Rösti-Leberkäse mit Frühlingszwiebeln – das Rezept

Für den heutigen Samstag hatte ich mir ein Rezept heraus gesucht das einfach und lecker erschien. Die ursprüngliche Zubereitung kam dabei ohne Gemüse aus, da ich aber nicht ganz darauf verzichten wollte entschied ich mich dazu das ganze mit etwas Frühlingszwiebeln aufzuwerten. Und das Ergebnis war wirklich sehr lecker und vor allem angenehm schnell zubereitet.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

2 Scheiben Leberkäse
01 - Zutat Leberkäse

6 Röstis (TK-Ware – wer mag kann sie natürlich auch frisch machen)
02 - Zutat Röstis

1 Becher Creme legere (150g) Alternativ gehen auch Creme fraiche oder Schmand
03 - Zutat Creme legere

2-3 Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

80g Edamer
05 - Zutat Edamer

außerdem benötigen wir Salz und Pfeffer zum würzen sowie etwas Öl oder Butter zum andünsten der Frühlingszwiebeln.

Zuerst waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
06 - Frühlingszwiebeln schneiden

dann dünsten wir sie mit etwas Butter in einer Pfanne an.
07 - andünsten

Sobald die Röstis einigermaßen aufgetaut sind, zerbröseln wir sie in ein passendes Behältnis,
08 - Röstis zerbröseln

geben die Creme legere sowie den Edamer hinzu
09 - Mit Creme legere und Edamer vermengen

und vermengen alles kräftig.
10 - verrühren

Dann rühren wir noch die gedünsteten Frühlingszwiebeln unter
11 - Frühlingszwiebeln addieren

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer.
12 - Mit Pfeffer und Salz würzen

Unseren Backofen heizen wir außerdem auf 200 Grad vor.

In eine ausgefettete Auflaufform legen wir dann den Leberkäse aus
13 - Leberkäse in Form legen

und bedecken die Leberkäs-Scheiben mit der Masse aus Röstis, Creme legere und Frühlingszwiebeln. Ich hatte ja befürchtet dass es etwas zu viel Masse war, doch glücklicherweise reicht die Menge perfekt für die kleine Auflaufform.
14 - Mit Röstimasse bedecken

Ist der Backofen aufgeheizt geben wir die bestückte Auflaufform in die Röhre und überbacken alles dort alles für ca. 30 – 35 Minuten. Wichtig ist dass die Röstimasse eine angenehm braune Färbung bekommt.
15 - im Ofen backen

Schließlich entnehmen wir die Form aus der Röhre
16 - fertig gebacken

und servieren es.
17 - serviert

Sehr sehr lecker muss ich sagen. Der Leberkäse war gut durchgebacken und die Röstimasse mit ihrer Würzung und dem angenehmen Geschmack der Frühlingszwiebeln ergaben ein zwar nicht sonderlich komplexes, dafür aber umso schmackhafteres Gericht. Natürlich hätte man auch noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren können, aber ich war nicht sicher welche Gemüsesorten noch gut mit Leberkäse harmonieren, also wollte ich – gerade da ich das Gericht das erste Mal zubereitete – nicht zu experimentierfreudig vorgehen. Denkbar wären noch blanchierte Möhrenstücke, Zucchini oder Tomaten gewesen. Auch wäre als Modifikation noch die Verwendung von Creme fraiche mit Kräutern denkbar. Das nächste Mal dann weitere Versuche – für heute war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

18 - CloseUp

Über die Kalorien möchte ich natürlich lieber nicht nachdenken, aber hin und wieder geht das schon einmal. Mir hat es sehr gut geschmeckt und habe mir den Rest noch am selben Abend in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht somit bereits jetzt vorbehaltlos zum Aufwärmen freigeben. Ein bis zwei Tage sollte es sich aber auch problemlos abgekühlt im Kühlschrank halten – da bin ich mir sicher.

Also: Guten Appetit

Rosenkohl-Möhren-Topf mit Pfefferbeißer – das Rezept

Obwohl ich inzwischen Brot eingekauft habe, entdeckte ich beim Wegpacken meiner Einkäufe dass ich noch einiges an Gemüse im Kühlschrank hatte, das dringend verbraucht werden musste. Insbesondere die Möhren schienen nicht mehr lange durchzuhalten. Also entschied ich mich entgegen meiner ursprünglichen Planung auch heute Abend doch noch einmal zu kochen. Zwar fand ich ein Rezept was einige der Zutaten die ich verbrauchen wollte beinhaltete, doch einige andere Zutaten hatte ich nicht im Haus – daher musste ich ein wenig umdisponieren und mich mal wieder auf mein Gespür verlassen. Und das Ergebnis war war wirklich sehr gelungen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Rezept hier kurz für die Nachwelt festzuhalten.

Welche Zutaten benötigen wir also für 2 Portionen?

