Ko Lo Kai – Pute süß-sauer [27.02.2014]

Nachdem mir das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region mir etwas zu kalorienreich erschien und die Schnitzel außerdem heute recht dunkel geraten waren und die Tagiatelle al forno mit Schinken, Erbsen und Parmesan bei Globetrotter auch keine großer Anreiz für mich waren, blieb eigentlich nur noch die Gebackene Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse, die mal wieder im Bereich Vitality auf der Karte stand. Aber da ich schon mal wieder viel zu lange die Asia-Thai-Theke hatte links liegen lassen und mir außerdem nach etwas mit Fleisch war, entschied ich mich schließlich für das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce, das neben Nasi Goreng – Gebratener Reis mit Gemüse und Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengras-Chilisauce dort heute angeboten wurde. Ergänzt wurde das Ganze wie üblich durch ein Schälchen Reis und einem Glückskeks.

Ko Lo Kai - Pute süß sauer / Turkey sweet sour

Von Ananas entdeckte ich zwar nichts in der Gemüsezusammenstellung, die Mischung aus Zucchini, Paprika in rot, grün und gelb, Mangold, Frühlingszwiebeln, Kohl, Stangensellerie, Auberginen und Lauch wog das aus meiner Sicht vollkommen auf. Die Sauce war dunkler als bei früheren Versionen und mehr süß als sauer, aber geschmacklich fand ich sie noch so weit in Ordnung, dass ich hier keine Abzüge in der Wertung zu geben brauche. Wichtigster Bestandteil war aber natürlich das Putenfleisch, das nicht nur zahlreich vorhanden war, sondern sich auch auch angenehm zart und mager erwies und somit ebenfalls keinerlei Grund zur Kritik mit sich brachte. Gemeinsam mit dem Schälchen klebrigen Reis, den ich mir wie gewohnt mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein wirklich gelungenes Gericht. Ich war auch heute sehr zufrieden.
Natürlich war es das Schweineschnitzel mit Pommes Frites, das mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als die Tagliatelle al forno, die somit auf dem dritten Platz landeten. Platz vier belegte natürlich das vegetarische Gericht in Form der Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Ko Lo Kai: ++
Reis: ++

San Sei Chop Suey [06.02.2014]

Zwar bot die reguläre-westliche Küche mit Angeboten wie einem Feinem Putenbraten in Kräutersauce und Reis bei Vitality oder Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödeln bei Tradition der Region oder gar dem Gebratenen Holzfällersteak mit glacierten Zwiebeln, BBQ-Sauce und Röstkartoffeln bei Globetrotter einige sehr verlockend aussehende Speisen an, doch ich wollte den heutigen Donnerstag mal dazu nutzen, den Asia-Gerichten an der Wok-Theke mal wieder meine Aufwartung zu machen. Beim vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art fehlte mir zwar das Fleisch, aber sowohl das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce als auch der Gebackene Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Zitronengrassauce klangen beide ganz lecker. Und ich hätte auch gerne zum Fisch gegriffen, doch leider war der zugehörige Wok als ich an der Reihe war so weit geplündert, dass ich wohl fast nur Gemüse und kaum noch Fischfilet bekommen hätte. Daher sattelte ich kurzerhand auf das Chop Suey um, das ich wie üblich mit einer Schale Reis ergänzte.

San Sei Chop Suey

Den größten Teil des Gerichtes nahmen natürlich die verschiedenen, teilweise recht grob geschnittenen Gemüsesorten ein. Ich entdeckte Möhren, Zucchini, Broccoli, Kohl, Mangold, Paprika in rot, grün und gelb, Frühlingszwiebeln und sogar etwas Stangensellerie. Aber auch beim Fleisch hatte ich mehr als genug erwischt, wobei der größte Teil davon aus Puten- und Schweinefleisch bestand, ich meine aber auch einige kleine Stücke Rind dazwischen entdeckt zu haben. Gemeinsam mit der würzig-pikanten, dunklen “Spezialsauce” (woraus die auch immer bestehen mag) und dem leicht klebrigen, mit etwas süß-scharfer Chilisauce garnierten Reis ergab sich ein leckeres Mittagsgericht, das mir wirklich sehr zusagte. Sieht man über die etwas groß geratenen Gemüsestücke hinweg, gab es da wirklich nichts zu meckern.
Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte natürlich das Holzfällersteak mit BBQ-Sauce, auch wenn der Vorsprung vor den anderen Gerichten deutlich kleiner ausfiel als ich angenommen hatte. Denn auch das Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel erfreute sich großer Beliebheit und landete heute auf Platz zwei, wobei es sich aber nur sehr knapp gegen die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz durchsetzen konnte. Und auch der Abstand zum viertplatzierten Putenbraten in Kräuterrahmsauce war nur marginal. Wirklich selten, dass sich die Vorlieben auf einer so breiten Basis verteilen, normalerweise gibt es hier deutlich klarere Abstände zwischen den einzelnen Plätzen.

