Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Djuvecreis & Ajvar [02.02.2014]

Nachdem mich die Rindergulaschsuppe mit Paprikastreifen und Kartoffelwürfeln, dazu Baguette bei Tradition der Region sowie die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindlfeisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse heute nicht so sehr ansprachen, fiel mein Blick erst mal auf das heutige Vitality-Angebot, einen Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip und Ratatouille, den ich in dieser oder ähnlicher Form mit geschmorten Gurken ja hier, hier oder hier schon mal probiert hatte. Aber ich verspürte dann doch Lust auf etwas mit Fleisch und daher kamen mir die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Djuvecreis und Ajvar bei Globetrotter gerade Recht. Ich habe schon länger kein Ajvar, eine scharf-fruchtiges Paprikamus das ich auch schon selbst in Rezepten wie dem Paprika-Ajvar-Quiche oder der Kartoffel-Hack-Pizza mit Ajvar & Frischkäse verwendet hatte, gegessen, daher war es wirklich mal wieder an der Zeit. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Erbsen & Möhren aus dem heutigen Gemüseangebot und ein kleiner Becher Ananas-Quark von der Dessert-Theke.

Cevapcici with fresh onion, tomato rice & ajvar / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Djuvecreis & Ajvar

Zwar erwies sich das Ajvar nur als eine milde, nicht sonderlich scharfe Sorte, aber dafür war es um so fruchtiger und in mehr als genügend großer Menge serviert worden. Einen Teil davon vermengte ich mit dem leicht tomatigen, sehr lockeren Djuvec-Reis, den Rest verwendete ich um die heute leider etwas “elastischen” und nicht mehr ganz heißen sechs Cevapicici damit zu garnieren. Da sie aber geschmacklich dennoch absolut in Ordnung waren, sehe ich da mal von einem Punktabzug ab. Dazu passten wunderbar die frischen und knackigen Zwiebelringe. Das Gemüse aus knackigen Erbsen und Möhrenscheiben erwies sich heute mal als angenehm frisch und man merkte ihm wirklich nicht an, dass es schon einige Zeit in einer Warmhaltetheke gestanden hatte – hier kann ich auch nur volle Punktzahl geben. Abgeschlossen wurde das Mittagsmahl schließlich mit einem kleinen Becher nicht zu süßen Ananasquarks, in dem sich zahlreiche große Fruchtstücke fanden. Insgesamt also eine gute Wahl, ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Cevapcici heute mit einem deutlichen Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf einem guten zweiten Platz folgte die Rindergulaschsuppe, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und der vegetarische Gemüsestrudel belegte mit nur geringem Abstand dazu schließlich Platz vier. Hier heute also keine Überraschungen, denn bei einer solchen Speisekarte hatte ich auch mit keinem anderen Ergebnis gerechnet.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Erbsen & Möhren: ++
Ananasquark: ++

Gebackenes Schweinekotelett mit Kartoffel-Gurkensalat [26.01.2015]

Mein erster Blick galt heute der Arabischen Reisgemüsepfanne “Makluba”, die im Bereich Vitality auf der Speisekarte stand und meines Wissens nach heute Premiere bei uns hatte. Ich hatte mich vorher informiert und herausgefunden, dass der Begriff “Makluba” so viel wie “umgekehrt” oder “umgestülpt” bedeutet. Der Name kommt daher, dass man Gemüse, Reis und Lamm- oder Geflügelfleisch in einem Topf gart und diesen am Ende umstülpt, so dass eine Art Reistorte entsteht, die man z.B. noch mit Pinienkernen garniert. Davon war die Version die man unserem Betriebsrestaurant anbot leider weit entfernt, auch wenn man es noch mit etwas Sour Cream oder ähnlichem versehen hatte. Wäre noch Fleisch dabei gewesen, hätte ich es mir vielleicht anders überlegt, aber so entschied ich mich doch dazu, mich anderweitig umzusehen. Vielleicht ein anderes mal. Die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse sprachen mir ebenso wenig an wie die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter. Also griff ich zum Gebackenen Schweinekotelett mit Kartoffel-Gurkensalat aus der Abteilung Tradition der Region und ergänzte sie noch mit etwas zwei Zitronenecken, einigen Möhren und Broccoli von der Gemüsetheke und einem kleinen Becher Waldbeerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Breaded pork chop with potato cucumber salad / Paniertes Schweinekotelett mit Kartoffel-Gurkensalat

