Bruschetta, Chili con Carne & Fahrt nach Cabarete [13.01.2017]

Zum heutigen Brunch wollte ich mich mal an einem typisch italienischen Antipasti versuchen, das zwar bereits öfters verzehrt aber noch nie selbst zubereitet hatte: dem Bruschetta. Meine Begleiterin war davon vor einigen Tagen im Restaurant Mare Nostrum in Bayahibe so begeistert gewesen, dass ich ihr versprechen musste alsbald selbst eben diese Bruschettas zuzubereiten. Und auch hier in der Karibik ist es dank des Internet kein Problem, ein passendes Rezept dazu zu finden – auch wenn ich mal wieder ein klein wenig improvisieren musste.
Für die Zubereitung tauchte ich also einige Tomaten in kochendes Wasser, schälte und entkernte sie und schnitt das feste Fruchtfleisch dann in kleine Würfel. Das Ganze wurde mit zerkleinerten Knoblauchzehen, etwas Essig sowie Pfeffer, Salz und ein klein wenig Oregano gewürzt. Das sonst noch dazu gehörige Basilikum habe ich hier in der dominianischen Republik weder in frischer noch in getrockneter Form finden können, daher musste es auch so gehen. Anschließend beträufelte ich einige Scheiben Ciabatta-Brot – das man auch hier problemlos im Supermarkt kaufen kann – mit Olivenöl und röstete sie im Ofen unseres Gasherds. Danach bestückte ich sie mit der Tomatenmischung und bestreute sie noch mit etwas Käse – fertig war ein überaus leckerer Brunch, der auch ratzfatz alle war.

168 - Bruschetta

Nach etwas Regen am Vormittag blieb der Nachmittag zwar trocken, aber es war weiterhin wolkig und nicht besonders einladend. Daher stellte ich mich gegen Mittag erneut an den Herd und improvisierte aus gestern gekauftem Hackfleisch, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, roten und weißen Bohnen, Möhren, Paprika und Erbsen etwas, das ich einfach als Chili con Carne bezeichnen möchte. Dazu gab es die verbliebenen Scheiben des Ciabatta, das ich bereits am Vormittag für die Bruschetta verwendet hatte.

169 - Chili con Carne

Ich hatte zwar wieder viel zu viel gekocht, doch auch heute konnten wir das überzählige Essen wieder erfolgreich an Nachbarn und Bekannte verteilen, die mich wiederum für das leckere Essen lobten. So etwas höre ich natürlich gerne – sonst koche ich ja fast ausschließlich für mich alleine.
Leider war heute auch mein letzter voller Tag in der Dominikanischen Republik und den wollte ich natürlich nicht nur in der Unterkunft verbringen. Daher zogen wir am Abend noch einmal los und fuhen zuerst nach Sosua und wenig später weiter ins etwa 15 Kilometer entfernte Cabarete, wo wir uns eigentlich an den abendlichen Strand setzen wollten. Doch ein kräftiger Wind bei nicht gerade heißen Temperaturen um die 21 bis 22 Grad verhinderte dies dann doch und wir zogen uns nach kurzem Abschätzen in eine Billiardkneipe auf einer Dachterasse an der Hauptstraße zurück, um dort etwas abzuhängen.

170 - Cabarete at Night

170a - Billiard-Bar - Cabarete

Ähnlich wie in Sosua bestand auch hier in Cabarete des Clientel der Gäste natürlich größtenteils aus Gringos, also ausländischen Touristen. Aber sonderlich viel Betrieb herrschte trotz des Freitags nicht – aber das war zu Erwarten gewesen, denn es war eben keine Hauptsaison für einen Urlaub in der Karibik.

171 - Cabarete at Night

Nach einem weiteren Versuch, am Strand einzukehren, den wir jedoch aufgrund des weiterhin kräftigen und kühlen Windes, der vom Meer herein kam, abbrachen, kehrten wir schließlich nach Sosua zurück, um dort noch einmal der Discothek City Lights einen Besuch abzustatten.
Auf dem Heimweg, es war inzwischen nach Mitternacht, stoppten wir schließlich noch einmal an einem Straßenverkaufsstand, an wir uns Pommes Frites und eine dominikanische Variante von Gyros, was beides in zwei mit Öl gefüllten Töpfen frisch frittiert wurden, versorgten.

