Rabas empanadas mit Kartoffelsalat & Remoulade [01.11.2018]

Als ich heute von den Ramas impanadas mit Kartoffelsalat und Remoulade im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants las, musste ich sofort an das vorherige und erste Mal denken, als man dieses spanische Tapas – genau so falsch geschrieben, denn es heißt eigentlich Rabas empanadas – angeboten hatte und dass sie damals ein klein wenig zu knusprig geraten waren. Daher nahm ich mir vor, mir diese Dinger vorher genau anzusehen und bei zu dunkler Hülle doch lieber auf den Putenrollbraten mit Champignonsauce und Spätzle aus der Sektion Vitality auszuweichen. Die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war als Hauptgericht weniger etwas für mich, einzig das Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und roten Thaicurry in Kokosmilchsauce, welches dort neben Gebratenem Gemüse in Austernsauce angeboten wurde, wäre vielleicht noch eine Alternative gewesen. Als ich in den, wegen des gestrigen Feiertages und dem heutigen Brückentages den viele nutzten, heute kaum besuchten Speisesaal kam, sah das Foto auf dem Bildschirm schon mal ganz vielversprechend aus. Und auch was dort an der Theke im Original auf die Gäste wartete, sah eindeutig nicht zu dunkel und knusprig aus. Daher entschied ich mich also dazu, den Rabas impanada noch einmal eine Chance zu geben.

Rabas impanadas with potato salad & remoulade / Rabas impanadas mit Kartoffelsalat & Remoulade

Und was ihre Konsistenz anging gab es heute am panierten Tintenfisch wirklich nichts auszusetzen. Im Gegensatz zu den hier in Deutschland viel häufiger angebotenen Calamari fritti – den Tintenfischringen – ist das Fleisch im Inneren eher weich. Das wunderte mich etwas, denn meinen Recherchen nach werden Rabas auch nur aus Tintenfischfleisch-Streifen hergestellt. Viel mehr als die Tuben und die Arme sind bei diesen Kopffüsslern ja eh nicht zu verwenden. Geschmacklich fand ich sie aber jetzt nicht ganz so aufregend. Das Aroma von Tintenfisch war eindeutig vorhanden, aber wurde durch die Panada teilweise überdeckt. Beträufelte man den Streifen jetzt noch mit Zitronensaft und tunkte ihn die sowieso sehr würzige Remoulade, blieb vom Tintenfischgeschmack kaum etwas übrig. Ich kann mich nicht beschweren, aber so hundertprozentig Begeistert haben mich die Rabas empanadas auch nicht. Gemeinsam mit dem einfachen, mit Gemüsebrühe und Essig angemachten Kartoffelsalat aber ein mehr als ausreichend großes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war zufrieden.
Aufgrund der kaum vorhandenen Besucher, es waren schätzungsweise keine zwanzig anderen Leute im riesigen Speisesaal, fiel es mir unglaublich schwer heute eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich sah etwa gleich viele Tabletts mit Rabas und Putenrollbraten und vereinzelt mal eine Dampfnudel oder ein Asia-Gericht, aber für eine klare Platzierung reicht das nicht aus. Daher schließe ich den Beitrag heute mal ohne eine klare Platzierung der einzelnen Speiseangebote.

Mein Abschlußurteil:
Rabas empanadas: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat [31.08.2018]

Am heutigen Freitag probierte unser Betriebsrestaurant doch tatsächlich mal wieder etwas neues aus – eine Begebenheit die leider nicht allzu oft stattfindet. Auf der Speisekarte fanden sich nämlich im Abschnitt Globetrotter Ramas Empanadas mit Remoulade und Kartoffelsalat. Ich hatte Ramas noch nie gehört, außer man spricht vielleicht von mehr als einer Packung Pflanzenmargarine des Unilever-Konzerns. Eine kurze Suche im Internet zeigte aber schnell dass hier wohl Rabas Empanadas gemeint waren, spanische Tapas in Form von panierten Oktopusstreifen. Also eine Abwandlung der sonst üblichen Calamari dachte ich so bei mir, das wollte ich natürlich probieren. Obwohl das Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce , dazu Pariser Karotten und Salzkartoffeln bei Vitality auch nicht schlecht klang, aber Neues hat natürlich einen deutlich größeren Reiz. Obwohl das richtige Spanisch-Feeling wohl nicht aufkommen würde bei einer so typisch deutschen Sättigungsbeilage wie Kartoffelsalat. Der Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in süß-saurer Sauce kamen somit nicht in die näher Auswahl. Eine passende Gemüsebeilage konnte ich aber nicht entdecken und Salat zum Kartoffelsalat erschien mir unpassend – daher blieb es heute beim Hauptgericht.

Rabas Empanadas with remoulade & potato salad / Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat

Zumindest hatte man diesmal nicht den simplen Standard-Kartoffelsalat verwendet, von dem ich immer noch nicht ganz sicher bin ob er nicht fertig in 50 Liter Eimern in der Metro verkauft wird. Viel mehr hatte sich die Küche hier etwas mehr Kreativität erlaubt und eine etwas verfeinerte Variante mit Kräutern und einem etwas kräftigeren Dressing verwendet. Leider war er nicht lauwarm, aber das kann auch daran liegen dass er zwischenzeitlich abgekühlt war – geschmeckt hat er alle Male. Die Rabas selber erwiesen sich leider nicht als ganz so gelungen, denn sie waren für meinen Geschmack schon fast schon etwas zu knusprig gebacken – was aber ein Phänomen ist dass auch hin und wieder mal bei den Calamari auftritt und das auch hier nur die Hülle betraf – der Tintenfisch im Inneren war zart und saftig. Sie waren nicht schlecht, zumal man ihre übermässige Knusprigkeit teilweise mit Hilfe der würzigen Remoulade und etwas Saft der beiliegenden Zitronenecken kompensieren konnte, aber für den vollen Genuss fehlte eben noch ein klein wenig. Ich würde durchaus erneut zugreifen, wenn man dieses Gericht wieder anbieten sollte, denn ich schätze Tintenfisch durchaus, aber er war eben noch Verbesserungswürdig.
So ganz konnten sich die Empanada beim Rennen um den ersten Platz der heutigen Beliebtheitsskala dann auch nicht durchsetzen, denn ich war der Meinung ein klein wenig mehr Putenschnitzel gesehen zu haben – aber die Entscheidung war auf jeden Fall sehr knapp und die Rabas Empanadas konnten einen sehr guten zweiten Platz für sich behaupten. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der gefüllte Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++