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Putensteak in Honig-Pfeffersauce & Gnocchi [30.01.2015]

Friday, January 30th, 2015

Zuerst überlegte ich heute, ob ich mal wieder zum Gebackenen Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat greifen sollte, welches im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Aber auch das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Gnocchi bei Vitality übte einen gewissen Reiz aus, auch wenn man mal wieder die Sättigungsbeilage ausgetauscht hatte, denn hier sollte sich ursprünglich Kartoffelstampf mit Sellerie und Karotten mit serviert werden. Den Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region und die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen wiederum heute nicht in die nähere Auswahl. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass ich die Woche erst mit Kartoffelsalat begonnen hatte, die mich dazu bewog beim Putensteak zuzugreifen. Dazu nahm ich mir noch eine Mischung aus gedünsteten Broccoli und Blumenkohl von der Gemüsetheke sowie ein kleiner Becher Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Turkey steak with honey pepper sauce / Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Ohne die überaus leckeren Honig-Pfeffersauce, die Süße und Schärfe sehr gelungen kombinierte, wären die angebratenen Gnocchi und das dünne gebratene Putensteak eindeutig etwas zu trocken gewesen, aber in der vorliegenden Kombination ergab es ein doch recht schmackhaftes Gesamtgericht. Allerdings waren die Gnocchi, wahrscheinlich Reste von den Gnocchi mit Egerlingen, Austernpilzen und Spinat von gestern, qualitativ nicht hundertprozentig zufriedenstellend, daher muss ich hier einen kleinen Abzug in der Wertung vornehmen. Und auch die nur grob zerteilten Broccoli- und Blumenkohlröschen hatten schon bessere Zeiten erlebt, sie waren für meinen Geschmack etwas zu weich gedünstet und abgestanden. Absolut essbar, aber für volle Punktzahl reicht es auch hier nicht. Am schaumigen Walnussmousse mit seiner Garnitur aus Schokosauce, Physalis und Sternfrucht gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen. Insgesamt also ganz gut, aber verbesserungswürdig.
Als ich schließlich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erkannte ich schnell dass es mal wieder das Seelachsfilet mit Kartoffelsalat war, das den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte. Auf Platz zwei folgten das Putensteak, aber nur mit einen hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die ich somit auf Platz drei einordne. Auf Platz vier folgte schließlich der Apfelstrudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce; ++
Gnocchi: +
Blumenkohl- & Broccoli-Gemüse: ++
Walnuss-Mousse: ++

Putensteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Rahmkarotten [20.11.2014]

Thursday, November 20th, 2014

Zwar sah das heutige vegetarische Angebot im Bereich Vitality, ein Orientalischer Reis-Linsen-Eintopf mit Fladenbrot recht verlockend aus, aber ich hatte Appetit auf Fleisch und keine Lust auf Asiatisches wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce. Blieben also noch das Gebratene Putensteak mit Kräuterbutter, dazu Pommes Frites und Pariser Karotten in Rahm bei Tradition der Region der Region und Schweinegulasch mit Petersilienkartoffeln in der Sektion Globetrotter. Und da das Putensteak eindeutig verlockender aussah, griff ich nach kurzem Abwägen bei diesem Angebot zu und ergänzte es noch durch ein Becherchen Mandarinenquark auf dem heutigen Dessertangebot.

Turkey steak with herb butter, french fries & cream carrots / Putensteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Pariser Rahmkarotten

Die einzige Komponente bei der ich heute – mal wieder – bei der ich mal wieder etwas meckern muss sind die Pommes Frites, die zwar noch einigermaßen heiß, dafür aber wieder vollkommen frei von Salz waren. Zum Glück konnte man dem recht schnell mit dem bereit stehenden Salzstreuer Abhilfe schaffen, so dass ich auf einen Punktabzug verzichten kann. Zwar war die Menge der Kräuterbutter recht großzügig im Vergleich zur Größe des zarten und saftigen Putensteaks sehr großzügig bemessen, aber passte aber sehr gut zu dem mehr als ausreichend großen Stück Fleisch. Gemeinsam mit den Pariser Möhren, die in einer cremigen, dickflüssigen Sauce angemacht waren ergab sich ein sehr leckeres Mittagsgericht, mit dem ich überaus zufrieden sein konnte. Und auch der mild gesüßte Mandarinenquark mit zahlreichen Fruchtstücken gab es nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass sich das Putensteak auch hier großer Beliebtheit erfreute und sich so mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Schweinegulasch, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem sehr guten vierten Platz kam schließlich der vegetarische Reis-Linsen-Eintopf.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Rahmmöhren: ++
Pommes Frites: ++
Mandarinenquark: ++

