Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Kroketten [09.07.2018]

Ich überlegte heute zwar sogar etwas länger als nur einen Moment, ob ich nicht beim Pikanten Kartoffel- Paprikagulasch aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, denn dieser sah wirklich nicht übel aus, dann jedoch verspürte ich doch einen deultichen Appetit auf Fleisch. Damit fielen dann leider auch die Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und geriebenen Hartkäse bei Globetrotter, die man sogar zusätzlich mit Ruccola garniert hatte, aus. Gut, ich hätte vielleicht bei dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Thaigemüse in grünem Thaicurry oder dem Gebratenen Schweinefleisch süß-sauer mit Gemüse und Ananas, die neben Knusprigen Frühlingsrollen an der Asia-Wok-Theke angeboten wurden, auch meine Erfüllung gefunden, aber das Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit frischen Champignons und Kroketten bei Tradition der Region reizte mich einfach noch mehr – auch wegen der Kroketten. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen bayrischen Krautsalats aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork chop "zurich style" with croquettes / Schweinegeschnetzeltes "Zurcher Art" mit Kroketten

Von den angekündigten frischen Champignons fand ich leider nichts im Geschnetzelten, die kleinen ganzen und in Scheiben geschnittenen größeren Pilze sahen mir eher danach aus, als stammten sie aus dem Glas bzw. der Dose. Und auch das Fleisch erwies sich, mal wieder, als äußerst kleinteilig. Mir ist klar, dass man Fleisch in Geschnetzelten auch schnetzeln muss, aber es könnten ruhig ein klein wenig größere Teile sein, dann sieht das Gericht nicht so nach Resteverwertung von Verschnitt-Teilen aus. Aber obwohl es visuell nicht allzu viel her machte, erwies es sich als Geschmacklich doch durchaus gut gelungen und das Fleisch war trotz seiner Kleinteiligkeit einigermaßen zart und saftig. Und auch an den genau abgezählten fünf Kroketten gab es nichts zu kritisieren, sie waren heiß und mit knuspriger Außenhülle, während sich ihr inneres als schön weich und kartoffelig präsentierte. Und auch der mit reichlich Kümmelsamen versetzte Krautsalat erwies sich als gute Wahl, er war knackig und würzig und hatte sogar fast genug Essig im Dressing – aber eben nur fast, zumindest was meinen Geschmack angeht. Insgesamt also, wie so häufig, ein gutes, aber nicht ganz perfektes Mittagsgericht. Ich war dennoch zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder recht durchwachsen und es sah zuerst danach aus, als würden die Gnocchi heute das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich entscheiden, denn als ich den Speiseraum betrat schienen besonders viele Gäste dieses Gericht auf dem Tablett zu haben, dann aber begann sich das Verhältnis etwas zu Gunsten des Geschnetzelten zu verschieben. Am Ende lagen Beide so eng auf, dass sie sich den ersten Platz teilen durften, denn ich konnte keinen klaren Favoriten bestimmen. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte und der Kartoffelgulasch ebenfalls ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei hier der Pikante Kartoffelgulasch sich diesen mit einem dünnen Vorsprung schließlich sichern konnte und die Asia-Gerichte auf einen guten dritten Platz verwies. So breit gefächert wie heute sind die Geschmäcker der anderen Gäste wirklich sehr selten – aber bei einem so durchschnittlichen Angebot ist das auch nicht ungewöhnlich.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes mit Champignons: +
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti & Speckbohnen [03.07.2018]

Am heutigen Dienstag erweckten zwei der Gerichte auf der heutigen Speisekarte mein näheres Interesse. Zum einen war das das Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti und Speckbohnen im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen die Schweizer Alpen Makrönli mit Speck und Kartoffelwürfel in würziger Gruyersauce bei Globetrotter. Und auch der , der neben an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde sah nicht übe aus, aber da ich erst gestern die letzte Portion meines selbst gekochten Lachs in cremiger Spinat-Knoblauch-Sauce mit sonnengetrockneten Tomaten gegessen hatte, war mir heute nicht so nach Fisch. Die Mexikanische Chililinsen mit Tortillawrap bei Vitality waren aber definitiv nichts für mich – ich brauchte etwas Fleisch. So griff ich schließlich zum Schweinerückensteak, denn die Makrönli sahen für meinen Geschmack etwas zu grau aus.

