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Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip [30.06.2016]

Donnerstag, Juni 30th, 2016

Heute stand mit einem Gemüsestrudel mit Joghurtdip und Ratatouille im Bereich Vitality mal wieder ein vegetarisches Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das mir sehr zusagte. Einzig das Gebackene Schweinekotelet mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat bei Tradition der Region ließ mich kurz überlegen, ob ich nicht doch zu etwas mit Fleisch greifen sollte, während mich der fleischspieß mit Zigeuner Sauce und Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte Ko Lo Zai – Gebratener Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce weniger reizten. Letztlich blieb ich aber denn doch beim Gemüsestrudel, den ich noch durch etwas Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte – bei gerade mal 436kcal für das Hauptgericht war das noch vertretbar. 😉

Veggie strudel with yoghurt dip & ratatouille / Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & Ratatouille

Das Ratatouillegemüse aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in Tomatensauce war heute nicht nur angenehm fruchtig geraten, sondern besaß auch einene leicht pikante Note, wie ich sie sonst von dieser Gemüsezubereitung her nicht kannte, die aber meiner Meinung sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Bei der Strudelrolle, die mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen und Möhren gefüllt war,

Veggie strudel - filling / Gemüsestrudel - Füllung

hätte mich den umgebenden Teig ein klein wenig knuspriger gewünscht, aber das soll kein Grund für einen Punktabzug sein. Garniert mit dem heute schön dickflüssigen Joghurt-Dip, ein wirklicher Genuss – auch ohne Fleisch. Ein paar Kräuter im Joghurt hätten noch das sogenannte i-Tüpfelchen dargestellt, aber man kann ja nicht alles haben. Am nur mild gesüßten Milchreis mit seiner großzügigen Portion roter Kirschgrütze gab es ebenfalls nichts zu meckern. Ich war mit meiner heutigen Wahl sehr zufriedne.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich heute das Kotelette und der Fleischspieß ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Und während es zu Beginn noch gut für den Fleischspieß aussah, konnte sich gegen Ende meines Aufenthalts im Speiseraum doch noch das Schweinekotelette durchsetzen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber der Vorsprung zum viertplatzierten Gemüsestrudel war wirklich nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouillie: ++
Joghurt-Dip: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Polentaschnitten mit Ratatouille [17.05.2016]

Dienstag, Mai 17th, 2016

Nach dem verlängerten Wochenende, an dem ich ja mal wieder viel mit selbst gekochten Gerichten geschlemmt hatte, wollte ich in unserem Betriebsrestaurant mal etwas kürzer treten und entschied mich gleich zu Anfang für die Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouille aus dem Bereich Vitality, die mit gerade mal 363kcal einen angenehm leichten Genuss versprachen. Der Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce und Kartoffelsalat bei Tradition der Region war zwar verlockend, aber ich konnte mich erfolgreich zurückhalten. Der Schweinegulasch mit Butternudeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse kamen nicht in die nähere Auswahl. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder ein Dessert verzichtete ich heute aber.

Baked polenta slices with ratatouille / Gebackene Polentaschnitten mit Ratatouille

Das Gemüse aus grob geschnitteenen Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln und einigen Kräutern erwies sich als angenehm fruchtig und leicht würzig, so wie ich es von einem guten Ratatouille erwarte. Bei den Polentaschnitten musste ich allerdings einige kleine Abstriche machen, denn zum einen war die Polenta unter der dünnen und knusprigen Panada etwas zu körnig für meinen Geschmack, des weiteren schien der Hersteller – denn es handelte sich hier mit Sicherheit um fertig zugekaufte Produkte – bei der Spinatfüllung in der Mitte gespart zu haben, denn die Schicht war nur hauchdünn und kaum wahrnehmbar. Daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug vornehmen, auch wenn sie geschmacklich ansonsten in Ordnung waren. Aber ich war insgesamt recht zufrieden und bin trotz der wenigen Kalorien gut satt geworden.
Bei den anderen Gästen lag natürlich der Leberkäse heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ihm folgte des Schweinegulasch auf Platz zwei, die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Polentaschnitten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: +
Ratatouille: ++

Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & Ratatouille [07.03.2016]

