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Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen – das Rezept

Friday, April 19th, 2019

Zum heutigen Karfreitag sollte es natürlich ein Gericht mit Fisch bei mir geben. Nach kurzer Suche nach einem passenden Gericht stieß ich dabei auf ein verlockend klingendes Rezept für einen Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat und Pinienkernen. Das klang lecker, daher entschied ich mich dazu es am heutigen Feiertag zuzubereiten.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

  • 1 Rolle Flammkuchenteig
  • 200g Räucherlachs
  • 200g Blattspinat
  • 150g Creme fraiche
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Bund frischer Dill
  • 20-25g Pinienkerne
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen
  • Beginnen wir damit den Blattspinat zu waschen. Er war zwar verpackt verkauft worden, aber schaden kann es auf jeden Fall nicht.
    01 - Blattspinat waschen / Wash leaf spinach

    Anschließend erhitzen wir etwas Butter, vielleicht einen bis eineinhalb Esslöffel, in einer Pfanne,
    02 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat up butter in pan

    geben nach und nach den gewaschenen und abgetropften Blattspinat hinein,
    03 - Spinat in Pfanne geben / Put spinach in pan

    lassen ihn unter gelegentlichem Rühren zusammenfallen
    04 - Spinat zusammenfallen lassen / Let spinach reduce

    und würzen ihn dabei gleich etwas mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss.
    05 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

    Während der Blattspinat danach etwas abkühlt, geben wir die Creme fraiche in eine Schüssel
    06 - Creme fraiche in Schüssel geben / Put creme fraiche in bowl

    pressen die Knoblauchzehe hinzu
    07 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    und verrühren alles schön cremig
    08 - Cremig rühren / Stir creamy

    wobei wir alles mit wiederum etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
    09 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt, pepper & nutmeg

    Während der Ofen auf 250 Grad vorheizt, rollen wir den Flammkuchenteig auf einem Backblech auf und verteilen gleichmässig unsere Creme fraiche Mischung darauf.
    10 - Flammkuchenteig mit Creme fraiche bestreichen / Spread dough with creme fraiche

    Als nächstes verteilen wir den frisch zubereiteten Blattspinat auf der Creme fraiche,
    11 - Blattspinat auflegen / Add leaf spinach

    bestreuen alles mit den Pinienkernen
    12 - Mit Pinienkerne bestreuen / Dredge with pine nuts

    und schieben das Blech dann für 5-6 Minuten auf die zweitunterste Schiene in den Ofen.
    13 - Im Ofen backen / Bake in oven

    In der Zwischenzeit waschen wir den halben Bund Dill, ziehen die Fähnchen von den Stielen und zerkleinern sie etwas.
    14 - Dill zerkleinern / Mince dill

    Schließlich nehmen wir das Blech erst einmal wieder aus dem Ofen und legen erst jetzt den Räucherlachs auf – das verhindert dass er beim Backen zu trocken wird –
    15 - Mit Räucherlachs belegen / Add smoked salmon

    bestreuen den Lachs mit dem zuvor zerkleinerten frischen Dill
    16 - Mit Dill bestreuen / Dredge with dill

    und schieben das Blech für weiter 7-8 Minuten auf der zweituntersten Schiene in den Ofen.
    17 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    Sobald der Teig gebräunt und durchgebacken ist, können wir das Blech entnehmen und lassen es für 3-4 Minuten ruhen, damit sich die Creme fraiche etwas festigen kann
    18 - Tarte flambée with smoked salmon, leaf spinach & pine nuts - Finished baking / Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen - Fertig gebacken

    bevor wir den Flammkuchenteig schließlich mit dem Pizzaroller in sechs etwa gleich große Stücke zerteilen, ggf. mit etwas mehr Dill garniert servieren und genießen können.
    19 - Tarte flambée with smoked salmon, leaf spinach & pine nuts - Served / Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen - Serviert

    Die Kombination aus Fisch und Blattspinat kann man ja fast schon als klassisch bezeichnen und erwies sich auch als Belag auf einem dünnen und knusprigen Flammkuchenteig als überaus gut gelungenes Geschmackserlebnis. Und auch die gewürzte Creme fraiche mit der leichten Knoblauchnote passte wie ich fand wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Der Dill und die zusätzliche leicht nussige Note der Pinienkerne rundete dieses einfache, aber dennoch sehr leckere Karfreitagsgericht sehr gelungen ab. Sowohl in heißem Zustand als auch bereits abgekühlt ein wahrer Genuss. Leider hat nichts davon den Karfreitag überlebt, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. Dieses Flammkuchenrezept werde ich aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit wiederholen.