Der mit Essig angemachte Salat aus vielen gekochten Kartoffeln und wenigen rohen Scheiben einer Salatgurke war von seiner Machart her zwar recht simpel, aber dennoch würzig und überaus gelungen. Und auch das angenehm große, paniert gebackene Schweinekotelett erwies sich als gute Wahl, denn der Knochen war angenehm klein und die Ausbeute an verzehrbarem Fleisch dementsprechend groß, außerdem fanden sich auch angenehm wenige fettige Stellen daran. Garniert mit dem Saft aus den Zitronenecken eine überaus schmackhafte Wahl. Und da sie gebacken waren, trieften sie auch nicht von Bratfett und waren wohl keine allzu große kalorientechnische Sünde. Am Gemüse gab es aber zwei Punkte auszusetzen: die Stücke des gedünsteten Broccoli waren etwas groß geraten und die Möhren wirkten ganz leicht abgestanden. Daher ziehe ich hier ein klein wenig in der Wertung ab. Am fruchtigen, mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Waldbeerenquark samt seiner Garnitur aus Sahne, Knusperflöckchen und einer Weintraube gab es aber nichts zu meckern. Insgesamt also eine gute Entscheidung.
Sah man sich heute im Speiseraum um, erkannte man recht schnell dass auch die viele der anderen Gäste das Kotelett den anderen Angeboten ebenfalls vorzogen, weshalb ich diesem panierten Rippenstück ohne jeden Zweifel Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte, die ich meinte ein klein wenig häufiger auf den anderen Tabletts zu sehen als die Spaghetti Carbonara, die somit den dritten Platz belegten. Das vegetarische Makluba folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelett: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Möhren-Broccoli: ++
Waldbeerenquark: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Baguette [12.01.2015]

Zum meinem heutigen ersten Arbeitstag im neuen Jahr wartete unser Betriebsrestaurant gleich mit einem Klassiker seiner Küche auf: einem Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse, dazu Baguette im Bereich Globetrotter. Da konnte ich nicht anders als bei diesem Angebot zuzugreifen, zumal weder die Asia-Gerichte noch die Bratwurst mit Blattspinat und Salzkartoffeln bei Tradition der Region oder das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Butterreis bei Globetrotter mich besonders reizte. Zum vegetarischen Gemüsetopf gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Ananasquark aus dem heutigen Gemüseangebot.

Greek vegetable stew with feta & baguette / Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Baguette

Leider musste ich feststellen, dass das Gericht heute nicht ganz so gut gelungen war, denn einige Gemüsebestandteile wie vor allem Auberginen, Blumenkohl, Zucchini und Broccoli waren bereits ziemlich verkocht und matschig, während Erbsen und Möhren sich von ihrer Konsistenz her noch im akzeptablen Rahmen bewegten. Geschmacklich gab es zwar nichts auszusetzen, aber volle Punktzahl kann ich natürlich auch nicht geben. Glücklicherweise gab es an dem Schafskäse und dem Baguette nichts auszusetzen und auch der milde gesüßte, mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Ananasquark erfüllte alle Anforderungen die ich daran stellte.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erschien es heute so dass die Bratwurst mit knappen Vorsprung das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich entschied. Auf dem zweiten Platz folgte das Zigeunerschnitzel, den Asia-Gerichten auf Platz drei und – mit nur knappen Abstand – schließlich dem griechischen Gemüsetopf auf dem vierten Platz. Ich hatte zwar eher gedacht, dass das Zigeunerschnitzel heute vorne liegen würde, aber hier spielte wohl auch die etwas ungewöhnliche Reisbeilage eine entscheidende Rolle – bei Röstis oder Country Potatoes wäre es wahrscheinlich anders gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: +
Schafskäse: ++
Baguette: ++
Ananasquark: ++