200g Rosenkohl (Ich nahm TK-Ware)
01 - Zutat Rosenkohl

250g Möhren
02 - Zutat Möhren

200g Kartoffeln
03 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

500ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 TL 8-Kräuter-Mischung (TK-Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch & Pimpinelle)
06 - Zutat 8-Kräuter-Mischung

1 Pfefferbeißer
07 - Zutat Pfefferbeißer

1 TL Speisestärke
08 - Zutat Speisestärke

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und Salz, Pfeffer und Muskatnuss – bevorzugt frisch gerieben – zum würzen.

Zuerst bereiten wir wieder die einzelnen Zutaten vor:
Wir schälen die Möhren und schneiden sie in dünne Scheiben,
09 - Möhren schneiden

schälen die Kartoffeln und schneiden sie in Würfel,
10 - Kartoffeln würfeln

halbieren den Rosenkohl (den ich in der Mikrowelle aufgetaut hatte)
11 - Rosenkohl halbieren

und hacken die Zwiebel.
12 - Zwiebel würfeln

Außerdem schneiden wir den Pfefferbeißer in dünne Scheiben.
19 - Pfefferbeißer schneiden

Jetzt dünsten wir die Zwiebel in einem Topf mit etwas Olivenöl an
13 - Zwiebeln andünsten

und braten dann die Möhren und Kartoffeln für einige Minuten mit an, wobei wir alles regelmässig umrühren.
14 - Kartoffeln & Möhren anbraten

Sind die Komponenten etwas angebraten, gießen wir alles mit der Gemüsebrühe auf
15 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und geben die halbierten Rosenkohl-Röschen hinzu.
16 - Rosenkohl beigeben

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt unsere Kreation kräftig mit Pfeffer und Salz
17 - Mit Pfeffer und Salz würzen

sowie einem Schuss Muskatnuss.
18 - Muskat hinzufügen

Wir lassen alles kurz aufkochen und dann auf niedriger Stufe weiter köcheln.
20 - aufkochen lassen

Während es köchelt, fügen wir den geschnittenen Pfefferbeißer hinzu
21 - Pfefferbeißer in Topf geben

und rühren einen bis eineinhalb Teelöffel der 8-Kräuter-Mischung unter.
22 - Mit 8-Kräuter-Mischung würzen

Für 8 bis 10 Minuten lassen wir alles nun auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln. Sobald das Gemüse, vor allem den Karotten sollten wir große Aufmerksamkeit zuwenden, gar und durchgekocht ist, rühren wir die feine Speisestärke ein, lassen es noch kurz köcheln und schalten die Platte dann ab.
23 - Speisestärke einrühren

Jetzt können wir das Gericht gleich und noch heiß servieren.
24 - Rosenkohl-Möhren-Topf - Fertiges Gericht

Ich fand das Gericht sehr gelungen. Die Kombination aus Möhren, Rosenkohl und Kartoffeln erwies sich als sehr lecker, wobei die 8-Kräuter-Mischung gemeinsam mit dem Muskat allem eine angenehme Würze gab. Welche Rolle genau die Speisestärke die ich aus dem zugrunde liegenden Originalrezept hatte spielte wurde mir erst beim Schreiben dieses Beitrags bewusst, als ich Speisestärke bei Wikipedia nachschlug: Sie band die Flüssigkeit und machte die Konsistenz etwas dicklicher. Hätte ich etwas mehr Kartoffeln verwendet, hätte wohl die Kartoffelstärke ausgereicht, aber auch so fand ich die Wirkung dieses weißen Pulvers durchaus akzeptabel. Wie ich von der eher sparsamen Packungsbeschreibung erfuhr bestand das von mir verwendete Produkt übrigens aus glutenfreier Maisstärke.

25 - Rosenkohl-Möhren-Topf - CloseUp

In der Summe eine weitere leckere Kreation, die ich im Rahmen meiner Kochexperimente erstellt habe. Ob die Stärke unbedingt notwendig gewesen ist sei mal so dahin gestellt – gerade weil ich meine dass sie geschmacklich keine große Rolle gespielt haben dürfte. Aber da ich ja eher ein Freund der festeren Konsistenz eines Gerichtes bin, hat sie ihre Schuldigkeit getan. Wie immer hoffe ich mit diesem Rezept dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung gegeben zu haben und es verbleibt mir nur noch zu sagen:

Guten Appetit

Lachs mit Tomaten & Blattspinat [25.05.2011]

Auch diesen Mittwoch wollte ich natürlich wieder der inzwischen lieb gewonnen Tradition folgen und ein Gericht mit Fisch oder Meeresfrüchten zu verzehren. Die Lasagne al fornobei Globetrotter, die ich hier schon mal versucht hatte, klang zwar nicht schlecht und auch die Broccoli-Nußecken an Mediterranem Gemüse mit Basilikumdipbei Globetrotter sahen nicht schlecht aus, aber der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality übertrumpfte das aus meiner Sicht noch. Etwas ähnliches hatte ich hier bereits auf dem Tablett gehabt und die Erinnerungen daran waren recht gut. Auf die Angebote der Asia-Thai-Theke in Form von Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedem Gemüse oder Chu Chi Pla – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce hatte ich heute irgendwie keinen Appetit. Zum Seelachs nahm ich mir noch ein Becherchen Erdbeer-Mousse von der Nachtisch-Theke.

