Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Röstis [15.03.2018]

Nachdem unser Betriebsrestaurant gleich mit drei (aus meiner Sicht) verlockenden Gerichten aufgewartet hatte, schwächelt es heute leider etwas. Die Farfalle al Peperoni aus dem Abschnitt Vitality waren auf jeden Fall nichts für mich und auch das Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter war nicht dazu angetan mich zu begeistern. Blieben also noch der Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Röstis aus dem Abschnitt Tradition der Region oder der Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, der neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig heute an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Und obwohl ich schon länger keinen Tintenfisch mehr verzehrt hatte und es somit eigentlich wieder an der Zeit gewesen wäre, entschied ich mich schließlich doch für den Paprikarahmgulasch.

Pork bell pepper cream goulash with hash browns / Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Röstis

Die Sauce, in welcher Paprika, Zwiebel, Tomaten und wohl auch etwas Lauch mit dem klein gewürfelten Schweinefleisch zubereitet worden war, erwies sich schon mal als angenehm fruchtig und ganz leicht pikant wobei sie auch angenehm dickflüssig geworden war. Das Fleisch selbst war dabei einigermaßen mager und sein Mischverhältnis zum Gemüse war einigermaßen ausgewogen. Ein klein wenig mehr Fleisch hätte es für meinen Geschmack gerne noch sein können, aber es war ja ein Paprikarahmgulasch vom Schwein, kein Schweinegulasch mit Paprika. 😉 Dazu gab es, genau abgezählt, vier runde Röstis, die sich wie üblich als außen schön knusprig und innen noch etwas weich erwiesen, so wie es sein sollte. Ich denke, ich habe unter den gegebenen Umständen eine gute Wahl getroffen.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Paprikarahmgulasch großer Beliebtheit und konnte sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Aber das Putenschnitzel war ihm eng auf den Fersen und konnte sich den zweiten Platz sichern. Die Asia-Gerichte landeten auf dem dritten Platz und die Farfalle belegten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Paprikarahmgulasch vom Schwein: ++
Röstis: ++

Schwabenteller [01.03.2018]

Zum Beginn des neuen Monats hatte das Betriebsrestaurant mal wieder einen altbekannten und beliebten Klassiker aus seinem Repertoire auf die Speisekarte gesetzt: Im Abschnitt Tradition der Region wurde mal wieder der Schwabenteller – Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln und Käsespätzle angeboten. Alternativ gab es Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Vitality, Rindergeschnetzeltes mit grünem Pfeffer und Kroketten bei Globetrotter und Gebackene Banane und Ananas mit Honig sowie Gaeng Massamann Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamann Curry an der Asia-Thai-Theke. Davon ließ mich allerdings nur das Kichererbsencurry, mit dem ich in der Vergangenheit ja gute Erfahrungen gemacht hatte, kurz überlegen ob ich meine Entscheidung ändern sollte, doch letztlich blieb ich bei meiner Wahl des Schwabentellers.