    20 - Tarte flambée with smoked salmon, leaf spinach & pine nuts - Side view / Flammkuchen mit Räucherlachs, Blattspinat & Pinienkernen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Lachs mit grünem Spargel an Tagliatelle mit Zitronen-Basilikum-Sauce – das Rezept

    Sunday, June 18th, 2017

    Nachdem ich gestern noch die Reste meiner Hähnchenschenkel auf Tomatenreis von Fronleichnam verzehrt hatte, hatte ich mir für den heutigen Sonntag etwas besonderes ausgedacht. Ursprünglich wollte ich eigentlich nur Tagliatelle mit Zitronen-Basilikum-Sauce zubereiten, ein leichtes Sommergericht. Doch dazu schien mir Fisch besonders gut zu passen und etwas Gemüse fehlte mit auch noch, daher erweiterte ich meinen Plan und entschied mich, den Nudeln noch etwas Lachs und grünen Spargel hinzuzufügen. Und um das ganze noch abzurunden garnierte ich die Tagliatelle noch mit einigen frisch gerösteten Pinienkernen. Klingt vielleicht im ersten Moment nach einer großen Kochaktion, aber erfreulicherweise hielt sich der Aufwand tatsächlich in Grenzen, so dass ich den Sommertag nicht komplett in der Küche verbringen musste. Das zugehörige Rezept möchte ich natürlich, wie üblich, hier in gewohnter Form einmal vorstellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    400g Lachsfilet
    01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

    12 Stangen grüner Spargel
    02 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

    eine Hand voll Pinienkerne
    03 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

    1 Bio-Zitrone (unbehandelt)
    04 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

    einige Stile Dill
    05 - Zutat Dill / Ingredient dill

    1/2 Bund frisches Basilikum
    06 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

    50g Parmesan
    07 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

    200g Schlagsahne
    08 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

    25g Butter
    09 - Zutat Butter / Ingredient butter

    200g Tagliatelle
    10 - Zutat Tagliatelle / Ingredient tagliatelle

    sowie einige Tropfen Olivenöl für den Lachs
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir damit einen Topf mit Wasser zum blanchieren des Spargel aufzusetzen.
    11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

    Dann wenden wir uns dem Spargel zu und schneiden großzügig die holzigen Enden ab, um alle Stangen auf ungefähr die selbe Länge und die voraussichtliche Länge des Lachsfilets zu bringen.
    12 - Spargel beschneiden / Cut asparagus

    Anschließend schälen wir das untere Drittel der Spargelstangen, ggf. auch etwas mehr.
    13 - Spargel schälen / Peel asparagus

    Als nächstes waschen wir unsere Bio-Zitrone heiß ab, trocknen sie,
    14 - Zitrone heiß abwaschen / Wash lemon with hot water

    reiben die obere Schale mit Hilfe eines Zestenreißers ab
    15 - Zitronenschale abreiben / Grate lemon peel

    und pressen schließlich den Saft der Zitrone aus.
    16 - Zitrone auspressen / Juice lemon

    Spätestens jetzt sollte auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen
    17 - Wasser salzen / Salt water

    und den Spargel darin für sechs bis sieben Minuten blanchieren können.
    18 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

    In der Zwischenzeit können wir die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb anrösten,
    19 - Pinienkerne anrösten / Brown pine nuts

    den Parmesan reiben
    20 - Parmesan reiben / Grate parmesan

    und das Basilikum waschen und zerkleinern.
    21 - Basilikum zerkleinern / Mince basil

    Außerdem spülen wir den Lachs ab, tupfen ihn trocken
    22 - Lachs abwaschen / Wash salmon

    und schneiden ihn in zwei gleich große Stücke.
    23 - Lachs halbieren / Half salmon

    Den blanchierten Spargel lassen wir anschließend in einem Sieb abtropfen.
    24 - Spargel abtropfen lassen / Drain asparagus

    Außerdem beginnen wir, den Ofen auf 175Grad vorzuheizen.

    Jetzt ziehen wir etwa 50cm Backpapier von der Rolle, schneiden es in zwei gleich große Stücke, legen die beiden Lachsfilet-Stücke mittig darauf und würzen sie mit Salz und Pfeffer. Eventuell können wir den Lachs auch noch mit etwas Zitronensaft beträufeln.
    25 - Lachs mit Salz & Pfeffer würzen / Season salmon with salt & pepper

    Dann bepinseln wir den Lachs mit etwas Olivenöl,
    26 - Lachs mit Olivenöl bepinseln / Dredge salmon with olive oil

    legen einige Dill-Fähnchen darunter und darauf,
    27 - Dill auf Lachs legen / Put dill on salmon

    geben jeweils 6 der blanchierten Spargelstangen auf die Lachsfilets
    28 - Spargel dazu geben / Add asparagus

    und verschließen die Päckchen dann mit etwas Küchengarn.
    29 - Päckchen verschließen / Close pakets

    Die fertigen Päckchen schieben wir dann in den Ofen und den Lachs über 20 bis 25 Minuten gar ziehen.
    30 - Im Ofen garen / Poach in oven

    Nachdem wir etwas frisches Wasser zum kochen der Nudeln aufgesetzt haben, zerlassen wir die Butter in der Pfanne,
    31 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

    geben den Zitronenschalen-Abrieb,
    31 - Zitronenschalen-Abrieb in Pfanne geben / Add lemon zest

    etwa die Hälfte des Zitronensafts (bei Bedarf auch mehr)
    32 - Zitronensaft dazu gießen / Add lemon juice

    sowie das zerkleinerte Basilikum hinein
    33 - Basilikum addieren / Add basil

    und dünsten alles für einige Minuten bei gelegentlichem Rühren an.
    34 - Alles andünsten / Braise

