Hühnchenpfanne – Thai Art [06.11.2009]

Die heutige Auswahl in im hiesigen Betriebsrestaurant umfasste im Bereich “Vitality” eine “Hühnchenpfanne auf Thai Art mit Bambus, Nüssen und Ananas dazu Jasmin-Klebreis“, bei den traditionell-regionalen Gerichten “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” und als Globetrotter-Mahlzeit “Lachsspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce“. Bei den Asia-Gerichten fanden sich u.a. “Gebackenes Gemüse mit Asia-Dip” und “Gung Po Au – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili- Ingwersauce“. In meine engere Auswahl kamen die Lachsspinatlasagne und die Thai-Hühnchenpfanne und letztlich entschied ich mich für dann doch für das Reisgericht. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Griesbrei mit Erdbeergrütze als Nachtisch.

Hühnchenpfanne Thai Art

Fand das Gericht ganz lecker muss ich sagen. Zwischen dem Bambus und den Ananasstücken tummelten sich reichlich zarte Geflügelfleisch-Streifen und Erdnüsse. Und vor allem die Erdnüsse bestimmten meiner Meinung nach den Geschmack, was ich aber nicht als unangenehm empfand. Gerade die Kombination von Ananas und Erdnüssen gab dem ganzen eine spezielle Note. Von dem Jasmin am Klebereis schmeckte ich aber nicht viel – wenn überhaupt vorhanden wurde er wohl von der Fleisch-Gemüse-Mischung übertüncht.
Der Griesbrei schließlich, der auf einem Bett aus Erdbeergrütze ruhte und noch einmal mit einem Klecks Erdbeergrütze getoppt war bot schließlich einen angenehmen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchenpfanne Thai Art: ++
Jasmin-Klebereis: ++
Griesbrei mit Erdbeergrütze: ++

Gebratenes Schweinefleisch [02.11.2009]

Heute war die Auswahl wieder reichlich und interessant. Im Bereich der Vitality-Mahlzeiten bot man “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” an, bei der tradtionellen Gerichten gab es “Linseneintopf mit Würstel” und im Globetrotter-Bereich stand “Fleischpflanzerl in Rahmsauce an Sahnepüree” auf der Karte. Bei den Asia-Wok-Gerichten schließlich fanden sich “Poh Piard Thord – Asiatische knusprige Teigtaschen“, “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” und “Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und süß-saurer Sesam-Sauce“. Für letzteres Gericht entschied ich mich, obwohl ich auch kurz mit dem Linseneintopf und dem Fleischpflanzerl geliebäugelt hatte. Aber letztlich siegte dann doch die Lust auf etwas Asiatisches und das Schweinefleisch gewann vor den Hähnchenstreifen in Kokosnuss-Sauce.

Gebratenes Schweinefleisch

War wirklich mal wieder sehr gelungen muss ich sagen – vor allem das Schweinefleisch war entgegen meiner Erwartungshaltung doch sehr zart gebraten und zerging regelrecht auf der Zunge. Das Gemüse, unter anderem Weißkraut, Sojasprossen, Zuckerschoten, Paprikastreifen, Zwiebeln und Karottenscheibchen war ebenfalls sehr gut, allerdings mit der Einschränkung dass einige der Karottenscheiben noch etwas zu hart für meinen Geschmack waren. Die beigefügte süß-saure Sauce in der kleine Sesamkörner zu finden waren, rundete das ganze geschmacklich schließlich gut ab. Mir hats geschmeckt und aufgrund des reichlichen Reis, den ich mir noch mit etwas Sambal Olek geschärft hatte, bin ich auch – trotz des eher kleinen Frühstücks, gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Gebratenes Schweinefleisch: ++
Reis: ++

Hähnchenfilet “Provencial” [27.10.2009]

Zum Dienstag gab es zum einen “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln” im der Abteilung “Vitality”, dann bei den traditionell-regionalen Gerichten “Schinkennudeln mit Tomatensauce” und bei den internationalen Mahlzeiten schließlich “Hähnchenfilet ‘Provencial’ auf Kräutersauce mit Reis“. Außerdem bot man bei den Asia-Gerichten “Ko Pad – Gebratener Reis mit Ei und Frühlingszwiebeln Gemüse und Sojasauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce” an. Ich war zuerst geneigt das Rindfleisch mit der Austernsauce zu versuchen, wählte dann aber doch das Hähnchenfilet.

Putenfilet "Provencial"

An der Gemüsetheke gab es dieses mal irgendwie nichts was meiner Meinung nach zu diesem Gericht passte – Bohnen und asiatisches Gemüse mit Sojakeimen wären eben nichts gewesen – also beließ ich es bei der Standardausstattung. Das Hähnchenfilet, das mit einem Hauch Gemüse gespickt war – aber dieses mal vollkommen anders als bei der ähnlich benannten Hähnchenbrust vor einigen Wochen die einen ähnlichen Namen trug. Ein wenig Paprika, ein paar Karottenwürfelchen und etwas Zuchini werteten das Fleisch zusammen mit der schmackhaften Soße tatsächlich etwas auf. Aber eine Portion richtiges Gemüse wäre mit tatsächlic etwas lieber gewesen. Über den Reis schließlich brauche ich glaube ich wenig zu sagen – es handelte sich um feinkörnigen, weißen Reis mit ein paar Kräutern darin, der ganz gut zu der Gesamtkomposition passte. Für mich, der ich mir bereits bei einem zweistündigen Meeting direkt vor der Mittagspause ein paar Kekse gegönnte hatte, reichte es vollkommen um satt zu werden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet “Provencial”: ++
Sauce: ++
Reis: ++

