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Moo Pad Bai Kraprao [26.05.2011]

Thursday, May 26th, 2011

Heute wollte ich auch mal der Asia-Thai-Theke meine Gunst zu erweisen. Mit Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality (einem Gericht dass ich hier schon einmal probiert hatte), einem traditionell-regionalen Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel oder einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone bei Globetrotter bot die reguläre Küche zwar eine interessante Auswahl an Gerichten, aber heute war mir einfach mal nach einem asiatischen Gericht. Das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten, in Hoi Sin Sauce lag mir zwar irgendwie nicht so, aber die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce und das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum sagten mir da schon eher zu. Und da mir heute eher nach einem etwas pikanteren Gericht war, wählte ich schließlich die das Gericht mit Schweinefleisch. Dazu gab es noch eine Schale Reis, einen Glückskeks und einen Naturjoghurt mit Kirschen von der Gemüsetheke.

Moo Pad Bai Kraprao

Und das Gericht erwies sich wirklich als recht pikant. Gemeinsam mit der wie üblich sehr umfangreichen Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte u.a. Zucchini, asiatische Pilze, Thai Basilikum, Bambusstreifen, Blumenkohl und sogar Kapern – fanden sich auch reichlich zarte Schweinefleischstreifen in dieser Speise. Dabei war alles in einer dunklen, herb-scharfen Sauce angemacht und mit reichlich Gewürzen verfeinert. Wie immer eine sehr gelungene Zusammenstellung, die mich schon alleine mit dem Reis zusammen eigentlich schon gut sättigte. Da wäre der leicht gesüßte Joghurt mit den Kirschen wirklich nicht mehr notwendig gewesen – aber er schadete auch nicht. Auch der Nachtisch erwies sich als sehr schmackhaft und bot einen guten Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
Die Allgemeinheit des Kantinenpublikums griff heute natürlich beim Wiener Schnitzel zu, welches somit ohne jegliche Zweifel auf Platz eins der Belientheitsskala landete . Das dünne geklopfte, riesige Schnitzel mit seiner großen Portion Pommes Frites sah aber auch sehr verlockend aus. Nur was die Kalorien angeht war dies natürlich eine wirkliche “Bombe”. Auf Platz zwei folgten heute dann mal wieder die Asia-Gerichte, auf Platz drei landete heute meiner Meinung nach dann der Gemüsetopf, den ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als den Spießbraten, den ich somit auf Platz vier ansiedeln würde. Aber alles natürlich ohne Gewähr – ich kann hier wie immer nur einen Ausschnitt aus der Gesamtverteilung geben.

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BBQ Burger [04.05.2011]

Wednesday, May 4th, 2011

Am Abend entschlossen wir uns, dem Gymnas Club in München-Trudering einen kleinen Besuch abzustatten. Aufgrund des Namens und des äußeren Aussehens – das Gymnas befindet sich in einem relativ schmucklosen Flachbau neben einem Discounter und einer Tiernahrungshandlung – hatte ich im ersten Moment zwar an ein Fitnessstudio denken müssen, aber das durchaus geschmackvoll eingerichtete Innere überzeugte mich schnell vom Gegenteil. Während der hintere Bereich des Etablissements von einer großen Anzahl Pool- und Snooker-Billardtischen beherrscht wurde, gab es vorne eine große Anzahl von Tischen zum Essen, Trinken und den Abend verbringen kann. Auf überall verteilt angebrachten Flachbildschirmen liefen außerdem aktuelle Sportübertragungen Das Essensangebot erwies sich ebenfalls zwar nicht als ausgefallen, aber typisch für eine solche Sports-Bar. Neben Pizza- und Nudel- sowie Fleisch-Gerichten, Suppen, Salaten und einem interessanten Angebot an verschiedenem Fingerfood standen auch verschiedene Burger auf der Speisekarte. Gerade dieses Angebot erschien mir sehr verlockend, daher entschied ich mich dazu mir aus der Burger-Auswahl etwas auszusuchen. Nach kurzer Überlegung wählte ich schließlich das Angebot Der BBQ, einem großen Burger der neben dem für alle Burger üblichen Tomaten- und Gurkenscheiben, Salat und hauseigenem Dressing auch mit saftigem Schweinesteak und BBQ-Sauce belegt sein sollte. Und alles zum Preis von 7,70 Euronen.

