Perlgraupeneintopf mit Gemüse & Fleisch – das Rezept

Auch am heutigen Samstag wollte ich natürlich nicht auf das Kochen verzichten. Aber ich tat es mir wirklich schwer etwas zu finden – weniger weil ich gar nichts sondern eher weil ich zu viel fand und mich nicht so recht entscheiden konnte. Nach langer Studie verschiedener Kandidaten fiel meine Wahl schließlich auf einen Perlgraupeneintopf mit Gemüse und Fleisch. Ich hatte bisher noch nichts mit Graupen – geschälte, polierte Gersten- oder Weizenkörner von halb- oder länglich-runder Form – gekocht und die Zusammenstellung erschien mir einfach nur verlockend. Perlgraupen mit ihren kleinen runden Körnern sind übrigens die qualitativ hochwertigste Graupenart.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

70 – 80g Perlgraupen – kling wenig, aber die Dinger quellen beim Kochen kräftig auf
01 - Zutat Perlgraupen

200 – 250g Kartoffeln (2 mittelgroße)
02 - Zutat Kartoffeln

1 mittelgroße Möhre
03 - Zutat Möhre

1/2 Bund bzw. 2 Lauchzwiebeln bzw. Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Lauchzwiebeln

250g Schweinefleisch – hier können wir Schulter, Schnitze, Nuss oder auch Kotlett nehmen, ich wählte etwas Schulter. Natürlich sind Alternativ auch Rindfleisch, Geflügel oder Lamm denkbar.
06 - Zutat Schweinefleisch

1 Handvoll Erbsen (TK-Ware)
05 - Zutat Erbsen

60-70g gewürfelter Speck
07 - Zutat gewürfelter Speck

1 Lorbeerblatt
08 - Zutat Lorbeerblatt

500ml Fleischbrühe
09 - Zutat Fleischbrühe

1 Zehe Knoblauch (optional)
10 - Zutat Knoblauchzehe

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und zum Würzen Salz & Pfeffer

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schälen wir die Kartoffeln und zerteilen sie in kleine Würfel.
11 - Kartoffeln würfeln

Ebenso schälen wir die Karotte und schneiden sie in Scheiben.
12 - Karotte in Scheiben schneiden

Die Perlgraupen brausen wir mit etwas kalten Wasser ab und lassen sie anschließend abtropfen.
13 - Perlgraupen abbrausen

Die Lauchzwiebeln waschen wir gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm breite Ringe.
14 - Lauchzwiebeln in Ringe schneiden

Nachdem wir das Schweinefleisch von Fett befreit haben zerteilen wir es in mundgerechte Stücke.
14 - Fleisch würfeln

Mit etwas Olivenöl schwitzen wir zuerst das gepresste Knoblauch an und braten dann die Speckwürfel ebenfalls an. Ist kein Knoblauch gewünscht, lassen wir dieses einfach weg – ich aber fand es lecker und passend.
16 - Speck anbraten

Ist der Speck angebraten, entnehmen wir ihn aus dem Topf, legen ihn bei Seite und geben das Fleisch hinein um es anzubraten. Gegebenenfalls sollte man hier auch etwas zusätzliches Olivenöl hinzugeben.
17 - Fleisch anbraten

Wenn das Fleisch rundherum gut angebraten ist, fügen wir die Kartoffelwürfel,
18 - Kartoffeln hinzu

die Karottenscheiben
19 - Möhren hinein

und die Frühlingszwiebel-Ringe in den Topf,
20 - Lauchzwiebelringe rein

wo wir das Gemüse zusammen mit dem Fleisch noch einige Minuten anbraten.
21 - Gemüse anbraten

Dann gießen wir alles mit Fleischbrühe auf
22 - Mit Fleischbrühe aufgießen

und geben das Lorbeerblatt
23 - Lorbeerblatt hinein

sowie die etwas aufgequollenen Perlgraupen in den Topf.
24 - Perlgraupen dazu

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt das ganze etwas mit Salz und Pfeffer zu würzen.
25 - Würzen

Wenn die Perlgraupen nach einigen Minuten beginnen aufzuquellen und das Wasser köchelt, geben wir auch die TK-Erbsen in den Topf
26 - Erbsen hinein

und verrühren alles gut miteinander. Hier ist Vorsicht geboten, denn das Lorbeerblatt neigt dazu am Rührbesteck kleben zu bleiben – es gehört aber natürlich in den Topf. Also lieber zwei mal gucken bevor man den Löffel oder was immer man verwendet beiseite legt.
27 - rühren

Bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Stufe lassen wir den Eintopf nun für ca. 45 bis 60 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es allerdings regelmässig umrühren müssen da die Graupen sonst drohen am Topfboden anzupappen.
28 - geschlossen köcheln

Wenn die Masse zu dick wird, können wir jederzeit ein wenig Wasser nachgießen.
29 - Wasser nachgießen

Nach ca. 30 Minuten geben wir dann die Speckwürfel wieder hinein.
30 - Speck wieder hinein

Haben die Speckwürfel sich in den Rest unseres Perlgraupeneintopfes wieder integriert und sind warm geworden können wir unser Gericht probieren
31 - probieren

und es ggf. mehr oder weniger kräftig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
32 - kräftig würzen

Sind die Perlgraupen ausgequollen und der Eintopf träge zu blubbern beginnt, kann man unseren Perlgraupeneintopf als fertig bezeichnen. Wir können den Topf von der Platte nehmen und diese ausschalten.
33 - fertig ausgequollen

Nun brauchen wir das Gericht nur noch zu servieren und bei Bedarf etwas garnieren. Ich hatte noch ein wenig Petersilie da, die ich hier hier nutzen konnte. Das Auge isst ja mit.

34 - Fertiges Gericht

Und ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Kochkreation. Ich hatte zu Beginn befürchtet dass es vom Geschmack her zu lasch werden würde, doch das war vollkommen unbegründet. Salz und Pfeffer hatten gemeinsam mit dem Gemüse und dem Fleisch dem Ganzen einen sehr leckeres Aroma gegeben. Sowohl die Perlgraupen und auch ein wenig die Kartoffeln hatten wohl viel Stärke abgegeben und dem Eintopf eine angenehm feste Konsistenz. Hinzu kam dass sich das Ganze nicht nur als sehr lecker, sondern auch als sehr sättigend erwies.

35 - CloseUp

Ein einfaches, schmackhaftes und ohne größeren Aufwand zuzubereitendes Gericht, das mir mehr Lust auf Perlgraupen gemacht hat. Werde mich mal umschauen ob ich weitere Gerichte mit dieser Zutat entdecken kann. Eine Portion ist noch übrig – ich habe sie nach dem Abkühlen kalt gestellt und werde die Tauglichkeit als Mikrowellen/Aufwärmgericht in den nächsten Tagen testen. Sobald ich dazu Ergebnisse habe, werde ich diesen Beitrag updaten und über eine Erfahrung berichten.

Nachtrag vom 14.03.2011: Hab die Reste nach zwei Tagen am Montag aus dem Kühlschrank genommen und in der Mikrowelle aufgewärmt. Die Konsistenz war zwar trotz abgedeckter Aufbewahrung deutlich fester geworden, geschmacklich war es aber noch einwandfrei. Ich kann das Gericht also auch vorbehaltlos für die Aufbewahrung und zum Aufwärmen weiter empfehlen.

Moo Pad Bai Krapao [03.03.2011]

Auf der Karte der regulären Küche lockten heute Farfalle al peperoni im Bereich Vitality, Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich Gegrillter Putenspieß auf Kräuterreis in der Sektion Globetrotter. Am ehesten hätte mich hier der Putenspieß gereizt, doch ich sollte im Asia-Bereich noch etwas besseres entdecken. Denn an der Asia-Theke stand heute neben Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce standen auch Moo Pad Brai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum und Gebratene Pute mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce auf der Karte. Asiatisch schien mir heute gerade richtig und nachdem ich mir die Reisschüssel gefüllt hatte, stand ich einige Sekunden vor den beiden Fleischgerichte-Woks und überlegte. Dann entschied ich mich aber doch für das Angebot mit Schweinefleisch. Auf den Reis kam natürlich noch ein großzügiger Löffel süß-scharfer Chilisauce. Auf den Glückskeks verzichtete ich aber und ersetzte ihn durch einen Becher Mintcreme von der Desserttheke.