    Das ganze löschen wir dann mit der Schlagsahne ab,
    35 - Schlagsahne aufgießen / Add whipping cream

    rühren den geriebenen Parmesankäse ein
    36 - Parmesan einrühren / Stir in parmesan

    und schmecken alles mit Salz und Pfeffer ab. Ich verwendete dabei Kräutersalz, was sehr gut dazu passte.
    37 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Sobald das Wasser dann kocht, salzen wir es wiederum und kochen die Tagliatelle nach Packungsbeschreibung darin. Bei meinen Nudeln sollte das sechs Minuten dauern.
    38 - Tagliatelle kochen / Cook tagliatelle

    Die Sauce lassen wir in der Zwischenzeit auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln und rühren sie bei Gelegenheit immer wieder etwas um.
    39 - Sauce köcheln lassen / Let simmer sauce

    Die fertig gekochten Tagliatelle lassen wir in einem Sieb abtropfen
    40 - Tagliatelle abtropfen lassen / Drain tagliatelle

    und holen schließlich noch den Lachs mit Spargel aus dem Ofen
    41 - Lachs aus dem Ofen nehmen / Take salmon from oven

    um alles schließlich, die Tagliatelle mit der Sauce, zusätzlichem Parmesan, etwas Basilikum und den angerösteten Pinienkernen garniert, servieren und genießen zu können.
    42 - Salmon with green aparagus on tagliatelle with lemon basil sauce - Served / Lachs mit grünem Spargel an Tagliatelle mit Zitronen-Basilikum-Sauce - Serviert

    Die Tagliatelle mit ihrer sommerlich-frischen Zitronen-Basilikum-Sauce alleine waren schon sehr lecker, vor allem in Kombination mit dem würzigen Parmesan und den Pinienkernen, die dem Ganzen noch eine zusätzliche nussige Note gaben. Aber auch am in Pergament gegarten Lachsfilet, das unglaublich zart und saftig geworden war, gab es nicht auszusetzen und es passte wir vermutet wunderbar zum Zitronenaroma der Sauce. Die gut durchgarten, aber noch leicht knackigen grünen Spargelstangen rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Den Lachs garnierte ich mir natürlich noch zusätzlich mit etwas Zitronensaft, das gehört meiner Meinung einfach dazu. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments, dass auch vom Aufwand her vollkommen überschaulich gewesen war. Ein wunderbares Sommergericht.

    43 - Salmon with green aparagus on tagliatelle with lemon basil sauce - Side view / Lachs mit grünem Spargel an Tagliatelle mit Zitronen-Basilikum-Sauce - Seitenansicht

    Ursprünglich hatte ich ja geplant gehabt, den Lachs über dem Nudelwasser zu pochieren, doch leider ist mir mein Bambus-Dämpfeaufsatz abhanden gekommen – keine Ahnung ob ich ihn verliehen oder nur verlegt habe. Aber auch im Ofen gegart erwies sich der Lachs als wunderbarer Genuss. Dass man für frischen Lachsloin in dieser Qualität hier in München leider mehr als 25 Euro hinblättern muss, nahm ich dabei billigend in Kauf. Für ein Sonntagsgericht geht das schon einmal. Ich bin nun mal kein Freund von TK-Lachs, denn diese Fischfilets neigen dazu, nach dem Auftauen bei der Zubereitung auseinander zu bröseln. Aber es muss natürlich kein Lachs sein, ich könnte mit auch gut Rotbarsch oder Zander zu den Zitronen-Basilikum-Tagliatelle vorstellen. Der Fanatasie sind diesem Rezept, wie so oft beim Kochen, also kaum Grenzen gesetzt.

    Guten Appetit

    Geschmortes Lamm mit Pflaumen & Aprikosen (Khoresht e sardalu wa alu) – das Rezept

    Sunday, June 15th, 2014

    Heute wollte ich mich mal an einem Khoresht e sardalu wa alu, einem persischen Schmorgericht aus Lamm mit getrockneten Pflaumen und Aprikosen versuchen. Ich bin ja immer auf der Suche nach unbekannten Geschmackserlebnissen und dieses Rezept schien mir gerade das richtige, um mal wieder etwas neues auszuprobieren. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn was am Ende heraus kam konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

    1 mittlgroße Zwiebel (160-170g)
    01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    550g Lammfleisch – wenn möglich mit Knochen
    02 - Zutat Lammfleisch / Ingredient lamb

    100g getrocknete Pflaumen
    13 - Zutat getrocknete Pflaumen / Ingredient dried plums

    100g getrocknete Aprikosen
    14 - Zutat getrocknete Aprikosen / Ingredient dried apricots

    400g Tomaten in Stücken
    03 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato in pieces

    1/2 Teelöffel Kurkuma
    04 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

    1/2 Teelöffel edelsüßes Paprika
    05 - Zutat Paprika edelsüß / Ingredient sweet paprika

