Moo Pad Sam Rod [02.09.2011]

Das einzige was mich heute einigermaßen im Bereich der regulären Küche hätte begeistern können war der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis, welcher im Bereich Vitality angeboten wurde. Der traditionell-regionale Milchreis mit Waldbeerensauce fiel wegen meiner Ablehnung von Süßspeisen zum Mittagessen aus und das Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce bei Globetrottersagte mir aufgrund des Kartoffelsalats nicht sonderlich zu. Doch zum Glück entdeckte an der Asia-Thai-Theke ich neben Gebackene Ananas und Banane und Putenfleisch und Garnelen mit verschiedenen Gemüse heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce. Süss und scharf klang gut, da schlug ich hier zu. Wie üblich gab es dazu eine Schüssel Reis.

Moo Pad Sam Rod

Auch heute erwies sich dieses asiatische Gericht wie so häufig zuvor mal wieder als gute Wahl. Neben dem Schweinefleisch, das außen tatsächlich mit einer angenehm knusprigen Rinde versehen war, fand sich wie üblich eine umfangreiche Auswahl verschiedener Gemüsesorten. So fand ich unter anderem Scheiben von Zucchini, Möhrenstifte, Salat, Paprika in rot, grün und gelb, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln sowie einige Stücke einer roten Chilischote, die der Sauce auch die angenehme, recht kräftige Schärfe gaben. Gemeinsam mit dem Klebereis ein sättigendes und angenehm reichhaltiges Gericht mit dem ich sehr zufrieden sein konnte.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala aller Kantinengäste lag aber natürlich das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat noch etwas vor den Asia-Gerichten, die somit nur den zweiten Platz erreichten. Auf Platz drei folgte der Putenbraten und auf Platz vier schließlich der Milchreis mit Waldbeerensauce. Dazu kamen noch einige Eigenkreationen und Salatschüsseln, die ich aber aufgrund ihrer geringen Zahlen nicht mit in die Wertung einfließen lasse.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++

Schweinelende in Pilzrahmsauce [09.08.2011]

Mit Sicherheit wäre heute die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen aus dem Bereich Vitality am kalorientechnisch klügsten gewesen. Aber irgendwie war mir heute nach etwas gehaltvollerem und vor allem Fleischhaltigen. Und da gab es einiges zur Auswahl. Neben den Angeboten der Asia-Thai-Theke wo heute Asiatisches Gemüse herzhaft gebratenmit Thaicurry in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suez – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce fanden sich heute auch als Sonderangebot eine Hähnchenkeule mit Tomatensauce auf Tagliatelle, wohl die Reste des Coq auf Vin von gestern, sowie bei Globetrotter Cannelloni mit Fleichfüllung in Tomatensauce (die ich hier und hier schon mal in ähnlicher Form versucht hatte) sowie schließlich Schweinelende mit Pilzrahmsauce, dazu Kroketten bei Tradition der Region. Diese Schweinelende schien mir genau das richtige für heute, also wählte ich dieses Gericht und ergänzte es noch mit etwas Erbsen und Möhrenwürfeln von der Gemüsetheke.

Schweinelende mit Pilzrahmsauce / Pork loin with mushroom cream sauce

Da das Gemüse wohl bereits einige Zeit an der Warmehaltetheke gelegen hatte, sah es nicht mehr ganz frisch aus, war aber geschmacklich vollkommen in Ordnung. Und auch die beiden zarten, flachen Stücke Schweinelende, die man mit einer Sauce mit einigen Champignonscheiben garniert hatte gab keinen Grund zur Kritik – genau wie die fünf Kroketten die nicht nur noch angenehm heiß waren, sondern sich auch als außen knusprig und innen angenehm weich herausstellten. Ebnen so wie Kroketten sein sollten. Insgesamt eine gute Wahl muss ich sagen.
Und auch die anderen Gäste schienen mir hier zuzustimmen, denn die Schweinelende landete ohne jeden Zweifel mit leichtem Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz eins. Auf Platz drei folgten schließlich die Cannelloni und ich würde der gefüllten Aubergine noch mit knappen Vorsprung vor der Hähnchenkeule den vierten Platz zubilligen. Dies kann aber auch damit zu tun haben dass die Mengen dieser Hähnchenkeule begrenzt waren. Bei solchen Sonderangeboten reicht es selten bis zum Ende der Mittagspause. Daher sollte man sie wohl lieber aus der Gesamtwertung ausklammern.