Mein Abschlußurteil:
San Sei Chop Suey: ++
Reis: ++

Gebratene Pute in Hoi Sin Sauce [27.01.2014]

Weder der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Rösti bei Globetrotter konnten mich heute wirklich begeistern und auch zu der Gnocchipfanne mit Kohl bei Vitality, die man im Vergleich zum letzten Mal durch eine Art Tomatensauce noch etwas ansprechender und nicht ganz so trocken erscheinen ließ, konnte ich mich nicht wirklich durchringen. Die schlechte Erinnerung war da einfach noch zu frisch. Kurz liebäugelte ich noch mit dem Schweinegeschnetzelten, dann aber entschied ich mich doch dazu, nach über einer Woche Abstinenz mal wieder der Asia-Thai-Theke eine Chance zu geben. Zur Auswahl standen hier Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce, Gebratene Pute mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und schließlich Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Da aktuell der männliche Wok-Koch wieder Dienst hat, war zwar alles wieder recht saucenlastig, aber die Pute erschien mir überaus akzeptabel. Dazu gab es natürlich eine Schale mit Reis als Sättigungsbeilage.

Pute in Hoi-Sin-Sauce / Turkey in hoi sin sauce

Die Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, in der ich Zucchini, Broccoli, Paprika, Kohl, Möhren, Stangensellerie, Champignons und Mangold entdeckte, schien mal wieder recht wahllos zusammengestellt und schien auch alles die selbe Zeitspanne angebraten worden zu sein, was zur Folge hatte dass z.B. die Zucchini etwas matschig und die Möhren, die ja wie die meisten Wurzelgemüse bekanntermaßen etwas länger brauchen, noch etwas bissfest waren. Aber die überaus großzügig hinzugefügte, leicht scharfe Hoi-Sin-Sauce dominierte hier sowieso den Geschmack. Zum Glück fanden sich mehr als genug der zarten, saftigen Putenfleisch-Streifen darin, was das Gericht letztlich noch etwas retten konnte – aber perfekt war es nicht und ich habe das hier auch eindeutig schon besser erlebt. Und auch beim Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, muss ich heute einen kleinen Punktabzug vornehmen, da er etwas an einigen wenigen Stellen etwas angebrannt wirkte. War zwar in der Summe ok, aber mehr leider auch nicht.
Vielleicht hätte ich da doch eher den Vorlieben der anderen Gäste folgen sollen, die mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den Abgebräunten Leberkäs mit Spiegelei am häufigsten gewählt hatten und ihm somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherten. Mit nur wenig Abstand folgte schon das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” auf dem zweiten Platz, während die Asia-Gerichte den dritten Platz belegten. Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht, das heute durch die Gnocchipfanne mit Kohl repräsentiert wurde.

    Mein Abschlußurteil:
    Pute in Hoi-Sin-Sauce: + (aber nur gerade so)
    Reis: +

Gebratene Pute in Erdnußsauce [14.01.2013]

Das heutige Vitality-Gericht in Form einer Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln sah zwar gar nicht mal so schlecht aus, aber ich befürchtete wieder etwas unausgewogenes, zu Kartoffelastiges zu erwischen, daher entschied ich mich dazu, hier heute mal nicht zuzugreifen. Und sowohl das Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebelringen und Speck, dazu Bratensauce und Spätzle, welches bei Tradition der Region auf der Speisekarte stand als auch das Gebratene Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter erschienen mir etwas zu schwer. Das bot eine gute Gelegenheit, den heutigen Tag dazu zu nutzen den Asia-Thai-Gerichten das erste Mal im neuen Jahr 2014 meine Aufwartung zu machen. Aber nicht mir dem Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, das ich schon so häufig gewählt hatte. Und da ich Lust auf Fleisch verspürte, ließ ich auch die Gebratenen Mie-Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Sojasauce und griff schließlich zum dritten Angebot, dem Gebackenen Putenfilet mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce, dass ich mir wie üblich mit einem Schälchen Reis komplettierte.