    1/2 Teelöffel Curry
    06 - Zutat Curry / Ingredient curry

    1 Döschen Safran (0,1g)
    07 - Zutat Safran / Ingredient saffron

    1/2 Esslöffel Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1 Stange Zimt
    09 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

    1/2 Esslöffel Harissa (Würzpaste)
    10 - Zutat Harissa / Ingredient harissa

    250ml Gemüsebrühe
    11 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stocks

    etwas Zitronensaft
    12 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

    30g Pinienkerne
    15 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

    30g Mandeln
    16 - Zutat Mandeln / Ingredient almonds

    200g Langkorn-Reis
    17 - Zutat Reis / Ingredient rice

    sowie etwas Salz und Zucker zum würzen
    und etwas Butterschmalz oder Öl zum anbraten

    Beginnen wir nun also mit der Zubereitung. Nachdem wir die Zwiebel geschält und gewürfelt,
    18 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    das Lammfleisch gewaschen, trocken getupft
    19 - Lammfleisch waschen / Wash lamb

    und in mundgerechte Stücke geschnitten (wobei wir am besten überflüssiges Fett entfernen, die Knochen aber aufheben und bei Seite legen),
    20 - Lammfleisch würfeln / Dice lamb

    sowie die Safranfädchen mit etwas Salz im Mörser zerkleinert
    21 - Safran zerstoßen / Pound saffron

    und in warmen Wasser aufgelöst haben,
    22 - Safran in warmen Wasser auflösen / Dissolve saffron in warm water

    zerlassen wir etwa einen Esslöffel Butterschmalz (Ersatzweise Öl) in einer größeren Pfanne oder einem Topf
    23 - Butterschmalz zerlassen / Melt ghee

    und geben dann das gewürfelte Lammfleisch hinein
    24 - Lammfleisch in Pfanne geben / Put lamb in pan

    um es scharf von allen Seiten anzubraten.
    25 - Lammfleisch scharf anbraten / Sear lamb

    Ist das Fleisch angebraten, entnehmen wir es kurz aus der Pfanne, legen es bei Seite
    26 - Lammfleisch bei Seite stellen / Put lamb aside

    und dünsten die Zwiebel im verblieben Bratenfett an.
    27 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

    Ist die Zwiebel glasig angedünstet, geben wir das Fleisch wieder zurück in die Pfanne,
    28 - Fleisch wieder dazu geben / Add meat again

    fügen den halben Esslöffel Tomatenmark hinzu
    29 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

    und bestreuen alles mit je einem halben Teelöffel Kurkuma, Paprikapulver und Curry
    30 - Gewürze dazu geben / Add spices

    um schließlich noch den aufgelösten Safran dazu zu geben.
    31 - Safran in die Pfanne geben / Add saffron

    Alles braten wir kurz in der Pfanne mit an
    32 - Gewürze mit anbraten / Braise seasoning

    und löschen es dann mit den zerkleinerten Tomaten
    33 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

    sowie der Gemüsebrühe ab.
    34 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

    Schließlich geben wir die Knochen
    35 - Knochen dazu geben / Add bones

    sowie die Zimtstange mit in die Pfanne
    36 - Zimtstange einlegen & Add cinnamon stick

    und lassen alles geschlossen auf reduzierter Stufe für ca. eineinhalb Stunden vor sich hin schmoren.
    37 - Geschlossen schmoren lassen / Simmer closed

    Dabei sollte wir dabei aber nicht vergessen, ab und zu einmal umzurühren.
    38 - Ab und zu umrühren / Stir from time to time

    Sind die 1 1/2 Stunden um, zerkleinern wir die getrockneten Pflaumen und Aprikosen
    39 - Trockenobst zerkleinern / Mince dried fruits

    und geben sie mit in die Pfanne
    40 - Trockenobst addieren / Add dried fruits

    um sie unterzuheben und für weitere 30 Minuten geschlossen und bei gelegentlichem umrühren mit schmoren zu lassen.
    41 - Verrühren & weiter köcheln lassen / Fold in & continue simmer

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, etwas Wasser für den Reis in einen Topf zu geben und damit zu beginnen, es zum kochen zu bringen.
    42 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

    Da ich am Gericht etwas die Schärfe vermisste, entschloss ich mich außerdem dazu, alles mit einem halben Esslöffel Harissa zu würzen
    43 - Harissa einrühren / Stir in harissa

    bevor ich es schließlich mit etwas Salz, Zucker und einigen Spritzern Zitronensaft abschmeckte.
    44 - Mit Salz, Zucker & Zitronensaft abschmecken / Taste with salt, sugar & lemon juice

    Sobald das Wasser dann kocht, fügen wir etwa einen halben Teelöffel Salz hinzu
    45 - Salz hinzu geben / Add salt

    und addieren schließlich den Reis, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zuzubereiten.
    46 - Reis kochen / Cook rice

    Kurz bevor der Reis dann fertig gekocht ist, zerlassen wir etwa 1/2 bis 3/4 Esslöffel Butter oder Butterschmalz in einer kleineren Pfanne,
    47 - Butterschmalz zerlassen / Melt ghee

    geben je eine kleine Prise Salz und Zucker hinzu
    48 - Prise Salz & Zucker hinzu geben / Add pinch of salt & sugar

    und rösten die Mandeln und Pinienkerne darin goldbraun an.
    49 - Pinienkerne & Mandeln anrösten / Roast almonds & pine nuts

