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Wildschweinkeule mit Preiselbeeren, Rosenkohl & Kroketten [28.01.2020]

Dienstag, Januar 28th, 2020

Heute fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, die mich sehr reizten. Zum einen war dies der Klassiker im Abschnitt Vital, zum anderen eine Wildschweinkeule mit Preiselbeeren, Rosenkohl & Kroketten die als Tagestipp geführt wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Quinoa und Hirtenkäse auf Peperonata bei Veggie, der Krautwickerl in Specksauce + 3 Beilagen bei Daily, der mit Kartoffelstampf serviert wurde sowie die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse und Austernsauce und Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Letztlich war es die Tatsache, dass ich wohl wohl eher das Boryani als die Wildscheinkeule bald wieder auf der Karte finden würde, die meine Wahl auf das Wildschwein fallen ließ – auch wenn es mit 5,46 Euro etwas teurer war. Aber wurde es komplett mit Gemüse serviert und immer noch günstiger als das Daily-Gericht.

Leg of wild board with cranberries, brussels sprouts & croquettes / Wildschweinkeule mit Preiselbeeren, Rosenkohl & Kroketten

Die Fleischmenge die ich dort auf dem Teller vorfand kann man ohne Übertreibung als beträchtlich bezeichnen, denn zwei dicke Scheiben Wildschweinkeule ließen selbst einen erwachsenen Mann wie mich etwas kämpfen. Ich selber denke bei „Keulen“ immer an ganze Beine so wie z.B. hier zu sehen, aber das wäre für eine Einzelperson wohl nicht zu schaffen. Leider war die Qualität ebenfalls zweigeteilt, denn die obere Scheibe erwies sich als angenehm saftig und zart, während die untere zwar zart, dafür aber stellenweise ein klein wenig trocken war. Das ließ sich mit Hilfe der Sauce aber gut kompensieren. Dazu gab es Rosenkohl in recht guter Qualität, d.h. nicht frisch aber auch nicht matschig, eher gut abgelagert mit noch leicht knackigen Biss. War ok und passte traditionell auch gut zu Wildgerichten wie dem Wildschwein – ebenso wie die etwas zu süßen Preiselbeeren. Darüber dass man schließlich nur vier anstatt das sonst üblichen fünf bis sechs Kroketten (sh. dazu z.B. hier oder hier) war ich nicht sonderlich böse, denn ich hatte ja auch so schon genug mit dem Fleisch zu kämpfen. 😉 Sie erwiesen sich aber als angenehm frisch und knusprig, zumindest dort wo sie nicht von der Sauce durchgeweicht waren. Insgesamt ein reichhaltiger und durchaus leckeres Gericht, ich bereute meine Entscheidung nicht.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Wildschweinkeule heute extrem großer Beliebtheit und konnte sogar noch die Krautroulade überrunden. Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte sich aber das Hähnchen Biryani, danach kam die Wildschweinkeule auf Platz zwei. Die Krautroulade landete somit auf dem dritten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem Platz vier und der gefüllten Aubergine schließlich auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Wildschweinkeule: ++
Preiselbeeren: ++
Rosenkohl: ++
Sauce: ++
Kroketten: ++

Hirschgulasch mit Spätzle & Preiselbeer-Birne [04.12.2019]

Mittwoch, Dezember 4th, 2019

Heute war ein wahrer Schlemmer-Tag. 😉 Am Morgen konnte ich es nicht lassen mir mal wieder eine Fleischpflanzerl-Semmel zum Frühstück gönnen – mir war einfach danach.

Bulettenwecke / Fleischpflanzersemmel / Frikadellenbrötchen

Dieses Mal wieder mit großer, saftiger, lockerer und gut gewürzter Frikadelle – sehr lecker und sehr sättigend. Dafür wollte ich am Mittag dann eigentlich im Abschnitte Veggie der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen, wo heute Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln auf dem Speiseplan stand. Nach vier Tagen Nudeln in Form meines Hackfleisch-Nudelauflaufs mit Paprika und Bohnen wären die Spaghetti Carbonara mit Grand Pandano + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, abgesehen vom Preis und der Menge, sowieso nichts für mich gewesen. Vielleicht wären auch die Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry, die gemeinsam mit Gebratenes Rindfleisch mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurden, auch noch etwas für mich gewesen. Doch als ich den Hirschgulasch mit
Preiselbeerbirne und Spätzle
bei Daily sah, entschied ich mich doch kurzfristig anders, denn ich bin ja ein großer Freund von Wildgerichten. Zuerst überlegte ich noch, ob mir nicht eine halbe Portion ausreicht, doch die Idee verwarf ich schnell wieder. Mit 5,10 Euro war das ganze zwar ein klein wenig teurer, aber das nahm ich billigend in Kauf.