Montag, März 7th, 2016

Das Angebot auf der regulären Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot mal wieder wenig Überraschungen. Es gab einen Gemüsestrudel mit Joghurt Dip und Rataouille bei Vitality, Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Currysauce und Reis bei Tradition der Region, Spaghetti al arrabiatta und Parmesan im Abschnitt Globetrotter, ein Kotelette mit Pommes Frites als Zusatzangebot – wohl Reste von letzter Woche – und schließlich Knusprige Frühlingsrollen sowie Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in roten Panang Curry an der Asia-Thai-Theke. Da ich erst gestern Hähnchenbrust selbst zubereitet hatte, kamen Gerichte wie die Knusper-Hähnchenbrust schon mal nicht in Frage und das Kotelette mit Pommes war mir zu schwer. Also entschied ich mich dazu, heute beim vegetarischen Gemüsestrudel zuzugreifen und ergänzte diesen noch durch einen Becher Haselnusspudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Vegetable strudel with ratatouille & yoghurt dip / Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurtdip

Ich hatte das Glück gehabt, dass kurz bevor ich an der Ausgabetheke an die Reihe kam die Gemüsestrudel aus waren und eine frische Lieferung aus der Küche eingetroffen war, so dass meine Stück Strudel noch wirklich heiß und frisch war. Gefüllt war er mit einer Mischung aus Möhren, Erbsen und grünen Stangenbohnen die in einer milden Polenta-Masse gebunden waren. Dazu gab es ein heute angenehm scharf-pikant gewürztes Ratatouille mit seinen üblichen Bestandteilen aus Zucchini, Aubergine, Zwiebeln, Tomaten und Paprika in Tomatensauce. Da war es gut, dass man beim Joghurt-Dip nicht gespart hatte – er befindet sich im vorderen Bereich des Tellers. Allerdings war dieser heute sehr dünn geraten und ein paar Kräuter darin hätten bestimmt nicht geschadet. Dennoch ein gelungenes, schmackhaftes und sättigendes Gericht, dass sich mit 540kcal auch angenehm leicht erwies. Diese positive Kalorienbilanz machte ich mir durch den kleinen Becher Haselnusspudding, der mit einigen Nuss-Splittern und zwei Scheiben Pflaume garniert war, natürlich etwas kaputt, aber das nicht zu süße, cremige Dessert bot dennoch einen guten Abschluss der heutigen Mittagsmahls.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala hätte ich heute ja vermutet, dass das Kotelette mit großem Vorsprung den ersten Platz für sich erobern würde. Dem war aber nicht so, viel mehr schien sich die Hähnchenbrust durchsetzen und diese Stelle einnehmen zu können. Erst nach den Spaghetti al arrabiatta auf Platz zwei und den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz kam schließlich das Kotelette mit Pommes Frites. Das ist eher ungewöhnlich, da Gerichte mit Pommes normalerweise automatisch ganz vorne liegen – vielleicht war ich aber auch gerade in jener Zeit in der Kantine, wo besonders viele kalorienbewusste Gäste speisten. 😉 Wie dem auch sei, der Gemüsestrudel folgte schließlich erst auf einem guten, aber dennoch fünften Platz und das entsprach wiederum meiner Erwartung.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Joghurt-Dip: +
Haselnuss-Pudding: ++

Lachsfilet mit Ratatouille, Safransauce & Kartoffelstrudel [08.02.2015]

Montag, Februar 8th, 2016

Wie jedes Jahr in der Karnevalswoche fand sich auch dieses Jahr wieder ein Fisch-Special auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants und ersetzte dieses Mal gleich die Sektion Vitality. Und mit einem Lachsfilet auf der Haut gebraten mit frischem Ratatouille, Safransauce und Kartoffelstrudel fand sich am heutigen Montag auch gleich etwas, das ganz nach meinem Geschmack war. Da konnten mich weder die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce noch die Angebote bei Tradition der Region, ein Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot, oder Globetrotter, ein Putensteak „Picatta Milanese“ mit Tomatensugo und Penne Rigata, davon abbringen beim Fisch zuzugreifen. Obwohl mich das groß dimensionierte Putensteak kurz schwanken ließ, aber wirklich nur kurz. Zum Lachsfilet gesellte sich noch ein Becherchen Rote Grütze mit Schmand aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salmon filet with ratatouille, saffron sauce & potato strudel / Lachsfilet auf der Haut gebraten mit frischem Ratatouille, Safransauce & Kartoffelstrudel

