Big Burger & cole slaw [10.12.2009]

Heute gab es zwei Gerichte zwischen denen ich mich hin und her gerissen fühlte: Zum einen stand “Hirschgulasch ” Hubertus ” mit Knöpfle und Preiselbeeren” bei den tradtionell-regionalen Gerichten auf der Karte und zum anderen bot man bei Globetrotter einen “Big Burger mit Pommes frites und cole slaw” an. Die “Spiralnudeln in Paprikaragout” bei Vitality wiederum sagten mir nicht sonderlich zu. Bei den Asia-Gerichten, wo heute “Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß saurer Sauce“, “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” und eine “Gebratene Ente mit Gemüse” auf der Karte stand hätte mich wohl am ehsten die Ente gereizt. Aber die Entscheidungsschlacht wurde letztlich doch zwischen Hirschgulasch und Burger ausgefochten – und der Burger gewann. Nicht unbedingt deswegen, weil es ein kostenloses Glas Cola dazu gabe, viel mehr weil mir heute einfach mal danach war.

Big Burger & cole slaw

Cole Slaw ist übrigens Krautsalat nach amerikanischer Art mit Mayonaise oder anderem hellen Dressing. So auch hier, wobei ich fest der Meinung bin dass es sich hier beim Dressing nicht um Mayo handelte. War aber wirklich ganz lecker muss ich sagen, nur etwas wenig. Auch die Pommes Frites, die ich mir mit einem Klacks Ketchup garniert hatte, waren wirklich in Ordnung. Mit noch einer Prise Salz aus dem Salzstreuer waren sie eine knuspriger und heiße Sättigungsbeilage. Der Burger selbst, dass muss ich zugeben, war eher mittelmäßig. Zwischen zwei Brötchenhälften, von denen die obere bereits etwas hart und die untere durch das Dressing des Cole Slaw letztendliche durchgeweicht war fanden sich einige Salatblätter, orange Burgersauce, eine große Scheibe Tomate und eine Rindbulette. Wäre alles noch etwas heißer gewesen und das obere Brötchen wie bereits erwähnt nicht bereits etwas hart geworden, wäre ich zufrieden damit gewesen. Aber so…. Aber bei Kantinenburgern sollte man eben keine zu hohen Ansprüche stellen – für hochwertigere Burger muss man eher in Lokalitäten wie das Cheers in Jena oder eine andere gute American Sportsbar gehen. 😉
Dennoch schien der Burger heute das am häufisten gewählte Gericht zu sein, aber der Hirschgulasch war eindeutig nah dran ihm den ersten Platz streitig zu machen. Erst danach kamen dann Asia-Speisen und die Spiralnudeln. Viele “Mitesser” im Betriebsrestaurant verzehren im übrigen auch Schüsseln mit Salat oder die ebenfalls angebotenen Sushi.
Ich sollte mir endlich mal merken, dass eine Kantine, wie gut sie auch sonst ist, kein Platz ist um Burger zu essen. Mit dem Hirschgulasch, der nach Aussage von Kollegen übrigens sehr gut gewesen sein soll, wäre ich eindeutig besser bedient gewesen…

Mein Abschlußurteil:
Big Burger: +/-
Pommes Frites: ++
Cole Slaw: ++

Schweinesteak “Tessin” [26.11.2009]

Neben wieder einer zusätzlichen Asia-Nudelsuppe sowie “Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß saurer Sauce nach Shanghai Art” und “Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” im Asia-Bereich bot man uns heute im Betriebsrestaurant aus “Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” bei den Vitality-Mahlzeiten und “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse in Meerrettichsauce dazu Bouillonkartoffeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie ein “Schweinesteak ‘Tessin’ mit Schinken und Käse überbacken dazu Pommes frites” an. Da war das Tessin-Schweinesteak wirklich das einzige was mir einigermaßen zusagte. Aber so ganz ohne Grünzeug wollte ich dann heute auch nicht, also holte ich mir an Gemüsetheke noch eine Schale mit Rahmgemüse.