Venison goulash with spaetzle & cranberry pear / Hirschgulasch mit Spätzle & Preiselbeer-Birne

Der Gulasch selbst, der neben zahlreichen grob geschnittenen Stücken von Hirschfleisch-Würfeln auch mit sehr fein gewürfelte Möhren zubereitet worden war, erwies sich schon mal als sehr gelungen, denn das Fleisch war schön mürbe und größtenteils angenehm mager – sieht man von einem einzigen Stück mit etwas mehr Fett mal ab. Leider hatte man bei der kräftig-würzigen, dunklen Sauce mit ihrer leicht süßlichen Note etwas gegeizt, denn die Spätzle waren ohne Sauce etwas trocken – aber durch das kräftige Vermischen von Gulasch und Spätzle erhielt ich letztlich eine gute und leckere Mischung. Und die mit Preiselbeeren garnierte Dosenbirne gehört bei solchen Wildgerichten nun mal einfach dazu – ich mochte sie nicht missen. Ich war also sehr zufrieden und auch sehr satt.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Wildgulasch heute hoch in der Gunst und konnte sich sogar, wenn auch nur knapp, gegen die Spaghetti durchsetzen und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Knapp hinter den somit zweitplatzierten Spaghetti Carbonara folgte dann auch schon das Rührei mit Spinat auf Platz drei. Den Asia-Gerichten blieb somit nur noch ein guter vierter Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Preiselbeer-Birne: ++
Spätzle: ++

Damit war die Schlemmerei aber heute noch nicht vorbei, denn am Nachmittag stand noch eine kleine Feier in meiner alten Abteilung auf dem Plan und die Einladenden hatten erneut großzügig aufgetischt.

Nachmittagssnacks

Neben Kuchen, Chips und Obst standen – im Bild im Hintergrund zu sehen – zwei große Tabletts mit belegten Brötchen für die Gäste bereit, belegt mit Käse, Salami, Kochschinken, Serrano sowie Jagd- und Bierwurst.

Belegte Brötchen

Hätte ich das gewusst, hätte ich wohl auf den Hirschgulasch, so lecker er auch war, verzichtet und ich bei den Brötchen reichlich bedient – das hätte nicht nur Geld sondern auch einiges an Kalorien gespart. Aber was soll es – es war eben so. Mehr als ein halbes Brötchen schaffte ich daher nicht mehr. Dabei war ein Hinweis auf die Nachmittagsschlemmerei in der Einladung versteckt gewesen. Hätte ich sie nur mal richtig gelesen….

Gemischter Salat mit Chicken Wings & Baguette [05.07.2019]

