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Schweinefleisch süß-sauer [04.01.2011]

Tuesday, January 4th, 2011

Obwohl heute in der Sektion Globetrotter heute Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette angeboten wurde, ein Gericht dass ich hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier schon in diesem Betriebsrestaurant sehr zu schätzen gelernt hatte, sollte ich mich heute doch anders entscheiden. Von den Kalorien einmal ganz abgesehen, wo mit Sicherheit sowohl das heutige Vitality-Gericht Tortelloni al pesto basilico als auch das traditionell-regionale Putengeschnetzelte “Zigeuner Art” mit Reis besser abgeschnitten hätten, hatte ich heute dann doch mal wieder Appetit auf etwas Asiatisches. Zur Auswahl in diesem Bereich standen Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce als vegetarisches Gericht und Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse sowie Schweinefleisch süß-sauer gebacken mit verschiedenem Gemüse bei den Fleischangeboten. Letztere klangen beide gut und ich war kurz unschlüssig – dann entschied ich mich aber doch für das süß-saure Gericht. Dazu gab es wie üblich eine Schale Reis, garniert mit einigem Löffel süß-scharfer Chilisauce und einen kostenlosen Glückskeks.

Schweinefleisch süß-sauer / Pork sweet-sour

Bereits nach den ersten Bissen durfte ich feststellen, dass die Wahl heute mal wieder sehr gelungen war. Reichlich mageres, in Panade gebackenes Schweinefleisch in schmackhafter süß-saurer Sauce, dazu wie üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Zwar war meine Schale heute etwas Blumenkohllastig geraten, ich entdeckte aber auch Paprika in rot und grün, Scheiben von Möhren, Gewürzgurken, Pilze, Sojasprossen und Salat. Alles gut durchgebraten und bissgerecht geschnitten – so muss es sein. Zusammen mit dem Reis ein leckeres und vor allem sehr sättigendes Gericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Ebenso wenig kann ich irgendwelche Kritik am Glückskeks zu üben.
Zwar hätte ich heute vermutet dass das Chili das Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala machen würde, aber als ich mich umsah erschien es mir mehr als würden heute mal wieder die Asia-Gerichte das Rennen machen und das Chili auf den zweiten Platz verdrängen. Auf Platz drei folgte das Putengeschnetzelte und auf dem Vierten schließlich die Tortelloni al pesto. Hätte ich nicht gedacht, aber die Entscheidungswege meiner “Mitesser” sind halt leider nicht immer vorhersehbar. 😉

Mein Abschlußurteil:
Schweinefleisch süß-sauer: ++
Reis: ++
Glückskeks: ++

Überbackenes Lendenfilet auf Blattspinat

Friday, December 24th, 2010

Dieses Jahr wichen wir einmal vom sonst üblichen traditionellen Weihnachtsessen in Form von Würstchen mit Kartoffelsalat ab und probierten mal etwas neues für unseren Heiligabend. Dabei fiel die Wahl auf ein Rezept aus kleinen Lendenfilets, gebettet auf Blattspinat und überbacken mit einigen Scheiben Camembert.
Man nehme 1 Packung TK-Blattspinat, den wir in einer ausgefettete Auflaufform auslegen. 1-2 große Zwiebel würfeln, dünsten und darüber verteilen. Anschließend werden drei Schweinelenden angebraten angebraten und darüber gelegt. Wir pressen dann zwei Knoblauchzehen, vermischen sie mit einem Becher Sahne und einem Becher Schmand, würzen das ganze mit Salz Pfeffer und Muskatnuss, geben noch einige grüne Kräuter (TK-Ware) dazu, verrühren das ganze gut und übergießen den Inhalt der Auflaufform damit.

Vor dem backen
Rohform vor dem Backen

Für 40 Minuten wird alles dann bei 180 Grad im Backofen gegart. Abschließend belegen wir alles mit einigen Scheiben Camembert oder Gouda und überbacken es noch einmal für 15 Minuten.

Belegt mit Camembert Belegt mit Gouda
Links: Belegt mit Camembert – Rechts: Belegt mit Gouda
Lendenfilet auf Blattspinat mit Camembert überbacken / Tenderloin filet on leaf spinach covered with camembert Lendenfilet auf Blattspinat mit Gouda überbacken / Tenderloin filet on leaf spinach covered with gouda

Dazu passt Wildreis, man kann es aber auch mit Kräuterbutterscheiben servieren.

Lendenfilet mit Blattspinat und Wildreis

Als Nachtisch entschieden wir uns für einen Zimtstern – sternförmige Vanille-Eiscreme mit einem Herz aus Apfelsorbet und bestreut mit Zimt.

Zimtstern

Alles zusammen sehr lecker muss ich sagen – es hat allen wunderbar gemundet. Kann diese Zubereitung vorbehaltlos weiter empfehlen.