Pizza Hawaii mit Mozzarella, Kochschinken & Ananas [15.07.2016]

Heute stand mit einem Gebratenen Wildlachssteak mit Paprikasugo und Tagliatelle im Bereich Globetrotter ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, das sich von den sonst üblichen “… mit Remoulade und Kartoffelsalat” Gerichten abhob und ich hatte diese Woche ja noch keinen Fisch zu mir genommen. Aber parallel dazu hatte man auch den restauranteigenen, zweistöckigen Steinofen mal wieder in Betrieb genommen und bot im Bereich Vitality eine Pizza Hawaii mit Mozzarella, Kochschinken und Ananas an, die mich einfach zu sehr reizte als dass ich hier nicht zugreifen konnte. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder der Gebackenen Ananas und Banane und dem San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich heute kein Interesse. Zum Glück brauchte ich der Theke vor dem Ofen nicht lange warten und bekam recht schnell meine frisch gebackene Pizza, die mit einem großen Messer gevierteilt und mir auf einem vorgewärmten Teller überreicht wurde. Jetzt konnte ich mir die Pizza noch mit getrocknetem Oregano und einer Chilisauce nach eigenem Gutdünken garnieren.

Pizza Hawaii

Beim Belag hatte man heute wirklich nicht gegeizt, sondern reichlich Schinken und Käse sowie ausreichend Ananas auf die Pizza getan, allerdings waren die Zutaten leider nicht gleichmäßig verteilt, sondern konzentrierten sich etwas in der Mitte. Der frisch gebackene, dünne und knusprige Teig war, abgesehen von den äußersten Rändern an denen er für meinen Geschmack etwas zu knusprig geworden ist, sehr gut gelungen und vollendete dieses Pizzagericht zu einem leckeren, aber leider nicht perfekten Mittagsgericht. Das Oregano und die wirklich scharfe Chilisauce erwiesen sich als gute Ergänzung dazu. Ich war zufrieden, kann aber aus bereits genannten Gründen auch keine volle Punktzahl geben.
Mit einem kleinen Vorsprung gelang es der Pizza Hawaii auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute den ersten Platz für sich zu gewinnen, das Wildlachssteak war ihm aber eng auf den Fersen und landete auf einem guten zweiten Platz. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich der Apfelstrudel.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: +

Ofenfrische Pizza Hawaii mit Schinken & Ananas [26.02.2016]

Obwohl für einen Freitag ungewöhnlich, hatte man eine Ofenfrische Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas im Abschnitt Vitality in unserem Betriebsrestaurant eingeplant. Zugegebenermaßen sah auch das für diesen Tag übliche Fischgericht bei Globetrotter, dieses Mal eine Gebackene Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat, aber ich hatte mich bereits früh für die Pizza entschieden – auch wenn die Schlange vor dem restauranteigenen Steinofen mit seinen zwei Backebenen bereits recht lang geraten war. Denn die vorbereiteten Pizzen wurden tatsächlich frisch fertig gebacken und das dauerte etwas. Dennoch stürzte ich mich ins Getümmel und ließ die anderen Angebote wie Milchreis mit Zimt-Zucker und roter Grütze bei Tradition der Region oder Gebackene Banana und Ananas mit Honig sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke links liegen. Die fertig gebackenen Pizzen wurden von einer der zwei am Ofen arbeitenden Küchenfachkräfte gevierteilt und mit Oregano bestreut. Außerdem konnte man sich die Pizza selbst noch mit scharfer, roter Sauce und/oder Olivenöl garnieren (worauf ich jedoch verzichtete), des weiteren hatte man zum schneiden schärfere Steakmesser bereit gestellt. Auf weitere Dinge wie Salat, Gemüse oder ein Dessert verzichtete ich aber.

Pizza Hawaii

Der Belag aus in Streifen geschnittenem Kochschinken, gewürfelter (Dosen-)Ananas, Tomatensauce und Käse war leider etwas unregelmäßig verteilt, aber er gab der Pizza mit ihrem angenehm dünnen und dank des frischen (auf-)backens im Ofen auch schön knusprigen Bodens den typischen Geschmack einer Hawaii-Pizza. Und der Geschmack wurde sehr passend durch das Oregano ergänzt. Für eine Kantinenpizza eine gute Qualität wie ich fand – in einem Restaurant hätte ich aber vielleicht anders geurteilt. Ich war auf jeden Fall zufrieden mit meiner Wahl. Einzig die Tatsache, dass die Pizza schnell abkühlte störte mich ein wenig, hier hätte man vielleicht die Teller etwas vorwärmen sollen, aber das lasse ich natürlich nicht in die Bewertung einfließen.
Obwohl die Schlange vor den Pizzaöfen eindeutig die längste gewesen war, konnte sich was die Quantität angeht dennoch das Schollenfilet mit Kartoffelsalat den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf dem zweiten Platz folgte die Pizza Hawaii, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Milchreis schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: ++

