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Gefüllter Putenrollbraten in Champignonrahmsauce mit Kroketten [11.06.2015]

Thursday, June 11th, 2015

Hätte ich heute nicht mal wieder Lust auf Fleisch verspürt, wäre bestimmt das Tellerrösti mit Ratatouille gratiniert und Sauce Hollandaise bei Vitality auf meinem Tablett gelandet. Daher kam auch das Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce von der Asia-Thai-Theke natürlich nicht in die nähere Wahl, während das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce durchaus verlockend aussah. Und auch die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region besaß ihren gewissen Reiz, war mir aber dann doch zu kalorienreich. Letztlich erschien mir aber dann doch der Gefüllte Putenrollbraten in Champignonrahmsauce mit Kroketten aus der Sektion Globetrotter als die beste Wahl für heute. Dabei spielte wohl auch die Tatsache eine Rolle, dass das Stück Braten heute angenehm groß geraten war. Dazu gesellte sich noch ein Schale gemischtes Gemüse von der Gemüsetheke und ein kleiner Becher Waldbeerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Stuffed rolled turkey roast with mushroom cream sauce & croquettes / Gefüllter Putenrollbraten mit Champignonrahmsauce & Kroketten

Die Scheibe Putenrollbraten, in deren Mitte sich eine Mischung aus würzigen Putenhack, Broccoli- und Möhrenstückchen befand, war nicht nur mindestens so dick wie ein Männerdaumen, das Putenfleisch war auch angenehm zart und weitgehend saftig. Gemeinsam mit der mild gewürzten, cremigen und mit zahlreichen Champignonstücken versetzte Sauce und den knusprigen Kroketten ein sehr leckeres Hauptgericht, an dem es aus meiner Sicht nichts auszusetzen gab. Beim Gemüse, das ich aus verschiedenen Schalen der Gemüsetheke aus Blumenkohl, Broccoli sowie einer Mischung aus grünen Bohnen und Möhren, musste ich aber einige Abstriche hinnehmen, denn die einzelnen Komponenten waren teilweise schon sehr stark abgekühlt. Zwar war es immerhin noch knackig und nicht zerkocht, aber volle Punktzahl kann ich da leider geben. Am fruchtig-cremigen Waldbeerenquark samt seiner Garnitur aus Stücken von Wassermelone und Pflaume, einem Klecks Sahne, etwas Erdbeersauce und schließlich noch Schokostreuseln gab es aber schließlich nichts zu meckern.
Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass es heute natürlich wieder die Currywurst mit Pommes Frites war, die sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des Tages sichern konnte. Der Putenrollbraten folgte auf Platz zwei, die Asia-Gerichte ergatterten den dritten Platz und das Ratatouille folgte schließlich auf Platz vier. Das war aber bei einer solchen Angebotszusammenstellung auch kaum anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Champignonrahmsauce: ++
Kroketten: ++
Gemüse-Mix: +
Waldbeerenquark: ++

Cordon Bleu vom Huhn mit Pommes Frites [21.05.2015]

Thursday, May 21st, 2015

Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant war mal wieder nur mittelmäßig. Zwar sahen die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality dieses Mal wirklich gut aus und auch die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomatensauce und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate bei Globetrotter bei Globetrotter hatte seinen Reiz, wenn beides auch nichts wirklich besonders war. Da der frisch zubereitete Crêpe aus dem dieswöchtentlichen Special auch wieder “nur” süß serviert wurde, war ich zuerst dazu geneigt, beim Gebratenen Tintenfisch mit frischem Gemüse in Erdnußsauce zuzugreifen, das neben Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art auf der Speisekarte der Asia-Thai-Theke stand. Doch dann entschied ich mich doch noch, heute mal etwas zu “sündigen” und griff zum Cordon Bleu vom Huhn mit Zitronenecke und Pommes Frites aus der Abteilung Tradition der Region zu. Dazu gesellte sich noch eine Portion Ketchup, etwas gemischtes Gemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Erdbeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Cordon Bleu & Pommes Frites

