Kurztest Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches dümpelte noch eine weitere Tiefkühlpizza zum testen herum. Da ich ja heute mit dem Server-Umzug beschäftigt war, entschloss ich mich rundum, diese mir heute zuzubereiten. Die Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale passt von der Sorte und dem Belag her auch wunderbar in meine bisherige Testreihe (sieht man mal von der Meeresfrüchtepizza ab). Nach der Die Ofenfrische ist dies nun die zweite Pizza der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG die ich einem näheren Test unterziehe. Mit Sicherheit kein Diätnahrungsmittel, aber hin und wieder geht auch mal eine Tiefkühlpizza.
Wenden wir uns nun der Pizza zu:

01 - Verpackung Vorderseite
Verpackung vorne

02 - Verpackung Rückseite
Verpackung hinten

Im Inneren der Pappschachtel findet sich wie üblich eine in Folie eingewickelte vorgebackene und tiefgefrorene Pizza. Das Nettogewicht der Pizza liegt bei 330g, was eindeutig im unteren Durchschnitt liegt.

03 - Pizza eingepackt
Pizza in Folie

Die Folie ließ sich leicht und problemlos entfernen und es hatten sich keine Bestandteile vom eigentlichen Pizzakörper gelöst. Die 23cm breite Pizzascheibe – eine italienische Zubereitung mit dünnem Teigboden – erscheint reichhaltig belegt. Ich entdeckte kleine Quadrate gekochten Schinkens, in Streifen geschnittene Champignons, zwei Sorten Salami sowie natürlich Käse und reichlich Kräuter. Sah schon mal ganz gut aus.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza ausgepackt

Für die Zubereitung musste schließlich der Backofen auf 220 Grad vorgeheizt werden. Laut Anleitung sollte die Verweildauer im Ofen 10-12 Minuten betragen, ich musste jedoch feststellen dass die Pizza nach dieser Zeit noch etwas zu weich und schlabbrig war. Daher beließ ich sie noch weitere 5-6 Minuten darin.

05 - Pizza im Ofen
Im Ofen

Ein paar zusätzliche Minuten länger hätten sogar noch gut getan. Aber letztlich war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

06 - Ristorante Pizza Speciale - fertig
Pizza fertig

Die Pizza war zwar in der Mitte des Bodens noch etwas weich und bog sich durch, die Ränder waren allerdings schön knusprig geworden. Wie bei den meisten Fertigpizzen lagen die Komponenten jedoch wieder auf dem Käse, was beim Schneiden den Effekt hatte, dass sich z.B. die Salamischeiben über den Käse zogen anstatt sich regulär zerteilen zu lassen. Das ist aber ein allgemeines Fertigpizzen-Problem.
Ich fand die Zusammenstellung des Belages aber sehr gelungen. Mit den kleineren, etwas schärferen Salamischeiben und den Kräutern eine wirklich gut gewürzte Pizzazubereitung.

07 - Ristorante Pizza Speciale - angeschnitten
Pizza angeschnitten

Natürlich betrachten wir auch dieses mal auch die Nährwerte (die kurioserweise nur in Englisch aufgedruckt waren):

Nährwerte:
  100g 330g
(Pizza)
Brennwert: 1052 kj
255 kcal
3515 kj
840 kcal
Eiweiß: 10g 32,9g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
13,3g
4,9g
43,9g
16,3g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
23,5g
1,8g
47,7g
6,0g

Das sind 22 WW ProPoints – aber wie eingangs bereits erwähnt nahm ich diese “Kalorienbombe” billigend in Kauf. Geschmeckt hat sie alle Mal – eindeutig eine der hochwertigen Fertigpizzen, aber ich hatte auch nichts anderes von Dr. Oetker erwartet.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Costa Meeresfrüchtepizza

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches fand sich noch etwas, das ich dringend endlich mal verbrauchen musste: Eine weitere Tiefkühlpizza, dieses mal eine Costa Meeresfrüchtepizza der Firma Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG aus Emden, erworben im hiesigen tegut Markt zum Preis von 3,29 Euro, was ich für eine Pizza mit Meeresfrüchten aber noch aktzeptabel befand.

