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Pizza & Doña Pula revisited [01.01.2019]

Tuesday, January 1st, 2019

Den ersten Tag des neuen Jahrs begannen wir, nachdem wir ja lange bis in den Morgen gefeiert hatten, erst recht spät. Obwohl viele Geschäfte natürlich auch hier am ersten Januar geschlossen sind, begaben wir uns dennoch nach Puerto Plata und landeten mal wieder in der Pizzeria San Jorge in der Calle Camino Real. Dort gönnte ich mir als verspätetes Mittagessen eine kleine Pizza Alfredo mit Schinken.

42 - Pizza Alfredo - San Jorge - Puerto Plata

Für den Abend beschlossen wir, mit den Nichten und Neffen meiner Begleitung der Asadero Doña Pula einen erneuten Besuch abzustatten. Entgegen meiner Empfehlung hatten wir jedoch nicht reserviert, was zur Folge hatte dass wir – nachdem wir dort mit vier Kindern, zwei Jugendlichen und drei Erwachsenen ankamen erst einmal warten mussten bis ein entsprechend großer Tisch frei wurde. Zum Glück brauchten wir nur etwa zwanzig Minuten zu warten bis etwas entsprechendes zur Verfügung stand – direkt neben einer riesigen Statue der Namensgeberin Doña Pula.

43 - Doña Pula - Puerto Plata

Wir bestellten eine gemischte Platte aus Schweinesteaks, Rippchen und Hähnchen mit Fritten, Potato Wedges und Maisbrot. Außerdem bekamen die Kinder von den Angestellten Werbeballons aufgeblasen, mit denen sie etwas spielen und die Zeit bis das Essen serviert wurde überbrücken konnten. Und obwohl das Lokal brechend voll war, wurde uns das Essen schließlich nach erfreulich kurzer Wartezeit serviert.

44 - Fleischplatte 2 - Doña Pula - Puerto Plata

Sah auf den ersten Moment für neun Personen nicht gerade viel aus, aber die kleineren Kinder aßen nicht allzu viel, wodurch die Menge absolut ausreichte – auch wenn am Ende nichts übrig blieb. Und als ich am Ende die Rechnung erhielt – denn ich hatte zu dieser kleinen Veranstaltung eingeladen – war ich mehr als Positiv überrascht, denn trotz der großen Menge Essens und der dazu servierten Getränke kostete das ganze 2400 Pesos, nicht einmal 50 Euro. Natürlich kamen noch etwas Trinkgeld dazu, denn die Angestellten hatten sich wirklich gut um uns gekümmert, aber in Deutschland hätte ich für den Preis mit so vielen Personen bestimmt nicht essen gehen können. Wer also mal nach Puerto Plata kommt, dem sei die Asadero Doña Pula wärmstens ans Herz gelegt.

Lunch @ Ocean World Terrace – Cofresi [29.12.2018]

Saturday, December 29th, 2018

Am Samstag verschlug es uns mal wieder nach Puerto Plata, wo wir um die Mittagszeit etwas Hunger bekamen. Meine Begleitung schlug daher vor ins La Sirena Einkaufszentrum zu fahren und dort zu essen – ich hatte hier darüber berichtet – was mir jedoch nicht ganz so zusagte. Ich meinte, das hätte ja eher den Charakter einer Kantine. Darauf hin drehte meine Begleitung das Auto und fuhr quer durch die Stadt, ohne mir jedoch zu sagen wo wir jetzt hin wollten. Erst als wir den Osten der Stadt erreichten und Puerto Plata fast verlassen hatten, schwante mir was unser Ziel war: das Ocean World Resort am östlichen Stadtrand. Ich befürchtete etwas, dass dadurch das Mittagessen doch etwas zu kostspielig werden würde, doch meine Proteste diesbezüglich wurden geflissentlich ignoriert und so landeten wir schließlich, nachdem wir das Resort-Gelände fast komplett durchfahren hatten, am dortigen Yacht-Hafen

29 - Hafananlage - Ocean World - Cofresi - Puerto Plata

30 - Yachten - Ocean World - Cofresi - Puerto Plata

wo sich neben einem Lifestyle Holidays Hotel samt der Kviar-Discothek The Dome

31 - The Dome - Ocean World - Cofresi - Puerto Plata

auch das Restaurant Ocean World Terrace befindet, in dem wir nun speisen wollten.