    Schließlich entnehmen wir noch die Zimtstange und die Knochen aus unserem Khoresht
    50 - Knochen & Zimtstange entfernen / Remove bones & cinnamon stick

    und können das Gericht schließlich mit dem Reis sowie Mandeln und Pinienkernen als Garnitur servieren und genießen.
    51 - Khoresht e sardalu wa alu - Serviert / Served

    Nicht nur dass das Lammfleisch durch das lange Schmoren butterweich und zart geworden war, auch die Sauce aus Tomaten, Trockenpflaumen und Aprikosen erwies sich dank der gut ausgewogenen Kombination an Gewürzen als überaus lecker und gelungen. Dazu kam eine leichte, aber nicht dominante Schärfe durch die beigefügten Harissa und schließlich die leicht nussige Note durch die angerösteten Mandeln und Pinienkerne. Fruchtig und gleichzeitig recht kräftig im Geschmack, aber sehr lecker muss ich sagen.

    52 - Khoresht e sardalu wa alu - Seitenansicht / Side view

    Wie üblich möchte ich abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte des heutigen Gerichtes werfen. Meiner Berechnung nach liegen wir dabei für das Khoresht samt Mandeln und Pinienkerne alleine bei 2000kcal, also 500kcal pro Person. Hinzu kommen noch einmal 340kcal für die 200g Reis, also 85kcal pro Portion, womit wir schließlich bei 585kcal pro Person für diese Zusammenstellung landen. Für ein Hauptgericht auch heute mal wieder ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Bleibt also nur zu hoffen, dass eventuellen “Nachkochern” das Gericht genau so gut mundet wie mir. 😉

    Guten Appetit

    Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln & Pinienkernen – das Rezept

    Saturday, February 1st, 2014

    Auf meiner ewig währenden Suche nach neuen Geschmackserlebnissen stieß ich vor kurzem auf ein Rezept für dieses Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln & Pinienkernen, das nicht nur durch die eher ungewöhnlich Kombination von Lammfleisch und Aprikosen, sondern auch durch eine interessante Kombination von Gewürzen aus der Masse hervor stach. Also wagte ich mich heute mal an dieses Rezept und muss nun zugeben, dass es sich um eines der besten Currys handelte, dass ich seit langem gegessen habe. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    4-5 Schalotten (zusammen ca. 200g)
    01 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    2-3 Chilis (z.B. thailändische Rawit)
    02 - Zutat Chili / Ingredient chilis

    750g Lammfleisch (aus der Keule)
    03 - Zutat Lammfleisch / Ingredient lamb meat

    450g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
    04 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    15 – 20g frischer Ingwer
    05 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    700ml Gemüsebrühe
    06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    2 Esslöffel Pinienkerne
    07 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

    100g Aprikosen (Soft-Aprikosen – gibts in gut sortierten Supermärkten bei den Trockenfrüchten)
    08 - Zutat Softaprikosen / Ingredient soft apricots

    1 kleine Stange Zimt
    09 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

    1 Teelöffel Kurkuma
    10 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

    1 Teelöffel Koriander
    11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    1 1/2 Esslöffel Curry
    12 - Zutat Curry / Ingredient curry

    1 Esslöffel Mehl (Weizenmehl – Typ 405)
    13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    außerdem Salz und rosenscharfes Paprika
    sowie etwas Butterschmalz zum Braten

    Bereiten wir wie üblich erst einmal alle Zutaten vor und beginnen mit den Schalotten, die wir schälen und würfeln.
    14 - Schalotten würfeln / Dice shallots

    Außerdem schälen wir den Ingwer und würfeln ihn sehr fein,
    15 - Ingwer schälen & würfeln / Peel & dice ginger

    und entkernen die Chilis
    16 - Chili entkernen / Decore chilis

    und zerkleinern sie ebenfalls.
    17 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

    Anschließend waschen wir das Lammfleisch gründlich, trocknen es,
    18 - Lammfleisch waschen / Wash lamb meat

    entfernen vorsichtig die fettigen Stellen und eventuelle Sehnen
    19 - Lammfleisch putzen / Clean lamb

    und würfeln es grob in mundgerechte Stücke.
    20 - Lammfleisch würfeln / Dice lamb

    Des weiteren rösten wir die beiden Esslöffel Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett, bis sie goldbraun sind.
    21 - Pinienkerne ohne Fett rösten / Roast pine nuts without oil

    In einer zweiten, größeren Pfanne, für die wir auch einen Deckel besitzen, zerlassen wir nun etwas Butterschmalz auf erhöhter Stufe
    22 - Butterschmalz zerlassen / Melt ghee

    und geben dann das gewürfelte Lammfleisch hinzu
    23 - Lammfleisch hinzu geben

    um es rundherum für etwa fünf bis sechs Minuten scharf anzubraten, dabei mit etwas Salz zu würzen
    24 - Lammfleisch scharf anbraten / Sear lamb

    und es dann aus der Pfanne zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
    25 - Lammfleisch bei Seite stellen / Put lamb meat aside