Moo Pad Bai Krapao

Die Schweinefleischstreifen erwiesen sich zwar als nicht so die allerbeste Wahl, da sie teilweise etwas zäh wirkten. Aber in Kombination mit der umfangreichen Gemüseauswahl, in der ich neben Paprika in rot, grün und gelb auch Schoten, Kohl, Sprossen und natürlich Blätter des Thai Basilikum. Ich hatte dieses Mal aber eindeutig nur einen Teil der Gesamtauswahl erwischt, hätte ich ein wenig im Wok gewühlt hätte ich mit Sicherheit noch mehr finden können. Von dem Chili merkte ich aber leider nur wenig. Gemeinsam mit dem Reis aber trotz der teilweise nicht ganz perfekten Fleischstreifen aber dennoch ein recht gutes Gericht. Und die schaumige, luftig-lockere Mintcreme mit ihrer Garnitur aus einigen Schokostreuseln und einem kleinen Schoko-Mintplättchen ergab einen gelungenen Abschluß dieser Mahlzeit.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums erschien mir heute eher der Schweinekrustenbraten den höchsten Zuspruch zu finden, daher würde ich ihm den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen. Auf Platz zwei folgten aber die Asia-Gerichte, gefolgt von dem Putenspieß auf dem dritten und den Farfalle schließich auf dem vierten Platz. Alle Angaben natürlich wie immer rein subjektiv und ohne Gewähr.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Bai Krapao: +
Reis: ++
Mintcreme: ++

Gaeng Panang Moo [01.03.2011]

Als ich mich heute auf den Weg in die Kantine machte, war ich mir noch vollkommen unsicher was ich wählen sollte. Der Pikante Kartoffelgulasch aus dem Bereich Vitality, welchen in ich hier in ähnlicher und hier in genau der gleichen Zubereitungsform bereits probiert hatte klang schon einmal recht verlockend und wäre auch kalorientechnisch eine gute Wahl gewesen. Aber auch die Gebratene Hähnchenbrust in Rahmsoße mit Kartoffelröstinchen bei Globetrotter wäre wohl noch vertretbar gewesen. Einzig das traditionell-regionale Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone erschienen mit etwas zu heftig, auch wenn es recht verlockend klang und für Kantinenverhältnisse mal wieder sehr gut aussah. Aber dann entdeckte ich auch an der Asia-Theke einiges interessantes. Die Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen wären auch durchaus etwas für mich gewesen, aber noch besser klang das Gaeng Panang Moo – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry. So etwas hatte ich meines Wissens noch nie probiert – also entschied ich mich heute für dieses Angebot, das wie bei den Asia-Gerichten bei mir üblich mit einer mit süß-scharfer Chilisauce garnierte Schale Reis sowie einem Glückskeks serviert wurde.

In der cremigen Sauce meinte ich neben Schweinefleisch auch Geflügel, wahrscheinlich Pute, und Rindfleisch entdeckt zu haben. Alle drei Fleischsorten erwiesen sich dabei als relativ fettarm und zart gebraten – genau so wie ich es mag. Wie üblich gab es dazu eine bunte Auswahl verschiedener Gemüsesorten, darunter Karotten, Schoten, Zucchini, Sojasprossen, Kohl, Salat, Paprika und Frühlingszwiebeln. Das verwendete Panang Curry gab in Verbindung mit den Kaffir Limetten dem Gericht zwar eine angenehme Würze, ohne dabei aber wirklich scharf zu sein. Wie ich im Rahmen meiner Recherchen feststellte zählt die als Panang oder auch Pahnaeng Curry bekannte und aus Chilischoten, Galgant (Thai-Ingwer), Zitronengras und Koriander hergestellte Thai-Gewürzmischung zu den milderen Currys, also ist das auch verständlich. Lecker war es aber alle Mal – ein Gericht dieser Art würde ich jederzeit wieder wählen. Natürlich gab es auch an der Sättigungsbeilage Reis nichts weiter auszusetzen.
Bei den anderen Kantinengästen fand natürlich das Wiener Schnitzel ganz ohne Zweifel den größten Zuspruch und belegte ohne große Zweifel den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenbrust mit Kartoffelröstinchen, noch vor den Asia-Gerichten auf Platz drei und der Kartoffelgulasch schließlich auf Platz vier. Hier Bewahrheitet sich mal wieder meine Prognose des schwierigen Standpunkts von vegetarischen Gerichten bei der Allgemeinheit, auch wenn Ausnahmen hier hin und wieder natürlich die Regel bestätigen.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Panang Moo: ++
Reis: ++

Gaeng Massaman Moo [14.02.2011]

Irgendwie sprach mich heute nichts aus der regulären Küche so wirklich an. Die Spiralnudeln in Paprikaragout in der Sektion Vitality erschienen mir zu simpel, beim traditionell-regionalen Biergulasch vom Rind mit Semmelknödel fehlte mir das Gemüse und er war mir zu Saucenlastig und beim Griechischen Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki im Bereich Globetrotter hatte ich kalorientechnische Bedenken. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit heute gleich zu Wochenbeginn dem Asia-Bereich zu und entdeckte dort neben Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai Gemüse nach Namaing-Art auch Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry – das klang für mich ganz interessant, also wählte ich heute das Asiagericht mit Schweinefleisch, zu dem ich wie üblich eine Schale mit süß-scharfer Chilisauce garnierten Reis sowie einen Glückskeks nahm.

