Putenbraten auf Vollkornreis [08.05.2010]

Für den Freitag entschied ich mich für einen “Putenbraten mit Champignonsauce und Vollkornreis” aus dem Bereich Vitality. Das erschien mir kalorientechnisch für am klügsten. Die Alternativen waren im regulären Bereich “Palatschinken mit Vanillesauce“, eine Süßspeise, bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Seelachsfilet mit Käseeimantel mit Kartoffeln“. Bei den Asia-Speisen gab es außerdem auch noch “Gebackene Ananas und Banane” sowie “Knusprige Putenstreifen mit gebratenem Gemüse“. Aber mit seinen gerade mal 507kcal war der Putenbraten dann doch zu verlockend.

Putenbraten auf Vollkornreis

Der Braten selbst war soweit ok und auch reichlich vorhanden, aber einige sehr harte Stellen am Rand trübten den Genuss dann doch etwas. An der Sauce mit Pilzen und kleinen Karotten und am Vollkornreis gab es aber nichts auszusetzen. In der Summe ein einfaches und vor allem sättigendes Gericht.
Ich war nicht sicher ob der Seelach im Käseeimantel oder die Asia-Gerichte heute die allgemeine Beliebtheitsskala anführten, daher billige ich ihnen beiden den ersten Platz zu. Auf Platz zwei lag aber eindeutig der Putenbraten, der aber schließlich ziemlich eng vom Palatschinken, einer Art Pfannkuchen, verfolgte wurde. Abgesehen von der harten Kruste lag ich also recht gut mit meiner Wahl, das Seelachsfilet wäre es durch seine Käsekruste wahrscheinlich was die Kalorien angeht deutlich schlechter weggekommen.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: +
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++

Pute süß-sauer [29.04.2010]

Natürlich klang die “Rote oder Weiße Currywurst mit Pommes Frites” bei den traditionell-regionalen Gerichten sehr verlockend, aber mir war bereits von Anfang an klar, dass das heute nicht mein Mittagessen sein würde – viel zu kalorienreich und fett. Das beste wäre wahrscheinlich die heutige Vitality-Speise, “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse“, gewesen, eine vegetarische Zusammenstellung, die durchaus was her zu machen schien und zumindest figurbewußter schien als das “Gebratene Rinderhacksteak mit Specksauce dazu Kartoffelecken“, das als heutiges Angebot in der Sektion Globetrotter diente. Rinderhacksteak hätte ich mir ja noch gefallen lassen, aber Specksauce und dann auch noch höchst wahrscheinlich frittierte Kartoffelecken? Das erschien mir nicht viel idealer als die Currywurst. Aber auch die Asia Wok Theke hatte heute einige interessante Angebote. Als vegetarisches Wokgericht lancierte heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse mit Sojasauce” und als erstes Fleischgericht sollte es “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” geben. Am meisten reizte mich aber dann doch das heutige Geflügel-Fleischgericht in Form von “Gebratener Pute mit verschiedenen Gemüsen in süß-saurer Sauce“. Mit etwas Reis, einem Esslöffel Sambal Olek sowie einem Glückskeks wurde dies also heute zu meinem Mittagsgericht.