32 - Ocean World Terrace - Cofresi - Puerto Plata

Das Restaurant selbst, das mit einer großen Anzahl an Tischen sowohl im Schatten als auch in der Sonne vielen Gästen Platz bietet, war trotz Mittagszeit nur spärlich besucht. Außer uns waren vielleicht noch vier andere Tische besetzt. Dennoch schien das Bedienungspersonal, das zwischen den Tischen herumwuselte, uns erst einmal wenig Aufmerksamkeit zu spenden. Erst nachdem wir auf uns Aufmerksam gemacht hatten, brachte man uns die Speisekarte und fragte nach Getränken.
Das Angebot auf der Speisekarte war reichhaltig aber nicht überladen und bot dabei sowohl internationale Gerichte wie Pasta, Hamurger oder Pizza als auch lokale Spezialitäten wie zum Beispiel Mofongo, einen aus Kochbananen hergestellter Kloß. Und genau für diesen Mofongo entschied ich mich als Mittagessen, und zwar als Mofongo Mixto mit Res (Rindfleisch), pollo (Huhn) und camarónes (Garnelen). Meine Begleitung wählte eine Pasta con camarónes.
Nach der Bestellung begann erst einmal wieder das warten. Ich war schon drauf und dran, einfach nur die Getränke zu zahlen und zu gehen als man uns nach über einer Dreiviertelstunde Wartezeit endlich das Essen brachte.

33 - Mixed Plate with Mofongo - Ocean World Terrace - Cofresi - Puerto Plata
Mofongo mit Rind, Huhn & Meeresfrüchten

33 - Shrimp Pasta - Ocean World Terrace - Cofresi - Puerto Plata
Pasta con camarónes

Doch ich muss zugeben, das Warten hatte sich gelohnt, denn was man uns das gebracht hatte war wirklich überaus gut gelungen. Ich würde fast sagen, dies sei der beste Mofongo den ich je gegessen habe, doch da es mein erster überhaupt war, warte ich mit einer solchen Aussage lieber noch etwas ab. 😉 Auf jeden Fall rief dieses Geschmackserlebnis nach einer Wiederholung – wobei natürlich auch das leicht säuerlich angemachte Rindfleisch, das Huhn in Currysauce und die Garnelen in einer fruchtigen Tomatensauce einen nicht geringen Anteil zum Genuss beitrugen. Leider war das ganze auch nicht gerade billig, ich zahlte 480 Dominikanische Pesos, umgerechnet 8,30 Euro – aber die Investition hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Und auch die Pasta muss sehr lecker gewesen sein wie mir meine Begleitung bestätigte. Ich vermute mal dass man das Ganze sogar frisch zubereitet hatte, womit auch die lange Wartezeit zu entschuldigen wäre. Wer also in Puerto Plata sonniger Hafenatmosphäre gut speisen will, dem kann ich die Ocean World Terrace durchaus ans Herz legen.

Asadero Doña Pula – Puerto Plata [28.12.2018]

Friday, December 28th, 2018

Am Freitag entschieden wir uns dazu, dem Asadero Doña Pula einem Besuch abzustatten, einem erst relativ neu in Puerto Plata eröffneten Restaurant oberhalb etwas nördlich des La Sirena Einkaufszentrums.