Swabish dish - Pork steak with mushroom sauce, fried onions & cheese spaetzle / Schwabenteller - Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Unter einer angenehm großen Portion frischer und scheinbar hausgenmachter Röstzwiebeln fand sich ein mageres und nicht zu trocken ge(b)ratenes, fingerdickes und nicht ganz handflächengroßes Schweinesteak , welches man außerdem mit einem großzügigen Schüpflöffel einer mild gewürzten und mit kleinen Doseknchampignons versetzten Sahnesauce garniert hatte. Hätten zwar gerne etwas mehr Champignons sein können, aber die Menge war noch akzeptabel, so dass ich hier auf Punktabzug verzichten kann. Aus früheren Zubereitungen kenne ich den Schwabenteller mit zwei deutlich kleineren Schweinesteaks, das machte aber effektiv wenig Unterschied. Ganz unten in diesem Nahrungsmittel-Stapel fanden sich schließlich die mit einem mild-würzigen Käse versetzten Spätzle oder besser gesagt Knöpfle in mehr als ausreichend großer Portion als Sättigungsbeilage. Das Stapeln der einzelnen Komponenten macht visuell zwar deutlich mehr her als das nebeneinander legen wie zum Beispiel hier oder hier, erschwert aber auch das Schneiden, da die Spätzle keinen festen Untergrund bilden. Will man also kleine “Unfälle” vermeiden, schiebt man die Spätzle etwas auf einer Seite zusammen, bugsiert das Steak auf den Tellerboden und kann dann mit dem Verzehr beginnen. Aber da das Auge ja auch mitisst, denke ich dennoch dass man das Stapeln beibehalten sollte. In der Summe erwies sich der Schwabenteller auch dieses mal wieder als ein sehr gelungenes Hauptgericht. Keine leichte Kost, aber immer wieder lecker. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste hatte bevorzugt zum Schwabenteller gegriffen, so dass dieses Gericht ohne Zweifel den erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich, wenn auch nur mit knappen Vorsprung, das vegetarische Kichererbsencurry, welches sich durch seine kurkuma-gelbe Farbe deutlich von den anderen Speisen abhob. Um den dritten Platz lagen schließlich das Geschnetzelte mit Kroketten und die Asia-Gerichte fast Ranggleich, letztlich schien ich aber doch etwas mehr der gläsernen Asia-Thai-Teller gesehen zu haben, so dass ich ihnen den dritten und dem Rindergeschnetzleten einen guten vierten Platz zubilligen würde.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++

Tiroler Gröstel mit Spiegelei [05.02.2018]

Die Auswahl auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant am heutigen Montag ließ mal wieder wünschen übrig. Mein erster Blick galt erst mal dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Auf die Pappadelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality hatte ich aufgrund meiner leichten Abneigung gegen Kren auf jeden Fall keine Lust und auch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene FrühlingsrollenGebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce rissen mich nicht so vom Hocker. Dann aber erweckte noch das Tiroler Gröstel mit Spiegelei bei Tradition der Region mein Interesse, denn in der Präsentation auf dem großen Bildschirm gleich neben dem Eingang sah es gar nicht mal so schlecht aus – auch wenn es eigentlich ein typisches Restegericht ist. Daher entschied ich mich kurzfristig dann noch noch um und griff zum Geröstel.

Tiroler Gröstel mit Spiegelei

Leider entsprach das Gericht das serviert wurde dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Das Verhältnis von recht vielen kleinen Würfeln recht durchwachsenen aus Schweine- und Rindfleisch zu relativ wenigen kleinen Salzkartoffeln war alles andere als Optimal gewählt, von der eher homöopathischen Menge an Lauch mal ganz abgesehen. Außerdem war das Fleisch auch teilweise etwas zu knusprig angebraten wie ich meinte. Zum Glück gab es die dickliche und würzige Bratensauce, die das Gericht glücklicherweise noch etwas retten konnte. Und bis auf die Größe – wo bitte bekommt man heute noch solche XS-Eier? – war auch das Spiegelei ohne nennenswerten Tadel – vor allem weil das Eigelb noch wunderbar flüssig war, so wie ich es mag. Aber das letzte Mal war es auch nicht besser gewesen. Wenn schön Gröstel, dann doch lieber das nächste Mal das Kartoffel-Gröstel mit Lauch und Schafskäse.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten am höchsten in der Gunst und konnte sich somit unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich das unerwarteter Weise doch gern gewählte Nudelgericht mit Blattspinat und Meerrettich sowie die Asia-Gerichte einen enges Kopf-an-Kopf-Rennen, ich würde aber letztlich sagen dass die Asia-Gerichte doch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen waren und somit diese Platzierung verdienten. Somit landeten die Pappadelle auf Platz drei und das Tiroler Gröstl auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Tiroler Gröstel: +/-
Bratensauce: ++
Spiegelei: ++

Schwabenteller – Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle [13.09.2017]

