Orangenpochiertes Seelachsfilet [14.10.2009]

Heute bestand die Auswahl aus “Orangenpochierter Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” im Bereich der “Vitality” Gerichte, “Bunter Gemüseeintopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern” bei den traditionell-regionalen Gerichten und in der Abteilung “Internationales” gab es Putensteak “Tessin” mit Schinken, Tomate und Käse überbacken dazu gebackene Kartoffelecken“. Als Angebot des Tages gab es außerdem eine “Tomatenreis-Rindfleisch-Pfanne“. Ein kurzer Blick in die Asia-Ecke zeigte mir, dass man dort unter anderem “Com Ranh – gebratener Reis mit Ei und gemischtem Gemüse” und “Pia Pad Ped – gebackenes Fischfilet mit Chilli Bratgemüse” anbot. Die Wahl fiel mir wirklich schwer und ich überlegte zuerst ob ich die Tomatenreis-Pfanne oder das gebackene Fischfilet nehme, schwenkte dann aber zum Orangenpochierten Seelachsfilet um – man will seinen Bloglesern ja was bieten. 😉 Als Nachtisch gab es kleinen Becher weiße Mousso Chocolate.

Orangepochiertes Seelachsfilet / orange poached coalfish filet

Eine gute Wahl muß ich sagen. Zwar fanden sich in dem wirklich ansehnlich großen Seelachsfilet auch einige Gräten, aber davon abgesehen war es angenehm zart und wirklich lecker. Die Orangensauce, in der sich auch die aus meiner Sicht etwas zu klein ausgefallene Portion Gemüsekonfetti aus Karotten, Zwiebeln und wohl auch Schwarzwurzeln versteckte, war im ersten Moment ungewohnt, schmeckte aber ebenfalls sehr gut. Letztlich war da noch der Linsenreis, eine Reiszubereitung die ich so wohl nicht nicht hatte. War aber wirklich gut, wenn sie auch etwas saftiger hätte sein können. Ist eine wirklich interessante Variation im Bereich der Sättigungsbeilagen. Das weiße Mousso Chocolate schließlich war mal wieder mehr etwas zum schnellen einatmen als zum wirklichen genießen, schmeckte aber ebenfalls sehr gut. Heute war ich mal wieder sehr zufrieden – München gewinnt mal wieder vor Karlsruhe, wo ich die letzten beiden Tage gespeist hatte.

Mein Abschlußurteil:
Orangenpouchiertes Seelachsfilet: ++
Gemüsekonfetti: + (weil zu wenig)
Linsenreis: ++
Mousso Chocolate: ++

Rindfleischstreifen & Bambussprossen [12.10.2009]

Heute war ich mal wieder in Karlsruhe – zur wohl vorerst letzten Schulung. Das dortige Betriebsrestaurant war mir eigentlich bisher immer in guter Erinnerung gewesen, aber das heutige Angebot erwies sich dann doch als eher mittelmäßig bis gerade so gut. Mal wieder gab es frisch zubereitete Pizza, dieses mal mit Parmaschinken, Oliven und Mozzarella, außerdem fanden sich Hühnerbrust mit Salzkartoffeln und Sauce, Gnocchi mit Tomatensauce und Parmesan und schließlich die “Rindfleischstreifen mit Bambussprossen und Gemüse, dazu Reis“. Zwar hatte ich mich zuerst bei der Pizza angestellt, doch als ich bemerkte dass dies ewig dauern würde entschied ich mich doch noch um und holte mir dieses Asiatisch angehauchte Gericht. Dazu nahm ich mir noch einen Mangopudding.

Rindfleischstreifen & Bambussprossen

Prinzipiell sah es erst mal nicht schlecht aus – eine der Küchenfachkräfte briet das ganze vor unseren Augen im Wok und lud das Rindfleisch-Gemüse-Gemisch auf den bereits mit Reis bestückten Teller. Die Portion war allerdings etwas klein wie ich zugeben musste – und das schlimmste: Das Gericht wurde anschließend noch regelrecht in einer nicht weiter definierten Sauce ersäuft. Das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Zwar war die Mischung aus Paprika, Bambussprossen, Rindfleischstreifen und anderen Gemüsen grundsätzlich ganz gut gelungen, doch aufgrund de Zusammenstellung und der Präsentation musste ich schließlich doch noch Punkte abziehen. Hier hat man sich anderswo – sei es in Mörfelden oder auch in München – weitaus mehr Mühe gegeben.
Der schmackhafte Mangopudding versöhnte mich schließlich zwar wieder etwas – aber letztlich hätte ich wohl doch die etwas längere Wartezeit in Kauf nahmen und die Pizza verzehren sollen. Diese war eindeutig die bessere Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Rindfleisch-Bambussprossen mit Reis: +
Mangopudding: ++

Hühnchen süß-sauer [06.10.2009]

Von den regulären Gerichten, darunter ein “Kürbisschnitzel mit Salatbouqet“, “Rindergulasch mit Spiralnudeln” und “Putenschnitzel Hawaii mit Curryreis” sagte mit nichts so wirklich zu. Das Hawaii-Putenschnitzel wäre zwar noch gegangen, aber letztlich entschied ich mich dann doch für eines der Asia-Gerichte. Dort gab es heute neben gebratenen Eierreis und Rindfleisch mit Gemüse in Chilisauce auch ein “Hühnchen süß-sauer mit Gemüse“, auf welches schließlich meine Wahl fiel. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Grießpudding mit Pflaume.