172 - Dominikanisches Gyros mit Pommes - Sosua

Tzatziki gab es dazu hier natürlich nicht, dafür aber eine leicht pikante Würzsauce, die ein wenig an eine dünnflüssiges Salsa erinnerte. Keine leichte Kost, aber mit gerade mal 100 Pesos für eine ziemlich riesige Portion angenehm günstig.
Nach diesem späten Snack ging es zurück in die Unterkunft und gleich zu Bett – morgen musste ich mich ja leider noch packen und mich auf die Rückreise vorbereiten.

Rückkehr nach Puerto Plata [08.01.2017]

Wir hatten zuerst überlegt, von Bayahibe weiter nach Punta Cana an die Ostküste der Dominikanischen Republik zu fahren. Doch das Wetter sollte sich eintrüben und es war Regen angekündigt, daher entschlossen wir uns kurzfristig dazu, erst einmal nach Puerto Plata zurückzukehren. Doch zuerst einmal wollten wir Frühstücken und heute hatten wir mehr als genug Zeit dazu. Unsere Wahl fiel schließlich auf das La Marina, eine Bar mit Restaurant, in der gestern die erwähnte Quinceañera stattgefunden hatte.

140 - Bar Restaurante La Marina - Bayahibe

Neben dem üblichen Kaffee wählte ich heute mal wieder Huevos Revueltos, also Rühreier, die ich mir heute mit Bacon zubereiten ließ – alles zum Preis von 350 Pesos. Sie wurden wenig später mit etwas frisch zubereiteten Toastbrot serviert.

141 - Huevos Revueltos con bacon - La Marina - Bayahibe

Nach dem Frühstück packten wir die letzten Sachen zusammen und begaben uns an einen kleinen Platz, an dem Public Taxis in Form von Kleinbussen in Richtung La Romana abfuhren. Als unser Kleinbus voll besetzt war ging es auch schon los und die Fahrt bis La Romana mit zahlreichen Zwischenstops, an denen Fahrgäste ein- oder ausstiegen, verlief vollkommen Ereignislos. Am Parque Central Duarte in La Romana stiegen wir schließlich aus und überquersten die Straße, um dort auf den nächsten Bus zu warten, der uns weiter in Richtung Santo Domingo bringen sollte. Gegenüber des Parks ragte die Iglesia Santa Rosa de Lima in die Höhe, direkt daneben war das Ayuntamiento de La Romana, das Rathaus, zu sehen.

142 - Iglesia Santa Rosa de Lima - La Romana

143 - Ayuntamiento de La Romana

Meine Begleitung entschloss sich dazu, an einigen Verkaufsständen vor der Kirche noch Erfrischungen und Snacks zu kaufen, bevor der Bus abfuhr.

144 - Verkaufsstände - La Romana

Sie hielt sich noch dort auf, als bereits alle anderen Fahrgäste eingestiegen waren und der Bus sich in Bewegung setzte – es war etwa 12:45 Uhr. Laut rief ich “STOP!” und der Fahrer reagierte glücklicherweise, so dass sie noch zusteigen und wir die Fahrt gemeinsam fortsetzen konnten.
Im Westen von La Romana hielt der kleine Bus im Hof eines Gebäudes der Firma Sichoem – dem Betreiber dieser Buslinie – wo wir in einen größeren Bus umstiegen, welcher uns endgültig bis Santo Domingo bringen sollten.

144a - Sichoem - La Romana 01 144b - Sichoem - La Romana 02

Mit einigen Zwischenstops benötigte der Bus für die etwa 150 Kilometer von La Romana bis Santo Domingo ungefähr eineinhalb Stunden, so dass wir schließlich gegen 14:30 Uhr im Norden des Stadtteils San Francisca inmitten von zahlreichen Marktständen aus dem Bus stiegen und in eines der dort wartenden Taxis wechselten.

145 - Ankunft in Santo Domingo
Überquerung des Rio Ozama

146 - Umstieg in Santo Domingo
Umstieg in Santo Domingo

Dieses Taxi brachte uns zum zentralen Busbahnhof von Caribe Tours, von wio wir nach Puerto Plata weiter reisen wollten. Nach Erwerb der Tickets blieb noch etwas Zeit, die wir nutzten indem wir uns in die Cafeteria im ersten Obergeschoss des Busbahnhofs begaben und einen Snack zu uns nahmen.