Schweinesteak "Tessin"

War eine recht gute Entscheidung muss ich sagen. Die zum Glück heißen und knusprigen Pommes Frites mussten zwar mal wieder nachgesalzen werden und die wässrige Sauce wäre auch nicht unbedingt nötig gewesen, aber dafür war das Stückchen Schweinefleisch, das mit einer Scheibe Kochschinken und etwas klein gewürfelten Tomatenstücken belegt sowie mit Käse überbacken wa wirklich sehr gelungen. Und auch bei dem Gemüse aus Erbsen, Möhren und Blumenkohl, mit Sicherheit die Reste vom “bunten Rahmgemüse” der Kartoffeltaschen von gestern, war gar nicht schlecht. Auch wenn ich für das Gemüse natürlich einen kleinen Aufpreis zahlen musste, aber das war es mit wert. In der Summe ein wirklich ganz leckeres Mittagsgericht, das im übrigen aus meiner Sicht auch die einzige wirkliche Alternative heute gewesen ist.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: ++
Pommes Frites: +
Rahmgemüse: ++

Rote Currywurst & Pommes [24.11.2009]

Am Dienstag – einem ebenfalls wieder ziemlich stürmischen Herbsttag hier in München, bot man uns im Betriebsrestaurant wieder eine interessante Auswahl an Speisen an. Im Bereich der Asia-Gerichte fanden sich u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thai- Curry in Kokosmilchsauce“, “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß saurer Sauce” und wieder ein Asia-Eintopf/Suppe. Bei den Vitality-Gerichten gab es heute “Champignongulasch auf Vollkornspaghetti“, den ich im ersten Moment sogar in Betracht zog. Die Globtrotter-Theke hatte “Raviolli mit Käsefüllung in Schinken- Gorgonzolasauce“, die ebenfalls lecker klangen, aber heute war kein Tag an dem ich Lust auf Gorgonzola verspürte. Also entschied ich mich dann doch für “Rote und Weiße Currywurst mit Pommes frites” – wobei ich anmerken muss dass das rot und weiß sich hier auf die Wurst bezog und man zwischen Weißwurst und Polnischer Wurst (eben die rote) wählen konnte. Meine Wahl fiel letzlich auf die rote Wurst.

Rote Currywurst mit Pommes

Nicht gerade ein Diätgericht, aber dennoch (oder gerade deswegen) sehr schmackhaft. Die Wurst selber war wie ich es von einer polnisch-roten Wurst erwartete: saftig, leicht fettig und sehr würzig. Und sie war schön heiß, was ich von den Pommes Frites leider nicht mehr sagen konnte – sie erwiesen sich als etwas mehr als lauwarm und leider nicht perfekt gesalzen. Aber letzterem konnte mit Hilfe des an jedem Tisch befindlichen Salzstreuers glücklicherweise abgeholfen werden. Die Sauce war wohl – so vermute ich – ein leicht erwärmter Curryketchup, den man sich an der Theke selbst noch mit Hilfe eines Streuers mit Currypulver garnieren konnte, wovon ich wie man oben sieht reichlich gebrauch machte. In der Summe ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Gericht von guter Qualität. Ich auf jeden Fall bin mehr satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Rote Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +

Calamari mit Remoulade [30.10.2009]

Auf der heutigen Mittagskarte standen “Feiner Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis ” bei den Vitality-Gerichten, “3 Stück Marillenknödel mit Vanillesauce dazu Zimt-Zucker” bei den Tradition-der-Region-Gerichten und schließlich “Calamari mit Kartoffel-Gurkensalat dazu Remouladensauce” bei den Globbetrotter-Mahlzeiten. Außerdem gab es bei den Asia-Gerichten auch noch “Nua Pad King – Rindfleisch gebraten mit Frühlingszwiebeln Bambus und Ingwer” und wie jeden Freitag auch “Gebackene Ananas und Banane“. Zuerst war ich dazu geneigt den Putenbraten zu wählen, als ich jedoch entdeckte dass die Calamari Alternativ auch mit Pommes Frites anstatt des Kartoffel-Gurken-Salates serviert wurden, änderte ich meine Entscheidung und stellte mich in diese wohl längste Schlange an, um mir die Tintenfischringe zu holen. Die Pommes garnierte ich mir noch mit etwas Ketchup.

