Posts Tagged ‘putenbrust’

Pute-Ei-Sandwich [19.07.2019]

Friday, July 19th, 2019
Turkey Egg Sandwich

Gemeinsam mit den Wraps von gestern hatte ich mir im selben Supermarkt vorgestern Abend auch ein Pute-Ei-Sandwich gekauft. Haltbar war dies lt. Herstellerangaben zwar noch mit zum ersten August, aber bei Gerichten mit Ei, auch wenn sie gekühlt gelagert werden, bin ich eher vorsichtig. Daher entschloss ich mich dazu es mir heute morgen als Frühstück mit ins Büro zu nehmen. Neben zahlreichen Putenbrustschinken-Scheiben und Eier-Scheiben fand sich außerdem noch offensichtlich gegarte oder eingelegte Paprikastückchen und ein Remouladen-Quarkaufstrich den beiden Weizenmehl-Sandwichscheiben, was ein Gesamtgewicht von 185g ergab. Den Belag konnte man also als durchaus großzügig bezeichnen, aber bei einem stolzen Preis von 2,99 Euro hatte man das auch verlangen können. Nur schade dass der Belag nicht gleichmässig verteilt war, sondern sich im Zentrum des Sandwiches konzentrierte – was wahrscheinlich auch damit zusammenhing dass im Sichfenster der Umverpackung genau dieser Bereich sichtbar war. Und obwohl schon mehrere Tage alt, erwies sich das Brot noch als angenehm frisch und saftig, was aber wohl auch daran lag dass es in einer luftdichten Plastik-Umverpackung und wahrscheinlich unter “Schutzatmosphäre” ausgelifert worden war.

Tukey-Egg-Sandwich - Packing

Und mit 481 kcal auch nicht gerade ein leichter Genuss, da hätte ich auch zur Leberkässemmel greifen können. Geschmeckt hats aber trotzdem, auch wenn Weißbrot natürlich wenig wirklichen Nährtwert besitzt. Je mehr man sich mit der Thematik beschäftigt, desto komplizierter werden auch so einfache Dinge wie essen – es ist ja vieles Ungesund und sogar in größeren Mengen schädlich. Manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück, in der man einfach nur das gegessen hat was einem geschmeckt hat. 😉

Sandwich time…

Wednesday, July 3rd, 2013
Sandwich time

Inspiriert vom Croque Monsieur vom Montag.

Jeweils zwischen zwei getoasteten Sandwich-Scheiben:
Vorne links: Eine dünne Schicht Schnittlauch-Frischkäse, bedeckt mit einem Blatt Lollo Rosso Salat, Putenbrust-Aufschnitt, einer Scheibe Grünländer-Käse, etwas leichter Mayonaise, Puten-Salami und einem Klecks Ketchup

Vorne rechts: Kräuter-Frischkäse, ein Blättchen Lollo Rosso Salat, einer Scheibe Kochschinken, Käse, etwas Ketchup, Rinder-Salami und Mayonaise

Eventuell hätten noch Tomaten und Salatgurken gepasst, hatte ich aber leider nicht im Haus – aber ging natürlich auch so.
Sehr lecker – vielen Dank noch einmal an den Earl of Sandwich für diese leckere Erfindung.

Serbisches Reisfleisch mit Putenbrust – das Rezept

Friday, May 18th, 2012

Heute wollte ich mal ein Gericht zubereiten, dass schon seit längerem in meiner Rezeptsammlung schlummert: Serbisches Reisfleisch oder Duvec. Dabei handelt es sich um ein eigentlich recht einfaches Rezept für Schmorgemüse mit Reis und Fleisch, das normalerweise mit Schweine- oder Rindfleisch zubereitet wird, ich entschied mich aber dazu Putenbrustfilet zu verwenden was kalorientechnisch etwas leichter erschien und den anderen Fleischsorten geschmacklich in nichts nachstand. Bekannt ist es sowohl in der österreichischen Küche unter dem Begriff Reisfleisch, aber auch in Ungarn kennt man es unter dem Begriff Rizseshús und in der serbisch-kroatischen Küche unter dem Begriff Duvec. Das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres, sättigendes und relativ schnell zubereitetes Gericht, dessen Zubereitung ich mit diesem Beitrag in der üblichen Form mal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

