Invasion der Fruchtfliegen

Seit ein paar Tagen habe ich ein massives Problem mit Fruchtfliegen. Mit irgend einem Stück Gemüse oder Obst habe ich sie mir wohl eingeschleppt und seitdem vermehren sie sich wie… na wie die Fliegen. Natürlich habe ich sofort den restlichen Müll und alle anderen möglichen Quellen entsorgt und die Behältnisse mit Essigwasser ausgewaschen. Aber meine Zimmerdecke war heute immer noch übersät mit hunderten dieser kleinen Biester.

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Als erste Maßnahme nahm ich mir erst einmal den Staubsauger zur Hand und entfernte diese kleinen Plagegeister indem ich sie aufsaugte. Aufwändig, aber effektiv um einen großen Teil von ihnen los zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht mehr aus dem Staubsack raus kommen.

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Außerdem habe ich nach einem Haushaltstip aus dem Internet ein leere Essiggurken-Glas mit einem Stück Frischhaltefolie abgedeckt, ein paar Löcher in die Folie gestochen und das Glas auf den Tisch gestellt. Angeblich sollen die Viecher den Geruch mögen, dort rein fliegen und im Gewürzessig ersaufen.

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Aber ob das wirklich funktioniert, bezweifle ich noch etwas. Morgen werde ich daher noch mal einen Abstecher in eine Drogerie machen und mir ein paar andere Gegenmittel besorgen. Vielleicht ein paar dieser Klebestreifen, die man an die Decke hängen kann oder irgend welche Insekten-Sprays und ähnliches. Ich hätte nicht gedacht dass ich Mitte November noch mal Probleme mit Insekten bekommen würde. 🙁

Erst mal kein DSL mehr – Dank Telekom!

Eigentlich sollte heute ja mein VDSL-Zugang freigeschaltet werden – angeblich ohne Techniker-Termin vor Ort. Doch – als hätte ich es nicht ahnen können – ging, als ich Abends nach Hause kam, gar nichts mehr. Also habe ich die Hotline des Anbieters angerufen und erst mal 15 Minuten in der Warteschleife auf die normale Kundenbetreuung gewartet, da diese auf meinem Auftrag angegeben war. Dort konnte man mir aber trotz einiger Bemühungen nicht helfen, gab mir aber einer Technik-Hotline. Dort habe ich wieder fast eine geschlagene Stunde (!) in der Warteschleife gehangen. Als ich endlich jemand erreicht hatte, bemühte sich die junge Frau jedenfalls und versuchte herauszufinden was passiert war und gab mir auch einige Tipps, die jedoch alle nichts brachten. Nachdem sie mich das dritte Mal wegen Rückfragen die sie stellen wollte wieder in die Warteschleife geschaltet hatte, flog ich plötzlich aus der Leitung. Na super… Also habe ich noch mal angerufen, wieder eine geschlagene Dreiviertelstunde gewartet bis ich mit jemanden persönlich sprechen konnte. Diese Person fand dann heraus, dass der Telekom-Techniker wegen “sonstigen Gründen” keine Schaltung hatte vornehmen können, meinen alten Zugang aber dennoch abgeschaltet hatte. Nächster möglicher Technikertermin wäre: nächste Woche Donnerstag – anders geht es bei der Telekom leider nicht. Und dieses Mal soll ich aber vor Ort sein. Sagt mal: Gehts noch??? Denkt ihr nicht mit oder macht ihr das mit böswilliger Absicht??? Das heißt jetzt also erst Mal für mich: Eine Woche nur Zugang zum Internet über LTE am Smartphone – natürlich volumenbegrenzt – bis das DSL wieder geht. Wenn überhaupt, vielleicht hat der Telekom-Techniker nächste Woche ja wieder keine Lust und es dauert noch mal eine Woche länger nachdem ich wieder über 2 Stunden in irgendwelchen Warteschleifen von Hotlines verbracht habe, um überhaupt heraus zu finden was überhaupt los ist. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen raucht, während ich in der Warteschleife hänge, auch noch mein Mailserver ab (- läuft aber inzwischen wieder). An solchen Tagen sollte man wirklich am besten im Bett bleiben.
Theoretisch könnte man der Telekom, die ja auch bei Drittanbietern wie im vorliegenden Fall die eigentlichen Techniker für die Schaltung entsendet, wirklich vorsätzliche Nötigung der DSl-Kunden und Geschäftsschädigung der Mitbewerber unterstellen, wenn sie bei DSL-Zugängen solche Dinger abzieht. Und dabei nicht mal einen Zettel in den Briefkasten wirft oder den Betroffenen anderweitig informiert, so dass sich dieser nicht erst stundenlang an irgendwelchen Hotlines durchfragen muss, um herauszufinden, was eigentlich los ist.
Dabei hätte ich ja eigentlich wissen sollen: Never touch a running system- es bringt dir in den meisten Fällen nur Problem und Ärger ein.

Nachtrag 23.07.2015: Heute war endlich der Telekom-Techniker da und hat mir die Leitung geschaltet. Endlich wieder Internet ohne Volumenbegrenzung und mit mehr als nur anständiger Geschwindigkeit. Eigentlich ist es ja eine Frechheit sondergleichen, dass man als Mobilfunk-Provider einen auf 1 oder 2 GB beschränkten Zugang überhaupt “Flat” nennen darf.