Das zarte und saftige Stück Lachsfilet war wirklich sehr gut gelungen, aber das Highlight war für mich noch mehr der Kartoffelstrudel, den ich meines Wissens bisher noch nie als Sättigungsbeilage gehabt hatte. In einer knusprigen Hülle aus Strudelteig fand sich eine Mischung aus gekochten Kartoffelstückchen, die man mit Käse und Sahne auf eine sehr leckere Weise kombiniert hatte. Und auch das Ratatouille aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Auberginen passte gut dazu, aber leider ging die Safransauce dabei etwas unter, denn sie vermischte sich mit dem flüssigen Tomaten aus dem Ratatouille und ging dabei geschmacklich etwas unter. Dennoch ein sehr gelungenes Gericht, das ich mit der nicht zu süßen roten Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Johannisbeeren, die ich mit der Garnitur aus Schmand vermischte, sehr lecker abschloss.
Trotz des überaus leckeren Angebots aus dem Fisch-Special konnte dieses Gericht heute nur den zweiten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern, denn das Putensteak mit Nudeln erfreute sich doch etwas größerer Beliebtheit und sicherte sich somit den ersten Platz. Auf Platz drei folgte meiner Meinung nach der Linsensuppeneintopf, der aber nur einen kleinen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz aufzeigte.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Rataouille: ++
Safransauce: ++
Kartoffelstrudel: ++
Rote Grütze mit Schmand: ++

Gebackene Polentataschen mit Rataouille [17.07.2015]

Montag, August 17th, 2015

Da beim Gebratene Schweinesteak „Zigeuner Art“ mit Kräuterreis aus dem Bereich Globetrotter das Fleischstück etwas trocken aussah und mir das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffel-Gurkensalat bei Gloebtrotter ebenfalls nicht sonderlich zusagte, da ich erst am Freitag Kartoffelsalat gehabt hatte. Also überlegte ich zuerst an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo ich die Knusprigen Frühlingsröllchen mit dem Gaeng Gai Ma Pla On – Hähnchenbstreifen in roter Kokosmilchsauce hätte kombinieren können. Doch dann entschied ich mich doch dazu, doch zu den 3 Stück gebackene Polentataschen mit Ratatouille bei Vitality zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen eines nicht definierten Nachtischs aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Polenta slices on rataouille / Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse

Die wie üblich mit etwas Rahmspinat gefüllten Polentataschen – früher hatte man sie auch Polentaschnitten genannt – waren heute leider etwas trockener geraten als ich sie in Erinnerung hatte. Da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben, auch wenn das mit Stücken Zucchini, Aubergine, Tomate und Paprika versetzte, fruchtige und mit Kräutern gewürzte Ratatouille in Tomatensauce das zum Glück ein wenig kompensieren konnte. Als unerwartet gut empfand ich schließlich auch die Idee, das Ganze mit ein paar milden Röstzwiebeln zu würzen, was dem Gericht noch eine zusätzliche interessante geschmackliche Note gab. Das Dessert, das sich als mit zahlreichen Fruchtstücken versetzte Himbeercreme, die man zusätzlich mit etwas Himbeergelee, einem Stück Sternfrucht und einem Schokoröllchen garniert hatte, herausstellte schloss mit ihrem nicht zu süßen, aber angenehm fruchtigen Geschmack das heutige Mittagsmahl erfolgreich ab.
Ich hatte ja eigentlich vermutet, dass das Schweinesteak „Zigeuner Art“ heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen würde, doch meinen Beobachtungen zu Folge konnte sich das Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat diesen Platz eroberen und selbst auf dem zweiten Platz wurde das Steak noch von den Asia-Gerichten, wenn auch nur knapp, überrundet. Auf Platz vier folgte schließlich – wie üblich – das vegetarische Gericht, das heute durch die Polentataschen mit Ratatouille repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Polentataschen: +
Ratatouille: ++
Himbeercreme: ++

Hähnchenkeule „Saltimbocca“ mit Ratatouillegemüse & Kartoffelstampf [16.07.2015]