200g Langkornreis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

2 Paprika – ich entschied mich für rote, könnte mir aber auch andersfarbige gut vorstellen
02 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

500g Putenbrustfilet
03 - Zutat Putenbrustfilet / Ingredient turkey breast filet

2 mittlere Zwiebeln
04 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

1 Dose Tomatenstücke oder Pizzatomaten (Ich hatte noch eine Dose Tomatenstücke mit Basilikum die ich verbrauchen musste)
06 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2-3 EL Pflanzenöl – z.B. Rapsöl
07 - Zutat Pflanzenöl / Ingredient veg-oil

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

600ml Hühnerbrühe
09 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

je einen gehäuften EL Paprikapulver edelsüß und rosenscharf
10 - Zutat Paprikapulver / Ingredient paprika

sowie Salz und Pfeffer zum würzen – optional wäre auch noch eine Prise Kümmel denkbar

Beginnen wir also wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also die Zwiebel und würfeln sie,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen
12 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

und entkernen die Paprikaschoten und schneiden sie in Würfel.
13 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Außerdem waschen wir das Putenbrustfilet gründlich, tupfen es trocken und schneiden es dann in mundgerechte Würfel von ca. 2 cm Kantenlänge.
14 - Putenbrust würfeln / Dice turkey breast

Die so entstandenen Fleischwürfel würzen wir von allen Seiten mit etwas Salz und Pfeffer.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Pflanzenöl auf erhöhter Stufe
16 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten dann die Putenbrustwürfel darin scharf von allen Seiten an. Dadurch entstehen Röstaromen, die einen wichtigen Teil des späteren Geschmacks ausmachen.
17 - Fleischwürfel scharf anbraten / roast turkey breast dices

Sind die Fleischwürfel rundherum an- und durchgebraten, geben wir die Zwiebelwürfel
18 - Zwiebel hinzu geben / Add onions

und wenig später auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu.
19 - Knoblauch hinzu geben / Add garlic

Beides lassen wir für ca. 1 Minute bei gelegentlichem rühren andünsten, bevor wir schließlich die Paprikawürfel ebenfalls in den Topf geben und sie eine weitere Minute mit braten bis sie etwas Farbe angenommen haben.
20 - Paprika addieren / Add bell pepper

Anschließend bestreuen wir alles mit den beiden Esslöffeln Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), rühren dies gut unter
21 - Mit Paprikapulver bestreuen / Sprinkle with paprika

und fügen schließlich den ungekochten Reis hinzu.
22 - Reis hinzufügen / Add rice

Es folgen die beiden Esslöffel Tomatenmark
23 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die wir gut mit dem Reis und dem restlichen Topfinhalt vermengen und für ca. eine halbe Minute mit braten lassen
24 - vermengen / Mix

um es dann mit dem Hühnerbrühe aufzugießen
25 - Hühnerbrühe aufgießen / Drain chicken stock

und die Tomatenstücke hinzuzufügen.
26 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Alles lassen wir kurz aufkochen und würzen es dabei kräftig mit Salz und Pfeffer sowie – wenn man es mag – einer Prise Kümmel.
27 - Aufkochen & würzen / boil up & taste

Für insgesamt zwanzig Minuten lassen wir alles dann alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, die ersten zehn bis zwölf Minuten mit geschlossenem Deckel,
28 - geschlossen köcheln / Simmer closed

wobei wir es gelegentlich umrühren damit nichts anbrennen kann.
29 - Gelegentlich umrühren / stir occasionally

Die letzten acht bis zehn Minuten köcheln wir schließlich mit geöffneten Deckel, wobei wir kurz vor Ende unsere Kreation probieren und ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver geschmacklich den letzten Schliff geben.
30 - Probieren / Try

Anschließend können wir es sogleich servieren und genießen. In einigen Regionen ist es meines Kenntnisstandes noch üblich, das Reisfleisch mit etwas Parmesan oder anderen Käse zu garnieren, worauf ich hier aber verzichtete.
31 - Serbisches Reisfleisch / Rice with meat & paprika - Serviert

