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Kurztest Dr. Oetker “Die Ofenfrische” Pizza Speciale

Sunday, April 18th, 2010

Im Rahmen meiner Testreihe von Fertigpizzen kam ich nun gestern Abend dazu, eine Pizza der Bielefelder Firma Dr. Oetker von der Sorte Die Ofenfrische einem genaueren Test zu unterziehen. Um einen besseren Vergleich zum vorherigen Test zu ermöglichen, wählte ich auch dieses Mal die Zusammenstellung Speciale. Der Preis lag im tegut bei 2,49 Euronen, ich habe sie aber auch schon günstiger zu Preisen bis hinunter zu 1,99 Euronen gesehen.

01 - Packung vorne
Verpackung Vorderseite

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Wie üblich befand sich im Inneren der Verpackung die in dünne Folie eingeschweißte, tiefgefrorene Pizza.

03 - Pizza verpackt
Pizza eingeschweißt

Der Durchmesser der Pizza lag mit ca. 24 cm einen Zentimeter unter dem Durchmesser der letztes Wochenende getesteten Wagner-Pizza, dafür war der Rand deutlich dicker. Mit 405g Nettogewicht war sie des weiteren auch etwas massiger. Unter der Pizza fand sich zwischen einer Pappscheibe und dem eigentlichen Pizzakörper eine dünne Folie Backpapier. Sehr praktisch wenn man über kein eigenes Backpapier verfügt – hier hat Dr. Oetker eindeutig mitgedacht.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt

05 - Pizza mit Pappe und Backpapier
Pizza mit Backpapier und Pappe

Der Belag aus Salami, Schinken und Pilzen sowie natürlich der üblichen Tomatensauce und Käse, sah wie ich fand ganz passabel aus. Die acht Salamischeiben waren sehr gleichmässig verteilt, ebenso die kleinen Schinkenschnipsel, die aber wie ich fand etwas zu spärlich vertreten waren. Die Pilze wiederum, welche recht sich konzentriert in einem mittigen Streifen auf der Pizza befanden, waren mehr als genug vorhanden. In der Summe fand ich, dass diese Pizza sehr maschinell gefertigt aussah, was aber nichts über den Geschmack aussagen muss.
Für die Zubereitung musste der Ofen auf 250 Grad vorgeheizt werden. Die Pappe wurde entfernt und das Backpapier kurz vom Unterboden gelöst. Nachdem mein Elektroofen schließlich die gewünschte Temperatur erreicht hatte, schob ich die Pizza auf dem Backblech und mit dem Backpapier darunter in den Ofen, wo sie 13 bis 15 Minuten verbleiben sollte.

06 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Nach der angegebenen Zubereitungszeit holte ich schließlich die Pizza wieder aus dem Ofen und bereitete sie zum Verzehr vor. Sah wie ich fand wirklich nicht schlecht aus.

07 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Ein angenehmer, wenn auch nicht so extrem intensiver Geruch verströmte, als ich die Klappe des Ofens öffnete um die Pizza auf den Teller umzufrachten. Der Außenrand der Pizza war zwar zwar gut durchgebacken, wie ich aber bereits beim ersten anschneiden feststellen durfte, erwies sich die Mitte der Pizza doch noch als etwas weich und schlabberig. Vielleicht hätte ich die Pizza doch noch etwas länger im Ofen lassen sollen. Dann wäre aber zu befürchten gewesen, dass der Rand zu hart wird. Wie ich ebenfalls feststellen musste ließen sich die Salamischeiben trotz der Verwendung eines wirklich scharfen Messers schlecht schneiden, ohne dass man die Scheiben zerriss oder über den restlichen Belag schob. Wie bei den vielen Fertigpizzen lagen die Komponenten wie Salami, Schinken und Pilze auch oben auf dem Käse und dem Tomatenmark. Besser wäre es gewesen, wenn man zumindest Teile davon unter den Käse getan hätte. Positiv war aber vor allem der etwas dickere Rand, der sich trotz der wohl doch etwas zu kurzen Backzeit als knusprig und schmackhaft erwies. Der geschmackliche Eindruck war in der Summe aber durchaus positiv.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Pizzazubereitung:

Nährwerte:
  100g 405g
(Pizza)
Brennwert: 871 kj
207 kcal
3527 kj
839 kcal
Eiweiß: 9,0g 36,4g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,3g
3,9g
29,4g
15,7g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,3g
2,2g
106,5g
9,0g
Ballaststoffe: 2,0g 8,3g
Natrium: 0,70g 2,85g

