Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat – Klinikum Bogenhausen – Day 9 [31.01.2018]

Frühstück

Brötchen, Salami, Querk & Konfitüre

Heute hatte man es mal wirklich gut mit mir gemeint, als man mein Frühstückstablett bestückt hatte. Neben den üblichen zwei Brötchen, eines mit Körnern und eines in Weiß, fanden sich Quark, Erdbeermarmelade und sage und schreibe vier Scheibe Salami. Außerdem ein Light-Erdbeerjoghurt und eine einzelne Tasse Kaffee. Das war mehr als genug als gesättigt durch den Morgen zu kommen.

Mittagessen

Roasted semolina soup + pork escalope "vienne style" with potato gherkin salad / Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffel-Gurkensalat

Im ersten Moment erinnerte mich das heutige Mittagessen an unser Betriebsrestaurant an der Arbeit, in dem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat ja zum Standard-Repertoire gehört. Allerdings serviert man es nicht mit Broccoligemüse (das leider etwas zerkocht war) und vor allem nicht mit lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat. Das Schnitzel selbst war zwar leicht trocken, aber zum Glück lag ihm eine Zitronenecke bei, mit deren Saft man das Schnitzel etwas garnieren konnte. Als Vorsuppe fand sich außerdem eine Geröstete Grießsuppe auf dem Tablett, die überaus gut gewürzt und aufgrund des reichlichen Grieß darin auch überaus gehaltvoll war. Da hätte es die kleine Schüssel Blattsalat mit ihrem Kräuter-Dressing eigentlich gar nicht mehr gebraucht. Aber der kleine leichte Pudding mit Vanillegeschmack ging alle mal noch rein.

Abendessen

Kohlrabi cream soup, bread, cheese & cold cuts / Kohlrabicremesuppe, Aufschnitt, Käse & Brot

Beim Abendessen hatte man die Menge von Brot und Belag dieses Mal etwas angepasst, obwohl es auch dieses Mal wieder etwas zu viel Putenfleischkäse und Käse für die beiden Scheiben Vollkorn- und Weißbrot war. Hinzu kam noch eine kleine Schale Kohlrabicremesuppe als optionaler Bestandteil, etwas klein geschnippelte Tomaten und eingelegte Gurken sowie schließlich noch ein Becherchen fruchtjoghurt in Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja. Auf jeden Fall auch dieses Mal mehr als genug um satt zu werden.

Hackbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln [01.06.2015]

Meine erste Intention war es heute, bei den Gebackenen Polentaschnitten mit feinem Ratatouille aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Doch es schien, dass die Gäste gerade besonders den Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter zugetan zu sein, welche an der selben Theke ausgegeben wurde. Daher hatte sich hier bereits eine längere Schlange gebildet. Und auch vor der Asia-Thai-Theke, wo heute Knusprig gebackene Frühlingsrollen und Gaeng Pananang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir-Limetten in rotem Panang-Curry angeboten wurden, warteten bereits einige Leute. Nur beim Hackbraten mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Abteilung Tradition der Region war gerade nichts los – was ungewöhnlich war, da dies Gericht nach meiner bisherigen Erfahrung eigentlich der Favorit zu sein schien. Also entschied ich mich kurzfristig um und griff bei diesem Angebot zu. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Erdbeerpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meat loaf with gravy & roast potatoes / Hackbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln

An der großen Scheibe lockeren, saftigen und würzigen Hackbratens gab es schon einmal nichts auszusetzen. Dazu passte sehr gut die kräftige, dickflüssige Bratensauce und die kleinen, zuerst wohl gekochten und dann angebratenen Salzkartoffeln passten sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition und gaben keinen Grund, irgendwelche Kritik anzubringen. Das Gemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen Stücken weißen Spargels war zwar bereits leicht abgestanden, war aber geschmacklich absolut in Ordnung und entkam daher knapp einem Punktabzug. Und auch der cremige Erdbeerpudding mit seiner Garnitur aus Physalis und Sternfrucht gab mir heute keinen Grund mich zu beschweren. Insgesamt also ein sehr gelungenes, wenn auch nicht sonderlich leichtes Mittagsgericht. Aber nach den eher leichten die ich am Wochenende selbst zubereitet habe, war das meiner Meinung nach vertretbar. 😉
Zwar hatte sich der Hackbraten schließlich noch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala nach oben gearbeitet, wurde aber noch knapp von den heute extrem beliebten Spaghetti Carbonara geschlagen und musste sich daher mit dem zweiten Platz begnügen. Die Asia-Gerichte lagen mit ebenfalls nur knappen Abstand dahinter auf Platz drei und die vegetarischen Polentaschnitten mit Ratatouille kamen schließlich – wie eigentlich üblich – auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++
Erdbeerpudding: ++