01 - Front
Verpackung Vorderseite

02 - Back
Verpackung Rückseite

Das klang wirklich sehr lecker. Laut Packungsangabe sollten sich neben Lachs, Thunfisch und Garnelen auch Spinat, Tomaten Frischkäse, Kapern und Edamer auf dieser Teig aus Weizenmehl befinden. Und die Abbildung verhieß wirklich einen sehr reichhaltigen Belag. Ob hier die Werbung mit der Realität übereinstimmt – was ja häufig leider nicht der Fall ist – werden wir gleich feststellen.
Als erstes musste ich die Pizza natürlich von ihrer Verpackung befreien. Wie üblich befand sich eine in Folie eingepackte Fertigpizza darin.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Diese Folie ließ sich ohne Probleme schnell entfernen und gab den Blick auf die eigentliche, noch tiefgefrorene Pizza frei. Dabei lösten sich zwar ein paar Stücke des Lachs und eine Garnele, diese ließen sich aber ja wieder leicht manuell auf der Pizza platzieren. Und bereits jetzt war ein deutlich fischiger, aber angenehmer Geruch wahrzunehmen.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt und tiefgefroren

Und wie man sieht kann man den Belag wirklich als sehr reichhaltig bezeichnen. Vor allem von dem Lachs, der lt. Packungsangabe aus Blöcken geschnitten ist, dominierte meiner Ansicht nach, aber auch beim Thunfisch schien man nicht gespart zu haben. Einzig die Garnelen waren nur sehr spärlich vertreten, ich zählte gerade mal fünf Stück. Aber das entsprach auch der Abbildung auf der Verpackung, daher will ich mich hier natürlich nicht beschweren. Prinzipiell war das was die Verpackung zeigte dem Inhalt wirklich sehr ähnlich, aber ein entgültiges Urteil möchte ich erst nach erfolgter Zubereitung abgeben.
Der Durchmesser des Pizzabodens betrug im übrigen ziemlich genau 23,5cm.
Um die Pizza verzehrfertig zu machen, sollte man nun den Backofen – ich besitze ja bekanntlichermaßen einen Elektrischen mit Ober- und Unterhitze – auf 220 Grad vorheizen und den Rost auf den unteren Drittel der Schienen einschieben. Ich habe da leider einen kleinen Fehler gemacht und die mittelere Schiene wie bei so ziemlich allen anderen Pizzen genommen – aber das sollte sich zum Glück nicht negativ auswirken.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Backzeit war auf der Verpackung mit 13-15 Minuten angegeben, ich ließ sie jedoch da sie nach dieser Zeit in der Mitte noch zu weich erschien insgesamt etwa 20 Minuten im Ofen. Was ich nach dieser Zeit aus dem Ofen förderte, sah meiner Meinung nach schon mal wirklich gut aus. Und der angenehme Geruch nach Meeresfrüchten entströmte der Backröhre und machte mir wirklich großen Appetit.

06 Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Nun ging es an den Verzehr der Pizza. Und ich muss zugeben dass ich sehr begeistert vom Geschmack dieser Fertigpizza war. Die Kapern, denen ich ja bisher eher kritisch gegenüber stand, fielen geschmacklich überhaupt nicht ins Gewicht. Viel mehr war da der deutlich Geschmack nach Meeresfrüchten, wobei natürlich Lachs und Thunfisch dominierten. Das ganze lag auf einer Art Sauerrahm, in den die Blattspinat- und Tomatenstücke recht reichhaltig eingerührt waren, getoppt vom Edamer Käse. Und der Boden war ebenfalls ein Genuß, denn man hatte hier eine Art Mürbeteig verwendete, der vor allem an den sehr schmalen Rändern extrem knusprig geworden war. Dabei war er, der italienischen Zubereitungsmethode entsprechend aber ansonsten angenehm dünn wie man auf folgendem Foto sehen kann.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Diese Pizza hat wirklich – wohlgemerkt für eine Fertigpizza – sehr gut geschmeckt. Vor allem für die Freunde von Fisch und Meeresfrüchten ein wirklicher Tip.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 390g
(Pizza)
Brennwert: 952 kj
227 kcal
3213 kj
885 kcal
Eiweiß: 9,9g 38,6g
Fett: 11,5g 44,9g
Kohlehydrate: 21,1g 82,3g

Keine Diätspeise, eine Pizza dieser Art entspricht immerhin 25 WW-ProPoints. Da ich aber heute Mittag ja eher kalorienbewußt gegessen habe, bin ich trotz dieser Kalorienbombe tatsächlich noch innerhalb meines Limits geblieben. Und gut geschmeckt hat es außerdem.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Ich kann diese Fertigpizza also vorbehaltlos empfehlen, vorausgesetzt natürlich man mag Meeresfrüchte und Fisch. 😉

Kurztest Dr. Oetker “Die Ofenfrische” Pizza Speciale

Im Rahmen meiner Testreihe von Fertigpizzen kam ich nun gestern Abend dazu, eine Pizza der Bielefelder Firma Dr. Oetker von der Sorte Die Ofenfrische einem genaueren Test zu unterziehen. Um einen besseren Vergleich zum vorherigen Test zu ermöglichen, wählte ich auch dieses Mal die Zusammenstellung Speciale. Der Preis lag im tegut bei 2,49 Euronen, ich habe sie aber auch schon günstiger zu Preisen bis hinunter zu 1,99 Euronen gesehen.