Pute süß-sauer / turkey sweet-sour

Auch wenn das Gemüse mal wieder ziemlich grob geschnitten war – die Krönung bildete da heute eine nur halbierte kleine Zwiebel, die sich aber als geschmacklich angenehm mild erwies – war das Gericht eine wirklich schmackhafte Wahl gewesen. Zu den verwendeten Gemüsesorten gehörten unter anderem reguläre Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Kohl, Karotten Zucchini und Sojasprossen, ich bin aber sicher dass noch weitaus mehr als die Zutaten dabei waren, die ich hier identifizieren konnte. Dazu kamen natürlich reichlich zartes, unpaniert gebratenes Putenfleisch in großen, aber noch einigermaßen so verzehrbaren Stücken und letztlich natürlich die milde, süß-saure Sauce. Eine gute Entscheidung, die mich gut sättigte und mal wieder wunderbar mundete.
Eigentlich brauche ich es, so glaube ich, gar nicht zu erwähnen dass die Currywurst heute ganz oben auf der allgemeinen Beliebtheitsskala stand. Aber auch das Rinderhacksteak erfreute sich einiger Beliebtheit, auch wenn es meines persönlichen Eindruckes nach leicht hinter den Asia-Gerichten zurück stand, die einen knappen zweiten Platz verteidigten. Vereinzelt sah ich natürlich auch das Kartoffelgeröstel, aber als vegetarisches Gericht lag es heute deutlich hinter den üblichen Gerichten. Mit meiner süß-sauren Pute bin ich aber heute auf jeden Fall sehr gut weg gekommen – die Asia-Gerichte sind nun mal vor allem wegen ihrer reichhaltigen Gemüsezutaten immer wieder die Altenative zu der ansonsten ebenfalls nicht zu verachtenden europäischen Küche.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++

Ko Lo Kai – Pute süß-sauer [20.04.2010]

Auch zum heutigen Dienstag erschien das Angebot wieder recht durchwachsen. Als reguläre Gerichte bot man “Fenchel-Tomaten Ragout mit Kartoffel” im Bereich Vitality, als traditonell-regionales Gericht gab es “Linseneintopf mit Würstel” und schließlich “Hühnchenbruststreifen in Pilzrahmsauce dazu Spätzle” als Globetrotter-Speise an. Am meisten hätten mich hier wohl die Hähnchenbruststreifen gereizt. Aber ich prüfte natürlich auch die Asia-Gerichte und entdeckte hier neben “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” auch “Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“, was mich sowohl vom Aussehen als auch von der Beschreibung her heute irgendwie ansprach. Also wählte ich diese Speise und komplettierte sie mit der üblichen Portion Reis, welchen ich zusätzlich mit Sambal Olek würzte. Als Mini-Nachtisch gabs natürlich dann noch einen kostenlosen Glückskeks.

Ko Lo Kai - Pute süß-sauer / turkey sweet-sour

Zwischen reichlich Putenstücken, die mal wieder für meinen Geschmack etwas groß geraten waren, fand sich bei diesem Gericht reichlich Gemüse verschiedener Art, darunter Zucchini, Frühlingszwiebeln, Karotten, Kohl und einiges mehr. Nur die angekündigte Ananas war leider etwas sehr spärlich vertreten. Dafür passte die süß-saure Sauce wiederum sehr gut der restlichen Komposition. Und auch am Reis oder am Sambal Olek gab es nichts auszusetzen.
Die Asia-Gerichte lagen heute in der allgemeinen Beliebtheit auch ziemlich weit vorne, wurde aber meines Eindruckes nach noch knapp von Hähnchenbruststreifen mit Spätzle überholt. Aber auch der Linseneintopf erfreute sich einer gewissen Beliebtheit und auch das Fenchel-Tomaten-Ragout hatte einige Esser gefunden. Natürlich ist Fenchel auch eine Zutat, die nicht jeder mag. Ich persönlich hätte es zwar gegessen, war aber mit der süß-sauren Pute ebenfalls sehr zufrieden gewesen und gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++

Putenbrust mit Wokgemüse [16.04.2010]

Wie üblich gab es auch am heutigen Freitag mal wieder Süßspeisen im Angebot – in der traditionell-regionalen Küche gab es dieses Mal “Milchreis mit Zimtzucker und Fruchtsauce” und in der Asiatischen Ecke wie üblich “Gebackene Anana und Banane“. Außerdem bot man bei den Asia-Speisen auch noch “Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry“, was mich wie ich zugeben muss extrem reizte. Als Globetrotter-Gericht stand des weiteren “Pangasiusfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensaue” auf der Karte, was zwar gut klang, aber für meinen Geschmack zu dunkel gebraten. Aber letztlich wählte ich dann doch die heutige Vitality-Speise in Form von “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis“, welche laut Angaben der Kantine mit 458kcal bei 9g Fett, 55g Kohlehydrate und 39g Eiweiß zu Buche schlug. Außerdem sah es in der Präsentation ganz gut aus, zumindest in der Essensvitrine, wo ja wie ich bereits berichtete alle Gerichte zur Ansicht ausgestellt werden – hier war der Ball aus Basmatireis noch geformt gewesen ist, während er mir auf dem Weg von der Theke zum Tisch leider zerfiel. Aber das änderte ja nicht am Geschmack. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Blutorangen-Mousse als Dessert.