Pizza Hawaii [05.02.2014]

Auch wenn sowohl die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse oder Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce als auch die anderen Angebote der regulären Küche wie das Hähnchen Cordon Bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region oder Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Globetrotter recht gut aussahen, so hatte ich ursprünglich geplant gehabt, bei der Gebackenen Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln zuzuschlagen, ganz in meiner alten Tradition, Mittwochs bei Fisch oder Meeresfrüchten zuzuschlagen. Doch noch bevor ich den Schankraum betrat, ließ ein Geruch schon Vermutungen aufkommen, welche sich unmittelbar bestätigten als ich schließlich die Theken erreicht: Es gab heute frisch im Steinofen zubereitete Pizza, und zwar Pizza Hawaii. Wahrscheinlich war es auch die Tatsache, dass die Forelle etwas krebelig aussah, die mich daher den Entschluss fassen ließ, auch diesen Mittwoch erneut bei der Pizza zuzuschlagen. Was die Planer des Betriebsrestaurants geritten hatte, als sie sowohl ein Gericht mit Pommes als auch Pizza an einem Tag auf den Speiseplan setzten erschloss sich mir hier zwar nicht, aber es schien sich schnell herumgesprochen zu haben, denn der Laden war brechend voll – deutlich voller als sonst. Und sie kamen bei den Pizzen mit dem Backen im zweistöckigen Steinofen kaum nach, so dass ich etwas warten musste. Dafür wurde sie aber von der Thekenkraft nach dem Backen in vier Stücke zerteilt und mit italienischen Kräutern und Olivenöl garniert, bevor ich endlich bezahlen und mich an den Verzehr machen konnte.

Pizza Hawaii

Zwar war der Rand dieses Mal etwas schmaler und nicht ganz so kross gebacken wie beim letzten Mal, aber leider liess die Verteilung der Hauptzutaten, nämlich des Schinkens und der Ananasstücke etwas zu wünschen übrig. Denn genau diese Komponenten waren nicht nur in der Mitte konzentriert und ungleichmäßig verteilt, weswegen die Randstücke nur aus Teig und etwas Tomatensauce und wenn man Glück hatte noch etwas Käse bestanden. Geschmacklich war die Pizza Hawaii zwar absolut in Ordnung, aber aufgrund dieser kleinen Nachlässigkeit muss ich leider einen kleinen Abzug in der Benotung geben. Dennoch bereute ich die Entscheidung für die Pizza nicht.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich aber das Cordon Bleu mit Pommes mit klarem Vorsprung durchsetzen und nahm den ersten Platz vor der somit zweitplatzierten Pizza Hawaii ein. Auf dem dritten Platz folgte der Erbsensuppeneintopf, den ich meinte noch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die Asia-Gerichte. Die Forelle auf Balkan-Art landete schließlich, obwohl nicht vegetarisch, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: +

Wagner Steinofen Pizza Hawaii – der Kurztest

Nachdem ich in der letzten Zeit vor allem die Fertigpizzen vom Typ Speciale mit Salami, Schinken und Pilzen getestet hatte, wollte ich heute mal eine weitere, sehr beliebte Ausfertigung versuchen: Die Pizza Hawaii, die traditionell neben Käse und Tomatensauce mit Schinken und Ananas belegt ist. Dabei fiel meine Wahl aufgrund meiner Vorliebe für dünne, fast randlose Böden auf eine Fertigpizza der Firma Wagner aus der Reihe Original Wagner Steinofen, die ich zum Preis von 2,49 Euro in einer Filiale der Discounter-Kette Lidl erworben hatte.

01 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Box front
Verpackung – vorne

02 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Box hinten / Box back
Verpackung – hinten

Wie aktuell im Trend liegend, kommt auch diese Pizza laut Hersteller ohne Geschmacksverstärker und ohne künstliche Aromen. Als Zutaten werden Weizenmehl, zerkleinerte Schältomaten (15%), Edamer (15%), Ananasstücke (13%), gekochter Hinterschinken (7%), Ananassaft, Ananasmus, pflanzliches Öl, Vollmilchpulver, Hefe, Zucker, Speisesalz, modifizierte Maisstärke, Sojalecithine als Emulgatoren, Kräuter und Gewürze sowie Dextrose angegeben. Etwas seltsam liest sich außerdem die Warnung, dass die Pizza Spuren von Fisch, Krebstieren Schalenfrüchten, Sellerie und Senf enthalten kann. Zwar ist das Hilfreich für Allergiker, aber was sollen bitte Fisch und Krebstiere in einer Pizza Hawaii ??
Im Inneren des Pappkartons findet sich schließlich die eigentliche, tiefgefrorene Pizza, die wie üblich aus Hygienegründen noch einmal in eine Folie eingeschweißt ist.

