Posts Tagged ‘pumpkin cream soup’

Kürbiscremesuppe & Hähnchenfilet “indisch” mit Mandelreis [15.08.2013]

Thursday, August 15th, 2013

Heute hätte ich zwar Alternativ auch eine Portion Spaghetti con Crema di Spinaci bekommen können, doch ich entschied mich für das aus meiner Sicht eindeutig besser klingende Hähnchenfilet “indisch” mit Mandelreis, das mit einer Kürbiscremesuppe und einem frischen Blattsalat serviert wurde. Als Nachtisch lag noch eine Päckchen Prinzenrolle Minis bei.

Kürbiscremesuppe & Hähnchenfilet "indisch" mit Mandelreis

Die Kürbiscremesuppe war zwar wieder recht dünn, aber geschmacklich gab es an der cremigen und gehaltvollen Suppenzubereitung soweit nichts auszusetzen. Einzig die Tatsache dass Kürbis kein typisches Gemüse für Mitte August ist ließ darauf schließen, dass es sich hier wohl um eine Fertigsuppe handeln musste. Das Highlight war aber eindeutig das zarte und saftige Stück gebratenen Hähnchenfilets in seiner würzig-fruchtigen Sauce, die mit einigen Aprikosenstückchen versehen war. Gemeinsam mit dem angenehm bissfest gekochten und mit Mandelstückchen garnierten Reis ein wirklicher Genuss. Hätte zwar gerne etwas mehr Sauce sein können, aber wenn man sie sich einteilte reichte sie gerade so. Und etwas Gemüse wäre natürlich noch ganz nett gewesen, aber notfalls tat es hier auch das Schälchen frischen Blattsalats, dem eine großzügige Portion eines Essig-Öl-Dressings beilag. Abgesehen von der etwas dünnen Suppe gab es da wirklich nichts zu meckern.

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe: +
Hähnchenfilet “indisch”: ++
Mandelreis: ++
Frischer Blattsalat mit Essig-Öl-Dressing: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art [20.03.2013]

Wednesday, March 20th, 2013

Natürlich wollte ich auch am heutigen Mittwoch meiner alten Tradition treu bleiben, zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen. Da kam mir die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art bei Vitality natürlich genau richtig. Und weder das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, das Gebratene Holzfällersteak mit glacierten Zwiebeln, BBQ-Sauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter oder ein Asia-Thai-Angebot wie Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüsesorte in Zitronengrassauce von abbringen. Einzig beim Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce ließ mich kurz innehalten und überlegen. Doch letztlich fiel die Wahl dann doch auf das Pfannengericht bei Vitality. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen einer Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen aus dem Suppenangebot und ein Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Kürbissuppe & Kartoffel-Gemüsepfanne mit Meeresfrüchten / Pumpkin soup & potato vegetable fry with seafood

Leider muss ich zugeben, dass heute nur das Dessert heute eine volle Punktzahl verdiente. Der Suppe, die zwar cremig und mit einigen Fruchtstücken versehen war, fehlte es irgendwie an der notwendigen Würze – da konnten auch die knusprig gerösteten Kürbiskerne nur noch wenig retten. Und auch die Hauptspeise konnte mich nur begrenzt begeistern. Der größte Teil des Gerichtes bestand aus lauwarmen Kartoffelspalten, die zwar teilweise noch etwas knusprig waren. Die Menge der Fischstückchen, Krabben, und Stücken von kleinen Tintenfischen waren eher gering und meiner Meinung nach auch nur von mittelmäßiger Qualität. Und das Gemüse musste man wirklich suchen, ich entdeckte nur einige wenige Stückchen von Zucchini, Zwiebeln, Tomaten sowie einigen französischen Kräutern wie Thymian und Oregano. Von einer Kartoffel-Gemüsepfanne konnte man hier wirklich nicht sprechen. War geschmacklich zwar ok, aber weit unter meinen Erwartungen. Nur an dem luftig-lockere Vanillemousse, das man mit einer halben Schoko-Pfefferminzblättchen garniert hatte, gab wie bereits erwähnt keinen Grund zum meckern.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag bei den anderen Gästen natürlich das Holzfällersteak deutlich vor allen anderen Gerichten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Rahmschwammerl mit Semmelknödel und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Asia-Thai-Angebote meiner Meinung nach für sich entscheiden konnten und das Pilzgericht auf einen guten dritten Platz brachten. Auf einem ebenfalls guten, aber vierten Platz folgte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten, die ja ihren Namen heute leider nicht wirklich verdiente.