Die Mischung aus reichlich Paprikapulver in milder und scharfer Form mit den Tomaten und den übrigen Gewürzen ergab eine sehr schmackhafte Kombination der ich sowohl die Attribute fruchtig als auch pikant und scharf zubilligen kann. Gemeinsam mit den zahlreichen, saftig-zarten Fleischstücken, den gut durchgekochten Paprikawürfeln und dem ebenfalls perfekt geratenen Langkornreis als Sättigungsbeilage ein sehr leckeres Gericht, das neben seinen anderen Eigenschaften auch wie ich feststellen durfte angenehm sättigend wirkt.

32 - Serbisches Reisfleisch / Rice with meat & paprika - CloseUp

Wie ich im Rahmen meiner Recherchen für diesen Beitrag herausfand, sind hier auch noch Variationen mit weiteren Gemüsesorten wir grünen Bohnen, Auberginen, Lauch oder Zuckerschoten denkbar. Auf das angenehm niedrige Nährwerte-Ergebnis von 420kcal pro Portion, also 1680kcal für die gesamt Zubereitung, sollte die Beigabe von zusätzlichen Gemüsesorten keinen bemerkbare Auswirkungen haben. In der Summe also ein einfaches, leichtes und schnell zubereitetes Gericht, das ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann. 😉

Guten Appetit

Sandwichtoast mit Schinken, Salami, Putenbrust & Gouda

Tuesday, July 26th, 2011
Sandwichtoast - Ham, gouda & turkey breast / Salami, gouda, ham

Nachdem das heutige Mittagessen ja eher enttäuschend gewesen ist, entschied ich mich am Abend dazu mal wieder meinen Sandwichtoaster anzuwerfen. Neben meiner traditionellen Kombination aus Kräuterfrischkäse, gekochtem Schinken, einer Scheibe Gouda und vier Scheiben dünner Putensalami (unten) gesellte sich dabei heute eine neue Kreation aus Kräuterfrischkäse, Kochschinken, Gouda und Putenbrust (oben) dazu. Beides mal wieder sehr lecker – nur bei der der Toastdauer muss man etwas aufpassen, der Käse sollte zwar leicht zerlaufen aber nicht total flüssig werden, ansonsten läuft er beim quer zerschneiden der Toastscheiben zu kräftig heraus. Ich halte hier vier bis maximal fünf Minuten für absolut ausreichend. Beide Zusammenstellungen erwiesen sich dabei mal wieder als sehr lecker und gelungen – ich war sehr zufrieden.

Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika & Käse – das Rezept

Monday, December 20th, 2010

Da ich aktuell Urlaub habe, fällt der Besuch der Kantine natürlich flach. Daher entschloss ich mich heute mal wieder dazu selbst Hand anzulegen und mir mein Mittagessen selbst zu kochen. Nach Durchsicht meiner Rezeptsammlung fiel meine Wahl dabei auf eine Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika & Käse, ein einfaches aber dennoch interessant klingendes Rezept für das ich mit gleich mal einen Einkaufszettel erstellte. Was benötigen wir also für 2 Portionen und wie gehen wir bei der Zubereitung vor?

Zuerst einmal ca. 250g Putenbrustfilet
01 - Zutat Hähnchenbrustfilet

das wir in mundgerechte Stücke schneiden,
02 - Hähnchenbrust gewürfelt

3 mittelgroße Kartoffeln (ca. 350g)
03 - Zutat Kartoffeln

die wir roh schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
04 - Kartoffeln gewürfelt

Eine mittelgroße Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebel

die geschält und gehackt wird.
06 - Zwiebel gewürfelt

Außerdem eine Ganze kleine oder eine halbe große Paprika
07 - Zutat Paprika

welche wir von den Innereien befreien und würfeln.
08 - Paprika gewürfelt

Hinzu kommen noch 200ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und 100 – 150g Saure Sahne – Alternativ kann man hier aber auch Schlagsahne nehmen –
11 - Zutat Saure Sahne

sowie optional eine Zehe Knoblauch
10 - Zutat Knoblauch

und (ebenfalls optional) etwas Käse – ich wählte Hartkäse, es wäre aber auch Gouda gegangen. Da ich nicht so häufig Käse benötige, wählte ich diese Sorte, da sie sich länger hält.
12 - Zutat Käse

Zum Würzen benötigen wir außerdem Pfeffer, Salz und Paprikapulver (rosenscharf).

