Hausgemachtes Gyros mit Tzatziki, Djuvecreis & Krautsalat – das Rezept

Heute wollte ich mit Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln & Djuvec-Reis mal wieder eines der Standard-Gerichte unseres Betriebsrestaurants selbst zubereiten. Ich habe ja schon viel mit Gyros gekocht, aber bisher hatte ich dabei immer auf fertig mariniertes Gyros vom Metzger meines Vertrauens zurückgegriffen. Dieses Mal wollte ich aber alles selbst zubereiten, einzig beim Krautsalat, mit dem ich das Gericht ergänzte, griff ich auf eine fertige Zubereitung zurück. Und mit dem Ergebnis konnte ich mehr als zufrieden sein, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für das Gyros:

2 kleine Zwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 Knoblauchzehen
02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

125ml Olivenöl
03 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Teelöffel Thymian
04 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

2 Teelöffel Oregano
05 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

2 Teelöffel edelsüßes Paprika
07 - Zutat edelsüßes Paprika / Ingredient sweet paprika

1 Teelöffel geräuchertes Paprika
06 - Zutat geräuchertes Paprika / Ingredient smoked paprika

1 Teelöffel Kreuzkümmel
08 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1 Teelöffel scharfer Senf
09 - Zutat scharfer Senf / Ingredient hot mustard

2-3 Spritzer Zitronensaft
10 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

600g Schweineschnitzel
11 - Zutat Schnitzelfleisch / Ingredient escalopes

sowie etwas Salz & Pfeffer

Für den Djuvecreis:

250g Langkornreis
12 - Zutat Langkornreis / Ingredient long corn rice

1 kleinere Zwiebel
13 - Zutat kleine Zwiebel / Ingredient small onion

1-2 Zehen Knoblauch
14 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

400g stückige Tomaten
15 - Zutat stückige Tomaten / Ingredient tomato pieces

3 Esslöffel scharfes Ajvar
16 - Zutat Ajvar / Ingredient ajvar

1 kleinere rote Paprika
17 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

2 Esslöffel Tomatenmark
18 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

3 Teelöffel Instant-Hühnerbrühe
19 - Zutat Instant-Hühnerbrühe / Ingredient instant chicken broth

200g Erbsen (TK)
20 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

400ml heißes Wasser
21 - Zutat heißes Wasser / Ingredient hot water

sowie etwas Salz & Pfeffer
und etwas Butter oder Butterschmalz zum andünsten

Für das Tzatziki:

400g griechischer Sahnejoghurt
22 - Zutat griechischer Sahnejoghurt/ Ingredient greek cream yoghurt

3-4 Zehen Knoblauch
23 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 kleine Salatgurken
24 - Zutat Salatgurken / Ingredient cucumber

sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer

Außerdem benötigen wir:

1 Päckchen Krautsalat (400g)
25 - Zutat Krautsalat / Ingredient cole slaw

Ein gutes Gyros muss mindestens einen, besser zwei Tage marinieren. Daher beginnen wir am besten zwei Tage vor der eigentlichen Zubereitung mit dem Vorbereiten unseres Gyrosfleischs. Dazu schälen wir zuerst einmal die Zwiebeln und schneiden sie in Spalten.
26 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in cleaves

Anschließend waschen wir die Schnitzel, tupfen sie trocken
27 - Schnitzel waschen / Wash escalopes

und schneiden sie in schmale Streifen,
28 - Schnitzel in Streifen schneiden / Cut escalope ins stripes

wobei wir längere Streifen noch einmal halbieren.
29 - Größere Fleischstreifen halbieren / Half larger meat slices

Dann kümmern wir uns um die Marinade. Dazu addieren wir zum Olivenöl die beiden Teelöffel Oregano,
30 - Oregano zum Olivenöl geben / Add oregano to olive oil

die beiden Teelöffel Thymian,
31 - Thymian addieren / Add thyme

die beiden Teelöffel edelsüßes Paprika,
32 - Edelsüßes Paprika hinzufügen / Add sweet paprika

den Teelöffel geräuchertes Paprika,
33 - Geräuchertes Paprika dazu geben / Add smoked paprika

den Teelöffel Kreuzkümmel,
34 - Kreuzkümmel addieren / Add cumin

etwas Salz und Pfeffer,
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

pressen die Knoblauchzehen hinzu,
36 - Knoblauchzehen in Olivenöl pressen / Squeeze garlic in olive oil

geben den Teelöffel scharfen Senf hinein
37 - Scharfen Senf dazu geben / Add hot mustard

und verrühren alles gründlich miteinander
38 - Marinade gut verrühren / Mix marinade well

wobei wir es auch noch mit einigen Spritzern Zitronensaft verfeinern.
39 - Einige Spritzer Zitronensaft hinzufügen / Add some dashs of lemon juice