1/2 Grillhendl mit Pommes Frites [28.05.2015]

Da mich heute weder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter mich sonderlich reizten und ich nach meinem selbst gekochten Linsengericht vom Montag auch die heute mit braunen Linsen zubereiteten Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality nicht so das richtige für mich zu sein schien, brauchte ich nicht lange zu überlegen um mich für das 1/2 Grillhendel mit Pommes Frites aus der Abteilung Tradition der Region zu entscheiden. Zumal das halbe Hähnchen heute auch mal besonders groß geraten zu sein schien. Dazu gesellte sich neben dem Ketchup auf den Pommes noch ein Schälchen Erbsen von der Gemüsetheke und ein Becherchen Vanillepudding mit Kokos aus dem heutigen Dessert-Angebot.

1/2 Chicken with french fries / 1/2 Hähnchen mit Pommes Frites

Eine gute Entscheidung wie ich freudig feststellen durfte, denn zum einen war die Pommes schön gut gesalzen, heiß und knusprig, zum anderen erwies sich die Fleischausbeute an der tatsächlich angenehm groß geratenen Grillhähnchen-Hälfte mit ihrer knusprigen, gut gewürzten Haut als sehr ertragreich. Das helle Fleisch war außerdem auch noch einigermaßen saftig . sehr lecker muss ich sagen. Zwar nicht gerade ein leichter Genuss, aber viel blieb dennoch nicht davon übrig. 😉

1/2 Chicken - remainings / 1/2 Hähnchen - Überreste

Die mit Knoblauch und einigen Kräutern zubereiteten Erbsen schließlich waren zwar nicht mehr ganz frisch, aber ich möchte auch hier auf einen Punktabzug verzichten. Der kleine Becher cremigen, nicht zu süßen Vanillepuddings mit zusätzlichen Kokosaroma schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Grillhendl heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam lange nichts, bis schließlich die Asia-Gerichte Platz zwei belegten. Es folgten die Schinkennudeln und die Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die sich heute den dritten Platz teilen durften.

Mein Abschlußurteil:
Grillhendel: ++
Pommes Frites: ++
Erbsen: ++
Vanillepudding mit Kokos: ++

Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [15.04.2015]

Auch wenn ich ja normalerweise fast jeden Mittwoch zum traditionell angebotenen Fischgericht greife, war ich heute zu Beginn nicht sicher, ob die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality heute wirklich das richtige ist. Der Fisch sah recht klein aus und ich fürchtete viele Gräten in dem komplett servierten Tier zu finden. Daher sah ich mich zuerst einmal um, was es noch so gab. Die Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce waren aber schon mal nichts für mich. Und das zusätzliche Angebot Currywurst mit Pommes Frites war mir eindeutig zu kalorienreich. Blieben also noch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Reis bei Tradition der Region und die 3 Stück gefüllte Kartoffeltaschen auf Ratatouille mit Quarkdip. Und ich war drauf und dran, bei den Kartoffeltaschen zuzugreifen, die zufälligerweise an der gleichen Theke wie der Fisch ausgegeben wurden. Kurz bevor ich an der Reihe war, wurde schließlich eine neue Schale mit frisch gebackenen Forellen aus der Küche geliefert und ich änderte meine Entscheidung doch noch kurzfristig und griff doch noch zum Fisch. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout "balkan style" with potatoes / Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln

Zu meiner Freude erwies sich die ausreichend große Forelle entgegen meiner Befürchtung als fast vollkommen frei von Gräten, denn man hatte – abgesehen vom Kopf und Schwanz – das komplette Rückgrat samt aller Gräten vor der Zubereitung entfernt, so dass ich das mehr als ausreichend vorhandene zarte und saftige Forellenfleisch zusammen mit der leicht knusprig gebackenen Haut ohne Sorgen genießen konnte. Die Kartoffeln waren trotz der paar Bruchstückchen von Rosmarin-Nadeln zwar meiner Meinung nach keine wirklichen Rosmarin-Kartoffeln, sondern eher gewöhnliche Salzkartoffeln, aber sonst gab es auch an ihnen nichts auszusetzen. Nur das Gemüse entsprach nicht ganz dem, was ich unter normalerweise unter “Balkan Art” verstehe. Verglichen mit früheren Versionen wie hier, hier oder hier fehlte die fruchtige und würzige Tomatensauce und die Paprikastreifen, die zumindest eine Andeutung von Balkan-Küche gaben. Viel mehr hatte man normales Mischgemüse aus Erbsen, Mais, grünen Bohnen und Möhren scheinbar mit etwas Curry gewürzt und dabei auch noch viel zu lange gekocht, so dass sie leicht matschig geworden waren. Außerdem sah das Gemüse verdächtig jenem ähnlich, das man als “Schmorgemüse” mit der Hähnchenbrust servierte. Hier hatte unser Betriebsrestaurant heute also leider versagt. Aber man kann eben nicht immer Glück haben. Der cremige und fruchtige Waldbeerenpudding mit zahlreichen Fruchtstückchen wetzte diese Scharte aber wieder etwas aus.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes Frites mit großem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitskala. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt, von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Platz vier würde ich der Forelle zubilligen, die noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen waren als die Kartoffeltaschen, die daher auf dem fünften Platz landen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Gemüse: +/-
Kartoffeln: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Gebackenes Hokifilet mit Kartoffel-Gurkensalat & Remoulade [10.04.2015]

Nach drei Tagen, an denen ich jedes Mal im Bereich Vitality unseres Betriebsrestaurants zugegriffen hatte, jener Sektion der Speisekarte in der leicht und häufig sogar vegetarische Gerichte angeboten werden, wich ich am heutigen Freitag mal davon ab. Und das obwohl mit einem Gegrillten Hähnchenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Brokkoliröschen dort eigentlich ein recht verlockend aussehendes Gericht zu finden war. Aber mir war mehr nach dem Gebackenen Hokifilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade aus dem Bereich Globetrotter. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region sowie die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen wiederum nicht in die nähere Auswahl. Zum Fischfilet nahm ich mir noch eine Schale Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Erdbeerpudding aus dem Dessertangebot.

Baked Hoki filet with remoulade & potato cucumber salad / Gebackenes Hokifilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das in dünner, knuspriger Panade gebackene Hokifilet, das ich mir mit dem Saft war zwar größtenteils zart und saftig, wies aber an den Rändern einige recht harte Stellen, so dass ich hier leider keine volle Punktzahl geben kann. An der würzigen Remoulade gab es aber ebenso wenig auszusetzen wie an dem mit Essigdressing angemachten Kartoffel-Gurkensalat – auch wenn dieser heute visuell etwas “zerbröckelt” schien. Aber das hat ja glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den Geschmack. Und auch beim Mischgemüse, das aus viel kleinen, dünnen Spargelstücken, einigen Zuckerschoten sowie ein paar gelben und orangen Möhren bestand konnte ich mich nicht beschweren. Der kleine Becher sahnigen und fruchtigen Erdbeerpuddings schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass auch diese bevorzugt beim Hokifilet zugegriffen hatten, weswegen ich diesem natürlich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubillige. Auf dem zweiten Platz meinte ich die Asia-Gerichte zu erkennen und beim dritten Platz konnte sich heute meiner Meinung nach der Kaiserschmarrn knapp gegen das Hähnchenfilet durchsetzen, womit diesem schließlich ein guter vierter Platz gebührt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Mischgemüse: ++
Erdbeerpudding: ++