffelknödel und etwas Rotkraut nahm. Zum Glück hatte man hier keine ganzen Rouladen serviert, sondern diese in kleinere Scheiben geschnitten, was das Portionieren etwas vereinfachte.

Beef roualdes with red cabage & dumpling / Rinderroulade mit Rotkraut & Knödel

Die gut durchgeschmorte Rinderroulade war sehr pikant gewürzt, wobei ich nicht genau feststellen konnte ob es an zu viel Pfeffer oder einfach einem sehr scharfen Senf im Inneren lag – ich tippe mal aber eher darauf dass die Köchin bzw. der Koch hier sehr großzügig mit dem Pfeffer umgegangen war. Dazu das fruchtige Rotkraut bot keinen Grund zu weiterer Kritik, warum man allerdings die Kartoffelknödel mit einer kräftigen Portion Knoblauch versehen hatte, erschloss sich mir nicht ganz. Ich mag ja Knoblauch und verwende es für viele Dinge, aber Kartoffelknödel damit zu versehen ist mir hier das erste Mal untergekommen.
Insgesamt ein reichhaltiges Buffet aus guter deutscher Hausmannskost, mit dem wir alle relativ zufrieden waren.

Schwabenteller – Minutensteaks mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle [27.04.2016]

Zwar fand sich am heutige Mittwoch mit einem Gebratenen Hokifilet auf mediterranem Gemüse mit Reis im Bereich Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich neige ja Mittwochs dazu, beim Fischgericht zuzugreifen, doch heute verspürte ich keine große Lust auf das industriell panierte Stück Fischfilet – zumal Hoki ja auch nicht gerade mit viel Eigengeschmack aufwartet. Viel besser klang da für mich der gute alte Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle, derD im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Da kamen die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensugo und Parmesan bei Globetrotter oder die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Massaman-Sauce und Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce nicht ran. Also landete der Schwabenteller auf meinem Tablett und dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit Joghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Swabian dish - Minute pork steaks with mushroom sauce, fried onions & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Genau wie gestern muss ich auch heute muss ich mal wieder die Sauce kritisieren, denn obwohl sie von ihrer Konsistenz her deutlich besser, sprich dickflüssiger, als die gestrige war, fehlte es ihr an ihrer namensgebenden Zutat: Schwammerln, also Pilzen. Einen einzigen einsamen kleinen Champignon fand ich darin, das war alles – aber da sie ansonsten mit einem kräftigen Pilzaroma aufwartete, sehe ich heute mal von einem Punktabzug ab. Die beiden dünnen Schweinesteaks waren schön mager, zart und einigermaßen saftig geraten und auch die mit einem einigermaßen würzigen Käse versetzten Spätzle gaben keinen Grund zu weiterer Kritik. Gemeinsam mit der großzügigen Portion einigermaßen knuspriger Röstzwiebeln ein sehr leckeres Hauptgericht. Und auch am Mit Stücken von Apfel, Orange, Melone und Weintraube dekorierten Joghurt gab es nichts auszusetzen.
Wie nicht anders erwartet, landete der Schwabenteller auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala mit deutlichem Vorsprung auf dem ersten Platz, gefolgt von den Tortellini, die mit einigem Abstand auf Platz zwei lagen. Den dritten Platz belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, die aber wiederum nur einen kleinen Vorsprung vor dem Hokifilet auf Platz vier aufzeigten. Insgesamt aber mal wieder ein voraussehbares Ergebnis.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks vom Schwein: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++