Freitag, Juli 5th, 2019

Freitag ist immer so ein Dursttag bei uns, denn viele Kollegen – sei es nun in meiner Abteilung oder in anderen Abteilungen – bevorzugen es am Freitag „Homeoffice“ zu machen, es ist also so gut wie nichts los in den Gebäuden und auch die Anzahl Gäste im hauseigenen Betriebsrestaurant hält sich in Grenzen. Da ich aber der Meinung bin, dass ich im Büro einfach am produktivsten bin, gehöre ich aus Prinzip nicht zu der Gruppe der Homeofficeianer/-innen, außerdem würde ich ja dann selbst kochen müssen, was zusätzlich Zeit in Anspruch nimmt und ich müsste länger arbeiten. So kam es also auch heute wieder dazu, dass ich unserer hauseigenen Speisegaststätte den üblichen Besuch abstattete. Natürlich war ich im ersten Moment zwar dazu geneigt, wieder bei freitäglichen Fischgericht zuzuschlagen, das heute durch einen Gebackenen Seelachs mit Remoulade und hausgemachtem Kartoffelsalat im Abschnitt Vital manifestierte, doch wie man ja spätestens seit dem Salat mit Falafel weiß, bin ich auch den Grünzeug-Gerichten nicht mehr ganz so abgeneigt wie früher, daher weckte auch der Große gemischte Salat mit Chicken Wings und zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert ein gewisses Interesse bei mir, während ich dem Hausgemachten Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Veggie sowie den Asia-Wok-Gerichten wie Feng shi Tzau – Mi-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce weniger Beachtung schenkte. Und tatsächlich konnte ich mich am Ende wieder zu einem Salatteller durchringen, der neben Chicken Wings auch mit einer großen Portion Preiselbeeremarmelade sowie einem Stück Baguette serviert wurde. Also ganz ohne Kohlehydrate ging es auch hier scheinbar nicht. 😉 Den Salat garnierte ich mir noch mit einem Kräuter-Joghurt-Dressing, denn meine erste Wahl Balsamico war leider aus. Außerdem hätte mir rein theoretisch noch eine Tagessuppe oder ein Dessert zugestanden, aber ich verzichtete dankend, denn ich war mir sicher dass die Portion auch so mehr als ausreichte um satt zu werden.

Mixed salad with chicken wings & baguette / Gemischter Salat mit Chicken Wings & Baguette

Ich kenne es zwar vom hier üblichen Wiener Backhendel wie hier oder hier, dass man Geflügel auch mal mit Preiselbeeren serviert, assoziere diese Frucht aber eigentlich eher mit Wildgerichten wie Wildschwein und vor allem Hirsch. Nicht dass es vollkommen unpassend wäre, aber Fleisch mit süßer Marmelade zu garnieren ist mir insgeheim immer noch etwas suspekt. 😉 Zumal die Preiselbeeren wirklich immer fast schon zu süß sind. Der gemischte Salat aus verschiedenen frischen und knackigen Blattsalaten und etwas Dosen-Mais war aber schon mal sehr gut gelungen und harmonierte gut mit dem von mir gewählten Joghurt-Kräuter-Dressing. Allerdings fällt es mir als sporadischen Salatesser immer etwas schwer die richtige Menge Dressing zu wählen, so dass ich heute wohl etwas zu geizig gewesen war und es am Ende recht knapp damit wurde. Und auch die warm servierten Chicken Wings mit einer leicht pikanten Würze waren wirklich gut gelungen und harmonierten sowohl mit den Preisebeeren als auch mit dem Dressing. Allerdings erwies es sich als schwer, das reichlich vorhandene leisch mit Messer und Gabel von den doppelten Knochen zu schälen. Ich schreckte etwas davor zurück, die mit Bratenfett, Preiselbeeren und Dressing kontaminierten Wings in die Hände zu nehmen, denn das Einsau-Potential war mir einfach zu hoch. So brauchte ich letztlich deutlich länger als sonst um das Gericht zu verzehren, was sogar soweit ging dass ich meinen bereits genervt erscheinenden Kollegen, der den Fisch gewählt hatte und längst mit Essen fertig war, aus der Höflichkeit entließ auf mich zu warten. Die paar Meter zurück ins Büro konnte ich notfalls auch alleine bewerkstelligen.
Das Baguette schließlich erwies sich als bereits etwas abgestanden und an der einen Seite schon eingetrocknet, zumal die Kruste heute stellenweise extrem hart gebacken schien. Aber zum Abwischen des Teller vom verbliebenen Bratenfett, dem Dressing und etwas Preiselbeeren reichte es alle mal. Eindeutig kein Fast-Food, so ein Chicken-Wings-Salat braucht schon seine Zeit zum Verzehr, aber doch sehr lecker muss ich sagen. Ich würde jederzeit wieder zugreifen, sollte ein solches Gericht erneut auf der Karte stehen.
Beim Gros der anderen Gäste hatte sich aber der traditionelle Seelachs mit Kartoffelsalat als bevorzugtes Gericht etabliert, so dass ich dem Fischgericht heute den ersten Platz zubilligen muss. Der Salat mit Chicken Wings folgte aber auf einem guten Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Apfelstrudel schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gemischter Salat: ++
Joghurt-Kräuter-Dressing: ++
Chicken Wings: ++
Preiselbeeren: +
Baguette: +