BBQ Burger

Dazu konnte man als Beilage zwischen Pommes Frites für 2,90 und Country Potatoes oder Gemischten Salat für 3,90 wählen. Hier wählte ich die Pommes. Kostenlos dazu gab es ja drei Päckchen Ketchup und Mayonaise und serviert wurde es nach angenehm kurzer Wartezeit mit Besteck und auf Porzellangeschirr – komplett mit einem kleinen Schälchen für die Sauce zum tunken. Außerdem lagen auch noch zwei Frischetücher mit Zitronenaroma bei – man hatte hier wirklich an alles gedacht.

BBQ Burger & Pommes Frites

Ein gute Wahl wie ich feststellen durfte. Das gigantische Burger-Brötchen war angenehm frisch, und neben zwei saftig gebratenen Schweinesteaks fanden sich dazwischen auch die oben genannten Zutaten inkl. der rauchigen BBQ-Sauce – wobei alles in ausreichender Menge vorhanden war. Die dazu servierte Portion Pommes Frites dazu war dann aber zwar nicht besonders riesig, aber dafür waren sie angenehm heiß, knusprig und gut gesalzen so wie man es sich wünscht. Und in Kombination mit dem Burger ergab alles aber ein wirklich sehr sättigendes Abendessen. Einziger Kritikpunkt ist an dieser Stelle, dass ein Steak sich zum Abbeißen auf einem Burger noch begrenzt eignet – man zieht dabei dann eher das halbe Steak aus dem Burger. Aber ein solch großer Burger lässt sich sowie besser mit Messer und Gabel verzehren, die natürlich zum Gericht dazu gereicht wurden.Ich war sehr zufrieden – und auch die Preise waren für Münchner Verhältnisse und bei der durchaus hohen Qualität der Speisen lagen absolut im Rahmen.
Abschließend sei noch erwähnt, dass man in dieser wirklich gut besuchten Lokalität nicht nur Essen, Cocktails schlürfen und Sport gucken, sondern auch wunderbar Billard spielen kann sei natürlich abschließend auch noch der Vollständigkeit halber erwähnt. 😉

Kurztest Kitchenette Gyros mit Balkanreis

Friday, April 22nd, 2011

Heute testete ich nach langem mal wieder ein Fertigprodukt das mir in die Hände gefallen war. Das bedeutet keinen Rückfall in alte Gewohnheiten, ich werde auch weiterhin bevorzugt selbst kochen, aber die Gelegenheit bot sich gerade mal. Objekt des heutigen Tests ist das Gyros – zartes Schweinefleisch nach Gyrosart gewürzt mit Sirtakisauce und Balkanreis von Kitchenette – hergestellt von der Firma Buss Fertiggericht GmbH aus Ottersberg bei Bremen.

01 - Packung vorne 02 - Packung hinten
Links: Packung vorne – Rechts: Packung hinten

Das
Das Fertiggericht kommt in einer schwarzen Plastikschale mit 400g Inhalt, die gekühlt im Kühlschrank gelagert wird. Die Schale selbst ist dabei – wohl aus hygienischen Gründen – mit einer Plastikfolie abgedeckt.

03 - Mit Folie
Schale mit Folie

Als aufmerksamer Verbraucher interessierte mich natürlich auch, was in einem solchen Produkt verwendet wurde. Und die Zutatenliste des Herstellers ist hier recht lang – ich beschränke mich hier daher mal auf das wesentliche und interessantere. So finden sich verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten Paprika, Zwiebeln, Weißkohl, Erbsen, Mais und Jalapeno-Chilischoten in der Zubereitung, außerdem sind 20% des Gesamtgerichtes aus gewürztem Schweinefleisch, dazu kommen noch Reis, Sahne, Vollmilch, Tomatenmark, Weinbrand, pflanzliche Öle, Rindfleischextrakt, Salz, Zucker, Schweinegelatine, Hühnereiweiß, Magermilchpulver, Zitronensaftkonzentrat, sowie Guarkernmehl als Verdickungsmittel und Spuren von Soja. Soweit ich das lese scheint nichts darin zu sein was das Ganze sofort als bedenkenswert oder zu künstlich erscheinen lassen würde.
Für die Zubereitung wurden vom Hersteller zwei Wege angegeben. Zum einen gab es den Weg alles ohne Folie auf einem Teller abgedeckt in der Mikrowelle bei 800 Watt für 4 Minuten zu erhitzen, zum anderen hätte man alles 20 Minuten im Wasserbad erhitze können, wobei das Wasser die Folie nicht hätte bedecken sollte. Ich entschied mich aus Zeitgründen und da ich Hunger hatte für die Mikrowelle. Also entfernte ich erst einmal die Folie

04 - Ohne Folie
Schale ohne Folie – kalt

und verfrachtete das Gericht für den angegebenen Zeitraum in die Mikrowelle. Das Ergebnis hatte sich visuell abgesehen von der Temperatur und der etwas flüssigeren Sauce am Fleisch kaum verändert.