Donnerstag, Juli 16th, 2015

Die Mediterrane Gemüsepfanne mit Risotto vom Weichweizen im Bereich Vitality klang zwar sehr verlockend, aber man erkannte sofort an den weißen Stangenbohnen, dass man hier einfach das Balkangemüse von der Forelle von gestern verarbeitet hatte und obwohl dies gut geschmeckt hatte, verzichtete ich lieber darauf. Einen kurzen Moment überlegte ich darauf hin, beim Cordon bleu von der Pute mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Globetrotter zuzugreifen, dann aber entdeckte ich die Geschmorte Hähnchenkeule mit Salbei und Schinken umwickelt mit Ratotouillegemüse und Kartoffelstampf bei Tradition der Region und verliebte mich sofort in dieses Angebot, denn ich stehe ja auf Gerichte im Saltimbocca-Stil. Die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce in Shanghai-Art kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Himbeer-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Untitled

Der Kartoffelstampf war schon mal sehr gut gelungen, denn es handelte sich nicht um das dünnflüssige Kartoffelpüree aus Pulver sondern um eine grobes Variante mit vielen Stückchen darin, die außerdem auch noch gut gewürzt worden war. Und auch am fruchtigen Ratatouillegemüse aus Tomaten, Paprika, Zucchini und Zwiebeln gab es nichts auszusetzen. Das Highlight war aber eindeutig die Hähnchenkeule. Die Haut hätte zwar noch ein klein wenig knuspriger sein können, aber die große Ausbeute an verwertbarem zarten Fleisch, das sich angenehm einfach vom Knochen lösen ließ, in Kombination mit der leckeren Ummantlung aus geräuchertem Schinken und Salbei wog das alle Mal auf. Eine sehr leckere Kombination, die ich hoffentlich häufiger auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants finden werde. Und auch am heute mal wieder ganz besonders sahnigen Himbeermousse gab es absolut nichts auszusetzen.
Natürlich war es heute das Cordon bleu mit Pommes Frites, das mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenkeule, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich die vegetarische mediterrane Gemüsepfanne.

Mein Abschlussurteil:
Hähnchenkeule „Saltimbocca“: ++
Ratatouillegemüse: ++
Kartoffelstampf: ++
Himbeermousse: ++

Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip [29.06.2015]

Montag, Juni 29th, 2015

Ungewöhnlicherweise fand sich im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte des heutigen Montags ein Gericht, das ich normalerweise eher an einem Mittwoch oder Donnerstag im Angebot unseres Betriebsrestaurants erwarten würde: eine Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites. Und es hatte sich vor der zugehörigen Ausgabetheke auch schon eine riesige Warteschlange gebildet, so dass die anderen Angebote wie die Asia-Thai-Gerichte, der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Joghurt-Dip bei Vitality oder der Szegediner Gulasch vom Rind mit Salzkartoffeln bei Globetrotter eigentlich kaum eine Chance hatten. Doch nach all der Schlemmerei am Wochenende und dem Schnitzel mit Pommes von letzten Donnerstag wollte ich heute lieber etwas kürzer treten und griff daher ohne großes zögern zum Gemüsestrudel, der mit gerade mal 548kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Vegetable strudel with ratatouille & yoghurt dip / Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip

Und ich hatte eine gute Entscheidung getroffen. Die Rolle aus Strudelteig, die mit einer Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Broccoli, Möhren, Erbsen, Zuckerschoten und Blumenkohl in einer milden, cremigen Masse gefüllt war, erwies sich noch als angenehm heiß und knusprig und wirklich schmackhaft – vor allem wenn man sie vor dem Verzehr noch mit dem beiliegenden Kräuter-Joghurtdip garnierte. Das Gemüse im Ratatouille, das mit Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in einer würzigen Tomatensauce zubereitet war, hätte zwar noch etwas mehr Biss haben können und schien ein wenig zu lang gekocht, schlitterte aber dennoch knapp an einem Punktabzug vorbei. Und am kleinen Becher schaumiger und fruchtiger Erdbeercreme gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Wie bereits Einleitend erwähnt, lag die Currywurst heute natürlich mit riesigem Vorsprung auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Und die restlichen Angebote waren heute nur so sporadisch zu sehen, dass ich zwar zu sagen wage, dass die Asia-Gerichte auf Platz zwei landen, aber bei Szegediner Gulasch und Gemüsestrudel keinen Unterschied erkennen konnte, so dass ich beiden Gerichten den dritten Platz zubillige.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Kräuter-Joghurtdip: ++
Ratatouille: ++
Erdbeercreme: ++