Dann geben wir Fleischstreifen und Zwiebelspalten in eine verschließbaren Dose,
40 - Fleischstreifen & Zwiebelspalten in Dose geben / Put meat stripes & onion in can

gießen unsere Marinade darüber
41 - Marinade zum Fleisch geben / Add marinade to meat

und vermischen alles gründlich miteinander. Das Ganze lassen wir für 1-2 Tage verschlossen im Kühlschrank marinieren, wobei wir es am besten immer mal wieder durchmischen.
42 - Fleisch Marinade gut vermischen / Mix meat & marinade will

Am eigentlichen Tag der Zubereitung wenden wir uns am Besten als Erstes dem Tzatziki zu, denn dies sollte nach der Zubereitung am besten noch einige Zeit im Kühlschrank durchziehen. Dazu waschen wir die kleinen Salatgurken, reiben sie auf der groben Seite unserer Küchenreibe
43 - Gurke grob raspeln / Grate cucumber

und geben es dann in ein Sieb, wo wir sie leicht salzen und etwas abtropfen lassen. So entziehen wir ihnen ein wenig die Flüssigkeit und verhindern dass das Tzatziki hinterher verwässert.
44 - Gurkenstreifen salzen & abtropfen lassen / Salt & drain cucumber stripes

Dann rühren wir unseren Sahnejoghurt ein wenig bis er cremig wird,
45 - Joghurt cremig rühren / Stir yoghurt creamy

schälen unsere Knoblauchzehen,
46 - Knoblauchzehen schälen / Peel garlic

pressen sie in den Joghurt,
47 - Knoblauch in Joghurt pressen / Squeeze garlic in yoghurt

addieren die abgetropften und ausgepressten Gurkenstreifen
48 - Gurkenstreifen addieren / Add cucumber slices

und verrühren alles gründlich miteinander
49 - Gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann stellen wir es in den Kühlschrank und lassen unser Tzatziki etwas durchziehen, damit es seinen Geschmack richtig entfalten kann.
50 - Tzatziki mit Pfeffer & Salz würzen / Season tzatziki with pepper & salt

Dann wenden wir uns dem Djuvec-Reis zu und beginnen damit, die kleinere Zwiebel abzuziehen und zu zerkleinern.
51 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie
52 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie in kleine Würfel.
53 - Paprika würfeln / Dice bell peper

In einem größeren Topf erhitzen wir dann etwas Butter oder Butterschmalz,
54 - Butterschmalz erhitzen / Heat up some ghee

dünsten die zerkleinerte Zwiebel und den Knoblauch darin an
55 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

und geben dann den rohen Reis hinzu,
56 - Reis hinzufügen / Add rice

den wir ebenfalls kurz mit andünsten bis er leicht glasig wird.
57 - Reis andünsten / Braise rice

Das Ganze löschen wir dann mit den stückigen Tomaten ab,
58 - Tomaten addieren / Add tomatoes

geben die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu,
59 - Tomatenmark dazu geben / Add tomto puree

addieren die drei Esslöffel Ajvar,
60 - Ajvar unterheben / Stir in ajvar

streuen die drei Teelöffel Hühnerbrühe ein
61 - Hühnerbrühe einstreuen / Intersperse instant chicken broth

und gießen schließlich alles mit dem heißen Wasser auf. Ich verwende deshalb heißes Wasser, damit es nicht zu lange dauert bis es sich erhitzt.
62 - Mit heißen Wasser aufgießen / Add hot water

Nun lassen wir das Ganze kurz aufkochen, während wir die gewürfelte Paprika
63 - Paprikawürfel dazu geben / Add bell pepper dices

sowie die Erbsen dazu geben
64 - Erbsen addieren / Add peas

und alles mit einem Esslöffel Salz
65 - Mit Salz würzen  Season with salt

als auch einige Prisen Salz würzen.
66 - Mit Pfeffer abschmecken / Taste with pepper

Alles lassen wir dann geschlossen für etwa 12 bis 15 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln.
67 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

In der Zwischenzeit erhitzen wir eine Pfanne auf leicht erhöhter Stufe, geben das marinierte Gyros hinein
68 - Mariniertes Gyros in Pfanne geben / Put marinated gyros in pan

und braten es für einige Minuten von allen Seiten scharf an.
69 - Gyros scharf anbraten / Sear gyros

