Gebratene Pute in Erdnußsauce [14.01.2013]

Das heutige Vitality-Gericht in Form einer Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln sah zwar gar nicht mal so schlecht aus, aber ich befürchtete wieder etwas unausgewogenes, zu Kartoffelastiges zu erwischen, daher entschied ich mich dazu, hier heute mal nicht zuzugreifen. Und sowohl das Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebelringen und Speck, dazu Bratensauce und Spätzle, welches bei Tradition der Region auf der Speisekarte stand als auch das Gebratene Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter erschienen mir etwas zu schwer. Das bot eine gute Gelegenheit, den heutigen Tag dazu zu nutzen den Asia-Thai-Gerichten das erste Mal im neuen Jahr 2014 meine Aufwartung zu machen. Aber nicht mir dem Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, das ich schon so häufig gewählt hatte. Und da ich Lust auf Fleisch verspürte, ließ ich auch die Gebratenen Mie-Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Sojasauce und griff schließlich zum dritten Angebot, dem Gebackenen Putenfilet mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce, dass ich mir wie üblich mit einem Schälchen Reis komplettierte.

Pute in Erdnußsauce / Turkey in peanut sauce

Zwar erwies sich das Gericht mal wieder als etwas Saucenlastig, denn aktuell hat wieder der männliche Koch Dienst, aber das war nicht unbedingt als negativ einzustufen. Mit seiner umfangreichen Auswahl verschiedener Gemüsesorten wie Mangold, Broccoli, Möhren, Blumenkohl, Lauch und Kohl sowie den ebenfalls mehr als ausreichend vorhandenen, zarten nur teilweise ganz leicht trocken wirkenden Putenfilet-Stücken ergab sich ein nicht perfektes, aber doch zufriedenstellendes Mittagsgericht. Die überzähligen Reste der pikanten Erdnuß-Sauce saugte ich mit Hilfe des klebrigen Reises auf, den ich natürlich auch heute wieder mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce verfeinert hatte.
Bei den anderen Gästen lag heute das Rinderhacksteak “Mexiko” auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, wohl auch aufgrund der Sättigungsbeilage in Form der Country Potatoes. Nur knapp dahinter auf Platz zwei folgte das Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebeln und Speck, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, wobei ich das Fischgericht etwas häufiger sah als jenes mit Pute oder die vegetarische Variante. Platz vier belegte abschließend – wie üblich – das vegetarische Gericht: die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Pute in Erdnußsauce: +
Reis: ++

Gaeng Pad Kai – Pute in Kokosmilchsauce [07.11.2013]

Während mich der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region und das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Reis bei Globetrotter heute nicht sonderlich ansprachen hätte, ich mich vielleicht noch für die Hähnchenbrust aus dem Ofen mit Schmorgemüse und Kartoffeln nach “Provenzialischer Art” bei Vitality erweichen können. Aber nach kurzem überlegen entschied ich mich dazu, heute endlich mal wieder der Asia-Thai-Theke eine Chance zu geben, wo sich neben dem Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art heute mit Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch gleich das richtige fand. Dazu noch eine Schale Reis und fertig war mein heutiges Mittagsgericht.

Gaeng Pad Gai

Wie das geübte Auge erkennen kann, ist auch diese Woche weiterhin die weibliche Köchin an der Woktheke am Werk, was bedeutete dass man die anderen Komponenten auch dieses Mal nicht in einer dominanten Sauce “ertränkte”, sondern ihnen durch schonendes anbraten geschmacklich genügend Raum gab, ebenfalls zur Geltung zu kommen. Und bei den meisten Komponenten wie Möhren, Paprika, Weißkohl, Broccoli und Zucchini war das auch gut gelunge, nur bei dem recht großzügig hinzugefügten Lauch fanden sich einige Stücke, die noch ein paar Minuten im Wok gebraucht hätten. Die zahlreichen, recht grob geschnittenen Putenfleisch-Stücke, den denen sich teilweise noch etwas Haut befand, waren größtenteils angenehm zart geraten – allerdings fanden sich an einigen Stücken auch glibbrige Fettstellen, was den Genuss ein wenig trübte. Gemeinsam mit der leicht scharfen Kokosmilchsauce und dem klebrigen Reis ergab sich zwar insgesamt ein relativ gelungenes Gericht, aber volle Punktzahl kann ich hier heute leider nicht geben.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte sich heute mit einem klar erkennbaren Vorsprung der Leberkäse den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgte das Rinderhacksteak “Mexiko”, und um Platz drei lieferten sich die Asia-Gerichte und die Ofen-Hähnchenbrust ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Asia-Gerichte meiner Meinung nach schließlich für sich entscheiden konnten und das provenzialische Geflügelgericht auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Pad Kai: +
Reis: ++

