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Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse [03.01.2012]

Dienstag, Januar 3rd, 2012

Auch heute wollte ich meine Niedrigkalorienernährung zwar fortsetzen, aber nicht ganz auf Fleisch verzichten. daher kam der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality, welcher mit seinen Pilzen und Möhrenscheiben ganz verlockend aussah, nicht in die nähere Auswahl. Und das Schweinesteak „Tirol“ mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce dazu Bratkartoffeln machte vom Anblick einiges her, kam aber aufgrund der hohen Nährwerte nicht in Frage. Auf Gerichte von der Asia-Thai-Theke, wo heute u.a. Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry war mir der Geschmack nicht besonders – also entschied ich mich letztlich für die Hähnchebrust mit Mozzarella überbacken auf Ratatouillegemüse mit Reis aus der Abteilung Globetrotter. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen einer nicht näher benannten gelben Masse von der Dessert-Theke.

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse

Das angenehm große, mit Mozzarella und Tomatensauce überbackene Stück Hähnchebrust erwies sich als angenehm saftig und zart. Dazu gab es neben dem weißen Reis auch das Ratatouillegemüse aus meiner Meinung nach recht groß geratenen Stücken von Aubergine, Zwiebel, geschälter Tomate, Zucchini und Paprika in einer fruchtigen Tomatensauce. Das Ganze war zwar recht lecker, aber hier hätte man meinem persönlichen Geschmack nach noch ein wenig mehr Kräuter anwenden können. Für ein Betriebsrestaurant fand ich die Zubereitung aber dennoch sehr gelungen, daher sehe ich hier von einem Punktabzug ab. Die gelbe Masse welche mit einigen Schokostreuseln, einer Schokobohne und einem einzelnen Minzeblatt garniert war, erwies sich als einer von seiner Konsistenz her recht fester Vanillepudding, welcher ebenfalls durchaus meinem Geschmack entsprach. Ich konnte also mal wieder sehr zufrieden sein, das heutige Mittagsgericht erwies sich als wirklich gute Wahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten das Schweinsteak „Tirol“ am höchsten in der Gunst und belegte so den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz drei lieferten sich die Hähnchenbrust und der Champignongulasch heute ein enges Kopf an Kopf Rennen, welches das überbackene Geflügel mit nur knappen Vorsprung für sich gewinnen konnte und den für ein vegetarisches Gericht ungewöhnliche beliebten Champignongulasch mit Möhren auf Vollkornspaghetti somit auf den vierten Platz verdrängte. Ich vermute mal dass auch andere Leute über die Feiertage und Silvester etwas über die Maßen geschlemmt haben und kürzer treten wollen, denn obwohl es visuell im Vergleich zu vorherigen Darreichungen ohne Karotten eindeutig aufgewertet worden war kann ich mir die hohe Beliebtheit des Pilzgerichtes kaum anders erklären.

Mein Abschlußurteil:
Mit Mozzarella überbackene Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: ++
Reis: ++
Vanillepudding: ++

Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse [13.09.2011]

Dienstag, September 13th, 2011

Mit Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen oder Gaeng Pananang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kafir Limetten in rotem Curry schon mal recht interessante Gerichte auf der Asia-Thai-Karte, aber auch das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln, die Gebratene Hähnchenbrust auf Rahmgemüse mit Butternudeln bei Globetrotter sowie auch die Gebackene Polentaschnitten mit feinem Ratatouillegemüse in der Sektion Vitality klangen verlockend. Da ich in letzter doch etwas kalorienreicher gespeist hatte, entschied ich mich heute mal wieder für das vegetarische Gericht in Form der Polentaschnitten, ein Angebot das ich hier schon einmal genutzt hatte. Auf das kleine Becherchen Nachtisch – heute ein Becherchen Limettenmousse – wollte ich dann doch nicht verzichten.

Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse / Polenta slices on ratatouille vegs

In einer knusprigen Panade fanden sich zwei dünne Scheiben aus Polenta (Maisgrieß), die durch eine weitere Schicht Rahmspinat getrennt waren. Eine sehr gelungene Komposition wie ich fand, die man auf einem Bett aus Zucchiniwürfeln, Paprika, Mais und stückigen Tomaten serviert hatte, welches sich als angenehm pikant gewürzt und irgendwie fruchtig erwies. Gab absolut nichts daran auszusetzen, auch wenn das Gericht absolut vegetarisch war. Außerdem hatte es gerade mal 490kcal pro Portion, das konnte ich mir die kleine Portion lockerer und luftiger, leicht säuerlicher Limettenmousse auch noch bedenkenlos leisten ohne dass es meine heutige Kalorienbilanz zu sehr ins Negative zu reißen. Ich konnte wirklich zufrieden sein.
Dass die Zusprache des restlichen Kantinenpublikums für die Polentaschnitten nicht ganz so groß war hatte ich mir aber schon denken können – das Gericht erreicht gerade mal den vierten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Da stand die Hähnchenbrust mit Rahmgemüse mit einem dritten Platz schon etwas besser da, wurde von den Asia-Gerichten auf Platz zwei aber noch klar geschlagen. Mit deutlichem Vorsprung gewann natürlich das Holzfällersteak mit Bratkartoffeln, welches ohne jeglichen Zweifel und ganz wie ich es vermutet hatte heute den ersten Platz belegte. Wäre wenn ich nicht ein wenig auf die Nährwerte achten müsste wäre das mit Sicherheit auch meine Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Limenttenmousse: ++

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse [14.06.2011]

Dienstag, Juni 14th, 2011

Zwar klangen mal wieder die Asia-Angebot wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry (das ich hier schon mal probiert hatte) ganz lecker, aber irgendwie war mir heute nach einem westlichen Gericht. Während der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality mit Sicherheit das Gesündeste und das traditionell-regionale Schweinesteak „Tirol“ mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce, dazu Bratkartoffeln das Verlockendste war, entschied ich mich mit der Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis bei Globetrotter als ein guter Mittelweg. Etwas ähnliches hatte ich hier und hier schon mal verzehrt. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Mousse mit weißer Schokolade von der Dessert-Theke.

Chicken breast with ratatouille / Hähnchenbrust mit Ratatouille

Die Hähnchenbrust erwies sich schon mal als zart und saftig so wie ich es mag. Aber beim Ratatouillegemüse war ich um ehrlich zu sein etwas enttäuscht, denn zwischen den großen Zucchinistückchen fanden sich recht grobe, teilweise gerade mal geviertelte Tomaten in denen teilweise noch Reste der Stielansätze verblieben war. Geschmacklich war es zwar in Ordnung, aber bei der Zubereitung hätte man sich meiner Meinung nach etwas mehr Mühe geben können. Am Reis wiederum kann ich keinerlei Kritik üben, ebenso wie beim locker-luftigen Nachtisch mit Schokoladengeschmack.
Bei der Einordnung der einzelnen Gerichte auf die verschiedene Plätze der allgemeinen Beliebtheitsskala tat ich mich heute wirklich sehr schwer. Ich hätte ja vermutet dass das Schweinesteak unbeirrbar auf dem ersten Platz landete, doch hier hatte ich mich heute stark verschätzt. Mit ganz knappem Vorsprung erreichte das Gericht zwar noch immer den ersten Platz, aber die nachfolgenden Plätze lagen so eng beieinander dass ich mir kein wirklich qualifiziertes Urteil erlauben möchte. Es sah aber fast so aus als würde der Champignongulasch auf Platz zwei landete. Das würde zwar nicht meinen bisherige Erfahrungen entsprechen, aber ganz ausschließen kann man das natürlich nicht.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: +
Reis: ++
Mousse mit weißer Schokolade: ++

Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse [24.05.2011]

Dienstag, Mai 24th, 2011

Zwar bot die Asia-Thai-Ecke mit Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen oder Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse, Kaffir Limetten in rotem Panang Curry (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) einige durchaus interessante Angebote, aber ich entdeckte noch etwas besseres und vor allem noch für mich unbekanntes, das zudem noch kalorienarm erschien. Und das war nicht etwa das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln das ich von hier, hier und hier schon kannte oder die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln bei Globetrotter welche hier bereits mein Tablett geziert hatten, sondern die Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouillegemüse in der Abteilung Vitality waren es die mich alles andere vergessen ließ. Auch wenn hier kein Fleisch dabei war, erschien mir dieses Gericht heute genau das richtige für mich zu sein. Dazu nahm ich mir noch einen als Pfirsich Melba titulierten Nachtisch von der Desserttheke.

Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse

Ich bin mir zwar ziemlich sicher dass es sich bei den Polentaschnitten nicht um komplett selbst gemachte, sondern viel mehr industriell hergestellte handelte, aber das änderte nichts an der Tatsache dass sie sich als sehr schmackhaft herausstellten. Zwischen den paniert gebratenen Polentaschnitten fand sich eine gewürzte Spinat-Rahm-Mixtur die wie ich fand sehr gut zur Gesamtkomposition passte. Dazu gab es einen riesigen Berg an pikant gewürztem Gemüse, das soweit ich es erkennen konnte aus geviertelten und geachtelten Tomaten, geraspelten Möhren und gewürfelten Zucchini bestand. Sehr lecker – so ein Gericht kann man durchaus auch ohne Sättigungsbeilage in Form von Nudeln, Kartoffeln oder ähnlichem Verspeisen. Nur eine Polentaschnitte mehr hätte hier mit Sicherheit nicht geschadet. Aber mit 490kcal pro Portion war es wirklich angenehm Kalorienarm – da konnte ich mir den Nachtisch aus Beerenragout auf Pfirsichstückchen in Saft noch ohne große Bedenken noch leisten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute meiner Meinung nach aber das Holzfällersteak auf dem ersten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und dann dem Cevapcici auf Platz drei. Zuletzt und somit auf Platz vier folgte schließlich die Polentaschnitte. Dass hatte ich aber auch kaum anders erwartet – und ich schwimme ja auch selten mit dem Strom und probiere lieber mal was neues aus. Und heute bin ich damit wirklich gut gefahren – Polenta erscheint mir durchaus eine Zutat zu sein die ich auch mal in einem meiner Kochexperimente verwenden sollte. Mal schauen was ich hierzu an Rezepten entdecken kann.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Pfirsich Melba Dessert: ++

Hähnchebrust auf Ratatouillegemüse [05.04.2011]

Dienstag, April 5th, 2011

Einen kurzen Moment überlegte ich heute, bei den asiatischen Gerichten zuzugreifen, wo neben Gaeng Keiw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nue – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) auch Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce angeboten wurde. Das Schweinesteak „Tirol“ mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce, dazu Bratkartoffeln bei den traditionell-regionalen Gerichten klang zwar auch lecker, aber nach dem etwas zu kalorienlastigen Wochenende wollte ich heute wieder mal etwas kürzer treten. Dazu wäre der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality natürlich am besten gewesen, aber ganz wollte ich heute auch nicht auf Fleisch verzichten. Also fiel meine Wahl letztlich auf die Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis aus der Sektion Globetrotter. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Zitronencreme von der Dessert-Theke.

Hähnchenbrust mit Ratatouille-Gemüse

Im ersten Moment erschien das Stückchen Hähnchenbrust zwar etwas klein geraten, erwies sich aber letztlich doch als absolut ausreichend. Außerdem erwies sich das Fleisch wie üblich als angenehm zart und saftig. In Kombination mit dem Reis und der buntem Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, darunter Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomatenstücken in Tomatensauce als Ratatouille erwies sich dieses Gericht als vorzügliche Entscheidung. Und auch bei der säuerlich-süßen Zitronencreme hatte ich eine gute Wahl getroffen – der schaumig-lockere Nachtisch bot einen guten Abschluß meines heutigen Mittagsmahles.
Bei den anderen Kantinengäste lag aber heute recht eindeutig das Schweinesteak „Tirol“ am höchsten in der Gunst und landete somit unzweifelhaft auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon die Hähnchenbrust, aber sehr knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Champignongulasch auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouille: ++
Reis: ++
Zitronencreme: ++

Filet vom Salm mit Orangenratatouille [02.03.2011]