Pangasiusfilet mit Curryreis [23.10.2009]

Zum Wochenabschluß war die Auswahl mal wieder eher durchwachsen. Im Bereich der Vitality-Gerichte fand sich ein “Souflakispieß mit Pinienreis an Zucchinifrischkäsedip“, bei den traditionell-regionalen Gerichten fanden wir eine “Dampfnudel mit Vanillesauce” und im Bereich der Globetrotter-Mahlzeiten schließlich ein “Pangasiusfilet mit Limetten-Kokossauce und Curryreis “. Bei den Asia-Gerichten gab es unter anderem “Gebackene Ananas und Banane” und “Massaman Gäng – Gebratene Ente in Kokosmilchsauce mit Massamann Curry“. Ich war zwischen dem Massam Gäng und dem Pangasiusfilet etwas hin- und her gerissen, entschied mich letztlich aber dann doch für den Fisch. Dazu nahm ich mir noch eine Terrine vom heutigen Suppenangebot in Form einer cremigen Kohlrabisuppe.

Pangasiusfilet mit Curryreis

Die Kohlrabisuppe war zwar schön cremig und reich an Gemüse, aber ich fand sie geschmacklich etwas lasch. Im Ansatz gut, aber in der Würzung hätte man noch einiges machen können.
Das Pangasiusfilet wiederum erwies sich als angenehm zart und vollkommen Grätenfrei. Der Curryreis war ebenfalls in Ordnung, aber ohne die Limetten-Kokos-Sauce wäre er wohl etwas trocken gewesen. Etwas Gemüse wäre noch nett gewesen, doch da hatte ich selbst gepennt und mich nicht am reichlich gedeckten Gemüsebufett bedienen können. Ein gutes, wenn auch nicht perfektes Mittagsmahl.

Mein Abschlußurteil:
Kohlrabisuppe: +
Pangasiusfilet: ++
Limetten-Kokos-Sauce: ++
Curryreis: +

Krabben süß-sauer [15.10.2009]

Auch zum heutigen Donnerstag war das Angebot in der hiesigen Kantine bei München mal wieder riesig. im Bereich der “Vitality”-Gerichte standen “Champignongulasch auf Vollkornspaghetti” auf der Karte (oder besser in der Vitrine), außerdem fand sich bei den regional-traditionellen Gerichten “Schweinegeschnetzeltes ‘Züricher Art’ mit Spätzle” und bei den internationalen “Globetrotter” Speisen ein “Rinderlendensteak ‘Madagaskar’ mit Pfefferrahmsauce dazu Röstkartoffeln“. Als Tagesangebot gab es außerdem Fischfilet mit Senfsoße und bei den Wok-Gerichten “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce“, “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und schließlich “Krabben mit verschiedenen Gemüsen in süß-saurer Sauce“. Die Auswahl war wie man sieht mal wieder ziemlich schwierig – und ich tendierte zuerst zwischen dem Rinderlendensteak und dem Fischfilet hin und her. Doch letztlich entschied ich mich doch vollkommen anders und wählte die Krabben süß-sauer. Außerdem verfolge die neue NNN(Nachtisch Nicht Notwendig)-Politik – denn ein gutes Mittagsgericht sollte eigentlich reichen um den Hunger zu stillen. Gebraucht habe ich ihn bisher nicht – war eigentlich nur unnötiger Süßkram. Damit ist ab heute erst mal Schluß.

Krabben süß-sauer / prawns sweet-sour

Was ich irgendwie beim beladen meines Schälchens ignoriert zu haben schien war die Tatsache, dass die hier verwendeten Riesenkrabben (oder zoologisch besser Garnelen) ja gar nicht “entschwanzt” waren. Daher blieb mir kaum etwas anderes übrig als jede dieser Garnelen aus der Gemüsemasse herauszulesen, sie am Schwanz zu packen und den essbaren Teil abzubeißen. Das minderte das Esserlebnis leider etwas – trotz der guten Qualität des Krabbenfleisches. Davon aber abgesehen handelte es sich bei dem ganzen um ein wirklich gutes Mittagsmahl. Gemüsetechnisch schien man so wirklich alles in den Wok gegeben zu haben, was sich so fand, denn ich konnte mindestens Zuchinis, Paprika, Lauch, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Wirsing, normale Zwiebeln, chinesische Pilze und ich glaube sogar etwas Sellerie entdecken.Schmeckte aber gut in der süß-sauren, dunklen Sauce. Auf den Reis hatte ich mir mal wieder einen großen Löffel Sambal Olek gegeben – was dem ganzen dann auch noch eine nicht zu unterschätzende Schärfe gabe. Bis auf die Unschönheit mit den Krabben-/Garnelenschwänzen ein wirklich gutes Gericht. Ich bin auf jeden Fall mal wieder gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Krabben süß-sauer (mit Gemüse) ++
Reis: ++