26 - Asadero Doña Pula - Puerto Plata

Obwohl sich die Lokalität direkt neben einer Tankstelle befindet, kann man sie durchaus als gehobene Gastronomie bezeichnen, denn das Restaurant verfügt über einen Parkservice, d.h. Angestellte am Eingang parken das Auto nach der Ankunft und bringen es bei der Abreise wieder bis vor die Tür – aber vielleicht auch nur zum Selbstzweck, denn Parken ist in der Umgebung – abgesehen von direkt auf der nebenan liegenden Tankstelle – eher schwer. Laut meiner Recherchen handelt es stammt Doña Pula wohl ursprünglich aus dem ca. 60 Kilometer entfernten Santiago de los Caballeros, wo es sehr erfolgreich gewesen war, und hatte mit Lokalität in Puerto Plata seine erste Filiale eröffnet. Da wir nur zu dritt waren, fand die Angestellte die uns am Eingang begrüßte schnell einen freien Tisch im gut besuchten und sehr sauberen Restaurant und brachte und die Speisekarten. Nach einigen Entrées listete diese vor allem verschieden Fleischsorten von Huhn, Schwein über Rind bis hin zu Kaninchen, Ziege und etwas das als “Guinea” bezeichnet wurde auf – hier handelte es sich wie sich auf Nachfrage herausstellte aber nicht um das Guinea Pig, also Meerschweinchen, sondern um eine lokale Geflügelsorte. 😉 Außerdem gab es Salate und eine separate Liste von Sättigungsbeilagen von Patatas, also Kochbananen, über verschieden Kartoffelzubereitungen bis hin zu Reis, Fritten und Maisbrot. Während sich meine Gäste für Schwein mit Maisbrot sowie Hähnchenflügel mit Potato Wedges entschieden, wählte ich die Ziege mit frittierten Kartoffelstäbchen. Außerdem bestellte ich als kleine Vorspeise für alle etwas Pulpo frita, also frittierten Tintenfisch mit Knoblauchsauce. Diese wurde auch nach angenehm kurzer Wartezeit schon auf einem Holzbrett stilvoll serviert. Besteck lag zwar am Tisch bereit, aber die mundgerechten Stücke luden regelrecht zum Verzehr mit den Händen ein.

27 - Pulpo - Doña Pula - Puerto Plata

Im Grunde genommen die dominikanische Version von Calamaris, aber deutlich hochwertiger als das was man z.B. in unserem Betriebsrestaurant servierte und eindeutig sehr frisch. Und die Knoblauchsauce, in die wir den Tintenfisch tunkten, erwies sich als wirklicher Genuss. Einige Spritzer Limone rundeten das ganze sehr gelungen ab.
Wir hatten, während wir auf den Hauptgang warteten, natürlich die anderen Gäste beobachtet und uns war aufgefallen, dass häufig große hölzerne, an Scheiben eines Baumstamms erinnernde und auf Drehgestellen montierte Platten mit Speisen serviert wurden, ich hielt das ganze aber zuerst eher für eine Sondervariante des Verzehrs. Also man uns unsere Speisen aber schließlich ebenfalls auf einem solchen Holzteller brachte, musste ich erkennen dass es sich hierbei wohl eher um die Standard-Variante des Verzehrs im Doña Pula handelte.

28 - Fleischplatte - Doña Pula - Puerto Plata

Das hatte natürlich den Vorteil, dass man nicht nur auf seine Auswahl beschränkt war, sondern von allen Fleischsorten probieren konnte – auch wenn meine Gäste weniger Interesse an der von mir gewählten Ziege zeigten, obwohl sie wirklich fantastisch zart und meiner einer leckeren, an BBQ-Sauce erinnernden Sauce versehen war. Auf kleinen Porzellantellern konnten wir uns jeweils etwas nach Geschmack von der Holzunterlage nehmen und verzehren, dazu gab es eine Art Pesto sowie Ketchup für die Sättigungsbeilagen. Aber auch die anderen Fleischsorten waren von äußerst hoher Qualität. Für Fleischliebhaber ein wirklicher Genuss, die Sättigungsbeilagen waren zwar ebenfalls sehr gelungen, aber letztlich doch eher schmückendes Beiwerk. Und ein weiterer Vorteil: Das ganze ist auch noch ausgesprochen Günstig angesichts der hochwertigen Fleischmengen, die wir verzehrt hatten. Ich kann dem Asadero Doña Pula nur mit uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal hier gewesen.

