Ko Lo Kai – Pute süß-sauer [20.04.2010]

Auch zum heutigen Dienstag erschien das Angebot wieder recht durchwachsen. Als reguläre Gerichte bot man “Fenchel-Tomaten Ragout mit Kartoffel” im Bereich Vitality, als traditonell-regionales Gericht gab es “Linseneintopf mit Würstel” und schließlich “Hühnchenbruststreifen in Pilzrahmsauce dazu Spätzle” als Globetrotter-Speise an. Am meisten hätten mich hier wohl die Hähnchenbruststreifen gereizt. Aber ich prüfte natürlich auch die Asia-Gerichte und entdeckte hier neben “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” auch “Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“, was mich sowohl vom Aussehen als auch von der Beschreibung her heute irgendwie ansprach. Also wählte ich diese Speise und komplettierte sie mit der üblichen Portion Reis, welchen ich zusätzlich mit Sambal Olek würzte. Als Mini-Nachtisch gabs natürlich dann noch einen kostenlosen Glückskeks.

Ko Lo Kai - Pute süß-sauer / turkey sweet-sour

Zwischen reichlich Putenstücken, die mal wieder für meinen Geschmack etwas groß geraten waren, fand sich bei diesem Gericht reichlich Gemüse verschiedener Art, darunter Zucchini, Frühlingszwiebeln, Karotten, Kohl und einiges mehr. Nur die angekündigte Ananas war leider etwas sehr spärlich vertreten. Dafür passte die süß-saure Sauce wiederum sehr gut der restlichen Komposition. Und auch am Reis oder am Sambal Olek gab es nichts auszusetzen.
Die Asia-Gerichte lagen heute in der allgemeinen Beliebtheit auch ziemlich weit vorne, wurde aber meines Eindruckes nach noch knapp von Hähnchenbruststreifen mit Spätzle überholt. Aber auch der Linseneintopf erfreute sich einer gewissen Beliebtheit und auch das Fenchel-Tomaten-Ragout hatte einige Esser gefunden. Natürlich ist Fenchel auch eine Zutat, die nicht jeder mag. Ich persönlich hätte es zwar gegessen, war aber mit der süß-sauren Pute ebenfalls sehr zufrieden gewesen und gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++

Putenbrust mit Wokgemüse [16.04.2010]

Wie üblich gab es auch am heutigen Freitag mal wieder Süßspeisen im Angebot – in der traditionell-regionalen Küche gab es dieses Mal “Milchreis mit Zimtzucker und Fruchtsauce” und in der Asiatischen Ecke wie üblich “Gebackene Anana und Banane“. Außerdem bot man bei den Asia-Speisen auch noch “Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry“, was mich wie ich zugeben muss extrem reizte. Als Globetrotter-Gericht stand des weiteren “Pangasiusfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensaue” auf der Karte, was zwar gut klang, aber für meinen Geschmack zu dunkel gebraten. Aber letztlich wählte ich dann doch die heutige Vitality-Speise in Form von “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis“, welche laut Angaben der Kantine mit 458kcal bei 9g Fett, 55g Kohlehydrate und 39g Eiweiß zu Buche schlug. Außerdem sah es in der Präsentation ganz gut aus, zumindest in der Essensvitrine, wo ja wie ich bereits berichtete alle Gerichte zur Ansicht ausgestellt werden – hier war der Ball aus Basmatireis noch geformt gewesen ist, während er mir auf dem Weg von der Theke zum Tisch leider zerfiel. Aber das änderte ja nicht am Geschmack. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Blutorangen-Mousse als Dessert.

Putenbrust mit Wokgemüse

Eine leichte und schmackhafte Mischung wie ich bereits nach dem ersten Bissen bemerkte. Zwischen den reichlich vorhandenen Stücken von Putenbrustfleisch fanden sich kleine Gemüsewürfel u.a. aus Zucchini und Karotten sowie einer Garnitur aus Sojasprossen. Die Würzung war dabei leicht scharf und pikant. Vermischt mit dem Basmatireis eine wirklich sehr gelungene Mischung, deren Wahl ich nicht bereute. Das Mousse war wie die meisten Desserts hier ebenfalls sehr schmackhaft, auch wenn ich die zusätzlich verwendete Schokosauce in der Summe etwas zu süß fand.
Das beliebteste Gericht war heute aber eindeutig das panierte Pangasiusfilet mit Kartoffelsalat, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Putenbrust und dem Milchreis. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mir meiner Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++
Mousse Blutorange: ++