Pute in Erdnußsauce / Turkey in peanut sauce

Zwar erwies sich das Gericht mal wieder als etwas Saucenlastig, denn aktuell hat wieder der männliche Koch Dienst, aber das war nicht unbedingt als negativ einzustufen. Mit seiner umfangreichen Auswahl verschiedener Gemüsesorten wie Mangold, Broccoli, Möhren, Blumenkohl, Lauch und Kohl sowie den ebenfalls mehr als ausreichend vorhandenen, zarten nur teilweise ganz leicht trocken wirkenden Putenfilet-Stücken ergab sich ein nicht perfektes, aber doch zufriedenstellendes Mittagsgericht. Die überzähligen Reste der pikanten Erdnuß-Sauce saugte ich mit Hilfe des klebrigen Reises auf, den ich natürlich auch heute wieder mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce verfeinert hatte.
Bei den anderen Gästen lag heute das Rinderhacksteak “Mexiko” auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, wohl auch aufgrund der Sättigungsbeilage in Form der Country Potatoes. Nur knapp dahinter auf Platz zwei folgte das Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebeln und Speck, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, wobei ich das Fischgericht etwas häufiger sah als jenes mit Pute oder die vegetarische Variante. Platz vier belegte abschließend – wie üblich – das vegetarische Gericht: die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Pute in Erdnußsauce: +
Reis: ++

Gaeng Pad Kai – Pute in Kokosmilchsauce [07.11.2013]

Während mich der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region und das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Reis bei Globetrotter heute nicht sonderlich ansprachen hätte, ich mich vielleicht noch für die Hähnchenbrust aus dem Ofen mit Schmorgemüse und Kartoffeln nach “Provenzialischer Art” bei Vitality erweichen können. Aber nach kurzem überlegen entschied ich mich dazu, heute endlich mal wieder der Asia-Thai-Theke eine Chance zu geben, wo sich neben dem Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art heute mit Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch gleich das richtige fand. Dazu noch eine Schale Reis und fertig war mein heutiges Mittagsgericht.

Gaeng Pad Gai

Wie das geübte Auge erkennen kann, ist auch diese Woche weiterhin die weibliche Köchin an der Woktheke am Werk, was bedeutete dass man die anderen Komponenten auch dieses Mal nicht in einer dominanten Sauce “ertränkte”, sondern ihnen durch schonendes anbraten geschmacklich genügend Raum gab, ebenfalls zur Geltung zu kommen. Und bei den meisten Komponenten wie Möhren, Paprika, Weißkohl, Broccoli und Zucchini war das auch gut gelunge, nur bei dem recht großzügig hinzugefügten Lauch fanden sich einige Stücke, die noch ein paar Minuten im Wok gebraucht hätten. Die zahlreichen, recht grob geschnittenen Putenfleisch-Stücke, den denen sich teilweise noch etwas Haut befand, waren größtenteils angenehm zart geraten – allerdings fanden sich an einigen Stücken auch glibbrige Fettstellen, was den Genuss ein wenig trübte. Gemeinsam mit der leicht scharfen Kokosmilchsauce und dem klebrigen Reis ergab sich zwar insgesamt ein relativ gelungenes Gericht, aber volle Punktzahl kann ich hier heute leider nicht geben.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte sich heute mit einem klar erkennbaren Vorsprung der Leberkäse den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgte das Rinderhacksteak “Mexiko”, und um Platz drei lieferten sich die Asia-Gerichte und die Ofen-Hähnchenbrust ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Asia-Gerichte meiner Meinung nach schließlich für sich entscheiden konnten und das provenzialische Geflügelgericht auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Pad Kai: +
Reis: ++