    Unter eventueller Zugabe von etwas mehr Butterschmalz geben wir dann die gewürfelten Schalotten in die Pfanne,
    26 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

    addieren die zerkleinerten Chilis
    27 - Chilis addieren / Add chilis

    sowie den fein gewürfelten Ingwer
    28 - Ingwer hinzugeben / Add ginger

    und dünsten alles gemeinsam für einige Minuten auf mittlerer Stufe an.
    29 - Zusammen andünsten / Braise lightly together

    Anschließend geben wir das Fleisch wieder in die Pfanne,
    30 - Fleisch wieder dazu geben / Add meat again

    bestäuben es mit einem Esslöffel Mehl
    31 - Mit Mehl bestäuben / Besprinkle with flour

    und schwitzen dieses kurz mit an
    32 - Mehl kurz mit anschwitzen / Braise flour

    bevor wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe ablöschen.
    32 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable stock

    Nun lassen wir alles kurz aufkochen,
    33 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

    geben die Zimtstange hinzu
    34 - Zimtstange dazu geben / Add cinnamon stick

    und würzen dann mit einem Teelöffel Kurkuma,
    35 - Kurkuma addieren / Add curcuma

    einem Teelöffel Koriander
    36 - Mit Koriander würzen / Season with coriander

    sowie eineinhalb Esslöffeln Curry.
    37 - Curry unterrühren / Stir in curry

    Anschließend lassen wir das Gericht bei geschlossenem Deckel für erst einmal 30 Minuten auf leicht reduzierter Stufe schmoren
    38 - Geschlossen schmoren / Stew closed

    wobei wir natürlich nicht vergessen sollten, zwischendurch immer mal umzurühren.
    39 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Nach dreißig Minuten geben wir die Hälfte der Aprikosen hinzu, rühren sie unter und lassen alles für weitere dreißig Minuten geschlossen weiter schmoren.
    40 - Hälfte der Aprikosen dazu geben / Add half of apricots

    Diese dreißig Minuten können wir dann auch nutzen, die Kartoffeln zu schälen
    41 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und in mundgerechte Stücke zu würfeln.
    42 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

    Ist die zweite halbe Stunde verstrichen, geben wir schließlich die gewürfelten Kartoffeln,
    43 - Kartoffeln in die Pfanne geben / Add potatoes

    die zweite Hälfte der Aprikosen
    44 - Restliche Aprikosen addieren / Add remaining apricots

    und die angerösteten Pinienkerne hinzu,
    45 - Pinienkerne hinzufügen / Add pine nuts

    lassen alles erneut kurz aufkochen
    47 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

    und schmecken alles dabei noch mit etwas rosenscharfen Paprika ab.
    46 - Mit scharfem Paprika würzen / Season with hot paprika

    Bei geschlossenem Deckel lassen wir dann alles eine weitere halbe Stunde weiter schmoren.
    48 - Geschlossen weiter schmoren / Continue to stew closed

    Danach probieren wir unser Gericht schließlich noch einmal
    49 - Probieren / Try

    und schmecken es – falls notwendig – final noch einmal mit den Gewürzen ab.
    50 - ggf. mit Gewürzen abstimmen / Season if necessary

    Sind die Kartoffeln schließlich gar, was wir durch anstechen mit einer Gabel leicht feststellen können,
    51 - Kartoffeln auf Gargrad prüfen / Check potatoes

    brauchen wir nur noch die Zimtstange zu entfernen
    52 - Zimtstange entnehmen / Remove cinnamon stick

    und können das Gericht anschließend sofort servieren und genießen.
    53 - Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln - Served / Lamb apricots curry with potatoes - Served

    Nicht nur dass das Lammfleisch durch die eineinhalb Stunden schmoren wunderbar zart geworden ist, während die Kartoffeln durch das späte hinzufügen zwar durchgekocht, aber noch bissfest geblieben waren – nein- auch die Gewürzkombination erwies sich als überaus lecker und gelungen. Chilis und Ingwer gaben dem Gericht eine angenehme Schärfe, die Aprikosen wiederum eine ganz leicht fruchtige Note, die angerösteten Pinienkerne einen leicht nussigen Touch. Die übrigen Gewürze wie Curry, Kurkuma, Koriander und Paprika taten schließlich ihr übriges um das Gericht geschmacklich zu einem Erlebnis zu machen, das ich so lange nicht mehr gehabt habe. Ein sehr leckeres Gericht, bei dem sich die etwas längere Zubereitungszeit wirklich gelohnt hatte.

    54 - Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln - Seitenansicht / Lamb apricots curry with potatoes - Side view

    Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach liegt die Gesamtkombination bei 2100kcal, das heißt pro Portion müssen wir hier mit 700kcal rechnen. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht meiner Meinung nach noch im absolut akzeptablen Bereich. Somit kann ich dieses Gericht nicht nur der Freunden exotischer Genüsse wärmstens ans Herz legen, denn es lockt ein Genuss der seinesgleichen wirklich sucht.