Putensteak mit Vollkornreis & Champignonsauce [23.06.2014]

Monday, June 23rd, 2014

Die Gerichte an der Asia-Thai-Theke wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse sah zwar ganz gut aus, aber wie so häufig an Montagen war mir auch heute nicht danach. Die Spinat-Cannelloni (Italien) mit Bechamel Soße und mit Käse überbacken im Bereich Globetrotter, die in man wohl aufgrund der aktuell stattfindenden WM in Brasilien sogar frisch im Ofen überbackte und in kleinen Auflaufformen servierte, fand ich auch nicht so berauschend und ich hatte mich eigentlich schon die kurze Schlange für den Hackbraten mit Bratensauce, Bratkartoffeln und Karotten,der heute in der Sektion Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden war, eingereiht, als sich schließlich die Vernunft meldete und mich dazu bewog, letztlich doch beim Putensteak mit Vollkornreis und Champignonsauce zuzugreifen, das im Abschnitt Vitality zu finden war und mit 501kcal wohl eines der leichtesten Gerichte auf der heutigen Speisekarte war. Dazu nahm ich mir noch ein Schüsselchen Mischgemüse aus dem heutigen Gemüse-Angebot, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Putensteak in Champignonsauce / Turkey steak in mushroom sauce

Das angenehm große und zarte Steak aus Putenfleisch erwies sich schon mal als sehr gelungen und auch an der leicht cremigen Sauce mit zahlreichen Champignon-Scheiben gab es nichts auszusetzen. Doch leider war der Reis heute nicht nur ziemlich verklumpt, so als hätte man ihn zu lange gekocht, sondern auch noch total versalzen. Hätten sich nicht inzwischen Schlangen an allen Theken gebildet, wäre ich vielleicht sogar noch mal zurück gegangen und hätte mich beschwert – so nahm ich es aber verärgert hin und ließ einen großen Teil davon auf dem Teller zurück. Sehr ärgerlich. 🙁 Zumindest war das Mischgemüse aus orangen und gelben Möhren, gewürfelter Zucchini und Erbsen, das man mit einigen Kräutern versehen hatte, heute vollkommen in Ordnung.
Bei den anderen Gästen lag heute, ganz wie ich es erwartet hatte, natürlich der Hackbraten am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger zu sehen waren als das Putensteak auf dem dritten Platz. Die Spinat-Cannelloni folgten knapp dahinter auf Platz vier. Da ich nicht auf allen Putensteak-Tellern Reste vom Reis zu sehen war, bleibt zu hoffen dass ich heute einfach nur eine schlechte Ladung vom Reis erwischt habe. Ärgerlich ist es natürlich trotzdem.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: –
Gemüse-Mix: ++

Putensteak “Picatta” [14.05.2014]

Wednesday, May 14th, 2014

Obwohl mit einem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Reis in der Sektion Vitality auch am heutigen Mittwoch wieder ein akzeptables Fischgericht auf dem Speiseplan stand, war mir heute mal nicht so nach Fisch. Zuerst überlegte ich, beim Gang Gai Mai Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosnusssauce zuzugreifen, welches neben Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Aber auch das Putensteak “Picatta” mit Tomatensauce und Tagliatelle bei Globetrotter klang interessant, während ich die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region nicht so interessant fand. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Putensteak, das ich mir mit etwas gemischten Gemüse und einem kleinen Becher Straciatella-Mousse ergänzte.