05 - Erhitzt
Schale ohne Folie – erhitzt

Um die Größe des Portion besser abschätzen zu können, aber auch weil das Auge natürlich mit isst, verfrachtete ich den Schaleninhalt schließlich auf einen Teller.

06 - Gyros mit Balkanreis - Fertiges Gericht

Wie ich feststellen durfte erwies sich die Menge dabei wirklich als durchaus akzeptabel. Aber wichtiger als die Portionsgröße war natürlich der Geschmack. Und am Reis gab es meiner Meinung nach so gut wie nichts auszusetzen. Etwas aufgelockert auf dem Teller merkte man dem Tomatenreis mit seinen Erbsen, Paprikastreifen und dem Jalapeno-Chili wirklich kaum an dass es sich hier um ein Fertiggericht handelte. Leider war dem nicht ganz so beim Fleisch-Gemüse-Sauce-Gemisch das als Gyros bezeichnet wurde. Das erste was mir auffiel war, dass man hier bei der Zugabe von Natrium wohl etwas großzügig umgegangen war – sprich es erwies sich als ganz leicht versalzen, zumindest meines Geschmackes nach. Die Sauce und deren Würzung selbst war soweit zwar in Ordnung, aber das Fleisch, das sich vermischt mit Mais, Weisskohl und ebenfalls etwas Jalapeno in dieser Sauce fand war leider nur von mittlerer Qualität und ich entdeckte beim Verzehr leider einige fettige Stücke darunter.

Werfen wir noch zum Schluß einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 400g
(Schale)
Brennwert: 510 kj
122 kcal
2040 kj
487 kcal
Eiweiß: 5,0g 20,0g
Fett:
davon ges. Fettsäuren:
5,5g
2,3g
22,0g
9,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,8g
2,7g
51,2g
10,8g
Ballaststoffe: 0,5g 2,0g
Natrium: 0,5g 2,0g

Ein guter Mittelwert für ein Fertiggericht und aufgrund der Portionsgröße absolut im Rahmen wie ich finde – auch wenn es sich hier mit Sicherheit um kein diätisches Lebensmittel handelt.

Insgesamt für ein Fertiggericht in Ordnung, aber noch mit deutlichem Verbesserungspotential. Aber für den schnellen Hunger kann man hier durchaus mal zugreifen.

Meine Wertung: 2,0

San Sei Chop Suey [29.03.2011]

Tuesday, March 29th, 2011

Die reguläre Küche hatte heute irgendwie nichts im Angebot, was mich sonderlich reizen konnte. Die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality erschienen mir nachdem ich ja gestern bereits Vegetarisch gegessen hatte, wollte ich das nicht schon wieder tun. Und auch die Lasagne al forno in der Sektion Globetrotter erschien mir nach meiner selbstgemachten Version vom Samstag nicht sonderlich reizvoll. Einzig auf die traditonell-regionalen Schweinemedallions auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce hätten mich notfalls noch zurückgreifen können, doch ich entschied mich letztlich dann doch dazu heute mal mein Hauptaugenmerk auf die Asiatischen Gerichte zu werfen. Und mit San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce entdeckte ich auch schnell etwas für das ich mich erwärmen konnte. Das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und die Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüsen in Chilisauce übten einen eher eingeschränkten Reiz auf mich aus. Ente hatte ich doch recht häufig gehabt in letzter Zeit – vor allem im Bereich der Asia-Gerichte. Also wählte ich das Chop Suey als heutiges Mittagsgericht, das ich mit einer mit süß-scharfer Chilisauce garnierten Schale Reis sowie einem Glückskeks zu meinem heutigen Mittagegericht komplettierte.