Putenbrust mit Wokgemüse

Eine leichte und schmackhafte Mischung wie ich bereits nach dem ersten Bissen bemerkte. Zwischen den reichlich vorhandenen Stücken von Putenbrustfleisch fanden sich kleine Gemüsewürfel u.a. aus Zucchini und Karotten sowie einer Garnitur aus Sojasprossen. Die Würzung war dabei leicht scharf und pikant. Vermischt mit dem Basmatireis eine wirklich sehr gelungene Mischung, deren Wahl ich nicht bereute. Das Mousse war wie die meisten Desserts hier ebenfalls sehr schmackhaft, auch wenn ich die zusätzlich verwendete Schokosauce in der Summe etwas zu süß fand.
Das beliebteste Gericht war heute aber eindeutig das panierte Pangasiusfilet mit Kartoffelsalat, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Putenbrust und dem Milchreis. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mir meiner Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++
Mousse Blutorange: ++

Putensteak “Florida” [04.03.2010]

Auch zum heutigen Donnerstag kann ich das Angebot im Betriebsrestaurant wieder mal als durchaus interessant bezeichnen. An der Asia-Theke bot man u.a. “Chop Suey – gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” an. Beides klang interessant, aber mir ist das Gemüse wirklich einen Deut zu grob geschnitten. Daher wandte ich meinen Blick auf die anderen Gerichte. Als Vitality-Speise gab es da “Spaghetti mit Auberginenragout“, was ebenfalls interessant klang, aber ich bin nun mal kein großer Freund von Auberginen, daher war das nichts für mich. Da eignete sich der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” als traditionell-regionales Gericht schon besser. Aber meine entgültige Wahl fiel schließlich auf das Globetrotter-Gericht, einem “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce” – das erschien meines Vaters Sohn doch genau das richtige für einen Donnerstag zu sein – vor allem wenn man es mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke und einem Mandarinenquark noch komplettierte.

Putensteak "Florida"

Überbacken mit Käse, unter dem ein Stück Aprikose ruhte, war ein zartes und annehmbar großes Stück Putenfleisch der Hauptbestandteil des Gerichtes. Ich hatte Glück und erhielt ein Stück von einer frischen Ladung Putensteaks, die gerade bevor ich an der Reihe war aus der Küche angeliefert wurden, daher war es auch wirklich frisch und heiß. Das ganze ruhte auf einem Bett aus hellem Reis, welcher mit einigen Mandelsplittern versetzt war. Ich fand nicht dass man die Mandeln herausschmeckte. Entweder waren es dazu zu wenig oder die gut bemessene Kelle wirklich angenehm fruchtiger und leicht scharfer Currysauce übertünchte den Geschmack der Mandeln. Und selbst an den Erbsen konnte ich heute eigentlich nichts aussetzen – sie waren heiß und schmackhaft. Sättigungstechnisch war der Mandarinenquark – versetzt mit reichlich Dosenmandarinen – zwar nicht mehr notwendig, schadete auf der anderen Seite aber auch nicht.
Von ihrer Beliebtheit her schienen sich der Schweinegulasch und das Putensteak nichts zu geben, gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Spaghetti mit Auberginenragout hatten offensichtlich ihre Freund gefunden – für mich wären die wie gesagt nichts gewesen, der Geschmack von Auberginen sagt mit einfach nicht zu.

Mein Abschlußurteil
Putensteak “Florida”: ++
Mandelreis: ++
Currysauce: ++
Erbsen: ++
Mandarinenquark: ++