Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [30.11.2018]

Obwohl der Mexikanischer Tortillawrap mit Hackfleisch und Käse gratiniert, dazu Country Potatos und kleinem Salat bei Vitality auch ganz verlockend klang, stand für mich heute eigentlich von Anfang an fest, dass ich bei den Gebackene Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Globetrotter zugreifen würde. Ich liebe nun mal Tintenfischringe. Außerdem sah der Kartoffelsalat heute deutlich besser aus als der sonst üblicherweise servierte Standard-Kartoffelsalat, der vermutlich in 5-Kilo-Eimern fertig gekauft wird. 😉 Und weder der Quarkstrudel mit Vanillasauce und Mohn im Abschnitt Tradition der Region noch die Asia-Wok-Angebote wie Verschiedene Fleischsorten gebraten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce weckten allzu großes Interesse bei mir. Dazu gesellten sich noch zwei Zitronenspalten, denn man kann ja nie genug Zitronensaft auf seine Calamari träufeln.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Und der Eindruck beim Kartoffelsalat hatte tatsächlich nicht getäuscht, denn die heutige Variante war deutlich variantenreicher und interessanter gewürzt, was wohl unter anderem auch den Kräutern zu verdanken war, die man mit in die Zubereitung getan hatte. Und auch an den Calamari gab es soweit nichts auszusetzen, die Hülle war schön knusprig ohne dabei zu fest zu wirken und das Tintenfisch-Fleisch im Inneren war zart und saftig. Kombinierte man sie noch mit dem Zitronensaft und der würzigen Remoulade, ergab sich ein sehr leckeres, wenn auch nicht ganz leichtes Mittagessen. Ich war aber sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen schienen die Calamari sehr großen Zuspruchs zu erfreuen, so dass kein Zweifel besteht dass diesem Angebot der heutige Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Tortilla-Wrap, der aber nur einen kleinen Vorsprung gegenüber den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Der Quarkstrudel belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Rabas empanadas mit Kartoffelsalat & Remoulade [01.11.2018]

Als ich heute von den Ramas impanadas mit Kartoffelsalat und Remoulade im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants las, musste ich sofort an das vorherige und erste Mal denken, als man dieses spanische Tapas – genau so falsch geschrieben, denn es heißt eigentlich Rabas empanadas – angeboten hatte und dass sie damals ein klein wenig zu knusprig geraten waren. Daher nahm ich mir vor, mir diese Dinger vorher genau anzusehen und bei zu dunkler Hülle doch lieber auf den Putenrollbraten mit Champignonsauce und Spätzle aus der Sektion Vitality auszuweichen. Die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war als Hauptgericht weniger etwas für mich, einzig das Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und roten Thaicurry in Kokosmilchsauce, welches dort neben Gebratenem Gemüse in Austernsauce angeboten wurde, wäre vielleicht noch eine Alternative gewesen. Als ich in den, wegen des gestrigen Feiertages und dem heutigen Brückentages den viele nutzten, heute kaum besuchten Speisesaal kam, sah das Foto auf dem Bildschirm schon mal ganz vielversprechend aus. Und auch was dort an der Theke im Original auf die Gäste wartete, sah eindeutig nicht zu dunkel und knusprig aus. Daher entschied ich mich also dazu, den Rabas impanada noch einmal eine Chance zu geben.

Rabas impanadas with potato salad & remoulade / Rabas impanadas mit Kartoffelsalat & Remoulade

Und was ihre Konsistenz anging gab es heute am panierten Tintenfisch wirklich nichts auszusetzen. Im Gegensatz zu den hier in Deutschland viel häufiger angebotenen Calamari fritti – den Tintenfischringen – ist das Fleisch im Inneren eher weich. Das wunderte mich etwas, denn meinen Recherchen nach werden Rabas auch nur aus Tintenfischfleisch-Streifen hergestellt. Viel mehr als die Tuben und die Arme sind bei diesen Kopffüsslern ja eh nicht zu verwenden. Geschmacklich fand ich sie aber jetzt nicht ganz so aufregend. Das Aroma von Tintenfisch war eindeutig vorhanden, aber wurde durch die Panada teilweise überdeckt. Beträufelte man den Streifen jetzt noch mit Zitronensaft und tunkte ihn die sowieso sehr würzige Remoulade, blieb vom Tintenfischgeschmack kaum etwas übrig. Ich kann mich nicht beschweren, aber so hundertprozentig Begeistert haben mich die Rabas empanadas auch nicht. Gemeinsam mit dem einfachen, mit Gemüsebrühe und Essig angemachten Kartoffelsalat aber ein mehr als ausreichend großes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war zufrieden.
Aufgrund der kaum vorhandenen Besucher, es waren schätzungsweise keine zwanzig anderen Leute im riesigen Speisesaal, fiel es mir unglaublich schwer heute eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich sah etwa gleich viele Tabletts mit Rabas und Putenrollbraten und vereinzelt mal eine Dampfnudel oder ein Asia-Gericht, aber für eine klare Platzierung reicht das nicht aus. Daher schließe ich den Beitrag heute mal ohne eine klare Platzierung der einzelnen Speiseangebote.

Mein Abschlußurteil:
Rabas empanadas: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Leberkäse, Fleischpflanzerl, Bretzel & Kartoffelsalat [20.09.2018]

Obwohl es heute in unserem Betriebsrestaurant gleich mehrere verlockende Gerichte wie ein Sauerbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut bei Tradition der Region oder einen Bacon Chilli Cheese Burger mit Cheddarkäse, Jalapenos und Pommes frites im Abschnitt Globetrotter angeboten wurden, war es mir heute leider nicht vergönnt dort speisen zu können, denn ein Kollege feierte seinen Ausstand und hatte deswegen zum bayrischen Brunch geladen. Dazu hatte er mehrere Laibe frisch zubereiteten Leberkäses mit und ohne Chili, Kartoffelsalat, Obazda, Bretzeln und Fleischpflanzerl aufgefahren, die unsere Abteilung heute am späten Vormittag bzw. frühen Mittag serviert bekam.

Bavarian meatloaf, meatball, bavarian spread cheese, potato salad & pretzel / Bayrische Brotzeit (Leberkäse, Fleischpflanzerl, Kartoffelsalat, Obazda & Laugenbretzel)

Der Leberkäse hätte einen kleinen Deut weniger Salz vertragen, aber ansonsten ein sehr leckeres und vor allem auch kostenloses Mittagsmahl. Leider war der Obazda recht schnell alle gewesen, mehr als das kleine Stück dass man zwischen Fleischpflanzerl und Bretzel sieht habe ich leider nicht bekommen können. Aber von allem anderen gab es mehr als genug – trotz einer recht großen Anzahl von Mitarbeitern in unserer Abteilung – so dass wir uns alle ohne Probleme satt essen konnten. 🙂

Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat [31.08.2018]

Am heutigen Freitag probierte unser Betriebsrestaurant doch tatsächlich mal wieder etwas neues aus – eine Begebenheit die leider nicht allzu oft stattfindet. Auf der Speisekarte fanden sich nämlich im Abschnitt Globetrotter Ramas Empanadas mit Remoulade und Kartoffelsalat. Ich hatte Ramas noch nie gehört, außer man spricht vielleicht von mehr als einer Packung Pflanzenmargarine des Unilever-Konzerns. Eine kurze Suche im Internet zeigte aber schnell dass hier wohl Rabas Empanadas gemeint waren, spanische Tapas in Form von panierten Oktopusstreifen. Also eine Abwandlung der sonst üblichen Calamari dachte ich so bei mir, das wollte ich natürlich probieren. Obwohl das Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce , dazu Pariser Karotten und Salzkartoffeln bei Vitality auch nicht schlecht klang, aber Neues hat natürlich einen deutlich größeren Reiz. Obwohl das richtige Spanisch-Feeling wohl nicht aufkommen würde bei einer so typisch deutschen Sättigungsbeilage wie Kartoffelsalat. Der Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in süß-saurer Sauce kamen somit nicht in die näher Auswahl. Eine passende Gemüsebeilage konnte ich aber nicht entdecken und Salat zum Kartoffelsalat erschien mir unpassend – daher blieb es heute beim Hauptgericht.