Seelachs mit Blattspinat

Zwar fanden sich vier kleine Gräten im wirklich ziemlich groß geratenen, angenehm zarten Seelachs – darüber kann ich aber hinweg sehen, denn mit so etwas muss man bis zu einem gewissen Grad bei Fisch immer rechnen. Hinter dem Begriff “Tomatenbett” verbarg sich eine Schicht gewürfelter Tomatenstücke, welche man oben auf den Fisch gegeben hatte. Dazu gab es mit kräftig Zwiebeln versetzten Blattspinat und schließlich einige kleine Salzkartoffeln. Sehr lecker und genau richtig für das warme Wetter am Mittwoch. Bei gerade mi 331kcal konnte ich mir so auch das locker-lufitge Erdbeer-Moussee ohne große Sorgen um die Kalorienbilanz leisten.
Dass die Lasagne heute bei der Allgemeinheit der Kantinengäste natürlich der große Renner war brauche ich glaube ich kaum zu erwähnen. Unangefochten landete dieses Gericht somit auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach ihre Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt vom Seelachs. Mit einem guten vierten Platz folgten schließlich die Broccoli-Nußecken. Wie dem aber auch sei – ich war mit meiner Wahl heute mal wieder sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Blattspinat: ++
Kartoffeln: ++
Erdbeer-Mousse: ++

Spargel, Kochschinken & Salzkartoffeln

Spargel, Schinken & Salzkartoffeln / Asparagus, ham & potatoes

Heute Abend bot sich mir das erste Mal in dieser Saison die Gelegenheit mich an frisch zubereitetem Spargel gütlich zu tun. Und zu zartem weißen Spargel in brauner Butter passt wunderbar ein Stückchen gekochter Schinken und einige Salzkartoffeln. Obwohl eine gute Sauce Hollandaise natürlich ebenfalls gut dazu passt. Wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein dass ich mich in diesem Jahr an diesem Gewächs gütlichen tun werde – mal schauen ob und wann unser Betriebsrestaurant etwas in dieser Richtung anbietet – aber die Spargelsaison geht ja noch bis in den Juni, es bleibt also noch etwas Zeit. 😉

Rinderlendensteak “Madagaskar” [21.04.2011]

Das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce und das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischsstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum ließ ich heute mal außen vor, da ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte. Blieben also noch die Gemüse Paella bei Vitality, der Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel bei Tradition der Region und schließlich das Rinderlendensteak “Madagaskar” mit Pfefferrahmsauce, dazu Röstkartoffeln aus der Abteilung Globetrotter. Grüne Sauce wäre natürlich noch passender zum heutigen Tag gewesen, aber in Bayern kann ich so etwas ja leider nicht erwarten – daher entschied ich mich nach kurzem Überlegen für das Rinderlendensteak und nahm mir noch einen Becher Erdbeer-Rhabarber-Mousse von der Nachtischtheke.

Rinderlendenstea mit Pfefferrahmsauce / beef loin with pepper cream sauce

Zuerst fragte ich mich natürlich warum man dieses Steak Madagaskar getauft hatte, aber bei Verwendung von Pfeffer in der Sauce – und in Madagaskar wächst ja bekanntlich der Pfeffer – kam ich recht schnell auf die Lösung. Das Steak selbst erwies sich als angenehm zart und fettarm – und auch bei der Menge konnte man nicht meckern. Nur die Temperatur ließ etwas zu wünschen übrig – aber damit muß man in Kantinen nun mal rechnen und da es nur minmal kühler war als erwartet lass ich dies heute mal nicht negativ in die Bewertung einfließen. In Kombination mit der mit einigen winzigen Pfefferkörnern versehenen Rahmsauce sowie den gewürzten Bratkartoffeln erwies sich das Gericht als wirklich recht gelungenes Mittagsmahl. Einzig das Gemüse fehlte mir etwas – aber da hätte eben an der Gemüsetheke zugreifen und extra zahlen müssen – und das ist es mir bei dem eher mittelmäßigen Gemüse nicht unbedingt wert. Das luftig-lockere Mousse mit Erdbeer-Rhabarber-Geschmack entschädigte mich da glücklicherweise etwas.
Und auch die Allgemeinheit der Kantinenbesucher sprach heute dem Rinderlendensteak zu, so dass ich diesem ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach der Spießbraten, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Die Gemüse Paella landete schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rinderlendensteak: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Bratkartoffeln: ++