Calamari mit Remoulade

Ich bereute die Entscheidung nicht, denn die Calamari erwiesen sich als außen schön knuprig und das Fleisch im inneren war nicht zu zäh, aber dennoch bissfest wie Calamari eben sein sollten. Die Remoulade war ebenfalls sehr lecker – nicht unbedingt die beste die ich kenne, aber gut genießbar. Bei den Pommes Frites fehlte mal wieder ein wenig Salz, aber das wirkte sich nur minimal aus und konnte mit Hilfe des am Tisch befindlichen Salzstreuers schnell behoben werden. Ansonsten waren sie noch annahmbar heiß und ebenfalls recht knusprig. Ein wirklich sehr leckeres, wenn auch mit Sicherheit nicht gerade Kalorienarm. Mit hats auf jeden Fall geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Pommes Frites: ++

Currywurst & Pfannkuchensuppe [19.10.2009]

Die heutige Auswahl in der Kantine war eigentlich mal wieder ganz interessant geraten. Im Bereich der Vitality-Gerichte fand sich eine “Kartoffelgemüsepfanne mit Curry und Dip“, bei den traditionell-regionalen Gerichten hatte zwar ursprünglich eine Gefüllte Krautroulade mit Kartoffelpüree und Blaukraut auf der Karte gestanden, dies hatte man aber kurzfristig gegen eine “Currywurst mit Pommes Frites” ausgetauscht. Bei den Globetrotter-Gerichten fand sich ein “Pikantes Rindergulasch mit Penne” und bei den Asiatischen Menus standen unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chillischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” zur Auswahl. Gereizt haben mich unter anderem auch die Kartoffelgemüsepfanne und fas Putenfleisch mit Chilischoten – aber letztlich entschied ich mich dann doch für die gute alte Currywurst. Das Currypulver im übrigen konnte man sich selbst auf den Teller streuen – dafür stand ein extra Currystreuer für die Gäste bereit. Dazu nahm ich mir noch eine sogenannte Pfannkuchensuppe – bestehend aus einer Schale in Streifen geschnittener Pfannkuchen, aus der man mit einer Zange sich diese in seine Suppenschale geben konnte sowie einem Topf mit Gemüsebrühe, den man anschließend über die Pfannkuchenstreifen gab. Kannte ich so noch nicht – daher musste ich es einfach mal probieren.

Currywurst und Pfannkuchensuppe

Bei der Currywurst handelte es sich um die Berliner Variante – mit Darm – also eine dicke, gebratene Fleischwurst mit Schale. War qualitativ und geschmacklich absolut in Ordnung. Bei den Pommes Frites – obwohl angenehm knusprig – fehlte leider etwas Salz. Ein Zustand dem ich dank eines am Tisch verfügbaren Salzstreuers Abhilfe schaffen konnte. Aber so ganz wurde ich damit dann doch nicht glücklich, da sich viele zu hart gebackene Kartoffelsticks zwischen den Pommes fanden, die meiner persönlicher Meinung nach den Genuss etwas minderten.
Die Pfannkuchensuppe schließlich war zwar recht einfach gestrickt, aber dennoch sehr lecker wie ich feststellen musste. Mit Sicherheit ein Resteessen, aber mir hats geschmeckt – eine gute Ergänzung zu der Currywurst.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Pommes Frites: +
Pfannkuchensuppe: ++