Reisbällchen auf Ratatouillegemüse – das Rezept

Sonntag, Mai 3rd, 2015

Reis ist ja eine äußerst vielfältig verwendbare Zutat und ich habe ihn bisher schon in vielen Varianten von der simplen Sättigungsbeilage über Tomatenreis und verschiedene Risottos bis hin zu Aufläufen verarbeitet. Heute wollte ich nun mal eine neue Variante ausprobieren und Reisbällchen daraus zubereiten, die ich mit etwas geriebenen Gouda und frischem Thymian verfeinerte. Dazu sollte es ein Ratatouillegemüse geben, wobei ich hier allerdings ein wenig vom Standardrezept dafür abwich und keine Aubergine, dafür aber Knollensellerie und Frühlingszwiebeln verwendete. Das Ergebnis war ein überaus schmackhaftes vegetarisches Gericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für die Reisbällchen

200g Langkorn-Reis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

2-3 Eier
02 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1/2 – 3/4 Bund Thymian
03 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

80g Semmelbrösel
04 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

50g geriebenen Gouda
05 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

500ml Wasser
06 - Zutat Wasser / Ingredient water

1 Esslöffel Butterschmalz
09 - Zutat Butterschmalz / Ingredient ghee

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Für das Ratatouillegemüse

180-200g Möhren
07 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

150g Knollensellerie
08 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

180-200g Zucchini
09 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 Bund Frühlingszwiebeln
10 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

1 Zehe Knoblauch
13 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1,5 – 2 Esslöffel Kräuter der Provence (TK)
11 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient provençal herbs

2 Dosen Tomaten stückig
12 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die 500ml für den Reis in einen Topf zu geben und sie zum kochen zu bringen.
14 - Wasser aufsetzen / Bring water to a boil

In der Zwischenzeit können wir damit beginnen die einzelnen Zutaten vorzubereiten. So können wir zum Beispiel die Möhre schälen
15 - Möhre schälen / Peel carrot

und sie zerkleinern.
16 - Möhre zerkleinern / Dice carrot

Sobald das Wasser dann siedet, rühren wir einen Teelöffel Salz ein
17 - Wasser salzen / Salz water

und kochen den Reis gemäß Packungsbeschreibung.
18 - Reis kochen / Cook rice

Dann fahren wir fort mit der Zubereitung der Zutaten und schälen die Knollensellerie
19 - Sellerie schälen / Peel celeriac

um sie in kleine Würfel zu schneiden.
20 - Sellerie würfeln / Dice celeriac

Anschließend waschen wir die Zucchini
21 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und würfeln sie ebenfalls.
22 - Zucchini zerkleinern / Dice zucchini

Inzwischen müsste der Reis dann auch fertig gekocht sein, so dass wir – falls nötig – das restliche Wasser abgießen und den Reis abkühlen lassen können.
23 - Reis abkühlen lassen / Let rice cool down

Jetzt können wir die Knoblauchzehe zu zerkleinern,
24 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

die Frühlingszwiebeln zu waschen
25 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und in feine Ringe zu schneiden
26 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

sowie den Thymian abspülen, trocken zu schütteln,
27 - Thymian waschen / Wash thyme

seine Blättchen von den Stielen zu zupfen
28 - Thymian-Blättchen von Stielen zupfen / Pick thyme leaflets

und ein wenig zerkleinern.
29 - Thymianblättchen zerkleinern / Mince thyme

Sobald der Reis dann abgekühlt ist, schlagen die Eier hinzu,
30 - Eier zum abgekühlten Reis geben / Add eggs to cooled down rice

geben die Semmelbrösel,
31 - Semmelbrösel hinzufügen / Add breadcrumbs

den geriebenen Gouda
32 - Geriebenen Gouda addieren / Add grated goude

sowie den zerkleinerten Thymian hinzu,
33 - Thymian einstreuen / Add thyme

vermischen alles gründlich miteinander
34 - Gut vermischen / Mix well

und schmecken es dabei mit Salz und Pfeffer ab. Sollte die Masse jetzt noch zu trocken sein, geben wir noch ein weiteres Ei hinzu – ich selbst habe mit 3 Eiern auf 200g Reis gute Erfahrungen gemacht.
35 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Aus der Reismasse formen wir dann mit feuchten Händen etwa gleich große Kugeln. Am besten stellt man sich dabei eine kleine Schüssel mit Wasser in die Nähe, damit man sich die Hände alle drei bis vier Kugeln erneut anfeuchten kann, ansonsten klebt der Reis nämlich zu stark.
36 - Reisbällchen formen / Form rice balls