    Guten Appetit

    Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept

    Sunday, December 9th, 2012

    Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?

    900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)
    01 - Zutat Pak Choi / Ingredient pak choi

    250g Kartoffeln
    02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    100g Blattspinat
    03 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

    250g Ricotta
    04 - Zutat Ricotta / Ingredient ricotta

    200g Ziegenfrischkäse
    05 - Zutat Ziegenfrischkäse / Ingredient goat cream cheese

    100g Saure Sahne
    06 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

    1 Schalotte
    07 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

    1/2 Bund Dill
    08 - Zutat Dill / Ingredient dill

    1 Hühnerei
    09 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    50g Parmesan
    10 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan cheese

    50g Pinienkerne
    11 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

    sowie etwas Pfeffer zum würzen
    und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form

    Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln
    12 - Schalotte würfeln / Dice shallot

    sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen
    13 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und fein zu würfeln.
    14 - Kartoffel fein würfeln / Dice potatoes

    Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus
    15 - Strunk entfernen / Remove stalk

    und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.
    16 - Pak Choi waschen / Wash pak choi

    Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen
    17 - Wasser aufsetzen / Bring water to boil

    reiben wir den Parmesan-Käse
    18 - Parmesan reiben / Grind parmesan

    und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,
    19 - Dill waschen / Wash dill

    zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen
    20 - Fähnchen abzupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese dann gründlich.
    21 - Dill zerkleinern / Mince dill

    Sobald das Wasser dann kocht
    22 - Wasser kocht / Water boiling

    blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.
    23 - Pak Choi blanchieren / Blanch pak choi

    Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten
    24 - Kartoffelwürfel kochen / Cook potato dices

    und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.
    25 - Kartoffelwürfel abtropfen lassen / Drain potatoes

    Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.
    26 - Blattspinat blanchieren / Blanch leaf spinach

    Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.
    27 - Pinienkerne rösten / Toast pine nuts

    Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben
    28 - Gut ausdrücken / Squeeze well

    zerkleinern wir ihn mit einem Messer.
    29 - Pak Choi zerkleinern / Cut pak choi

    Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.
    30 - Blattspinat schneiden / Cut leaf spinach

    Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,
    31 - Ziegenfrischkäse zerbröseln / Put goat cream cheese in bowl

    fügen den Ricotta
    32 - Ricotta addieren / Add ricotta

    und die Saure Sahne hinzu
    33 - Saure Sahne hinzufügen / Add sour cream

    und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.
    34 - Cremig verrühren / Stir

    Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.
    35 - Pinienkerne grob zerkleinern / Mince pine nuts

    Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt
    36 - Ei hinzufügen / Add egg

    und ebenfalls verrührt haben
    37 - Ei verrühren / Mix in egg

    folgen dann die Kartoffelwürfel,
    38 - Kartoffelwürfel addieren / Add potato dices

    sowie Spinat und Pak Choi.
    39 - Pak Choi  & Spinat dazu / Add spinach & pak choi

    Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter
    40 - Vermengen / Mix

    und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte
    41 - Schalotte hinzufügen / Add shallot

    den geriebenen Parmesan,
    42 - Parmesan hinein / Add parmesan

    die Pinienkerne
    43 - Pinienkerne addieren / Add pine nuts

    und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.
    44 - Dill dazu / Add dill

    Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse
    45 - Gut vermengen / Mix well

    und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.
    46 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

    Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus
    47 - Form ausfetten / Grease tin

    und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.
    48 - Form befüllen / Fill bun tin

    Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.
    49 - Backen / Bake

    Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,
    50 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - Fertig gebacken

    dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.
    51 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - Serviert

    Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen. 😉

    52 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - CloseUp

    Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    Guten Appetit

    Blätterteigpizza mit Rosenkohl & Pinienkernen – das Rezept

    Saturday, May 21st, 2011

    Am Samstag wollte ich endlich einmal testen, inwieweit sich Blätterteig auch zum Pizza machen eignet. Das ganze kombinierte ich mit einem Rezept dass ich vor kurzem eigentlich für regulären Pizzateig entdeckt hatte: Pizza mit Rosenkohl und Pinienkernen. Da ich jedoch nicht sicher war ob es geschmacklich gelingen würde, verwendete ich die andere Hälfte des Blätterteiges für einen regulären Pizzabelag – das aber nur am Rande erwähnt. Inzwischen weiß ich ja dass es gelungen ist und möchte das Rezept daher hier gerne kurz vorstellen.

    Was brauchen wir also?