03 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Pizza in Folie / Pizza in foil

Diese nur locker anliegende Folie lässt sich einfach und ohne weitere Hilfsmittel mit den Händen aufreißen und den tiefgefrorene “Pizzarohling” mit einem Durchmesser von 24,5cm entnehmen.

04 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - gefrorene Pizza ausgepackt / frozen pizza unwrapped

Während Tomatensauce, Käse und Schinken sehr gleichmässig auf dem Teig verteilt sind, fällt auf dass die Ananasstücke etwas willkürlich darauf zu liegen scheinen. Da eine solche Pizza mit Sicherheit maschinell hergestellt wird, scheint das Gerät was die Ananas auf die Pizza gibt also noch nicht ganz ausgereift zu sein. 😉 Hier wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, dass alle Zutaten mit der gleichen Sorgfalt aufgebracht werden.
Die Zubereitung ist natürlich, wie bei solchen Gerichten, sehr simpel. Nachdem wir den Backofen auf 230 Grad vorgeheizt haben (Umluft: 200 Grad, Gas: Stufe 4-5), geben wir die noch immer gefrorene Pizza auf einen Gitterrost und schieben diesen auf der mittleren Schiene in den Ofen. Anschließend muss alles für 10 bis 12 Minuten goldbraun fertig gebacken (oder besser gesagt aufgebacken) werden.

06 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Im Ofen / In oven

Danach brauchen wir die Pizza nur noch entnehmen und können sie unmittelbar genießen.

07 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Fertig gebacken / Finished baking

Was die Knusprigkeit und Dünne des Bodens angeht, spielt die Firma Wagner mit ihrer Original Steinofen Pizzereihe eindeutig in der oberen Liga, das muss ich vorbehaltlos zugeben. Allerdings war ich mit dem Zubereitungsgrad des Belages nur bedingt zufrieden, denn während der Schinken bereits recht dunkel geworden war, hätte der Käse gerne noch etwas länger backen können. Das konnte ich aber leider nicht riskieren, da der Boden bereits sein Maximum an Knusprigkeit erreicht hatte – hätte ich ihn länger im Ofen gelassen, wäre er eindeutig zu hart geworden. Geschmacklich gab es aber nichts auszusetzen, denn die fruchtigen Ananasstücke harmonierten wie ich fand wunderbar mit dem mageren Schinken, dem Käse und der würzig-fruchtigen Tomatensauce. Eine durchaus gelungene Hawaii-Fertigpizza mit nur wenig Verbesserungspotential.

08 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Seitenansicht / Side view

09 - Pizza Hawaii (Wagner Steinofen)  - Angeschnitten / Sliced

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Pizzazubereitung:

Nährwerte:
  100g 380g
(Pizza)
Brennwert: 922 kj
219 kcal
3505 kj
834 kcal
Eiweiß: 9,0g 34,2g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,4g
3,1g
28,1g
11,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
28,3g
6,4g
107,5g
24,3g
Ballaststoffe: 1,8g 6,8g
Natrium: 0,47g 1,79g
Broteinheiten: 2,4 9,0

Mit 834kcal spielt die Wagner Steinofen Pizza Hawaii was die Nährwerte angeht im unteren Mittelfeld der bisher getesteten Pizzen, deren Werte zwischen 635kcal für die Wagner “Die Backfrische” Spargel-Schinken und 972kcal für die Wagner Big Pizza Supreme tendieren. Was aber auch hier mal wieder auffällt, ist die große Menge an Zucker, die in dieser Zubereitung zu finden sind – nämlich 24,7g, was 8,3 Stücken Würfelzucker á 3g entspricht. Auch wenn bei einer Pizza Hawaii ein Teil wohl den gezuckert eingemachten Ananasstücken zu verdanken ist, würde wohl kein normaler Pizzabäcker über 8 Zuckerwürfel in seine Pizza tun. Damit führt die Pizza Hawaii was die Zuckerwerte angeht die Liste der aktuellen Pizzen sogar an – zumindest soweit der Hersteller diese Werte auch angegeben hatte. Aber trotz dieser kleinen Mängel kann ich auch der Pizza Hawaii von Wagner größtenteils meine Empfehlung aussprechen, denn für eine TK-Fertigpizza war sie aus meiner Sicht mehr als nur genießbar.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen