Hähnchenbrust in Knusperpanande mit fruchtiger Currysauce & Country Potatoes [07.03.2017]

Diese Woche scheint man nicht sehr kreativ in unserem Betriebsrestaurant zu sein, denn mit Schweinegeschnetzelten “Zurcher Art” mit hausgemachten Röstis stand im Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte wieder ein sehr ähnliches Geschnetzeltes-Gericht auf der Speisekarte, dass sich nur in der Zugabe von Champignons statt Paprika und den zwei etwas größeren und scheinbar tatsächlich handgemachten Röstis vom Angebot des Vortages unterschied. Hätte ich nicht gestern bereits Geschnetzeltes gegessen, hätte ich vielleicht sogar hier zugegriffen, so aber sah ich mich erst einmal weiter um und entdeckte mit einer Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Country Potatoes im Bereich Globetrotter auch gleich das richtige. Da konnte mich auch das Angebot bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackenes Seelachsfilet in Austernsauce nicht mehr von abbringen. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Crispy chicken breast with fruity curry sauce & potato wedges / Hähnchenbrust in Knusperpanande mit fruchtiger Currysauce & Country Potatoes

Die große panierte Hähnchenbrust erinnerte mich sofort an das Wiener Backhendl, das hier ebenfalls von Zeit zu Zeit serviert wird. Aber selbst wenn es sich hier um das selbe Grundprodukt handelt, erwies sich das zarte und saftige Hähnchenbrustfilet in seiner tatsächlich angenehm knusprigen Panade auch in Kombination mit der etwas dünnen, aber angenehm fruchtigen Currysauce mit einigen Fruchtstückchen sowie garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenscheibe als überaus lecker. Normalerweise hat man ein solches Gericht bisher immer mit Reis serviert, aber auch auch in Verbindung mit den heißen und außen schön knusprigen Kartoffelecken bzw. Country Potatoes erwies sich das Gericht als sehr gelungen. Und auch die noch einigermaßen heiße Kombination aus Erbsen sowie orangen und gelben Möhren passte sehr gut dazu. Eine gute Entscheidung, ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Hähnchenbrust großer Beliebtheit und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung vor dem Zurcher Geschnetzelten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Nach dem Geschnetzelten auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und auf Platz vier schließlich das Vitality.Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Knusperpanande: ++
Frucht-Currysauce: ++
Country Potatoes: ++

Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes [17.10.2016]

Zuerst überlegte ich am heutigen Montag, bei den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouille zuzugreifen, denn die Asia-Thai-Angebote wie Poh Piard Thors – Knusprige Frühlingsröllchen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse sagten mit ebenso wenig zu wie die Hähnchenbrust “Tessin” mit Schinken, Tomate und Käse, dazu Rotweinjus und Penne rigate bei Tradition der Region oder das Schweinegeschnetzelte “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter. Doch dann sah ich dass man die Schweinegeschnetzelte heute durch Rinderhacksteak mit Speck und Sauce Hollandaise gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes vertauscht hatte, das eigentlich erst morgen angeboten werden sollte. Und dieses Gericht entsprach voll und ganz meinen Erwartungen, daher wählte ich letztlich dieses Angebot. Auf den Teller kam dazu noch etwas Ketchup, außerdem wählte ich noch eine kleine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Salisbury steak with BBQ sauce & potato wedges / Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak sah zwar recht dunkel aus, aber es erwies sich dennoch als locker, saftig und gut gewürzt – außerdem passten wie ich fand auch der knusprige Speckstreifen und der großzügige Klecks Sauce Hollandaise gut in die geschmackliche Gesamtkonzeption, ebenso wie die etwas dünne, aber rauchig-würzige BBQ-Sauce, auf der das Hacksteak gebettet war. Gemeinsam mit den frischen, knusprigen Country Potatoes, dem Ketchup und schließlich dem knackigen, süßlich-säuerlichen Krautsalat ergab sich so ein überaus leckeres Mittagsgericht. Ich war mit meiner Wahl heute sehr zufrieden.
Diese Meinung schienen auch viele andere Gäste zu teilen, denn das Rinderhacksteak erfreute sich heute großem Zuspruch und konnte sich mit einem klar ersichtlichen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Hähnchenbrust Tessin, die ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen war als die somit drittplatzierten Asia-Gerichte. Die vegatarischen Polentaschnitten folgten knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++
Country Potatoes: ++
Krautsalat: ++

Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten [16.11.2015]

Normalerweise hätte ich heute eigentlich wieder bei Vitality zugeschlagen, wo wie jeden Mittwoch ein leckeres Fischgericht – heute mal wieder Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis – auf der Speisekarte zu finden war. Denn weder die Dampfnudel mit Vanillesauce, die man heute außerplanmäßig auf die Speisekarte gesetzt hatte noch die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce reizten mich besonders und der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region war in letzter Zeit etwas zu häufig serviert worden. Doch dann entdeckte ich im Abschnitt Globetrotter eine Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten, ein Gericht das laut meinen Aufzeichnungen heute seine Premiere in unserem Betriebsrestaurant feierte. Da konnte ich natürlich unmöglich nein sagen und griff hier zu. So ohne Gemüse sah das das Gericht aber noch nicht komplett aus, daher ergänzte ich es durch eine Portion grüner Bohnenkerne in Sahnesauce. Außerdem fand noch ein kleiner Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot einen Platz auf meinem Tablett.