Putensteak "Picatta" mit Tagliatelle / Turkey Steak with tagliatelle

Bei dem Steak “Picatta” handelte es sich um ein flaches, mit einer Panade aus Mehl und Ei ummanteltes Stück Putenfleisch – eine Zubereitung aus der italienischen Küche, die meines Wissens eigentlich als “Piccata” bezeichnet wird. Das Fleisch war zwar leicht trocken, aber soweit in Ordnung und sehr großzügig bemessen, allerdings war vor allem die Panade meiner Meinung nach etwas versalzen, was mich dazu bewog hier ein wenig in der Abschlusswertung abzuziehen. An der mild gewürzten, fruchtigen Tomatensauce gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie an den riesigen Portion an Bandnudeln, den Tagliatelle. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Broccoli, Blumenkohl, Schwarzwurzeln und Spargel erwies sich leider als bereits etwas abgekühlt, weswegen ich auch hier keine volle Punktzahl geben kann. Nachdem ich mit dem Hauptgericht fertig war, war ich schon ziemlich satt, daher erwies es sich als Vorteilhaft, dass ich heute nur zu einer sehr kleinen Portion des luftig-lockeren Straciatella-Mousses gewählt hatte. Insgesamt war das Menu also nicht perfekt, aber soweit in Ordnung.
Das Hoki-Filet wurde heute zwar recht häufig gewählt, aber für mehr als Platz vier reichte es heute dennoch nicht. Etwas häufiger sah ich die Asia-Gerichte auf den Tabletts der anderen Gäste, weswegen ihnen der dritte Platz gebührte. Platz zwei belegten die Käsespätzle und das Putensteak “Picatta” belegte schließlich Platz eins.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: +
Tomatensauce: ++
Tagliatelle: ++
Gemüsemischung: +
Straciatella-Mousse: ++

Putensteak in Hong-Pfeffersauce [11.04.2014]

Friday, April 11th, 2014

Wie die Woche schon mit einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, dem Chili con Carne, begann, so sollte sie auch mit einem Klassiker enden: dem von mir sehr geschätzten Steak von der Pute in Honig-Pfeffersoße mit Karotten-Selleriestampf und Karotten, das bei Vitality angeboten wurde. Gut, wenn man frühere Versionen mit dem heutigen Angebot vergleicht, dann fällt auf dass sonst keine zusätzlichen Möhren zum Gericht gehörten, aber diese Zugabe wertete ich eher als positive Entwicklung. Und auf Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich ebenso wenig große Lust wie auf die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerragout aus der Abteilung Tradition der Region. Einzig der Gedünstete Lachs mit Blattspinat in Weißwein-Senfsauce mit Rosmarin-Kartoffeln bei Globetrotter erweckte kurz mein Interesse, aber die kleinen, in Schale gekochten Kartoffeln sahen mir etwas matschig aus, daher entschied ich mich dagegen. Zum Putensteak gesellte sich schließlich noch ein kleines Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey steak in honey pepper sauce

Mein liebster Bestandteil an diesem Gerichte ist ja nicht etwa das Putensteak, sondern die Sättigungsbeilage in Form von Kartoffelbrei mit Knollensellerie und Möhren. Heute war der Kartoffelbrei zwar etwas dünner als bei früheren Versionen, wo sich tatsächlich noch kleine Kartoffelstücke darin fanden, aber geschmacklich gab es auch dieses Mal nichts daran auszusetzen – auch wenn die Vermutung nahe liegt dass man heute Kartoffelbrei-Pulver eingesetzt haben könne. Aber auch die süß-scharfe Honig-Pfeffersauce war ein wichtige Komponente, die einen großen Teil des geschmacklichen Gesamteindrucks ausmachte. Komplettiert wurde das heutige Hauptgericht schließlich durch das zarte und magere Stück Putensteaks, das zwar gerne etwas größer hätte sein können, aber von der Menge her gerade so ausreichte. Und auch am kleinen Becherchen wenig gesüßten Grießbreis mit seiner Schicht aus roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen gab es mal wieder absolut nichts auszusetzen.
Den ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten heute aber mal die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste zu sehen waren als der knapp dahinter platzierte Lachs mit Blattspinat. Aber der Abstand zum drittplatzierten Putensteak war nur minimal. Die Pfannkuchen mit Quark und Wildbeerragout belegten schließlich Platz vier, auch wenn sie wie so häufig bei den freitäglichen Süßspeisen, gerne als zusätzliches Dessert genutzt wurden.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelstampf mit Möhren und Sellerie: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Putensteak mit Erbsenreis, Kräutersauce & Broccoli [06.03.2014]

Thursday, March 6th, 2014

Nachdem ich heute keine Lust auf etwas süß-saures verspürte, ließ ich das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce, das neben dem Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde mal außen vor. Und obwohl sowohl das Rinderrahmgeschnetzelte mit Champignons und Spätzle im Abschnitt Tradition der Region sowie die Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert aus der Abteilung Globetrotter wirklich gut klangen, entschied ich mich letztlich dann doch für das Gebratene Putensteak mit Erbsenreis, Kräutersauce und Broccoli, welches bei den Vitality-Gerichten angeboten wurde. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot, das ich mir bei gerade mal 524kcal für das Hauptgericht meinte durchaus noch leisten zu können.