Putenrollbraten mit Kräuterrahmsauce [16.09.2013]

Die heutigen Asia-Angebote wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art oder das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelbe Curry und verschiedenem Gemüse konnten mich nicht wirklich reizen und auch das Vitality-Angebot in Form von Gebratenem marinierten Tofu mit Ingwer-Currygemüse sagte mir nicht sonderlich zu. Blieben also noch der Gefüllte Putenrollbraten mit Kräuterrahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region und die Kartoffel-Würstelpfanne “Western Art” mit Paprika, Zwiebeln, Bohnen und Spiegelei bei Globetrotter. Da brauchte ich nicht allzu lange zu überlegen, denn der Putenrollbraten war aus meiner Sicht eindeutig das bessere der Angebote. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Gemüse mit einer Mischung aus Rosen- und Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Putenrollbraten mit Kräuterrahmsauce & Spätzle / Rolled turkey roast with herb cream sauce & spaetzle

Von einer Füllung konnte ich zwar an den beiden nicht ganz fingerdicken Scheiben Putenrollbraten entdecken, aber das Fleisch erwies sich als angenehm würzig, zart und gut durchgeschmort – so wie man es von einem guten Braten eben erwartet. Dazu gab es eine sehr milde, aber angenehm cremige Kräuterrahmsauce und eine großzügige und mehr als ausreichende Portion Spätzle. Da gab es nichts zu meckern. Einzig bei dem Gemüse muss ich heute eine kleine Feder lassen, denn vor allem die sehr klein geratenen Rosenkohl-Röschen entsprachen weder von Temperatur dem, war ich nicht ganz zufrieden. Daher hier ein kleiner Punktabzug.
Mit deutlichem Vorsprung gelang es dem Putenrollbraten dann heute auch, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte und die Würstelpfanne “Western Art” ein so enges Kopf- an Kopf-Rennen, dass ich heute mal beiden Angeboten diesen Platz zubilligen würde. Platz drei belegte schließlich der Tofu mit Ingwer-Currygemüse.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Kräuterrahmsauce: ++
Spätzle: ++
Gemüse: +

Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto [13.09.2013]

Nachdem ich ja bereits gestern Asiatisch gespeist hatte und die Asia-Thai- bzw. Wok-Theke mit Gebackene Ananas und Banane sowie Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nicht wirklich umwerfendes bot, ließ ich die dortigen Angebote heute außen vor. Ebenso erging es dem Kaiserschmarrn mit Apfelmus im Abschnitt Tradition der Region, welcher wegen seines Charakters als Süßspeise zwar als Dessert, nicht aber als Hauptspeise für mich in Frage kam. Blieben also noch das Gegrillte Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Broccoliröschen bei Vitality und das Picatta vom Seelachs mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter (wobei es meines Wissens eigentlich ja Piccata heißt), die heute in die nähere Auswahl kamen. Fisch klang natürlich sehr lecker und mit dem Tomatensugo war auch für Gemüse gesorgt. Auf der anderen Seite stand – ebenfalls verlockend – Geflügel mit gedünsteten Broccoli-Röschen, also ebenfalls mit Gemüse. Letztlich war es heute tatsächlich mal die Sättigungsbeilage, die mir den Impuls gab beim Putenfilet zuzuschlagen, denn ein leckeres Tomaten-Lauchrisotto ist aus meiner Sicht schnöden Butternudeln auf jeden Fall vorzuziehen. Und bei 509kcal pro Portion für das Hauptgericht erschien mir auch noch der kleine Becher Vanille-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Broccoli / Turkey Filet on tomato leek risotto with broccoli