Fried pork steak with sauce bernaise, hash browns & bacon beans / Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti & Speckbohnen

An grünen Stangenbohnen hatte man schon mal nicht gespart, jedoch vermisste ich irgendwie den Speck bei diesem als Speckbohnen angekündigten Gemüse, worüber ich aber hinweg sehen konnte, denn mit dem recht großen Schweinerückensteak war ja genügend Fleisch auf dem Teller. Doch als ich dieses angeschnitten hatte, musste ich etwas enttäuscht feststellen, dass es ein wenig trocken und faserig geraten war.

Pork steak - Lateral cut / Schweinerückensteak - Querschnitt

Teilweise konnte man dies zwar mit der sehr gut gelungenen Sauce Bernaise kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. An den schön knusprigen Kartoffelröstis mit ihrem weichen und leckeren Inneren gab es wiederum nichts auszusetzen. Dennoch war ich recht zufrieden mit meiner Wahl – auch wenn ein Kollege mir bestätigen konnte dass die Makrönli trotz ihres Aussehens heute ebenfalls sehr gut gelungen waren.
Und die anderen Gäste schienen sich nicht so stark vom Äußeren der Schweizer Käsenudeln beeinflussen zu lassen, denn die Makrönli konnten sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon dass Schweinerückensteak, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Mexikanischen Chili-Linsen schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: +
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelröstis: ++
Grüne Bohnen: ++ (trotz des fehlenden Specks)

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites [18.06.2018]

Obwohl der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch nicht schlecht aussah, fand der Hauptentscheidungskampf, zu welchem Gericht ich greifen sollte zwischen dem Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Pommes Frites bei Globetrotter und dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region statt. Obwohl ebenfalls nicht uninteressant schafften es die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratenes Hühnerfleisch mit asiatischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Thaicurry oder Gebackene Frühlingsrollen nicht in die engere Auswahl. Und eigentlich hätte ich ja eher zum Fleischpflanzerl greifen müssen, da ich ja erst vor etwas mehr als zwei Wochen ein Kotelett der gleichen Art hier verzehrt hatte und das letzte Fleischpflanzerl mit Röstkartoffeln schon deutlich länger her war. Aber mir lag der Appetit dann doch mehr nach Kotelett, wobei die Pommes Frites mit Sicherheit auch ihren Teil zu dieser Entscheidung beitrugen. Dazu gab es noch eine Zitronenecke für das Kotelett und etwas Ketchup für die Fritten von einer anderen Theke, an der man sich damit in Selbstbedienung versorgen konnte. Meine anschließende Suche nach einem passenden Salat oder Gemüse verlief aber leider erfolglos.

Baked pork chop with cranberries & french fries / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites

Das Kotelett dass man mir servierte war zwar etwas dunkel geraten, aber das sollte sich nicht als Nachteil erweisen, sondern erwies sich sogar als genau richtig, denn die dünne Panade war dadurch schön knusprig geraten. Und auch am zarten und angenehm magere Schweinefleisch gab es nichts auszusetzen, vor allem wenn man es vor dem Verzehr noch zusätzlich mit Zitronensaft und Preiselbeeren garnierte. Im Gegensatz zum Kotelett waren die Pommes aber mal wieder etwas blass geraten und hätten gerne eine bis zwei Minuten länger frittiert werden können – ihre Knusprigkeit lag gerade so an der Grenze des akzeptablen. Hinzu kam, dass man sie dieses Mal etwas versalzen hatte, was den Genuss dann tatsächlich etwas minderte. Essbar und genießbar, aber leider mit ein klein wenig zu viel Natriumchlorid, was der Ketchup nur bedingt kompensieren konnte. Aber dennoch keine schlechte Wahl, ich war zwar nicht hundertprozentig Zufrieden, bereute meine Entscheidung aber auch nicht.
Bei den anderen Gästen herrschte auch eine kleine Vorliebe für das Kotelett, wodurch es mit einem knappen Vorsprung sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber das Fleischpflanzerl folgte eng auf und belegte einen guten Platz zwei. Den dritten Platz konnte sich die Asia-Gerichte erkämpfen, aber ihr Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Gemüsestrudel, der somit Platz vier belegte, war nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelette: ++
Preiselbeeren: ++
Pommes Frites: +