Eigentlich wäre es am heutigen Mittwoch ja mal wieder Zeit für Fisch gewesen, und mit einem Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud mit Basmatireis fand sich bei Vitality auch etwas, mit dem ich bisher gute Erfahrungen gemachte hatte. Aber mit einem Schwabenteller – Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle stand im Abschnitt Traditin der Region ein so verlockendes Gericht auf der Speisekarte, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Zumal die Schweinemedaillions heute wirklich riesig erschienen. Da brauchte ich mir die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Glasnudeln mit asiatischem Gemüse in Kokosmilchsauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce eigentlich gar nicht näher anschauen, denn ich hatte mich bereits auf den Schwabenteller festgelegt. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke. Wäre zwar nicht nötig gewesen, aber wenn es schon endlich mal wieder Krautsalat gibt, wollte ich das nicht missen.

Swabian dish - Two fried pork fillet medaillions with mushroom sauce, roasted onions & cheese noodles / Schwabenteller - Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Man hatte hier eine großzügige dimensionierte Portion von – dank des Käses – mild-würziger Spätzle mit zwei etwa babyfaustgroßen, angenehm zarten und saftigen Schweinefiletmedaillions sowie einer großen Portion sehr gelungener, weil scheinbar frisch zubereiteter, Röstzwiebeln kombiniert. Nur bei der dickflüssigen und cremigen Sauce, in der sich sogar zwei kleine ganze sowie einige Teile von Dosenchampignons fanden, war man etwas “geiziger” vorgegangen. Aber darüber konnte man aufgrund der insgesamten Mächtigkeit des wahrlich als “Männerportion” zu bezeichnenden Gerichts problemlos hinweg sehen. Da wäre der übrigens wieder mal sehr leckere Krautsalat gar nicht notwendig gewesen. Ich war mehr als nur satt und musste sogar ein paar kleine Reste auf dem Teller und in der Salatschüssel zurücklassen – was mir meine Erziehung verbietet. Und alles für 3,20 Euro. Aber es ging nicht anders. Insgesamt sehr lecker und sehr gelungen, aber es war einfach zu viel. Das nächste Mal bitte kleinere Portionen und ich werde auch auf den Salat verzichten.
Natürlich lag der Schwabenteller auch bei den anderen Gästen sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem, wenn auch nicht ganz so großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute – ganz unerwartet – die Asia-Gerichte, die sich noch etwas häufiger auf den Tabletts der Gäste zu tummeln schienen als die somit drittplatzierten Spinat-Ricotta-Tortellini. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefiletmedaillions: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstwzeiebln: ++
Käsespätzle: ++
Krautsalat: ++

Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti [01.09.2017]

Auch an diesem Freitag verspürte ich keinen großen Appetit auf das Quasi-Standardgericht, heute Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat, das wie üblich im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch zm Glück bot man auch dieses Mal eine interessante Alternative im Bereich Vitality, auch wenn das Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten und Rösti vielleicht kein typisches leichtes Gericht für diesen Abschnitt darstellte. Aber die anderen Alternativen wie Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region oder Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke kamen auf jeden Fall nicht für mich in Frage.

Pork loin steak in ginger sauce with carrots & roestis / Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti

Von dem Ingwer in der angeblichen Ingwersauce schmeckte man zwar wenig, aber davon abgehen erwies sich das Gericht als wirklich gute Wahl. Das Schweinesteak war leicht durchwachsen, aber von guter Qualität und die Möhren noch leicht knackig. Die Röstis wiederum erwiesen sich als außen angenehm knusprig, aber im Inneren besaßen die Kartoffelraspeln noch etwas zu viel biss – vielleicht hätten hier einige Minuten länger im Ofen oder wo immer man sie zubereitet hatte, nicht geschadet. War nicht so arg, dass man sie nicht essen konnte, aber man bemerkte es eben. Dennoch war ich mit meiner Entscheidung für dieses Angebot letztlich zufrieden.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schien sich eine kleine Revolution abzuzeichnen, denn nicht wie sonst üblich das Fischgericht, sondern das Schweinesteak konnte sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz sichern. Nach dem somit zweitplatzierten Seelachsfilet folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Dampfnudel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Pariser Möhren: ++
Röstis: +