Sobald der Reis fertig gegart und das Fleisch durchgebraten ist, können wir unser Gericht auch schon servieren und genießen, wobei wir das Gyros noch mit einigen Ringen frischer Zwiebeln garnieren.
70 - Home made Gyros with tzatziki, tomato rice & cole slaw - Served / Hausgemachtes Gyros mit Tzatziki, Djuvecreis & Krautsalat - Serviert

Das selbst marinierte Gyros erwies sich, gemeinsam mit dem frischen hausgemachten Tzatziki mit seiner deutlichen Knoblauchnote, schon mal als wirklicher Genuss und unterschied sich aufgrund anderer Gewürzkombinationen zumindest ein wenig von dem Gyros vom Metzger – aber im positiven Sinne. Und auch der tomatig-fruchtige, dank des scharfen Ajvar leicht pikante Djuvec-Reis mit seinen Erbsen und den Paprikastücken ließ nichts zu wünschen übrig. Abgerundet durch den Krautsalat ein wahrer Genuss, ich war sehr zufrieden und bereute es absolut nicht, etwas mehr Aufwand für die Zubereitung betrieben zu haben. Es hatte sich alle mal gelohnt. 🙂

71 - Home made Gyros with tzatziki, tomato rice & cole slaw - Side view / Hausgemachtes Gyros mit Tzatziki, Djuvecreis & Krautsalat - Seitenansicht

Guten Appetit

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [02.01.2017]

Heute stand mal wieder ein Klassiker unseres Betriebsrestaurant auf der Speisekarte: das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites, das wie üblich im Abschnitt Tradition der Region zu finden war. Und da ich weder den Pikanten Bohnengulasch bei VItality noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce und Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce eine in Betracht zu ziehende Alternative bot, griff ich schließlich zum Schnitzel. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork escalope "vienna style" with lemon slice & french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Zitronenecke & Pommes Frites

Das panierte Schnitzel, das ich mit natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken garnierte, war zwar recht flach, glich dies aber durch seine größe mehr als aus und bot eine ausreichend große Menge an mageren und einigermaßen saftigen Schweinefleischs. Dazu gab es eine mehr als großzügige Portion heißer und knuspriger, gesalzener Pommes Frites, die ich mit ausreichend Ketchup versehen hatte. Und auch die Mischung aus Möhren, Blumenkohl, Broccoli, Erbsen, und Erbsenschoten war noch einigermaßen frisch, heiß und knackig und passte meiner Meinung nach außerdem auch gut zum Schnitzel. Ich war mit meiner heutigen Wahl sehr zufrieden.
Dass das Schnitzel sich auch bei den anderen Gästen allerhöchster Beliebtheit erfreute und mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor den Schinkennudeln auf Platz drei lagen. Den vierten Platz belegte schließlich der vegetarische Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [17.11.2016]

Einen kurzen Moment liebäugelte ich heute zwar mit dem Tortilla-Wrap auf griechische Art mit frischem Salat aus dem Bereich Vitality, denn weder das heutige Gericht bei Globetrotter, ein Kartoffel-Wurst-Gulasch mit Baguette noch die Asia-Thai-Gerichte sagten mit so wirklich zu. Dann aber ließ ich mich doch dazu hinreißen, bei heutigen Angebot aus der Sektion Tradition der Region zuzugreifen, wo ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites auf der Speisekarte stand. Dazu gab es heute Ketchup in Tütchen für die Pommes Frites und eine Spalte Zitrone zum garnieren des Schnitzels. Außerdem nahm ich mir noch etwas weiße, rote und gelbe Bohnen aus der Salattheke, die ich mit einem Balsamico-Dressing versah.

Pork escalope "Vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Die Pommes Frites waren frisch, knusprig und gute gesalzen, womit sie gemeinsam mit dem Ketchup eine wunderbare und sehr leckere Sättigungsbeilage bildeten. Und auch an dem mageren und saftigen Schnitzel in seiner leicht krossen Hülle gab es nichts auszusetzen. Dabei waren die Menge von Pommes und Fleisch auch gut aufeinander abgestimmt und ausgewogen. Nur etwas mehr Ketchup wäre letztlich gut gewesen, denn zwei Tütchen reichten mir nur gerade so. Bleibt zu hoffen, dass es das nächste Mal wieder Ketchup aus den großen Spendern gibt. Die drei Bohnensorten selber, die ich mit zu einem kleinen Salat zusammengestellt hatte, waren zwar schön frisch und knackig, aber das Dressing ließ heute stark zu wünschen übrig, denn es schien mir eher eine verdünnte Form von Balsamico zu sein, wobei der süßsaure Geschmack des Essigs nicht richtig zu Geltung kam. Hier muss ich leider etwas in der Wertung abziehen. Insgesamt aber dennoch ein gelungenes Mittagsmahl.
Natürlich lag das Schnitzel auch bei den anderen Gästen mit großem Abstand zu allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem Kartoffel-Wurst-Gulasch lagen. Der griechische Tortilla-Wrap folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++
Bohnensalat: +