Cordon bleu, Pommes Frites & Bulgursalat [06.06.2018]

Kurz liebäugelte ich zwar mit dem Tomaten- Fischstew mit frischen Kräutern, fritierten Muscheln und Kräuterbaguette, das heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, dann griff ich aber doch zum Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region – ich stehe leider zu sehr auf frittierte Kartoffelstäbchen. An der Spinat-Ricottalasagne mit Tomatensauce bei Globetrotter oder den Asia-Wok-Gerichten wie Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich heute kein größeres Interesse. Beim Blick in die Salattheke entdeckte ich aber mal wieder den Bulgur-Salat mit Gemüse, mit dem ich bereits gute Erfahrung gemacht hatte. Passte zwar nicht unbedingt zum Cordon bleu, aber dennoch landete ein kleines Schälchen davon auf meinem Tablett. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das Gericht erwies sich als soweit in Ordnung. Die Pommes Frites waren noch heiß und knusprig sowie gut gesalzen, allerdings zum Teil etwas zu lang geraten, um als mundgerecht bezeichnet zu werden. Aber das lasse ich natürlich nicht in die Wertung einfließen. Hinter dem Cordon bleu wiederum versteckte sich ein mit Kochschinken und einem geschmacklich eher unauffälligen Käse gefülltes, mageres Schweineschnitzel, dass man paniert und dann wohl gebraten, frittiert oder gebacken hatte. Die untere, schmale Ecke war zwar etwas knuspriger als man es sich wünschen würde, aber die Größe war so gering dass man es vernachlässigen kann. Dazu der Salat aus mit Tomatenaroma zubereiteten mild gewürzten Bulgur, in dem sich kleine, rohe Stücke von Tomate, Paprika und wenn ich mich nicht irre auch Zucchini fanden. Einfach, aber lecker. Ich war zufrieden, auch wenn die Portion bei den hohen aktuellen Temperaturen eigentlich fast schon wieder zu groß war.
Natürlich erfreute sich das Cordon bleu heute auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit und konnte sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der Fish-Stew, Platz drei belegten wohl die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++
Bulgursalat: ++

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [24.05.2018]

Auch heute fiel mir die Wahl mal wieder leicht, denn mit Gyros vom Schwein mit frischen Ziwbeln, Tzaziki und Pommes Frites stand im Bereich Globetrotter einer meiner Allzeit-Favoriten auf der Speisekarte. Dagegen kamen weder die Spaghetti Pesto Genovese mit Kirschtomaten bei Vitality noch die Krautwickerl mit Specksoße und Kartoffelpüree bei Tradition bei Region oder Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Schweinefleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke an. Und um mein Glück perfekt zu machen, bot man sogar zusätzlich noch Krautsalat an der Salattheke an. Und es passt nichts besseres zu Gyros als Krautsalat. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Leider wurde meine Vorfreude nach den ersten Bissen doch etwas gemindert, denn das Gyros erwies sich als ein klein wenig überpfeffert. Nicht schlimm, man konnte das geschnetzelte und marinierte Schweinefleisch noch problemlos verzehren, aber man schmeckte es dennoch deutlich. Zum Glück konnte man dies mit Hilfe des beiliegende, mit gehobelten Salatgurken versetzten Tzatziki ausreichend abmildern. Die Pommes Frites ware aber glücklicherweise einigermaßen knusprig geraten und auch ausreichend gewürzt, wobei hier der Ketchup natürlich auch sein übriges tat um sie zu einer gelungenen Sättigungsbeilage zu machen. Die knackigen Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Kein perfektes Gericht, gerade wegen des leicht misslungenen Gyros, aber absolut akzeptabel.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich, wie nicht anders erwartet, das Gyros höchster Beliebtheit und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz leisteten sich Asia-Gerichte und Krautwickerl ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte ein klein wenig mehr Asia-Gerichte auf den Tabletts gesehen zu haben, weswegen der Krautwickerl somit auf dem dritten Platz landete. Aber das Ergebnis war wirklich sehr knapp. Die Spaghetti mit Pesto Genovese folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Tzatziki: ++
zwiebeln: ++
Pommes Frites: ++