Hähnchenschenkel auf Tomatenreis – das Blitz-Rezept

Bei der Hitze, die am heutigen Fronleichnam vorherrschte, hatte ich keine Lust mich stundenlang zum kochen in die Küche zu stellen. Daher nutzte ich die Gelegenheit ein neues Blitzrezept auszuprobieren, das ich vor kurzem entdeckt hatte. So entstanden heute ohne viel Aufwand leckere Hähnchenschenkel auf Tomatenreis in meiner Küche. Das zugehörige Rezept und am Ende auch einige Variationsmöglichkeiten möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

150g Langkorn-Reis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

1 Dose Tomatencremesuppe
02 - Zutat Tomatencremesuppe / Ingredient tomato cream soup

1 kleine Paprika
03 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

2 Hähnchenschenkel
04 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

sowie eventuell einige Gewürze um die Suppe zu verfeinern

Beginnen wir damit, die Paprika zu waschen, zu entkernen und in kleine Stücke zu schneiden.
05 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Anschließend waschen wir die Hähnchenschenkel, tupfen sie trocken
06 - Hähnchenschenkel waschen / Wash chicken legs

und würzen sie rundherum mit Salt, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver.
07 - Hähnchenschenkel würzen / Season chicken legs

Außerdem beginnen wir den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Nun geben wir den ungekochten Reis in eine Schüssel,
08 - Reis in Schüssel geben / Put rice in bowl

addieren die gewürfelte Paprika,
08 - Reis in Schüssel geben / Put rice in bowl

geben die Tomatensuppe direkt aus der Dose hinzu
10 - Tomatencremesuppe hinzu geben / Add tomato cream soup

und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir es bei Bedarf noch ein wenig mit Gewürzen oder auch etwas Sambal Olek abschmecken.
11 - Gut verrühren & würzen / Mix well & season

Die so entstandene Masse geben wir dann in eine Auflaufform, streichen sie glatt
12 - In Auflaufform füllen / Put in casserole

und legen die gewürzten Hähnchenschenkel oben auf.
13 - Hähnchenschenkel auflegen / Put chicken legs on top

Das Ganze schieben wir dann auf der mittleren Schiene in den Ofen und backen es, abhängig von der Größe der Hähnchenschenkel, für 40-50 Minuten.
14 - Im Ofen backen / Bake in oven

Dann brauchen wir die Auflaufform nur wieder aus dem Ofen zu nehmen
15 - Chicken leg on tomato rice - Finished baking / Hähnchenschenkel auf Tomatenreis - Fertig gebacken

und können das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
16 - Chicken leg on tomato rice - Serviert / Hähnchenschenkel auf Tomatenreis - Serviert

Ohne großen Aufwand war es mir damit gelungen, ein vollständiges und überaus leckeres Mittagsgericht zu zaubern. Der Reis hatte die Tomatensuppe in sich aufgenommen und gaben ihm eine wunderbar fruchtige Note. Dazu passten gut die zahlreichen Paprikastücke, die im Ofen alle gar geworden waren. Und auch an den Hähnchenschenkeln mit ihrer wunderbar knusprigen und gut gewürzten Außenhaut gab es nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden.

17 - Chicken leg on tomato rice - Side view / Hähnchenschenkel auf Tomatenreis - Seitenansicht

Das schöne an diesem Rezept ist, dass man es beliebig variieren kann. Ursprünglich hatte ich ja vorgehabt, das ganze mit frischen Champignons und Champignoncremesuppe zuzubereiten, ich hatte sogar schon Champignons gekauft, doch es scheiterte letztlich daran, dass ich in keinem der drei Supermärkte die ich aufsuchte eine Dose Champignoncremesuppe oder irgend eine andere Pilzsuppe auftreiben konnte. Daher musste ich mich kurzfristig auf Tomatencremesuppe umentscheiden und habe dies wirklich nicht bereut. Denkbar wären auch Spargelcremesuppe, Gulaschsuppe, Broccolisuppe oder notfalls einfach nur Gemüsebrühe. Ein einfaches Rezept mit vielen Variationsmöglichkeiten, ich war wirklich begeistert und werde es bei Gelegenheit mit Sicherheit in einer anderen Variante erneut anwenden. Die Idee mit der Pilzsuppe ist noch nicht vom Tisch… 😉

Guten Appetit

Gang Gai Ma Plao On [07.10.2013]