Zuerst geben wir nun etwas Öl in eine beschichtete Pfanne,
13 - Öl in Pfanne geben

fügen das gewürfelte Putenbrustfilet hinzu
14 - Putenfleisch hinzufügen

und braten es rundherum an.
15 - rundherum anbraten

Dann entfernen wir das angebratene Fleisch wieder aus der Pfanne und legen es bei Seite.
16 - Fleisch beiseite legen

Als nächstes fügen wir die gewürfelten Zwiebeln in die Pfanne und dünsten sie auf mittlerer Stufe leicht an,
17 - Zwiebeln andünsten

dann rühren wir die gewürfelten Kartoffeln unter
18 - Kartoffeln hinzufügen

und fügen – wenn man es mag – das Knoblauch hinzu.
19 - Knoblauch beigeben

Die Kartoffeln braten wir für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe rundherum gut an.
Ist alles gut angebraten, geben wir die gewürfelte Paprika hinzu, braten sie ebenfalls kurz mit
20 - Paprika untermischen

und gießen den Pfanneninhalt dann mit den 200ml Gemüsebrühe auf.
21 - mit Gemüsebrühe aufschütten

Bei geschlossenem Deckel lassen wir das Ganze nun für ca. 15 Minuten – weiterhin auf mittlerer Stufe – vor sich hin köcheln
22 - abgedeckt köcheln lassen

und rühren es zwischendurch natürlich immer mal etwas um. Wenn die Kartoffeln durchgekocht sind (ich testete dies mit Hilfe einer Gabel)
23 - Kartoffeln testen

geben wir die angebratenen Putenbrustfilet-Würfel wieder in die Pfanne und lassen sie kurz wieder mit dem Rest warm werden.
24 - Fleisch wieder hinzufügen

Dann heben wir die Saure Sahne unter
25 - Saure Sahne untermischen

und schmecken alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab.
26 - würzen

Zum Schluß fügen wir noch einen guten Schuß Käse hinzu, lassen ihn schmelzen und mit dem Rest eine Verbindung eingehen. Auch hier das Abschmecken nicht vergessen, vor allem da der Käse ebenfalls gut nachwürzt.
27 - Käse beigeben

Nachdem alles gut zusammen eingekocht ist, können wir das Gericht servieren.
28 - Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika & Käse - Fertiges Gericht

Auch wenn der Käse geschmacklich einen guten Teil des Geschmacksspektrums dominierte – hier hätte ich vielleicht etwas sparsamer damit umgehen sollen – kamen auch das Paprikapulver, der Pfeffer, das Salz und das Paprika ganz gut zur Geltung. Gemeinsam mit dem saftigen Putenbrustfilet und den Kartoffeln ein wirklich gelungenes und sehr sättigendes Pfannengericht.

29 - CloseUp

Diese Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika und Käse war wirklich mehr als gelungen muss ich sagen und wird mit Sicherheit einen festen Platz in meiner Rezeptsammlung bekommen. Wie bereits einleitend erwähnt kann man statt Saurer Sahne auch normale Sahne verwenden können. Eine weitere Option wäre der Verzicht auf zusätzlichen Käse gewesen, dann hätte man aber kräftiger würzen müssen. Zusätzlich wäre das marinieren des Putenbrustfilets noch eine Option gewesen. Es gibt also einige Variationsmöglichkeiten – mal schauen ob ich die eine oder andere nicht demnächst mal ausprobieren werde. 😉

Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce [20.09.2010]