Gaeng Massaman Moo

Als erstes muss ich gleich Anmerken, dass ich von den in der Beschreibung erwähnten Kartoffeln nichts in der ansonsten wie immer bunten Gemüsemischung entdecken konnte. Dabei hatte ich im Wok noch extra danach gesucht, jedoch nichts entdecken können was auch nur entfernt danach aussah. Dafür gab es aber Frühlingszwiebeln, Zucchini, Karotten, Keimlinge, Salat und einiges mehr das sich da gemeinsam mit dem reichlich vorhandenen Schweinefleisch in der Schale tummelte. Die dunkle Sauce mit der alles zubereitet war erwies sich als herb und kräftig, aber auch unterschwellig scharf, was mir in der Summe sehr zusagte. Einzig der nicht angekündigte, aber dennoch sehr deutliche Geschmack nach Zitronengras trübte den Geschmack etwas – ich kann zwar mit dem Zeug leben, bin aber immer noch kein wirklicher Fan davon. Hinzu kam auch noch, dass ich das Schweinefleisch teilweise als etwas sehr bissfest, wenn auch nicht unbedingt schlecht empfand. Fehlende Kartoffeln, bissfestes Schweinefleisch und zu kräftiger Zitronengrasgeschmack bewogen mich aber letztlich dennoch, hier heute nicht die volle Punktzahl geben zu können. Am Reis gab es aber wie üblich absolut nichts auszusetzen.
Normalerweise hätte ich heute ja erwartet dass das Gyros wieder das Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen würde, jedoch musste ich beobachten dass ihm der Biergulasch diesen Rang streitig machte und das Gyros auf den zweiten Platz verdrängte. Auf Platz drei, aber eng auf, folgten die Asia-Gerichte und schließlich die vegetarischen Nudeln in Paprikaragout auf Platz vier. Vielleicht hätte ich ja letztlich doch heute beim Biergulasch zuschlagen sollen – wenn er sich so großer Beliebtheit erfreute kann er ja nicht wirklich schlecht gewesen sein. Aber hinterher ist man halt immer schlauer…

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Moo: +
Reis: ++

Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle [11.01.2011]

Obwohl mit Gaeng Keaw Wan Pak Taohoo – Gebratene Tofu mit frischem Gemüse in scharfem grünen Curry und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer durchaus interessante Angebote im Asia-Bereich zu finden waren, wandte ich aufgrund der Tatsache dass ich dort ja gestern bereits zugegriffen hatte, meinen Hauptaugenmerk heute der regulären Küche zu. Die Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites bei den traditionell-regionalen Angeboten ließ ich dabei aber aufgrund der hohen zu erwartenden Kalorienwerte außen vor. In Frage kamen für mich nur die Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Vitality, welche ich übrigens hier und hier bereits getestet hatte, sowie die Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce aus der Sektion Globetrotter. Ich entschied mich schließlich für die Medaillons und wählte dazu noch ich eine kleine Schale Erbsen von der Gemüsetheke. So ganz ohne Gemüse wollte ich dann heute doch nicht speisen. Dabei zähle ich die Champignons in der Sauce mal nicht als Gemüse.

Schweinefiletmedaillons mit Knöpfle

Eine vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Medaillons erwiesen sich als angenehm zart und recht mager genau wie es sein sollte, dazu passte die schmackhafte Sauce mit ihren in Scheiben geschnittenen Dosenchampignons wunderbar. In Kombination mit den Spätzle war die Saucenmenge auch gut gewählt. Selbst die Erbsen waren noch angenehm heiß und sogar leicht pikant gewürzt. Eine wirklich gelungene Kombination, ich bereute es nicht mich heute für dieses Gericht entschieden zu haben.
Dennoch lag die Currywurst auf der allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengäste etwas höher in der Gunst. Somit kam diese auf Platz eins, aber eng gefolgt von den Schweinefiletmedailloins auf Platz zwei, den Asia-Speisen auf dem dritten Platz und schließlich den Spaghetti. Nährwerttechnisch waren die Medaillons für mich zwar eindeutig nicht die optimalste Entscheidung, aber heute war mir einfach mal danach.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefiletmedaillons: ++
Knöpfle: ++
Pilzrahmsauce: ++
Erbsen: ++