Obwohl ich mal wieder das Pech hatte, genau dann an die Theke zu kommen als die Pommes Frites in der Schale fast alle waren, erwiesen sich diese nicht nur als angenehm heiß und knusprig, sondern waren auch ausreichend gesalzen. Hier gab es also schon mal nichts zu meckern. Das in Panade gebackene Cordon bleu aus zwei dicken Stücken saftigen Geflügels mit je einer Scheibe Kochschinken und leicht würzigem Käse in der Mitte war zwar ebenfalls in Ordnung, aber irgend wie fehlte ihm doch der gewisse Pep. Hier hätte man mit etwas mehr Würze noch deutlich mehr draus machen können – daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Und auch beim Gemüse, das aus gedünstetem Broccoliröschen, Zucchinischeiben, Spargel sowie gelben und orangen Möhren zusammengestellt worden war, muss ich einen kleinen Abzug vornehmen, denn viel davon war leicht zerkocht und bereits etwas abgestanden. Essbar, aber halt nicht mehr so ganz frisch. Zum Glück gab es am mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Erdbeerquark, der mit einer großzügigen Portion Schokosauce, Kiwi und Erbeere garniert war, aber nichts relevantes mehr zu meckern. Darüber dass die Schokosauce für meinen Geschmack etwas zu süß war, sehe ich mal großzügig hinweg.
Natürlich lag auch bei den anderen Gästen das Cordon Bleu mit Pommes Frites heute mit großem Abstand vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so uneingeschränkt den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Die mexikanischen Chili-Linsen belegten schließlich Platz vier und der süße Crêpe kam nur auf den fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: ++
Gemüse-Mix: +
Erdbeerquark: ++

Frischer Spargel mit Rinderlendensteak, Kartoffeln & Sauce Bernaise [07.05.2015]

Thursday, May 7th, 2015

Heute war nun der dritte und leider letzte Tag des dieswöchigen Spargel-Specials in unserem Betriebsrestaurant. Und mit Frischem Spargel mit Rinderlendensteak vom Grill, dazu frische Kartoffeln und Sauce Bernaise stand im Bereich Globetrotter auch heute ein überaus verlockendes Angebot auf der Karte. Einzig das Zusatzangebot in Form einer Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree und vielleicht noch der Gebratene Tintenfisch mit frischem Gemüse in Erdnußsauce, der neben Ko Lo Hain Zai – Herzhaft gebratenes Chinegmüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde waren zumindest ansatzweise dazu geeignet, mich heute noch vom deutlich teureren Spargelgericht abzubringen. Das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality oder die Spaghetti all arrabiatta mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter reizten mich heute absolut nicht. Letztlich blieb ich aber beim Rindersteak mit Spargel, das ich mir noch durch einen selbst zusammengestellten Salat mit italienischem Dressing von der Salattheke und einem Becherchen Pfirsichquark aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Asaparagus with beef sirloin steak, potatoes & bernaise sauce / Spargel mit Rinderlendensteak, Kartoffel & Sauce Bernaise

Bei den Kartoffeln schien man heute etwas gegeizt zu haben, denn es fanden sich deutlich weniger als sonst auf dem Teller. Aber sie waren zumindest nicht zu weich gekocht wie Dienstag und die Mindermenge wurde durch die große Menge an Spargel auf jeden Fall wett gemacht. Dieser wiederum war, abgesehen von einer Stange, die sich als etwas faseriger heraus stellte, ebenfalls von guter Qualität und sehr schmackhaft. Dazu passte natürlich gut die cremige, würzige und schön dickflüssige Sauce Bernaise. Das Highlight des Hauptgerichtes war aber ganz eindeutig das Rinderlendensteak, das nicht nur von außen sehr gelungen gewürzt, sondern auch fast perfekt gebraten war, denn das innerste war noch leicht rosa und unglaublich saftig und zart. Der etwas höhere Preis war also alleine aufgrund dieses qualitativ sehr hochwertigen Stücks Fleisch durchaus gerechtfertigt. Zum Rindersteak mit Spargel passte aber auch sehr gut die kleine Schüssel, die ich mir mit einer Mischung aus in Julienne-Form geschnittener roter Beete, Möhren, Kohlrabi sowie einigen Kidneybohnen von der Salattheke gefüllt und wie bereits erwähnt mit einem italienischen Dressing garniert hatte. Und auch am mit zahlreichen Fruchtstücken vermischte und mit Erdbeermarmelade und Obst garnierte Pfirsichquark ließ nichts zu wünschen übrig.
Auf der Allgemeinen Beliebheitsskala lieferten sich das Fleischpflanzerl, das ja ursprünglich gar nicht auf der Speisekarte gestanden hatte, und das Rinderlendensteak mit Spargel heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und ich meinte erkennen zu können, dass sich das Steak knapp durchsetzen und die große Frikadelle somit auf Platz zwei verweisen konnte. Auf dem dritten Platz folgten, unerwarteterweise, die Spaghetti arrabiata, die ich meine noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die somit viertplatzierten Asia-Gerichte. Aber der Abstand war auch hier sehr gering. Nur dass das vegetarische Ofengemüse es nur den fünften Platz schaffte konnte ich ohne jeden Zweifel feststellen – und das obwohl es heute eigentlich sehr gut ausgesehen hatte. Das hatte ich schon schlechter erlebt.