147 - Cafeteria - Busbahnhof Caribe Tours - Santo Domingo 148 - Theke - Cafeteria - Busbahnhof Caribe Tours - Santo Domingo
Caferia – Busbahnhof Caribe Tours – Santo Domingo

Ich entschied mich für einen Cheeseburger mit Pommes Frites, der mit Coca Cola serviert wurde und 180 Pesos kosten sollte.

149 - Cheeseburger & Pomme Frites - Busbahnhof Caribe Tours - Santo Domingo

Natürlich ist das Fast Food, aber der Burger war reichlich belegt und das Fleisch-Patty erwies sich als angenehm saftig. Einzig den Käse hätte ich mir angeschmolzen gewünscht, aber man kann ja nichts alles haben.

150 - Cheeseburger Querschnitt - Cafeteria Busbahnhof Santo Domingo

Um 15:00 Uhr verließ unser große, voll klimatisierte Reisebus von Caribe Tours schließlich Santo Domingo und fuhr mit Zwischenstops La Vega und Santiago de la Caballeros nach Puerto Plata, wo wir gegen 18:45 Uhr schließlich ankamen. Vom Busbahnhof aus wählten wir wieder ein Public Taxi, das uns nach Hause brachte.

151 - Busbahnhof Puerto Plata

Etwas später am Abend gönnten wir uns dann schließlich noch etwas weiteres Fast Food in Form von etwas Pizza

152 - Pizza for Dinner

aber die Reisestrapazen hatten deutliche Spuren hinterlassen, so dass wir uns noch vor Mitternacht zur Bettruhe begaben.

Weiterreise nach Los Melones / Bayahibe [06.01.2017]

Heute wollten wir nun weiterreisen, waren uns jedoch zuerst über unser nächstes Ziel uneinig. Ursprünglich war es geplant, weiter in den etwa 53 Kilometer entferneten Ort Constanza zu fahren, der noch höher auf 1.200 Meter liegt und damit ein noch deutlich kühleres Klima als im 600 Meter hoch gelegenen Jarabacoa bietet. Jetzt im Winter dürften die Temperaturen dort kaum 20 Grad überschreiten – doch sowohl mir als auch meiner Begleitung war jetzt doch wieder mehr nach Wärme. Also beschlossen wir, das eigentlich übernächste Ziel, Bayahibe, einfach vorzuziehen und bereits heute in Richtung der westlichen Südküste aufzubrechen.
Doch erst mussten wir uns einmal für die Reise stärken und dazu war das im Zimmerpreis inbegriffene Frühstück im Restaurant des Hotels Brisas del Yaque II bestens geeignet.

81 - Restaurant Brisas del Yaque

Heute entschied ich mich neben dem Kaffee mal für Huevos Revueltos con Vegetales, also Rührei mit Gemüse, das mit Toastbrot, Butter und Mangomarmelade serviert wurde.

82 - Huevos Revueltos con Vegetales - Restaurant Brisas del Yaque

An der Rezeption hatten wir außerdem erfahren, dass Jarabacoa entgegen unserer vorherigen Annahme doch über einen Busbahnhof der Firma Caribe Tours verfügt – wir konnten also auf diesem Weg über La Vega in die insgesamt ca. 150 Kilometer entfernte Hauptstadt Santo Dominigo gelangen und von dort unsere Reise nach Bayahibe, unserem nächsten Ziel, fortsetzen. Und das für gerade mal 250 Pesos pro Person, also etwa fünf Euro – deutlich günstiger als mit dem Taxi wie bei der Anreise.

83 - Caribe-Tours nach La Vega
Im Bus Jarabacoa nach Santo Domingo

Die Fahrt bis La Vega zog sich aufgrund der kurvenreichen Strecke aber ziemlich dahin und da wir ja vor der Abreise noch packen mussten, waren wir erst gegen 13:30 Uhr am Busbahnhof abgefahren und erreichten gegen 14:15 Uhr schließlich La Vega, wo der Bus einen kurzen Zwischenstop einlegte. Wir brauchten aber glücklicherweise nicht umzusteigen.

84 - Zwischenstop in La Vega
Zwischenstop in La Vega

Die Fahrt im voll klimatisierten Bus verlief vollkommen ereignislos. Vorbei an weiten Feldern sowie durch kleine oder größere Siedlungen ging es über die Autopista Duarte Non-Stop weiter nach Santo Domingo. Ich versuchte ein wenig zu dösen, spielte am Mobiltelefon, redete oder starrte aus dem Fenster.