Anruf von +49 180 5 113335

Vor kurzem klingelte mein Handy Mobiltelefon mit der angezeigten Rufnummer +49 0180 5 1133355. Ich meldete mich mit meinem Namen, worauf – obwohl ich meinen Namen bereits ausgesprochen hatte, die Frage: “Sprech ich mit Herrn …?“. Am anderen Ende war ein Herr Müller (die waren auch schon mal kreativer!), der mich mir mitteilte: “Guten Tag. Sie haben vor einigen Monaten an einem Gewinnspiel teilgenommen.” Darauf hin ich, sehr bestimmt: “Nein, habe ich nicht!” Mein Gesprächspartner, etwas verwirrt: “Oh…” Scheint kurz ratlos. “Dann nehme ich Sie raus. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag noch.” Und legt auf. Ach, wenn das bei diesen verfl… Webeanrufen doch immer so einfach gehen würde. 😉 Das kann auch anders gehen, man siehe nur meine Liste der anderen Werbeanrufe

Anruf von +49 211 3197949

Nach etwa einem Monat Pause erreichte mich heute mal wieder einer dieser nervigen Anrufe aus irgend einem Call-Center. Wird das nie aufhören? *seufz*
Am anderen Ende war eine Person, die sich Herr Schuster nannte und angab von der Firma MVG aus anzurufen. Ich hätte vor etwa einem Jahr eine Teilnahmekarte für ein Gewinnspiel um einen Audi A1 ausgefüllt, jetzt wären die Ziehungen erfolgt und ich wäre unter die letzten 10 Teilnehmer gekommen.

<sarkasmus>
Juchuuu, ich konnte mich vor Freude kaum halten…
</sarkasmus>

Er wollte nun fragen, ob ich lieber das Auto oder doch eher den Gegenwert von 32.000 Euro haben wolle. Ich erwiderte, dass ich eigentlich nie an Gewinnspielen teilnehme und da wohl ein Irrtum vorliegen muss. Darauf hin konterte er, dass es ja ein Jahr her sei und ob ich da so sicher sei. Ich hätte jetzt weiter Argumentieren können, dass ich mir ganz sicher sei und ihn fragen können, was das für eine komische Verlosung sei die ein Jahr für eine Ausspielung braucht. Ich bin diese Gespräche aber inzwischen wirklich Leid. Daher entgegnete ich nur, dass ich kein Interesse hatte, bedankte mich für den Anruf und verabschiedete mich. Dann legte ich einfach auf bevor mein Gesprächspartner weiter reagieren konnte. Vom Muster her ließen sich von Anfang an klare Ähnlichkeiten zu diesem Anruf erkennen, den ich ja etwas weiter geführt hatte. Daher war mir schon klar worauf das hinaus laufen würde…

Das war nicht das erste Mal, dass man mich mehrfach mit der selben Masche von unterschiedlichen Pseudo-Firmen anruft und versucht an Kontodaten zu kommen oder irgend etwas zu verkaufen. Mich würde es wirklich mal interessieren, ob hinter solchen gleichartigen Call-Center Anrufen immer die selben Drahtzieher stecken oder ob es vielleicht sogar einen Ideen-Markt für Abzock-Anrufe gibt? Oder Kopieren sich diese Leute einfach nur gegenseitig? Zumindest ist festzustellen, dass diese Anrufe immer ausgefeilter werden. Bin schon gespannt, was man sich als nächstes ausdenkt…

Die Liste aller dokumentierten bisher Cold Calls findet sich übrigens hier.

Stromausfall in München

Auch mich hat der heutige Stromausfall in München kalt erwischt. Zum Glück war ich schon im Bad fertig, so dass ich nicht mit nassen Haaren oder halbrasiert durch die Wohnung laufen musste. Zuerst dacht ich natürlich an ein lokales, nur auf meine Wohnung bezogenes Problem und prüfte sofort den Sicherungskasten, aber nachdem dort alles in Ordnung war und auch im Treppenhaus kein Licht ging war schnell klar, dass hier ein etwas flächendeckenderes Problem vorlag. Nicht mal die Telefonnummer der Störungsstelle des SWM konnte ich über das Mobiltelefon herausfinden, da ich zwar Mobilfunknetz, aber entweder die Webseite der Münchner Stadtwerke oder aber das ganze mobile Internet nicht ging. Ich war schon kurz davor die Auskunft anzurufen, als der Strom plötzlich wieder da war – bei mir sogar schon ca. 7:08 Uhr und nicht erst 7:30 Uhr wie in anderen Teilen der Stadt. Zum Glück ist nichts passiert und die halbe bis dreiviertel Stunde dürfte auch dem Tiefkühlgut nicht geschadet haben. Solche ein Vorkommnis führen einem aber dennoch mal wieder mal deutlich vor Augen wie Abhängig man von der Elektrizität ist und wird den Händlern von Notstromaggregaten hier in der Gegend bestimmt gute Geschäfte in den nächsten Tagen bescheren, soviel steht fest – auch wenn ich mich an solchen Panikkäufen mit Sicherheit nicht beteiligen werde. 😉