01 - Packung vorne
Verpackung Vorderseite

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Wie üblich befand sich im Inneren der Verpackung die in dünne Folie eingeschweißte, tiefgefrorene Pizza.

03 - Pizza verpackt
Pizza eingeschweißt

Der Durchmesser der Pizza lag mit ca. 24 cm einen Zentimeter unter dem Durchmesser der letztes Wochenende getesteten Wagner-Pizza, dafür war der Rand deutlich dicker. Mit 405g Nettogewicht war sie des weiteren auch etwas massiger. Unter der Pizza fand sich zwischen einer Pappscheibe und dem eigentlichen Pizzakörper eine dünne Folie Backpapier. Sehr praktisch wenn man über kein eigenes Backpapier verfügt – hier hat Dr. Oetker eindeutig mitgedacht.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt

05 - Pizza mit Pappe und Backpapier
Pizza mit Backpapier und Pappe

Der Belag aus Salami, Schinken und Pilzen sowie natürlich der üblichen Tomatensauce und Käse, sah wie ich fand ganz passabel aus. Die acht Salamischeiben waren sehr gleichmässig verteilt, ebenso die kleinen Schinkenschnipsel, die aber wie ich fand etwas zu spärlich vertreten waren. Die Pilze wiederum, welche recht sich konzentriert in einem mittigen Streifen auf der Pizza befanden, waren mehr als genug vorhanden. In der Summe fand ich, dass diese Pizza sehr maschinell gefertigt aussah, was aber nichts über den Geschmack aussagen muss.
Für die Zubereitung musste der Ofen auf 250 Grad vorgeheizt werden. Die Pappe wurde entfernt und das Backpapier kurz vom Unterboden gelöst. Nachdem mein Elektroofen schließlich die gewünschte Temperatur erreicht hatte, schob ich die Pizza auf dem Backblech und mit dem Backpapier darunter in den Ofen, wo sie 13 bis 15 Minuten verbleiben sollte.

06 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Nach der angegebenen Zubereitungszeit holte ich schließlich die Pizza wieder aus dem Ofen und bereitete sie zum Verzehr vor. Sah wie ich fand wirklich nicht schlecht aus.

07 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Ein angenehmer, wenn auch nicht so extrem intensiver Geruch verströmte, als ich die Klappe des Ofens öffnete um die Pizza auf den Teller umzufrachten. Der Außenrand der Pizza war zwar zwar gut durchgebacken, wie ich aber bereits beim ersten anschneiden feststellen durfte, erwies sich die Mitte der Pizza doch noch als etwas weich und schlabberig. Vielleicht hätte ich die Pizza doch noch etwas länger im Ofen lassen sollen. Dann wäre aber zu befürchten gewesen, dass der Rand zu hart wird. Wie ich ebenfalls feststellen musste ließen sich die Salamischeiben trotz der Verwendung eines wirklich scharfen Messers schlecht schneiden, ohne dass man die Scheiben zerriss oder über den restlichen Belag schob. Wie bei den vielen Fertigpizzen lagen die Komponenten wie Salami, Schinken und Pilze auch oben auf dem Käse und dem Tomatenmark. Besser wäre es gewesen, wenn man zumindest Teile davon unter den Käse getan hätte. Positiv war aber vor allem der etwas dickere Rand, der sich trotz der wohl doch etwas zu kurzen Backzeit als knusprig und schmackhaft erwies. Der geschmackliche Eindruck war in der Summe aber durchaus positiv.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Pizzazubereitung:

Nährwerte:
  100g 405g
(Pizza)
Brennwert: 871 kj
207 kcal
3527 kj
839 kcal
Eiweiß: 9,0g 36,4g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,3g
3,9g
29,4g
15,7g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,3g
2,2g
106,5g
9,0g
Ballaststoffe: 2,0g 8,3g
Natrium: 0,70g 2,85g

Die Pizza erwies sich als hochwertige und schmackhafte wie ich fand, die aber noch etwas Verbesserungspotential in Hinsicht auf den Belag vertragen könnte. Dass der Boden in der Mitte noch etwas zu weich war, kann ich nur teilweise auf den Hersteller schieben – obwohl ich mich ja genau an die Zubereitungsanweisung gehalten habe. Ich mag es ja sehr wenn ich die Pizza in Achtel oder Sechzehntel zerschneiden und mit der Hand essen kann, was hier natürlich hier nicht ohne weiteres möglich war. Aber ich bin mehr als satt geworden und geschmeckt hat es ebenfalls – und das ist ja das wichtigste bei solchen Pizzen.