Die Pizza erwies sich als hochwertige und schmackhafte wie ich fand, die aber noch etwas Verbesserungspotential in Hinsicht auf den Belag vertragen könnte. Dass der Boden in der Mitte noch etwas zu weich war, kann ich nur teilweise auf den Hersteller schieben – obwohl ich mich ja genau an die Zubereitungsanweisung gehalten habe. Ich mag es ja sehr wenn ich die Pizza in Achtel oder Sechzehntel zerschneiden und mit der Hand essen kann, was hier natürlich hier nicht ohne weiteres möglich war. Aber ich bin mehr als satt geworden und geschmeckt hat es ebenfalls – und das ist ja das wichtigste bei solchen Pizzen.

08 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Wagner “Die Backfrische” Pizza Speciale

Sunday, April 11th, 2010

Heute war mir nicht nach kochen, viel mehr wollte ich mal die aktuell vielbeworbene neue Pizza der Firma Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, genannt “Die Backfrische“, in der Geschmacksrichtung Speciale mit Schinken, Salami, Pilzen und Frühlingskräuter-Pesto einem genaueren Test unterziehen. Gekauft wurde die Packung gestern im lokalen Rewe-Markt, der Preis lag bei 2,69 Euronen, was für eine Fertigpizza natürlich schon ziemlich happig ist, aber offensichtlich handelt es sich hierbei ja um eine etwas höherwertige Tiefkühl- bzw. Fertigpizza, da muss man natürlich mit einem höheren Preis rechnen. Immerhin aber noch billiger als hätte ich sie mir bei einem Pizzalieferservice bestellt. 😉

01 - Packung vorne
Verpackung vorne

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Im Inneren der Verpackung findet sich wie nicht anders erwartet die in Folie eingeschweißte, vorgebackene Pizza. Auf der Folie selbst ist im Gegensatz zu vielen anderen Fertigpizzen noch einmal ein zusätzlicher Zubereitungshinweis aufgeklebt. Das ist zwar doppelt gemoppelt, da sich in etwa die gleichen Hinweise auch auf der Rückseite der Verpackung befinden, aber schaden kann es ja auch nicht. Häufig hat man die Pizzaverpackung bereits ins Altpapier geworfen, ohne zu schauen wie man den Ofen vorheizen muss – von daher eine gute Idee der Firma Wagner.

03 - Pizza verpackt
Pizza in Folie

Nachdem wir die Pizza von der Folie befreit haben, erkennen wir schnell anhand der verwendeten Zutaten, dass es sich eindeutig um etwas höherwertige Ware zu handeln scheint. Ich persönlich fand zumindest, dass sowohl der Schinken als auch die Salamischeiben und die Pilze sehr viel besser aussahen als bei einfachen Fertigpizzen. Die Pestoflecken waren des weiteren angenehm gleichmässig verteilt. Einzig die massierung der Pilze an einer Stelle nahe der Mitte erschien mir etwas unschön – auch hier wäre eine gleichmässigere Verteilung schöner gewesen.
Der Durchmesser der Pizza betrug im übrigen ziemlich genau 25cm, was bei Pizzen dieser Art wohl der Normaldurchmesser ist.

04 - Pizza ausgepackt
Die Backfrische” – ausgepackt

Der Ofen – ich verwendete einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze – wird nun auf 220 Grad vorgeheizt und anschließend die Pizza auf einem Backblech auf die mittlere Schiene hinein geschoben.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Zubereitungsanleitung sprach von 9-11 Minuten, ich fand jedoch dass sie nach ca. 10 Minuten noch nicht ganz so gut aussah, daher ließ ich sie insgesamt ca. 15 Minuten im Ofen. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

06 - Pizza fertig

Das wichtigste für mich war natürlich zu testen, ob die sogenannte “Knusper-Gelinggarantie” von Wagner wieder nur ein leeres Werbeversprechen war oder ob es wirklich gelungen sein sollte, eine Fertigpizza knusperfrisch zuzubereiten. Und ich wurde nicht enttäuscht – der Boden war wirklich durchgehend knusprig und knackig, ohne dabei hart oder durchgeweicht zu sein. Und auch der geschmackliche Gesamteindruck enttäuschte nicht, die Zutaten waren eindeutig sehr hochwertig und vor allem das Pesto aus Frühlingskräutern gab der Pizza zusätzlich eine angenehme Note.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 360g
(Pizza)
Brennwert: 838 kj
200 kcal
3017 kj
720 kcal
Eiweiß: 9,3g 33,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,2g
3.3g
29,5g
11,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22,3g
1,2g
80,3g
4,3g
Ballaststoffe: 2,1g 7,6g
Natrium: 0,69g 2,47g
BE: 1,9 6,7