Mein Abschlußurteil:
Rinderlendensteak: ++
Spargel: ++
Sauce Bernaise: ++
Kartoffeln: ++
Salatmischung: ++
Pfirsichquark: ++

Rigatoni-Quark-Gratin mit italienischer Mortadella – das Rezept

Saturday, April 18th, 2015

Das Gericht das ich heute vorstellen möchte, zeigt sehr anschaulich wie man mit wenig Aufwand und einfachen Zutaten in relativ kurzer Zeit ein überaus leckeres Auflaufgericht zaubern kann. Zusätzlich reizte mich bei diesem Rezept auch die Zubereitung mit Quark, die ich in dieser Form bisher noch nie in der Praxis angewandt hatte und das sich als sehr gelungen heraus stellen sollte. Das wichtigste ist aber, dass man für die Zubereitung zu echter italienische Mortadella am Stück von der Wursttheke greift, und nicht zu diesem vorgeschnittenen und abgepackten Zeug, das man unter dem Namen Mortadella im Kühlregal erhält. Denn sie ist ein wichtiger Geschmacksträger bei diesem Rezept und hier sollte man nicht sparen. Beachtet man dies, erhält man mit wenig Zeitaufwand ein überaus leckeres Auflaufgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

300g italienische Mortadella
01 - Zutat italienische Mortadella / Ingredient italian mortadella polony

500g Rigatoni
02 - Zutat Rigatoni / Ingredient rigatoni

500g Magerquark
03 - Zutat Magerquark / Ingredient lowfat curd

1 Bund Schnittlauch
04 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

1 Teelöffel Thymian
05 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

1 Teelöffel Oregano
06 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

250ml Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum Ausfetten der Auflaufform

Beginnen wir also damit, einen Topf mit Wasser zum kochen der Nudeln aufzusetzen.
08 - Topf mit Wasser für Nudeln aufsetzen / Bring water for noodles to a boil

Während das Wasser sich erhitzt, würfeln wir die Mortadella – ich hatte eine Sorte mit Pistazien gewählt –
09 - Mortadella würfeln / Dice mortadella polony

waschen den Bund Schnittlauch, schütteln ihn trocken
10 - Schnittlauch waschen / Wash chives

und schneiden ihn in feine Röllchen.
11 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

Sobald das Wasser kocht, geben wir eineinhalb bis zwei Teelöffel Salz hinein,
12 - Wasser salzen / Salt water

geben die Rigatoni ins Wasser
13 - Rigatoni hinzufuegen / Add rigatoni

und kochen sie gemäß Anleitung auf der Packung bis sie schön al dente sind. Bei mir dauerte das elf Minuten.
14 - Rigatoni kochen / Cook rigatoni

Anschließend gießen wir sie in ein Sieb ab und lassen sie einige Minuten abtropfen. Außerdem beginnen wir damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen.
15 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Dann geben wir sie zurück in den Topf, geben den Quark dazu,
16 - Quark zu Nudeln geben / Add curd to noodles

würzen alles mit den Teelöffeln Oregano und Thymian,
17 - Oregano & Thymian addieren / Add oregano & thyme

geben die gewürfelte Mortadella ebenfalls in den Topf
18 - Mortadella dazu geben / Add mortadella (polony)

und vermischen alles gründlich miteinander
19 - Gründlich vermischen / Mix well

wobei wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
20 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Zum Schluss heben wir noch die Schnittlauch-Röllchen unter, wobei wir uns aber einen kleinen Rest zum garnieren aufheben.
21 - Schnittlauch unterheben / Stir in chives

Nachdem wir dann eine Auflaufform ausgefettet haben,
22 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

geben wir die Rigatoni-Quark-Mischung hinein, streichen sie etwas glatt (damit nichts anbrennt)
23 - Nudeln einfüllen & glätten / Put in & flatten noodles

und übergießen alles gleichmäßig mit der Sahne.
24 - Mit Sahne übergießen / Drain cream

Sobald der Ofen dann vorgeheizt ist, schieben wir die Auflaufform hinein und backen unser Gratin für 20-30 Minuten auf der mittleren Schiene.
25 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend können wir alles wieder entnehmen
26 - Rigatoni curd gratin - Finished baking / Rigatoni-Quark-Gratin - Fertig gebacken

und unser Rigatoni-Quark-Gratin mit dem restlichen Schnittlauch garniert servieren und genießen.
27 - Rigatoni curd gratin - Served / Rigatoni-Quark-Gratin - Serviert

Meine Befürchtung dass das Gericht geschmacklich zu lasch werden würde, erwies sich glücklicherweise bereits nach den ersten Bissen als unbegründet. Der Quark hatte sich mit den Gewürzen, den Kräutern und wohl aus den Ausdünstungen der Mortadella-Würfel zu einer sehr leckeren Sauce verbunden, die den Nudeln genau das richtige Aroma gaben. Ich hatte ja noch mit dem Gedanken gespielt, das Gericht zusätzlich noch mit Käse zu überbacken, war aber letztlich froh mich dagegen entschieden zu haben, denn die Geschmackskombination war so wie sie war genau richtig geraten und wäre durch überflüssigen Käse womöglich noch gestört worden.