Putensteak mit Erbsenreis, Kräutersauce & Broccoli / Turkey steak with pea rice, herb sauce & broccoli

Eine sehr gute Wahl wie sich nach den ersten Bissen schnell herausstellte. Zu einem kleinen, aber absolut ausreichend großen Stück mageren, zarten und saftigen Putensteak fanden sich auch eine großzügige Portion Langkornreis mit knackigen Erbsen und eine kleinere Portion gedünsteten Broccoli auf dem Teller – alles garniert mit einer mild gewürzten, leicht cremigen Sauce. Eine einfache, aber sehr gelungene Zusammenstellung, an der ich absolut nichts aussetzen konnte. Und auch das cremig-luftige Vanille-Mousse lieferte keinen Grund zum meckern. Insgesamt also eine sehr gelungenes Mittagsmahl.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute wohl die Spinat-Ricottalasagne war, die den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdiente – und das obwohl kein Fleisch darin zu finden war. Ungewöhnlich für ein vegetarisches Angebot, aber hier war wahrscheinlich auch die Bechamelsauce nicht ganz Unschuldig am Erfolg. Platz zwei belegten die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich schließlich das Rindergeschnetzelte mit Spätzle und das Putensteak mit Broccoli – bei diesen beiden Gerichten konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Gebratenes Putensteak: ++
Kräutersauce: ++
Broccoli: ++
Erbsenreis: ++
Vanillemousse: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [17.01.2014]

Friday, January 17th, 2014

Auch wenn der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region mir eher als Nachtisch denn als Hauptspeise geeignet schien, so bot die regulär-westliche Küche unseres Betriebsrestaurants heute gleich zwei Gerichte an, die mein Interesse weckten. Zum einen war dies das Putensteak in Honig-Pfeffersauce, dazu Sellerie-Möhren-Kartoffelstampf bei Vitality, zum anderen die Lachswürfel in Spinat-Sahnesauce und Butternudeln bei Globetrotter. Da mich die Gebackene Ananas und Banane sowie das Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer an der Asia-Thai-Theke im Gegenzug nicht so begeisterten, kamen nur diese beiden Gerichte in die nähere Auswahl und die Wahl fiel schließlich auf das Putensteak, mit dem ich ja bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte. Obwohl in der Sättigungsbeilage bereits Gemüse enthalten waren, ergänzte ich das Gericht noch durch einige Rahmmöhrchen aus dem heutigen Gemüse-Angebot, außerdem fand noch ein Becherchen Waldbeerenquark von der Desserttheke einen Platz auf meinem Tablett.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce mit Sellerie-Karotten-Kartoffelstampf / Turkey steak with honey pepper sauce & mashed potatoes with carrots & celeriac

Betrachtete man das wirklich überaus groß geratene Putensteak und die große Menge an Kartoffelstampf konnte man gar nicht so recht glauben, dass dieses Gericht mit gerade mal 505kcal ausgezeichnet war. Dabei erwies sich das gebratene Putensteak als angenehm mager und nicht zu trocken, obwohl natürlich die süß-würzige Honig-Pfeffersauce, in der sich auch einige grob gewürfelte, milde Zwiebeln befanden, da problemlos hätte Abhilfe schaffen können. Und auch das grobe, sehr gehaltvolle Kartoffelpüree mit seiner darunter gemischten Stücken von Möhren und Knollensellerie ließ keinerlei Wünsche offen. Dazu noch die in Rahmsauce angemachten Möhrenscheibchen, an denen ich ebenfalls keinerlei Kritik anbringen konnte, komplettierten schließlich dieses wirklich sehr gelungene Mittagsmahl, das ich mir dem angenehm cremigen, mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Waldbeerenquark abschloss. Das Putensteak in Honig-Pfeffersauce ist einfach immer wieder eine gute Wahl.
Zuerst sah es auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sehr gut für das Putensteak aus, aber nach einiger Zeit änderte sich die Tendenz der anderen Essenden dann doch mehr hin zu dem Nudelgericht mit seinen Lachswürfeln in Spinat-Sahnesauce, die schließlich mit knappen Vorsprung das Rennen um den heutigen Platz eins für sich entscheiden konnten und das Putensteak in Honig-Pfeffersauce auf einen guten zweiten Platz verwiesen. Auf Platz drei folgten dann die Asia-Gerichte, die sich aber ebenfalls nur mit einem kleinen Vorsprung gegen den heute ebenfalls recht beliebten Kaiserschmarrn behaupten konnten, welcher somit Platz vier belegte.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Sellerie-Karotten-Kartoffelstampf: ++
Waldbeerenquark: ++