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [06.10.2016]

Die Parpadelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality kamen für mich nicht in Frage kam, da ich Kren (Meerrettich) nicht sonderlich mag. Und da ich gestern ja erst mit der Paella reichlich Reis verzehrt hatte und ich heute mal etwas anders wollte, kamen auch das Hähnchengeschnetzelte “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce und Gaeng Pad Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, die ja auch traditionell mit Reis gegessen wurden, nicht in Frage. Blieb also nur noch das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke, außerdem garnierte ich die Pommes Frites noch mit Ketchup und nahm mir zwei Zitronenecken aus der bereitstehenden Schale.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das Schnitzel war in seiner Form heute sehr ungewöhnlich geraten, denn es handelte sich nicht um eine einheitlich Scheibe Fleisch, sondern am oberen Ende waren vier lange Streifen ähnlich wie die Finger einer Hand und es war auch nicht einheitlich dünn wie man es normalerweise bei solchen Zubereitungen gewohnt ist, sondern über das untere Teil zog sich ein mehr als daumendicker Strang Fleisch, während die Seiten und die oberen “Finger” normal flach waren. Das Fleisch selber war aber angenehm mager und saftig und auch an der knusprigen, dünnen Panade gab es nichts auszusetzen. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken ein wirklicher Genuss – auch wenn ich aufgrund der Menge am Ende doch etwas kämpfen musste. Das lag aber natürlich teilweise auch an der großzügigen Portion salzfreier, heißer und knuspriger Pommes Frites, die gerade frisch aus der Küche gekommen waren kurz bevor ich an der Ausgabetheke an der Reihe gewesen war. Dazu noch der der mit Kümmelsamen und kleinen Speckstückchen versetzte Krautsalat und fertig war ein reichhaltiges und überaus leckeres Mittagsmahl.
Auch bei den anderen Gästen lag das Schweineschnitzel heute natürlich am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte vollkommen unerwartet die vegetarischen Parpadelle mit Blattspinat und Kren, die aber nur sehr knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz lagen. Auf Platz vier folgte schließlich das Hähnchengeschnetzelte “Hawaii” mit ebenfalls geringem Abstand.

Mein Abschöußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [11.08.2016]

Während mir das Cannelloni mit Spinat-Ricottafüllung bei Vitality sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce heute nicht so das richtige für mich zu sein schienen, weckten sowohl das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” mit Herzogin-Kartoffeln bei Globetrotter als auch der Klassiker des Schweineschnitzels “Wiener Art” mit Pommes Frites bei im Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ein gewisses Interesse bei mir. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass ich bereits am Dienstag Geschnetzteltes auf meinem Tablett gehabt hatte, die mich letztlich zum Schnitzel greifen ließ. Die Pommes Frites garnierte ich mir natürlich mit Ketchup und dazu gesellte sich noch ein Schälchen Salat, den ich mir selbst an der Salattheke zusammenstellte.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Sowohl bei der Menge der knusprigen, heißen und heute auch wieder ausreichend gesalzenen Pommes Frites als auch bei der Dimensionierung des panierten Schweineschnitzel hatte man heute wirklich nicht gegeizt und eine angenehm große Portion auf dem Teller serviert. Und auch das Fleisch, dass sich unter der dünnen, knusprigen Panade aus Ei und Paniermehl fand erwies sich als angenehm mager, zart und nicht zu trocken. Und auch der Salat aus gelben Bohnen, Mais, roter Beete, Kidneybohnen, Möhren- und Selleriestreifen samt ihrem Balsamico-Dressing passten gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Kein leichter Genuss, aber ich war dennoch sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Und natürlich war das Schweineschnitzel heute auch bei den anderen Gästen überaus beliebt und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte das Rindergeschnetzelte, dass aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den drittplatzierten Cannelloni. Und auch deren Abstand zu den Asia-Gerichten auf Platz vier war nur sehr gering.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++