Mein Abschlußurteil:
Schweinelende: ++
Pilzrahmsauce: ++
Kroketten: ++
Gemüse: ++

Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce [25.07.2011]

Während die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen sowie das Moo Pad Prik Bai Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce schon mal recht lecker klangen, wurde auch im Bereich der regulären Küche den Kantinengästen einiges geboten. Für die Vegetarier und Kalorienbewussten stand zum Beispiel Mariniert gebratener Tofu auf Chinakohl mit gebratenen Eierreis in der Sektion Vitality auf dem Speiseplan. Und fast hätte ich auch hier zugeschlagen – ja wären da nicht die Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce bei den Globetrotter-Angebote gewesen – ein Gericht dass ich übrigens hier schon mal verzehrt habe. Warum man diese allerdings anstatt der Schinkennudeln mit Tomatensauce in die Sektion Tradition der Region eingeordnet hatte war mir allerdings schleierhaft. Manchmal erscheint diese Einteilung ja doch etwas willkürlich – aber was Solls. Meine Entscheidung stand fest: Heute sollten die Medaillons mein Tablett zieren, ergänzt durch einen kleinen Becher Vanillemousse von der Dessert-Theke.

Schweinelende in Pilzrahmsauce / Pork loin with mushroom cream

Etwas mehr Gemüse als das bisschen die paar Pilze (wenn man die zum Gemüse weitläufig dazu zählt) und die winzigen Würfel von Möhren in der Rahmsauce hätte ich mir hier zwar schon gewünscht, aber das Angebot an der Gemüsetheke gab nicht das richtige her so dass ich letztlich darauf verzichtete. Die angenehm zarten, fettfreien Schweinefiletmedaillons, von denen man mit gleich drei auf den Teller gemacht hatte, trösteten mich aber schnell darüber hinweg. Gemeinsam mit der Sättigungsbeilage in Form der Knöpfle und der leicht würzigen Sauce mit den in Scheiben geschnittenen Dosenchampignons bildeten sie ein wirklich mal wieder sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch an dem schaumig-lockeren Mousse mit Vanillegeschmack, dass man mit einigen Schokostreuseln und etwas Johannisbeergelee garniert hatte gab es absolut nichts auszusetzen.
Dass auch der Gros der anderen Kantinengäste heute bei diesen Schweinefiletmedaillons zugeschlagen hatte brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Mit deutlichem Vorsprung belegten sie unangefochten den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gericht und den dritten Platz würde ich mit knappen Vorsprung dem Tofu zubilligen, das ich meine noch etwas häufiger gesehen zu haben als die Nudeln in Tomatensauce. So zumindest meine subjektive Einordnung die während meines Besuches im Betriebsrestaurant entstanden ist. Morgen muss ich dann aber wirklich wieder etwas kürzer treten…

Mein Abschlußurteil:
Schweinefiletmedaillon: ++
Pilzrahmsauce: ++
Knöpfle: ++
Vanillemousse: ++

Filetstück auf knackigem Wokgemüse [08.07.2011]

Heute war mal wieder einer dieser Freitag an denen ich nicht lange überlegen brauchte für welches Gericht ich mich entscheiden sollte. Die traditionell-regionalen Marillenknödel in Vanillesauce und Zimt-Zucker waren eindeutig nichts für mich, denn zu Mittag brauche ich etwas kräftiges. Und das Gebackene Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip aus der Sektion Globetrotter sagte mir aufgrund des Kartoffelsalates nicht so sehr zu. Auch die Gebackene Ananas und Banane von der Asia-Theke erschien mir aufgrund des Süßspeisencharakters nicht sehr passend, einzig das Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry hätte dem Gegrillten Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse mit Basmatireis aus der Sektion Vitality noch gefährlich werden können. Auch wenn beides mehr oder weniger Asiatisch angehaucht waren, entschied ich mich dann doch für das Schweinefilet. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Englische Minzcreme aus dem Dessert-Angebot.

