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Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce [15.12.2011]

Thursday, December 15th, 2011

Zwar hatte ich heute zuerst überlegt bei den Asia-Thai-Gerichten zuzuschlagen, wo mich neben dem Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art vor allem das Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry reizte. Doch da ich aufgrund anderer Verpflichtungen erst spät ins Betriebsrestaurant kam, war der Wok mal wieder fast leer und das Fleisch rausgelesen. So musste ich mich mal wieder anderweitig umsehen. Der traditionell-regionale Gebratene Schweinenacken mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel erschien da schon mal ganz verlockend, aber auch der Pikante Bohnengulasch bei Vitality oder die Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce dazu Spätzle bei Globetrotter erschienen recht verlockend. Nach kurzem Abwägen fiel meine Entscheidung schließlich auf das Putengeschnetzelte, das ich mit einem Schälchen Rahmgemüse komplettierte und einem Becher Müsliquark abrundete.

Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce / Turkey breast chops in mushroom sauce

Zwar fanden sich in der cremigen Sauce reichlich zarter, mundgerecht geschnittener Putenbruststreifen, dafür hatten sich die Pilze hier etwas rar gemacht – was meiner Meinung aber die Qualität dieser Zusammenstellung nicht schmälerte. Und auch an den Spätzle, die man wohl eher als Knöpfle bezeichnen müsste, gab es keinen Grund zur Kritik. Dem Gemüse aus Erbsen, Möhren, Bohnen und Blumenkohl merkte man jedoch an dass man hier ganz offensichtlich die Reste von den Kartoffeltaschengericht von gestern verwertet hatte, denn sie erschienen leicht matschig und irgendwie aufgewärmt, auch wenn sie geschmacklich durchaus noch tragbar waren. An dem leicht süßen Quark mit reichlich Haferflocken, Pistazien, Kernen und Rosinen sowie ein paar Schokostreuseln gab es aber wiederum nichts auszusetzen.
Wie nicht anders zu erwarten belegte heute aber natürlich der Schweinenacken in Dunkelbiersauce den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala – er war mit leichtem Vorsprung eindeutig am häufigsten auf den Tabletts der anderen Kantinengäste zu sehen. Auf Platz zwei folgten mit knappem Vorsprung vor den Putenbruststreifen schließlich die Asia-Gerichte, was nicht verwunderlich war da ja der Inhalt der fast leeren Woks irgendwo hin gegangen sein musste. ­čśë Auf Platz vier folgte schließlich der Bohnengulasch, der sich aber trotz seiner rein vegetarischen Natur dennoch einer ungewöhnlich großen Beliebtheit erfreute und nur knapp hinter den Putenbruststreifen lag.

Mein Abschlußurteil:
Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce: ++
Spätzel: ++
Rahmgemüse: +/-
Müsliquark: ++

Kurztest Forster Putenbruststreifen süß-sauer

Thursday, January 6th, 2011

Aufgrund des heutigen Dreikönigstags, einem Feiertag in Bayern, fiel heute der Besuch der Kantine aus. Aber ich hatte mich vorbereitet und im hiesigen Tengelmann-Markt ein Ersatzgericht geholt. Dabei war meine Wahl auf Putenbrust süß-sauer der Firma Forster entschieden. Wie ich während der Recherche feststellte handelt es sich bei Forster um einen wahrlich alteingesessenen deutscher Produzent von Convenience Food. Gegründet wurde die Firma 1882 als Metzgerei und beliefert seit den 1960er Jahren Kantinen und Restaurants und seit den 1970ern auch Privathaushalte mit Fertiggerichten aller Art. Da war ich natürlich gespannt wie die süß-saure Putenbrust in meinem Test abschneiden würde.
Die mit einer Pappumverpackung versehene 350g Schale wird für 2,69 Euro im Kühlregal verkauft und ist ca. 2-3 Wochen im Kühlschrank haltbar.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Das Produkt versprach fettarm zu sein und bezeichnete sich selbst als Wellness-Gericht. Das entsprach natürlich ganz meiner aktuellen Ernährungspolitik und hatte mit Sicherheit auch mit zu der Entscheidung beigetragen dieses asiatische Putenbrustgericht käuflich zu erwerben. Zu etwa 39% besteht es aus einem Obst- und Gemüsemix mit Ananas, Paprika, Maiskölbchen, Karotten und Bohnenkeimlingen, dazu kommen 20% vorgegarter Langkornreis und 14% gewürzte und gegarte Putenbruststreifen. Die verbleibenden 27% bestehen aus Bestandteilen wie Zucker, Tomatenmark, modifizierter Stärke, Branntweinessig, jodiertem Speisesalz, einer Gewürzzubereitung aus Chilischoten, Salz, Säurungsmitteln und Essigsäure, weiterer Gewürzte sowie als Verdickungsmittel Xanthan (E 415) und Guarkernmehl (E 412). Beide E-Stoffe sind in begrenzten Mengen für Öko- bzw. Bioprodukte zugelassen, daher halte ich sie für unbedenklich.
Von der Pappumverpackung entfernt findet sich eine in zwei Fächer aufgeteilte, mit Folie abgedeckte Plastikschale. Im größeren Fach findet sich die süß-saure Putenbrustzubereitung, im kleineren der Reis.