85 - Se Vende - South of Bonao 86 - Reiter - South of Bonao
Links: Se Vende – Rechts: Reiter
Beide Bilder aufgenommen südlich des Ortes Bonao

Es war also bereits 16:15 Uhr, als wir nach einem kleinen Zwischenstop im Norden der Hauptstadt schließlich am Terminal des Haupt-Busbahnhofs von Caribe Tours in Santo Domingo ankamen.

87 - Plaza Caribe - Santo Domingo

88 - Terminal Caribe Tours - Santo-Domingo
Am Busbahnhof in Santo Domingo

Dort nahmen wir uns ein Taxi und fuhren etwa 12 bis 15 Minuten durch Santo Domingo bis zu einem Ort an dem eine weitere Buslinie startet, die uns in die westlich gelegene Stadt Romana bringen sollte und passenderweise Expreso Romana hieß. Neben den Busfahrkarten für 150 Pesos pro Person versorgten wir uns dort auch mit ein paar Snacks in Form von konisch geformten frittierten Fleischstückchen.

89 - Fleichbällchen 90 - Fleischbällchen - angebissen

Nach einem letzten Zwischenstop im Osten von Santo Domingo

92 - Expreso Romano

ging es dann mit dem mittelgroßen Bus in einem ziemlichen Höllentempo über die Autovia del Este vorbei am Flughafen und dem in diesem Beitrag von mir bereits vorgstellten Boca Chica in Richtung Romana. Feste Haltestellen gab es jetzt scheinbar nicht mehr, viel mehr hielt der Fahrer dort, wo ihn die Fahrgäste darum baten – zum Beispiel vor einer Tankstelle, am Tor einer Ferienanlage, in der die Damen die Ausstiegen scheinbar arbeiteten, oder auch mal irgendwo am Rande der Autovia.

91 - Auf dem Weg nach Romana

Schließlich erreichten wir Romana und was nun folgte, war ein ziemliches Chaos, das ich als Europäer und nur rudimentär der Sprache Spanisch fähiger Gringo kaum alleine geschafft hätte. Wir stiegen irgendwo am Rande von Romana aus und winkten dort ein Public Taxi in Form eines Kleinbusses heran. Der Helfer des Fahrers warf unseren Koffer einfach auf das Dach, während wir mit offener Tür in dem vollkommen überfüllten Fahrzeug quer durch die Stadt heizten. Mit 50 Pesos pro Person unschlagbar günstig. Irgendwo mitten in der Stadt wollte uns der Helfer dann aussteigen lassen, doch von dort fuhren gar keine weiteren Wagen in die Richtung in die wir eigentlich wollten. Also fuhren wir weiter bis zu einem weiteren Parkplatz ganz im Osten von Romana, an dem wiederum weitere Kleinbusse warteten. Nach dem Umsteigen bei Dunkelheit und umgeben von teilweise ziemlich zwielichtigen Gestalten ging es dann in einem vollkommen überfüllten Kleinbus für noch einmal 100 Pesos weiter in Richtung unseres eigentlichen Zieles Los Melones oder auch Bayahibe. Auf Google Maps, Bing Maps oder Apple Maps gab es auf jeden Fall keine Ortschaft mit dem Namen Bayahibe, aber ich fand später heraus dass beide Ortschaften offensichtlich identisch waren. Bei Dunkelheit kamen wir schließlich in Los Melones aka. Bayahibe an und stiegen dort aus. Es war inzwischen inzwischen 19:30 Uhr.

93 - Ankunft in Los Melones - Bayahibe

Jetzt ging es daran, eine Unterkunft zu finden – und das um diese fortgeschrittene Uhrzeit. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich im bereits im Vorfeld ein Zimmer gebucht – aber die Uhren ticken hier in der Dominikanischen Republick ja bekanntlich anders und meine Begleitung war der Meinung gewesen, dies wäre nicht notwendig. Und als wir im ersten Hotel abgewiesen wurden – ich war müde und verschwitzt von der Reise und entsprechend knatschig – unkte ich bereits dass wir wohl auf der Straße schlafen müssten. Doch da war ich wohl mal wieder zu pessimistisch gewesen, denn bereits im nächsten Hotel, dem Hotel Bayahibe, waren wir erfolgreich und erhielten dort nicht nur ein Zimmer, sondern eine kleine Ferienhütte mit Bad und Veranda – und das für den Preis von gerade mal 1500 Pesos pro Nacht, also 30 Euro.