28 - Rigatoni curd gratin - Side view / Rigatoni-Quark-Gratin - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluß, wie üblich, noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Rezeptes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei etwa 3200kcal, aufgeteilt auf viert Portionen haben wir also bei deftigen 800kcal. Dabei sind die Hauptquelle für diesen hohen Wert die Rigatoni, die alleine schon mit 1800kcal zu Buche schlagen. Daran lässt sich aber wenig ändern, daher könnte man höchstens noch überlegen die italienische Mortadella durch eine leichtere Geflügel-Variante zu ersetzen und die Hälfte der Sahne durch Milch. Dadurch lassen sich noch mal 250kcal einsparen, womit wir bei 738kcal pro Portion liegen würden. Mehr würde ich aber nicht verändern, denn sonst würde glaube ich der leckere Geschmack dieser Zubereitung zu sehr darunter leiden.

Guten Appetit

Gedünstetes Seelachsfilet in Weißweinsauce mit Bohnenreis [08.04.2015]

Wednesday, April 8th, 2015

Zwar stand heute mal wieder Chili con Carne mit saurer Sahne und Baguette im Bereich Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants – eigentlich ein Gericht welches ich sehr gerne esse. Aber da es sich inzwischen eingebürgert hat, dass man es nur noch in Mini-Auflaufformen in Kinderportionsgröße wie hier und nicht mehr in normal großen Tellern wie hier zu servieren und die Zubereitung außerdem auch deutlich dünner und eher von suppenmäßiger Konsistenz zu sein schien, entschied ich mich gegen dieses Gericht. Und das obwohl ich Chili con Carne ja eigentlich schätze. Das Holzfällersteak mit Bratkartoffeln und Rotweinjus bei Tradition der Region schien mir im ersten Moment eine gute Alternative, während die Asia-Gerichte wie Nasi Goreng – Gebratener Gorenreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Pad Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce reizten mich dafür weniger. Letztlich entschied ich mich aber dann doch für das für Mittwoch übliche Fischgerichte, das heute durch Seelachsfilet aus dem Cajundunst mit Bohnenreis und Weißweinsauce, das im Bereich Vitality angeboten wurde und das mit 502kcal pro Portion auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Pariser Möhren von der Gemüsetheke und ein Becher Obstquark aus dem heutigen Dessertangebot.

Poached coalfish with white wine sauce & bean rice / Gedünsteter Seelachs mit Weißweinsauce & Bohnenreis

Das Verhältnis zwischen viel lockerem Bohnenreis zu relativ wenig milder Weißweinsauce und einem ebenfalls relativ kleinen Stück zarten, saftigen und grätenfreien Seelachsfilets war zwar nicht optimal, aber die Komponenten im einzelnen waren sowohl ausreichend warm als auch von guter Qualität, so dass ich hier überall volle Punktzahl geben kann. Und auch die runden Möhren merkte man so gut wie nicht an dass sie bereits etwas unter der Wärmelampe der Gemüsetheke zugebracht hatte, denn auch sie waren heiß, besaßen noch ein wenig Biss und waren außerdem mit einer leichten Knoblauchnote versehen, die gut in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Da es schließlich auch am mit zahlreichen Stückchen von Apfel und Birne versehenen Fruchtquark samt seiner Garnitur aus Caramelcreme und Melonenscheibe nichts auszusetzen gab, konnte ich mit meiner Wahl auch heute mal wieder sehr zufrieden sein.
Ganz wie erwartet lag auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich das Holzfällersteak mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz. Um den zweiten Platz lieferten sie Chili con Carne und die Asia-Gerichte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich meinte so erkennen, dass das Chili dieses Rennen – trotz seiner verkleinerten Portion und der dünneren Konsistenz – für sich entscheiden konnte und die Wokgerichte somit auf den dritten Platz verwies. Auf einem guten Platz vier folgte schließlich der Seelachs mit Bohnenreis.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bohnenreis: ++
Pariser Möhren: ++
Obstquark: ++