03 - Schale ohne Pappumverpackung
Schale ohne Pappumverpackung

Für die Zubereitung des Gerichts wird nur der Weg über die Mikrowelle angeboten. Die Folie wird mehrfach mit Hilfe einer Gabel eingestochen um das Platzen während des Erhitzens zu verhindern, anschließend kommt das ganze bei 600 Watt für vier bis viereinhalb Minuten in die Mikrowelle. Ich entschied mich dabei für die längere, viereinhalbminütige Variante.

04 - in Mikrowelle
In der Mikrowelle

Nach der Zeit in der Mikrowelle, bei der viel Feuchtigkeit entweicht und den Innenraum beschlagen lässt, holen wir die Schale heraus und lassen sie für noch etwa eine Minute ruhen, bevor wir sie öffnen.

05 - fertig erhitzt
Fertig erhitzt

06 - ohne Folie
Ohne Folie

Natürlich hätte ich das ganze auch aus der Schale essen können, aber so viel Stil wollte ich mir dann doch wahren und verfrachtete das ganze auf einen Teller. So ließ sich auch besser das Mengenverhältnis von süß-saurer Putenbrustzubereitung zum Reis betrachten.

07 - Putenbrust süß-sauer - Gericht auf TellerFertiges Gericht auf Teller

Ich persönlich fand zwar die Menge des Reises vergleichen mit dem Rest etwas mickrig, aber es reichte gerade so. Die süß-sauere Putenbrust mit ihren kleinen Maiskölbchen, den Paprikastücken, Karottenstiften sowie Bohnenkeimlingen erwies sich als wirklich sehr schmackhaft und man schmeckte ihr absolut nicht an dass es sich hier um ein Fertiggericht handelte. Auch die Fleischstücke waren angenehm zart und schmackhaft. In der Summe ein Fertiggericht, das mir wirklich geschmeckt hat.

Natürlich wollen wir nicht vergessen, auch einen Blick auf die Nährwerte zu werfen:

Nährwerte:
  100g 350g
(Schale)
Brennwert: 287 kj
68 kcal
005 kj
238 kcal
Eiweiß: 5,1g 17,9g
Fett:
davon ges. Fettsäuren:
0,1g
0,03g
0,4g
0,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
11,1g
3,1g
38,9g
10,9g
Ballaststoffe: 1,0g 3,5g
Natrium: 0,4g 1,4g

Das entspricht gerade mal 6 WW ProPoints. Ein wirklich angenehm leichtes Gericht, das seine Attribute “fettarm” und “Wellness” scheinbar zu Recht trägt. Ich muss zugeben dass es nicht wirklich etwas für den großen Hunger ist, aber es kann durchaus noch als eine vollwertige Mahlzeit bezeichnet werden. Mir hat es auf jeden Fall sehr gute gemundet.

Meine Wertung: 3,0

Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce [20.09.2010]

Monday, September 20th, 2010

Der Asia-Bereich lockte heute unter anderem mit “Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce” oder “Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” – was durchaus interessant klang, aber irgendwie war mit heute nicht so danach, daher wandte ich meinen Hauptaugenmerk der europäischen Küche zu. Dort standen im Bereich Vitality zum Beispiel “Papardelle mit Blattspinat und Kren” auf der Karte, was Kalorientechnisch wahrscheinlich die beste Entscheidung gewesen wäre. Aber ich bin absolut kein Freund von Kren, also Meerrettich – daher sah ich mich weiter um. Das “Rinderhacksteak Mexico mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Pommes Frites” bei Globetrotter, welches ich übrigens hier schon mal versucht hatte, erschien mir wiederum kalorientechnisch zu heftig. Blieben also nur noch die traditionell-regionalen “Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce mit Spätzle“, die mich auch visuell etwas ansprachen – also fiel meine Wahl auf dieses Gericht.

Putenbruststreifen mit Spätzle / turkey breast stripes with spaetzle

Die Putenbruststreifen waren zwar angenehm zart, erwiesen sich aber als ganz leicht trocken. Ob hier die Reste des Putenbratens vom Freitag verarbeitet worden war? Dank der Rahmsauce, die man mit flachen Streifen Champignons verfeinert hatte, fiel das kaum ins Gewicht. Und die Spätzle, oder besser gesagt Knöpfle, passten meiner Meinung nach wunderbar als Sättigungsbeilage zu so einem Gericht. Einzig Gemüse vermisste ich ein wenig, ich hätte hier wohl doch meinem Impuls folgen und mich noch an Gemüsetheke bedienen sollen, doch von den Karottenscheiben, Blumenkohl und Rosenkohl die dort heute angeboten wurden wollte im ersten Moment nichts so recht zu Pute, Spätzle und Pilzen passen. Vielleicht wäre ich hier mit den Karotten noch am besten gefahren. Aber letztlich hat es auch ohne ganz gut geschmeckt.
Die Beliebtheit der einzelnen Gerichte bei der Allgemeinheit der Kantinengäste heute zu bestimmen fiel mir recht schwer. Ganz vorne dabei lagen aber eindeutig die Putenbruststreifen, die meiner Meinung nach noch ganz knapp vor den Asia-Gerichten den ersten Platz belegten. Auf Platz drei folgte das Rinderhacksteak und dann recht knapp danach das Papardelle-Spinat Gericht, dass sich ganz entgegen meiner Vermutung doch recht großer Beliebtheit zu erfreuen schien. Vielleicht kann ich ja doch irgendwann mal dazu durchringen, die Spinat-Kren-Kombination zu probieren – so schlecht kann es ja bei doch recht breiter Beliebtheit nicht sein.

Mein Abschlußurteil:
Putenbruststreifen in Pilzrahmsauce: ++
Spätzle: ++