94 - Ferienhütten - Hotel Bayahibe
Ferienhütte mit Veranda

Die Hütte war zwar klein und bestand aus einem Hauptraum mit einem großen Bett, einem kleinen Bett, einem Schrank, Kühlschrank, Spiegel und Fernsehen sowie einem kleinen Bad mit Toilette und Dusche – und was brauch man schon mehr für einen Strand-Kurzurlaub an der Südwestküste der Dominikanischen Republik – zumal die Dusche sogar Warmwasser bot, was in günstigeren Unterkünften hier eher Luxus ist. Ich stelle da keine allzu hohen Ansprüche. 😉

95 - Schlafraum - Ferienhütte - Hotel Bayahibe 96 - Schlafraum -  Ferienhütte - Hotel Bayahibe 02

97 - Bad - Ferienhütte - Hotel Bayahibe 98 - Schlafraum Ferienhütte - Hotel Bayahibe-03

Ich zumindest war mit der Unterkunft sehr zufrieden.
Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten und einer Dusche, um Schmutz und Schweiß der Reise abzuwaschen, verschlossen wir die Hütte und machten uns daran, Bayahibe etwas zu erkunden. Als erstes stießen wir dabei auf einen kleinen Park, der ebenso wie der Park im Zentrum von Jarabacoa mit zahlreichen LED-Lichtern um die Bäume bunt illuminiert war – allerdings noch eine ganze Ecke hübscher gelungen als dort – wobei der See in der Mitte, der die Lichter reflektierte, nicht ganz unschuldig daran war.

99 - Parque illuminiert - Bayahibe 100 - Parque illuminiert 02 - Bayahibe
101 - Feliz Navidad - Bayahibe 102 - Parque illuminiert 03 - Bayahibe
Park in Bayahibe – Illuminiert

Inzwischen machte sich auch der Hunger bei uns Bemerkbar und wir machten uns auf die Suche nach einem Ort, um diesen zu stillen.. Und da wir außer dem Frühstück und den popeligen Fleischbällchen in Santo Domingo seit einigen Stunden nichts mehr gegessen hatten, war der Appetit entsprechend groß. Aber ebenso groß war die Auswahl an Restaurants und Imbissen in Bayahibe.

103 - Restaurante Bamboo Beach - Bayahibe

104 - Fontoni Pizzas - Bayahibe

Direkt am Meer gelegen lag uns der Appetit natürlich nicht gerade nach Steak oder Pizza, sondern nach Fisch. Und da wurde uns das Capitan Kidd empfohlen, welches sich zwar als Restaurante & Pizzeria bezeichnete, aber über ein umfangreiche Fischkarte und außerdem auch über Plätze direkt am Strand verfügte – und das mitten in Bayahibe nur wenige hundert Meter von unserer Unterkunft entfernt.

105 - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd
Restaurante & Pizzeria Capitan Kidd

10 6 - Laguna - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd
Laguna am Strand des Capitan Kidd

Ich entschied mich für ein Mero al limone, einen Zackenbarsch in Limonensauce, zu dem ich mir – mal wieder – Pommes Frites servieren ließ. Wir mussten etwas warten, denn es war viel los und die Servicekräfte entsprechend beschäftigt, aber schließlich man überbrückte die Wartezeit mit kostenlosen geröstetem, mit Olivenöl beträufeltem Weißbrot, das man noch warm am Tisch servierte.

107 - Geröstetes Brot / Toast bread - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd

Schließlich wurden aber auch die Hauptgerichte gebracht und ich war mit dem was ich da bekam wirklich überaus zufrieden.

108 - Mero al limone - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd

Das Fischfilet vom Zackenbarsch war nicht nur angenehm groß, saftig und vollkommen grätenfrei, auch die cremige Sauce mit ihrer leichten, aber nicht zu dominanten Limonen-Note passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept. Dazu hatte ich mir, wie bereits erwähnt, Pommes Frites bestellt, die auf einem separaten Teller serviert worden waren.