Kümmern wir uns jetzt erst einmal um das Ratatouille-Gemüse und erhitzen die beiden Esslöffel Olivenöl in einem Topf
37 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die Möhren- und Selleriewürfel hinein
38 - Möhren & Knollensellerie hinzufügen / Add carrots & celeriac

um sie für einige Minuten bei gelegentlichem rühren anzubraten.
39 - Möhren & Sellerie anbraten / Braise carrots & celeriac

Anschließend geben wir das zerkleinerte Knoblauch hinzu und dünsten es kurz mit an,
40 - Knoblauch addieren / Add garlic

geben dann die Zucchiniwürfel
41 - Zucchini in Topf geben / Add zucchini

und wenig später auch die Frühlingszwiebeln hinzu
42 - Frühlingszwiebeln hinzufügen / Add scallions

und dünsten sie noch einige Minuten weiter an
43 - Gemüse weiter anbraten / Continue to braise vegetables

bevor wir alles schließlich mit den Tomaten ablöschen,
44 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

alles gut miteinander verrühren und schmecken es mit Salz und Pfeffer ab.
45 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Nachdem wir anschließend begonnen haben den Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne zu erhitzen
46 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

streuen wir noch die Kräuter der Provence ins Ratatouille, lassen es weiter köcheln
47 - Kräuter der Provence einstreuen / Add provençal herbs

und geben dann die Reisbällchen portionsweise hinein
48 - Reisbällchen in Pfanne geben / Put rice balls in pan

um sie von allen Seiten anzubraten.
49 - Reisbällchen rundherum anbraten / Fry rice balls all around

Während wir die nächste Ladung braten, können wir die bereits fertigen Reisbällchen im auf 80 Grad vorgeheizten Ofen warm halten.
50 - Fertige Reisbällchen im Ofen warm halten / Keep finished rice balls hot in oven

Sobald dann alles Reisbällchen fertig sind, können wir auf dem Raattouille angerichtet und mit einigen Ringen der Frühlingszwiebeln garniert servieren und genießen.
51 - Rice balls on ratatouille - Served / Reisbällchen auf Ratatouillegemüse - Serviert

Ich hatte ja zu Beginn etwas befürchtet, dass die Reisbällchen beim braten in der Pfanne etwas auseinander fallen würden. Doch wie man sieht blieben sie abgesehen von einzelnen abgefallenen Reiskörnern erstaunlich stabil und überstanden auch das Wenden unbeschadet. Aber sie erwiesen sich nicht nur als stabiler als erwartet, sondern auch als geschmacklich überaus gut gelungen. Der Käse und der Thymian gaben ihnen einen schön würzigen Geschmack und im Inneren, unter ihrer knusprigen Hülle, waren sie auch noch schön weich geblieben. Dazu passte wunderbar das Rataouillegemüse, das auch auch in seiner leicht abgewandelten Zubereitung eine sehr leckere Ergänzung zu den Reisbällchen bildete.

52 - Rice balls on ratatouille - Side view / Reisbällchen auf Ratatouillegemüse - Seitenansicht

Werfen wir abschließend wie gewohnt noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Die Reisbällchen kommen meiner Kalkulation nach auf etwa 1600kcal, also 400kcal pro Portion oder durchschnittlich 80kcal pro Stück bei 20 Reisbällchen. Dazu kommen noch ca. 500kcal für das Ratatouille, also 125kcal pro Portion, womit wir bei angenehm leichten Gesamtwert von gerade mal 525kcal pro Portion landen. Und dabei ist das Gericht angenehm sättigend wie ich im Selbstversuch feststellen durfte. Ein sehr leckeres Rezept, das ich nicht nur Vegetariern wärmstes weiterempfehlen kann.

Guten Appetit