Mittwoch, März 2nd, 2011

Der Mittwoch sollte auch diese Woche wieder mein traditioneller Meeresfrüchte-Tag sein. Und obwohl mit Chu Chi Pla – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, welches neben Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüse im durchaus auch eine Alternative im Asia-Bereich angeboten wurde, wollte ich heute nicht ein zweites Mal in Folge an der Wok Theke zugreifen. Aber auch die reguläre Küche hatte natürlich wieder etwas Fischiges im Angebot, heute in Form eines Zarten Filetsteak vom Salm auf Orangenratatouille mit wildem Reis im Bereich Vitality. Als Alternativen standen zwar mit zum einen Broccoli-Nußecken an mediterranem Gemüse mit Basilikumdip bei den traditionell-regionalen Gerichten und Hirschgulasch „Jägerart“ mit Knöpfle und Preiselbeeren bei Globetrotter (den ich hier und hier schon einmal verzehrt hatte) auf der Karte. Doch meine Entscheidung für den Salm stand bereits fest. Dazu nahm ich mir noch ein Erdbeer-Rhabarber-Mousse als Nachtisch von der Dessert-Theke.

Filetsteak vom Salm auf Orangenratatouille / Salmon filet on orange ratatouille

Hinter dem Begriff Filet vom Salm ein angenehm großes Stück hellen, gedünsteten Lachsfleisches. Zwar fand sich auf der Unterseite noch etwas Haut, aber das fand ich nicht weiter schlimm, denn das zarte und absolut grätenfreie Stück Fischfilet als wirklich sehr gelungen und wenn man die Haut nicht mochte ließ sie sich einfach vom Fleisch ablösen und auf dem Teller zurück lassen. Zwar war es nicht mehr ganz heiß, aber noch heiß genug dass ich diese Tatsache nicht negativ in die Beurteilung einfließen lassen möchte. Dazu gab es ein mediterran-würziges Ratatouille mit leichtem Orangenaroma, in dem ich vor allem Tomaten, Zwiebeln, Zucchini und Paprika entdecken konnte. Gemeinsam mit dem mit Wildreis versetzten weißen Reis ergab alles ein wirklich leckere Mittagsgericht, das mit 504 Kalorien sich auch als angenehm leicht erwies. Da konnte ich mir den kleinen Becher schaumig-fruchtigen Mousses mit Erdbeer-Rhabarber-Geschmacks auch durchaus noch leisten.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber eindeutig der Hirschgulasch am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Filet vom Salm folgte aber schon auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich den Broccoli-Nußecken auf dem vierten Platz. Kein überraschendes Ergebnis und entsprach weitgehend dem was ich erwartet hatte. Einzig dabei ob der Fisch oder die Asia-Gerichte den zweiten Platz belegen würden war ich mir unsicher. Dass es letztlich der Fisch machte bestärkte mich natürlich in meiner Entscheidung für das Salmfilet – auch wenn ich mich natürlich normalerweise nicht so sehr an den Vorlieben der anderen orientiere. 😉

Mein Abschlußurteil:
Filetsteak vom Salm: ++
Orangeratatouille: ++
Reis: ++

Hähnchenbrust auf Ratatoullie [17.01.2011]

Montag, Januar 17th, 2011

Zum Wochenanfang wartete die Kantine gleich wieder mit einer kleinen Überraschung auf, denn sie wartete ein weiteres Mal mit einem Zusatzangebot, dem sogenannten Tagestipp auf. Das scheint sich jetzt zum Standard zu entwickeln. Heute bestand dieser aus Schweinegeschnetzeltem im Reisrand, ein Gericht das zwar interessant klang aber mich auch nicht übermäßig begeistern konnte. Auf Asiatische Gerichte – heute bestand das dortige Angebot u.a. aus Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Bai Krapao – Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und Thai Basilikum – hatte ich keinen Appetit und ließ sie erst einmal links liegen. Aber in der regulären Küche gab es einiges was mein Interesse erweckte. Das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip in der Sektion Vitality, ein Gericht das ich hier und hier bereits in ähnlicher Form probiert hatte, klang schon einmal recht, gut. Aber auch der traditionell-regionale Bunte Linseneintopf mit Würstel erschien recht verlockend. Getoppt wurde beides aber noch vom heutigen Globetrotter-Angebot in Form von Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis, ein Gericht mit einer lecker aussehenden Gemüsezusammenstellung. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Grießpudding mit Kirschen.