Das montägliche Vitality-Gericht in Form von Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout sprach mich – wie üblich – visuell nicht sonderlich an und auch der Abgebräunte Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat und Spiegelei bei Tradition der Region erschien mir nicht das richtige. Blieb in der regulären Küche nur noch das Globetrotter-Angebot in Form einer Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Country Potatoes, wobei man die Country Potatoes auch gegen Pommes Frites ersetzen konnte. Aber auch das erschien mir etwas zu mächtig, weswegen ich mich der Asia-Thai-Theke zuwandte. Dort fand sich neben Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und einem Rindfleischgericht mit Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnsssauce ein durchaus interessantes Gericht. Also fackelte ich nicht lang und griff bei den Wok-Gerichten zu. Dazu gehörte natürlich auch wie üblich noch ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Gang Gai Ma Plao On

Auf der Speisekarte war das Gericht zwar als “mittelscharf” ausgezeichnet, die dunkelgelbe Kokosnusssauce erwies sich aber als recht mild – was ich aber nicht als negativ empfand. Zumal die zahlreichen Hähnchenstreifen sich als angenehm zart, mager und saftig erwiesen und auch die bunte Gemüsezusammenstellung aus Blumenkohl, Broccoli, Lauch, Paprika, Möhren, Zucchini und Weißkohl keinerlei Grund zur Kritik gaben. Warum man das Ganze nun als “rote Kokosnusssauce bezeichnet hatte, erschloss sich mit zwar nicht, aber das zeichne ich mal unter kreativer Benennung ab. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel leicht süßlich-scharfen Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein wirklich sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber die Hähnchenbrust mit Gemüsesalsa eindeutig am höchsten in der Gunst und somit auf Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Dabei sei noch erwähnt, das sich der größte Teil davon für Pommes Frites entschieden hatte. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffel-Gurkensalat, der sich mit knappen Vorsprung gegen die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit Platz drei belegten. Auf Platz vier folgte schließlich der vegetarische Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout.

Mein Abschlußurteil:
Gang Gai Ma Plao On: ++
Reis: ++

Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwergemüse [06.09.2013]

Zwar klang das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezial Sauce, welches heute neben der für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde auch wieder sehr verlockend, aber mehr als zwei Mal geht Asiatisch in der Woche bei mir leider nicht. Bei Tradition der Region gab es mit Milchreis mit Waldbeeren mal wieder eine Süßspeise, die für mich auch nicht in Frage kam – blieben also noch die Gebackene Scholle mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade bei Globetrotter und das Marinierte Hühnerfleisch mit Ingwergemüse, dazu Reis bei Vitality. Und so gern ich auch Fisch esse, erschien mir das Hühnerfleisch einfach verlockender, daher entschied ich mich für dieses mit 504kcal auch angenehm leichte Gericht, welches ich noch mit einem Becherchen Aprikosenquark aus dem Dessert-Angebot ergänzte.

Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwergemüse / Marinated chicken with ginger vegetables

Das gebratene Gemüse aus Zucchini- und Möhrenscheiben, Frühlingszwiebeln und Stangensellerie mit seinem leichten Ingwer-Aroma und dem hellen Reis gab es schon mal absolut nichts auszusetzen. aber am Hühnerfleisch muss ich leider ein kleines Haar lassen, denn es erwies sich als teilweise etwas trocken und von der Marinade merkte ich auch nicht allzu viel. Prinzipiell war es in Ordnung, aber ich hatte mir irgendwie mehr darunter vorgestellt. Die Quarkzubereitung mit zahlreichen Aprikosenstücken und zwei Cocktailkirschen als Garnitur gab wiederum keinen Grund zur Kritik. Insgesamt war ich aber doch zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erkannte ich schnell dass die Scholle heute mit klar erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgte das Hühnerfleisch mit Ingwergemüse, das sich aber nur sehr knapp gegen die heute ebenfalls relativ beliebten Asia-Gerichte auf Platz drei durchsetzen konnte. Auf einem sehr guten vierten Platz folgte schließlich der Milchreis mit Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerfleisch: +
Ingwergemüse: ++
Reis: ++
Aprikosenquark: ++

Tomatencremesuppe & Gefüllte Geflügelroulade mit Zartweizen [16.08.2013]

Die heutige Auswahl bestand aus Apfelstrudel mit Vanillesauce, einer Gefüllten Geflügelroulade mit Zartweizen und gebratenem Gemüse und einerm Fischfilet in Backteig mit Remouladensauce und Kartoffel-Endiviensalat. Dazu gab es jeweils eine Tomatencreesuppe und einen Obstjoghurt. Der Apfelstrudel als Süßspeise kam für mich natürlich, wie üblich, nicht in Frage, aber sowohl das Fisch- als auch das Geflügelgericht klangen überaus gut, wobei die Geflügelroulade aus meiner Sicht noch einen Deut besser klang, weswegen ich mich schließlich für dieses Menü entschied.