Monday, September 20th, 2010

Der Asia-Bereich lockte heute unter anderem mit “Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce” oder “Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” – was durchaus interessant klang, aber irgendwie war mit heute nicht so danach, daher wandte ich meinen Hauptaugenmerk der europäischen Küche zu. Dort standen im Bereich Vitality zum Beispiel “Papardelle mit Blattspinat und Kren” auf der Karte, was Kalorientechnisch wahrscheinlich die beste Entscheidung gewesen wäre. Aber ich bin absolut kein Freund von Kren, also Meerrettich – daher sah ich mich weiter um. Das “Rinderhacksteak Mexico mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Pommes Frites” bei Globetrotter, welches ich übrigens hier schon mal versucht hatte, erschien mir wiederum kalorientechnisch zu heftig. Blieben also nur noch die traditionell-regionalen “Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce mit Spätzle“, die mich auch visuell etwas ansprachen – also fiel meine Wahl auf dieses Gericht.

Putenbruststreifen mit Spätzle / turkey breast stripes with spaetzle

Die Putenbruststreifen waren zwar angenehm zart, erwiesen sich aber als ganz leicht trocken. Ob hier die Reste des Putenbratens vom Freitag verarbeitet worden war? Dank der Rahmsauce, die man mit flachen Streifen Champignons verfeinert hatte, fiel das kaum ins Gewicht. Und die Spätzle, oder besser gesagt Knöpfle, passten meiner Meinung nach wunderbar als Sättigungsbeilage zu so einem Gericht. Einzig Gemüse vermisste ich ein wenig, ich hätte hier wohl doch meinem Impuls folgen und mich noch an Gemüsetheke bedienen sollen, doch von den Karottenscheiben, Blumenkohl und Rosenkohl die dort heute angeboten wurden wollte im ersten Moment nichts so recht zu Pute, Spätzle und Pilzen passen. Vielleicht wäre ich hier mit den Karotten noch am besten gefahren. Aber letztlich hat es auch ohne ganz gut geschmeckt.
Die Beliebtheit der einzelnen Gerichte bei der Allgemeinheit der Kantinengäste heute zu bestimmen fiel mir recht schwer. Ganz vorne dabei lagen aber eindeutig die Putenbruststreifen, die meiner Meinung nach noch ganz knapp vor den Asia-Gerichten den ersten Platz belegten. Auf Platz drei folgte das Rinderhacksteak und dann recht knapp danach das Papardelle-Spinat Gericht, dass sich ganz entgegen meiner Vermutung doch recht großer Beliebtheit zu erfreuen schien. Vielleicht kann ich ja doch irgendwann mal dazu durchringen, die Spinat-Kren-Kombination zu probieren – so schlecht kann es ja bei doch recht breiter Beliebtheit nicht sein.

Mein Abschlußurteil:
Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce: ++
Spätzle: ++

Putenbrust mit Wokgemüse [20.08.2010]

Friday, August 20th, 2010

Nachdem ich ja gestern wieder mal an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute mal wieder den regulären Gerichten zu. Und das obwohl es dort mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit verschiedem Gemüse in süß-saurer Sauce” durchaus verlockende Angebote gab. An der Front der westlich-europäischen Gerichte herrschte heute wie jeden Freitag die übliche Kombination Geflügel, Süßspeise und Fischgericht vor. Im Bereich Globetrotter bot man heute “Gebackene Calamares mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce” an – ein Gericht dass ich im ersten Moment zwar durchaus interessant fand, aber wegen des Kartoffelsalates und vor allem der Remouladensauce dann doch kalorientechnisch für ungeeignet betrachtete. Die “Dampfnudel mit Vanillesauce” bei Tradition der Region sah zwar lecker auch ganz lecker aus, aber Süßspeisen zum Mittag lehne ich ja sowieso ab. Blieb also nur noch die “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis” aus dem Bereich Vitality – und diese sah durchaus auch durchaus verlockend aus. Eine ähnliche Zusammenstellung, wenn auch bei weitem nicht so gelungen präsentiert, hatte ich hier schon mal probiert und für gut befunden.