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernen: +/-
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten: + (Aber nur mit ach und krach)
Vanillemousse: ++

Kurztest Fuchs Kürbis-Cremesuppe

Saturday, January 26th, 2013

Vor kurzem entdeckte ich in einem Edeka-Supermarkt ein Fertiggericht, dass es mir wert schien getestet zu werden – und das nicht nur weil Alfons Schuhbecks Gesicht vorne prangte: Kürbis-Cremesuppe der Firma Fuchs mit zusätzlichen Kürbiskernen. Für 1,79 Euro pro Tüte dachte ich mir, kann ich mir ruhig mal mitnehmen und ausprobieren. Natürlich geht nichts über eine selbst gekochte Kürbissuppe, aber wenn es mal schnell gehen soll kann man meiner Meinung nach hin und wieder auch gerne Mal zum Fertigprodukt greifen.

01 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe - Packung vorne

02 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe - Packung hinten

Das Produkt besteht aus zwei miteinander verbundenen Einzeltüten, die größere (bezeichnet als Beutel 1) mit 69g Fertigsuppen-Pulver, bestehend aus Sahnepulve, Kürbispulver und Stücke (23%), Weizenmehl, Zucker, Speisesalz, natürliches Aroma, Karotten, Hefeextrakt, Guarkernmehl als Verdickungsmittel, Gewürzen und Zitronenfruchtpulver, und die kleinere (bezeichnet als Beutel 2) mit 6g Kürbiskernen gefüllt. Durch eine vorgestanzte Perforation lassen sich beide Tüten ohne Zuhilfenahme einer Schere problemlos voneinander trennen.

03 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe - abgetrennt

Die Zubereitung ist denkbar einfach und in wenigen Minuten erledigt. Zuerst messen wir einmal 500ml kaltes Wasser ab,

04 - Zutat Wasser

das wir dann in einen Topf geben

05 - Wasser in Topf geben

und dann auf hoher Stufe erhitzen, wobei wir den Inhalt der größeren Tüte unter ständigem Rühren nach und nach ins Wasser geben.

06 - Beutelinhalt einrühren

Während wir weiter rühren, lassen wir den Topfinhalt kurz aufkochen

07 - Aufkochen

und schalten die Platte dann auf eine niedrigere Stufe runter, auf der wir alles für etwa eine Minute fertig kochen lassen und dann vom Herd nehmen.

08 - Köcheln lassen

Anschließend brauchen wir die fertige Suppe nur noch in einen Teller geben und mit den beigelegten Kürbiskernen aus Beutel 2 zu garnieren – fertig ist unser Suppengericht. Im Gegensatz zur Abbildung auf der Verpackung waren die Kürbiskerne grün, und nicht dunkel – aber das machte geschmacklich keinen großen Unterschied. Im Nachhinein gesehen hätte man die Kerne noch in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten können – aber es ging auch so.

09 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe / Pumpkin cream soup - Serviert

Die Fuchs Kürbis-Cremesuppe war angenehm dickflüssig geworden und erwies sich auch was den Geschmack anging als überaus gelungen. Die Würzung ist zwar eher mild gehalten, der Kürbisgeschmack kommt aber nicht nur dank der Kürbiskerne gut und kräftig zur Geltung. Einzig etwas mehr Kürbiskerne und Gemüsestückchen hätte ich mir noch gewünscht, denn die 6 Gramm Kerne waren doch recht wenig und die paar Möhrenstückchen die sich im Gericht befanden musste man wirklich suchen. Ansonsten aber geschmacklich sehr gelungen muss ich sagen. Laut Beutelbeschreibung sollte der Tüteninhalt zwar zwei Portionen ergeben, aber 250ml Suppe, auch wenn man ein Stück Vollkornbrot dazu isst wie ich es tat, sind doch etwas wenig. Daher verzehrte ich das ganze als eine große Portion, was mit etwas Brot vollkommen als Hauptgericht ausreicht und angenehm lang sättigt.

10 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe / Pumpkin cream soup - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Produktes:

Nährwerte:
  100ml 250ml
(Portion)
Brennwert: 269 kj
65 kcal
673 kj
163 kcal
Eiweiß: 1,5g 3,8g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,7g
< 0,1g
9,3g
< 0,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
5,9g
2,0g
14,8g
5,0g
Ballaststoffe: 0,8g 2,0g
Natrium: 0,5g 1,1g

Davon abgesehen dass die Salzwerte meiner Meinung nach für ein Suppengericht etwas hoch erscheinen – die Suppe war übrigens nicht versalzen! 😉 – also ein angenehm leichtes Gericht. Selbst beim Verzehr des kompletten Beutelinhalts als ein große Suppe kommen wir somit auf gerade mal 326kcal, das eventuell dazu gereichte Brot natürlich nicht eingerechnet. Wenn es mal schnell gehen soll, kann ich die Fuchs Kürbis-Cremesuppe also durchaus weiter empfehlen. Da hat Starkoch Alfons Schuhbeck seinen Gesicht und seinen Namen nicht umsonst auf den Beutel drucken lassen – auch wenn das Produkt ohne sein Konterfei wahrscheinlich etwas günstiger gewesen wäre. Aber sei’s drum – mir hat es jedenfalls geschmeckt.