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites [18.06.2018]

Montag, Juni 18th, 2018

Obwohl der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch nicht schlecht aussah, fand der Hauptentscheidungskampf, zu welchem Gericht ich greifen sollte zwischen dem Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Pommes Frites bei Globetrotter und dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region statt. Obwohl ebenfalls nicht uninteressant schafften es die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratenes Hühnerfleisch mit asiatischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Thaicurry oder Gebackene Frühlingsrollen nicht in die engere Auswahl. Und eigentlich hätte ich ja eher zum Fleischpflanzerl greifen müssen, da ich ja erst vor etwas mehr als zwei Wochen ein Kotelett der gleichen Art hier verzehrt hatte und das letzte Fleischpflanzerl mit Röstkartoffeln schon deutlich länger her war. Aber mir lag der Appetit dann doch mehr nach Kotelett, wobei die Pommes Frites mit Sicherheit auch ihren Teil zu dieser Entscheidung beitrugen. Dazu gab es noch eine Zitronenecke für das Kotelett und etwas Ketchup für die Fritten von einer anderen Theke, an der man sich damit in Selbstbedienung versorgen konnte. Meine anschließende Suche nach einem passenden Salat oder Gemüse verlief aber leider erfolglos.

Baked pork chop with cranberries & french fries / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites

Das Kotelett dass man mir servierte war zwar etwas dunkel geraten, aber das sollte sich nicht als Nachteil erweisen, sondern erwies sich sogar als genau richtig, denn die dünne Panade war dadurch schön knusprig geraten. Und auch am zarten und angenehm magere Schweinefleisch gab es nichts auszusetzen, vor allem wenn man es vor dem Verzehr noch zusätzlich mit Zitronensaft und Preiselbeeren garnierte. Im Gegensatz zum Kotelett waren die Pommes aber mal wieder etwas blass geraten und hätten gerne eine bis zwei Minuten länger frittiert werden können – ihre Knusprigkeit lag gerade so an der Grenze des akzeptablen. Hinzu kam, dass man sie dieses Mal etwas versalzen hatte, was den Genuss dann tatsächlich etwas minderte. Essbar und genießbar, aber leider mit ein klein wenig zu viel Natriumchlorid, was der Ketchup nur bedingt kompensieren konnte. Aber dennoch keine schlechte Wahl, ich war zwar nicht hundertprozentig Zufrieden, bereute meine Entscheidung aber auch nicht.
Bei den anderen Gästen herrschte auch eine kleine Vorliebe für das Kotelett, wodurch es mit einem knappen Vorsprung sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber das Fleischpflanzerl folgte eng auf und belegte einen guten Platz zwei. Den dritten Platz konnte sich die Asia-Gerichte erkämpfen, aber ihr Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Gemüsestrudel, der somit Platz vier belegte, war nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelette: ++
Preiselbeeren: ++
Pommes Frites: +

Gebackenes Schweinekotelett mit Preiselbeeren & Pommes Frites [30.05.2018]

Mittwoch, Mai 30th, 2018

Obwohl mit Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln, Kirschtomaten und Kapern im Abschnitt Vitality ein überaus verlockendes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war und auch der Frische Sommersalat mit Kürbiskernen, Kräuterbaguette und American Dressing, dazu gebackene Chicken Wings bei Tradition der Region deutlich gesünder klang, entschied ich mich heute doch recht schnell für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Pommes Frites bei Globetrotter. Fisch hatte ich ja schon gestern und so der Salat-Liebhaber war ich ja noch nie gewesen. Die Asia-Wok-Theke hatte mit Gebratener Eierreis mit Gemüse und Massamansauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce heute nichts interessantes zu bieten. Zum Kotelette gab es noch Zitronenecken und auf den Pommes Frites durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen.