Putenbrust mit Wokgemüse

Auf einem Bett aus schmackhaften Basmatireis ruhte eine Mischung aus Putenbruststreifen, gemischt mit Karottenscheiben, Stücken von Gewürzgurke und kleinen Maiskölbchen in einer indisch-asiatisch angehauchten Sauce. Garniert war das ganze mit einigen Keimlingen und schließlich einer Brise Grünzeug – ich vermute dass hier Petersilie oder Schnittlauch Anwendung fand. Weder die Keimlinge noch das Grünzeug trugen dabei erheblich zum Geschmack bei, aber für die Präsentation des Gerichtes eindeutig eine vorzügliche Wahl. Sehr gelungen muß ich sagen – auch wenn sich die Sauce dieses mal als nicht ganz so pikant erwies bei meinen ersten Verzehr im April diesen Jahres.
Meines Eindruckes nach fand dieses Putenbrustgericht bei den anderen Kantinengästen heute dann auch den größten Zuspruch und belegte in der allgemeinen Beliebtheit wohl den ersten Platz. Knapp folgten die Asia-Gerichte, dann die Calamares und schließlich die Dampfnudel. Und mit 458kcal oder 12 WW ProPoints überraschte dieses Gericht auch noch mit angenehm niedrigen Kalorienwerten. Eine wirklich gute Wahl – ganz ohne Frage.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++

Putenbrustbraten in Champignonsauce [13.08.2010]

Friday, August 13th, 2010

Während im Asia-Bereich heute “Gebackene Ananas und Banane“, “Moo Pad Prik Bai – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thai Gemüse in Austernsauce” und “Gebratene Pute mit verschiedem Gemüse in Chili-Basilikumsauce” angeboten wurde, gestaltete sich die reguläre Küche wie jeden Freitag wieder aus der üblichen Geflügel-Süßspeise-Fisch-Kombination. Um genau zu sein wurden dort heute im bei Vitality “Feiner Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis“, bei Tradition der Region “Topfenpalatschinken mit Vanillesauce” und bei Globetrotter schließlich “Gebackenes Pangasiusfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip” angeboten. Die Süßspeise fiel natürlich aus. Über das Thema Süßes als Hauptgericht hatte ich mich ja bereits ausgelassen – ist halt nichts für mich. Der Fisch wiederum reizte mich schon irgendwie, aber mit dem Kartoffelsalat und dem Dip, welcher wie üblich aus Remouladensauce bestand, erschien mir dann doch etwas zu kalorienreich. Also entschied ich mich schließlich wieder für das Geflügelgericht in Form eines Putenbratens.

Putenbrustbraten in Champignonsauce

Das angenehm große Stück Putenbraten erwies sich zwar zum Glück nicht ganz so trocken wie ich erst befürchtet hatte, aber mit dem etwas lieblos auf den Teller aufgemachten Reis und der Sauce aus Champignons, Linsen und Karotten erschien es mir heute mehr als sonst als ein typisches Kantinengericht. Selbst das Grünzeug, das man sonst zur Dekoration auf das Gericht streute hatte man heute vergessen. Des weiteren möchte ich Zweifel anmelden, dass es sich bei diesem Reis wirklich um Vollkornreis handelte – aber sicher bin ich mir nicht. Geschmacklich kann ich allerdings nichts dagegen sagen, denn das ganze erwies sich als doch recht schmackhafte Zusammenstellung – auch wenn etwas mehr Gemüse nicht geschadet hätte. Auf eine entsprechende Aufstockung an der Gemüsetheke hatte ich jedoch heute mal verzichtet, denn von den dort angebotenen Gemüsesorten passte irgendwie nichts so recht zu dem Putenbraten.
Bei den anderen Kantinengästen war natürlich – ich hatte bei diesem Angebot auch nichts anderes erwartet – das Pangasiusfilet das eindeutig beliebteste Gericht. Platz zwei belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und dann folgten der Putenbraten und schließlich der Topfenpalatschinken, der aber wie immer bei den freitäglichen Süßspeisenangeboten natürlich auch gerne als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war.

Meine Abschlußwertung:
Putenbrustbraten: ++
Champignon-Linse-Sauce: ++
Reis: ++
Präsentation: +/-