Dominikanische Weihnacht [23-24.12.2018]

Monday, December 24th, 2018

Dieses Jahr hatte ich mich dazu entschlossen, über die Feiertage dem Schmuddelwetter hier in Deutschland zu entfliehen und sowohl die Weihnachtsfeiertage als auch – wie üblich – den Jahreswechsel in der Dominikanischen Republik zu verbringen. Allerdings gestaltete sich die Anreise dieses Mal schwieriger als sonst, da ich keinerlei Direktflüge mehr fand die von Deutschland nach Puerto Plata führten. Condor schien die Flüge dorthin komplett eingestellt zu haben und der einzige andere Anbieter, Eurowings, bot zwar Hin- aber keine Rückflüge im Januar an – angeblich waren diese ausgebucht. Mir blieben also nur zwei Möglichkeiten: Einen Flug mit Umsteigen in New York, Toronto, Chicago oder Miami und einer Dauer von meist mehr als 30-35 Stunden zu wählen oder aber mit Condor in 10 Stunden direkt in die 230km südlich von Puerto Plata gelegene Hauptstadt Santo Domingo zu fliegen. Ich hatte mich für letztere Möglichkeit entschieden und den Direktflug gewählt, auch wenn dieser erst um 21:55 Uhr am Abend in Frankfurt startete und um 3:00 Uhr Nachts in Santo Domingo landen sollte.
So konnte ich Sonntag den 23ten Dezember noch nutzen, die letzten Sachen in meinen Koffer zu packen und dann kurz nach 14:00 Uhr in die S-Bahn zu steigen und zum Münchner Haputbahnhof zu fahren, wo mich der ICE 622 zum Frankfurter Flughafen bringen sollte.

01 - Hauptbahnhof München

02 - ICE622 nach Dortmund

Kurz vor 18:30 Uhr erreichte ich nach einer ereignislosen Bahnfahrt schließlich den Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen unter dem The Squaire Bürogebäude und begab mich zum gegenüberliegenden Terminal 1, um dort bei Condor einzuchecken.

03 - Frankfurt Airport - The Squaire

Dort waren um diese späte Zeit nur zwei Schalter geöffnet. Der eine war offensichtlich für Premium-Class-Kunden. Da ich dieses Mal nur normale “Holzklasse” – sprich Standard-Economy – gebucht hatte, stellte ich mich an der Schlange vor dem anderen Schalter an. Erst als sich die Schlange weiter vorwärts bewegte, erkannte ich dass es sich hier um einen Schalter zum Vorabend-Check-In handelte. Also fragte ich den dort diensthabenden Condor-Mitarbeiter und dieser bestätigte mir dass hier nur Gäste für Flüge morgen früh angenommen wurde. Also musste ich, gemeinsam mit vielen anderen Wartenden die sich ebenfalls fälschlicherweise hier angestellt hatten, zur anderen Schlange wechseln und konnte nach erneutem Warten schließlich endlich meine Koffer abgeben und erhielt die Bordkarte. Zum Glück war ich mehr als 2 Stunden früher am Flughafen gewesen, denn so hatte ich trotz dieses Faux-Paxs beim Einchecken noch genügend Zeit mich ohne Eile zum Abfluggate B60 zu begeben und untwerwegs sogar noch etwas Duty-Free-Shopping zu betreiben.
Das Gate B60 befindet sich, übrigens wie beim letzten Flug im Oktober auch, im Untergeschoss des internationalen Bereichs des Terminals.