Pappardelle con salvia & Kürbiscremesuppe [04.12.2012]

Tuesday, December 4th, 2012

Obwohl ich gestern ja schon Asiatisch gespeist hatte, überlegte ich auch heute kurz erneut dort zuzuschlagen, denn es zeigte sich dass die Verlagerung des Asiatischen Fischgerichtes vom Mittwoch auf den Dienstag jetzt zur regelmäßigen Einrichtung geworden ist, da neben dem vegetarischen Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce heute auch Pla RadPrik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce auf der Speisekarte stand. Aber dann entdeckte ich in der regulär-westlichen Küche neben einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Globetrotter (was mir zu kalorienreich erschien) sowie den traditionell-regionalen Schupfnudeln auf Rahmsauerkraut mit gebackenen Speckwürfel (was eigentlich auch ganz lecker klang) bei Vitality die Papardelle con salvia mit Salbei und Truthahnschinken (womit natürlich Pappardelle gemeint waren), die man noch sehr ansprechend mit frischem Rucola garniert hatte. So entschloss ich mich schließlich, den Nudeln mit ihren 539kcal pro Portion eine Chance zu geben und ergänzte sie noch mit einem Schälchen Kürbiscremesuppe aus dem täglichen Suppenangebot.

Pappardelle con salvia & turchia

Die Kürbiscremesuppe erwies sich zwar als geschmacklich in Ordnung, mehr aber dann auch leider nicht. Meiner Meinung nach fehlte ihr irgendwie der gewürztechnische Pepp und ich fand sie leicht geschmacksarm und fast schon fad, so dass ich hier leider etwas von der Wertung abziehen muss. Mit meiner selbst gekochten Kürbis-Möhren-SUppe mit Cheddar, Bratapfel und Kürbiskernen konnte sich so etwas bei weitem nicht messen, aber selbst wenn man keine so hohen Maßstäbe ansetzt bestand hier eindeutig noch Verbesserungsbedarf. Ganz anders glücklicherweise beim Hauptgericht, den Pappardelle con salvia: unter den zahlreichen Blättern frischen Ruccolas, den ich zwar etwas stengelig fand aber nicht negativ berücksichtigen möchte, fanden sich zahlreiche angenehm al dente gekochte breite Bandnudeln (Pappardelle), die mit einer würzigen Sauce aus klein geschnittenen Truthahnschinken, etwas cremiger Flüssigkeit und schließlich einer leichten, aber deutlich wahrnehmbaren Salbei-Note versehen worden war – was wohl auch auf die Stücke von frischem Salbei zurückzuführen war die ich in der Mischung entdeckte. Zuerst sah es zwar so aus, als wäre auf die Menge der Nudeln gesehen zu wenig Sauce dabei, aber das stellte sich dann glücklicherweise als Fehleinschätzung heraus, so dass ich diesem meiner Recherche nach heute zum ersten Mal servierten Gericht eine überaus gelungene Premiere und somit eine volle Punktzahl bescheinigen darf.
Und auch die anderen Gäste schienen den Pappardelle nicht abgeneigt, auch wenn dieses Gericht natürlich den Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes nicht den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala streitig machen konnte. Aber es reichte, was für ein Vitality-Gericht wirklich selten ist, doch für einen zweiten Platz – mit knappen, aber dennoch erkennbaren Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die heute nur Platz drei erreichten und den ebenfalls gern gewählten, aber dennoch nur viertplatzierten Schupfnudeln mit Rahmkraut. Somit bleibt zu hoffen, dass dieses Gericht in Zukunft mal wieder auf der Speisekarte auftaucht und dauerhaft Einzug in den sich leicht unregelmäßig wiederholenden Gerichtezyklus dieses Betriebsrestaurants hält – mich würde dies auf jeden Fall sehr freuen und ich denke dass ich da nicht der einzige unter den Gästen bin. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe: +
Pappardelle con salvia mit Truthahnschinken & Rucola: ++