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [09.12.2014]

Obwohl heute sowohl der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region also auch die Spaghetti Bolognese vom Rind mit Parmesan bei Globetrotter sehr verlockend aussahen und ich sogar mit dem Gaeng Ped Mua – Seelachs gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, das neben Kalon Tzau Min – Gebratenen Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde sehr gut hätte leben können, entschied ich mich doch dazu heute mal etwas kürzer zu treten und wählte daher das vegetarische Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus der Sektion Vitality, das mit gerade mal 338kcal einen angenehm leichten Genuss bot. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Kirschquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Die Zusammenstellung aus Kartoffeln, Lauch, Möhren, Zwiebeln, Schafskäse, Petersilie – die heute übrigens scheinbar manuell und somit grober zerkleinert zu sein schien – und zahlreichen Fetawürfeln war geschmacklich schon mal ganz in Ordnung, aber leider auch nicht wirklich perfekt. Einige der Lauchstücke schienen etwas zu lang gebraten und insgesamt war das Gericht ein klein wenig “trocken” – hier hätte eine Sauce irgend einer Art bestimmt noch etwas geholfen. Ok, aber nicht perfekt. Daher hier ein kleiner Punktabzug. Am mild gesüßten Kirschquark mit zahlreichen Fruchtstücken gab es aber nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lagen heute, mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten, natürlich die Spaghetti Bolognese ganz oben auf der Beliebheitsskala und konnten sich somit Platz eins dort sichern. Auf dem zweiten Platz folgten dieses Mal die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf den Tabletts sah als den abgebräunten Leberkäse, der somit den dritten Platz belegte. Auf Platz vier folgte, wie üblich, das vegetarische Angebot in Form der Kartoffelgröstel mit Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Schafskäse: +
Kirschquark: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen [03.12.2014]

Auch wenn mit Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis im Bereich Vitality ein gutes und vielfach bewährtes Fischgericht auf der Karte stand, bewog mich das heutige Gericht im Bereich Tradition der Region in Form einer Geschmorten Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelklößen dazu, heute mal nicht wie gewohntbeim Fischgericht zuzugreifen. Das >Putensteak “Milanese” mit Tomaten-Basilikumsugo und Gabelspaghetti aus der Sektion Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße kamen nicht in die nähere Auswahl. Zur Entenkeule gesellte sich aber noch ein Becherchen Aprikosenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with red cabbage & dumplings / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen

Die Entenkeule sah im ersten Moment zwar ein wenig mickrig aus, aber die Ausbeute an essbaren Fleisch war dennoch erstaunlich gut und die Qualität angenehm hochwertig. Zudem ließ sich dieses auch angenehm leicht mit Hilfe von Messer und Gabel vom Knochen lösen. Gemeinsam mit der bereits leicht weihnachtlich anmutenden, dickflüssigen Sauce mit leichter Zimtnote, dem würzigen Apfel-Blaukraut und den beiden kleinen Kartoffelknödeln ein sehr leckeres Gericht. Allerdings waren die Klöße selbst heute extrem klebrig und nicht ganz so “fluffig” wie ich sie sonst gewohnt bin, daher muss ich hier ein wenig in der Wertung abziehen. Am mit zahlreichen versehenen, nicht zu süßen Aprikosenquark gab es aber wieder nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag die Entenkeule heute sehr hoch in der Gunst und konnte mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich das Putensteak “Milanese”, und den dritten Platz teilten sich heute die Asia-Gerichte und das Seelachsfilet, zwischen denen ich keinerlei Unterschied in der Platzierung erkennen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelklöße: +
Aprikosenquark: ++