Rabas Empanadas with remoulade & potato salad / Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat

Zumindest hatte man diesmal nicht den simplen Standard-Kartoffelsalat verwendet, von dem ich immer noch nicht ganz sicher bin ob er nicht fertig in 50 Liter Eimern in der Metro verkauft wird. Viel mehr hatte sich die Küche hier etwas mehr Kreativität erlaubt und eine etwas verfeinerte Variante mit Kräutern und einem etwas kräftigeren Dressing verwendet. Leider war er nicht lauwarm, aber das kann auch daran liegen dass er zwischenzeitlich abgekühlt war – geschmeckt hat er alle Male. Die Rabas selber erwiesen sich leider nicht als ganz so gelungen, denn sie waren für meinen Geschmack schon fast schon etwas zu knusprig gebacken – was aber ein Phänomen ist dass auch hin und wieder mal bei den Calamari auftritt und das auch hier nur die Hülle betraf – der Tintenfisch im Inneren war zart und saftig. Sie waren nicht schlecht, zumal man ihre übermässige Knusprigkeit teilweise mit Hilfe der würzigen Remoulade und etwas Saft der beiliegenden Zitronenecken kompensieren konnte, aber für den vollen Genuss fehlte eben noch ein klein wenig. Ich würde durchaus erneut zugreifen, wenn man dieses Gericht wieder anbieten sollte, denn ich schätze Tintenfisch durchaus, aber er war eben noch Verbesserungswürdig.
So ganz konnten sich die Empanada beim Rennen um den ersten Platz der heutigen Beliebtheitsskala dann auch nicht durchsetzen, denn ich war der Meinung ein klein wenig mehr Putenschnitzel gesehen zu haben – aber die Entscheidung war auf jeden Fall sehr knapp und die Rabas Empanadas konnten einen sehr guten zweiten Platz für sich behaupten. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der gefüllte Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade &Kartoffelsalat [24.08.2018]

Heute fanden sich mal wieder zwei für einen Freitag typische, aber bewährte Standardgerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mich beide zu gleichen Teilen reizten: zum einen der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter und zum anderen das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Röstis bei Vitality. Die anderen Angebote wie die Dampfnudel mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Und ich überlegte wirklich bis zum allerletzen Moment wo ich zugreifen sollte, bevor ich mich dann doch für den Seelachs entschied. Dabei spielte mit in meine Entscheidung hinein, dass ich diese Woche noch gar keinen Fisch verzehrt hatte und ein kleiner Eiweiß-Schub kann ja nicht schaden.

Baked Coalfish with remoulade & potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffelsalat

Dieser Fisch mit Kartoffelsalat ist zwar ein absolutes Standard-Gericht hier im Betriebsrestaurant, das sich alle paar Wochen wiederholt, allerdings variieren dabei zwei Komponenten. Das offensichtlichste ist das Fischfilet, das regelmäßig zwischen Seelachs und Scholle wechselt, wobei ich da keine wirklichen Vorzüge habe. Zum anderen ist es der Kartoffelsalat, der mal als simple Massenware aus dem 50-Liter Eimer aus der Metro, mal als Kartoffel-Gurkensalat und schließlich noch als hausgemachter, lauwarmer Kartoffelsalat serviert wird. Leider schien man sich heute aber nicht die Zeit für die hausgemachte Variante genommen zu haben und auch die Salatgurken fehlten. Somit gab es heute also die Standard-Variante, die zwar nicht unbedingt schlecht, aber auch keine kulinarische Hochleistung ist. Aber ich will nicht meckern, denn es handelte sich um eine simple bodenständige Sättigungsbeilage ohne Schnörkel. Und auch das den Seelachs kann ich heute nicht vorbehaltlos loben, denn zum einen hatte ich ein Stück erwischt, dass an der einen Seite sehr dünn und daher auch sehr “knusprig” war, während die dickere Seite zwar viel, aber leicht trocken wirkendes Fischfilet enthielt. Mit Hilfe des Zitronensafts und der reichlich vorhandenen, übrigens sehr leckeren Remoulade ließ sich das zwar teilweise kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da auch nicht geben. Keine schlechte Wahl, aber ich habe den Seelachs mit Kartoffelsalat hier auch schon mal besser erlebt bzw. verzehrt.
Dennoch war der Seelachs mit klar ersichtlichen Vorsprung heute die Nummer eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Ingwersteak auf Platz zwei hatte zwar auch zahlreiche Esser gefunden, aber nicht genug um den Seelachs auf seiner Führungsposition zu gefährden. Den dritten Platz konnte sich schließlich die Dampfnudel sichern, aber nur weil sie häufig auch noch als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war. Ihr Vorsprung vor den somit viertplatzierten Asia-Gerichten war dabei aber nur gering.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: +