04 - Frankfurt Airport - Gate B60

Und das bedeutet, dass wir wieder mit dem Bus zum Flugzeug in einer Off-Position gebracht werden würden, was erfahrungsgemäß länger als normales Boarding dauerte. Daher begab ich mich bereits etwas früher zum Gate und wartet dort auf die Busse dort ankamen und uns zum Flugzeug brachten.

05 - Bitte nächsten Bus abwarten

Interessant zu erwähnen wäre noch, dass der Flieger dieses Mal in Santo Domingo nur zwischenlanden sollte und anschließend nach San Jose in Costa Rica weiter flog.

06 - Flug DE2234 nach Santo Domingo & San Jose

Schließlich fuhren zwei Busse vor dem Ausgang vor und brachten uns zu der weit abseits vom Terminal geparkten Boing 767-300, die uns über den Atlantik bringen sollte.

07 - Condor - Boing 767-300

Mit nur wenig Verspätung startete das Flugzeug dann endlich und schon bald nachdem wir die Reiseflughöhe erreicht hatten, wurde auch schon das erste, warme Essen serviert. Auswahl gab es dieses Mal keine, alle Economy-Fluggäste erhielten die selben Ravioli in Tomatensauce mit Spinat, dazu einen Kartoffelsalat mit Mayo, ein Brötchen, Gouda, etwas Butter, einen Brownie und schließlich, weil morgen ja Weihnachten war, einen kleinen Schoko-Weihnachtsmann. Dazu gab es alkoholfreie Getränke, alkoholische Getränke sind in der Standard-Economy bei Condor kostenpflichtig – aber mir war sowieso nicht nach Alkohol.

08 - Ravioli mit Spinat / Ravioli with spinach - Condor - Economy Class

Nach dem Essen sah ich mir noch Incredibles II und einen Teil von The Birdman auf dem Monitor des Entertainment-Systems In der Rückenlehne des Sitzes vor mir an, füllte die Einreiseformulare für die Dominikanische Republik aus, die man austeilte, und versuchte dann etwas zu schlafen, was mir für vielleicht 2 Stunden auch gelang.
Als ich wieder erwachte, hatten wir den Atlantik schon so gut wie überquerst und befanden uns nicht mehr allzu weit von Santo Domingo entfernt.

09 - Kurz vor Santo Domingo

Wenig später wurde schließlich, die zweite kalte Mahlzeit serviert: ein Brötchen, etwas Aufschnitt in Form von Käse, Pfeffersalami und Kochschinken, ein kleines Schälchen Butter, ein wenig Marmelade und ein Buttermilch-Joghurt in Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja. Dazu nahm ich mir einen Kaffee und einen O-Saft.

10 - Frühstück / Breakfast - Condor - Economy Class

Schließlich landete der Flieger sicher auf dem Flughafen “Las Americas” in Santo Domingo – es war 3:28 Uhr Ortszeit bzw. 8:28 in Deutschland.

11 - Santo Domingo - Las Americas Airport at Night

Der Flughafen ist natürlich ein klein wenig größer als der Mini-Flughafen in Puerto Plata, aber ich fand mich ohne Probleme zurecht, erhielt zuerst, nach Abgabe meiner Daumenabdrücke am elektronischen Scanner, meinen Einreisestempel im Reisepass und wenig später auch meinen Koffer. Am Ausgang kontrollierte man nur noch, ob der Gepäck-Abschnitt am Ticket mit dem auf dem Koffer übereinstimmte, dann war ich entgültig angekommen und wurde am Ausgang auch schon erwartet.
Mit dem Auto ging es dann auf die 230km lange Fahrt von der Süd- an die Nordküste nach Puerto Plata. Ich versuchte auf der Fahr noch etwas zu schlafen, aber über ein Dösen ging es selten hinaus.
Dort angekommen, es war inzwischen der 24. Dezember und war warm, aber bewölkt und nieselte von Zeit zu Zeit, packte ich erst einmal meinen Koffer aus und dann musste wir schon los, um für das Weihnachtsessen mit der Familie einzukaufen. Bevorzugtes Ziel für solche Großeinkäufe ist natürlich das La Sirena Einkaufszentrum in Puerto Plata, wo wir alles bekamen was wir benötigten. Außerdem wurde noch eine große Lasagne für alle bestellt. Hätte ich mehr Zeit und Muße gehabt, hätte ich vielleicht selbst gekocht, aber so übernahmen das größtenteils die Einheimischen. Und das Ergebnis war nicht nur umfangreich, sondern konnte sich auch sehen lassen – auch wenn die Präsentation selbst mit all den Aluschalen etwas zu wünschen übrig ließ – aber da legt man hier glaube ich auch wenig wert drauf.