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse / Chicken breast with ratatoullie

Im ersten Moment erschien es mir zwar dass ich eine der kleineren Hähnchenbrüste erwischt zu haben, aber was die Länge und Breite zu wenig zu haben schien, wurde durch die Höhe wett gemacht. Das Fleisch selbst erwies sich dann auch als angenehm saftig und zart, ganz wie ich es mag. Dazu gab es wie bereits oben erwähnt gab es dazu eine bunte Mischung aus Ratatouillegemüse, in dem ich neben stückigen Tomaten und Zucchini auch Auberginen, Zwiebeln und Paprika entdeckte. Alles gut gewürzt und angebraten gab eine sehr gelungene Mischung. Hier hatte mich mein Auge offensichtlich nicht getäuscht. Die Portion Reis hätte zwar etwas größer sein können, reichte aber letztlich gerade so aus um mit den anderen Komponenten ein sättigendes Mittagsmahl zu ergeben. Und auch am Grießpudding mit Kirschen gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Kantinengäste erschien es mir, dass heute der Linseneintopf den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenbrust, dann dem Geschnetzelten und schließlich dem Ofengemüse. Im Nachhinein gesehen wäre der Linseneintopf natürlich eine wirkliche Alternative für mich gewesen, zumal ich dieses Gericht hier bisher noch nicht probiert habe. Na ja, vielleicht das nächste Mal – die Hähnchenbrust war ja auch keine schlechte Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: ++
Reis: ++
Grießpudding mit Kirschen: ++

Pangasiusfilet an Ratatouille [21.04.2008]

Montag, April 21st, 2008

Als wir uns heute zum gemeinesamen Mittagessen trafen, waren wir wie immer unentschlossen wohin wir uns wenden sollten. Zuerst war der Marktplatz in der Diskussion, doch als wir uns bereits die Lobby im Fuß des Turmes in diese Richtung verlassen hatten, kam ie Idee auf, doch mal wieder dem Stilbruch einen Besuch abzustatten, was auf allgemeine Zustimmung traf. So wandten wir uns noch einmal um und verließen die Neue Mitte durch den Seiteneingang am Johannistor, um uns auf den kurzen Weg in die Wagnergasse zu begeben. Man hatte vor dem Stilbruch inzwischen sogar wieder Stühle und Tische aufgestellt. So setzten wir uns das erste Mal dieses Jahr nach draußen, wo es zwar noch etwas kühl, aber unter den an der Außenwand angebrachten Heizstrahlern konnte man es durchaus aushalten. Und das Tagesangebot klang auch noch sehr interessant.

Für 5,90 €uronen erschien uns ein Pangasius-Filet mit Ratatouille und Reis ein wirklich aktzeptabel. Beim Pagnasius handelt es sich für weißfleischigen Süßwasser-Speisefisch aus der Familie der Welse, der hauptsächlich im südasiatischen Raum wie dem Mekong-Delta vorkommt und hier in Europa immer beliebter wird, nachdem er in Asien und den USA bereits seit längerem zum Speisealltag gehört.
Die Wartezeit zwischen Bestellung und Lieferung dieser Bestellung gestaltete sich heute dann leider wieder recht lang. Nachdem wir die letzten Male dahingehend eigentlich eher positive Erfahrungen im Stilbruch gemacht hatten, gab es heute wieder einen kleinen Minuspunkt hinsichtlich dieses Kriteriums. Doch schließlich brachte man uns die bestellten Gerichte.

Das Fleisch war zwar extrem zart, aber leider schon (aufgrund der niedrigen Temperaturen draußen?) oder noch etwas kalt war. Gerade die Tatsache, daß einer meiner Begleiter, der sich ebenfalls für dieses Fischgericht entschieden hatte, meinte eine noch halb rohe Stelle in der Mitte des Filets gefunden zu haben. Ich selber konnte davon jedoch nichts feststellen – nur etwas heißer hätte es eben sein können. Um die negativen Punkte hier gleich alle zu nennen, muß ich natürlich auch noch die Portionsgröße ansprechen. Nicht daß ich nicht satt geworden wäre, aber etwas mehr hätte hier auch nicht geschadet. Die Gesamtkomposition war aber meiner Meinung nach durchaus gelungen. Nur an den Zubereitungszeiten muß man im Stilbruch noch etwas arbeiten.