Schweinefilet mit Wokgemüse / Pork filet with wok vegetables

Die drei Filetstücken, eines davon ein etwas dickeres Endstück, ruhten auf einer angenehm großen Portion aus Möhrenscheiben, gelben Karottenstiften, Maiskölbchen, Erbsen, Schoten und Zwiebel in einer exotisch-pikante Würzung sowie einer ebenfalls angenehm umfangreich geratenen Portion Basmatireis. Sauce gab es dazu keine – war aber auch meiner Meinung nach nicht notwendig. Eine klassische Zusammenstellung aus Fleisch Gemüse und Sättigungsbeilage, die sich als geschmacklich sehr gelungen erwies – und das gerade mal bei 517kcal. So kam ich auch zusammen mit der lockeren Mintcreme noch auf eine absolut aktzeptable Gesamtbilanz für dieses Mittagessen.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute aber eher die Asia-Gerichte und das Fischfilet im Wettlauf um den ersten Platz. Ich würde aus meinen Beobachtungen subsummieren, dass die Asia-Gerichte knapp das Rennen machten. Nach dem Fischfilet auf Platz zwei folgte schließlich das Filetstück vom Schwein Platz drei und auf Platz vier die Marillenknödel, die wie beim freitäglichen Süßspeisengericht üblich aber auch als zusätzliche Nachspeise dienten.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefilet: ++
Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++
Englische Mintcreme: ++

Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce [30.06.2011]

Auch heute hielt ich mich an meine ungeschriebene Regel wenn möglich nicht zwei mal Asiatisch nacheinander zu speisen und ließ daher das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art und die Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry an der Asia-Thai-Theke mal außen vor. Am vernünftigsten wäre aus dem regulären Angebot wäre dabei mit Sicherheit der Pikante Bohnengulasch aus dem Bereich Vitality gewesen – ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexico” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffelwedges bei den Globetrotter-Angeboten – etwas dass ich hier und hier schon mal verzehrt habe – übte einen gewissen Reiz aus. Am meisten sprach mich heute aber dann doch letztlich der traditionell-regionale Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel an, dass man noch mit etwas Rot- bzw. Blaukraut ergänzt zu haben schien. Etwas ähnliches hatte ich hier schon mal versucht und war damals scheinbar nicht so zufrieden – doch daran dachte ich in diesem Moment nicht. Dazu gesellte sich dann noch eine Portion Milchreis auf geschnetzelter Birne von der Dessert-Theke – wobei ich offen zugebe dass ich mich hier auch von dem kleinen Stück Waffel als Dekoration hatte beeinflussen lassen.

Schweinekrustenbraten mit Rotkraut & Semmelknödel / pork roast with red cabbage & dumpling

Eine wirklich vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Der Gros des Fleisches war angenehm zart und saftig – nur an den Rändern, die wie für Schweinekrustenbraten typisch mit einem Stück Schwarte bedeckt waren, fanden sich einige fettigere Stücke. Das ist aber bei Schweinekrustenbraten nun einmal so und fließt nicht in die Bewertung ein. Dazu gab es einen recht großen, von der Konsistenz her eher festen aber gut gelungenen Semmelknödel und eine kleine, aber schmackhafte Portion Rotkrauts. Garniert war das ganze in der leicht herben, kräftigen Dunkelbiersauce die meiner Meinung nach geschmacklich wunderbar zu den anderen Komponenten passte. Aber nicht nur mit dem Hauptgericht war ich sehr zufrieden, auch der mit Waffelstück und Schokosauce garnierte Milchreis auf einer Schicht in kleine Stücke zerschnittenen Birne erwies sich als gute Wahl – auch wenn er aufgrund der Schokosauce für meinen Geschmack einen winzigen Deut zu süß war. Aber das wurde durch den leckeren Milchreis und die frischen Birnenstücke alle Male kompensiert.
Den anderen Kantinengästen sagte heute aber scheinbar eher noch das Rinderhacksteak zu, welches somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Um Platz zwei lieferten sich der Schweinekrustenbraten und die Asia-Gerichte heute mal wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass zumindest meiner Beurteilung nach die asiatischen Speisen knapp für sich entscheiden konnte. Um Haaresbreite folgte ihm aber der Schweinekrustenbraten auf Platz drei und schließlich der Bohnengulasch auf dem vierten Platz. Kalorientechnisch war der Schweinekrustenbraten mit Sicherheit nicht die optimale Entscheidung, aber bei Knödeln werde ich leider immer wieder schwach.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekrustenbraten: ++
Rotkraut: ++
Semmeknödel: ++
Milchreis auf Birne: ++