Haidhauser Burger im Haidhauser Augustiner

Tuesday, April 9th, 2013

Heute Abend verschlug es uns in das Haidhauser Augustiner in Münchens schönen Stadtteil Au-Haidhausen in der Wörthstraße, Ecke Breisacher Straße am Bordeauxplatz nahe des Ostbahnhofes.

Haidhauser Augustiner - München


Größere Kartenansicht

Das große, rustikal eingerichtete Gasthaus bietet abgesehen von alkoholhaltigen und alkoholfreien Getränken auch eine umfangreiche Speisekarte, deren Angebot von Salaten über vegetarische und fleischhaltige Gerichte aus Ofen, Pfanne und Grill über verschiedene Frühstücks- und Mittagsangebote bis hin zu Brotzeiten (also Abendbrot) und schließlich Burgern geht. Aus diesem Angebot stach vor allem der Straußen-Burger hervor, der mit BBQ-Sauce und weiterer Garnitur im Sesambrötchen sowie Pommes Frites zwar mit 12,90 Euro der teuerste war, aber das wäre es mir wert gewesen. Leider teilte man mir bei der Bestellung mit, das dies leider das einzige Gericht auf der Karte wäre, was aktuell nicht verfügbar wäre. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Also schwenkte ich auf den sogenannten Haidhauser Burger um, der mit gegrillter Putenbrust sowie Tomaten und Käse, feiner Limetten-Curry-Mayonnaise im Sesambrötchen gemeinsam mit Pommes, Ketchup und Mayonnaise kommen sollte – das ganze für 9,90 Euro.
Obwohl es aufgrund des bevorstehenden Spiels der Champions-League, wo der BvB gegen Malaga, das hier auf Großbildleinwand übertragen wurde, brechend voll war, wurden wir sowohl was Speisen als auch Getränke anging angenehm schnell und aufmerksam bedient – großes Lob an dieser Stelle an die Service-Crew, wir waren sehr zufrieden. So hatte ich nach etwa 10 bis 15 Minuten mein bestelltes Gericht vor mir.

Haidhauser Burger - Augustiner

Zwar hatte man das Schälchen mit der Mayonaise offenbar vergessen, darüber konnte ich aber hinweg sehen, da ich ausschließlich Ketchup zu Pommes Frites bevorzuge. Neben den angenehm knusprigen, heißen und gut gewürzten Pommes Frites fand sich ein angenehm großer Burger auf dem Teller, zwischen dessen beiden Brötchenhälften sich auf einigen Salatblättern mehr als ausreichend großes, gegrilltes Stück recht saftiger und zarter Putenbrust, die man mit einigen angedünsteten Zwiebelringen, Tomaten und Gurkenscheiben und der gelben, fruchtig-würzigen Curry-Limetten Mayonaise garniert hatte.

Haidhauser Burger - open

Haidhauser Burger - Querschnitt

Ich war mit der Zusammenstellung sowohl was Qualität und Geschmack als auch die Menge anging sehr zufrieden. Kein sehr leichtes, aber doch überaus schmackhaftes und reichhaltiges Abendbrot.
Insgesamt kann ich dem Haidhauser Augustiner nach dem dort verlebten Abend wirklich meine Empfehlung aussprechen. Sowohl was die Preise als auch den Service angeht eine weiteres Münchner Gasthaus, das einen Besuch wert ist. Wenn man sich nicht so sehr für Fußball interessiert, sollte man sich aber nicht gerade Tag auswählen, an dem ein solches Spiel übertragen wird. 😉