Putensteak “Florida” [04.03.2010]

Auch zum heutigen Donnerstag kann ich das Angebot im Betriebsrestaurant wieder mal als durchaus interessant bezeichnen. An der Asia-Theke bot man u.a. “Chop Suey – gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” an. Beides klang interessant, aber mir ist das Gemüse wirklich einen Deut zu grob geschnitten. Daher wandte ich meinen Blick auf die anderen Gerichte. Als Vitality-Speise gab es da “Spaghetti mit Auberginenragout“, was ebenfalls interessant klang, aber ich bin nun mal kein großer Freund von Auberginen, daher war das nichts für mich. Da eignete sich der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” als traditionell-regionales Gericht schon besser. Aber meine entgültige Wahl fiel schließlich auf das Globetrotter-Gericht, einem “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce” – das erschien meines Vaters Sohn doch genau das richtige für einen Donnerstag zu sein – vor allem wenn man es mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke und einem Mandarinenquark noch komplettierte.

Putensteak "Florida"

Überbacken mit Käse, unter dem ein Stück Aprikose ruhte, war ein zartes und annehmbar großes Stück Putenfleisch der Hauptbestandteil des Gerichtes. Ich hatte Glück und erhielt ein Stück von einer frischen Ladung Putensteaks, die gerade bevor ich an der Reihe war aus der Küche angeliefert wurden, daher war es auch wirklich frisch und heiß. Das ganze ruhte auf einem Bett aus hellem Reis, welcher mit einigen Mandelsplittern versetzt war. Ich fand nicht dass man die Mandeln herausschmeckte. Entweder waren es dazu zu wenig oder die gut bemessene Kelle wirklich angenehm fruchtiger und leicht scharfer Currysauce übertünchte den Geschmack der Mandeln. Und selbst an den Erbsen konnte ich heute eigentlich nichts aussetzen – sie waren heiß und schmackhaft. Sättigungstechnisch war der Mandarinenquark – versetzt mit reichlich Dosenmandarinen – zwar nicht mehr notwendig, schadete auf der anderen Seite aber auch nicht.
Von ihrer Beliebtheit her schienen sich der Schweinegulasch und das Putensteak nichts zu geben, gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Spaghetti mit Auberginenragout hatten offensichtlich ihre Freund gefunden – für mich wären die wie gesagt nichts gewesen, der Geschmack von Auberginen sagt mit einfach nicht zu.

Mein Abschlußurteil
Putensteak “Florida”: ++
Mandelreis: ++
Currysauce: ++
Erbsen: ++
Mandarinenquark: ++

Piccata Milanese [23.02.2010]

Das “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce“, welches an der Asia-Theke angeboten wurde, kam für mich heute nicht in Frage, das ebenfalls dort erhältliche “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce“, klang zwar schon besser, sprach mich aber mit seinen teilweise ziemlich grob geschnittenen Gemüsestücken visuell nicht so sehr an. Viel mehr reizte mich da schon das “Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis“, welches ich bereits hier schon mal probiert und für gut befunden hatte, da konnte der “Gefüllte Schweinebauch mit Kartoffelgurkensalat” nicht so sehr mithalten, auch wenn er prinzipiell ganz gut aussah. Nach einigem überlegen entschied ich mich dann aber doch für das “Piccata Milanese von Schwein oder Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” in der Putenvariante, welches ich mit einem Becherchen Grießpudding mit Aprikose ergänzte.