109 - Pommes Frites - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd

An den heißen, knusprigen und gut, aber nicht übermässig gesalzenen Pommes Frites gab es ebenfalls nichts auszusetzen, einen besonderen Augenmerk möchte ich aber auf den – leider nicht auf dem Foto gezeigten, weil erst später nachbestellten – Ketchup wenden. Hier handelte es sich um das übersüsste Zeug dass man im Supermarkt erhält, sondern offensichtlich um ein selbst hergestellte Variante. Allein die Konsistenz war großartig und der fruchtige, natürliche Geschmack gab einen weiteren Hinweis auf seine natürliche Herkunft.
Nach dem Essen begaben wir uns zurück in die Ferienhütte und waren auch schon bald eingeschlafen – die leicht strapaziöse Reise hatte letztlich doch ihre deutlichen Spuren an uns hinterlassen. Vor allem nachdem wir so gut gespeist hatten…

Cheeseburger & Steakhouse Pommes [20.12.2015]

Einzig der Gebratene Tintenfisch mit schrafem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, der neben Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, ließ mich noch kurz überlegen. Doch eigentlich war von Anfang an klar, dass ich beim Cheeseburger mit Tomate, Gewürzgurke und Bacon, dazu Steak House Pommes aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen würde, denn weder der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomate bei Tradition der Region schienen mir das richtige. Auf den Steakhouse Pommes durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen.

Cheeseburger & Steakhouse Pommes Frites

Die Steakhouse Pommes, die naturgemäß etwas größer und breiter als die üblichen Pommes Frites daher kamen, waren noch schön heiß, außen knusprig und innen noch weich – so wie man es von guten Pommes erwartet. Und mit ihrem ausreichenden Salz und dem fruchtigen Ketchup eine sehr gelungene, wenn auch nicht sonderlich leichte Sättigungsbeilage. Und auch beim Burger schien man sich heute, im Vergleich zu früheren Varianten wie hier oder hier, wirklich Mühe gegeben zu haben. Dem Brötchen merkte man zwar an, dass es aufgetoastet worden war, aber der Belag war wirklich ganz gut geworden. Auf reichlich Cocktailsauce waren Salatblätter, eine dicke Scheibe Tomate, ein dicker Streifen Gewürzgurke war eine nicht ganz fingerdicke, aber saftige und gut gewürzte Rindfleischbulette audgebrachte, auf der sich wiederum angeschmolzener Scheiblettenkäse befand. Zwar kein perfekter Burger, aber gerade noch ausreichend um heute mal von einem Punktabzug abzusehen. Ich war mit meiner Entscheidung auf jeden Fall zufrieden.
Wie nicht anders zu erwarten, hatten natürlich auch die anderen Gäste heute bevorzugt beim Cheeseburger zugegriffen und ihm somit mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verschafft. Auf dem zweiten Platz folgten die Schinkennudeln, die aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lagen. Den vierten Platz hatte schließlich der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout inne.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++
Steakhouse Pommes: ++

Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [13.12.2016]

Auch heute brauchte ich nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen sollte, denn es fand sich mal wieder Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem noch bei Vitality Blumenkohl-Broccoliauflauf mit Bärlauchpesto und Gorgonzolasauce gratiniert, bei Tradition der Region Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Emmentaler gratiniert, als Zusatzangebot ein Schweinegulasch mit Butternudeln sowie an der Asia-Thai-Theke Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierrei mit verschiedenem Gemüse und Gebratener Tintenfisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce angeboten wurde. Gut, ich muss zugeben dass ich auch ganz kurz mit mit dem Blumenkohl-Broccoliauflauf liebäugelte, aber das Gyros war letztlich doch verlockender. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes frites

Leider erwies sich die Entscheidung heute als nicht sonderlich weise, denn sowohl Pommes Frites als auch das das Gyros waren höchstens noch lauwarm und die Pommes Frites außerdem einen kleine Deut zu knusprig. Essbar, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Das würzige Tzatziki, die knackigen frischen Zwiebeln und der ebenfalls knackige Krautsalat entschädigten mich aber zumindest ein wenig. Vielleicht wäre ich mit dem vegetarischen Blumenkohl-Broccoliauflauf doch besser bedient gewesen.
Dennoch lag das Gyros heute natürlich unangefochten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala – ich vermute übrigens auch dass ich einfach nur eine schlechte Charge erwischt hatte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asie-Gerichte, eng gefolgt von dem heute für ein fleischloses Gericht sehr beliebten Blummenkohl-Broccoliauflauf auf Platz drei. Den vierten Platz belegte schließlich die Spinat-Ricotta-Lasagne.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++