    1 Päckchen Blätterteig
    01 - Zutat Blätterteig

    Für die Pizzaiola (Pizzasauce)
    1 Dose (400g) Pizzatomaten oder stückige Tomaten. Ich war mit dem Pizzatomaten die ich verwendet hatte etwas unzufrieden, da sich Strünke darin befanden, in Zukunft werde ich wohl eher wieder normale Stückige verwenden)
    06 - Zutat Pizzatomaten

    1 kleine Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel

    1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
    05 - Zutat Knoblauch

    Zwei Stile frischen Majoran
    03 - Zutat Majoran

    5-6 Blätter frisches Basilikum
    02 - Zutat Basilikum

    sowie etwas Olivenöl zum anschwitzen und Salz und Pfeffer – bevorzugt frisch gemahlen – zum Würzen

    Für den Belag

    120g Rosenkohl – da ich keinen frischen bekommen habe griff ich hier auf TK-Ware zurück
    01 - Zutat Rosenkohl

    1 Kugel Mozzarella – ich wählte hier die fettreduzierte Variante
    07 - Zutat Mozzarella

    1/2 Hand voll Pinienkerne (die ich übrigens unverhältnismäßig teuer finde)
    08 - Zutat Pinienkerne

    sowie auch hier Salz und Pfeffer zum würzen

    Für die zweite Hälfte verwendete ich etwas Gouda als Käse-Unterlage, darauf kam etwas Putensalami und schließlich die Reste der Mozzarella.

    Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Den Rosenkohl blanchieren wir für einige Minuten in kochendem Salzwasser und stellen ihn dann zum Abtropfen und abkühlen bei Seite. Da ich hier TK-Ware verwendet hatte, hatte ich die Röschen vorher in der Mikrowelle auf der Auftaustufe einige Minuten vorbehandelt.
    09 - Blumenkohl blanchieren

    Die Zwiebel schälen und hacken wir fein, dann schwitzen wir sie mit etwas Olivenöl in einem Topf glasig an. Erst dann geben wir die gepresste Knoblauchzehe hinzu und lassen sie ebenfalls kurz mit anschwitzen.
    10 - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen

    Ist alles gut angeschwitzt, geben wir schließlich die Tomaten hinzu
    11 - Pizzatomaten zugeben

    und würzen alles mit Salz und Pfeffer.
    12 - Mit Pfeffer und Salz würzen

    Majoran und Basilikum hacken wir nun fein
    13 - Kräuter hacken

    und geben sie ebenfalls in den Topf. Anschließend lassen wir alles auf mittlerer Stufe etwas reduzieren und stellen es schließlich bei Seite damit es etwas Temperatur verliert so dass wir es mit dem Teig verarbeiten können.
    14 - In Sauce geben

    Den Rosenkohl halbieren wir jeweils
    15 - Blumenkohl halbieren

    und schneiden den Mozzarella in einigermaßen dünne Scheiben.
    16 - Mozzarella schneiden

    Ist unsere Sauce etwas abgekühlt, können wir den Backofen auf 200 Grad vorheizen und dann den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben
    17- Blätterteig auf Blech geben

    und ihn mit unserer Pizzaiola bestreichen.
    18 - Mit Pizzaiola bestreichen

    Im Anschluß können wir alles nach belieben belegen. Für die Rosenkohl-Pinienkern-Pizza belegte ich zuerst die Pizzaiola mit den halbierten Rosenkohl-Röschen, gab etwas Salz und Pfeffer darüber und verteilte dann die Pinienkerne. Abschließend folgte jeweils eine Scheibe Mozzarella. Das untere größte Stück bestreute ich mit etwas Gouda, belegte es mit Putensalami und belegte es dann mit dem Rest meiner Mozzarellakugel.
    19 - Belegen

    Jetzt kommt alles für ca. 20 Minuten – hier ist natürlich wieder mal eher Augenmaß als reine verstrichene Zeit gefragt – in den vorgeheizten Backofen.
    20 - In Backofen geben

    Schließlich können wir das Backblech entnehmen
    21 - Fertig gebacken

    und es zum Verzehr servieren.
    22 - Serviert

    Sehr lecker das ganze – soviel steht fest. Die Variante mit Blumenkohl und Pinienkernen ganz besonders wie ich feststellen durfte, auch wenn der Belag für eine klassische Pizza ohne Frage eher ungewöhnlich ist. Als “Fingerfood” eignet sich das Ganze aber nur bedingt, das der Blätterteig naturbedingt natürlich nicht die Festigkeit eines normalen Blätterteigs besitzt. Vor allem der Teil der mit Pizzaiola belegt war, war natürlich nur wenig aufgegangen. Meine größte Befürchtung war hier gewesen dass der Teig durchweicht, doch hier kann ich Entwarnung geben. Hat alles wunderbar geklappt. Die Zuhilfenahme von Messer und Gabel beim Verzehr kann aber trotzdem nicht schaden.

    23 - CloseUp

    Natürlich kann man beim Belag nach eigenem Belieben variieren – die hier vorgestellten Varianten sollen nur ein Beispiel der Möglichkeiten sein. Das Verwenden von Rosenkohl Röschen und Pinienkernen ist aber ohne Frage eine interessante und vor allem sehr leckere Alternative. Bei Gelegenheit muss ich diese Variation unbedingt auch noch einmal mit normalen Pizzateig ausprobieren, denn mir hat sie wirklich vorzüglich geschmeckt und erwies sich als recht kalorienarme und leichte, vegetarische Alternative. Wie immer hoffe ich mit diesem Beitrag dem einen oder anderen Hobbykoch eine Anregung gegeben zu haben – für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

    Guten Appetit