Nicht gerade kalorienarm, aber bei Fertigpizzen hatte ich auch nichts anderes erwartet. In der Summe eine durchaus empfehlenswerte und schmackhafte, wenn auch nicht gerade günstige Tiefkühlpizza der Firma Wagner. Sowohl von der Knusprigkeit des Bodens als auch von den verwendeten Zutaten her eindeutig eine Pizza der Oberklasse.

07 - Pizza-angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Monday, September 28th, 2009

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++

Pizza Bazza [17.07.2009]

Friday, July 17th, 2009

Wie bereits im gestrigen Post erwähnt gönnt sich unser Kantinenkoch aktuell ein paar Tage Urlaub. Daher entschlossen sich einige Kollegen heute etwas bei der Pizzera La Rosa zu bestellen. Die Karte umfasste neben Pizzen und Nudelgerichten auch Salate, Lammgerichte und verschiedene Schnitzelvariationen. Aber ich hatte heute Lust auf Pizza. Beim Studium des recht umfangreichen Angebotes und nachdem ich mich schon fast für die Pizza Speziale mit Salami, Schinken, Paprika und Pepperoni entschieden hatte, stieß ich auf ein anderes interessantes Gericht, das sofort mein Interesse weckte: Die Pizza Bazza zum Preis von 6,50 Euronen bei einem Umfang von 30cm.

Pizza Bazza

Der Belag war mal wirklich etwas anderes und ich kann mich nicht entsinnen bisher etwas ähnliches irgendwo anders gesehen zu haben. Neben Salamischeiben hatte man wie man unschwer erkennen kann auch Scheiben von gekochten Eiern, Erbsen, Käse und natürlich Tomatensauce auf den Teig gegeben. Und die Kombination erwies sich als wirklich sehr lecker. Es hatte zwar ca. eine Stunde gedauert bis die Lieferung bei uns eintraf, aber bei der großen Menge an Pizzen war die Wartezeit verständlich und die Gerichte waren wie es schien durch die Reihe auch noch heiß. Und auch dass man die Pizzen geschnitten hatte ist ja leider bei allen Pizzadiensten selbstverständlich. Der Teig erwies sich als dünn und knusprig, die Ränder waren schmal und nicht allzu hart gebacken – genau wie ich es bevorzuge. Auch von keinem der anderen Kollegen hörte ich ein Wort der Beschwerde. Wie es mir scheint ist die Pizzeria La Rosa mit ihrem Lieferdienst eine wirklich empfehlenswerte Adresse hier im Süden von Frankfurt – und allzu teuer sind sie auch nicht. Ich hoffe wir bestellen ein weiteres Mal in der Urlaubszeit unseres Koches.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Bazza: ++

Pizza Conchita

Saturday, July 4th, 2009

Heute gabs mal eine Pizza Conchita vom Joeys Pizzadienst.

Pizza Conchita

In der Classic-Größe (Ø 25cm) ist diese mit 7,95 Euronen zwar nicht gerade billig, aber dennoch gehört die Conchita in diesem Pizzasortiment zu einem meiner Lieblinge. Der Belag besteht aus Rinderhack, Baconstreifen, roten Zwiebeln und BBQ-Sauce, die mit Mozzarella überbacken sind. Sehr sehr lecker – wenn auch kalorientechnisch mit Sicherheit nicht gerade Vorteilhaft, denn sie erschient immer ziemlich fettig. Früher habe ich ja vorbehalte gegen Joeys gehabt, weil die Ränder meist so hart gebacken waren, dass man sie entweder lutschen oder abschneiden und wegwerfen konnte. Aber hier hat Joeys eindeutig nachgebessert, inzwischen kann man den Rand durchaus mitessen. Mir hats auf jeden Fall geschmeckt – auch wenn das bei diesen Preisen nichts für jeden Tag wäre. Hätte mir jemand vor 2002 gesagt, dass ich für eine Pizza vom Lieferdienst über 15 Deutsche Mark bezahlen, hätte ich ihm wohl eine Vogel gezeigt. Und da soll mir noch mal jemand sagen, der Euro wäre kein Teuro.

Mein Abschlußurteil:
Joeys Pizza Conchita: ++