Alleine schon das Tomaten-Lauchrisotto war den Verzicht auf Fisch alle male Wert gewesen. Der Reis war angenehm bissfest gekocht und gleichzeitig sowohl cremigen und als auch angenehm würzig angemacht und mit angenehm viel Lauch und etwas weniger, aber ausreichend Tomaten versehen. Dazu gut durchgedünstete und mit einigen Mandelstückchen versehene Broccoli und natürlich das außen gut gewürzte, gebratene Putenbrustfilet, das sich als einigermaßen saftig und überaus zart erwies. In der Summe gesehen eine wirklich gute Entscheidung, soviel stand fest. Und auch am luftig-lockeren Vanillemousse mit seiner Garnitur aus heller und dunkler Schokolade gab es keinen Grund, irgendwelche Kritik zu über.
Und auch bei den anderen Gästen war zu erkennen, dass sie die Pute vor dem Fisch-Piccata ein wenig den Vorzug zu geben schienen, womit ich dem Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto heute, wenn auch knapp, den ersten Platz auf der Algemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Nach dem Piccata vom Seelachs folgten die Asia-Gerichte, die sich ebenfalls sehr gegen den Kaiserschmarrn mit Apfelmus durchsetzen konnten und diesen somit auf einen guten, aber dennoch vierten Platz verdrängten.

Mein Abschlußurteil:
Putenfilet: ++
Broccoliröschen: ++
Tomaten-Lauchrisotto: ++
Vanille-Mousse: ++

Ko Lo Kai – Putenfleisch süß-sauer [05.09.2013]

Aus der regulären Küche hätte mich heute als einziges Gericht das Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot welches im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde ein wenig gereizt. Der Gebraene Leberkäse mit Röstkartoffeln und Bratensauce bei Tradition der Region, der diesem Gericht nicht unähnlich war, sprach mich visuell nicht sonderlich an und die Spaghetti mit Auberginenragout bei Vitality fielen aus weil ich Auberginen nur in gewissen Maßen im Gericht toleriere. Aber es gab zum Glück ja noch die Asia-Thai-Theke, wo neben dem vegetarischen Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersoße mit Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiednen Gemüsen und Ananas in süß-saurer Sauce und Gebackenen Barschfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengrassauce auch noch zwei nicht uninteressante Fleischgerichte angeboten wurden. Und da ich vermutete, dass man bei dem Fischgericht die Reste des Barsches von gestern verarbeitet hatte, griff ich schließlich zur Puten süß-sauer, die ich wie üblich noch mit einem Schälchen Reis ergänzte. Allerdings hätte ich bei Bestücken des Tellers wohl etwas weniger Sauce nehmen sollen, denn die Asia-Angebote werden nach Gewicht bezahlt und viel Sauce treibt den Preis nach oben.

Ko Lo Kai - Putenfleisch süß-sauer / Turkey sweet sour

Die zahlreichen Putenfleisch-Stücke waren zwar heute mal wieder, ebenso wie das Gemüse, extrem grob geschnitten – wie man so etwas mit den optional bereit stehenden Stäbchen essen soll ist mit schleierhaft – dafür erwies sich das Fleisch als angenehm mager, zart und saftig, so wie ich es natürlich bevorzuge. Und auch an der bunten Gemüsezusammenstellung aus Mangold, Zucchini, Paprika, Möhren, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln, Broccoli, Chinakohl und Lauch sowie den zusätzlich zahlreich beigefügten Ananas-Stückchen gab es nichts auszusetzen. Nur die süß-saure Sauce, die heute mal wieder sehr großzügig hinzu gegeben worden war, erwies sich leider als nicht ganz so gelungen wie ich fand. Zu viel süß und zu wenig sauer, das war früher merklich besser gewesen. Ich mache mir hier natürlich nichts vor, die Sauce ist wohl zugekauft und nicht selbst gemacht, aber der vorherige Hersteller war irgendwie schmackhafter gewesen. Daher hier ein kleiner Punktabzug. Am Reis gab es wie üblich aber nichts auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich das Gyros mit Fladenbrot am höchsten in der Gunst und belegte so mit deutlich erkennbarem Vorsprung vor den anderen Angeboten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten der Leberkäse und die Asia-Gerichte, die heute gleich auf erschienen, aber nur einen erstaunlich knappen Vorsprung vor den für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich gern gewählten Spaghetti mit Auberginenragout heraus holten. Ich bin wohl mit meiner leichten Abneigung gegen Auberginen recht allein auf weiter Flur, aber damit kann ich (glaube ich) gut leben.

Mein Abschlußurteil:
Ko Lo Kai: +
Reis: ++