12 - Dominican Christmas Meal

Ich wollte mich nach dem Essen eigentlich nur kurz für ein bis zwei Stündchen hinlegen, schlief aber nach dem langen Flug dann doch bis zum nächsten Morgen durch und bekam wenig von den restlichen Festivitäten mit. Sollte ich noch mal Weihnachten hier verbringen, werde ich entweder früher anreisen und früher etwas vorschlafen – Reise und Fest-Vorbereitungen waren letztlich dann doch etwas zu viel für mich gewesen.

Return to the Caribbean – Strand, Sonne & ruhige Tage [18. – 20.10.2018]

Saturday, October 20th, 2018

Die nächsten Tage gab es wenig spannendes, über das ich berichten könnte. Den achtzehnten November fuhren wir zuerst ins angrenzende Montellano, wo sich meine Begleitung mit einer Freundin treffen wollte.

Cuerpo de Bomberos - Montellano

Später wurde ich dann noch bekocht: Es gab Gebratenes Hähnchen in einer pikanten Knoblauch-Sahne Sauce mit Salzkartoffeln.

Hähnchen in Knoblauch-Sahne-Sauce mit Salzkartoffeln / Cream garlic chicken with potatoes

Nichts besonderes, aber dennoch lecker – das Hähnchen war angenehm zart und die Sauce wirklich gelungen gewürzt. Nur die Kartoffeln waren einen kleinen Deut zu lange gekocht – aber das war nicht weiter schlimm.
Am späteren Nachmittag verschlug es uns dann noch mal an den Strand von Sosua

Sosua Beach

wo wir neben ein paar Getränken auch einen für hier typischen Lambi (Muscheln- und Meeresfrüchte) Salat von einem der fliegenden Händler verzehrten.

Lambi  Salad - Sosua Beach

Den Abend verbrachten wir bei Verwandten meiner Begleitung.
Am Vormittag des neunzehnten Novembers verschlug es uns noch mal nach Sosua für ein paar kleine Einkäufe. Dabei kamen wir am Margot vorbei, einem angeblich Kalifornischen Restaurant in der Rua Dr. Alejo Martinez und entschieden dort zu Mittag zu essen. Dabei klang der Name “Margot” ja eher nach einem deutschem Frauen-Vornamen.

Margot Californian Restaurant - Sosua

Das Angebot an Speisen in der Speisekarte war aber eher international mit leicht italienischem Touch – so gab es ein umfangreiches Angebot an Pasta und Pizzen, dazu aber auch Burger und Salate sowie Fischgerichte. Nichts was ich jetzt unmittelbar als rein Kalifornisch bezeichnen würde, aber das war uns egal denn wir hatten Hunger.
Ich entschied mich für einen Chicken Tzatziki Burger. Aber bevor es mit dem Hauptgang los ging, gab es noch kostenlos frisch geröstetes, noch warmes Brot mit Knoblauch-Kräuter-Butter und einem Tomaten-Oliven-Aufstrich, um uns die Wartezeit zu versüßen. Sehr lecker – ich musste aufpassen nicht zu viel davon zu essen, denn es sollte ja noch ein Hauptgericht geben.