Baked pork chop with cranberries & french fries / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites

Der Knochen des Kotelett zog sich zum Glück nicht komplett über die linke Seite, auch wenn es zuerst den Eindruck gemacht hatte. Somit war die Ausbeute an Fleisch des etwa fingerdicken Stück mageren Schweinefleischs erfreulich gut. Und auch geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, vor allem wenn man es mit Zitronensaft und Preiselbeeren kombinierte. Die Pommes Frites waren einigermaßen knusprig und gut gewürzt, auch wenn ich das Pech gehabt hatte die letzten Reste aus der Schale zu bekommen, kurz bevor frische Waren geliefert wurde. Aber da steckt man eben nicht drin. Insgesamt keine leichte Kost, aber dafür schmackhaft und sättigend. Ich war zufrieden.
Ganz so klar wie erwartet war der Vorsprung des Kotelett heute nicht. Es konnte sich zwar dennoch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber sowohl der Sommersalat als auch der Kabeljau waren ihm sehr eng auf den Fersen, wobei das Grünzeug mit Chicken Wings den zweiten und das sizilianische Fischgericht den dritten Platz belegte. Auf dem vierten Platz folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Kotelett: ++
Preiselbeeren: ++
Pommes Frites: ++

Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat [07.02.2018]

Mittwoch, Februar 7th, 2018

Mein erster Gedanke war heute zwar gewesen, beim Mexikanische Tortillawrap mit Wildlachswürfel mit Sauce Bernaise und kleinem Salat aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch die Realität, sprich das angebotene Gericht, entsprach dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Daher wich ich kurzentschlossen auf das Backhendl mit Preisselbeeren und lauwarmen Kartoffelsalat bei Tradition der Region aus, denn die Spinat-Ricottacanneloni mit Tomatensauce und Bechamel überbacken bei Globetrotter sah ich ebenso wenig als tragbare Alternative wie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse und Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. An der Gemüsetheke gab aber es leider keine passende Gemüsbeilage und einen Salat zum Kartoffelsalat hielt ich für unpassend.

Fried chicken with cranberries & lukewarm potato salad / Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat

Ich hatte ja in diesem Beitrag aus dem Hospital vor etwa einer Woche mal erwähnt, dass es nie warmen Kartoffelsalat in unserem Betriebsrestaurant gibt. Kaum bin ich zurück, serviert man doch tatsächlich warmen Kartoffelsalat – als würde jemand lesen war ich schreibe. Aber das wird wohl eher ein Zufall sein. 😉 Und ich muss sagen, dass dieser warme Kartoffelsalat, der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und einem Spritzer Essig angemacht war, eine Sättigungsbeilage ist an die ich mich noch mehr gewöhnen könnte als die kalte Variante. Sehr lecker, hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Aber auch das Backhendl selbst war überaus gut gelungen, denn die dünne Panade erwies sich als angenehm knusprig und das große Stück Hühnerbrustfilet im Inneren als saftig und zart. Beträufelt mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke(n) und garniert mit etwas von der recht süßen, aber leckeren Preiselbeermarmelade mit Fruchtstückchen ein wirklicher Genuss. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass ich ein Stück erwischt hatte, das am oberen Ende etwas knuspriger als nötig geworden war. Das war etwas Pech bei der Ausgabe, denn die Gäste vor mir hatten Stücke ohne diesen kleinen Makel erhalten. Aber darüber sehe ich heute mal großzügig hinweg.Insgesamt war ich wirklich zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Backhendl heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei konnte sich mit knappen Vorsprung der Tortillawrap sichern, der aber nur um eine Haaresbreite vor den Spinat-Ricotta-Tortellini lag, die heute in kleinen Auflaufformen serviert wurden und daher leicht zu identifieren waren. Die Asia-Gerichte landeten somit schließlich nur auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Backhendl: ++
Preiselbeeren: ++
Lauwarmer Kartoffelsalat: ++

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln [20.02.2017]

Montag, Februar 20th, 2017

Hätte ich nicht am Wochenende ein Indisches Fruchtcurry mit Basmati zubereitet, hätte ich wohl heute in unserem Betriebsrestaurant zur Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Globetrotter gegriffen. So aber musste wollte ich etwas Abwechslung auf meinem Ernährtungsplan und überlegte daher zuerst, ob ich beim Griechischen Wrap mit mediterranem Gemüse und Fetakäse, dazu Joghurtdip und gemischter Salat bei Vitality oder gar den Gebackenen Frühlingsrollen oder Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked breaded pork chop with cranberries & roast potatoes / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln

Zum Glück war der Knochen des etwa männerhand-großen Koteletts nicht allzu groß geraten, so dass sich die Ausbeute an verwertbaren mageren Schweinefleischs als recht ergiebig erwies. Allerdings war das Fleisch leider etwas trocken geraten – trotz Panade. Dazu passten gut die angerösteten kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage, die bis auf eine oder zwei Ausnahmen aus noch genügend Biss besaßen. An den Preiselbeeren muss ich allerdings etwas Kritik ausüben, denn nicht nur dass die Portion viel zu groß im Verhältnis zu den anderen Komponenten war – worüber ich noch hätte hinweg sehen können. Sie waren auch viel zu süß und überzuckert. Da kann ich keine volle Punktzahl geben. Dennoch ein absolut akzeptables Hauptgericht. Der Blumenkohl schließlich war zwar etwas abgekühlt, aber sehr gut mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abgeschmeckt, so dass ich hier von einem Abzug in der Wertung absehen kann.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute zwar, wie nicht anders erwartet, die Hähnchenbrust mit Tikka-Masala-Sauce vorne, aber das Kotelett war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich der griechische Wrap.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelett: +
Preiselbeeren: +
Bratkartoffeln: ++
Blumenkohl: ++

Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Kartoffelsalat & Preiselbeeren [05.02.2016]

Freitag, Februar 5th, 2016

Da ich bereits am Mittwoch auf das sonst übliche Fischgericht verzichtet hatte, wäre es am heutigen Freitag eigentlich an der Zeit gewesen, endlich mal bei diesem wichtigen Eiweißlieferanten zuzugreifen. Und mit Rotbarsch mit Kartoffel-Olivenkruste dazu Zitronensauce und Salzkartoffeln fand im Bereich Vitality ein Gericht, das recht gut klang und sogar – zumindest meines Wissens nach – Premiere hatte, sprich das erste Mal serviert wurde. Doch ich hatte etwas Bedenken wegen der Oliven in der Kruste, die nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse zählen. Und mit einem Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren fand sich eine im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte eine durchaus interessante Alternative. An den Quarkpfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce hatte ich kein Interesse. Also griff ich zum Schnitzel und ergänzte es noch mit einem Becherchen Waldbeerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork escalope "Vienna style" with potato salad & cranbeeries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffelsalat & Preiselbeeren

Das Schnitzel war wirklich überaus großzügig Portioniert, war jedoch an den äußeren Rändern leider etwas trocken geraten (wogegen auch der Saft aus der beigelegten Zitronenecke wenig half) und bestand teilweise kaum auf Fleisch, sondern nur aus Panade. Im inneren Bereich Bereich fand sich aber dennoch mehr als ausreichend viel dünn geklopftes, zartes Schnitzelfleisch, das ich mir zusätzlich noch mit der beigefügten Preiselbeermarmelade garnierte. Aber volle Punktzahl kann ich da dennoch nicht geben. Die Portion des nach süddeutscher Art angemachten Kartoffelsalats war dafür etwas kleiner bemessen, aber aufgrund der Größe des Schnitzels war mit dies auch mehr als nur Recht, denn ich bin auch so überaus satt geworden. Den kleinen Becher der fruchtigen und cremigen Quarkzubereitung mit Waldbeerenaroma hätte es danach eigentlich nicht mehr bedurft, aber ich wollte ihn natürlich nicht verkommen lassen, daher schloss er das großzügig portionierte Mittagsmahl schließlich schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass sich auch hier das Schnitzel überaus großer Beliebtheit erfreute und sich somit mit großem Vorsprung Platz eins auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Rotbarsch mit Kartoffel-Olivenkruste, die aber nur einen knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten aufzeigten. Die Quarkpfannkuchen folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: +
Kartoffelsalat: ++
Preiselbeeren: ++
Waldbeerenquark: ++