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Linsensuppeneintopf mit Puten-Wiener & Bauernbrot [17.12.2019]

Dienstag, Dezember 17th, 2019

Heute stand mal wieder die berühmt-berüchtigte Currywurst mit Curryketchup + 3 Beilagen im Abschnitt Daily auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants und ich war auch zuerst geneigt hier zuzugreifen, auch wenn ich den Preis von 6,30 Euro weiterhin für übertrieben halte. Doch als ich mir die anderen Speisen am großen Bildschirm am Eingang ansah, fiel mir auch sofort der Linsensuppeneintopf mit Puten-Wiener und Bauernbrot bei Daily ins Auge, den ich schon als günstigere Alternative auserkoren hatte und der wirklich nicht schlecht aussah. Die Penne mit Blattspinat und Meerrettich bei Veggie wären auf jeden Fall nichts für mich gewesen, da ich ja keinen Merrettich mag. Die Gebratenen Mie-Nudeln mit Thaigemüse oder der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce von der Asia-Wok-Theke wären vielleicht auch noch gegangen. Kurz stand ich in der Schlange für die Currywurst, doch dann besann ich mich doch eines besseren und wählte den deutlich kalorienärmeren Linseneintopf.

Lentil stew with turkey sausages & farmers bread / Linsensuppeneintopf mit Putenwienern & Bauernbrot

Das Bauernbrot erwies sich heute leider als eine kleine Katastrophe, denn es war an der frischen Luft trocken und hart geworden, so dass fast nur noch mit viel Eintopf garniert genießen konnte, wenn überhaupt. Der Linseneintopf selbst erwies sich aber als sehr gut gelungen und war mit reichliche Suppengrün in Form von Lauch, Möhren und Sellerie sowie einigen Kartoffelstückchen verfeinert. Persönlich hätte ich ihn vielleicht noch einen winzigen Deut säuerlicher gemacht, vielleicht mit einem Schuss Essig, aber das ist natürlich Geschmackssache. Und auch an den Putenwienern gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen, sie eigneten sich wunderbar als Fleischeinlage für den Eintopf. Für die kalte Jahreszeit genau das richtige – schade dass das Bauernbrot den Genuss etwas gemindert hat.
Wie nicht anders erwartet lag die Currywurst heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich ganz vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Danach kam lange nichts bevor sich schließlich der Linsensuppeneintopf auf Platz zwei einfand. Die Asia-Gerichte sah ich auf dem dritten Platz und die vegetarischen Penne mit Blattspinat und Kren schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: ++
Puten-Wiener: ++
Bauernbrot: –

Erbsensuppe mit Putenwiener [26.11.2019]

Dienstag, November 26th, 2019

Als ich einen Blick auf die Tageskarte unsere Betriebsrestaurants warf, war es gleich mein erster Gedanke die Erbsensuppe mit Putenwiener und Bauernbrot aus dem Abschnitt Vital wohl das richtige für mich sei. Obwohl die Spinat Riccotalasagne mit Bechamel und Tomatensoße gratiniert bei Veggie auch nicht schlecht klang und auch das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck + 3 Beilagen bei Daily, das mit BBQ-Sauce und Country Potatoes serviert wurde, ebenfalls seinen gewissen Reiz besaß. Zumal ich nichts gefrühstückt hatte. Selbst mit den Gebratenen Mie-Nudeln oder dem Gebratenen Tintenfisch mit Thaigemüse in Austernsoße von der Asia-Thai-Theke hätte ich leben können. Als ich den zuerst gewählte Erbsensuppe aber auf dem großen Bildschirm am Eingang sah war ich zuerst etwas enttäuscht, den sie sah sehr dünn aus, nicht mit ganzen Erbsen wie ich es mit gewünscht hätte – deswegen hieß es aber wahrscheinlich auch nur „suppe“ und nicht „suppeneintopf“ – außerdem hatte man das Bauernbrot durch schnöde Brötchen ersetzt. Dabei hatte ich mich auf frisches Bauernbrot mit knuspriger Kruste gefreut. Daher reihte ich mich zuerst in die kleine Schlange vor der Rinderhacksteak-Theke ein, doch was ich dort sah begeisterte mich auch nicht sonderlich, vor allem die Country Potatoes sahen etwas zu knusprig aus. So kam es dazu dass ich mich doch noch einmal umentschied und mich in die kurze Schlange vor der anderen Theke einreihte, wo ich mir nun doch eine Portion der Erbsensuppe holte – natürlich mit Brötchen.

Pea soup with turkey wiener / Erbsensuppe mit Putenwiener

Obwohl die Brötchen offen in einem Korb an der Theke gelegen hatten, erwies es sich als wunderbar frisch und sehr knusprig, was sie als Ersatz für das Bauernbrot schon mal besser machte als ich vermutet hatte. Und auch die Suppe, in der leider nur einige Kartoffelwürfel den Angriff des Purierstabs überlebt hatten, erwies sich als durchaus schmackhaft. Wenn ich so etwas koche und dann püriere, entnehme ich immer einige feste Bestandteile und lege sie bei Seite bevor ich mit dem Pürierstab hinein gehe. Dann kann ich sie hinterher wieder hinzufügen und die Suppe bzw. der Eintopf hat etwas mehr Biss. Darauf hatte man hier leider verzichtet – dass noch einige größere Kartoffelstücke darin zu finden war, war wohl eher Zufall. Geschmacklich war sie wie gesagt in Ordnung, auch wenn ich persönlich sie noch etwas kräftiger gewürzt hätte. Vielleicht mit etwas Liebstöckel, dem berühmten Maggi-Kraut. Oder eben Maggi selbst. 😉 Leider gab es letzteres nicht am Tisch, nur das übliche Salz und Pfeffer, aber das half hier wenig. Die Putenwiener erwiesen sich zwar als leicht wässerig, bildeten aber dennoch eine willkommene Fleischeinlage in der Suppe. Insgesamt also besser als ich erwartet hatte, aber dennoch noch verbesserungswürdig. Wobei ich meinen Geschmack natürlich nicht als Maß aller Dinge sehen sollte, vielleicht mag es das Gros der Gäste ja doch lieber mild?!
Wie dem auch sei: Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala spielte die Erbsensuppe nur eine untergeordnete Rolle. Den ersten Platz belegte natürlich das Rinderhacksteak, gefolgt von der Spinat-Ricotta-Lasagne aus Platz zwei, die ich meinte noch ein klein wenig häufiger gesehen zu haben als die Erbsensuppe, die somit nur den dritten Platz belegte. Die Asia-Gerichte erreichten somit nur einen guten dritten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppe: ++
Putenwiener: +
Brötchen: ++