08 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Wagner “Die Backfrische” Pizza Speciale

Heute war mir nicht nach kochen, viel mehr wollte ich mal die aktuell vielbeworbene neue Pizza der Firma Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, genannt “Die Backfrische“, in der Geschmacksrichtung Speciale mit Schinken, Salami, Pilzen und Frühlingskräuter-Pesto einem genaueren Test unterziehen. Gekauft wurde die Packung gestern im lokalen Rewe-Markt, der Preis lag bei 2,69 Euronen, was für eine Fertigpizza natürlich schon ziemlich happig ist, aber offensichtlich handelt es sich hierbei ja um eine etwas höherwertige Tiefkühl- bzw. Fertigpizza, da muss man natürlich mit einem höheren Preis rechnen. Immerhin aber noch billiger als hätte ich sie mir bei einem Pizzalieferservice bestellt. 😉

01 - Packung vorne
Verpackung vorne

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Im Inneren der Verpackung findet sich wie nicht anders erwartet die in Folie eingeschweißte, vorgebackene Pizza. Auf der Folie selbst ist im Gegensatz zu vielen anderen Fertigpizzen noch einmal ein zusätzlicher Zubereitungshinweis aufgeklebt. Das ist zwar doppelt gemoppelt, da sich in etwa die gleichen Hinweise auch auf der Rückseite der Verpackung befinden, aber schaden kann es ja auch nicht. Häufig hat man die Pizzaverpackung bereits ins Altpapier geworfen, ohne zu schauen wie man den Ofen vorheizen muss – von daher eine gute Idee der Firma Wagner.

03 - Pizza verpackt
Pizza in Folie

Nachdem wir die Pizza von der Folie befreit haben, erkennen wir schnell anhand der verwendeten Zutaten, dass es sich eindeutig um etwas höherwertige Ware zu handeln scheint. Ich persönlich fand zumindest, dass sowohl der Schinken als auch die Salamischeiben und die Pilze sehr viel besser aussahen als bei einfachen Fertigpizzen. Die Pestoflecken waren des weiteren angenehm gleichmässig verteilt. Einzig die massierung der Pilze an einer Stelle nahe der Mitte erschien mir etwas unschön – auch hier wäre eine gleichmässigere Verteilung schöner gewesen.
Der Durchmesser der Pizza betrug im übrigen ziemlich genau 25cm, was bei Pizzen dieser Art wohl der Normaldurchmesser ist.

04 - Pizza ausgepackt
Die Backfrische” – ausgepackt

Der Ofen – ich verwendete einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze – wird nun auf 220 Grad vorgeheizt und anschließend die Pizza auf einem Backblech auf die mittlere Schiene hinein geschoben.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Zubereitungsanleitung sprach von 9-11 Minuten, ich fand jedoch dass sie nach ca. 10 Minuten noch nicht ganz so gut aussah, daher ließ ich sie insgesamt ca. 15 Minuten im Ofen. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

06 - Pizza fertig

Das wichtigste für mich war natürlich zu testen, ob die sogenannte “Knusper-Gelinggarantie” von Wagner wieder nur ein leeres Werbeversprechen war oder ob es wirklich gelungen sein sollte, eine Fertigpizza knusperfrisch zuzubereiten. Und ich wurde nicht enttäuscht – der Boden war wirklich durchgehend knusprig und knackig, ohne dabei hart oder durchgeweicht zu sein. Und auch der geschmackliche Gesamteindruck enttäuschte nicht, die Zutaten waren eindeutig sehr hochwertig und vor allem das Pesto aus Frühlingskräutern gab der Pizza zusätzlich eine angenehme Note.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 360g
(Pizza)
Brennwert: 838 kj
200 kcal
3017 kj
720 kcal
Eiweiß: 9,3g 33,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,2g
3.3g
29,5g
11,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22,3g
1,2g
80,3g
4,3g
Ballaststoffe: 2,1g 7,6g
Natrium: 0,69g 2,47g
BE: 1,9 6,7

Nicht gerade kalorienarm, aber bei Fertigpizzen hatte ich auch nichts anderes erwartet. In der Summe eine durchaus empfehlenswerte und schmackhafte, wenn auch nicht gerade günstige Tiefkühlpizza der Firma Wagner. Sowohl von der Knusprigkeit des Bodens als auch von den verwendeten Zutaten her eindeutig eine Pizza der Oberklasse.

07 - Pizza-angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++