Mallorquin rabbit leg with orange thyme sauce & potatoes / Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten

Die Kartoffelspalten, die man mit einer dünnen Kruste überzogen und dann wohl gebacken oder frittiert hatte, waren leider schon stark abgekühlt und dadurch ziemlich schlabberig und weich, was überhaupt nicht der Erwartungshaltung entsprach, die ich gegenüber ihnen gehabt hatte. Sie waren zwar essbar, aber dennoch weit unter dem was man daraus hätte machen können. Die Kaninchenkeule aber war sowohl was Temperatur als auch die Qualität des Fleisches anging absolut in Ordnung, auch wenn sich eben dieses Fleisch nur sehr schlecht mit Messer von Gabel vom Knochen lösen ließ – aber so etwas lasse ich natürlich nicht in die Wertung einfließen. Was daran jetzt Mallorquinisch war, erschloss sich mir zwar nicht, gut hat sie aber dennoch geschmeckt. Und auch an der fruchtigen und gleichzeitig würzigen Orangen-Thymiansauce gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Ebenso wenig wie an der grünen Bohnenkernen, die in einer cremigen, mit Kräutern und Gewürzen verfeinerten Sahnesauce sehr lecker angerichtet waren. Eine meiner Meinung nach überaus passende Gemüsebeilage zu einer Kaninchenkeule. Der nicht zu süße Milchreis mit seiner fruchtigen Garnitur aus roter Grütze mit zahlreichen Johannisbeeren schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, konnte sich heute der Schwabenteller mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung durchsetzen. Die anderen Gäste greifen erfahrungsgemäß bevorzugt eher zu dem, was sie bereits kennen. Auf dem zweiten Platz folgte aber die die Kaninchenkeule, gefolgt vom Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud auf Platz drei, der aber nur sehr knapp vor den Asia-Thai-Gerichten auf dem vierten Platz lag. Platz fünf hatte schließlich die Dampfnudel inne.

Mein Abschlußurteil:
Kaninchenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Kartoffelspalten: +/-
Grüne Bohnenkerne in Sahnesauce: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Hacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes [15.09.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute zwar, ob ich bei den Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola aus dem Bereich Vitality zugreifen sollte – denn die Spaghetti mit Thunfisch-Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse schienen mir nicht so das richtige zu sein – doch dann fiel meine doch auf das Hacksteak mit Gemüsesalsa und Country Potatoes die heute im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Deswegen hatte man wohl auch das sonst übliche Attribut “Mexiko” weggelassen. 😉 Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Beef salisbury steak with vegetable salsa & country potatoes / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country potatoes

Natürlich war mir klar, dass es sich bei dem sehr gleichmäßig geformten, ovalen Hacksteak um industriell vorgefertigte Ware handelt, aber sowohl was die saftige und lockere Konsistenz als auch den würzigen Geschmack anging gab es nichts daran auszusetzen. Dazu wurde eine Mischung aus Mais, Erbsen, Paprika, grünen Bohnen und Möhren in einer süßlich-scharfen Chili-Tomatensauce serviert und mit einer Sättigungsbeilage aus offensichtlich frittierten Kartoffelecken mit knuspriger Hülle und weichem Inneren ergänzt. Kein leichter Genuss, aber qualitativ absolut in Ordnung. Ich war auf jeden Fall zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Hacksteak ganz weit oben in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem Platz zwei folgten die Spaghetti mit Thunfisch, die sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die vegetarischen Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola waren zwar auch hier und dort auf den Tabletts zu sehen, aber für mehr als den vierten Platz reichte es heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Hacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++

Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Wedge Potatoes [25.08.2015]

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem mir die Entscheidung für eines der Angebote unseres Betriebsrestaurants recht leicht fiel. Denn weder die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce noch der Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse noch der Bayrische Wurstsalat mit Bauernbrot bei Tradition der Region reizten mich sonderlich. Kurz überlegte ich noch, ob ich nicht beim Karotten-Zucchinigemüse auf Couscous mit Limettensoße aus dem Bereich Vitality zugreifen sollte, dann aber blieb ich doch bei meiner ursprünglichen Entscheidung und griff zum Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Wedge Potatoes (so stand es auf der Karte, ich glaube hier meinte man aber eher Potato Wedges). Die Kollegen in der riesigen Schlange, die sich vor der entsprechenden Theke gebildet hatte konnte sich ja nicht irren. Dazu gesellte sich noch etwas Zucchinigemüse aus dem heutigen Gemüseangebot sowie ein kleiner Becher Milchreis mit roter Grütze von der Dessert-Theke.

Pepper pork steak with wedge potatoes / Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Wedge Potatoes

Ganz wie man es bei einem Schweinenackensteak erwartet war das Fleisch natürlich etwas durchwachsen, aber gut gewürzt und ausreichend durchgebraten. Da konnte man ebenso wenig meckern wie bei der würzigen, mit grünen Pfefferkörnern versetzten Sauce und den schön heißen und knusprigen Potato Wedges. Kein leichter Genuss, aber eindeutig die beste Wahl aus dem heutigen Angebot. Das Zucchinigemüse wiederum überraschte mit einem kräftigen Fenchelaroma, das ich hier überhaupt nicht erwartet hatte, welches aber erstaunlicherweise sehr gut zu den noch leicht knackigen Zucchiniwürfeln passte. Der Milchreis schließlich war wieder etwas fest geraten, genau wie bereits letzte Woche, daher gibt es hier wieder einen kleinen Punktabzug. Insgesamt aber dennoch wieder mal eines der besseren Menus in unserem Betriebsrestaurant.
Das Pfeffersteak lag natürlich auch beim Gros der anderen Gäste am höchten in der Gunst, so dass es sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Den zweiten Platz belegten mal wieder die Asia-Gerichte und Platz drei teilten sich schließlich der Bayrische Wurstsalat und das Karotten-Zucchinigemüse mit Coucous. Bei diesen beiden Gerichten konnte ich auch bei mehrfachen Hinsehen keinen klaren Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Nackensteak: ++
Pfeffersauce: ++
Potato Wedges: ++
Zucchinigemüse: ++
Milchreis mit roter Grütze: +