San Sei Chop Suey

Ich versuchte natürlich zu einigermaßen gleichen Teilen von allen drei Fleischsorten in meine Schale zu laden, wobei ich allerdings feststellen musste dass es von den dunklen Fleischstücken die ich meine als Rindfleisch identifiziert zu haben deutlich weniger als von den anderen Sorten gab, welche sich meiner Meinung nach später als Schweine- und Putenfleisch herausstellten. Aber das war auch ganz gut so, denn gerade das Rindfleisch erwies sich als größtenteils etwas zäh und “bissfest” (um nicht lederartig zu sagen). An den anderen Sorten gab es aber nichts auszusetzen, sie waren zart und wohlschmeckend. Dazu gab es wie üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, von denen ich neben Möhrenscheiben und Paprika in rot und grün auch Kohl, Sprossen, Salatblätter und etwas Thai Basilikum meine identifiziert zu haben. Und alles war in einer wirklich angenehm scharf geratenen Sauce angemacht, die meiner persönlicher Vorliebe für pikant gewürzte Gerichte sehr entgegen kam. Gemeinsam mit dem Reis ein wirklich sehr gutes Gericht, für dass ich allerdings aufgrund der zähen Rindfleischstückchen doch kleine Abstriche in der Endnote machen muss.
Bei den anderen Kantinenbesuchern lag heute natürlich die Lasagne am höchsten im Kurs, aber sehr knapp gefolgt von den Schweinemedaillions auf Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach folgten die Asia-Gerichte und schließlich die Chili-Linsen. Hier also keinerlei Überraschungen – hatte ich auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
San Sei Chop Suey: +
Reis: ++

Perlgraupeneintopf mit Gemüse & Fleisch – das Rezept

Saturday, March 12th, 2011

Auch am heutigen Samstag wollte ich natürlich nicht auf das Kochen verzichten. Aber ich tat es mir wirklich schwer etwas zu finden – weniger weil ich gar nichts sondern eher weil ich zu viel fand und mich nicht so recht entscheiden konnte. Nach langer Studie verschiedener Kandidaten fiel meine Wahl schließlich auf einen Perlgraupeneintopf mit Gemüse und Fleisch. Ich hatte bisher noch nichts mit Graupen – geschälte, polierte Gersten- oder Weizenkörner von halb- oder länglich-runder Form – gekocht und die Zusammenstellung erschien mir einfach nur verlockend. Perlgraupen mit ihren kleinen runden Körnern sind übrigens die qualitativ hochwertigste Graupenart.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

70 – 80g Perlgraupen – kling wenig, aber die Dinger quellen beim Kochen kräftig auf
01 - Zutat Perlgraupen

200 – 250g Kartoffeln (2 mittelgroße)
02 - Zutat Kartoffeln

1 mittelgroße Möhre
03 - Zutat Möhre

1/2 Bund bzw. 2 Lauchzwiebeln bzw. Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Lauchzwiebeln

250g Schweinefleisch – hier können wir Schulter, Schnitze, Nuss oder auch Kotlett nehmen, ich wählte etwas Schulter. Natürlich sind Alternativ auch Rindfleisch, Geflügel oder Lamm denkbar.
06 - Zutat Schweinefleisch

1 Handvoll Erbsen (TK-Ware)
05 - Zutat Erbsen

60-70g gewürfelter Speck
07 - Zutat gewürfelter Speck

1 Lorbeerblatt
08 - Zutat Lorbeerblatt

500ml Fleischbrühe
09 - Zutat Fleischbrühe

1 Zehe Knoblauch (optional)
10 - Zutat Knoblauchzehe

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und zum Würzen Salz & Pfeffer

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schälen wir die Kartoffeln und zerteilen sie in kleine Würfel.
11 - Kartoffeln würfeln

Ebenso schälen wir die Karotte und schneiden sie in Scheiben.
12 - Karotte in Scheiben schneiden

Die Perlgraupen brausen wir mit etwas kalten Wasser ab und lassen sie anschließend abtropfen.
13 - Perlgraupen abbrausen

Die Lauchzwiebeln waschen wir gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm breite Ringe.
14 - Lauchzwiebeln in Ringe schneiden

Nachdem wir das Schweinefleisch von Fett befreit haben zerteilen wir es in mundgerechte Stücke.
14 - Fleisch würfeln

Mit etwas Olivenöl schwitzen wir zuerst das gepresste Knoblauch an und braten dann die Speckwürfel ebenfalls an. Ist kein Knoblauch gewünscht, lassen wir dieses einfach weg – ich aber fand es lecker und passend.
16 - Speck anbraten