Hühnchen süß-sauer

War soweit ganz gut. Am Fleisch gab es absolut nichts auszusetzen – alles zart und schmackhaft, ebenso wenig am Reis. Auch die Sauce war ok und schmeckte tatsächlich angenehm süß-sauer. Doch beim Gemüse war wohl etwas schief gelaufen. Die Zuchini, Zuckerschoten, die drei Sorten Paprika, Frühlingszwiebeln und so weiter waren zwar in Ordnung, aber der Kohl war viel zu hart geraten. Ich habe absolut nichts gegen Kohl, aber man sollte ihn doch bitte zumindest so kochen (oder die Stielstrunken entfernen), dass man nicht Gefahr läuft sich einen Zahn abzubrechen. Minderte meinen Genuss ein wenig, aber der wirklich gelungene Grießpudding versöhnte mich letztlich dann wieder.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchen süß-sauer: +
Reis: ++
Grießpudding mit Pflaumen: ++

Pla Pad Ped [22.09.2009]

Heute bestand die Auswahl in der Münchner Kantine aus “Lachsfilet mit sautierten Gurken an Minzkartoffeln mit Frischkäse-Joghurtdip“, “Halbes oberbayrisches Hend’l gegrillt serviert mit Hend’ljus und Pommes Frites” und “Vegetarischer Nudelauflauf an Tomaten-Basilikumsauce” auf der europäischen Seite und im Bereich Asia (oder besser Thai Food) aus “Mie Tzau Min – Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Gemüsen und Spezial-Sauce“, “Pla Pad Ped – gebackenem Fischfilet mit Chili-Bratgemüse” und “Schoko-Trüffel-Mousse“. Auch wenn mich Lachsfilet durchaus auch reizte, entschied ich mich schließlich dann doch für das asiatische Fischfilet mit der Bezeichnung “Pla Pad Ped”. Was genau “Hend’ljus” sein sollte war mir im übrigen ebenfalls schleierhaft.

Pla Pad Ped

Eigentlich sollte es “mittelscharf” sein – davon merkte ich aber leider wenig. Gut dass ich mir mal wieder etwas Sambal Olek dazu getan hatte. Aber der geschmackliche Gesamteindruck war mal wieder sehr gut. Die Fischstücke, die allesamt in einem Teigmantel serviert wurden, schmeckten einwandfrei und waren entgegen meiner Befürchtungen vollkommen Grätenfrei. Dazu schmackhaftes Gemüse verschiedenster Coleur und eine dunkle, leicht herbe Sauce, die ich vor allem dazu nutzte den Reis etwas zusätzlich aufzuwerten. War alles in allem mal wieder sehr lecker – ich war ein weiteres mal sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Rindfleisch, Gemüse & Reis [22.09.2009]

Aus der heutigen Speisenauswahl der Kantine in Aschheim Dornach bei München entschied ich mich für ein als “scharf” bezeichnetes asiatisches Wokgericht mit Gemüse, eine Schale Reis und ein Glas Bitter Lemon (für den Fall das es wirklich scharf sein sollte – womit ich aber nicht rechnete). Die Alternativen waren neben den beiden anderen Wokgerichten (vegetarisch und mit Geflügel) noch eine Hähnchenbrust Milano mit Spätzle, eine Fischpfanne und ein Pfannengericht mit Schweinefleisch. Die Milano-Hähnchenbrust war zwar kurz bei mir in die engere Auswahl gekommen, dann hatte ich mich doch noch umentschieden.

Rindfleisch, Gemüse & Reis

Wirklich scharf war das ganze natürlich nicht – nur ganz leicht schmeckte ich etwas heraus – aber davon abgesehen war ich ganz zufrieden mit meiner heutige Auswahl. Das Fleisch war gut angebraten und nicht zu zäh, das Gemüse (u.a. für meinen Geschmack etwas zu dick geschnittene Zuchini, rote Paprikastücke, Lauch und Zwiebeln) war nicht zu zerkocht und der Reis war gut durchgekocht und nicht zu wässrig. Für nicht einmal drei Euro ein günstiges und vor allem sättigendes Mittagessen, dass ich mir wie man auf dem Foto sieht mit etwas Sambal Olek noch etwas nachschärfte.
Mal wieder guter Durchschnitt – auch wenn ich meine alte Kantine natürlich weiterhin als einen guten Tick besser ansehe.

Mein Abschlußurteil:
Asiatisches Rindfleisch mit Gemüse: ++
Reis: ++