Bread & Butter - Margot Restaurant- Sosua

Schließlich wurde auch mein Chicken Tzatziki Burger serviert, der mit Pommes Frites und je einem Schälchen Ketchup und Mayonaise serviert wurde. Das mit den Fritten hatte zwar nicht auf der Karte gestanden, kam mir aber auch nicht ungelegen.

Chicken Tzatziki Burger - Margot Restaurant- Sosua

Von Tzatziki selbst konnte ich leider auf dem Burger erst einmal nichts entdecken, aber er war mit Salat, geschälten Salatgurkenscheiben und einem kleinen, aber ausreichenden Hähnchenfleisch-Patty belegt. Außerdem war das mit Mohn bestreute, angenehm große Brötchen aufgetoastet und noch etwas warm.

Chicken Tzatziki Burger - Margot Restaurant- Sosua

Wie sich herausstellte, hatte man das Tzatziki wohl in der Geflügelfrikadelle verarbeitet, sie war angenehm würzig und hatte ein leichtes, aber deutliche bemerkbares Aroma danach. Wirklich gut gelungen, auch wenn ich mir etwas mehr “Sauce” gewünscht hätte – doch da konnte ich mit den Inhalt der beiden Schüsselchen ja noch etwas nachbessern.. Die Pommes wiederum hätten gerne noch etwas knuspriger sein können, aber das Problem habe ich in letzter Zeit leider ständig. 😉
Und am Abend wurde ich dann gleich noch mal bekocht – dieses Mal von meiner Begleitung, die noch ein paar Garnelen im Tiefkühlfach entdeckt hatte die dringend verbraucht werden musste. Daher gab es heute Abend Spaghetti mit Shrimps-Knoblauch-Sahne-Sauce – mit der Kombination von Sahne und Knoblauch kocht sie auf jeden Fall sehr gerne, so viel steht fest.

Spaghetti with Shrimps

Zwar waren noch die Chitin-Schwänze an den Garnelen, was den Genuss minimal minderte, aber ansonsten ein sehr schmackhaftes Nudelgericht mit sehr gelungener Sauce – auch ohne die Shrimps hätte ich das vorbehaltlos verzehrt.
Später entschlossen wir uns erneut nach Sosua zu fahren, denn wir hatten festgestellt dass wir bei meinem diesmaligen Besuch noch kein einziges Mal in der Sosua City Lights Disco & Bar gewesen waren – das mussten wir natürlich noch nachholen.

Sosua City Lights

Bei gutem, aber nicht übermässigen Besucherzahlen genossen wir einen angenehmen Abend dort bei dem einen oder anderen Bierchen direkt an der Tanzfläche.

Dance @ Sosua City Lights

Da wir erst spät zurückgekommen waren, schliefen wir am folgenden 20ten Oktober zum späten Vormittag, danach wurde wieder der Kochlöffel geschwungen und dieses Mal Schweinerippchen in Käse-Sahne-Knoblauch-Sauce mit Pfannen-Pommes kombiniert.

Chicken & French Fries

Tagsüber erledigten wir noch ein paar Wege in Puerto Plata und landeten am Abend erneut – auf Wunsch einiger Nichten und Neffen meiner Begleitung die mit uns gekommen waren – erneut im Burger King an der Texaco-Tankstelle. Auf Fritten verzichtete ich dieses Mal, aber ein Crispy Bacon Chicken und ein kleiner einfacher Cheeseburger gönnte ich mir dennoch.

Crispy Chicken & Cheeseburger - Burger King - Puerto Plata

Den Abend ließen wir dann ruhig ausklingen und gingen relativ früh ins Bett. Nach der langen Nacht gestern brauchten wir etwas Schlaf, denn wir wollen morgen recht früh noch einmal auf eine größere Fahrt gehen. Davon mehr im nächsten Beitrag.