Ist der Speck angebraten, entnehmen wir ihn aus dem Topf, legen ihn bei Seite und geben das Fleisch hinein um es anzubraten. Gegebenenfalls sollte man hier auch etwas zusätzliches Olivenöl hinzugeben.
17 - Fleisch anbraten

Wenn das Fleisch rundherum gut angebraten ist, fügen wir die Kartoffelwürfel,
18 - Kartoffeln hinzu

die Karottenscheiben
19 - Möhren hinein

und die Frühlingszwiebel-Ringe in den Topf,
20 - Lauchzwiebelringe rein

wo wir das Gemüse zusammen mit dem Fleisch noch einige Minuten anbraten.
21 - Gemüse anbraten

Dann gießen wir alles mit Fleischbrühe auf
22 - Mit Fleischbrühe aufgießen

und geben das Lorbeerblatt
23 - Lorbeerblatt hinein

sowie die etwas aufgequollenen Perlgraupen in den Topf.
24 - Perlgraupen dazu

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt das ganze etwas mit Salz und Pfeffer zu würzen.
25 - Würzen

Wenn die Perlgraupen nach einigen Minuten beginnen aufzuquellen und das Wasser köchelt, geben wir auch die TK-Erbsen in den Topf
26 - Erbsen hinein

und verrühren alles gut miteinander. Hier ist Vorsicht geboten, denn das Lorbeerblatt neigt dazu am Rührbesteck kleben zu bleiben – es gehört aber natürlich in den Topf. Also lieber zwei mal gucken bevor man den Löffel oder was immer man verwendet beiseite legt.
27 - rühren

Bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Stufe lassen wir den Eintopf nun für ca. 45 bis 60 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es allerdings regelmässig umrühren müssen da die Graupen sonst drohen am Topfboden anzupappen.
28 - geschlossen köcheln

Wenn die Masse zu dick wird, können wir jederzeit ein wenig Wasser nachgießen.
29 - Wasser nachgießen

Nach ca. 30 Minuten geben wir dann die Speckwürfel wieder hinein.
30 - Speck wieder hinein

Haben die Speckwürfel sich in den Rest unseres Perlgraupeneintopfes wieder integriert und sind warm geworden können wir unser Gericht probieren
31 - probieren

und es ggf. mehr oder weniger kräftig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
32 - kräftig würzen

Sind die Perlgraupen ausgequollen und der Eintopf träge zu blubbern beginnt, kann man unseren Perlgraupeneintopf als fertig bezeichnen. Wir können den Topf von der Platte nehmen und diese ausschalten.
33 - fertig ausgequollen

Nun brauchen wir das Gericht nur noch zu servieren und bei Bedarf etwas garnieren. Ich hatte noch ein wenig Petersilie da, die ich hier hier nutzen konnte. Das Auge isst ja mit.

34 - Fertiges Gericht

Und ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Kochkreation. Ich hatte zu Beginn befürchtet dass es vom Geschmack her zu lasch werden würde, doch das war vollkommen unbegründet. Salz und Pfeffer hatten gemeinsam mit dem Gemüse und dem Fleisch dem Ganzen einen sehr leckeres Aroma gegeben. Sowohl die Perlgraupen und auch ein wenig die Kartoffeln hatten wohl viel Stärke abgegeben und dem Eintopf eine angenehm feste Konsistenz. Hinzu kam dass sich das Ganze nicht nur als sehr lecker, sondern auch als sehr sättigend erwies.

35 - CloseUp

Ein einfaches, schmackhaftes und ohne größeren Aufwand zuzubereitendes Gericht, das mir mehr Lust auf Perlgraupen gemacht hat. Werde mich mal umschauen ob ich weitere Gerichte mit dieser Zutat entdecken kann. Eine Portion ist noch übrig – ich habe sie nach dem Abkühlen kalt gestellt und werde die Tauglichkeit als Mikrowellen/Aufwärmgericht in den nächsten Tagen testen. Sobald ich dazu Ergebnisse habe, werde ich diesen Beitrag updaten und über eine Erfahrung berichten.

Nachtrag vom 14.03.2011: Hab die Reste nach zwei Tagen am Montag aus dem Kühlschrank genommen und in der Mikrowelle aufgewärmt. Die Konsistenz war zwar trotz abgedeckter Aufbewahrung deutlich fester geworden, geschmacklich war es aber noch einwandfrei. Ich kann das Gericht also auch vorbehaltlos für die Aufbewahrung und zum Aufwärmen weiter empfehlen.