Piccata Milanese

Warum Gabelspaghetti so heißen erschloß sich mir erst einmal nicht, denn wenn sie eines nicht tun, dann ist es sich leicht mit einer Gabel aufnehmen zu lassen. Als Sättigungsbeilage in Kombination mit der mit Tomatenstücken und Kräutern versehenen Sauce eigneten sie sich dennoch ganz gut. Hauptbestandteil des heutigen Mittagsmahls war jedoch natürlich das Piccata Milanese, ein Putenschnitzel in einer Panade aus Käse, Ei und Mehl sowie wohl fein geriebenen Semmelbröseln. Traditionell besteht so ein Piccata ja aus Kalbsfleisch, aber über diese kleine Abweichung sehe ich in einer Kantine natürlich hinweg. Das Fleisch war zart, schmackhaft und vor allem nicht zu klein geraten – ein wirklich sehr leckeres Mittagsmahl, auch wenn die Präsentation heute durchaus zu wünschen übrig ließ und viel mehr nach Kantine aussah als dies in der Regel der Fall ist. Der Grießpudding schließlich, den ich vor dem Verzehr natürlich mit den Aprikosenstücken vermengte, schloß dieses Menu schließlich gut ab.
In der Beliebtheit war das Piccata Milanese heute ganz vorn mit dabei, gefolgt von dem Schweinebauch und den Asia-Gerichten. Aber auch das Kichererbsencurry fand seine Liebhaber, wenn auch als vegetarisches Gericht natürlich nicht in so großen Mengen wie die anderen Gerichte. Ich auf jeden Fall war sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Piccata Milanese (Pute): ++
Gabelspaghetti mit Tomatensauce: ++
Grießpudding mit Aprikosenstückchen: ++

Putenbraten in Champignonsauce [19.02.2010]

Das heutige Angebot bot wieder viel bekanntes. Im Asia-Bereich bot man u.a. “Pad Pak Ruam Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen, Knoblauch in Sojasauce” und “Kok Sa Mui ” Garnelen gebraten in junger Kokosnussmilch mit Gemüse” an, wobei mich die Garnelen durchaus reizten, ich hatte sie ja bereits hier schon einmal probiert und für gut befunden. Außerdem lockte ein “Gebratener Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln” bei den Vitality-Gerichten, welchen ich hier schon mal auf dem Teller hatte, die traditionell-regionalen Speisen boten wie immer am Freitag etwas süßes in Form von “Quark- Griesauflauf mit Fruchtkompott ” an und an der Vitality-Theke gab es schließlich “Feinen Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis“, für den ich mich nach einigem Abschätzen schließlich entschloss. Dazu nahm ich mir einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch, denn an der Gemüsetheke gab es Schwarzwurzeln, Rosenkohl und Grünkohl, was mir alles nicht so recht zu der Pute passen wollte.

Putenbraten in Champignonsauce

Dafür dass es sich um Pute, also Geflügel, handelte waren die Fleischstücke wirklich riesig geraten muss ich sagen – das Tier das diese sein eigen nannte hätte ich gerne mal gesehen. Aber es war wirklich sehr schmackhaft und zart wie ich schnell feststellte, aber natürlich etwas trocken wie das bei Geflügelfleisch nun mal so ist. Aber dank der Champignonsauce, sie man reichlich, aber auch nicht zu viel auf den Teller gegeben hatte trat dies in den Hintergrund. Die Champignons in der Sauce waren zwar eindeutig Dosenware, aber in einer Kantine oder besser einem Betriebsrestaurant wären frische Champignons auch meiner Meinung nach zu viel verlangt – mir hat die Sauce auch so geschmeckt. Bei dem Reis zweifelte ich im ersten Moment ob es sich hier wirklich um Vollkornreis handelt, denn ich kannte Vollkornreis eigentlich eher in seiner hellbraunen Form, aber eine kurze Suche im Netz bestätigte mir dass es wohl auch hellen Vollkornreis gibt. Passte wie ich fand sehr gut zu dem Fleisch und der Sauce. Der Naturjoghurt, unter den ich die rote Grütze rührte bevor ich ihn verzehrte bildete einen leckeren Abschluß dieses Mittagsmahls.
In der Gunst der Gäste lagen wohl heute meiner Abschätzung nach Pute und Zander gleich auf mit den Asia-Gerichten – es war wirklich sehr homogen verteilt zu sehen dass all diese Gerichte verzehrt wurden – aber letztlich fand auch der Quarkstrudel seine Freunde. Für mich ist so ein süßes Mittagessen ja nichts und für einen Nachtisch wäre die Portion etwas zu groß gewesen – aber reizvoll klang das ganze schon.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++