Tomatencremesuppe & Gefüllte Geflügelroulade mit Zartweizen / Tomato cream soup & Stuffed poultry roulade with soft wheat

Der angenehm fruchtigen Tomatencremesuppe hatte man, wie ich beim umrühren feststellte, noch ein wenig gekochten Reis beigemengt, was der heutigen Vorspeise noch etwas mehr Substanz und Biss gab – sehr gelungen muss auch sagen. Und auch am Hauptgericht gab es heute absolut nichts auszusetzen. Zwar entpuppte sich das in der Menubeschreibung angekündigte Bratgemüse als gedünsteter Blumenkohl, aber diese passte ebenfalls wunderbar zu dem, mit etwas Gemüse in Form von klein gewürfelten Möhren, Zucchini und Knollensellerie versetzten, angenehm bissfest gekochten Zartweizen und schließlich der unglaublich zarten Geflügelroulade in original Haut, die mit einer würzigen Mischung aus Blattspinat und Mascarpone gefüllt worden war.

Geflügelroulade - Füllung / Poultry roulade - stuffing

Das Dessert in Form eines kleinen Bechers Fruchtjoghurt in Geschmacksrichtung Beerenmix erwies sich zwar als Fertigprodukt, aber erfüllte seinen Zweck ebenfalls ohne Beanstandungen. Ich war überaus zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Tomatencremesuppe: ++
Geflügelroulade: ++
Blumenkohl: ++
Zartweizen: ++
Joghurt: ++

Tagliatelle mit Geflügelragout [02.08.2013]

Eigentlich wären ja heute mal die Asia-Gerichte dran gewesen, doch weder die Gebackene Ananas und Banane noch das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce reizten mich besonders. Und auch das Panierte Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffel-Gurkensalat, das bei Globetrotter auf der Speisekarte stand, erschien mir für den heutigen Tag mit Temperaturen deutlich über 30 Grad etwas zu schwer. Aber hingegen meiner sonstigen Gepflogenheiten überlegte ich tatsächlich einen längeren Moment, ob ich nicht bei den 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus zuschlagen sollte, die es in der Abteilung Tradition der Region heute gab. Letztlich fiel meine Wahl aber dann doch auf die Tagliatelle mit buntem Geflügelragout, die in der Sektion Vitality angeboten wurden. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse auf meinen Teller, den ich mir bei 489kcal pro Portion für das Hauptgericht meinte durchaus noch leisten zu können.

Tagliatelle mit Geflügelragout / Tagliatelle with poultry ragout

In einer eher milden gewürzten, aber angenehm cremigen und mit Kräutern versehenen Sauce fanden sich zahlreiche zarte und saftige Stücke gebratenen Geflügelfleisches, die geschmacklich sehr gut mit den al dente gekochten schmalen Bandnudeln, auch Tagliatelle genannt, harmonierte. Ich selber hätte die Sauce vielleicht etwas würziger gestaltet, aber so viel Gestaltungsfreiraum muss ich unserem Betriebsrestaurant schon zugestehen. Außerdem stehen an jedem Tisch für den Fall der Fälle ja auch Pfeffer und Salz bereit. Als bunt würde ich das Ganze aber nicht bezeichnen. Ein einfaches, aber doch sehr gelungenes Gericht, das gut zum heutigen Wetter passte. Einzig mit dem Mousse war ich heute nicht so ganz zufrieden. Die Garnitur aus Weintraube und Pflaume waren zwar frisch, aber das Blutorangen-Mousse selber erwies sich von der Konsistenz her fast etwas gummiartig. Das stand wohl schon einige Zeit – hier muss ich leider einen kleinen Abzug in der Bewertung geben.
Auf dem Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute – ganz wie erwartet – das panierte Seelachsfilet knapp gegen die Tagliatelle mit Geflügelragout durchsetzen. Auf Platz drei folgten heute die Reiberdatschi mit Apfelmus, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf Platz vier landeten.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle mit Geflügelragout: ++
Blutorangen-Mousse: +